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5.0 von 5 Sternen Eine ergreifende Wiedergabe SDG 137; Vol.16, 1. Dezember 2007
Ein Geniestreich durch J.E. Gardiner!

Die Motette BWV 225 „Singet dem Herrn ein neues Lied“
Gardiner versteht es genial, alles bis zum Äußersten auszureizen und den 8-stimmigen Doppelchor in ungeahnten Sphären singen zu lassen, man kann sich als Hörer an der Gesangskultur des Monteverdi Choirs berauschen, unübertrefflich die Akzentuierung und Phrasierungen im Gesang, das kann eben nur ein Weltklasse-Chor, eine vortreffliche Wiedergabe, die zu beglücken weiß.

BWV 152 „Tritt auf die Glaubensbahn“

Hervorheben möchte ich den Engelsgesang von Katharine Fuge im 4. Satz und im Duett für Bass und Sopran im 6. Satz, was sie für ein Timbre an den Tag legt, Glocken können nicht schöner klingen, im Schlusssatz erklingt ein ideales Paar mit Peter Harvey als Bassbariton und der Sopranistin, die Traversflöte, Oboen und Continuo als Begleitung untermalen mit ihrem famosen musizierenden Spiel einen rührigen und innigen Gesang, einfach genial und vortrefflich gelungen. Der 4. und 6. Satz sind einfach betörend zu hören, da ist bei mir ein „Da Capo“ mehrmals gefällig……*)

BWV 190 „Singet dem Herrn ein neues Lied“

Hier fällt in der Kantate BWV 190, schon der prächtige Eingangs-Satz mit Pauken und Trompeten auf. Ich habe das Gefühl, hier lassen alle Beteiligten ihre Emotionen freien Lauf, im Bewusstsein, das ist die letzte Wiedergabe einer Bach-Kantate auf der Pilger-Reise 2000.

Dementsprechend zieht sich wie ein roter Faden dieses Mitteilungsbedürfnis durch das ganze Kantatenwerk, selten habe ich als Hörer so eine Kantatenwiedergabe vernommen, die alles vorher gewesene zu sprengen scheint……., schwungvolle, jubilierende Pauken und Trompeten, ein Orchester in Spitzenform, der einsetzende Jubel-Chor mit den Worten: „Singet dem Herrn ein neues Lied“ wurde so akzentuiert und ergreifend gesungen, dass einem der Atem stockt, das ist Lobgesang pur.

Auf die einzelnen Sätze möchte ich nicht weiter eingehen, die Kantate erklingt mitreißend wie aus einem Guss und lässt den Mithörer erahnen, wie den Beteiligten zumute gewesen sein mag, ein letzter Auftritt und dann ist wörtlich nach dem Textlaut gesprochen von den Pilgertour-Beteiligten erschütternd zu vernehmen: „Laß uns das (Bach-) Jahr vollbringen zu Lob dem Namen dein“,…… ergriffen und berührt hörte ich die letzten Klänge von diesem Kantaten-Fragment, ich kann Gardiner zu dieser Wiedergabe nur meinen höchsten Respekt zollen, was er hier an künstlerischem Gehalt und an Emontionen an den Tag legt, sprengt die Normalität…………, Da Capo!!

Ein Weihnachtsgeschenk, das einfach auf den Gabentisch gehört!!
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