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am 28. November 2010
Kurz und knapp beschrieben macht das NAS von Seagate genau das was auf der Verpackung draufsteht.
2TB zentraler Speicher fürs Netzwerk, von dem bei Bedarf auch Inhalte auf DLNA-taugliche Abspielgeräte verteilt werden können und ein USB-Anschluss für die Erweiterung des Festplattenplatzes oder zum Anschluss eines Druckers.

Dass man seitens Seagate auf der Backup-Tauglichkeit herumreitet ist weitgehend unverständlich. Dieses "Feature" ist bei jedem Datenträger gegeben und die mitgelieferte Backup-Software eher ein Witz. Auch der Verweis auf den möglichen drahtlosen Zugriff soll wohl eher den Computer-Laien verwirren. Das Gerät hat natürlich kein eingebautes WiFi-Modul, sondern verfügt lediglich über einen GBit-fähigen Ethernetport, über den man das NAS an handelsübliche Router oder Switches anschließen kann. Hat man zuhause einen WLAN-fähigen Router, kann man natürlich auch über WLAN auf das Gerät zugreifen.

Für mich für den Kauf ausschlaggebend war der große Speicherplatz (2TB), der günstige Preis (160 Euro) und der GBit-Anschluss, was in dieser Kombination auf dem NAS-Markt derzeit einmalig ist. Ich bin von vornherein davon ausgegangen, dass ich für diesen Preis kein Premium-Produkt erhalte. Doch das Teil soll bei mir im Netz auch nur eine einzige Funktion erfüllen. Daten speichern.

Die Lieferzeit war okay. Mitte November bestellt. Amazon hatte die Lieferung zunächst für Mitte Dezember angekündigt, Ende November wars dann aber doch schon da. Kann man nicht meckern.

Der Lieferumfang des Gerätes ist spärlich, aber ausreichend.
Außer dem Gerät selbst und einer CD liegt dem Gerät noch ein 2m langes Netzwerkkabel bei. Für meine Bedürfnisse zu kurz, da ich das NAS nicht direkt zum Router stellen wollte, aber dass soll freilich nicht Seagate angelastet werden. Anderen Geräten liegt gar kein Kabel bei. Also Pluspunkt!

Die Installation der Hardware ist einfach. Gerät aufstellen, anschließen, fertig. Da kann man praktisch nichts falsch machen.
Bei der ersten Inbetriebnahme ist es leider erforderlich, auf einem Rechner die alberne und komplett nutzlose Software von der CD zu installieren. Ohne die kann man, selbst in Kenntnis der IP-Adresse des Gerätes, das NAS nicht in Betrieb nehmen. Dabei wird zusätzlich zum "Seagate Dashboard", das ich mir ja gerade noch gefallen lassen, eine Backupsoftware der Firma Memeo installiert, die mich darauf täglich daran erinnert, dass ich die Software nur 30 Tage lang testen darf und gefälligst die Vollversion kaufen soll.
Sowas nervt! Auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass Seagate über solche Bundles den Produktpreis subventioniert.
Bei der Erstinbetriebnahme muss zwingend eine Internetverbindung bestehen, damit Seagate das Gerät registiert und (vermutlich) freischaltet. Das nervt, ist aber in meinen Augen weitgehend unkritisch, da keine persönlichen Informationen angegeben werden müssen. Dem Gerät muss lediglich ein eindeutiger Name vergeben werden, was für einige kostenpflichtige Premium-Dienste erforderlich ist.

Ist die Erstinitialisierung durch, kann das komplette Software-Paket wieder deinstalliert werden. Man braucht es praktisch nie wieder. Auch an anderen Rechnern nicht.
Die weitere Konfiguration des NAS kann komplett übers Web-Interface erfolgen.

Erst mal das positive.
Auf dem NAS läuft ein kleines Linux und die Einbindung der Laufwerke erfolgt absolut problemlos übers SMB-Protokoll. Dazu richtet das NAS auf der Platte 4 Freigaben ein. "Backup", "Public", "Personal" und "Externes Speichermedium". Die Bezeichnungen sind selbstredend. Das Laufwerk "Personal" enthält nur persönliche Daten und kann von anderen Benutzern nicht eingesehen werden. Alle eingerichteten Freigaben teilen sich gleichberechtigt den kompletten Plattenplatz. Man hat hier also keine Einschränkungen.

Und nun kommen wir zu den kleinen Wermutstropfen des Gerätes.

- Es können maximal 5 Benutzer eingerichtet werden.
Für die meisten Familien sollte das freilich reichen. Diese Beschränkung ist aber absolut willkürlich und nicht technisch bedingt. Was soll das also?

