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285 von 294 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Telezoom zum vernünftigen Preis
Ich suchte für meine Kombination Canon EOS 60D und EF-S 15-85 IS USM ein Telezoom. Um den preislichen Rahmen nicht zu sprengen standen 2 Objektive zur Auswahl:

- Canon EF 70-300 IS USM
- Tamron SP 70-300 VC USD

Beide habe ich ausgiebig getestet - im Folgenden meine Meinung:

Eins noch vorweg:
Die oft attestierte...
Veröffentlicht am 27. März 2011 von Thomas S.

versus
91 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle
Rezension der Canon-Version an einer 40D, Vergleich mit Canon 70-300 IS und Canon 70-300 L IS.

Ich habe mir dieses Objektiv als Nachfolger für mein Canon 70-300IS und evtl. Backup für das 70-300 L IS geholt.
Nach ausgiebigen Tests hinterlässt das Objektiv sehr gemischte Gefühle bei mir.

++...
Veröffentlicht am 21. März 2011 von Tom L.


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29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gutes Glas für einen guten Preis, 31. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe viele Tests gelesen und war zunächst skeptisch angesichts immer wieder berichteter Probleme mit Belichtung und Autofokus an manchen Nikon Bodys. Nach den ersten 2-3 Testfotos dann der Schreck. Die D90 meldet Fehler "F--" und fokussiert nicht mehr. Kamera an/aus behebt das Problem. Eine kurze Recherche zeigt, dass bei fabrikneuen "Tamron" Objektiven die CPU Kontakte unter Umständen mit einer zu dicken Schutzschicht versehen sind. Die Kamera erkennt daraufhin das Objektiv nicht. Nach mehrmaligem an und abmontieren zeigte sich dieser Fehler dann nicht mehr.
Optisch spielt der Zoom durchaus in der Liga von Optiken, für die Kamerahersteller den doppelten Preis verlangen. Vor allem am langen Ende. Der VC friert das Sucherbild ein und ist insgesamt sehr effektiv. Negativ ist allerdings der hohe Stromverbrauch. Deshalb aktiviere ich den VC wirklich nur wenn es notwendig ist. Fazit: Hochwertige Optik zum erschwinglichen Preis, abgerundet durch eine 5-jährige Tamron Garantie. Hier kann man wenig falsch machen.
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285 von 294 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Telezoom zum vernünftigen Preis, 27. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD digitales Objektiv für Canon (Zubehör)
Ich suchte für meine Kombination Canon EOS 60D und EF-S 15-85 IS USM ein Telezoom. Um den preislichen Rahmen nicht zu sprengen standen 2 Objektive zur Auswahl:

- Canon EF 70-300 IS USM
- Tamron SP 70-300 VC USD

Beide habe ich ausgiebig getestet - im Folgenden meine Meinung:

Eins noch vorweg:
Die oft attestierte L-Qualität erreichen beide nicht ganz, aber die Abbildungsleistung ist in anbetracht des Preises sehr hoch.

Das Tamron ist baulich gesehen das modernere Objektiv. Kein Wunder, hat das Canon doch schon einige Jährchen auf dem Buckel. Schneller und leiser (Ring-)Ultraschallmotor, keine sich mit mitdrehende Frontlinse beim Fokusieren, sehr guter Bildstabilisator, jederzeit manuelle Eingriffsmöglichkeit in den Autofokus, mitgelieferte (aber wohl etwas zu groß geratene) Streulichtblende, 5-Jahres Garantie nach Registrierung sind Eigenschaften, die für das Tamron sprechen.

Doch entscheidend ist die Bildqualität. Und hier liegen beide auf annähernd gleichem Niveau. Das Tamron ist in der Bildmitte sehr scharf und hält dies auch zu den Bildrändern hin auf hohem Niveau, während das Canon zu den Rändern hin etwas nachlässt. Das Tamron hat dafür eine leichte Tendenz zur Überbelichtung in manchen Situationen. Dies kann aber im Nachhinein per Bildbearbeitungssoftware leicht korrigiert werden. Dafür ist das Canon sehr streulichtanfällig. Eine (extra zu zahlende) Streulichtblende ist hier Pflicht, sonst wirken die Aufnahmen bei ungünstigen Lichteinfall doch recht flau. Das Tamron ist deutlich schwerer und für kompaktere DSLRs weniger geeignet, da die Kombi hier zu vorderlastig wäre. Bei der 60D o. dem Nikon Pendants passt es haptisch prima. Beim Canon hat man noch den Vorteil eines Originalteils, aber das Tamron scheint in Sachen Kommunikation mit dem Gehäuse keine Probleme zu haben. Der Autofokus ist bei beiden sehr treffsicher, vorausgesetzt die Lichtmenge stimmt. Sonst kann`s etwas länger dauern.

