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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Abschluss der Trilogie
Lange wurde der abschließende Band der Trilogie mit Spannung erwartet, ließ das Ende des zweiten Bandes doch eine Menge Fragen offen.

Katniss und die anderen, wenigen Überlebenden aus Distrikt 12 leben mittlerweile unter der Erde im offiziell nicht mehr existierenden Distrikt 13. In den anderen Distrikten schließen sich immer mehr...
Veröffentlicht am 30. August 2010 von Bibliophile

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht was ich mir erhoffte :(
Was ich mir erwartet hätte:
Erwartet hätte ich mir, einen taktisch gut geführten Guerillakampf gegen das Kapitol, mit einigen größeren Gefechten dazwischen. Zuerst wäre es nett gewesen, wenn sich, mit Unterstützung aus distrikt 13, Wiederstandsgruppen gebildet hätten, welche vorerst aus dem Untergrund heraus agieren. Einige...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2010 von Amazon Customer


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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend - bis auf das Ende, 12. Oktober 2010
Katniss Everdeen hat die zweiten Hungerspiele gegen alle Wahrscheinlichkeit überlebt und findet sich in Teil 3 in Distrikt 13 bei den Rebellen wieder, die sie als Mockingjay (zu deutsch glaube ich Spotttölpel), als Symbol ihres Kampfes benutzen wollen. An ihrer Seite sind weiterhin Gale und Haymitch, Peeta ist in den Händen des Kapitols. Bekannte Charaktere wie Finnick, Johanna und Katniss' Familie rücken weiter in den Vordergrund, hinzu kommen sehr interessante neue Charaktere wie die Rebellenführerin Coin oder der Soldat Boggs.

Der dritte Band der Hungergames-Reihe hat mich sehr gefesselt und die vielen Schockmomente haben wirklich ein eigenes Flair. Die Autorin schafft es wie in den Bänden zuvor durch ihre Darstellung der Grausamkeit, ihren sehr eigenen Humor und durch eine sehr lebendige Handlung, den Leser in seinen Bann zu ziehen. So weit nichts Neues. Allerdings offenbahrt der dritte Band auch ein paar Schwächen.
so hatte ich mich persönlich mit der Liebesgeschichte in dieser Reihe angefreundet, weil ich gehofft hatte, dass es kein Wähle-ich-jetzt-den-oder-den wird. In dieser Hinsicht ist der dritte Teil sowohl überraschend als auch nervig. Mehr als einmal habe ich mich an Twilight und die ätzenden Diskussionen über Edward und Jacob erinnert gefühlt.
Der größte Minuspunkt beginnt allerdings schon ziemlich am (recht laaaangsamen) Anfang: Cinnas Tod wird auf den ersten Seiten einmal kurz erwähnt. Die Länge der Darstellung ist nicht unbedingt zu kritisieren, aber es ist irgendwann nicht mehr schön, wie viele Hauptpersonen die Autorin verrecken lässt, auch, wenn es vielleicht zur Story passt. Das wirkt sich auch auf das Ende aus: Ohne zu sagen, ob "Happy End" oder nicht - es ist ja kaum noch jemand da, der das mitbekommt. Abgesehen davon erahnt man den Ausgang schon Seiten vorher, ist kaum überrascht über Katniss' Handlung und den Epilog kann man auch ins Klo spülen. Vergleich Harry Potter: 20 Jahre später, blablabla. Es wird zum Ausgang des Krieges beziehungsweise zu dem "wie es jetzt weitergeht" kaum etwas gesagt, das Ende wirkt wirklich nur lieblos hingeklatscht.
Außerdem hat die Autorin es zwar wie immer geschafft, die Spannung immer und immer weiter aufzubauen, um sie aber dann, statt in einem beeindruckenden Showdown eskalieren zu lassen, einfach verpuffen zu lassen. Das hat mich doch etwas sauer gemacht.

