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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Modern bis geht nicht mehr - darf man das?
Hat man die 2004er Version von "Dawn of the Dead" erst mal angeschaut, ist der Eindruck erst mal zwiespältig. Auch wenn man kein Horror-Junkie ist und nicht mit Romero und Fulci unterm Kopfkissen aufgewachsen ist, weiß man, daß Zombies nun mal nicht wie Olympiasprinter auftreten und eigentlich recht langsam und "dumm" sind. Und natürlich muß so...
Veröffentlicht am 17. November 2005 von TheHutt

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zweitklassig
Ich habe mir bei weitem mehr erwartet von dem Film, gerade auch wegen den positiven Rezessionen.
Jedoch ist das nur wieder einer von diesen typischen standard "schnell schnell" Hollywoodfilmen.
Die Story ist plump und die Umsetzung zu hektisch.

Wenn man sich für gute Zombi-Horror-Survival interessiert, dann sollte man lieber nach "28...
Vor 1 Monat von Alex veröffentlicht


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Modern bis geht nicht mehr - darf man das?, 17. November 2005
Hat man die 2004er Version von "Dawn of the Dead" erst mal angeschaut, ist der Eindruck erst mal zwiespältig. Auch wenn man kein Horror-Junkie ist und nicht mit Romero und Fulci unterm Kopfkissen aufgewachsen ist, weiß man, daß Zombies nun mal nicht wie Olympiasprinter auftreten und eigentlich recht langsam und "dumm" sind. Und natürlich muß so ein Remake immerhin dem Vergleich mit dem Klassiker von George A. Romero gerecht werden, denn speziell das Original erfreut sich einer nicht abreißenden Beliebtheit unter Fans.
Hat man aber sich erst mal an die schnellen und wendigen Zombies gewöhnt, und sich von der Handlung des Originals etwas abstrahiert, so kann dieser Film durchaus gefallen. Die Story ist in groben Zügen die gleiche: die Welt wird auf einmal von einer Apokalypse heimgesucht: durch einen mysteriösen Vorfall wollen die Toten nicht mehr in Frieden ruhen, sondern stehen wieder auf, hungrig nach dem Fleisch der Lebenden. Von diesen hat sich eine ungleiche Gruppe in einem großen Kaufhaus verschanzt - und versucht, ihr Leben so normal wie möglich weiterzuführen - obwohl die Zombies immer mehr werden...

Die Einfälle des Regisseurs Zack Snyder sind teilweise recht interessant, und hauchen dem Stoff neues Leben ein. So gibt es hier einen konservativen Waffenhändler, der unweit vom Kaufhaus in seinem Laden ausharren muß; und auch die Vorspannsequenz mit echten Dokumentaraufnahmen läßt den Geist jener Gesellschaftskritik auferstehen, die Romeros Original damals berühmt machte. Dem Original erweist der Regisseur die Ehre, indem drei der Originaldarsteller in kleinen Gastrollen ihren Auftritt haben: Ken Foree spielt den fundamentalistischen Prediger, Scott H. Reiniger und Tom Savini spielen Militärs, die mit der Zombieplage nicht fertig werden.

Der Director's Cut ist um etwa 9 Minuten länger, als die Kinoversion - und bietet vor allem mehr Charaktertiefe, aber auch mehr Bluteffekte. Trotzdem ist es bei der gleichen deutschen Freigabe geblieben: beide Fassungen sind KJ und können nicht indiziert werden. Als Bonus gibt es einen recht unterhaltsamen Regiekommentar und informative Making Of-Szenen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hervorragender horror-streifen, 12. Januar 2006
der film lehnt sich stark an romeros zombie-filme an, was ihm sehr gut bekommt!
die story ist bekannt: untote erheben sich aus unbekannten gründen aus den gräbern und belagern die letzten überlebenden, die sich in einem kaufhaus verschanzt haben. es gibt die üblichen charaktere, die üblichen quereleien zwischen den einzelnen gruppenmitgliedern und es gibt spannung pur!
vor allem der einfall, einen überlebenden im gegenüberliegenden haus zu postieren, der nur über beschriebene tafeln mit den anderen sprechen kann, findet ein originelles ende.
unbedingt ansehen!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus Alt mach Neu, 31. Juli 2006
Endlich !! Nachdem er plötzlich für längere Zeit aus dem Sortiment verschwunden war ist dieser Titel endlich wieder da! Es handelt sich um eines der wenigen wirklich gelungenen Remakes eines Kultfilmes. Anders als in Romero's Klassiker legen die Zombies hier ein ganz schönes Tempo hin, aber auch der Film selbst gibt kräftig Gas, alles geht Schlag auf Schlag und die Spannung ist wirklich nervenzerfetzend. Auch in Punkto Blut und Gedärm braucht dieser Film sich nicht hindter dem Original zu verstecken, und Ekelszenen gehören in diesem Genre nun mal dazu.