Letztendlich habe ich mich für das Tamron entschieden, das hier das Gesamtkonzept besser passt. Für den Preis hat sich das Tamron 5 Sterne verdient.
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360 von 382 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Canon L-Qualität zu fairem Tamron-Preis, 20. April 2012
Von 
Oliver Melchior (Steinbach-Hallenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD digitales Objektiv für Canon (Zubehör)
Als Fotograf, der mit seinen Bilder lediglich im Nebengewerbe Geld verdient, bin ich einerseits auf erstklassige Leistung angewiesen, andererseits muss man natürlich auch auf das Geld achten. Somit ist für mich das Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidend, ob ich entsprechendes Fotozubehör kaufe oder nicht.
Da ich auch gerne mal Brennweiten über 70mm für Portraits verwende, aber sowieso ein universelles Telezoom für Unterwegs (Reisen, etc.) benötigte, suchte ich nach einem Objektiv, welches mir sowohl für die professionellen Arbeiten, als auch im privaten Bereich treue Dienste leisten könnte. Genutzt werden die Objektive dabei hauptsächlich auf einer EOS 60D von Canon. Testkandidaten waren dabei das Canon EF 70-300 L IS USM und das neue Tamron SP 70-300 VC USD. Warum ich mich letzten Endes für das Tamron entschieden habe, folgt in dieser Rezension.

1. Optik / Haptik / Verarbeitung

Qualitätsmäßig machen sowohl das Canon-Original, als auch die Tamron Linse einen sehr hochwertigen Eindruck. Die gewählten Materialien, aber auch die Verarbeitung ist dabei auf nahezu identischem Niveau. Die angenehm gummierten Zoom- bzw. Fokusringe laufen geschmeidig und ohne Ruckeln. Auch der Widerstand ist angenehm, nicht zu fest und auch nicht zu leichtgängig. Dennoch macht das Canon-Zoom auf den ersten Blick einfach mehr her. Die weiße Farbe und der rote Ring stehen noch immer hoch im Kurs der Fotografen, denen Prestige und Leistung wichtig sind. Doch mal ganz vom Prestige abgesehen, zählen für mich harte Fakten und da gehören für mich neidische Blicke anderer Canonisten nicht dazu. Beide Objektive werden mit einem stabilen Metallbajonett und einer Gegenlichtblende ausgeliefert. Etwas Eingewöhnung bedarf es für eingefleischte Canon-User bei der Verwendung des Tamron, denn zum Einen verläuft die Zoom-Skala genau seitenverkehrt zu Canon-Objektiven und zum anderen sind Zoom und Fokusring vertauscht, wenn man sonstige L-Linsen in Betracht zieht. Da ich aber aus dem ehemaligen Konica-Minolta-Lager stamme, stellte dies keinerlei Hürde oder Entscheidungskriterium dar. Beim Gewicht hat Tamron die Nase vorne, ist es doch um ein paar Gramm leichter, als das Canon L. Probleme mit, von selbst ausfahrenden Tubussen existieren nicht, dazu sind beide Zooms zu straff ausgeführt (wie es nach ein paar Jahren Nutzung aussieht lässt sich natürlich nicht sagen).

2. Ausstattung

Wie bereits erwähnt, bieten beide Objektive Metallanschluss und Gegenlichtblende (Canon: Standardblende, Tamron: blütenförmige Gegenlichtblende), wobei die Blende des Tamron sehr üppig ausfällt, was schon oft zu interessierten Blicken und Fragen geführt hat. Des Weiteren verfügen beide Kontrahenten über einen Ulraschall-Autofokus (bei Canon Ring-USM genannt, bei Tamron USD) welcher zum Einen sehr schnell und präzise arbeitet und zum Anderen sehr leise seinen Dienst verrichtet. Unterschiede sind nur sehr marginal festzustellen. Das Canon ist vielleicht einen Tick schneller, dafür trifft das Tamron auch bei schlechterem Licht häufiger den anvisierten Punkt. Zudem haben Canon und Tamron ihre professionellen Optiken (L bzw. SP Serie) mit hinreichend Spezialgläsern bestückt, die Bildfehler vermeiden oder abmildern sollen. Doch dazu mehr im Abschnitt "Bildqualität". Wichtiger im Bereich der Telezooms ist der Bildstabilisator. Hier leistet sich keiner der Beiden eine echte Schwäche. Dennoch muss man klar das Tamron favorisieren. Zwar ist der Stabi etwas lauter, als der des Canon, doch er nagelt das Bild regelrecht im Sucher (und damit auch auf dem Sensor) fest. Es ist schon beeindruckend, wie die Tamron-Ingenieure dahingehend ihre Hausaufgaben gemacht haben. Mit ruhiger Hand gelingen einem verwacklungsfreie Aufnahmen bis hin zu 1/40 Sekunde ... und das bei wohlgemerkt 300mm Brennweite (äqv. 480mm KB)! Für Videoaufnahmen hingegen sind beide Stabilisatoren weniger geeignet, da sie doch den einen oder anderen Ruckler produzieren, wenn der Stabi "nachzieht". Den größten Pluspunkt hinsichtlich Ausstattung erzielt das Canon bei der Abdichtung gegen Feuchtigkeit und Staub, da es wie alle L-Linsen komplett Wettergeschützt daherkommt. Nichts desto trotz finden sich nach mehreren Monaten Nutzung auch auf dem Tamron keine Staubeinschlüsse und auch Nieselregen hat dem Objektiv bisher nicht geschadet auch wenn es nicht offiziell als wetterfest bezeichnet wird.

