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4.0 von 5 Sternen UK - BLURAY - Rezension - Römer rennen...
Vorab:

Da es sich um die englische Bluray handelt - hier ist die deutsche Sprachfassung nicht enthalten - nur die englische in Dolby True HD. Und wer glaubt, der Film sei 97 Minuten lang, der irrt, das Cover gibt nur 93 Minuten an. Wahrscheinlich handelt es sich hier um einen Druckfehler und die Lauflänge der DVD wurde übernommen. Es ist zu erwarten,...
Veröffentlicht am 7. September 2010 von EHZ

versus
21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Marines in Sandalen
Also wer sich auf diesen Film einlässt, sollte sich im Klaren sein, dass es hier keine perfekte Hollywood-Produktion a la Gladiator (10th Anniversary Edition) [Blu-ray] gibt. Neil Marshall, der für Buch und Regie verantwortlich zeichnet, wollte dies aber auch nicht, sondern sein Ziel war, glaubt man der Fachpresse, eine Allegorie auf die heutige USA zu...
Veröffentlicht am 6. März 2011 von Kai Wendel


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen UK - BLURAY - Rezension - Römer rennen..., 7. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Centurion [Blu-ray] [UK Import] (Blu-ray)
Vorab:

Da es sich um die englische Bluray handelt - hier ist die deutsche Sprachfassung nicht enthalten - nur die englische in Dolby True HD. Und wer glaubt, der Film sei 97 Minuten lang, der irrt, das Cover gibt nur 93 Minuten an. Wahrscheinlich handelt es sich hier um einen Druckfehler und die Lauflänge der DVD wurde übernommen. Es ist zu erwarten, dass vorliegende Fassung ebenso ungeschnitten ist, wie die ab 18 Jahren freigegebene kommende deutsche Fassung.

Zur Handlung:

Es ranken sich viele Variationen um die verschwundene römische neunte Legion. In diesem Fall wird sie losgeschickt, um gegen die Pikten vorzugehen, die ein römisches Fort im Norden überfallen haben. Der einzige Gefangene, den diese bei ihrem Überfall gemacht haben, kann jedoch entkommen und läuft der Legion in die Arme - muss sich dann jedoch erneut dem Feind gegenübersehen.

Was dann folgt, macht den eigentlichen Teil des Filmes aus: Sieben Übriggebliebene begeben sich auf die Suche, den gefangengenommenen General zu befreien - nur um sich kurz darauf als Gejagte in der kargen schottischen Landschaft behaupten zu müssen.

Zur Umsetzung:

Neil Marshalls Filme (Dog Soldiers, The Descent) zeichnen sich eher weniger durch eine präzise Darstellung seiner Charaktere aus - mehr denn dadurch, die Handlung voranzutreiben. Das ist mitunter Vorteil wie Schwachpunkt zugleich. Trotzdem hat er hier ein gelungen aufspielendes Ensemble versammelt, allen voran Michael Fassbender (300, The Hunger) als titelgebender Centurion Quintus Dias. In weiteren Rollen spielen Liam Cunningham (ebenfalls The Hunger), Morrissey, Olga Kurylenko als mordende Pikten-Amazone und vor allem Dominic West als General der neunten Legion. Für mich eine Neuentdeckung war auch Imogen Poots, die erst gegen Ende des Films auftaucht. Hätte man ihnen allen ein etwas besseres - weil ausführlicheres Drehbuch auf den Leib geschrieben, hätte es bei mir für eine Fünf-Sterne Wertung gereicht...

Die Kamera schwelgt in atemberaubenden Landschaftsaufnahmen, man kann die Kälte förmlich spüren. Triste und stumpfe Farben geben dem Ganzen einen düsteren Look. Die Musik sei hier auch erwähnt - Ilan Eshkeri kannten manche vielleicht noch aus dem Film "Der Sternenwanderer" - er unterlegt die bildgewaltige Flucht mit heroischen und kraftvoll pulsierenden Klängen.