Insgesamt... die ersten beiden Drittel des Buches sind abgesehen von den vielen sterbenden Hauptpersonen absolut fesselnd. Die charakteristischen dramatischen Enden der Kapitel machen es dem Leser unmöglich, ein Kapitel "schnell mal zuende zu lesen und das Buch wegzulegen"; man MUSS weiterlesen. Das letzte Drittel haut das Buch allerdings ziemlich nach unten. Anstatt der sonst typischen langen Ausführungen kommt hier jede Erklärung ein wenig zu kurz.

Ich bin nach wie vor ein Fan von der Reihe und kann sie jedem empfehlen, aber das Ende des dritten Bandes versuche ich einfach mal zu vergessen. Es hat mich ziemlich unzufrieden zurückgelassen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Ende der Hunger Games!!!, 12. September 2010
Suzanne Collins hat es mal wieder geschafft! Was vielen anderen Autoren nicht gelingt, scheint für sie mühelos zu sein: Der dritte Band ihrer Hungerspiele toppt noch seine beiden Vorgänger. Schade, dass es nur drei sind! Gleich zu Beginn packt sie wieder ihre Leser, lässt sie zittern, hoffen und leiden mit Katniss. Kaum zur Ruhe kommen. Schonungslos sterben "Gute" wie "Böse". Und obwohl sie die Kämpfe, die Katniss ausfechten muss so wahnsinnig spannend beschreibt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann, ist die Botschaft vollkommen unmissverständlich. Kriege und Kämpfe bringen nie etwas Gutes hervor. Nur Leiden. Und Katniss muss unendlich leiden. Doch die Triologie endet hoffnungsvoll. Katniss erkennt was sie braucht, um zu überleben. "The promise that life can go on, no matter how bad our losses. That it can be good again." Schon ihre Unterlandchroniken um Gregor, den Überländer sind einfach unglaublich. Mit den Hungerspielen sichert sich Suzanne Collins auf's Neue einen festen Platz nicht nur in der Jugendliteratur.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Abschluss, der zu Tränen rührt, 31. Oktober 2010
Da die deutsche Ausgabe des Buches erst nächstes Jahr erscheint, habe ich mich entschlossen die englische Ausgabe zu lesen. Ich war mir zwar zuerst nicht sicher, ob ich alles verstehen würde, aber ich muss sagen, dass man es auch als Schülerin verstehen kann. :)

Während es in den ersten beiden Büchern darum ging, ob und wie Katniss in der Arena überlebt, geht es im dritten völlig anders zu. Es erinnert etwas an den 7. Teil von Harry Potter, da auch dort plötzlich alles anders wird. Katniss lebt nun in Distrikt 13, welches sie nicht mag. Ihr fehlt ihre Freiheit und sie will aktiv in der Revolution mitwirken, anstatt "nur" das Symbol der Rebillion zu sein.
In den ersten beiden Büchern geht es fast ausschließlich um Peeta, um die Entscheidung, ob Gale nicht doch besser wäre und ums überleben. Im 3. Teil hingegen geht es weniger um Peeta, sondern vermehrt um Gale und Katniss' Familie. Man erfährt mehr über ihn und Prim und oft hat man das Gefühl, Katniss würde sich nun endgültig für Gale entscheiden, bevor dieser wieder ein falsches Wort sagt und Katniss Gefühle wieder abebben. Erst in der letzten Hälfte wird das Buch "richtig" spannend, sodass es mit seinen Vorgängern mithalten kann. Auch Peeta tritt wieder ins Geschehen ein; allerdings auf völlig unvermutete Art und Weise! Suzanne Collins hat es wieder einmal geschafft, mich - und ich nehme an, auch alle anderen Leser - zu überraschen und zu verwirren - positiv natürlich.
Ich will den Ausgang des Buches hier nicht verraten, aber ich für meinen Teil bin damit zufrieden. Was mir etwas gefehlt hat ist die Erleichterung, die mich am Ende von Büchern meist heimsucht. Im Gegenteil; obwohl es so aus ging, wie ich es mir gewünscht hatte, war ich betroffen. Suzanne Collins hat - im Gegensatz zu den meisten anderen Autoren von diesem Genre - ein realistisches und passendes Ende gefunden. Es ist eines der Bücher, die die Sichtweise auf die alltäglichen Dinge verändert. Es appeliert - wie seine Vorgänger auch - an die Reality-Shows, die die Menschen so sehr abgestumpft haben.