3. Bildqualität

Der wohl wichtigste Punkt. Im Gegensatz zu Einsteiger-Zooms, wie dem Canon 55-200, dem Canon 70-300 IS (ohne L), dem Sigma 70-300 APO oder dem alten Tamron 70-300, kann man bei beiden Objektiven einen deutlichen Gewinn an Bildqualität verbuchen. Die Schärfe der beiden Linsen ist auf extrem hohen Niveau und erreicht bei allen Blenden (ja, auch bei Offenblende 4 - 5,6!) fast Festbrennweitenniveau; Abblenden bringt somit keine wirkliche Verbesserung mehr. Einen Gewinner kann man hier nicht ausmachen, da beide Objektive gleiche hervorragende Leistungen zeigen. Bildfehler sind ebenfalls sehr gut korrigiert. Hier hat das Canon einen kleinen Vorsprung. Auch bei größten Kontrastkanten konnten keine Chromatischen Abberationen (Farbfehler - Farbränder) erzwungen werden. Doch auch das Tamron ist hier nicht schlecht. Nur wirklich extreme Hell-Dunkelgrenzen zeigen einen leichten Farbsaum. Dieser ist aber nur in 100% Ansicht zu erahnen und auch in 1min in Photoshop korrigiert. Aber auch Abblenden um 1 EV löst jegliche CA-Probleme (welche man nicht mal so nennen kann). Im Normalfall treten CAs aber nicht auf. Die Verzeichnung ist bei beiden Objektiven kaum wahrzunehmen. Eine leichte Tonnenform ist am kurzen Ende bei 70mm zu erahnen ... mehr aber auch nicht. Da beide Objektive für Vollformat geeignet sind, aber am Crop (APS-C Sensor) getestet wurden, spielt auch die Vignettierung keine Rolle. Sie ist schlicht und einfach nicht sichtbar. Weder am langen, noch am kurzen Ende; weder bei Offenblende, noch abgeblendet. Flares und Ghostings halten sich ebenfalls sehr gut in Grenzen. Bei aufgesetzter Sonnenblende stellen diese Reflektionsfehler keinerlei Problem dar. Bei abgesetzter Blende neigt dann ehr das Canon zu den Blendenflecken, wenn auch nur in sehr geringem Maße. Ebenfalls für viele Fotografen entscheidend ist das Bokeh. Auch wenn Blende 4 bis 5,6 nicht gerade Lichtstark sind und damit nicht perfekt für eine gute Unschärfe, so verhilft einem dennoch die große Brennweite und die Offenblendtauglichkeit der Objektive zu schönen unscharfen Hintergründen. Auch wenn die Unterschiede nur marginal und damit "Meckern auf hohem Niveau" sind, so setzt sich im Bereich Bokeh das Tamron etwas besser durch. Ob es an den 9 abgerundeten Blendenlamellen liegt (Canon: 8), kann ich nicht sagen. Jedenfalls wirkt es einen Tick weicher und angenehmer, als das des Canon. Hinsichtlich der Farbgebung, bildet das Tamron etwas wärmer als das Canon ab. Das Canon wirkt hier neutraler, aber auch kühler. Die Farbgebung bleibt aber dann doch ehr Geschmackssache und mir gefällt der wärmere Ton des Tamron.

