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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk wahrer norwegischer Tonkunst
Burzums Filosofem ist wohl des intensivste Metal-Album aller Zeiten. Varg Vikernes, seines Zeichens alleiniges musikalisches Genie hinter Burzum ist zwar wegen allgemein rechten Ansichten ziemlich umstritten, man kann ihm aber die musikalische Begabung nicht absprechen. Schon gar nicht, wenn man ein Album wie Filosofem betrachtet, auf welchem in keiner Weise politisch...
Am 15. September 2004 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unpassender Gesang
Um meine BURZUM-Sammlung zu erweitern, bestellte ich mir dieses Album hier bei amazon per Overnight Express. Es handelt sich aber hierbei um die 1998er Veröffentlichung mit dem alten Frontcover (die Frau, die in die Tröte bläst)!

SONGS:
- Dunkelheit
- Jesus Tod
- Erblicket die Töchter des Firmaments
- Gebrechlichkeit...
Vor 2 Monaten von Die kleine Ballettmaus veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unpassender Gesang, 10. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Filosofem (Audio CD)
Um meine BURZUM-Sammlung zu erweitern, bestellte ich mir dieses Album hier bei amazon per Overnight Express. Es handelt sich aber hierbei um die 1998er Veröffentlichung mit dem alten Frontcover (die Frau, die in die Tröte bläst)!

SONGS:
- Dunkelheit
- Jesus Tod
- Erblicket die Töchter des Firmaments
- Gebrechlichkeit
- Rundgang um die transzendentale Säule der Singularität
- Gebrechlichkeit II

Spielzeit: 64:36 Minuten

Nein, trotz der deutschen Songtitel wird hier nicht auf deutsch gesungen, sondern auf englisch. Und da Varg Vikernes hier seine Songs per Headphones präsentiert, ist der Gesang untypisch für Black Metal-Musik (passt eher zu Crossover); und deshalb haut diese Platte nicht jeden aus den Socken - mein Fall ist es nicht!

Doch musikalisch bleibt alles beim alten. 1993 produziert, aber 1996 veröffentlicht, gibt es hier gradlinige BURZUM-Musik auf die Ohren - monotoner Black Metal, wie ein Spaziergang durch einen nebeligen Wald.

Der Song DUNKELHEIT ist musikalisch betrachtet ein echter Knüller, der aber meiner Meinung nach mit dem alttypischen Krächzgesang von Varg besser funktioniert hätte. Was denkt Ihr darüber?

Das Digipack ist herrlich gestaltet, ebenso wie das Booklet, daher empfehle ich euch eher die alte Veröffentlichung. Einige der enthaltenen Bilder könnten auch gut und gerne für andere Frontcover von BURZUM herhalten.

BEWERTUNG:
Da der Gesang überhaupt nicht mein Ding ist: 3 Sterne!