Zack Snyder ist es wahrlich gelungen sich vom alten DotD inspirieren zu lassen und trotz enger Anlehnung daran einen neuen, eigenständigen Film zu schaffen. Die Qualität der DVD (ich habe sie bei der ersten Veröffentlichung schon ergattert) ist super, die Extras informativ (Dokus) und eine tolle Ergänzung zum Film (Videotagebuch). Für Hartgesottene ein echter Kauftipp!
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Kaufhaus bleibt für immer geschlossen, 13. März 2006
Von 
Torsten Scheib "torstenscheib" (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Bereits im Vorfeld sorgte Zack Snyders Neuauflage (und Regiedebüt) des legendären Zombieklassikers für Unruhe bei den Fans des Genres. War es wirklich nötig, ausgerechnet diesen Film ein zweites Mal drehen zu müssen? Immerhin besaß das Original aus dem Jahre 1978 (Regie: George A. Romero) Kultstatus und galt gemeinhin als Klassiker bzw. Vertreter für intelligenten Horror.
Doch weder Snyder noch die Verleihfirma ließen sich davon beirren, und so präsentierte man schließlich voller Stolz im Jahre 2004 die neue Version von "Dawn of the Dead" (welche bei uns unter dem ziemlich idiotischen Titel "Zombies im Kaufhaus" zu Berühmtheit gelangte). Und stolz können die Macher auf dieses Remake in der Tat sein, dass in der vorhaltenden Welle von Zombiefilmen wie ein Fels in der Brandung herausragt und dem Genre gleichzeitig frische Impulse mit auf den Weg geben konnte.
Eigentlich ist die "Dawn"-Neuauflage nur namentlich mit dem Original verwandt - sieht man mal von der Shopping Mall ab, die sich auch in Snyders Version widerfindet, diesmal aber keine Allegorie auf den allgemeinen Konsumterror sein soll, sondern vielmehr ein Versteck vor den Horden kannibalistischer Kreaturen, die früher einmal Menschen gewesen waren.
Und genau dorthin verschlägt es die Krankenschwester Ana (gespielt von Sarah Polley) gemeinsam mit einer Handvoll weiterer Überlebender. Erschöpft, schockiert und hilflos versucht die Gruppe in Zeiten des namenlosen Schreckens nur eines: zu überleben. Was sich jedoch nicht als einfach herausstellt, da man nicht alleine in der Mall ist. Schon sehr bald gesellen sich zu den Problemen vor den Eingangstüren interne Unruhen hinzu, die jedoch schnellstens bereinigt werden sollten, da die Legionen von Fleischfressern täglich, stündlich, minütlich immer mehr werden ...
"Dawn of the Dead" beginnt verhalten, verwandelt sich aber nach fünf Minuten in einen wahr gewordenen Alptraum, der sich (fast) den kompletten Film hindurch ersteckt. Das plötzliche Hereinbrechen von Gewalt, Tod und blankem Terror weckt durchaus Assoziationen an den Krieg im Irak bzw. den 11. September und war sicherlich gewollt. Wer jedoch ein glattgebügeltes B-Movie mit etwas Blut und vielen Klischees erwartet, der wird hier sein blaues - oder besser rotes - Wunder erleben. Mit schnellen Schnitten und dem richtigen Gespür für Timig wird in "Dawn of the Dead" gebissen, geschossen, zerplatzt oder zersägt. Den Splatterfan wird's freuen. Aber es gibt noch wesentlich mehr als nur - eigentlich niemals deplaziert wirkende - Gewalt. Die kleinen Konflikte unter den einzelnen Überlebenden heizen Spannung und Unruhe an, was für diverse dramatisch-schockierende Höhepunkte garantiert. Wobei auch die eine oder andere witzige Szene eingebaut wurde, ohne dabei gekünstelt zu wirken. Neben Sarah Polley weiß auch der Rest der Besetzung zu überzeugen - u.a. Ving Rhames, Mekhi Phifer oder Ty Burrell. Und natürlich die unzähligen Untoten, denen einerseits die Langsamkeit entfernt wurde bzw. dank einer unglaublichen Make-up-Arbeit stellenweise viel zu real erscheinen.
Was bleibt also unter'm Strich? Sicherlich einer der besten Horror- bzw. Zombiefilme der letzten Jahre; rasiermesserscharf inszeniert und gnadenlos spannend. Und schon bald mit Sicherheit mit dem gleichen Kultstatus versehen wie Romeros Original.
Ein paar Wörter noch zur DVD: Bild und Ton sind erstklassig und der Director's Cut noch ein Spur blutiger als die Kinoversion. Daneben gibt es ein randvolles und wirklich lohnenswertes Extraprogramm, dass u.a. einen informativen Einblick auf die Make-up-Artisten gewährt (wahre Künstler!), sowie ergänzend zwei kleine Filmchen parat hält, die ebenfalls in der apokalyptischen Welt des "Dawn"-Universums spielen.