Dass die Handlung eher simpel gestrickt ist mag so manchem vielleicht nicht gefallen, der durch den Trailer auf einen Film epischer Wucht à la Gladiator eingestimmt wurde - wird doch eher gerannt als episch gekämpft. Wenn gekämpft wird, dann fliesst allerdings eine Menge CGI-Blut - was ebenfalls negativ aufstossen könnte, wirkt es doch sehr künstlich. Die Freigabe ab 15 halte ich dennoch für eine masslose Untertreibung, die deutsche Freigabe scheint mir angesichts umherfliegender Körperteile und anderer durchbohrender Momente angemessener.

Bild und Ton:

Gute Schärfe, keine Referenz. Geringes (!) Bildrauschen in dunklen Szenen, möglicherweise wird hier durch fehlende technische Voraussetzungen bei einigen etwas verschluckt. Trotzdem sehr plastisch. Wie erwähnt - der Look ist ingesamt sehr dreckig, wer also pralle Farben erwartet, sei gewarnt. Der englische Ton ist sehr druckvoll, wo es die Handlung zulässt - und auch der Soundtrack harmoniert prächtig mit dem gezeigten Geschehen.

Bonus:

Kommmentar, alternative Szenen, Outtakes - nicht zu viel und nicht zuwenig!

Fazit:

Für Fans von Historienfilmen, die keine allzu grossen Ansprüche an die historische Genauigkeit stellen, bietet der Film gute Unterhaltung. Besonders die Tatsache, dass die Pikten nicht der "böse" Feind sind, hat mir persönlich gut gefallen - die römischen Besatzer waren immerhin keine Waisenknaben. Das Ende mag vielleicht dem einen oder anderen unbefriedigend erscheinen - gibt allerdings die Geisteshaltung der Politik damals wie heute treffend zum Besten...
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach unterhaltend!, 14. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Centurion [Blu-ray] (Blu-ray)
Nach dem Genuß dieses interessanten Streifens kann ich die negativen Rezensionen nicht
ganz nachvollziehen: Diese BD kommt mit einer 1 A Sound- Kulisse daher, der Bass wummert
herrlich, schöne Rear- Effekte sind auszumachen, und die Dialoge sind trotzdem - was nicht
die Regel ist - gut zu verstehen. Die Optik ist ebenfalls vom Allerfeinsten; Gestochen scharfes
Bild mit einem sanften Sepia - Effekt, leicht blaugrau - stichig, und fast ständig wabert leichter
Dunst durch's Bild - sehr schön anzusehen.
Der insgesamt recht spannende Handlungsbogen ist in sich schlüssig bis auf ein paar kleine
Ungereimtheiten, die leider erst in den 'Deleted Scenes' bei den Extras aufgeklärt werden.
Ich verstehe nicht, warum man diese wenigen, aber wichtigen Szenen nicht in das Original
eingefügt hat!
Die schauspielerischen Leistungen sind bis auf 1, 2 Ausnahmen( z.B. der römische Präfekt)
gut bis sehr gut, nur die Synchronsprecher sind meiner Meinung nach nicht immer in Bestform.
Leicht gestört haben mich ansonsten noch ein paar sehr übertrieben dargestellte Blutfontänen
und in manchen Schlacht(en)szenen allzu hektische Bildschnitte.....
Fazit: Die Anschaffung hat sich durchaus gelohnt! Ich empfehle 'Centurion' weiter.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Marines in Sandalen, 6. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Centurion [Blu-ray] (Blu-ray)
Also wer sich auf diesen Film einlässt, sollte sich im Klaren sein, dass es hier keine perfekte Hollywood-Produktion a la Gladiator (10th Anniversary Edition) [Blu-ray] gibt. Neil Marshall, der für Buch und Regie verantwortlich zeichnet, wollte dies aber auch nicht, sondern sein Ziel war, glaubt man der Fachpresse, eine Allegorie auf die heutige USA zu inszenieren. Dass er sich da der alten Römer bedient, ist nachvollziehbar. Das Römische Reich nach Christi war machtpolitisch ebenfalls die Nr. Eins in der bekannten Welt, militärisch ein Koloss, innerlich zerrissen, korrupt, zerbrechlich und immer einen Schritt kurz vor dem Abgrund. Diese künstlerische Absicht kann man im Film immer wieder entdecken. Die Legionäre benehmen sich und reden ziemlich modern (z.B. am Lagerfeuer), ihren offiziellen Ehrencodex, keinen Mann zurück zulassen und Gefangene um jeden Preis rauszuhauen, kennt man aus zahllosen US-Serien und Filmen, eigentlich sagen sie nur nicht "Semper fi", aber vielleicht ist mir das bloß nicht aufgefallen. Auch das Ende hat nichts mit Ehre und Stärke zu tun, sondern erinnert an das Tun und Denken von US-Regierungsbehörden.
Doch trotz all dieser Querverweise ist "Centurion" schlussendlich vor allem ein historisch angesiedelter Abenteuerstreifen. Der Plot des sieben kleine Legionäre-Spiels ist einfach: Nach dem großen Gemetzel bleiben ein paar Überlebende übrig, die sich zurück zu den eigenen Truppen durchs Feindesland kämpfen. Verfolgt von einer wilden Horde gnadenloser Menschenjäger, angeführt von einer Kampfamazone (gut besetzt durch Bondgirl Olga Kurylenko), die unaufhaltsam näher rücken und den Flüchtenden hart zusetzen. Und weil die Chemie der zusammengewürfelten Truppe auch nicht zu 100% stimmt, gibt es zudem an der inneren Front ebenfalls Verluste. Am Schluss kann es nur einen geben, wer das ist, sagt schon der Titel.
Der Film ist in vielen Punkten wirklich gelungen, die Rollen sind gut besetzt, die atemlose Hatz der Helden ist dramatisch, rasant und durchaus spannend, trotz so unverzichtbarer Stilmittel wie plötzlicher Beinbruch eines Teammitglieds, Kellerszene (unten versteckt die Guten, oben die fiesen Bösen, die nichts merken) etc. Stimmungsvoll unterstützt wird diese Katz-und-Maus-Dramaturgie durch grandiose Landschaftsaufnahmen und eine eisige Winteratmosphäre. Selbst die viel zitierte brutale Schlacht der neunten Legion gegen die Ureinwohner wurde ganz gut in Szene gesetzt, dass dieses Schlachtfest wie das Gemetzel in Ridley Scotts Gladiator am Computer nachträglich mit reichlich Blut aufgepeppt wurde, verleiht dem Ganzen eine unwirkliche Optik und hilft dem Betrachter, Distanz zu waren. Echte Schwächen zeigt eher die Logik der Story, die den Film sehr unglaubwürdig werden lässt. Dass die Römer böse auf die Mütze kriegen und wie Lämmer abgeschlachtet werden, ist dabei noch das kleinste Übel. Aber: Gut ausgebildete, erfahrene Soldaten packen sich nur ein paar Schwerter ein, wenn sie sich auf den Weg machen und lassen so wichtige Utensilien wie Äxte, Speere oder Pfeil und Bogen z.B. für die Jagt oder Verteidigung einfach liegen! Aber hallo, doch solches Mitdenken hätte die Verfolgungsjagd um einiges weniger spannend gemacht, wenn das "Freiwild" plötzlich zurück geschossen oder gar Rambo-Fallen im Wald installiert hätte.
Nach dem Navy Seals-mäßig inszenierten Überfall auf das Lager des Feindes zur Befreiung des gefangenen Anführers, bei dem alle Wachen im kühnen, lautlosen Handstreich erledigt werden, schafft es keiner, die kalte Kette (!!! nein, keine Strippe, die man einfach durchschnippeln kann!!!) des Gefangenen mit einem gezielten Schlag zu sprengen. Zu dumm, es war keine Axt verfügbar, die liegt ja noch auf dem letzten Schlachtfeld rum.
Als sich die tollkühnen Römer zurückziehen müssen, stiften sie nicht mal ein heilloses Durcheinander an, in dem sie ein paar Hütten abfackeln, um den Feind aufzuhalten, sondern sie nieten nur den 10-jährigen Sohn des Stammesfürsten um und verschwinden sang- und klanglos.
Dafür hat der Trupp auf fremdem Territorium ohne Karte und Kompass im Schneetreiben wenigstens immer einen Plan, wo es lang geht - erst nach Norden, dann nach Westen und dann in den Süden. Unterwegs schaffen es die ramponierte Kohorte, sich aus Fellen Kleidung zu schneidern, obwohl sie nicht mal Zeit haben, sich einen Hirsch zu grillen. Den Sprung von der Klippe in den reißenden Bergbach überstehen alle ziemlich unbeschadet.
Die Idee, sich den rachedurstigen Verfolgern zu stellen kommt den Fliehenden erst dann, als sie deutlich dezimiert sind und schon fast nicht mehr können, dafür aber endlich eine Festung und die richtigen Waffen haben, um zurückzuschlagen. Und plötzlich werden drei kraftlose, ausgemergelte Marines, sorry Leginäre mit einer zahlenmäßigen Übermacht locker fertig. Warum nicht früher?
Also, beim Drehbuch zeigen sich echte Schwächen, die man nicht mal mit künstlerischer Freiheit schön reden kann. Ein bisschen mehr Feintuning hätte da nicht geschadet.
Und auch Maske und die Kostüme überzeugen nicht immer. Tiefe Schnittwunden sind wenig später plötzlich nur noch oberflächliche Kratzer oder die Barbaren-Mädels sehen immer perfekt geschminkt aus, was man von ihnen kurz nach der Zeitrechnung natürlich erwarten darf. Die dirndelhafte Bekleidung der Hexe im Wald ist ebenfall echt zeitgemäß.
Wenn die vielen kleinen Schwächen nicht wären, hätte das Marshallsche Marines in Sandalen Abenteuer auch ein guter und überzeugender, ambitionierter Film werden können, den man sich gerne in die Sammlung stellt und öfters mal anschaut. So ist alles aber nur durchschnittlich und geht gerade mal als mittelprächtiges Handwerk der Macher durch. Da rettet die ganz gute Blu Ray auch nichts mehr.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Centurion:, 10. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Centurion [Blu-ray] (Blu-ray)
Handlung:4,5/5
Spezialeffekte:3,5/5
Schauspieler:Michael Fassbender 4/5 ,Olga Kurylenko 4/5 ,Dominic West 3,5/5
David Morrissey 3/5 ,Noel Clarke 3/5 ,Riz Ahmed 3/5

