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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für die Insel Vol. 1 - 2010 Remasters
Das "Rote" und "Blaue Album" habe ich schon unter ihren Erstausgaben von 1993 rezensiert (s.d.), deshalb hier nur ein paar Worte zu der Neuauflage von 2010: Wie zu erwarten, wurden die Remasters vom letzten Jahr verwendet, wobei man sich strikt an der genannten Erstausgabe orientierte, d.h. Please please me und From me to you gibt's, anders als auf den Original-LPs,...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2010 von Toby Tambourine

versus
18 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geldschneiderei
Was sich EMI mit diesem Album erlaubt, ist eine Frechheit! Da werden zwei CD's, die zusammen gerade mal rund 60 Minuten Laufzeit ausmachen, als eine Hochpreis-Doppel-CD angeboten, obwohl die Stücke auch leicht auf eine CD gepaßt hätten. Nur weil die LP-Ausgabe auf zwei Platten gepreßt war, muß die CD-Ausgabe auch auf zwei fast leere...
Am 6. Januar 2000 veröffentlicht


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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für die Insel Vol. 1 - 2010 Remasters, 18. Oktober 2010
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: 1962-1966 (Red Album) (Remastered) (Audio CD)
Das "Rote" und "Blaue Album" habe ich schon unter ihren Erstausgaben von 1993 rezensiert (s.d.), deshalb hier nur ein paar Worte zu der Neuauflage von 2010: Wie zu erwarten, wurden die Remasters vom letzten Jahr verwendet, wobei man sich strikt an der genannten Erstausgabe orientierte, d.h. Please please me und From me to you gibt's, anders als auf den Original-LPs, wieder nur in Mono, die Stereoversionen finden sich auf den "Please please me"- bzw. "Past Masters"-CDs. Es gibt eine löbliche Ausnahme: All my Loving, für das 1993 extra ein "Schmalspur"-Stereomix angefertigt wurde, erscheint hier im Breitwand-Stereomaster, was die Frage aufwirft, warum das dann nicht auch gleich für Please please me und From me to you ging... Für die Songs von "Help!" und "Rubber Soul" hat man wieder auf George Martins neu balancierte Stereomixe von 1987 zurückgegriffen. Das wäre doch eine gute Gelegenheit gewesen, die Original-Stereomixe von 1965 auszugraben, die weiterhin nur als Bonustracks in der "Beatles-Mono-Box" zu finden sind.

Der Begleittext von Bill Flanagan ist nett, aber nicht weiter erhellend, da waren Kevin Howletts Liner Notes im "Past Masters"-Booklet spannender, den hätte man hier auch ranlassen sollen. Auch die Songtexte, die meine ersten Gehversuche im Englisch-Lernen begleiteten, sind natürlich wieder abgedruckt; diesmal noch sorgfältiger editiert, was die Zeilenumbrüche betrifft, und aus "She loves you yeh yeh yeh" wurde endlich "yeah yeah yeah".

Die Fotos im Booklet wurden um ein paar neue ergänzt; ihre Druckqualität war 1993 etwas schärfer, was besonders für die der Coverfotos gilt, die jetzt wieder eher an die der LP-Hüllen erinnern. Das große Innenfoto mit den Beatles hinter dem Eisenzaun ist leider von 1968 auf 1969 umdatiert worden.

Dass das "Rote Album" bei einer Spielzeit von knapp 63 Minuten allerings i m m e r noch auf 2 CDs verteilt erscheint, ist ja wohl der Witz des Jahres. Hallo EMI, hat sich bei Euch schon rumgesprochen, dass seit der Markteinführung der CD vor knapp 30 Jahren die Speicherkapazität von 74 auf mittlerweile fast 80 Minuten gestiegen ist und Ihr so Herstellungs- und den Kunden Anschaffungskosten sparen helfen könntet? Wie, Ihr habt die CD so rausgebracht, weil sie 1973 als Doppel-LP erschien...? Ich mach Euch einen Vorschlag: veröffentlicht das Album das nächste Mal doch auf 4 CDs, pro Albumseite eine; die Hörer werden im MP3-Zeitalter den Nostalgie-Effekt schätzen lernen, weil man ja bei der LP auch alle 15 Minuten aufstehen und die Schallplatte umdrehen musste... meine Güte!!