Alles in allem ist das Buch düsterer als seine Vorgänger. Es bringt die Verzweiflung der Figuren sehr gut rüber und zeigt auch, wie sich die Menschen durch Krieg und Leid verändern (können).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Triumph oder Debakel?, 3. September 2010
Der fulminante dritte Teil der Hunger Games Trilogie hat endlich den Weg zu mir nach Hause gefunden und steht jetzt gelesen in meinem Regal.

Und in der Zwischenzeit? Ich hab mitgeschwitzt, ich habe mitgelitten. Ich habe geweint.

Die Geschichte wird weiterhin packend, fesselnd, bestrickend und überwältigend real erzählt. Und mitten im Kampf der Rebellen gegen die Fesseln von Panem steckt man in dem Debakel, dass man nicht mehr weiß, wer böse und wer gut ist, wer Vertrauen verdient und wer eigentlich nicht. Und dann kommt am Ende doch wieder alles ganz anders als man denkt.

Und dann legt man das Buch weg und ist fassungslos und ratlos. Aber los lässt einen die Geschichte nicht, weil das Unglaubliche leider viel zu sehr Realität ist und man die Story nicht als gelesene Geschichte abtun kann. Sie verfolgt mich jetzt seit Tagen und bringt mich zum Nachdenken.

Als äußerster Laie auf diesem Gebiet behaupte ich, dass zumindest der dritte Teil der Trilogie viele Überlegungen aus der Philosophie bedient - zum Beispiel zur Natur des Menschen und den Ungeheuerlichkeiten und Grausamkeiten, die der Mensch begeht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespalt, 2. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mockingjay (Hunger Games) (Gebundene Ausgabe)
Ehrlich gesagt, ich bin hin und her gerissen. Einerseits hat mir das Buch sehr gefallen. Es war alles so "echt", keine schwarz-weiß Malerei, sondern unperfekte Menschen, wie die Menschen es eben auch im realen Leben sind. Zudem ein Ende (ohne zu viel verraten zu wollen), das meiner Meinung nach in eine harte, unnachgiebige Welt wie Panem passt. Allerdings sind mir einige Dinge, die in den vorherigen beiden Bänden eine so große Rolle gespielt haben, wirklich zu kurz abgehandelt worden. Eine entscheidende Sache wurde tatsächlich mit ein paar Sätzen abgetan. Ich war fassungslos. Die Seiten wurden immer weniger und ich wartete auf das Ergebnis, aber es kam und kam nichts. Na ja, hier kann und will ich natürlich nicht zu viel verraten, es warten schließlich einige noch auf die deutsche Ausgabe.
Meine Meinung: Einige Dinge passten leider nicht so wirklich zu den vorherigen beiden Bänden. Das hat mir persönlich das Lesevergnügen geschmälert. Dabei hätte alles mit ein paar Seiten mehr auch noch irgendwie zu einem angemessenen Schluss kommen können.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bitte gehen sie zurück auf Start und nehmen sie keinen Umweg..., 4. April 2012
Ich glaube dieser Satz repräsentiert die gesamte Buchreihe sehr gut!