Im Jahr 117 n. Christus haben die Römer große Teile Großbritanniens besetzt. Besonders widerstandsfähig sind die Pikten und bei einem Angriff auf ein römisches Lager kommt nur "Quintus Dias" mit dem Leben davon, der sich der neunten Legion von General "Virilus" anschließt und Rache nehmen will! Gemeinsam geht es Richtung Norden in den Kampf gegen die Pikten.
Der Film dreht sich um die bekannte Neunte Legion der Römer die sich auf Grund ihres plötzlichen Verschwindens einige Fragen offen ließ!
Genau hier beginnt der Film. Wir erfahren, dass die Römer gerade in den letzten Zügen einer Eroberungskampagne in Britannien liegen!
Das Set und einige "B-Movie"Schauspieler überzeugen,auch das "Römische Feeling"(Kleidung,Landschaften ) sind sehr gut vorhanden!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einwandfreies Historien-Action-Abenteuer, 5. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Centurion [UK Import] (DVD)
Vorweg habe ich nicht viel von dem Film erwartet, da die meisten Sandalenfilme (auch die neueren) meist historisch grauenhaft und sonst auch nicht sehr prickelnd sind (Spannung und so...). Nun, natürlich haben sich wie in jedem Römerfilm auch hier einige Mängel eingeschlichen: Während die Rüstungen der Römer ausnahmsweise mal zur Zeit stimmen, in der die Geschichte spielt, haben die Legionäre Stoßspeere anstatt dem Pilum. Auch die Taktik ist etwas seltsam, als die Legion angegriffen wird (oder mal so gefragt: WER würde nur blöde herumstehen und dem Feind sämtliche Vorteile überlassen? Wären die Römer so dämlich gewesen, dann wären sie nie aus Rom rausgekommen).