4. Fazit

Das Tamron ist ein wirklich beachtliches Objektiv, welches sich in keinster Weise hinter dem mehrfach teureren Canon verstecken muss. Bildfehler halten sich in Grenzen oder um es besser auszudrücken; im normalen Fotoalltag treten keine Fehler auf. Die Verarbeitung ist auf ähnlich hohem Niveau, wie bei Canons L-Serie, selbst wenn hier nur Kunststoff verarbeitet wird. Die Schärfe ist extrem gut in allen Brennweitenbereichen. Und auch Kontraste und Farben stellt das Objektiv bis hin zu 300mm sehr gut dar, was für Zooms in diesem Brennweitenbereich nicht unbedingt üblich ist. Auch wenn das Canon in einigen Bereichen einen kleinen Hauch Vorsprung für sich verbucht und sicher prestigeträchtiger ist, als ein Tamron "Made in China", so finde ich den Aufpreis nicht gerechtfertigt. Tamron beweißt mit dem SP 70-300 USD, dass man auch in einem sehr fairen Preisrahmen qualitativ hochwertige Objektive bauen kann.
Empfehlen kann man diese Optik jedem ambitionierten Hobbyfotografen und Semiprofi. Auch Aufsteiger, die mit der Bildqualität der Kit-Zooms nicht mehr zufrieden sind, kann man dieses Objektiv bedenkenlos ans Herz legen. Die Bilder werden sicher davon profitieren, zumal man wirklich erkennbare Unterschiede zu günstigen Kitlinsen sehen kann und nicht nur von theoretischen Verbesserungen sprechen muss. Vollprofis und hauptberufliche Fotografen werden aus Prestigegründen, Canon-Treue und Wetterschutz wohl doch ehr zum roten L-Ring greifen.
Die einzige Schwachstelle, sowohl bei Canon, als auch Tamron, bleibt die Lichtstärke. Sie ist mit Blenden zwischen 4 und 5,6 nicht besonders hoch und macht die Objektive bei dunklen Lichtverhältnissen nur bedingt empfehlenswert (mit höherer ISO funktioniert aber auch das ... der AF hatte jedenfalls trotz schwacher Lichtstärke kaum Probleme).
Warum ist es nun das Tamron geworden? Es bietet annähernd gleiche Leistung wie das Canon, ist in wenigen Punkten sogar besser. Es ist ein deutlicher und vor allem spür- und sichtbarer Aufstieg aus der günstigen Einstiegsliga (Canon 55-200 / 70-300 IS, Sigma 50-200 / 70-300, Tamron 70-300 alt) mit dem man durchaus professionell arbeiten kann. Zudem kostet es nur den Bruchteil des L-Objektivs. Und Tamron legt mit der Garantie über 5 Jahre (!) noch einen Hammer drauf, selbst wenn man sich dafür zwangsweise registrieren muss. Es ist einfach ein unschlagbares Angebot zu einem Klasse Preis-Leistungs-Verhältnis.

MFG Oliver
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170 von 183 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keinerlei Probleme an Nikon D7000 - Hammerscharf auch bei 300mm, 8. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit gemischten Gefühlen hatte ich das Tamron bestellt, liest man doch sehr oft, dass es an Nikonkameras gerne zu Unterbelichtungen kommen soll (die man zwar bei Tamron kostenlos nachbessern lassen kann, aber da ist ja zusätzlicher Aufwand mit verschicken, warten etc).

Aber meine Skepsis war unbegründet, mein Exemplar weist keine Unterbelichtungsprobleme an der D7000 auf, der Fokus sitzt 100% (mit Traumfliedertest geprüft) und selbst bei 300mm Brennweite ist es rattenscharf schon bei Offenblende!
Der VC (Antiwackel) ist extrem wirksam. Es sieht fast aus, als wenn das Bild festgenagelt wäre, wenn er zupackt, einfach grossartig!
Der AF ist sehr schnell, der Motor fast unhörbar.
Lediglich den VC hört man (nicht störend), wenn er arbeitet.

Vor dem Tamron hatte ich das Nikkor 70-300VR. Dieses hatte ich verkauft, weil ich mit der Schärfe oberhalb 200mm unzufrieden war.
Das Tamron hingegen überzeugt auf ganzer Linie und es gibt sogar 5 Jahre Garantie, wenn man sich bei Tamron registriert!
Von der Bedienung, der Haptik und dem Wertigkeitsgefühl steht für mich das Tamron den Nikkor in nichts nach.

Mein Fazit: Das Tamron ist für mich klar das beste 70-300!

Update: Inzwischen nutze ich die Linse an der D600. Auch hier an der Vollformat (FX) eine astreine Wahl, ich habe nix zu Meckern! - siehe Foto vom Haubentaucher mit Beute.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Segen und Fluch in einem ...., 15. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezensionen sind oft Segen und Fluch in einem. Mit dem Lesen dieser Rezensionen wird man immer unsicherer, was für ein Produkt für einen selbst geeignet, ggf. sogar das beste ist. Ich habe mich für das Tamron entschieden und jetzt 2 Tage bei unterschiedlichen Witterungen und Anforderungen getestet. Als Kamrera diente meine Nikon D2X. Im Verbund mit der Nikon hat man einen "richtig schweren Klopper" in Händen. Ich bezeichne mich mal als engagierten Hobbyfotografen, mit Fachbegriffen habe ich wenig am Hut, bekomme aber mitunter ganz gute Fotos hin. Auch diesen obercoolen Begriff "Scherbe" erspare ich mir bzw. uns.
Gekauft habe ich dieses Objektiv hier bei Amazon; wie immer schnell ..gut...unproblematisch!
Zum Objektiv: es ist ein richtig grosses Teil, gut ausgewogen. Meine Ergebnisse sind sehr gut. Die Belichtung passt genau; keine Unterbelichtung wie hier z.T. zu lesen.
Der Autofokus ist schnell und zuverlässig. Keine hin- und herpumpen festzustellen.
Der Bildstabilisator ist wahnsinn...er friert das Motiv praktisch ein. (Ich schreibe hier bewusst nicht von 1/4 Sek. Auslösezeiten, da ich so etwas für Quatsch halte, auch Digitalfotografie hat ihre Gesetze. Bei 300mm mit 1/4 Sek. scharf zu fotografieren, ist ein Glückstreffer, nicht mehr nicht weniger.
Das Objektiv ist über den gesamten Brennweitenbereich sehr scharf, auch bei offner Blende und auch noch bei 300mm; matschig werdende Bildränder kann ich nicht feststellen.
Die Verarbeitung finde ich sehr gut. Wir reden hier von einem "Zulieferobjektiv" in der Preisklasse um 300 Euronen.
Kaum jemand wird in der Lage sein zwei Obkektive 1:1 zu testen...gleiches Motiv..gleiches Licht....gleiche Kamera....möglichst 2 Kameras auf Stativ....Foto zum gleichen Zeitpunkt auslösen... Ich habe z.B. das 55-300mm Nikon noch nie in Händen gehalten, oder gar damit gearbeitet. Meines Wissens dreht die Streulichtblende mit?!
Nach 2 Tagen mit dem Tamron habe ich allerdings nicht das Bedürfnis etwas anderes noch ausprobieren zu wollen oder zu müssen. Für mich "passt" das Objetiv... herrlich wie man bei 300mm mit der Schärfe spielen kann.