(Anmerkung: Habe die Bücher auf Englisch gelesen und meine Rezension aber dummerweise unter die deutsche Übersetzung gesetzt, deswegen hier nocheinmal)

Habe jetzt innerhalb von 48 Stunden die ersten beiden Bücher gelesen (die exzellent waren) und den dritten innerhalb einer Woche und ich muss sagen, der 3. Band ist sehr sehr unbefriedigend und habe etliches zu bemängeln: [Achtung Spoiler]

- Irgendwie kommt es mir vor als hätte sich vom Ausgangszustand in Buch 1 nichts geändert...

- Wieso präpariert das Capitol seine eigene Stadt mit so komischen Fallen? Wie wärs einfach mit verschiedenen Verteidigungslinien alla Minas Tirith?!

- Irgendwie hab ich nicht verstanden wie diese Fallen zerstört werden; Schießt man da einfach auf einen Punkt, bzw. markierte "Zielscheibe" und alles geht in die Luft? Was ist denn das für eine Falle? So alla Moorhuhn trifft Schießbude, oder was?

- Katniss entscheidet sich ja gar nicht für einen von beiden, oder? Peeta wohnt halt am Schluss zufällig wieder neben ihr und sie werden ein Paar?! Oder war Gale einfach schlau nichts mehr mit diesem Nervenwrack Katniss zu tun haben zu wollen?! Ja er hat indirekt ihre Schwester auf dem Gewissen, aber wenn er sie baute hat er ja nie geglaubt, dass die Bomben in so einer Weise eingesetzt werden würden...

- Katniss war eigentlich immer nur ein Spielball, sie selbst hat eigentlich gar nix erreicht, außer dass viele ihrer Freunde draufgegangen sind. Denn Distrikt 13 hat den Aufstand ja schon lange geplant und Katniss war dann halt einfach zufällig, zum Glück für 13 da...

- Katniss selber ging mir zum Schluss fast schon auf den Wecker. Dass soll die gleiche Person sein, die den Tot des Vaters meisterhaft überwunden hat und dann als Mutterersatz für ihre Schwester fungiert und die ersten Hungerspiele mit Bravur gemeistert hat? Come on, sie ist schon erst 17, aber diese Charakterentwicklung ist doch sehr weit hergeholt...

- Und wieso will sie nach allem was sie durchgemacht hat wieder Hunger Spiel mit den Capitolkindern spielen? Wahrscheinlich war sie wiedereinmal besonders Gaga im Kopf...

- Distrikt 12 schürft jetzt keine Kohle mehr her sondern produziert Medizin? Wo wurde das vorher gemacht und wie produziert Panem jetzt Strom, bzw. Wärme im Winter?

- Der 3te Band soll ja in zwei Filmen geteilt werden; was zeigen sie denn da bitte im ersten Film? Wie Katniss rumsitzt und sich selbst bemitleidet? Ein paar Trainingseinheiten? Das fade Essen in Distrikt 13?

- Die Szene auf dem großen Platz wird filmisch sicher sehr lustig ausfallen, ein bisschen Wackelkamera und man sieht nicht, dass gerade unzählige Kinder in die Luft gesprengt und zerfetzt worden sind...

- Sehr gut finde ich aber auch dass die Autorin 2,9 Bücher lang viele Charaktere liebevoll aufbaut, um sie dann zum Schluss alle draufgehen zu lassen. Ja Krieg ist hässlich, das Lesevergnügen schmälert das aber ungemein.

- Weiters kam die Ich-Perspektive sehr an ihre Grenze; Katniss blacked out und dann werden die meistens wichtigen Ereignisse die anschließend passieren und die alle betreffen in einer halbe Seite erzählt? Hmpf, das lässt auch einen sehr faden Beigeschmack zurück...

- Und Buch Nummer 3 ist auch für Kinder ab 12 Jahren freigegeben? Seriously? Also ich würde meinen Kindern so etwas nie in die Hand geben!

- Der Epilog war auch nicht wirklich förderlich, denn was ist inzwischen mit Panem passiert? Wie geht es Haymitch? Ihre Beziehung zu Gale? Sie bekommen Kinder und pflanzen einen Baum? Sehr unbefriedigend das Ganze, 4-5 Seiten mehr hätten sicher besser getan, denn so könnte sie den Epilog auch ganz weglassen...