Ach ja - und bloß nicht beim Abspann ausschalten!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hochglanz Zombies....aber nichts Neues im Kaufhaus, 7. März 2009
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dawn of the Dead [Director's Cut] (DVD)
Zack Snyders (300) Erstling ist ein Remake des gleichnamigen Romero Klassikers von 1978, eben diesem legendären Horrorfilm, der im Kaufhaus spielt und damals das Publikum spaltete, die Einschätzung zur Qualität und Inhalt des Films blieb bis Heute polarisierend. Romeros Werk gilt aber fernab einer persönlichen Einschätzung als einer der wichtigsten des Genres. 10 Jahre nach seinem Debüt "Die Nacht der lebenden Toten" in dem diese torkelnden Untoten auf einem Friedhof auftauchen, hat er sie in "Dawn of the Dead" erstmalig beim Blockbuster-Publikum etabliert. Diese Gestalten mit stupid-verständnislosem Gesichtsausdruck dahintaumelnd und leicht grün geschminkt.
Seither sind die Zombies aus der Kinolandschaft nicht mehr wegzudenken. In den 80er und 90er vornehmlich in den B-Pictures des Splatters zu sehen, tauchen sie seit einiger Zeit verstärkt auch in den Mainstreamfilmen wieder auf.
Tja, entweder man mag sie diese unappetitlichen Biester, die den flüchtenden Lebenden gefrässig Hals, Arme und Beine abbeissen oder man macht einen grossen Bogen um diese "menschenverachtende" Species.
Ich selbst schwanke da sehr, ich war nie ein besonderer Fan der Zombies, aber es hat mich immer mal wieder gereizt diesem apokalyptischen Treiben zuzuschauen. Gelegentlich machen die Untoten dann doch wieder Spass, vor allem wenn man hört, dass Zack Snyder sie diesmal nicht lahm durch die Gegend laufen lässt, sondern sie als schnelle und wendige Sprinter inszeniert.
Der Song, der während des Vorspanns läuft, ist "Man comes around" von Johnny Cash, die Lyrics enthalten diverse Bibelstellen der Offenbarung.
Handlung ist ja bekannt, Snyder glänzt mit einem furiosen Intro und alsbald sind das knappe Dutzend von Überlebenden in diesem Kaufhaus und verschanzen sich, so gut es geht.
Sarah Polley (Das süsse Jenseits) spielt die Anna, Ving Rhames ist der Bulle Kenneth, Ty Burrell spielt den arroganten Steve und Jake Weber ist als Michael zu sehen.
Am 15. April 2004 kam der Film in die deutschen Kinos und lockte doch 400.000 Zuschauer in die Vorstellungen. Die Kinofassung war kürzer, dieser Directors Cut ist ca. 9 Minuten länger. Er soll mehr Charaktervertiefung bieten, aber auch mehr Gewalt zeigen.
Die Kritik war gespalten: Viele Kritiker empfanden den Film als seelenloses blutiges Durcheinander, schwächer als der Originalfilm.
Loben kann man aber die Actionanteile, die fast pausenlos stattfinden - auch überrascht der Film stellenweise mit makabrem Witz und fiesen Abwandlungen zum Original.
Da man die Story aber schon kennt passiert besonders beim Kaufhausaufenthalt nicht viel wirklich Neues....Snyder hat aber so gut als möglich einige Veränderungen vorgenommen und er schaffte es den Klassiker mit diesem typischen 70er B-Movie Look dann doch dahingehend zu entstauben, indem er die gleiche Story auf heutige Hochglanz Optik getrimmt hat und somit erinnert der Film auch sehr stark an Danny Boyles "28 Days later".
Kein Meisterwerk, aber eine gute, wie auch eklige Unterhaltung. Aber die Zombies sind halt so....
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50 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Remakes und auch atmosphärischsten Zombie- Filme!!, 19. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Dawn of the Dead [Director's Cut] (DVD)
Wie war das schön, als ich damals im Kino saß (Nachtvorstellung), nichtsahnend was für ein toller Zombiefilm hier auf mich wartete. Ich habe natürlich alle Klassiker von George A. Romero und konnte mir nicht so recht vorstellen, dass dieser Film den Charme der guten alten Zombie Filmchen vermag einzufangen. Doch ich wurde eines besseren belehrt:

Es fängt actionbefangen an und das sehr beeindruckend, indem man, mittels Flucht per Auto, durch einen Teil der Stadt und somit auch des Zombiebefalls geführt wird. Die Panik derer, die auf der Leinwand agieren, kann man perfekt nachvollziehen. Auch die Momente später, in dem Einkaufs-center suchen ihresgleichen in diesem Genre. Die Zombiemasken sind derart gut animiert, dass man sich fragt, kann es was besseres geben? Schock- Momente gibt es reichlich und auch interessante Einlagen, die den Film zu etwas ganz Besonderen machen. Auch viele kleine nette Ideen, die sich von den "Oldies" abgrenzen wurden hier eingesetzt, wie bspw. eine Zombie-Geburt.

Nachdem ich jedenfalls aus der Nachtovrstellung kam, verspürte ich das Gefühl, dass an allen Ecken mehrere Zombies lauern würden, was noch kein Film schaffte zu erzeugen. :)

Für mich ist dieser Film ein Überraschungshit, nach dem ich hoffe, dass es bald weitere Filme dieser Art geben wird!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Remake des Romero-Klassikers, 9. Oktober 2006
Eine Handvoll Überlebender retten sich vor den Zombies in ein Kaufhaus. Doch bald häufen sich die Probleme. Denn ungeachtet der Tatsache, dass vor den Türen immer mehr Zombies reinwollen, werden in der Gruppe die Zwistigkeiten größer, die es zu lösen gilt…

Anfangs erschrocken war ich über die wahnsinnige Geschwindigkeit der Zombies. Man war es aus alten Filmen gewohnt, dass sie sich nur langsam und träge bewegen. Pustekuchen! Die hier fetzen was das Zeug hält. Das gibt dem Film nicht nur das gewünschte Tempo, sondern auch eine ordentliche Portion Spannung.

Auch haben die Make-Up-Artists ihr Bestes gegeben. Die Zombies sehen nicht mehr lächerlich aus, sondern richtig gruselig.