Aber was solls? Neben wirklich gnadenlosen Kampfszenen, in denen es realistischerweise keine Überhelden wie einen Achilles gibt und auch der "Held" Federn lassen muß, wäre da noch eine wirklich spannende Menschenjagd durch grandios gefilmte keltische Highlands, die in kalten Farben sehr atmosphärisch rüberkommen.
Gut auch, daß die Kelten (Pikten) nicht nur hirnlose und bösartige Mörder sind, sondern beispielsweise die Anführerin der Jägertruppe durchaus nachvollziehbare Gründe hat, die Römer zu hassen (kann man echt verstehen!).
Der Film ist stellenweise äußerst blutig, doch die Grausamkeiten sind nicht übertrieben und passen gut zu der Action, wegen der alleine der Film schon lohnt.
Fazit: Absolut empfehlenswerter Historien-Actionfilm.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen unterhaltender Römerfilm mit Logikfehlern, 2. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Centurion [Blu-ray] (Blu-ray)
Handlung:

Als die 9. römische Legion 117 nach Christus in Schottland die Pikten vernichten wollen, geraten sie in einem Waldstück in einen Hinterhalt und mit der Überraschung auf ihrer Seite vernichten die Pikten den Großteil der Legion, nur einige wenige Männer überleben den Kampf.
Die Pikten entführen den römischen Hauptmann, 7 überlebende Legionäre wollen ihn von den Pikten befreien.
Als bei der Rettungsaktion der Sohn vom Häuptling getötet wird, werden die Römer unerbittlich von den schnellsten und besten Kriegern der Pikten verfolgt, mit deren erfahrensten Spurenleserin.
Der Kampf um das eigene Überleben beginnt...

Technisches:

Das Bild sieht sehr gut aus, die Farben gefallen und die Schärfe ist gut.
Der Ton klingt sehr gut, die Synchronstimmen sind soweit ganz gut und die Dialoge sind gut, aber hätten "historischer" sein können, manches wirkte mir zu modern.

Die schauspielerische Leistung ist recht gut und ich konnte nicht negatives feststellen.
Löcher in der Logik gab es ab und an, aber es hielt sich in Grenzen.

Blut ist öfters zu sehen und Splattereinlagen ab und an, wobei es kein Dauerzustand ist.

Fazit:

Unterhaltsam ist Centurion allemal, man muss nur Abstriche bei der Logik ab und an machen.
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39 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektes B-Movie, 22. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Centurion [Blu-ray] (Blu-ray)
Eines vorweg: Diese Rezension beeinhaltet ausschließlich eine kurze Einschätzung des Films, nicht des Mediums auf dem er ausgeliefert wird. Da der Film bei uns nicht im Kino lief (nur z.B. beim Fantasy Filmfest), möchte ich mit einer positiven Besprechung zum Kauf der DVDs/BluRays anregen, da dieser Film es verdient hat - und ich auf weitere Perlen von Regisseur Neil Marshall hoffen möchte.

Zum Inhalt: Hintergrund ist die Theorie über das Verschwinden der römischen 9. Legion beim Versuch der Eroberung Britanniens. Hier wird sie von Pikten im heutigen Schottland in einem Hinterhalt besiegt (ähnlich wie bei der Varusschlacht) und die Überlebenden Legionäre von den Pikten gehetzt.
Der Film erinnert in seiner Bildsprache an die Anfangssequenz von "Gladiator" - aber bitte keinen zweiten "Gladiator" erwarten. Nicht nur das Budget dieses Films dürfte wesentlich geringer sein, sondern auch seine Ausrichtung: Es handelt sich um einen sehr gelungenen B-Film mit viel Action und Blut.

Zunächst die Negativ-Punkte:
- Der Film erscheint teilweise etwas "gehetzt" - geht eigentlich völlig in Ordnung, da er ein bestimmtes Konzept verfolgt und auch sehr kurzweilig zu unterhalten weiß. Dennoch hat man bisweilen den Eindruck, dass der Film ursprünglich etwas größer - sprich länger angelegt war. Ist aber kein Beinbruch.