FAZIT:
Meine Lieblingsplatte von BURZUM ist und bleibt HVIS LYSET TAR OSS!
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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk wahrer norwegischer Tonkunst, 15. September 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Filosofem (Audio CD)
Burzums Filosofem ist wohl des intensivste Metal-Album aller Zeiten. Varg Vikernes, seines Zeichens alleiniges musikalisches Genie hinter Burzum ist zwar wegen allgemein rechten Ansichten ziemlich umstritten, man kann ihm aber die musikalische Begabung nicht absprechen. Schon gar nicht, wenn man ein Album wie Filosofem betrachtet, auf welchem in keiner Weise politisch anstößige Äußerungen gemacht werden. Das Album ist viel mehr ein Meisterwerk norwegischer Tonkunst.
Alles beginnt mit dem Track "Burzum/Dunkelheit", von welchem im übrigenauch ein Musikvideo existiert. Bereits 1991 geschrieben, ist dies wohl einer der besten Songs aus Vikernes' Hand. Stark verzerrte Gitarren, die sie sich über das gesamte Album hinziehen, sowie die ambiente Keyboardbegleitung, gepaart mit verzerrtem und gesprochenem Gesang. Eine Geniestreich aus Monotonie und Gefühl, der 7:05 Minuten dauert. Gefolgt von "Jesu død/Jesus' Tod" (8:39), der in Sachen Monotonie noch einiges draufsetzt. Steht "Burzum/Dunkelheit" in nichts nach.
Dann der großartige Song "Beholding the daughters of the firmament/Erblicket die Töchter des Firmaments" (7:53). Einfach nur packend und unglaublich intesiv.
"Decrepitude I/ Gebrechlichkeit I" (7:52), der nächste Song, verzichtet komplett auf das Schlagzeug und wird vom Keyboard begleitet. Für mich einer der Höhepunkte des Albums, wenn bei einem so unglaublichen Album überhaupt von einem Höhepunkt sprechen kann. Eine depressive und in sich gekehrte Stimmung zeichnet dieses Lied aus.
"Rundtgåing av den transcendentale egenhetens støtte/ Rundgang um die transzendentale Säule der Simgularität" ist der fünfte Song des Albums, der komplett im Ambientbereich angesiedelt ist, und über 25 Minuten geht. Viele finden ihn zu lang und eintönig, für mich paßt er vollkommen in das Konzept des Albums. Eine Weiterführung des vorher gebotenen, bloß mit anderen Mitteln. Mit "Decrepitude II/ Gebrechlichkeit II" (7:52) endet die CD. Dieser Song ist wie "Gebrechlichkeit I", verzichtet aber auf den Gesang, und die Gitarre setzt erst mit einem langen FadeIn ein. Ein idealer Ausklang.
Zusammengefasst ist dies für mich das wohl beste Album das ich je gehört habe.
Man darf auch nicht das 10-seitige Booklet vergessen, welches aus Bildern Theodor Kittelsens, einem bekannten norwegischen Maler, sowie mehreren norwegischen Texten, als auch den Songtexten besteht.
Ich besitze nur wenige CDs, aber dieses Album ist in meiner Playlist auf Platz 1.
Anmerkung: Das Liedmaterial verbreitet erst bei völliger Dunkelheit seine volle Wirkung. Bei Tageslicht sollte man eher darauf verzichten. Gerade das ist es, was diese Musik ausmacht, monoton und doch grandiös. Die wahre Nachtmusik des Nordens.
Verdient ohne Frage 5 von 5 Sterne.
Kleiner Anspieltipp für nebenbei: der Vorgänger "Hvis lyset tar oss".
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Black Metal-Meilenstein, 16. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Filosofem (Audio CD)
Die Musik auf dieser CD ist für mich der Inbegriff norwegischen Black Metals. Seine rohe Instrumentalisierung, das passend eingesetzte und originelle Geschrei und das gesamte Arrangement, was eine Stimmung von Kälte, Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit erzeugt, suchen seines Gleichen. Der gekonnte Einsatz von zum Teil unterschiedlichsten Klangwelten zeugt davon, dass es dem Künstler eben nicht um eine konventionelle Bedienung genretypischer Stilelemente geht, sondern um die konsequente Umsetzung des künstlerischen Befindens. Und nur so können zwei sehr unterschiedliche Lieder wie Dunkelheit und Rundgang um die transzendentale Säule der Singularität (meine absoluten Favoriten auf der CD) auf einem Album vorkommen und sich doch in einzigartiger Weise ins Gesamtbild fügen. Ein Meilenstein des Black Metals!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kollaptische Musikkunst!, 18. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Filosofem (Audio CD)
Filosofem gehört für mich zu den unerhörtesten Scheiben der modernen Musik.

Eigentlich bin ich nicht szenegeeicht, geschweige denn für irgendeine musikalische Subkultur prädestinierter Rezipient, doch die „Filosofem“ lässt mich durch die qualitativ sehr hohe musikalische Klanggewalt immer noch in meiner Unbefangenheit, ohne mich in die ideologischen Sphären und Stimmungen des Black Metal vertiefen zu müssen.
Ich höre eigentlich alle möglichen guten Komponisten, Bands und Musiker von Format und Qualität, von Zappa über Pink Floyd, der späten Kate Bush, Nurse with Wound, Moby und einige an Ruf limitiertere Interpreten, deren Nennung hier nicht von Nöten ist.