- Im Web-Interface, das ausgiebig von Flash Gebrauch macht, kann man nur rudimentäre Grundfunktionen konfigurieren.
Nutzer anlegen/löschen, UPNP- und IP-Einstellungen (die das Gerät beim Ausschalten auch schon mal vergisst), weitere Freigaben einrichten, Software-Updates anfordern. Das wars.
Kontingent-Verwaltung und so grundlegende Sachen wie Abschaltzeiten der Festplatten (auch der am USB-Anschluss) etc. fehlen leider komplett.

In der Anwendung zeigt sich das Gerät unauffällig.
Abstürze oder Zugriffsprobleme konnte ich nicht feststellen.
Die Geschwindigkeit geht absolut in Ordnung.
Von einem 100MBit-Netzwerkanschluss erreicht das NAS für lesen und schreiben gemessene 12MB/s, was so ziemlich dem Maximum der Schnittstelle entspricht.
Beim Anschluss an eine GBit-fähige Netwerkkarte stehen akzeptable 30MB/s fürs Schreiben und durchaus beachtliche 70MB/s fürs Lesen an.
Die Werte sind keine Spitzenklasse, aber für ein Gerät dieser Preisklasse vollkommen in Ordnung.

Die hier in anderen Rezensionen angesprochene schwache Leistung über WLAN kann demnach nur an der WLAN-Infrastruktur des jeweiligen Rezensenten liegen. Das Gerät selbst ist freilich in der Lage, ausreichende Transferraten zu liefern.

Fazit:

++ Geschwindigkeit
++ sehr leise
++ einfache Installation
++ im Betrieb unproblematisch

-- nervige Ersteinrichtung mit Internet-Aktivierung
-- Firmware mit unnötigen Einschränkungen
-- keine Energie-Einstellungen möglich
-- vergisst gelegentlich feste IP-Adressen
-- mitgelieferte Software eher unnötig

Mit einem Firmwareupdate könnte Seagate viele Minuspunkte sofort beseitigen.
Geschwindigkeit und Anwenderfreundlichkeit gehen absolut in Ordnung. Der Preis ist für die gebotene Leistung absolut okay.

4 Punkte (mit Tendenz zur 5) für dieses kleine, unproblematische NAS.
33 Kommentare|138 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Mai 2011
Zuallererst muss ich erwähnen, daß ich die Seagate Goflex Home nicht gekauft, sondern sie zum Geburtstag erhalten habe. Mein Anspruch auf der Wunschliste war schlicht: Eine externe Festplatt mit zügiger Schnittstelle. Als ich herausfand, daß die Goflex-Home den Anspruch eines NAS an sich stellt, wurde ich hellhörig aber erwartete nicht viel. Einem geschenktem Gaul... den Rest kennt man.

Anmutung
Die Festplatte und die Base sind gut verarbeitet. Hochglanzkunststoff lässt sie auch neben dem hochwertigen Monitor gut aussehen. Anschlüsse und Kupplung sind gängig, bündig und sauber verarbeitet. Laut Datenblatt tun 1,2GHZ StrongARM ihren Dienst, was bei Homeservern schon im Mittelfeld spielt. Leider hat man mit 128MB Ram am Speicher gespart. Noch bedauerlicher ist, daß dieser eingelötet ist, also auch in Zukunft keine Besserung zu erwarten ist. 500MB NAND sollten in Grundausstattung reichen und auf weitere Anwendungen komme ich später zu sprechen. Befeuert wird das Teil von Axentra's HIPserv, das OS das auch in der Netgear Stora Anwendung findet.

Einrichtung
Die Platte ist eindeutig mit E.T. verwandt; Gleich zu allererst will sie nach Hause telefonieren. Für mich ein NoGo und ich habe lange mit mir gekämpft, bis ich den Port freigab und zu seagateshare.com connecten ließ. Sie brauch diese Verbindung allerdings auch nur einmal. Danach kann man Sie beliebig an freie Ethernet Ports hängen und auch über das Interface (Flash verliebt und dennoch spartanisch) auch Fernzugriffe endgültig unterbinden. Das heißt "Fast" es bleiben einige Hintergrunddienste über, die ich unter "Zukunft" abhaken werde.

Bei der Ersteinrichtung wird die GFH eindeutig identifiziert mit einem weltweit einzigartigen Namen. Das kann schonmal etwas dauern, da es in aller Regel mehr als eine Person gibt, die eine vergleichbar kreative Eingebung hat, bei der Namensvergabe. Dieses Unique-ID wird später genutzt um die Festplatte (bei erlaubtem Fernzugriff) von überall auf diesem Planeten anzusteuern. Meine natürliche Paranoia vermag sich kaum auszudenken, was ein findiger Urheberrechts-Abmahnanwalt mithilfe einer (existierenden) Backdoor von Seagate damit alles anstellen kann.