Egal, das "Rote" und das "Blaue Album" von den Beatles kann ich nach wie vor nicht als getrennte Einheiten betrachten, sie waren, als ich 10 Jahre alt war, die ersten "richtigen" LPs, die ich zu hören bekam und gleichzeitig der beste denkbare Einstieg in die Rockmusik für mich, auch wenn ich dies erst im Laufe der Jahre habe schätzen lernen können. Sie hatten indirekt, aber maßgeblich Anteil an meinem Wunsch, Gitarre zu lernen und später Musiker zu werden.

Ich bin grundsätzlich ein Freund von Bonustracks. In diesem einen Falle aber muss ich sagen, dass ich die Reihenfolge der Songs im Laufe der Jahre so verinnerlicht habe wie die Akkordfolge eines tollen Songs, und zusätzliche Komponenten könnten diese "Komposition" einfach nicht mehr verbessern, sie würden eher störend wirken.

Ähnlich wie der geschätzte Kollege Strawberry Fields habe ich wohl kein Album so oft gehört wie diese beiden - und auch keine besseren. Insofern war es völlig klar, dass ich mir beide gleich bei Erscheinen bestellt habe, selbst wenn sie gegenüber den remasterten Beatles-CDs von 2009 keine Neuerungen bieten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Entwicklung der Beatles im Zeitraffer, 8. September 2009
Rezension bezieht sich auf: 1962-1966 (Red Album) (Audio CD)
Best-Of-Kompilationen großer Künstler sind gemeinhin eine Sache für sich. Während man sie prinzipiell aufgrund der geballten musikalischen Qualität jedem geneigten Freund der schönen Klänge durchaus ans Herz legen kann, gilt unter tatsählichen oder selbsternannten "Fachleuten" der Grundsatz: Je besser und bedeutender der Künstler/die Band, desto überflüssiger und ärgerlicher die Best-Of-Scheibe. Denn allzu oft spiegeln solche Zusammenstellungen in keinster Weise die Entwicklung und Bedeutung eines Musikers wieder, sondern bieten lediglich dem breiten Publikum das, was sie ohnehin schon aus dem Radio oder dem Musikfernsehen kennen. Ein Rückgriff auf die Original-Studioalben ist dann erforderlich, um die ganze Schönheit der Musik einer solchen Band oder eines solchen Künstlers wirklich schätzen und genießen zu können. Letzteres sollte jeder auch im Falle der Beatles tun - genaue Kenntnis der Studioalben der Fab4 ist für jeden Freund der Rock- oder Popularmusik unabdingbar. Ausnahmsweise lässt sich daraus aber in diesem Falle kein Negativurteil zu der vorliegenden Best-Of-Zusammenstellung ableiten. Denn dieses "Rote Album", das mit dem "Blauen" ein unschlagbares Duo bildet, hat einen künstlerischen Eigenwert, der auch für Beatles-Kenner, die alle Alben im Schrank haben, seine Gültigkeit besitzt. Die Doppel-CD zeichnet nämlich durch ihre Ausführlichkeit (26 Songs aus den Jahren 62-66) sowie durch ihre strikt chronologische Tracklist die Entwicklung der Fab4 in ihrer frühen, sprich kurzhaarigen Phase in liebevoller und beeindruckender Manier nach. Auf diese Weise entwickelt die Scheibe eine Eigendynamik; sie illustriert die rasante musikalische Weiterentwiciklung der Band, vor allem in den ganz frühen Jahren. So mutet "Love Me Do", die erste echte Beatles-Single in England, noch als Liebhaberstück an, bevor mit "Please Please Me" der erste Weltklasse-Song erklingt, der