Mir hat der Film richtig, richtig gut gefallen. Denn auf der einen Seite ist er blutig und spannend, andererseits jedoch lockern einige humorvolle Szenen oder Sprüche die Spannung etwas auf. So dass man Sequenzen zum Durchatmen hat.

Fazit: Klasse Remake, kein low-Budget-B-Movie, sondern großes Kino. Kultig – unbedingt ansehen.

Übrigens empfehle ich Splatter-Fans auch das dazugehörige XBox-360 Spiel. Wo man selbst mit Baseball-Schläger und Kettensäge den Zombies zu Leibe rücken kann. Genial!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als das Original von Romero! Top Movie!, 13. März 2007
Na ja, ich bin immer eher ein wenig skeptisch, wenn es darum geht einen an sich schon erfolgreichen Film neu aufzurollen (vor Allem, da ja die Originalfilme von Romero zeitlose Klassiker sind). Ob dieses Remake an das Original herankommt mag dahingestellt bleiben, aber angesichts der guten Dramaturgie und einiger ziemlich erschreckender Szenen, ist es wohl oder übel zumindest daseinsberechtigt. Nebenbei gesagt finde ich es sogar gut, dass gewisse Teile der Story im Dunklen bleiben und über die tatsächliche Herkunft der Zombies nur rein spekulativ abgehandelt wird. Das bietet sowohl dem Zuschauer, als auch dem Film selbst einen nötigen Freiraum, in dem er sich vorurteilslos entfalten kann.

Zur Story:

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Eine Zombieepidemie breitet sich auf der ganzen Welt aus und stürzt die gesamte Menschheit ins Chaos. Nur etwa ein Dutzend überlebende können sich in ein Einkaufszentrum verbarrikadieren. Sie richten es sich schön häuslich ein und der Regisseur schafft es noch besser als im Original die Banalität des Alltags zu unterstreichen, die in den Reihen der überlebenden schlimmer wütet, als die Zombieseuche. Das einzige Problem an der Geschichte ist einzig und allein, dass die auf Konsum konditionierten Zombies das Einkaufszentrum belagern und die Gefahr für die Überlebenden jede Sekunde größer wird, bis sie sich schließlich zu einem Fluchtversuch durchringen. Mehr sollte von der Story jedoch nicht verraten werden, da dem neuen Zuschauer ansonsten der Spaß verdorben würde.

Fazit:

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Absolut cooler Endzeitstreifen, mit durchdachter Story, coolen Actionszenen und guten Schauspielern. Sollte in keiner Sammlung fehlen - hoher Kultfaktor. Natürlich NUR in der FSK 18 Version!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliant!, 31. August 2008
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dawn of the Dead [Director's Cut] (DVD)
Mit einem Remake von DAWN OF THE DEAD hat sich Zack Snyder an einen der größten Klassiker des Horrorkinos gewagt. Das Original von Romero war ein kompromissloser Film, der viele Konventionen des Kinos völlig ignorierte und natürlich einen enormen Kultstatus erlangt hat. Sicherlich ist dies dem Original auch gelungen, weil es auf mehreren Ebenen gut funktioniert: wer einen (im positiven Sinn!) "stumpfen" Zombiefilm sehen will bekommt ihn, wer eine gesellschaftskritische Studie sehen will wird die auch entdecken.

Das Remake setzt dem gegenüber auf mehr Action und stärkere Präsentation - und genau dies ist Snyder auch gelungen. Die apokalyptische Stimmung eines Zombie-Films wird brilliant eingefangen, gleichzeitig werden die Längen von Romero's Vorlage souverän vermieden. Im Remake geht es schnell und schonungslos vorwärts. Insofern setzt Snyder mehr auf Handlung und Action als es Romero tat, diese Action ist aber gut in Szene gesetzt und um Welten (!) besser als die vieler billigen Nachahmer, die in den letzten Jahren im ZUge des Zombie-Revivals zu Dutzenden erschienen sind.