Erwähnenswert ist der Umstand, daß es nur 5 Benutzer gibt... zumindest wenn man keine 20€ pro Jahr in den Premiumservice investieren möchte, dann ist die Zahl unendlich und man kann sich in einem Appstore rudimentäre Software hinzukaufen. So zb einen SFTP Clienten oder eine Backuperweiterung. Für meine Zwecke sinnfrei und reine Abzocke.

Nutzung
Sobald man der GFH/Stora über das Webinterface erklärt hat, daß man der (Möchtegern-)Admin ist, kann man auf die spartanischen Optionen zugreifen. Diese gehen kaum über grundlegendes Verhalten wie IP-Vergabe (welche sie gerne mal vergißt) und Benutzererstellung hinaus, und ermöglichen die außerordentlich ungenaue Uhr der Seagate auf Onlinesynchronisation umzuschalten. Hilft allerdings wenig, wenn man den Seagate-Urheberrechts-Peilsender vom Router ab- und an einen Rechner direkt angeklemmt hat. Eine Rechtevergabe ist praktisch nonexistent, dafür kann man unkompliziert (mal wieder) den Premiumdienst per Click hinzubuchen. Ähnlich penetrant gibt sich Memeo-Backup, daß keine noch so kleine Gelegenheit auslässt daran zu erinnern, daß es nur eine Testversion ist.

Das Klangbild der Festplatte ist gut, Temperaturentwicklung moderat und der Spindownmodus spart ordentlich Strom. Nachteil allerdings ist, daß zwar eine "Wake on LAN" ähnliche Verhaltensweise angesagt ist, allerdings dauert es zeitweise länger als die Timeouts des Rechners, bis die Platten wieder bereit sind.

Xbench 20 auf dem Mac attestiert dem Baby-NAS 26MB/s Schreibe und 42MB/s Leseleistung im SingleFileModus und 15MB/s Write bzw 18MB/s Read im Random Modus. Kombiniert also rund 20MB/s Schreib- und 30MB/s Leseleistung. Das ist nicht berühmt, aber liegt über den Durchschnittswerten in anderen Rezensionen. Immerhin reden wir hier von einem Netzwerkspeicher und nicht von einer Arbeitsplatte.
Hier deutet sich Frohsinn in Form von Variantenreichen Bases an, die man für verhältnismäßig kleines Geld kaufen kann. Sollte mir irgendann die Hutschnur platzen kaufe ich halt einen Firewire800 Base oder die USB 3.0 Base, die gleich mit passender PCIe Karte geliefert wird.

Zukunft
Aufgrund der engen Verwandtschaft mit der Netgear Stora gibt es eine starke Community, die sich mit dem Hacken der GoflexHome auseinandergesetzt hat. Letztlich gibt es drei Varianten, wie man seine Seagate optimieren kann: a) Aufbohren des vorhandenen Systems mit neuen Clienten (Torrent, Mailserver, Webserver, One-Click-Hoster-Dienste, SFTP etc...) dem Entfernen der Userbeschränkung und echtem Rootzugriff. b)Flashen auf USB-Stick oder aufgesetzte Plate (beides KOntraproduktiv, da es den Funktionsumfang verringert) oder c) Das Einspielen eines neuen Betriebssystems auf den NAND. Letzteres wird wohl das höchste Gefahrenpotential bieten, allerdings hat Seagate auch hier schon vorgesorgt und bietet "unbricking"-Firmware auf der Hauseigenen Webseite an. Man kennt halt seine Pappenheimer.
Die Garantie ist bei keiner Variante gefährdet, da der Werkszustand jederzeit wiederherzustellen ist.

Ich werde vermutlich auf die Variante A) setzen. Es gibt nur wenige Funktionen die ich ernstlich vermisse und diese lassen sich mit ein zwei Apps installieren. Weiter bietet es sich an, seinen Account zu rooten und mit dieser Berechtigung die E.T-Daemons wie Update, Überprüfung des Userlimits und Ähnliche Big Brother-Funktionen endgültig abzuschalten. Die Platte gehört mir, und alle Anderen haben draußen zu bleiben, wenn ich nicht ausdrücklich zustimme. Das gilt auch für Datenaustausch mit dem Hersteller.

Sobald diese Herausforderungen bewältigt sind, sieht die GoFlex Home einer rosigen Zukunft als Kleinstserver entgegen und wird mit Sicherheit durch den einen oder anderen Verwandten aus der GoFlex Reihe ergänzt. Einzig der gefürchtete Seagate Click of Death bleibt noch als Unsicherheitsfaktor bestehen.

Abschließend lässt sich sagen:
Die Seagate FreeAagent Goflex Home ist mit ihrer engen Verwandtschaft zur NetGear Stora ein ernstzunehmender Konkurrent im Homeserver Bereich. Wenn man über anfängliche Zickereien hinwegsieht und das Potential des NAS-Systems, nicht zuletzt durch einen vergleichsweise starken CPU, berücksichtigt, bleibt für den Technikaffinen eine Spielwiese mit zahlreichen Möglichkeiten und den Durchschnittsuser ein unkomplizierter und idiotensicherer Homeserver mit weltweiter Netzanbindun über.

