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am 13. August 2012
Remakes werden generell nicht besonders gut aufgenommen – wichtig für die gute Neuaufbereitung und Modernisierung eines Themas oder Films ist, dass man einerseits seinem Original Tribut zollt aber sich auf keinen Fall in übertriebenem Ausmaß daran bedient und andererseits aus der Geschichte und den Charakteren etwas Eigenes macht. Und „Karate Kid“ ist genau das gelungen.

Starten wir mal mit dem Offensichtlichen: Jaden Smith lernt Kung Fu! Ich lasse das mal einsinken – Kung Fu! In einem Film, der „Karate Kid“ heißt. Nicht, dass ich hier auf Kleinigkeiten herumreiten will, aber hallo? Wenn ein Film „Karate Kid“ heißt erwarte ich auch Karate und nicht Kung Fu. Das ist ja als würde man ein Erotikdrama „A Chinese Torture Chamber 2“ nennen ... oh, blödes Beispiel.

Die Geschichte an sich entspricht dem Original recht genau. Der Culture Clash ist hier allerdings wesentlich extremer, da Smith nicht innerhalb von Amerika umziehen muss sondern nach China – einem fremden Land, dessen Sprache er nicht spricht, in dem er sich nicht auskennt und wo er es alleine deshalb schon schwer hat, Freunde zu finden. Die ersten Probleme mit Bullies kommen wie bereits im Original sehr schnell und auch hier wird er unter die Fittiche eines guten ... grmpf ... Kung Fu Kämpfers genommen. Und damit kommen wir zu meinem Highlight des Films: Jackie Chan. Morita war in der Rolle des Trainers zwar großartig aber Chan ist jemand, dem man jede seiner Silben sofort abkauft. Man weiß einfach, dass Chan ein Meister seines Faches ist und weiß, dass sich jeder, der von ihm lernen darf, glücklich schätzen muss. Man lebt mit den außergewöhnlichen Trainingsmethoden (die außerdem weniger extrem sind als im Original) dadurch einfach wesentlich mehr mit. Die leicht verrückten Züge von Morita blieben erhalten, allerdings ist Chans Hintergrund noch etwas tragischer. Außerdem sieht man Chan hier wieder in einer Rolle, in der er sein schauspielerisches Talent unter Beweis stellen kann und dabei durchaus Erfolg hat.

Die große Überraschung des Films ist allerdings Jaden Smith. Will Smiths Junior gibt sich seiner Rolle mit viel Elan und Spaß hin, verkörpert den Charakter glaubwürdig und macht zudem auch in den Trainings- und Kampfsequenzen eine überraschend gute Figur. Wenngleich man auf den ersten Blick bei dieser Besetzung skeptisch reagieren könnte, so sehr wird man letztendlich von dem kleinen Energiebündel überzeugt.

Es ist klar, dass sich ein Remake wie dieses andauernd Vergleiche mit dem Original gefallen lassen muss. Besonders offensichtlich ist, dass „Karate Kid“ knapp 15 Minuten länger ist als das Original und mit 140 Minuten zu Buche schlägt – etwas zu viel für einen Film wie diesen. Die erste Neuerung folgt gleich zu Beginn: Man hat Smith nicht einfach in die neue Umgebung geworfen sondern beginnt mit einem Prolog, das ihn in seiner alten Heimat zeigt, seine alte Wohnung und seine alten Freunde dem Zuschauer näher bringt und zeigen soll, dass er „zu Hause“ sehr beliebt war – das soll wohl das Gefühl des Alleinseins in der „neuen Welt“ verstärken. Die Annäherung von Smith und Chan sowie der weitere Verlauf der Handlung sind sehr ähnlich zum Original, bis hin von kleineren Elementen, die direkt übernommen wurden. Seien es kurze Momente, in denen Chan sein Auto wachst, Smiths Bein „repariert“ oder Ähnliches, der Film ist sich seiner Quelle bewusst und baut diverse Hommagen gut in die neue Geschichte ein. Eine weitere Neuerung ist, dass der Konflikt zwischen Smith und seinem Kontrahenten wohl auch durch Smiths Alter etwas intensiver wirkt. Dass ein Jugendlicher wie Macchio solche Probleme hat scheint vielen normal, in Smiths Altersklasse ist das aber etwas anders. Außerdem scheinen die Kämpfe etwas intensiver inszeniert, was vor allem beim Turnier am Ende gelegentlich trotz der vorhersehbaren Handlung sogar Spannung aufbauen kann. Welcher der beiden Filme letztendlich der bessere ist, ist schwer zu sagen – beide haben ihre Vor- und Nachteile, insgesamt liegen sie für mich aber auf dem gleichen Niveau.