Uneingeschränkte Kaufempfehlung von mir + meiner Nikon D2X
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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gute Linse für relativ wenig Geld, 5. September 2012
Von 
Schnöppl - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war auf der Suche nach einem guten, aber auch leistbaren Tele, weil mir die 200 mm meines
Sigma 18-200mm oft schon zu kurz waren und auch die Bildqualität am langen Ende eher schwach ist.
Weil mir das Sony 70-300 G-Serie einfach zu teuer war, blieben nicht viele Alternativen.
Die billigsten Linsen von Sigma und Tamron ließ ich aus dem Rennen, etwas bessere Qualität
wollte ich schon haben.
Neben dem Sony SAL 75-300 habe ich auch das viel gelobte SP 70-300 USD von Tamron getestet.

---DAS "SP" STEHT FÜR SUPER PERFORMANCE---

Laut Tamron bieten die "SP"-Objektive eine hochwertigere optische und mechanische
Qualität. Der erste Eindruck beim Auspacken ist vielversprechend, die Linse ist durch die Größe
und das Gewicht von ca. 770 g im Vergleich zum Sony ein richtiger Brocken.

Die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig, nichts wackelt, die mitgelieferte Gegenlichtblende
ist stabil und sitzt perfekt. Der angenehm breite Zoomring läuft durchgehend sehr geschmeidig
mit gleichmäßigem Widerstand, der (noch) stark genug ist, dass der Tubus in hängender Position
(noch) nicht von alleine ausfährt.

---DER FOKUS SITZT---

Anfangs ungewohnt ist die Lage des Fokusrings, der nicht ganz vorne, sondern zwischen
Zoomring und Bajonett liegt. Das macht die Bedienung beim manuellen fokussieren um vieles
einfacher, zumal auch im AF-Betrieb jederzeit manuell nachjustiert werden kann.
Der Fokusring selbst ist leichtgängig und sehr gut dosierbar.

Tamrons USD-Antrieb arbeitet leise, schnell und meist präzise. Wer auch Videos aufnimmt
wird damit seine Freude haben. Im Gegensatz dazu "reißt" der laute AF vom Sony
sprichwörtlich am Objektiv - zwar recht schnell, aber leider auch laut.

Der AF ist gut justiert und sitzt bis auf wenige Ausnahmen ziemlich gut.

---ALLER ANFANG IST SCHWER---

Die Umgewöhnung von maximal 200 auf 300 mm war für mich schwieriger als gedacht,
anfangs waren ziemlich viel unscharfe Fotos dabei, wobei ich die Schuld zuerst
fälschlicherweise beim Objektiv gesucht habe und nicht bei mir, aber auch ein Bildstabilisator
kann keine Wunder wirken! ;)

Nach mittlerweile einem dreiviertel Jahr und etwas Übung gelingen sehr viel mehr
Fotos als zu Beginn, auch freihändig ohne Einbein, also nicht gleich aufgeben, wenn
zu Beginn viel Ausschuss dabei ist.

---DIE OPTISCHE LEISTUNG ÜBERZEUGT TROTZ KLEINER SCHWÄCHEN---

Wichtig für mich ist die Abbildungsleistung am langen Ende jenseits der 200 mm.
Voll ausgefahren und bei ganz offener Blende zeigt das Tamron je nach Situation wie zu
erwarten leichte Schwächen. Manche (nicht alle) Bilder wirken etwas flau und/oder leicht unscharf.
Abgeblendet auf F/8 überzeugt das Objektiv aber voll und ganz. Knackig scharf bis an
den Rand, auch bei 300 mm, so muss das sein.

Sehr positiv überrascht war ich von der Korrektur der Chromatischen Aberration.
Beim Sony sehr deutlich und teilweise störend, konnte ich beim Tamron bis jetzt nicht
den Hauch eines Farbsaumes erkennen - Dafür beide Daumen hoch.