es dann auch prompt zur Nr. 1 im Königreich brachte. Der Rest ist Geschichte. "From Me to You" zeigt die erste Mid-8 in Moll, "She Loves You" ist der erste Song aus der distanzierteren Perspektive der 3. Person, und "I Want to Hold Your Hand" und "All My Loving" sind die absoluten Kracher, mit denen die Jungs in den USA druchstarteten. Man könnte diese einzelnen Entwicklungsschritte allesamt in dieser Weise nachzeichnen, doch essentiell erscheint an dieser Stelle einfach die Tatsache, dass diese Best-Of-Platte die musikalische Entdeckungsreise der Band quasi im Zeitraffer anhand der wichtigsten Tracks abbildet und so die Fab4 nicht wie viele andere Best-Of-Kompilationen zu Hit-Lieferanten aus der Retorte degradiert, sondern ihre musikgeschichtliche Bedeutung schätzt und zum Ausdruck bringt, ohne den sich für diesen Aspekt weniger interessierenden Gelegenheitshörer dies spüren zu lassen. Somit erweist sich das "Rote Album", ebenso wie das "Blaue", als unverzichtbarer Bestandteil eines jeden Plattenschrankes, da es für jedes Niveau von Interesse an den Fab4 etwas wertvolles und beglückendes zu bieten hat.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die rockige Anfangszeit der Vier aus Liverpool, 13. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 1962-1966 (Red Album) (Audio CD)
Eigentlich wollten die Beatles gar nicht, daß dieses Album veröffentlicht wird. Doch war es der findige und geschäftstüchtige Produzent George Martin, dem wir diese nette Zusammenstellung der besten Titel der Beatles verdanken. Hier findet sich alles von den Anfängen bis zum Höhepunkt der Karriere der berühmten Vier aus Liverpool. Von "Love me do" und "Please please me" über "Eight Days a Week" und "Help" bis hin zu "Paperback Writer" und "Yellow Submarine" kann man hier die Karriere nachvollziehen. Dabei muß man allerdings sagen, daß auch die digitale Nachbearbeitung keine Wunder vollbracht hat - schade eigentlich, denn technisch wäre da sicher mehr drin gewesen. Fazit: Wer noch kein Album der Fab Four hat, sollte dieses Album bestellen - für echte Fans, die schon einige Alben ihr eigen nennen, bietet es dagegen nichts Neues. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für die Insel, Vol. 1, 17. September 2008
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: 1962-1966 (Red Album) (Audio CD)
Das "Rote Album" habe ich mit zehn bei einem Freund entdeckt, auf Cassette überspielt (damals noch ohne Überspielkabel - alle mussten leise sein!) und in den folgenden Jahren so oft gehört, dass es auf mich wie ein einziges einstündiges Werk mit 26 verschiedenen Strophen wirkte; wenn ein Lied ausklang, wusste ich immer schon den Anfangston des nächsten im Voraus. Dies war mein erstes "richtiges" Album, und es weckte mein Interesse für alles, was ich danach entdecken sollte - die Stones, Dylan, Pink Floyd, die Who etc. Mit zehn dachte ich noch, die Beatles hätten ein paar mal im Jahr etwas aufgenommen, gewartet, bis genug zusammen gekommen war und es dann auf eine Doppel-LP gepackt. Umso überraschter war ich dann, festzustellen, dass dies hier nur die Spitze eines qualitativ keineswegs schlechteren Eisberges darstellte!