- Was will uns die Autorin eigentlich mit der ganzen Buchreihe sagen? Gewalt rentiert sich nie und man soll im Zweifelsfall auch die 2te Wange hinhalten, oder was?

Also wie gesagt sehr kontrovers das letzte Buch (und ich habe auch keine normale Rezension geschrieben), ich hab einfach das Gefühl da fehlt irgendwas und ich kann nicht einmal sagen, was mich so sehr stört, denn eigentlich mag ich Bücher ohne wirkliches Happy End...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade, 19. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Mockingjay (Hunger Games) (Gebundene Ausgabe)
Nachdem "Catching Fire" meine Erwartungen noch übertroffen hat, konnte ich es kaum erwarten, Band 3 zu verschlingen.
Der Anfang war auch nicht schlecht, das Buch kommt langsam in Fahrt, aber das ist in Ordnung. Ich fand es passend, zunächst einmal die neue "Welt" zu beschreiben, in der sich Katniss nach der Rettung aus dem "Quarter Quell" wiederfindet.
Gerade in der ersten Hälfte des Buches gibt es ein paar sehr schöne Szenen, und dort ist es der Autorin wirklich gelungen, den Schmerz und die Trauer von Katniss einzufangen und darzustellen.
Und dann kam ein Bruch, ab dem es meiner Meinung nach nur noch abwärts ging. Beinahe kam es mir vor, als sei Katniss von einem Schlag auf den anderen wieder um Längen zurückgeworfen worden, was ihre Entwicklung als Charakter anbelangt. Sie verhält sich egoistisch und vergräbt sich im Selbstmitleid, bis man irgendwann als Leser die Geduld verliert.
Die zweite Hälfte des Buches rast dann handlungstechnisch regelrecht vorbei, hier hat mir vor allem die Tiefe gefehlt.
Und obwohl ich eigentlich nicht zimperlich bin, wurde es mir dann gegen Ende doch ein wenig zu brutal. Schlag auf Schlag sterben hier hintereinander einige sehr liebgewonnene Charaktere, deren Tod dann auch noch so rasch abgehandelt wurde, dass ich es kaum glauben konnte.
Am Schlimmsten fand ich allerdings den Epilog, der eigentlich nur lieblos hingeklatscht wurde. Hier hätten ein paar Seiten mehr sicherlich nicht geschadet, und zumindest einen Dialog hätte man noch einbauen können.

Fazit: Aus der Geschichte hätte man sehr viel mehr machen können, die Idee ist gut, nur war mir die Ausführung leider zu flach, und die in den vorangegangenen Bänden so sorgsam aufgebauten Charaktere gingen in der Hektik des Kampfes irgendwie vollkommen unter.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Panem et circenses, 2. September 2010
Von 
kittekatze - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lang erwartet und dann schnellstmöglich verschlungen habe ich Mockingjay, das Finale der Hunger Games-Trilogy.
Meinen Eindruck und meine Kritikpunkte zu schildern ist mir kaum möglich, ohne nicht den ein oder anderen leichten Spoiler zu setzen, doch ich versuche, möglichst wenig Spannung zu nehmen ;-)

Zurück bleibe ich äußerst zwiegespalten. Das Buch ist keinesfalls schlecht! Es hat mich emotional wieder sehr schnell am Kragen gepackt, erst geschüttelt und durchgewalkt und dann ausgepresst wie eine Zitrone.
Der Besuch in District 8 und die Geschehnisse dort haben mich persönlich schwer bewegt - bei der anschließenden Kampfansage des Mockingjay hab ich gebleddert wie ein Kleinkind.
Tja und dann ... dann begann die Realität.