Musikalische Unbefangenheit und ein vollkommen unkonditioniertes Hören aller Arten musikalischer Projekte erlauben mir ein recht befreites Genießen, und m.E. ist diese Musik ein wirklich objektives, kollaptisches Klangabenteuer, ein instrumentaler Holocaust, ein aufbäumen unmittelbarer Gewalt und ein mindestens gleichermaßen berührendes Ausatmen infernalischer Energien in mantrisches Gebet, endend in einer mystischen Singularität und aufzuckendem Echo, das man nicht unbedingt mit der musikalischen Heimat Burzums verbunden hören und verstehen muss.

Angefangen vom der Relativität der Bedeutung von Anmut und Abscheu (Dunkelheit) über kollaptische Verachtung, supernovaischer Wut und Rache (Jesus Dod) über Weltschmerz und Trauer (Erblicket…, Gebrechlichkeit I) zu erhebendem Alleinsein (Rundgang…) und dem greinenden Röcheln ferner Vernichtung (Gebrechlichkeit), bietet die Scheibe ein ungewohntes Verhältnis musikalischer Landschaft, aber es ist konsequent. Der mantrische Charakter thront wie bei dem erzharten Stück „Jesus Dod“ im Zentrum krasser Gewalt und Schnelligkeit, um sich mit elektronischen Stücken wie „Rundgang…“ musikalisch zu annihilieren - eine Art Versöhnung, musikalisch wie thematisch. Der Gitarrensound ist stark verzerrt, wirkt aber durch diesen Effekt unglaublich voluminös und gravitätisch. Der instrumentelle Part von Jesus Dod beispielsweise klingt mehr nach einem strukturierten Donner denn nach früherem rohen Garagensound á la Burzum / Aske.
Es ist vor Allem diese unglaublich intensive Gewalt, die ich bei Dunkelheit und exponenziert bei Jesus Dod vorfinde, die mich sehr stark verblüfft, und die ich auf diese Art und Weise in keiner anderen Musik wiederfinde: Aggression in Reinform, musikalisch transkribiert.

Der ausschließlich elektronische Part der Scheibe ist mit „Rundgang um die transzendentale Säule der Singularität“ gelungen. Die Komposition ist schlicht, mantrisch, mystisch und still. Musikalisch ist der Sound – gemessen an Produktionsmethoden - etwas betagt und stark minimalistisch und – gemäß der Maxime LowFi - selbst zu dieser Zeit etwas altbacken, entbehrt aber dennoch nichts an erhebender Klangtiefe.

Vikernes Texte sind isoliert sicher keine Meisterleistungen, aber solide und im Spiel der Musik schwarzromantisch und melancholisch schön verwoben. Der quasi-Gesang soll wohl mit einem recht simplen Mikro aufgenommen wurden sein, bleibt aber im Geist der Musik und ist wunderbar absurd verzerrt. Textzeilen wie „suddenly, life has new meaning“ (Dunkelheit) sind der Stimmung der Klanglandschaften absolut adäquat und erdrücken mit Emphase die letzte Bastion illusionärer Sicherheit des Rezipienten.