Einzig der Marketinggag mit dem WiFi ist bei diesem Produkt Seagate zur Last zu legen.
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am 16. November 2010
Ich habe den Seagate NAS-Server in der 1TB-Version vor einigen Tagen gekauft und bin sehr zufrieden. Die wesentlichen Pluspunkte sind für mich:

1. Die Festplatte Seagate FreeAgent GoFlex Home 1TB NAS-Server verwendet (gemäß Eigenschaften-Dialog von Windows) das NTFS-Dateisystem. Das macht die NAS-Festplatte austauschbar mit anderen GoFlex-Lösungen von Seagate. Ich habe die Festplatte an dem Standfuß der USB-Festplatte GoFlex Desk getestet - ein Zugriff auf die Dateien ist problemlos möglich. Wann immer ein Zugriff auf ein Netzwerk nicht möglich ist, könnte die Festplatte mit einem entsprechenden Kabel oder einer USB-Station trotzdem genutzt werden. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber

2. Ich habe die mitgelieferte Software nicht installiert, sondern administriere die Festplatte über das Web-Interface. Das reicht mir zumindest aus, da ich meine System-Backups mit einer anderen Software durchführe. Die Festplatte wird über den DHCP-Server problemlos erkannt und kann normal in ein Windows-Netzwerk eingebunden werden (bei mir funktioniert ein Zugriff üner Windows 7 und Windows XP ohne Probleme).

3. Die Geschwindigkeit ist im kabelgebundenen Netzwerk für mich ausreichend. Bei relativ großen Dateien liegt sie zwischen 10 und 11 MB/Sek., das dürfte in etwa der Leitungskapazität eines 100MBit-Netzwerkes entsprechen. Bei kleineren Dateien liegt die Übertragungsrate eher bei 7 MB/Sek. Zugriffe über WLAN liegen bei mir bei max. 5 MB/Sek. - das reicht aus, um einzelne Dateien zu übertragen. Ein Systembackup führe ich ohnehin kabelgebunden durch.

4. Der NAS-Server hat einen eigenen Ein-/Ausschalter, so dass die Festplatte nicht ständig laufen muss. Bei Bedarf kann sie auch über das Webinterface ausgeschaltet werden. Ob ein WakeUp via Netzwerk möglich ist, konnte ich noch nicht testen.

Für meinen Bedarf (Backup und Verteilung von Dateien im internen Netzwerk) ist dieser NAS-Server die optimale Lösung: klein, flexibel und problemlos. Er wird meinen FreeNAS-Server ablösen.
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am 2. Oktober 2010
Ein durchwachsenes Produkt, das zu manchen Anwendungsbereichen besser passt als zu anderen.

Meine Erfahrungen mit Seagates FreeAgent GoFlex Home NAS in der Ausführung mit 2 TB Speicherplatz:

Stärken:
- Preisbrecher in der Home-NAS-Liga
- Erweiterbar mit zusätzlichem Speicher über USB-Anschluss am Gerät
- Flexibel durch austauschbaren NAS-Sockel: Andere Schnittstellen und schnellere NAS-Sockel sind denkbar
- Einfache Inbetriebnahme der Grundfunktionen: Anschließen, User mit Passwort anlegen, los geht's

Schwächen:
- Geschwindigkeit: Bei großen Dateien wird auch ein schnelles WiFi gesättigt. Bei vielen kleinen Dateien bricht die Übertragungsrate dramatisch ein. Ich wusste sehr wohl, dass mich keine Rakete erwartet. Aber dieses NAS definiert Langsamkeit in bisher ungeahnter Weise.
- Software: Die Kehrseite der "einfachen Inbetriebnahme". Das Gerät lässt sich nur mit dedizierter Software oder über ein mageres Web-Interface konfigurieren. Keine eigenen Gruppen, kein SSH, SFTP nur gegen Aufpreis. SMB und AFP laufen ständig (auch wenn auf Windows- bzw. Mac-Rechnern evtl. nur ein Protokoll gefragt ist; beim Mac stehen dann z. B. zwei Server in der Seitenleiste). Feste Grundordnerstruktur 1) für ggf. zusätzliche externe Platte (am USB-Anschluss), 2) Backupordner, 3) Privaten Netzordner, 4) Öffentlichen Netzordner. Das Webinterface ist über Flash programmiert: z. B. reagieren die Scrollbalken nicht auf das zwei-Finger-Scrollen auf Apples Trackpads. Der iTunes-Server konnte die Musikdateien bis zum Schluss nicht an diverse iTunes-Installationen durchreichen. Kurzum: eine Schrankschande in Seagates Sortiment die das Unternehmen dringend und grundlegend verbessern sollte.
- Betriebsgeräusch: Deutlich vernehmbares Rauschen, auch wenn gerade nicht auf das Gerät zugegriffen wird