- Das Finale ist nicht so spektakulär wie einige Szenen während des Films - man könnte dem Film demnach einen etwas schwachen Aufbau vorwerfen. Muss man aber nicht, da es hier etliche spektakuläre Szenen gibt, die dies locker aufwiegen.

- Die weiblichen Darstellerinnen erscheinen trotz der archaischen Atmosphäre, die der Film schafft, in einem sehr gepflegten und äußerst attraktiven Bild. Ich bin der Letzte, der sich über so etwas beschwert - wollte dies nur festgestellt haben.

Damit wären wir bei den positiven Punkten:
- grandiose Kamerarbeit
- ausgezeichnet ausgesuchte SChauplätze und damit einhergehend sehr dichte Atmosphäre
- durchweg gute Darsteller
- KEIN overacting
- anachronistische Sprüche stören kein bisschen - dienen eher der Charakterzeichnung und dem manchmal aus dem Blut heraussickernden, aber dennoch trockenen Humor
- großartige Kämpfe, die auch nicht zu hektisch geschnitten sind (bis auf ein paar Ausnahmen bei Olga Kurylenko, wohl um etwaig langsamere Bewegungen zu kaschieren)
- viel Blut
- viele abgetrennte Gliedmaßen
- gute Musikuntermalung
- konsequent und ohne Rücksicht auf ein vermeintlich "zartbesaitetes" Massenpublikum
- man merkt die Handschrift des Regisseurs
- habe ich das Blut erwähnt?

Absolut empfehlenswert.

Wer z.B. "Der 13. Krieger" oder "Outlander" mochte, sollte einen Blick riskieren. Am Besten den trailer angucken - der zeigt schon ziemlich genau, was den geneigten Zuschauer erwartet. Wer "King Arthur" mochte, wird hier sicherlich noch besser unterhalten.

Neben "The Descent" Neil Marshalls bester Film bislang. Dicht gefolgt von "Dog Soldiers" und dann "Doomsday".
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ordentlicher Film, für Männer gemacht ;-), 1. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Centurion [Blu-ray] (Blu-ray)
Also die schlechten Bewertungen kann ich auch nicht verstehen. Der Film ist gut gemacht und die Schauspieler was sehr wichtig ist, "leben ihre Rollen" in diesem Film aus. Hier merkt man nichts von Schauspielern, sondern von Protagonisten, denen man anmerkt, dass sie mit voller Leidenschaft dabei sind.

Den Film kann man sich auch ruhig ein zweites oder drittes Mal angucken. Die kleinen geschichtlichen Schnitzer mit dem "Koch" zum Beispiel wirken zwar erst ein bisschen dämlich- wenn man sich mit der Materie etwas auskennt- aber sind auch schnell wieder vergessen. Hier hätten die Hauptprotagonisten auch anders zusammen finden können, ohne ihre Berufsstände abzuklopfen- der Film spielt ja nicht in u über Deutschland ;-) Meiner Meinung nach ist in dem Film auch nicht zuviel rohe Gewalt vorhanden u "literweise" Blut konnte ich auch nicht erkennen.. Ist halt Ansichtssache aber was denken denn einige von euch wie die Zeiten da früher bzw. auch heute noch gewesen sind?? Schlachten gab es immer in der Menschheitsgeschichte- Die Kampfszenen sind in dem Film authentisch wiedergegeben worden und da wurde nichts über oder unterspielt.

Zum Glück gibt es hier keine kitschigen Liebes oder Sexszenen. Das nervt mich auch in vielen Filmen, als wenn es zum guten Ton gehören muss. Es muss ja nicht immer nur ums nackte Weib gehen-- Da tut einem der Film auch mal ganz gut. Die "kleine" Romanze wenn man es so nennen will ist nicht aufdringlich u mit offenem Ausgang. Die Hauptthematik des Filmes liegt klar "im Kampf um das Überleben" u wird beeindruckend wiedergegeben. Die 12 Euronen lohnen sich meiner Meinung nach auf jeden Fall. Leider sind bis jetzt nicht soviele qualitativ gute Sandalenfilme produziert wurden(damit meine ich keine Dokumentationen. Davon gibt es reichlich ;-))Daher ist dieser schon einen Kauf wert.