Fazit: Platte mit unglaublicher Sprengkraft und atmosphärischer Destruktivität, aber ebenso träumerisch malerischer Sensibilität. 5 Sterne
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk wahrer norwegischer Tonkunst, 7. September 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Filosofem (Audio CD)
Burzums Filosofem ist wohl des intensivste Metal-Album aller Zeiten. Varg Vikernes, seines Zeichens alleiniges musikalisches Genie hinter Burzum ist zwar wegen allgemein rechten Ansichten ziemlich umstritten, man kann ihm aber die musikalische Begabung nicht absprechen. Schon gar nicht, wenn man ein Album wie Filosofem betrachtet, auf welchem in keiner Weise politisch anstößige Äußerungen gemacht werden. Das Album ist viel mehr ein Meisterwerk norwegischer Tonkunst.
Alles beginnt mit dem Track "Burzum/Dunkelheit", von welchem im übrigenauch ein Musikvideo existiert. Bereits 1991 geschrieben, ist dies wohl einer der besten Songs aus Vikernes' Hand. Stark verzerrte Gitarren, die sie sich über das gesamte Album hinziehen, sowie die ambiente Keyboardbegleitung, gepaart mit verzerrtem und gesprochenem Gesang. Eine Geniestreich aus Monotonie und Gefühl, der 7:05 Minuten dauert. Gefolgt von "Jesu død/Jesus' Tod" (8:39), der in Sachen Monotonie noch einiges draufsetzt. Steht "Burzum/Dunkelheit" in nichts nach.
Dann der großartige Song "Beholding the daughters of the firmament/Erblicket die Töchter des Firmaments" (7:53). Einfach nur packend und unglaublich intesiv.
"Decrepitude I/ Gebrechlichkeit I" (7:52), der nächste Song, verzichtet komplett auf das Schlagzeug und wird vom Keyboard begleitet. Für mich einer der Höhepunkte des Albums, wenn bei einem so unglaublichen Album überhaupt von einem Höhepunkt sprechen kann. Eine depressive und in sich gekehrte Stimmung zeichnet dieses Lied aus.
"Rundtgåing av den transcendentale egenhetens støtte/ Rundgang um die transzendentale Säule der Simgularität" ist der fünfte Song des Albums, der komplett im Ambientbereich angesiedelt ist, und über 25 Minuten geht. Viele finden ihn zu lang und eintönig, für mich paßt er vollkommen in das Konzept des Albums. Eine Weiterführung des vorher gebotenen, bloß mit anderen Mitteln. Mit "Decrepitude II/ Gebrechlichkeit II" (7:52) endet die CD. Dieser Song ist wie "Gebrechlichkeit I", verzichtet aber auf den Gesang, und die Gitarre setzt erst mit einem langen FadeIn ein. Ein idealer Ausklang.
Zusammengefasst ist dies für mich das wohl beste Album das ich je gehört habe.
Man darf auch nicht das 10-seitige Booklet vergessen, welches aus Bildern Theodor Kittelsens, einem bekannten norwegischen Maler, sowie mehreren norwegischen Texten, als auch den Songtexten besteht.
Ich besitze nur wenige CDs, aber dieses Album ist in meiner Playlist auf Platz 1.
Anmerkung: Das Liedmaterial verbreitet erst bei völliger Dunkelheit seine volle Wirkung. Bei Tageslicht sollte man eher darauf verzichten. Gerade das ist es, was diese Musik ausmacht, monoton und doch grandiös. Die wahre Nachtmusik des Nordens.
Verdient ohne Frage 5 von 5 Sterne.
Kleiner Anspieltipp für nebenbei: der Vorgänger "Hvis lyset tar oss".
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein! Unerreicht!, 23. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Filosofem (Audio CD)
Dieses Album ist das beste von Burzum, ja, man kann es auch als eines der besten überhaupt bezeichnen. Es ist letztendlich ja alles Geschmacksache. Aber wer hat es bisher geschafft, die Anfangszeit von Depeche Mode (die Varg laut eigener Aussage gern hört) mit Black Metal zu verbinden?! Das ist bahnbrechend, das ist Wahnsinn!
Der ultralange "Rundgang.." nervte mich beim ersten, zweiten Zuhören auch und auch jetzt klicke ich es manchmal weiter. Aber wenn man erst einen Zugang zu dieser Art Musik gefunden hat, schätzt man auch dieses Stück trotz, oder wegen, seiner Länge!
Das Stück "Dunkelheit" ist meiner Meinung nach das beste von Burzum überhaupt, dicht gefolgt von "Det som engang var" (Achtung: Das Stück ist nicht auf dem gleichnamigen Album enthalten!), dessen 4 Titel Album "Hvis lyset tar oss" mit diesem fast auf einer Höhe liegt.
Schade, daß das neue Burzum Album "Belus" hier nicht so ganz anknüpfen kann.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Burzum-CD bis heute, 12. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Filosofem (Audio CD)