Sonstiges:
Man merkt, dass Seagate gerade erst ins NAS-Geschäft einsteigt. Synology, QNAP, Thecus und andere spielen mit ihren Angeboten einige Klassen höher. Sie verbauen inzwischen auch für Heimgeräte schnellere Chips, um auch bei vielen kleinen Dateien oder parallelen Zugriffen gute Performance zu bieten.
Mangels Historie ist nicht abzusehen, wie konsequent Seagate Modellpflege betreiben wird und die Software für die Geräte aufrüstet. Die technischen Möglichkeiten sind vorgesehen. Selbiges gilt für den flexiblen Sockel: Es muss sich erst noch zeigen, ob und wie Seagate diesen theoretisch vorteilhaften Ansatz praktisch für externe Festplatten nutzen wird. Z. B. ein NAS-Sockel mit schnellerem Chip?
Seagate bietet verschiedene Möglichkeiten an, um mit dem Gerät extern auf eigene Dateien zuzugreifen oder z. B. Bilder für andere zugänglich zu machen. Angesichts des allgemeinen Qualitätseindrucks der Software werde ich mich hüten, Angriffspunkte auf dieses Gerät im Internet zu bieten.

Unterm Strich:
Für ein allgemeines Backup kaum zu empfehlen. Einfach zu langsam.
Als Datenserver für Bild- und Filmdateien dagegen wiegen die Nachteile nicht so schwer (Tempo wird eher durch WiFi begrenzt und reicht allemal fürs Streaming), dafür kommen die Vorteile (Preis und einfache Konfiguration) zum Tragen. Die gleiche Empfehlung sollte auch für Musikdateien gelten, wenn nur der iTunes-Server echtes Plug-and-Play wäre.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. Juni 2011
Hier gibt es schon eine sehr gute Rezension, so dass mein Text eine ganz persönliche Erfahrung wiedergibt.

ANLASS DES KAUFS:
Ich suchte eine Möglichkeit, meine Mediendateien - in erster Linie Musik, dazu Bilder und Filme) an einer zentralen Stelle im Heimnetzwerk zu speichern, um auf diese auf zwei wesentliche Arten zugreifen zu können:
- Streaming der Dateien Mediaplayer, um die Dateien über die heimische Audio/Video-Anlage wiedergeben zu können.
- Zugriff auf die Dateien von mehreren Laptops und einem stationären PC aus

GRUNDSÄTZLICHE KAUFÜBERLEGUNGEN:
Wichtig war mir vor allem, dass ich die im mp3-Format gespeicherte Musik an den Mediaplayer weiterleiten kann. Als diesen setzen wir eine XBox360 ein, die Daten drahtlos empfangen kann. Bilder oder die ein oder andere Filmdatei streamen zu können, ist ein nettes Add-on, jedoch keine zwingende Voraussetzung. Filme schaue ich mir überwiegend auf Blu-Rays oder DVDs an, Bilder kann ich auch auf dem PC-Monitor betrachten.

AUSWAHL DES GEEIGNETEN GERÄTS:
Unter der Bezeichnung NAS-Server tummeln sich ja zahlreiche Hersteller, die teilweise sehr komfortable und von vielen Usern als "sehr gut" bezeichnete Geräte anbieten. So war ich tatsächlich lange am Überlegen, ob ich mir ein NAS-Server aus einer etwas höheren Preisklasse kaufen sollte. QNAP inkl. der üblichen Verdächtigen offerieren da sehr interessante Geräte.
Da ich das Gerät jedoch vornehmlich tatsählich als Medienserver nutze, habe ich mich letztlich für die einfache Seagate-Lösung entschieden.