Was im folgenden passiert, die Kriegsvorbereitungen, Schläge und Rückschläge sind im großen und ganzen sehr glaubwürdig geschildert. Es bleiben ein paar Fragen offen, z.B. warum das Capitol den Rebellen all die Zeit lässt, sich zu formieren. Bis auf ein paar lahme Angriffe werden sie dabei über Wochen nicht gestört. Oder wie es sein kann, dass das mächtige Capitol so an einem einzigen District hängt, dass ein Angriff auf diesen gleich den als übermächtig dargestellten President Snow handlungsunfähig macht.
Manchmal habe ich mich gefragt, warum die Menschen in Panem nicht schon Jahre zuvor rebelliert haben, wenn es doch so einfach ist. Motivation dürften sie ausreichend gehabt haben, auch ohne Mockingjay.

Aber überwiegend habe ich Suzanne Collins abgekauft, was sie uns erzählt, ganz besonders Katniss' Emotionen betreffend, die erst in diesem Teil schonungslos die ganze Tragik ihrer Figur erfährt. Hier ist die Heldin keine Wonderwoman, die die Asche von der Kleidung klopft und seelisch unversehrt weiterkämpft. Katniss zerbricht an diesem Krieg, sehr langsam, Stück für Stück, und ihre zunehmende Einsamkeit hat mich sehr beklommen gemacht.
Manchmal hatte ich den Eindruck, die Autorin dachte beim Schreiben mit einem bitteren Lächeln: "Schaut her, da habt ihr eure große Rebellen-Heldin."
Bezeichnet, enden doch sehr viele Medienstars irgendwann bestensfalls vergessen in der Versenkung, nicht selten aber buchstäblich in der Gosse.

Gut gefiel mir auch, dass hier nicht schwarzweiß gezeichnet wird - die guten Rebellen gegen das böse Capitol. Oh nein, so ist es ganz und gar nicht. Gut gibt es nicht in Panem! Manchmal wurde mir dies glatt etwas zu viel, dass wirklich alle nur an ihren eigenen Vorteil denken - aber auch das ist wohl realistisch.

Trotz all dem verliert das Buch nach dem ersten Drittel stark an Spannung. Ich wartete minütlich auf einen von Collins Plottwists, die einen so aus den Socken hauen können - aber da kam nichts. Es ist nicht so, dass man die Handlung vorhersehbar nennen könnte, aber es gibt auch keinen dieser Momente, an denen der Puls rast. Es plätschert lange vor sich hin. Die Cliffhanger am Ende der Kapitel wirken bemüht und halten nicht, was sie versprechen.
Teilweise musste ich mich zum Weiterlesen zwingen, weil ich dachte, dass es nun doch bald wieder in gewohnter Collins-Manier weitergehen müsste. Dem war nicht so. Den Schluss habe ich dann nur noch schnell weggelesen, um es zu Ende zu bekommen und ein neues Buch anfangen zu können.
Selbst das Finale bleibt irgendwie ... zäh.
Zurück bleibt ein Ende, das ich nicht erwartet und mir auch nicht gewünscht hätte, das ich aber trotzdem als grundsätzlich gelungen empfinde; wenn ich auch nicht aller Figuren Vorgehen und Reaktionen verstehe.

Die Stärken des Buches sind die realistische Wirkung eines Krieges und schrecklicher Überforderung eines jungen Menschen. Dem Gegenüber bleibt die Tatsache, dass das Buch bezüglich Spannung weit hinter den ersten beiden zurückbleibt, als hätte die Autorin ihr Pulver bereits in diesen verschossen. Sprachlich hat es mich leider auch nicht immer überzeugt. Allein das Wort "Immediately" findet sich fast auf jeder Seite, nicht selten auch mehrmals, als gäbe es nicht ein einziges Synonym. Interessant, dass hier die Übersetzungen (zumindest der ersten Teile) offenbar besser sind als das Original.