Mit Filosofem sprengte Varg Vikernes die eng gesteckten Grenzen, die das Genre Black Metal steckt. Die ersten drei Stücke "Dunkelheit", "Jesus Tod" und "Erblicket die Töchter des Firmaments" stellen noch die Brücke zu den älteren CDs von Burzum her. Der vierte Titel "Gebrechlichkeit I" ist der Übergang zu den Keyboard-Stücken auf Filosofem ("Rundgang..." und "Gebrechlichkeit II") und den folgenden Alben. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass Filosofem wohl eine der besten CDs aus dem Umfeld des Black Metals sein könnte.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gute Musik trotz Schwachkopf Varg, 3. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Filosofem (Audio CD)
Man mag von Varg Vikernes halten was man möchte - und viel zu halten ist angesichts seiner Aktivitäten und Äußerungen der letzten 10 Jahre von ihm nicht - Filosofem ist gleichwohl ein zeitloses Meisterwerk. Es unter Black Metal einzuorden wäre musikalisch gesehen zu eng gedacht. Die Musik hat etwas düster-sphärisches, das zusammen mit den abgrundtief depressiven Texten weit entfernt ist von den neuheidnisch-nationalsozialistischen Plattheiten, die Varg heute von sich gibt. Auch das 20 Minütige monotone elektronische Instrumentalstück mit dem schönen Titel "Rundgang Um Die Transzendentale Säule Der Singularität" ist trotz oder gerade wegen der maximale fünf Töne aus denen es besteht, von einer atmosphärischen Dichte, der man sich nicht leicht entziehen kann. Filosofem zeigt, dass es einmal mehr nötig ist, Werke von Autoren/ Komponisten zu trennen oder wie Dietmar Dath in Bezug auf extremen Metal schreibt: Man kann sich die Arschlöcher nicht aussuchen, die einem die wichtigen Botschaften zufunken.
Nachtrag: Ja so einfach wie ich es mir hier gemacht hab ist es wohl auch nicht. Nach wie vor würde die Platte mich in einen gewissen Bann ziehen, aber alles was damit zusammenhängt ist im Grunde inaktzeptabel. Auch dass der Kram hier bei amazon verkauft wird.
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7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die Definition des Black Metal, 29. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Filosofem (Audio CD)
Man kann vom guten alten Varg halten was man will. Obwohl sein selbst sehr umstritten ist - seine radikale politische Einstellung, und vor allem seine Antwort in der heidnischen Frage (nein, kirchen niederbrennen und den "arischen widerstand" zu predigen bringt uns nichts weiter...), die Geschichte mit Oystein Aarseth AKA Euronymous, etc. Auch wenn 98% aller Leute von seinen Taten und seinen Einstellungen Abstand halten eines muss ihm ein jeder zu Gute halten: Der Junge versteht was davon wie man echten Black Metal machen muss. Filosofem ist das Black Metal Album schlechthin und sollte eigentlich in keiner CD Sammlung fehlen! Die Lieder sind variant in ihrem Dasein -dennoch wagt er nichts. Er bleibt stets seinem Stil treu, und nebenbei entwickelt er ihn sogar noch dadurch weiter dass er noch minimalistischer und noch dunkler ans Werk geht. In Punkto dessen muessen Darkthrone echt neidisch sein...
Zudem befindet sich auf Filosofem mit "Dunkelheit" mein absolutes Lieblingslied von Burzum, und das macht diese Scheibe speziell fuer mich zu einem absoluten Prachtstueck. Das ambiente Lied ist zwar normalerweise nicht mein Geschmack aber es passt wenigstens gut in die Thematik aber auch in den Stil des albums (irgendwie...)
Naja, auf jeden Fall, kann man dieses Album weiterempfehlen, unentwegt, und nicht nur an Burzum Fans, sondern an alle die finden dass der wahre Geist des Black Metals in der Primitivitaet liegt.
Leider endet die Bewertungsskala bei 5 Sternen, denn "Filosofem" verdient mindestens 7!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gutes produkt, 12. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Filosofem (Audio CD)
war zwar teuer aber für den preis hab ich nicht weniger bekommen als erwartet ein erstklassig verpacktes im top zustand erhaltendes teil der black metal geschichte. verdiente eigentlich mehr als 5 sternen
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Filosofem
Filosofem von Burzum (Audio CD - 2010)
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