EINRICHTEN DES GERÄTS:
Was soll ich sagen? Der gesamte Prozess verlief unterirdisch schlecht!
Zum einen wurden die Daten von der PC-Festplatte auf die Seagate, trotz den für diesen Fall hergestellten LAN-Verbindung, mit der "atemberaubenden" Geschwindigkeit von max. 1,5 MB pro Sekunde übertragen. Sämtliche Versuche, die Geschwindigkeit zu optimieren, sind fehlgeschlagen, so dass es SEHR LANGE gedauert hat, ca. 270 GB auf die Seagate zu übertragen. Allerdings muss ich fairerweise sagen, dass es mir bis zum Schluss nicht gelungen ist, herauszufinden, wo die Geschwindigkeitsbremse konkret versteckt war -> PC? LAN-Kabel? Router? Seagate selbst? Der Übeltäter muss also nicht die Seagate gewesen sein.
Nachdem ich die Daten dann übertragen hatte, ist das Phänomen aufgetreten, dass die XBox nicht alle auf der Seagate enthaltenen mp3-Dateien erkannt hat. Um klarzustellen: Hier ging es nicht darum, dass ein spezielles Dateiformat nicht erkannt wurde sondern, im Bezug aufs mp3-Format, wurde ein Teil der Dateien vom Mediaplayer erkannt, ein anderer Teil nicht. Hier war ich dann kurz davor, das Gerät als unbrauchbar zurückzuschicken. Letztlich konnte ich das Problem - nach tagelanger Suche - lösen, indem ich für alle Geräte im Netzwerk feste ip-Adressen vergeben habe. Auf der einen Seite bin ich natürlich glücklich, dass ich das Problem lösen konnte; andererseits habe ich keine Erklärung dafür, wieso sich die Methode der ip-Adressvergabe auf das Erkennen von Dateien auswirkt...
Ebenfalls unterirdisch ist der Seagate-Support: Weder das Handbuch noch die Homepage verliert Worte darüber, dass die ip-Adresse idealerweise fest vergeben werden sollte. Der telefonische Support war recht skurril. Ich hatte einen Mitarbeiter in den USA am Telefon, der zwar extrem freundlich war, der jedoch gleichzeitig weniger Ahnung vom Gerät hatte als ich selbst. Als ich ihm mein Problem geschildert habe, war sein erster Satz: "Also, ich hätte mir an Ihrer Stelle ein anderes Gerät gekauft!" -> wie skurril ist das denn? Helfen konnte er mir nicht. Die geschilderten Probleme konnte (bzw. musste) ich letztlich in Eigenregie lösen.

BEURTEILUNG DER QUALITÄT IM DAUEREINSATZ:
Hier gibts gar nichts auszusetzen. Alle Dateien können problemlos im Netzwerk gestreamt werden. Und wenn ich einmal neue mp3-Dateien auf die Seagate kopiere, dann sind die Wartezeiten aufgrund der überschaubaren Dateimenge erträglich.

FAZIT:
Aufgrund meiner Erfahrungen während des Einrichtens würde ich mir die Seagate nicht nochmals kaufen. Allerdings zeigt sie sich im Betrieb als sehr unkompliziert und zuverlässig, so dass ich sie nun sicher längere Zeit im Einsatz haben werde.
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am 8. März 2012
* Nach knapp zweijähriger Nutzung der "Home" mit unten beschriebenen Hinternissen nun die totale Katastrophe: Erst kein paralleler Zugriff mehrer PC auf den selben Benutzerbereich möglich. Beim deshalb vorgenommenen Umkonfigurieren der Benutzerkonten wurde ohne jegliche Vorwarnung der Daten-Zugriff und der Backup-Bereich unwiderbringlich gesperrt. Hotline bisher ratlos. 2 TB-Platte wird eingeschickt, Rettung fraglich - Wenn das die Seagate-Version für "Datensicherung" darstellt?. Falls eine Rettung glückt, berichte ich weiter. Zwischenbericht: Support meldet erhebliche Schwierigkeiten - obwohl nur "logischer", kein Hardware-Fehler vorliegt.

Wer den mobilen Zugrif nutzen will sollten die Beschreibung und das (Online-)Handbuch (vor dem Kauf) genau lesen und wissen, dass es für Mobilgeräte nur für iOS und Android passende Software gibt. Der Zugriff erfordert mindestens den Flash Player Vers. 10, dieser ist für Windows mobile/Phone nicht verfügbar. Meine Android-Player (2.x) mit Wi-Fi Netzzugang weigern sich ebenso einen entsprechenden erforderlichen Player zu installieren. Somit schränkt Seagate (vermutlich wegen der Daten-Sicherheit und den Lücken der Systeme) den Zugang auf Geräte auf sehr aktuelle Betriebssysteme ein. Über Win-PC (ab XP) funktioniert der Zugang.
Im lokalen Netzwerk lief das System 1,5 Jahre gut, die Netzwerkverbindung am PC zur Platte löschte sich immer wieder mal. Bei der Installation ist zumindest weniger versierten Anwendern abzuraten, Parameter zu verstellen, da damit ein Zugriff auf die Platte schnell werweigert wird. Offen bleibt dabei jedoch, wer sich schließlich mittels des bei Seagate hinterlegten Passwortes letzlich auf die Platte Zugriff verschaffen kann, da diese über seagateshare.com über das Net lesbar ist und Verschlüsselungen insbesondere für mobile Geräte die Nutzung wieder einschränken. Die auf fünf beschränkte User - /PC-Anzahl sollte in Fällen mehrer Mitbenutzer bzw. Geräten (3) für Backups ebenfalls genau bedacht werden. Licht und einiger Schatten, welche vor dem Kauf gut abgewogen sein sollten, falls Enttäuschungen vermieden werden wollen.
* Einschränkung bei USB-Druckern: lt. Support - Werbung und Handbuch verschweigen dies - sind nur rund 50 Drucker weniger Anbieter am USB-Anschluss kompatiel sind, für die meisten Printer gelte die "Erweiterungsmöglichkeite" Drucken im Netz offensichtlich nicht.
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am 15. Januar 2013
Bei meiner Suche nach einem günstigen Einsteiger-NAS für mein Netzwerk daheim stieß ich nach langer Suche auf die GoFlex Home von Seagate. Meine Anforderungen: UPNP-fähig, stromsparend, viel Platz. Sowohl die Marke Seagate als auch das Preis-Leistungs-Verhältnis (3 TB für ~170,-€) überzeugten mich. Ich ließ mich auch nicht von den negativen Rezensionen hier bei Amazon abschrecken - sie alle beschrieben Probleme, die bei Funktionen auftraten, die ich (noch?) nicht benötige, wie Netzwerkbackup etc.