Ich hoffe mal, dass es in Zukunft noch mehr Filme aus der Zeit der Römer geben wird, mit einer längeren Laufzeit u nicht immer nur über good old GB sondern viel. auch mal die Kämpfe um Anatolien, Syrien, Israel etc..Da gabs geschichtlich ja auch viel interessantes über die Römer zu berichten, was ein guter Zündstoff für eine kommende Filmproduktion wäre..

Zum Ton: Am besten über ein Soundsystem hören u dann abends das Licht ausmachen, man fühlt sich fast wie in mitten einer Schlacht :-) Von mir gibt es "nur" 4 Sterne, weil man aus dem Film noch mehr hätte machen können(mit einer längeren Laufzeit) u weil da geschichtliche kleine Schnitzer drin sind..
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, Realistisch & Blutig, 4. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Centurion [Blu-ray] (Blu-ray)
Vorneweg ich habe mich ca. 90 Minuten gut unterhalten. Der Film gibt wunderbar die Düsternis, Unwegbarkeit und nordische Kargheit der Grenzregion im Norden Britannies wieder, die im 2. Jahrhundert nach Christi, die römische Vielvölkerarmee zermürbt haben muß. Dabei wird deutlich, dass die Attribute "Gut und Böse" auf keinen der Pratagonisten voll zutreffen, sondern jeder etwas von allem ist. Gut kann man sich auch die Frage stellen, wer ist zivilisiert die Pikten oder die Römer oder heißt etwa Verrat und Machterhalt zivilisiert ( damals wie heute ). Ob alles historisch ganz genau wiedergegeben wurde, wage ich zu bezweifeln, stört mich aber auch nicht. Wenn ich das wollte würde ich ein Geschichtsbuch lesen.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend gut aber auch sehr brutal..., 18. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Centurion [Blu-ray] (Blu-ray)
...und aus diesem Grund, bin ich etwas zwiegespalten. Der Film selbst ist hervorragend inszeniert, die Schauspieler (allen voran der Hauptdarsteller) machen alles in allem einen guten Job, die Landschaftsaufnahmen sind traumhaft schön, die Kämpfe sind ansehnlich choreographiert und die Aufmachung (Kostüme etc) wirkt sehr realitätsnah, wenn, ja wenn da nicht dieser übertriebene Blutanteil wäre...

In den Kampfszenen fliegen im Sekundentakt Extremitäten durchs Bild, Köpfe werden in vielfacher Art und Weise vom Rumpf getrennt oder zerstückelt und es fließt und fliegt literweise Blut. Für meinen Geschmack etwas zu viel des Guten. Wer ziemlich brutale Filme wie "300" mochte, der wird hier voll auf seine Kosten kommen. Aus meiner Sicht wurde "300" sogar im Brutalitätsgrad überboten und das ist gar nicht mal so einfach, zumal heutzutage viele brutale(re) Filme der Schere der FSK zum Opfer fallen. Wenn man etwas zartbesaitet ist, lässt man demnach bitte lieber die Finger von "Centurion", denn was bringt es, wenn Euch im Film regelmäßig schlecht wird!? Jedem das seine aber ich persönlich rate diesen Leuten definitiv davon ab! Allerdings ist der Regisseur Neil Marshall bekannt dafür, äußerst gewalttätige und blutige Filme zu drehen, also sollte jeder dem der Regisseur etwas sagt oder jeder der seine Filme kennt ("The Descent" oder auch "Doomsday"), instinktiv schon damit rechnen, dass man bei diesem Film mit allem rechnen kann und was soll man sagen, der Regisseur "hält Wort".