---FAZIT---

"Super Performance" verspricht Tamron bei seinem SP 70-300 USD Teleobjektiv.
Und tatsächlich ist die Performance nicht zu verachten. Wer sich kein G-Objektiv von Sony
leisten kann oder will, der ist hier richtig.
Die kleinen Schwächen bei Offenblende sind verschmerzbar und durch Abblenden komplett
ausgleichbar, das Preis- / Leistungsverhältnis überzeugt auf ganzer Linie.

Volle Punkte und volle Empfehlung
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolut zufrieden, 7. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst hatte ich Bedenken, da einige Rezensionen auf starke Produktionsschwankungen hinwiesen. Da ich allerdings keine 800 Euro für ein Sony-Objektiv bezahlen wollte, habe ich mein Glück probiert und bin nun gleich mit dem ersten Tele-Tamron von Amazon voll zufrieden. Die allermeisten Bilder sind sehr scharf, leichte Abstriche nur bei vollen 300mm zu sehen. Bei 250mm aber absolut top! Der Autofokus ist schnell und leise, benötigt aber eindeutige Kontraste und ausreichend Licht. Das Tamron 70-300 macht sich sehr gut als Portraitobjektiv (Personen, Pflanzen, Tiere, ...), da der Hintergrund bei entsprechendem Zoom schön verschwimmt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Granate an der Nikon D5100! Dringene Kaufempfehlung!, 13. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe nun schon einige Objektive an meiner D5100 getestet und wurde bisher hinsichtlich Bildschärfe mit Ausnahme von Festbrennweiten durch die Bank enttäuscht. Vor allem das sündhaft teure 80-400er von Nikon enttäuschte vergleichsweise auf ganzer Linie. Die Schärfe und der Autofokus des Tamron 70-300 sind m.E. überwältigend. Es ist vergleichbar messerscharf wie meine 35er Festbrennweite - und meine Augen sind sehr empfindlich was das angeht. Der VC tut einen ausgezeichneten Job. Das Bild wird quasi eingefroren, wenn man den Auslöser halb durchdrückt. Nach nur wenigen Aufnahmen durch alle Brennweiten und Blenden hindurch bin ich rundum zufrieden und kann dieses Teleobjektiv an einer Nikon D5100 jedem nur wärmstens empfehlen.

Interessant ist, dass ich vorher auch ein Tamron 70-300 ohne VC an meiner Sony SLT-35 hatte und auch hier war ich von der Abbildungsleistung des Tamron schon begeistert, aber an der D5100 werden die Bilder noch schärfer. Absolute Kaufempfehlung. Auch von der Haptik her für mich sehr zufriedenstellend!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tamron 70-300 VC vs.Tamron 70-200 (ohne VC) vs. Canon 70-200 (ohne IS), 22. April 2013
Von 
Matthias S. (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD digitales Objektiv für Canon (Zubehör)
Einleitung:
Ich besitze ein 2.8 17-55mm Objektiv und eine 1.4 50mm Festbrennweite (plus 35-70mm Macro aus analogen Zeiten)...und suchte ein "guten" Tele-Allrounder. Wichtig war mir sowohl für stationäre Objekte, als auch für Actionfotografie (Hobbysport, Tiere etc.) ein geeignetes Glas zu finden.

Tamron 2.8 70-200 Di SP (für ca.650Euro):
Mein erster Blick galt dem lichtstarken und sehr gut bewerteten Tamron 70-200mm. Jedoch besitzt dieses Glas weder einen Bildstabi, noch einen USM Motor, so dass er für Actionfotografie für Objekte welche nicht in einer Ebene sind, ungeeignet ist. Zudem müssen 1,1kg (plus ca.500-700g für den Body) ohne Bildstabi erst Mal ruhig gehalten werden. Da nutzt mir auch die Lichtstärke nichts, denn den mangelnden Autofocus müsste ich mit Schärfentiefe (kleinere Blende=weniger Licht=längere Verschlusszeit) wieder ausgleichen.

Canon 4L 70-200 (ohne IS) (für ca.550Euro):
Als Alternative zu obigen Tamron 2.8 Tele-Zoom wäre noch das Canon 4L zu nennen. Es besticht zwar durch eine Top Verarbeitung, einem USM Motor und relativ leichtem Gewicht (ca.700g), aber auch hier ist der fehlende Bildstabi zu kritisieren. Dafür soll es eine super Schärfe und ein tolles Boukeh haben.
Wird ein Laie überhaupt den Unterschied zu einem sehr guten zu einem guten Boukeh ausmachen?
Nein, vermutlich nicht und ein Profi kauft sich eher ein 2.8er IS L-Objektiv.

Möchte man nun Lichtstärke mit Bildstabi, muss man sich schon das Sigma 2.8er 70-200 für ca.950Euro anschauen...und stolzen 1,4kg Gewicht...oder warten bis das neue Tamron 2.8 70-200 VC unter 1000Euro zu haben ist.