Sehr gut gelungenes Remake, das seine Herkunft anerkennt aber dennoch einen eigenen Weg geht. Die beiden Hauptdarsteller haben wie bereits im Original eine tolle Chemie, wenngleich die Persönlichkeiten und deren Interaktion hier noch etwas intensiver wirkt als im Film aus 1984. Sehenswert.
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am 31. März 2012
So lautet ein Zitat von Jackie Chan (Mr. Han) in diesem FIlm. Und genau mit diesem Zitat möchte ich auf einige hier vollkommen irreführende Rezensionen eingehen.
Ich habe den Film gestern Abend zum 2ten mal geschaut weil ich sehr verdutzt über einige Behauptungen, die hier in einigen Rezensionen auftauchen, war.

Das fängt an mit der Behauptung das Jackie Chan auf Kinder einprügelt/ Gewalt gegen Kinder ausübt.
Es stimmt es gibt eine (wie ich finde sehr schön choreographierte) Kampfszene in dem Jackie Chan sich gegen ein paar 12-14 Jährige wehrt. Jawohl richtig: Er wehrt sich gegen diese Kids.
Aber betrachten wir die Szene erstmal von vorne. Der Junge Dre wird von einer Gruppe Jungs zusammengeschlagen. Kurz bevor der "Chef" der Gruppe zum FInalen Schlag ansetzt "fängt" Mr. Han die Faust des Jungen und stößt ihn (wohlbemerkt) leicht weg. Mit "leicht" meine ich wirklich leicht----> der Junge fällt nichtmal hin.
Das heißt Mr. Han hat Dre in dieser Situation gerettet, OHNE dabei auch nur irgendwie jemanden zu schlagen oder ähnliches.
Der Junge fühlt sich natürlich von diesem alten Mann gestört und greif ihn darauf an: was danach folgt sind lediglich selbstverteidigende Maßnahmen. Jackie Chan reagiert in dieser Szene nur auf die Schläge und Tritte die um ihn herum auf ihn einprasseln. Es gibt NICHT EINE Stelle in der er bewusst nach vorn in den Angriff übergeht.
Kann man ihm also ernsthaft vorwerfen, dass er sich und den Jungen gegen ein paar prügelfreudige Teenager zur Wehr setzt?
Ich denke nicht. Hätte er sich daneben stellen sollen: "Tut mir leid ich kann dir nicht helfen, ich bin erwachsen und das sind fast noch Kinder." ? ;)

Eine 2te Behauptung die mir sehr sauer aufgestoßen ist, ist dass in diesem Film angeblich Gewalt angepriesen wird und die Aufforderung aus dem Original fehlt, dass es besser wäre dem Kampf aus dem Weg zu gehen.
Tut mir Leid aber wer das behauptet muss während des Films ungefähr 3-4 mal auf der Toilette gewesen sein weil im Film ungefähr exakt 3-4 (wenn nicht sogar mehr) Stellen sind, in denen Mr. Han eben genau das predigt.
Da fallen Sätze wie: "Beste Kämpfe sind die, die man vermeidet." oder: "Kung Fu ist für Wissen um Verteidigung, nicht Krieg, sondern um Frieden zu machen."
Ich meine, Hallo?
Noch deutlicher geht es doch wohl nicht!
Es gibt sogar eine Stelle in der er den anderen Trainer, welcher übrigens die Jungs trainiert die Dre schikanieren, als böse bezeichnet der böses Kung Fu lehrt. Daraufhin sagt er zu dem Jungen: "Von mir lernst du richtiges Kung Fu."

Die These, dass im Film also Gewalt gepredigt wird, ist einfach FALSCH!
Und bei solchen schlichtweg falschen Behauptungen stellen sich mir die Nackenhaare auf weil sie den Film und die Schauspieler in ein vollkommen falsches Licht rücken.