Ich habe erst später realisiert, welches Glück ich hatte, dass gerade dieses Album mein erstes war: die Beatles sind bis heute meine Lieblingsband, und diese Doppel-LP ist exemplarisch zusammengestellt, kein Lied zu viel, keins fehlt, d.h. alle wichtigen Singles und Albumtitel (die wie All my Loving ohne weiteres ebenso Spitzensingles abgegeben hätten) sind chronologisch sortiert, so dass man sehr schön die Entwicklung der Beatles nacherleben kann. Bis heute stelle ich mir meine persönlichen Best of-CDs nach diesem Muster zusammen. Soweit ich informiert bin, besorgte Allen Klein 1973 die Zusammenstellung ohne Zustimmung der Beatles, und er mag als Geschäftsmann einen zweifelhaften Ruf genießen, aber diese Alben hat er klasse hingekriegt. Als Amerikaner orientierte er sich dabei an den US-Veröffentlichungen, was z.B. erklärt, warum All my Loving nach I want to hold your Hand kommt (in England war es umgekehrt), oder warum Eight Days a Week (nur in den USA auf Single ausgekoppelt) berücksichtigt wurde.

Die Songauswahl konzentriert sich, anders als beim "Blauen Album" unter Weglassung der meisten (hier noch nicht so bedeutenden) B-Seiten wie gesagt auf die Singles und die wichtigen Albumtitel, wobei es für die Qualität der "Rubber Soul"-LP spricht, dass sie mit sechs Titeln (zzgl. der dazu gehörigen Single We can work it out / Day Tripper) am stärksten vertreten ist.

Bis auf wenige Ausnahmen finden sich hier die bereits 1987/'88 auf den regulär veröffentlichten CDs verwendeten Masters. Das Master von She loves you wird auf '92 datiert, was vermuten lässt, dass es von der "EP"- bzw. "Singles-Collection" übernommen wurde; ein klanglicher Unterschied läßt sich nicht ausmachen.

Da die EMI fürchtete, man könne den Hörern nicht die originalen Zweispur-Pingpong-Stereo-Versionen der frühen Aufnahmen zumuten (eh so ein leidiges Thema!), wurden von Please please me und From me to you wieder die Mono-Mixe verwendet, und von All my Loving wurde ein "Schmalspur"-Stereomix angefertigt: die Band etwas links, der Gesang etwas rechts, fast mittig. (Auf den Original-Stereo-Mix musste man dann bis zur Veröffentlichung der "Capitol Albums Vol. 1" (2004) warten.) Immerhin war man so konsequent, die "Mock-Stereo"-Mixe von Love me do und She loves you auf den Vinyl-Ausgaben (von einem Kanal alle Höhen entfernen, vom anderen alle Bässe, um ein räumliches Klangerlebnis zu suggerieren) durch die ursprünglichen Mono-Mixe zu ersetzen.

Für die CD-Erstveröffentlichungen 1987 waren die Alben "Help!" und "Rubber Soul" im Stereopanorama neu abgemischt worden, was hier Can't buy me Love, Ticket to ride und You've got to hide your Love away betrifft, bei denen die Rhythmusspur auf dem linken Kanal etwas mehr in die Mitte gemischt wurde, damit die Band etwas fetter klingt.

Dasselbe gilt für Drive my Car, Nowhere Man und In my Life, bei denen zusätzlich die beiden Gesangsspuren (im Originalmix beide ganz weit rechts) räumlich etwas mehr auf der rechten Seite verteilt wurden. Das Klangergebnis ist ein recht schaler Kompromiss; anhand von Nowhere Man zeigt sich, wie ein wirklich sinnvoller Remix aussehen kann: für die 1999 erschiene Version auf "Yellow Submarine" legte man die Band in die Mitte und verteilte die beiden Gesangsspuren räumlich auf den rechten und den linken Kanal, was die Klangintegrität nicht opfert, aber zusätzlich neue Nuancen entdecken lässt.

Immerhin hat man sich getraut, von Can't buy me Love und A hard Day's Night Stereoversionen zu veröffentlichen, was die Frage aufwirft, warum man bis 2009 auf die offiziellen Stereo- und Monoversionen der ersten vier Beatlesalben warten musste.

Es ist natürlich von Seiten der Plattenfirma eine Unverschämtheit, die gut 62 Minuten Spielzeit der Doppel-LP zum zwanzigjährigen Jubiläum auf einer Doppel-CD (und zum entsprechend gepfefferten Preis!) zu veröffentlichen (wenn man etwas jongliert, hätten unter Weglassung eines Liedes das "Rote" und das "Blaue Album" zusammen auf einer Doppel-CD Platz gehabt). Leider ist auch die CD-Kinderkrankheit des Auspegelns noch nicht ganz überwunden: so sind z.B. A hard Day's Night und Help! im Kontext zu leise ausgesteuert.