Leider musste ich feststellen, dass da noch mehr war, zumindest bei dem Exemplar, was bei mir ankam.

Zuerst das Positive: Die Ersteinrichtung ist selbst für blutige Anfänger in Sachen Netzwerken ein Klacks - auch wenn der Aktivierungszwang im Internet meine Paranoia weckte. Die Platte wird sofort im Netzwerk erkannt und ist direkt einsatzbereit. Die Schreibraten liegen im LAN bei etwa 30MB/sec, was in dieser Preisklasse vollkommen ausreichend ist.

Nach nur einer Woche stellte sich aber heraus, dass nicht nur die Zwangsaktivierung ein lästiges Feature der Firmware (2.7.1) ist - es ist die Firmware als solches, die lästig ist. Funktionen, die normalerweise selbstverständlich sind, müssen teuer nachgekauft werden, insofern gilt wohl das Motto: The bug is the feature...

Aber selbst darüber könnte ich noch hinwegsehen, wenn es nicht zwei WIRKLICH ärgerliche Patzer gäbe.

1. Der Spindown (automatischer Standby bei Nichtbenutzung) ist launisch. Mal aktiviert er sich nach den voreingestellten 12 Minuten (die nicht geändert werden können, sofern man das NAS nicht per Terminal hackt; eine Option für Energiesparpläne z.B. über Nacht ist erst gar nicht vorhanden), mal nach einer Stunde, mal gar nicht. Helfen tat hier nur jedesmal ein Neustart mittels Netzschalter, was eine erneute Indexierung der Dateien zur Folge hat. Was hervorragend überleitet zu...

2. Der UPNP-Index aktualisiert sich nicht. Heißt: Sofern ich eine Datei auf meinem Rechner aufs NAS schaufle, ist sie dort und lässt sich starten. Meine PS3 hingegen (als UPNP-Client) findet sie nicht, sondern ist immer noch auf dem Stand von vor der Dateiänderung. Auch hier half stets nur ein Neustart mit erneuter Indexierung.

Insgesamt musste ich die Platte fast jeden Tag neustarten, um sie überhaupt in meinem Sinne nutzen zu können - und große Ansprüche hatte ich nun wahrlich nicht, UPNP sollte selbst bei derart kastrierter Firmware stabil funtionieren, genauso wie der Spindown.

Und das ist das Ärgerliche: Es handelt sich ausschließlich um Firmwareprobleme, die behoben werden könnten, sofern Seagate dies wollte. So sehr es verständlich ist, den Kunden zum (Nach-)Kaufen von Features zu bewegen (was ich an sich schon sehr fragwürdig finde), sollte die Basisversion wenigstens stabil laufen.

Aber anscheinend gilt auch bei NAS das Motto: Wer billig kauft, kauft zweimal. Werde jetzt auf das Synology DS212+ umsteigen.
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am 9. Juli 2014
Habe das Gerät jetzt seit knapp 3,5 Jahren im Einsatz und es läuft noch immer ohne Probleme. Sicher gibt es Lösungen die eine bessere Benutzeraufteilung haben, die schneller sind oder mehr Konfigurationsmöglichkeiten bieten. Vom Preis her war das Gerät damals aber einfach unschlagbar und lässt mich nichts vermissen.
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am 4. Oktober 2011
Eigentlich ein tolles Konzept. Sämtliche Mediafiles drauf spielen, ans Netzwerk anschließen, software installieren loslegen.
Gut, ganz so einfach war es dann doch nicht.
Erst nach Firmeware Upgrade der Platte konnte die Installationssoftware die Platte auch wirklich erkennen. Danach läuft alles bestens.
Wichtig ist nur, der Platte eine feste IP zu vergeben, damit sie später nich auf einmal verschwindet, wenn sich andere Rechner einwählen.
MediaServer für Playstation3 läuft astrein.