Dann kam hier noch Aufregung auf weil der FIlm ja immer noch Karate Kid heißt obwohl es im Film um Kung Fu geht.
Naja, dazu sag ich nur, wer sich über den Filmtitel aufregt den interessierts auch wenn in China ein Sack Reis umfällt ;)

Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass die Fans des Originals einfach bewusst auf Fehler hoffen die sie in ihrer Einstellung bestärken, dass der Film sowieso nicht mit dem Original mithalten kann. Und wenn man natürlich mit so einer Einstellugn schon an einen Film rangeht, kann man ihn natürlich nicht genießen.
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am 22. Dezember 2010
Der 12jährige Dre Parker(Jaden Smith) muss diese Weisheit noch lernen. Sein Kung Fu Lehrer, der Hausmeister Mr.Han(Jackie Chan) weiß genau, wie wichtig das für seinen Schüler ist. Auch wenn Dre glaubt, dass er diesen ganzen philosophischen Krimskrams eigentlich nicht braucht.

Was mich zu der Frage aller Fragen bei -The Karate Kid- bringt: Brauchen wir eine Coverversion des 1984er Originals mit Ralph Macchio und Pat Morita? Darf man das überhaupt? Hätten sie mich vor dem Anschauen von -The Karate Kid- gefragt, meine Antwort wäre "Nein" gewesen. Jetzt denke ich allerdings ein wenig anders darüber. Das hat als Ausfluss mal wieder eine Rezension gegen den allgemeinen Trend und den Hinweis für alle Original-Puristen(zu denen ich übrigens auch zählte), dass John G. Avildsens Original seinerzeit in der Kritik ebenfalls als naives Märchen für Dumpfbacken zerrissen wurde. Ich kann mich noch ganz gut daran erinnern. Aber okay...das hat mich auch damals schon nicht gestört.

Dre zieht mit seiner Mutter Sherry(Taraji P.Henson) von Detroit nach Bejing um. Dort arbeitet Sherry in einer Autofabrik. Dre hat es schwer. Er hasst China und will wieder nach Hause. Als er seine Mitschülerin Meiying(Wen Wen Han) kennenlernt, sieht es schon besser aus; aber nicht lange. Denn Cheng(Zhenwei Wang) und seine Kung Fu Gang verprügelen Dre nach Strich und Faden. Als Dre kurze Zeit später vor der zweiten Abreibung steht, greift der Hausmeister Mr.Han ein. Er beschützt Dre und will ihm auch helfen, damit Cheng ihn in Ruhe lässt. Dabei heraus kommt jedoch nur, dass Han und Chengs Trainer, der fiese Master Li(Rongguang Ju), ein Abkommen treffen: Cheng lässt Dre in Ruhe und der muss bei einem Kung Fu Turnier gegen Lis Kämpfer antreten. So bleibt Han keine Wahl. Er muss Dre trainieren. Das macht nicht nur aus Dre einen guten Kämpfer, sondern aus Han und Dre auch echte Freunde...

Für alle Kritiker gleich vorweg: Ja, die Story ist an einigen Stellen dünn. Der schnelle Wandel vom Bubi zum Kämpfer ist wenig glaubhaft; es mag daran liegen, das es "nur" ein Film ist. Aber das konnte ich komplett verschmerzen. Es ist die wunderbare Art und Weise, wie Regisseur Harald Zwart gleich mit ein paar Kung Fu-Film-Klischees aufräumt(z.B. die Szene in der Mr.Han eine Fliege fängt). Zudem ist Zwart nie daran gelegen, den Original Karate Kid zu verleugnen, im Gegenteil, er hält sich sehr dicht an das alte Storybook. -The Karate Kid- ist ziemlich gewalttätig, aber es geht im Endeffekt um Innere Haltung, Konflikte zu vermeiden und den Frieden zu suchen. Da gleichen sich Original und Cover komplett.