Dafür sind die beiden CDs in Anlehnung an die Vorder- und Rückseiten etlicher LP-Etikette jeweils liebevoll mit einem ganzen bzw. einem halben Apfel bedruckt (wenn dafür auch schönere Exemplare zur Auswahl gestanden hätten), und das Booklet ist gelungen: einige LPs aus den Siebzigern hatten mit den Texten bedruckte farbige Innenhüllen, die man hier (mitsamt den Druckfehlern und ergänzt um ein paar schöne Fotos samt Datumsangabe) liebevoll reproduziert hat. Das Coverfoto ziert eine Alternativ-Aufnahme des "Please please me"-Covers (so wie die Rückseite eine Alternativ-Aufnahme der damals unveröffentlicht gebliebenen "Get back"-LP ist, zu sehen auf entsprechenden Bootlegs); zusammen mit dem schönen doppelseitigen Foto in der Mitte des Booklets wird die Bildqualität auf den Original-LPs (zu sehen auch auf den '93 parallel veröffentlichten LP-Hüllen) weit übertroffen!

Dies ist eine meiner zehn Platten, die ich auf die einsame Insel mitnehmen würde - wobei natürlich das "Blaue Album", "1967-1970", nicht unerwähnt bleiben kann! Das "Rote Album" ist das eindeutig frischere, jugendlichere, überschäumendere, während das "Blaue Album" deutlich abgeklärter und ausgereifter ist (inspiriert sind sie beide), und beide Fraktionen haben ihre Fans. Für mich gehören sie untrennbar zusammen. Ich kann's kaum erwarten, bis beide in ihren 2009er Remasters erscheinen!

(Das Coverdesign erfreute sich solcher Beliebtheit, dass es von den Beach Boys in Gelb und von den Lords in Grün übernommen wurde.)
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Überblick über die frühen Beatles, 29. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: 1962-1966 (Red Album) (Audio CD)
Diese Doppe-CD bietet den perfekten Überblick über die Karriere der Fab Four vom ersten Album "Please Please Me" bis zum 1966er-Werk "Revolver", auch wenn absolute Hardcore-Fans vielleicht den ein oder anderen Titel (z.B. "Taxman") vermissen werden und das 65er-Werk "Rubber Soul" und das schon angesprochene "Revolver" so oder so in jede Sammlung gehören. Die hier vorhandenen Titel sind jedoch extrem gut, da nur die bekanntesten und besten Lieder der doch eher schwachen ersten Alben (z.B. "Beatles For Sale") genommen wurden und man somit nicht sein ganzes Geld wegen ein paar guter Lieder pro CD ausgeben muss. Die ganzen Stücke, von "Love Me Do" über "Yesterday", den bekanntesten Pop-Song aller Zeiten, bis hin zum Titelsong des gleichnamigen Films, "Yellow Submarine", vom genialen Revolver-Album sind alles sehr gute Früh-Werke der Jungs. Diese CD ist vielleicht nicht so bahnbrechend wie die Beatles-Alben ab 1966 oder die Lieder des (zugegeben für mich viel ansprechenderen) "Blue Album", aber es sind doch sehr gute Rock/Pop-Songs der frühen 60er. Musik-Liebhaber müssen dieses Dokument der frühen Phase der wohl besten Band aller Zeiten haben und auch Besitzer aller Beatles-Alben auf Vinyl solten zugreifen, denn der Sound wurde um einiges verbessert und kommt nun glasklar aus den Boxen. Außerdem müssen Sie nun nicht mehr nach einem guten Lied zum Plattenspieler rennen und die nächsten 3 überspringen, denn jeder Song ist ein kleines Juwel.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sogar Noel Gallagher hat es!, 1. September 2005