Die Geschichte selbst ist eine Mischung aus "300" (Erzählweise, Gewaltdarstellung), "Der Herr der Ringe" (Gefährten) und einigen typischen Historienfilmen ala "King Arthur" oder zeitlich und historisch gesehen näher gesiedelten Filmen wie "Gladiator" oder auch "Troja". Zudem findet sich hier ebenfalls etwas von "Terminator" und "Predator" (Verfolgungsjagd) wieder. Wer sich damit grundsätzlich anfreunden kann und kein Problem damit hat, dass der Film zumindest im Ansatz das ein oder andere offensichtlich kopiert ("klauen" klingt so böse und ist irgendwo auch unfair), der wird meiner Meinung nach nicht enttäuscht werden, ich persönlich wurde es jedenfalls nicht!

Die Darsteller wirken bemüht und spielen ihre Rollen mehr oder weniger überzeugend. Gerade mit dem Hauptdarsteller kann man sich sehr gut identifizieren, was es mir wesentlich einfacher machte, dem Film bis zum Ende die Stange zu halten (was ich allerdings normal immer mache).

Soweit ich weiß ist der Film relativ unbekannt (keine besondere Werbung/lief soweit ich weiß nicht in den deutschen Kinos etc), zumindest ist er nicht dieser große Blockbuster, wie die Filme die ich weiter oben im Zusammenhang genannt hab. Dennoch braucht sich "Centurion" nicht zu verstecken, denn das meiste im Film weiß durchaus zu überzeugen. Man kann ihn also demnach als B-Movie einordnen, was das geringe Budget und die relativ unbekannten Schauspieler unterstreichen. Wie ich finde, sieht man dem Film das "schmalere" Budget allerdings kaum an. Allein der hohe Gewaltanteil hat mich dahingehend negativ beeinflusst, dass ich dem Film nicht die höchste Wertung gegeben hab. Mir war das einfach etwas zu viel, zu viel offensichtliches CGI Blut ala "300", wenngleich ich mit einem hohen Blutanteil grundsätzlich keine Probleme hab. Ansonsten würde ich Filme wie "300", "Sin City" oder ähnliches wohl kaum mögen. Es wirkte auf mich einfach so, als wolle der Film durch seine hohe Gewaltdarstellung besonders blenden und auch ein Stück weit beeindrucken und weniger in/mit anderen Bereichen punkten bzw. überzeugen.

Die Geschichte beinhaltet zwar keine allzu großen Wendungen (vielleicht mal vom Ende abgesehen), einen besonderen Tiefgang oder einen guten historischen Hintergrund aber der Film selbst tut das was er tun soll, er unterhält, trotz der fehlenden Punkte aus meinem vorherigen Satz. Wenn man mit meinen genannten Defiziten leben kann, sollte sich "Centurion" nicht entgehen lassen und zum Abschalten bieter er genau den richtigen Inhalt. Er ist weder zu lang, noch zu kurz und das was man sieht schaut klasse aus. Wie ich finde, merkt man dem Film definitiv an, dass er nicht aus den USA stammt und das empfinde ich als absolut positiv.

Fazit :

Für einen entspannten (Männer)Abend (oder auch für hartgesottene Frauen ;-)) mit Popcorn oder Chips ist "Centurion" der ideale Film, wie gesagt ist dieser allerdings nichts für Zartbesaitete. Darsteller, Landschaftsaufnahmen, Kostüme und auch der historische Hintergrund harmonieren gut miteinander und die saubere Kameraarbeit tut ihr übriges. Das Ende ist überraschend und sticht besonders positiv heraus! Die Qualität der Blu-ray ist wirklich hervorragend, Dank gestochen scharfem Bild (absolute HD-Referenz) und einem überzeugenden Ton (DTS-HD Stream in Deutsch und Englisch). Wer sich aufgrund meiner Empfehlung "Centurion" anschaut und trotz meiner Hinweise und Darstellungen enttäuscht wird, der kann und soll sich bitte unter den Kommentaren dazu äußern. Wenn ich den Film selbst und die technische Umsetzung der Blu-ray bewerte, komme ich insgesamt auf aufgerundete 4,3 Sterne. Ich hoffe ich konnte einen ersten Eindruck vermitteln und wünsche allen viel Spaß bei/mit dem Film und möglichst keine desillusionierten Gesichter!
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Centurion [Blu-ray] von Neil Marshall (Blu-ray - 2010)
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