Aus diesem Grund schaute ich mich nach Alternativen um und landete beim Tamron 4-5.6 70-300 VC für ca.330Euro.

Braucht man überhaupt einen Bildstabi?
Viele gehen noch nach der Faustformel 1/Brennweite = Verschlusszeit mit dem unverwackelte Aufnahmen hinzubekommen sind. Für diese Verschlusszeit muss aber auch das "Licht" vorhanden sein. Ist dieses nicht vorhanden, muss man zwangsläufig mit der ISO-Zahl hoch gehen (schlechtere Bildquali als Folge).
Beispiel: Ich habe bei strahlendem Sonnenschein versucht ein ferngesteuertes Rennboot auf ca.5-10m mit 1/500 "einzufrieren" (200mm) was bei Blende 5 und Bildstabi lediglich bei ISO800 zufriedenstellend klappte.

Schlussfolgerung: Wer nicht nur bei Sonnenschein fotografiert und das Telezoom auch für Porträit, Landschaftsaufnahmen bzw. stationäre Dinge bei nicht optimalen Lichtverhältnissen einsetzen möchte, braucht einen Bildstabi.

Verarbeitung:
Das Tamron ist sehr gut verarbeitet und fährt gleichmäßig beim Dreh des Zoomrings aus. Auch wenn es keine Metallaußenhülle ala Canon 4L zu bieten hat, fühlt es sich doch sehr hochwertig an.
Zudem bietet es gegenüber einfachen "Kit-Linsen" ein Metall-Bajonett, so dass mehrfaches Wechseln des Objektives über Jahre kein Verschleiß bedeuten. Wie wichtig viele Fotografen dieses Metallbajonett ist, sollte mal nach dem beliebten 1.8er 50mm Canon schauen, welches (Version 1) bei ebay für viel Geld gehandelt wird...jedoch als "Neuware" (Version 2) nur noch mit Kunststoffbajonett verkauft wird.

Fokussierung:
Die Fokussierung ist super schnell und absolut präszise. Wichtig ist jedoch auch, dass der Fokusring sich nicht mitdreht und manuell verstellt werden kann, ohne das der AF vorher deaktiviert werden muss. Wer also in ungünstigen Situationen mal schnell eine Schärfenebene korregieren möchte, kann dies schnell vornehmen.

Gewicht:
Ich hatte bei der Konkurrenz schon das "Gewicht" angesprochen. Dieses Objektiv wiegt mit 700g relativ wenig, dafür werdet Ihr schnell merken, dass es kein Vergleich zu einem Standardzoom ist.
Wer eine "normale" DSLR (keine Vollformat) sein Eigen nennt und noch keinen Batteriegriff nutzt, sollte spätestens jetzt über die Anschaffung nachdenken, denn...
a) ist dadurch die Kamera schwerer und das Glas hat nach vorne nicht so ein "Übergewicht" und
b) ist die Linse relativ dick, so dass sie ohne Batteriegriff über den unteren Bodyrand hinausragt...und mit Batteriegriff besser zu packen ist.

Qualität:
Ich habe sowohl Porträits als auch Testaufnahmen gemacht und bin mit der Qualität sehr zufrieden. Das Glas ist super scharf, sehr schnell und der Bildstabi arbeitet schnell und zuverlässig.
Ach ja, und das Boukeh ist sehr gut...werde aber für die Kritiker unter Euch noch Vergleichsfotos zum 1.4er 50mm Canon bereitstellen.

Fazit:
Wer nicht sein Stativ geheiratet hat und auch gute Bildquali bei schlechteren Lichtverhältnissen aus der Hand fotografieren möchte, sollte sich dieses Glas näher anschauen.
Für mich sprach für das Glas gegenüber dem Canon 4L der Bildstabi bei lediglich einer Blendenstufe weniger Lichtstärke bei 100% Zoom, dafür aber 100mm mehr Zoombereich gegenüber den anderen beiden Linsen (siehe oben). Der Bildstabi kompensiert 2-3Blenden, so dass dieser den Vorteil des Canon wieder ausgleicht.
Wenn mir die Bildqualität oder doch die Lichtstärke nicht zusagt, kann ich mir immer noch das Sigma näher anschauen und dieses als "Reisezoom" einpacken...oder für wenig Verlust verkaufen. Immerhin reden wir hier über einen Preis von 330Euro.

Das Glas ist übrigens sowohl für Vollformat, als auch "normale" Crop-Faktor DSLR nutzbar.