-The Karate Kid- überzeugt vor allem durch herrliche Kampf- und Trainingsszenen. Da fabrizieren Jackie Chan und Jaden Smith ganz starke Bilder! Es gibt traumhafte Kulissen zu bewundern und eine kleine Prise -Bloodsport- und -Kung Fu- schaden dem Plot ebenfalls nicht. Beide Hauptdarsteller sind für die Charaktere hervorragend besetzt. Jaden Smith kann in ein paar Szenen die Mimik seines Vaters nicht verleugnen und Jackie Chan zeigt(wie schon in -Little Big Soldier-), dass er nicht nur der fernöstliche Haudrauf ist, sondern auch ein wirklich guter Charkaterdarsteller.

Also: Kritiken hin oder her, entscheiden sie selbst. Ich kann ihnen die 134 Minuten von -The Karate Kid- jedenfalls empfehlen. Egal, ob Dre beim Aufhängen einer Jacke Kung Fu lernt, oder erkennen muss, dass Gewinnen oder Verlieren nicht wichtig ist. Jackie Chan und Jaden Smith haben die Karate-Kid-Story erfolgreich und äußerst unterhaltsam ins Jahr 2010 befördert. Für mich verging die Zeit wie im Flug, obwohl ich vorher äußerst skeptisch war. Wären 4,5 Sterne möglich, hätte ich die vergeben. So gibt es fünf Sterne zu Gunsten des Angeklagten. Zum Schluss noch ein Tipp: Verpassen sie die Fotostrecke im Abspann nicht. Die hat wirklich große Klasse!
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am 15. April 2016
Ist zwar schon etwas älter aber trotzdem schön. Mein Sohn ist von diesem Film begeistert! Er hat ihn sich bestimmt schon 10 mal angesehen!
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am 9. April 2015
Wie der Vater so der Sohn.
Jaden ist offenbar ebenso talentiert wie sein Vater. Ein durch und durch sehenswerter Film, der die Thematik des Vorgängerwerkes gelungen in unsere neue Zeit in ein neues globales Lebensgefühl transportiert und dabei nicht den alten roten Faden des Karate-Films verrät.
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am 26. April 2016
Dre Parker zieht mit seiner Mutter nach Peking um, in seiner Schule wird er von den Mitschülern bedroht, doch ihm kommt der Hausmeister Han zu Hilfe. Mit dem Kung-Fu Lehrer der Schüler geht Mr.Han eine Wette ein, das Dre Parker gegen sie gewinnen wird, ab da trainiert Han ihn.

Auch das ist wieder mal ein toller Film mit Jackie Chan. Man bekommt hier einen schönes interessantes Drama über einen Jungen, der sich mit einem alten Hausmeister anfreundet. Der Film hat einige emotionale und traurige stellen, aber manchmal auch etwas albern. Die Schauspieler sind toll, da gibt es nicht zu meckern. Die Story ist auch einwandfrei und wurde auch toll umgesetzt, mehr als dass der Film toll ist kann man dazu glaube ich auch kaum schreiben, mit fällt jedenfalls nicht mehr ein. Einer der besten Jackie Chan Filme die ich kenne! 5/5 Sternen!

Auf jeden Fall zu Empfehlen!
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am 16. März 2015
Selten hat mich ein Film so positiv überrascht. Tolles Remake, das das Original weit in den Schatten stellt.
Geniale Bilder, tolle schauspielerische Leistungen, eine jederzeit interessante Handlung und sogar eine gute deutsche Synchronisation.
Ein Film für die ganze Familie. Vielleicht eher ab 7 oder 8 statt ab 6 geeignet.
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am 26. März 2014
Mir gefallen Filme in der jemand von ganz unten kommt und Tag für Tag aufgebaut wird um sich vor etwas "großem" zu behaupten. Beide Hauptcharaktere spielen ihre Rolle sehr gut jedoch ist der Film etwas sehr in die Länge gezogen. Für einen netten DVD Abend auf alle Fälle gut zu haben.
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Dre (Jaden Smith macht seine Sache wirklich gut!) ist zwölf und muss mit seiner Mutter von Detroit nach Peking, wo sie aus beruflichen Gründen hin versetzt wurde, ziehen. Sein Vater ist schon vor einigen Jahren gestorben. Dre hat dort genau die Probleme, die man erwarten würde: Er muss mit einem neuen Land, einer neuen Sprache und einer völlig fremden Kultur klarkommen. Und wenn das nicht bereits genug wäre wird er auch noch von einer Gruppe gleichaltriger gemobbt, ja sogar des öfteren brutal verprügelt. Dre ist klar, dass er kein Opfer sein möchte und schaut sich die örtliche Kung Fu Schule an. Nur zwei Dinge passen so gar nicht. Zum einen trainieren dort die Jungen, die es auf ihn abgesehen haben, zum anderen sind die Methoden des Meisters mehr als nur fragwürdig.
Einen Verbündeten findet er schließlich im Hausmeister Mr. Han (Jackie Chan). Er beginnt ihm Kung Fu beizubringen, allerdings auf seine so ganz eigene Art. Für ihn ist Kung Fu kein Kampf, sondern eine Art sein Leben zu führen. Die Zeit die die beiden gemeinsam verbringen geht somit auch über das eigentliche Kampftraining hinaus- eine Beziehung die das Leben beider verändern soll: der eine findet eine Vaterfigur, der andere praktisch einen Sohn. Schließlich steht der große Endkampf beim Kung Fu Turnier an und es geht nicht nur ums gewinnen allein, sondern darum was Respekt wirklich bedeutet.