Beeindruckend sind die Massenszenen der Zombies, und ich glaube KEIN Zuschauer hat die erste Einstellung des völlig überrannten Parkplatzes vor der Mall in der "Down With The Sickness" Montage vergessen. Das die Zombies mittlerweile sprinten und nicht mehr schlurfen ist natürlich gewöhnungsbedürftig und sicherlich nicht jedermanns Sache (ich fand Romeros stolpernde Kadaver auch effektiver), jedoch in meinen Augen durchaus OK - der Film ist schneller und rasanter inszeniert, da wirkt dies irgendwo auf seine Weise durchaus stimmig.

Positiv fielen mir auch die Leistungen der Schauspieler auf, die sich durchaus sehen lassen lassen kann - gleiches gilt für die Gags des Films, die wirklich gut gesetzt sind und definitiv nicht in Klamauk ausarten, aber immer wieder die Stimmung auflockern. DAWN OF THE DEAD nimmt sich weis Gott nicht an jeder Stelle bierernst, und diese Gags funktionieren. Ein weiteres Plus ist das brilliante Bonusmaterial der DVD (u.a. zwei die Story grandios ergänzende Kurzfilme von jeweils circa 20 Minuten Länge!), welches meiner Ansicht nach zum stärksten Bonus gehört, den ich je mit einem Film erworben habe.

Sicherlich: das Remake ist nicht besser als das Original - aber auf seine Art und Weise sehr gut und als eigenständiger Film absolut empfehlenswert. Ich sehe mich durchaus als großen Fan von Romero, bin aber durchaus willens zuzugeben, dass Zack Snyder die von mir persönlich im Vorfeld für fast unmöglich erklärte Aufgabe geschafft hat, ein Remake von DAWN OF THE DEAD zu drehen welches zumindest dem Original keine Schande bereitet, als eigenständiger Film gut funktioniert und schlichtweg höllisch Spaß macht. Das ist um Welten (!) mehr als ich zugegebenermaßen jemals erwartet hätte!

Alles in allem muss man aus Erfahrung beim Remake eines Klassikers ja das Schlimmste erwarten - dieses Remake ist wirklich gelungen und dürfte sogar viele Skeptiker und Hardcore-Romero-fans überzeugen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zombies,Zombies,Zombies, 18. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dawn of the Dead [Blu-ray] (Blu-ray)
Remake über Remake. Wenn sich jemand an Romeros Kult-Horror und Dauerindexkandidat heranmacht,kann dass doch nur in die Hose gehen...Weit gefehlt.
DOTD macht die Leichen fit fürs neue Jahrtausend und interpretiert Romeros Plot relativ freizügig in aktuellem Gewand.
Ein paar Überlebende der Zombieapokalypse verschanzen sich in einem Einkaufszentrum und versuchen,am Leben zu bleiben. Story in einem Satz,so wars auch beim Original. Dieses Setting übernimmt Zack Snyders Neuauflage,geht aber im Filmverlauf andere Wege,was den Film eigenständiger macht und ihn nicht wie eine Kopie wirken lässt. Die Schauspieler sind allesamt gut gewählt und überzeugen,es gibt auch Gastauftritte von Tom Savini und Ken Foree,an einigen Stellen wird das Original mit Zitaten gehuldigt,was dem Fan mehr auffallen dürfte,als jemandem,der DAWN von Romero nicht gesehen hat. Was den Gorefaktor angeht geizt DOTD auch nicht mit rotem Saft,Kopfschüsse,abgetrennte Körperteile,etc.gibts zuhauf,wenngleich die "Fressszenen" des Originals hier eher angedeutet als explizit gezeigt werden... Was DOTD aber gut einfängt ist die Atmosphäre,die durchgehende Spannung und den Unterhaltungswert,den man von George Romeros Zombiefilmen kennt und schätzt. Die Neuauflage hat den selben Antrieb,die Intension,verfolgt das selbe Ziel und projiziert den Kult der 70er adäquat in die Jetztzeit. Neueinsteiger werden den Film sowieso gut finden,Fans des Originals müssen aber zugeben,dass dieses Remake qualitativ und von der Inszenierung her,zu den bessere Vertretern seiner Art zählt.
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