Thema Crop-Faktor: Bei meiner Recherche habe ich in vielen Bewertungen so viel Mist über Crop-Faktor und auch bezogen auf Bildstabi gelesen, dass ich hier mal etwas klar stellen möchte.
a) Ein Glas bietet einen gewissen Abbildungs"maßstab" bzw. Blickwinkel. Der Crop-Faktor beschneidet diesen Blickwinkel, verändert aber nicht die Brennweite oder den Abbildungsmaßstab. Ein Gegenstand, der mit 200mm aufgenommen wurde, hat auf einer Crop-Kamera (APS-C Sensor) die selbe Größe, wie auf einer Vollformat-Cam, und nicht 1,6 (Canon) fach größer.
Man kann es sich so vorstellen: Man richtet einen Lichtkegel (Strahlengang des Objektives) auf ein Bild mit Passpartout (=Vollformat). Nimmt man das Passpartout weg, bleibt das Bild übrig (APS-C Sensor). Die Lichtquelle hat Ihren Abstand jetzt aber nicht verändert oder der Lichtkegel seine Form!
b) Irgendwo laß ich von besagter Faust-Formel, dass man bei Crop-Cams mit 1/(Brennweite mal Crop-Faktor) belichten müsste, um verwacklungsfrei zu fotografieren. Mit anderen Worten: Packe ich das ein und das selbe Glas auf eine Crop-Cam und eine Vollformat, müsste ich an der Crop 1,6fach (Canon) kürzer belichten, als bei Vollformat. Auch dies ist ein Irrglaube, denn die Brennweite ändert sich nicht, nur der Blickwinkel.
Umgekehrt würde es heißen, wenn ich mit einem 50mm Objektiv an einer Vollformat einen Bildausschnitt aus der Mitte "rausschneide" (der rein zufällig die selbe Größe, wie bei Crop-Cams hätte) ich mit Cropfaktor (Canon 1,6 / Nikon 1,5) kürzer belichten müsste, um die Bildmitte verwacklungsfrei hinzubekommen.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eine Alternative mit (großen) Vor- und (kleinen) Nachteilen, 19. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich möchte in aller Kürze das Tamron AF 70-300 VC mit dem Nikkor 70-300 VR vergleichen.
(Gleich vorab: auf dem Stativ gab es zwischen meinen beiden Objektive übrigens keinen Unterschied!)

Die Vorteile des Tamron:

+ der Verwackelungsschutz

Der wirklich größte Vorteil ist der Verwackelungsschutz (VC) im Tamron - dieser ist dem Verwackelungsschutz (VR) des Nikkor haushoch überlegen. (Nicht verwechseln: der VC von Tamron fängt schon ab halb gedrücktem Auslöseknopf voll an zu arbeiten, der im Nikkor arbeitet da erst in einer "Stufe 1" und geht erst beim Auslösen zum vollen Ausgleichen über - das meine ich nicht!)
Mit dem Tamron sind Aufnahmen ab 250mm aus der Hand kein Problem. Ich habe (bei gleichen Bedingungen) nur so wenige verwackelte Bilder wie ich beim Nikkor scharfe produzieren kann. Hierbei ist das Tamron echt unschlagbar!

+ die Geschwindigkeit

Das Nikkor ist nun wirklich nicht langsam, bis 250mm ist es sogar "sauschnell" - aber eben nur bis 250mm. Danach schwächelt das Nikkor und das Tamron ist erheblich schneller. Ich denke unterhalb der 250mm sind sie sich ähnlich (wenngleich ich auch hier das Tamron leicht im Vorteil "fühle").

+ 5 Jahre Garantie

Tamron bietet (bei Registrierung innerhalb 2 Monate ab Kauf) 5 Jahre Garantie. Da fühl(t)e ich mich als Nikon-Kunde schon von der Tatsache veräppelt, dass das Nikkor diese Garantie in USA auch bekommt - aber wir Europäer sind für Nikon wohl "Kunden zweiter Klasse".

Die Nachteile des Tamron:

- es ist keine Tasche dabei

Die beim Nikkor mitgelieferte Tasche ist praktisch, aber ohne kann man vermutlich auch leben.

- man muss mehr in die Belichtung eingreifen

Sprich: ich korrigiere an der D90 die Belichtung meist auf -0,7 manchmal auf -1,0 wobei ich beim Nikkor nur auf -0,3 gehen musste. Aber Eingreifen muss man eh oft genug und daran gewöhnt man sich dann schnell.

- keine Dichtung am Bajonett

Das Tamron hat im Gegensatz zum Nikkor keine Dichtung am Bajonett. Ob ich die brauche? Nun, das lässt sich schlecht so einfach sagen. Vermisst habe ich sie noch nicht, aber ganz unsinnig ist sie wohl auch nicht.

Das Fazit:

Ich habe mich aufgrund des weitaus besseren Verwacklungsschutzes fürs Tamron entschieden und das Nikkor wieder verkauft. Am Ende zählen die Bilder - und verwackelte sind eben nicht so gut wie scharfe!
Außerdem bekommt der Kunde bei Tamron noch 5 Jahre Garantie - da sagen ich "DANKE!" und greife gerne zu!

(Warum dann nur 4 Sterne? Nun, das Nikkor 70-300 hätte auch nur 4 bekommen und "perfekt" ist auch das Tamron nicht!)
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