Klar, die Thematik des Films ist keine wirklich große Überraschung, schließlich ist es ein Remake der "Karate Kid"- Filme der 80er. Aber glücklicherweise ist die Neuauflage mehr als nur ein bloßer Abklatsch der alten Filme, auch wenn man viele Einzelelemente wiedererkennt. Der Kranich ist zur Schlange geworden, statt Auto polieren wird die Jacke aufgehängt und Fliegen werden zwar mit Stäbchen gejagt, aber mit Fliegenklatschen gefangen.
Das schöne ist, dass aktuelle Themen angesprochen werden die sicherlich zum Alltag vieler Jugendlicher gehören. Alleinerziehende Eltern, das Fehlen einer Vaterfigur, Ortswechsel aufgrund einer neuen Arbeitsstelle, neue Schule, Mobbing, Freunde, die erste Liebe, Ehre, Respekt (und was er wirklich bedeutet) und, und und...
"Um Himmels Willen" kann man jetzt rufen, man will doch kein Drama, sondern einfach nur einen spannenden Film. Und genau das bekommt man auch. Massenkompatible, actiongeladene , witzige Unterhaltung vor zum Teil beeindruckender langschaftlicher Kulisse bei der die fast zweieinalb Stunden Film wie im Flug vergehen. Nur ist diese Unterhaltung eben nicht so völlig leer wie ich es erwartet hätte und das war schlicht eine mehr als positive Überraschung. Auf der einen Seite ästhetisch perfekt durchgestylte Kung Fu- Einlagen von Jackie Chan und Jaden Smith, auf der anderen kommt dann auch mal ein etwas ernsterer Unterton durch.
Klar hat der Film auch seine Schwächen: Die ein oder andere Szene hat sicher etwas unfreiwillig komisch gewirkt. Den Film aus Marketinggründen (oder welchen auch immer) "Karate Kid" zu nennen obwohl es um Kung Fu geht ist auch etwas seltsam und die ein oder andere Moral von der Geschichte wurde einem etwas zu offensichtlich eingeprügelt. Aber sei's drum.

Ach ja, FSK 6 finde ich übrigens etwas zu niedrig gegriffen, einige Szenen sind doch etwas härter. Ich würden den Film ab ca 10 Jahren empfehlen.

Fazit: Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, er war von den Kampfszenen wirklich gelungen und hatte auch noch deutlich mehr Story als erwartet. Ein Film für Teens durch den sich sicher auch die Eltern nicht durchquälen müssen!
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am 20. Juli 2015
Ein wirklich gelungener Film. Mir persönlich gefällt er besser als das Original,da Chan bereits in sehr vielen Filmen seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat und man ihm diese Rolle einfach glaubt. Smith hat seinen Part sehr überzeugend dargestellt,wofür er auch offensichtlich viel trainieren musste. Ich kenne mich im Kampfsport nicht so aus,aber ein Turnier mit "Kindern" hätte man nicht als Vollkontakt-Veranstaltung zelebrieren müssen.Aber es war wohl der Dramatik geschuldet. Wer mal wieder einen soliden Kampfsportfilm sehen will,kann hier nichts falsch machen.
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