Für den, der sich ein bißchen auskennt ist die Platte wunderbar!
Aber vorsicht sie hat KEIN RAID irgendeiner Art.
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am 10. Januar 2011
Nachdem ich hier einige Rezensionen gelesen habe, wie leicht die Inbetriebnahme sei, habe ich mir daraufhin das Teil bestellt und wollte ganz stolz mein eigenes NAS in Betrieb nehmen. Ich wurde leider bitter enttäuscht.

Aber eins nach dem anderen. Die Lieferung hat eine halbe Ewigkeit gedauert, da das Teil zunächst nicht verfügbar gewesen ist. Beim Bestellvorgang (Artikel in den Papierkorb legen) wurde mir kurz vorher noch Bestand angezeigt und kurz darauf war es bei Amazon ausverkauft. Nach dem das Teil nach 7 Tagen angekommen ist, habe ich es ausgepackt, die Anleitung vor mich gelegt und die Anleitung akkurat befolgt. Nach erfolgtem Anschluss, Inbetriebnahme nach Anleitung, blinkte das grüne Lämpchen wie angekündigt. Leider stellt sich das Blinken nicht wie angekündigt nach ca. 20 Sekunden ein, um den nächsten Schritt der Installation in Angriff nehmen zu können.

Nach mehreren erfolglosen Stunden voller Versuche, andere Netzwerkkabel, andere Ports am W-LAN Router usw auszuprobieren, die Software viele Male zu installieren und wieder zu deinstallieren, gab ich auf und habe nach möglichen Fehrlerquellen im Netz gesucht. Anmerken möchte ich, dass ich kein blutiger Anfänger bin und schon vielen Menschen Netzwerke in verschiedenen Konstellationen eingerichtet habe. Mit dieser günstigen 2TB NAS Lösung wollte ich mir nun endlich den Luxus gönnen, mit diversen Geräten (3 Notebooks, 2 PCs, 1 Wii, 1 PS3, 2 iPod Touch, 3 Android Smartphones wie htc und Samsung Galaxy S und einem Internet fähigen digitalen PVR mit Netzwerkanschluss) auf Medieninhalte vom NAS zugreifen zu können.

Wieder zurück zu meinen Versuchen: Der NAS wollte einfach nicht aufhören zu blinken, diverse Reset-Modi, die vom Hersteller angeboten werden, habe ich durchexzessiert. Alles ohne Erfolg. Einen technischen Defekt kann nicht beurteilen. Die Platte läuft an und befindet sich in einem normalen Betrieb, bis die Platte nach wenigen Minuten automatisch in den Sleep-Mode übergeht. In meinem Netzwerk wird der NAS mit GOFLEX_HOME und GOFLEX_HOME_ATM angezeigt. Auch in der Hardwareverwaltung und einem Partitionsmanager wird mir der NAS angezeigt, beim Partitionsmanager sogar, dass die Platte in 4 gleich große Stücke partitioniert sein muss. Jeglicher Versuch eines Zugriffs ist ausgeschlossen. Beim Start der installierten Software allerdings wird angezeigt, dass die Management-Software keinen NAS des Typs GOFLEX entdecken kann. Der Wechsel vom WIN7 64bit System auf ein 32bit XP-System liefert exakt das gleiche, erfolglose Resultat.

Nachdem ich nun verzweifelt im Netz nach Problemem mit dem NAS gesucht habe, aber keine deutschen Seiten finden konnte, habe ich auf englisch gegoogelt und bin leider fast nur auf negative Erfahrungswerte amerikanischer Käufer dieses Artikels gestoßen. Nachdem ich mir ca. 40 Threads im Seagate Support-Forum durchgelesen habe, musste ich mit Erschrecken feststellen, dass zwar Seagate-Mitarbeiter im Forum unterwegs sind und hier und da Kommentare hinterlassen, jedoch bei keinem dieser ca. 40 Threads auf die brennenden Fragen der teilweise extrem verärgerten Kunden in eingegangen sind, insbesondere auf die Problematik, dass die Platten von verschiedensten Systemen nicht erkannt werden und das grüne Lämpchen stets blinkt. Ich bin sehr enttäuscht, dass hier wohl ein Produkt seinen Weg in den Handel gefunden hat, das Seagate alles andere als Ruhm bereitet.

Ich habe aufgegeben und den Artikel heute zurück geschickt und werde künftig vom Erwerb jeglicher Seagate Artikel Abstand nehmen und mich nach Erstattung des Kaufpreises nach einem anderen Hersteller umsehen, auch wenn dieser womöglich weniger Innovativ bei den Anschlussoptionen via Dockingstation sein sollte.

Ich habe versucht, meinen Frust in dieser Rezension nicht durchdringen zu lassen, kann ihn aber auch nicht ganz ignorieren. Andere Mütter haben auch schöne Töchter. Mit dieser Devise ist der Frust dann nicht ganz so groß. Ich kaufe mir dann einfach ein Modell eines anderen Anbieters. Danke fürs Lesen.
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