Rezension bezieht sich auf: 1962-1966 (Red Album) (Audio CD)
Als Noel Gallagher (Oasis) einmal gefragt wurde, welche Beatles-CD's er besitzt, hat er geantwortet (sic): "Das rote und das blaue Album!" Ich war ziemlich überrascht darüber, wo er als einer der größten Beatles Verehrer doch sicher alle Alben einzeln besitzen müsste. Dann wiederum wurde ja auch nach CD's gefragt. Höchstwarscheinlich hat den Rest also auf LP.
Trotzdem sagt das einiges über die Qualität dieser Best-Of Zusammenstellungen aus. Ich bin eigentlich kein Befürworter von solchen Marketingmaschen, aber hier ist es anders, denn diese Doppelalben sind in ihrer Songauswahl derart gelungen, dass ich keinen einzigen Kritikpunkt anführen kann.
Besonders das sog. "Rote Album", dass die frühe Schaffensphase der Band porträtiert, ist ein Musterbeispiel dafür, wie Best-Of Alben sinnvoll gestaltet werden können. Seien wir mal ehrlich: die ersten Beatles Alben sind nicht annähernd so gut wie diejenigen die sie nach 1965 herausgebracht haben. Wen also die Mehrheit der Songs auf zb. "With the Beatles" oder "Beatles for Sale" auf die Nerven geht, der kann diese mit diesem Doppelalbum umgehen und hat so nur die Highlights dieser Alben. In der Tat macht das "Rote Album" als Zusammenstellung mehr Sinn, als das "Blaue Album", denn der Versuch, die Spätphase zusammenzufassen, sollte eigentlich generell zum Scheitern verurteilt sein.
Ich empfehle das "Rote Album" daher wärmstens in den folgenden Ausgangssituationen:
1. Jemand interessiert sich generell mehr für die musikalisch wertvollere Spätphase und will sich die Essenz (das trifft hier wirklich zu) der Alben der Frühphase bis 1967 ins Wohnzimmer holen.
2. Jemand will sich oder jemand anders den idealen Einstieg in das Werk der Beatles verschaffen. Dann führt hier kaum ein Weg vorbei. Für mich war es jedenfalls der Eisntieg, als ich die beiden Boxen vor 5 Jahren geschenkt bekam.
3. Jemand hat einfach gerne etwas hübsches im Regal stehen (aaargh...) und vielleicht schon alle Beatles Platten auf LP's. Hier bietet sich die Chance, sich die wirklich besten Songs der Band in einer digital aufbereiteten Version und dazu noch in chronologischer Reihenfolge zu holen und damit die verkratzten LP's zu schonen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es kann nur ein rotes Album geben!, 12. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: 1962-1966 (Red Album) (Audio CD)
Wenn es überhaupt ein Best-of Album gibt, des eine absolute Daseinsberechtigung hat, dann ist es dieses.
Seit Kindheitstagen sind das Rote und das Blaue legendäre Bezeichnungen für Schallplatten.
Es gibt massenhaft Best-of-Alben. Aber es gibt nur dieses eine Rote Album.
Diese Lieder kennt man alle. Man hat Sie in seinem Kopf. Sie gehören zum Alltag. Und sie sind über 40 Jahre alt.
Kaufen, hören, geniessen!!!!
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die alte Fassung war auch schon Remastert!, 23. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: 1962-1966 (Red Album) (Remastered) (Audio CD)
Wer die die Erstveröffentlichung des "roten" bzw. des "blauen" Albums auf CD aus dem Jahre 1993 bereits sein Eigen nennt, sollte Folgendes beachten:

Für diese Compilations wurden nicht die CD-Master von 1987 verwendet, die auf der CD-Erstveröffentlichung der Studioalben zu hören sind. Vielmehr wurden die Songs für diese Zusammenstellungen bereits 1993 didigtal remastert.

Nun ist auch das natürlich schon ein paar Tage her. Die 1993er Master erreichen so auch nicht ganz die Diffrenzierung und Dynamik der Remaster von 2009. Dennoch stellen sie eine deutliche Verbesserung gegenüber den Mastern von 1987 dar. Sie sind damit eine echte Höralternative. In Zukunft könnten sich daher die Erstveröffentlichung des "roten / blauen" Albums von 1993 zu Sammlerstücken entwickeln.

Wer sich 2009 die remasterten Stuidoalben gekauft hat und das "rote" bzw. "blaue" Albums bereits besitzt, für den erübrigt sich eine Neuanschaffung m. E. Die alte Fassung ist zu Vergelichszwecken interessanter und präsentiert die Songs auf hohem klanglichen Niveau!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The first half of their career as a group, 25. März 2003
Von 
Peter Durward Harris "Pete the music fan" (Leicester England) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 1962-1966 (Red Album) (Audio CD)
This collection contains the highlights of their career from Love me do, which was a British top 20 hit in 1962, to the end of 1966. Love me do became more successful later - it topped the US charts in 1964 and reached the UK top five when re-issued as a single in the eighties.
The Beatles were very good musicians, but what set them apart from everybody else was their songwriting. In those days, it was normal for songs to be written by people who did just that, leaving others to record them. Perhaps people assumed that performers would be too busy to actually write their own material, but the Beatles proved that it could be done. Indeed, they were so good at it that they had enough songs left over for others to have hits with covers of their songs. So here you get the Beatles' own version of Michelle, which topped the British charts for the Overlanders, as well as many songs which became hits for the Beatles.
The songs that were released as singles varied from one country to another. For example, Eight days a week and Yesterday were both number one hits in America, but neither were released as Beatles singles in Britain. Instead, Yesterday was a hit for Matt Monro while Eight days a week was given to Alma Cogan. Nevertheless, some songs were number one in both countries, including I want to hold your hand, Can't buy me love, A hard day's night, I feel fine, Ticket to ride, Help, Paperback writer and the double-sided coupling of Day tripper with We can work it out.
Such is the strength in depth that most of the songs here are famous. The only possible criticism of this set is that, with only 65 minutes of music, it could have fitted on a single CD. A better idea would be to add extra tracks. There are other songs from this period that were hits for others, including Do you want to know a secret, I wanna be your man and Got to get you into my life. Other songs, such as I'll follow the sun, If I fell, Act naturally, I've just seen a face, Here there and everywhere and For no one, have been well-covered down the years. All of these and others could be added to this set without reducing the quality.
Despite the running time, this is still an outstanding compilation of music by the Beatles, the most important pop group of the twentieth century.
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4.0 von 5 Sternen Kein Harrison, zu wenig "Revolver", 26. März 2014
Rezension bezieht sich auf: 1962-1966 (Red Album) (Remastered) (Audio CD)
Das rote und das blaue Album, vor gut 40 Jahren erschienen, sind längst der klassische Einstieg in das Werk der Beatles geworden, weitaus besser, umfangreicher und vielseitiger als das 2000 erschienene "1".
Dennoch drei kleine Kritikpunkte, die Auswahl der Songs betreffend: Auf dem "Roten" fehlt George Harrison, sowohl als Sänger als auch als Komponist. Freilich war Harrison in den frühen Jahren innerhalb der Band eher eine Randfigur, aber ab "Rubber Soul" und "Revolver" gewinnt er allmählich an Kontur, seine nach wie vor wenigen Beiträge können sich neben denen von Lennon/McCartney durchaus sehen lassen und Harrisons seit 1965 bestehendes Interesse für indische Musik war nicht nur für die musikalische Entwicklung der Beatles, sondern für die ganze Rockmusik von Bedeutung. Beides hätte durch einen "indischen" Harrison-Song (z.B. das ausgezeichnete "Love you To") berücksichtigt und gewürdigt werden sollen.
Das musikalisch vielleicht beste Album der Beatles, "Revolver", ist nur mit 2 Songs vertreten, der Vorgänger "Rubber Soul" hingegen mit 6. Nichts gegen das ebenfalls fabelhafte "Rubber Soul", aber "Revolver" scheint mir das vielseitigere, experimentierfreudigere, insgesamt wichtigere Werk zu sein: die Beatles in ihrer interessantesten und originellsten Phase, der psychedelischen, und auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.
Als Beatles-Manager Allen Klein die Auswahl der Songs für das rote und das blaue Album in Auftrag gab, war es ihm aus kommerziellen Gründen wichtig, dass dabei auch alle Singles der Band, zumindest die A-Seiten, berücksichtigt werden. Das geht ein kleines bisschen auf Kosten der Qualität dieser Auswahl, denn mehrere Beatles-Singles (wie z.B. Love me do, Paperback writer, Hello goodbye, The ballad of John and Yoko) gehören nicht unbedingt zu ihren bedeutendsten Songs; da gibt es bessere, die unberücksichtigt blieben.
Aber gerne zugegeben: das ist kleinliches Fan-Gemäkel. Außerdem wird ohnehin fast jeder, der einmal das "Rote" und "Blaue" gehört hat, es dabei nicht bewenden lassen, sondern baldmöglichst auch das komplette Gesamtwerk der Beatles kennenlernen wollen...
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