Ich bin nicht ganz so begeistert wie von den ersten Teilen und gebe knappe 4 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Ende!, 17. Januar 2012
Ich fand das dritte Buch zwar nicht so gut wie die beiden ersten, aber doch größtenteils spannend. Die Entwicklung von Gale zum eiskalten Killer lässt sich damit erklären, dass er die Vernichtung von Distrikt 12 hautnah miterlebt hat, und nun auf Rache sinnt. Auch Katniss' Selbstzweifel sind für mich nachvollziehbar, nachdem viele Freunde ihretwegen gestorben sind. Ausserdem sollte man berücksichtigen, dass sie erst 17 ist! Selbstzweifel sind da wohl normal.
Was mich sehr gestört hat, ist das lahme Ende, besonders der völlig überflüssige Epilog. Man erfährt auch gar nichts über ihre Verhandlung und wieso sie für den Mord an Präsidentin Coin nicht bestraft wird. Das macht die ganze Geschichte ziemlich unglaubwürdig. Ich denke, die Autorin wusste selbst nicht, wie sie das Ganze abschließen sollte, daher das Friede-Freude-Eierkuchen-Ende.
Schade!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr mitreißende Story, aber nichts für Sensibelchen, 5. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Mockingjay (Hunger Games Trilogy, Book 3) (Kindle Edition)
Ich muss sagen ich habe die ersten beiden teile der "Hunger Games" Trilogie in 2 Tagen verschlungen und war dann sehr gespannt wie es mit den Charakteren weiter geht.
Ich möchte nicht so viel zum Inhalt sagen, da hierzu schon einiges geschrieben wurde und ich nicht die Spannung zerstören möchte.
Ich finde der dritte Teil ist auf jeden Fall ein gelungener Abschluss der Trilogie. Der Erzählstil ist wie bei den anderen beiden Büchern flüssig und die Charaktere und Umgebungen werden von der Autorin wieder authentisch beschrieben. Was ich so toll finde (aber gleichzeitig auch ein wenig traurig für die naive Romantikerin in mir) ist wie realistisch die ganze Entwicklung um die Revolution, den Krieg und die einzelnen Schicksale der Charaktere dargestellt wird. Das Buc h verschönert nichts, es schildert brutal und ohne Rücksicht wie Krieg einen verändert und vielleicht sogar zerbrechen lassen kann. Mein erster Gedanke, nachdem ich den letzen Satz des Buches gelesen habe war: "Oh mein Gott, dass ist ja schrecklich!". Denn im Grunde ist es das auch. Es sterben sehr viele Charaktere, die der Leser lieb gewonnen hat, wo ich mir manchmal gewünscht hätte, dass der ein oder andere überlebt. Sehr erschreckend und zugleich beeindruckend finde ich die Darstellung von Katniss' und Peetas Schwierigkeiten mit den ganzen Situationen, Erinnerungen und Schuldgefühlen umzugehen, denn in einer gewissen Art und Weise zerbrechen sie daran und sind nicht mehr die gleichen Personen, wie vor den Hunger Games.
Es ist einfach fantastisch geschrieben, zieht einen in einen Bann, dass man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen (habe den letzten Teil auch wieder an einem Tag verschlungen..). Man fiebert richtig mit den Hauptdarstellern mit und hofft auf ein gutes Ende, welches der Leser am Ende irgendwo auch bekommt, nur vielleicht nicht auf die Art, die man erwartet hätte.
Ich finde es ist eine großartige Buchreihe, aber nicht unbedingt eine schöne. Es bringt einen zum Nachdenken über die Gesellschaft, in der man lebt, aber es macht einen auch traurig, wenn man daran denkt was Krieg angerichtet hat und auch heute noch anrichtet.
Von mir persönlich ist es eine absolute Leseempfehlung, aber nicht für sensible Gemüter, die am liebsten eine zuckersüße Lovestory mit Happy End lesen. Für alle anderen ein MUST-READ!!!
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Mockingjay (Hunger Games Trilogy, Book 3)
EUR 8,74
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