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am 30. August 2010
Lange wurde der abschließende Band der Trilogie mit Spannung erwartet, ließ das Ende des zweiten Bandes doch eine Menge Fragen offen.

Katniss und die anderen, wenigen Überlebenden aus Distrikt 12 leben mittlerweile unter der Erde im offiziell nicht mehr existierenden Distrikt 13. In den anderen Distrikten schließen sich immer mehr Menschen den Rebellen an und das Capitol schlägt ohne Erbarmen zurück. Wie wird der ungleiche Kampf ausgehen und wer wird überleben...

Schnell war ich wieder in der Welt von Panem gefangen, die manchen Teilen unserer eigenen gar nicht so unähnlich ist. In den ersten Kapiteln geht es noch etwas ruhiger zu, die veränderten Lebensumstände in Panem und die Gedanken von Katniss werden vorgestellt, danach wird es wieder rasant spannend. Suzanne Collins fesselt die Leser durch überraschende Wendungen und man fiebert wieder mit den Figuren.

Während es in den ersten beiden Bänden vorwiegend um das Überleben von Katniss, Peeta und einigen anderen geht, steht jetzt viel mehr auf dem Spiel. Das Capitol ist bestrebt, die eigene Macht zu erhalten und schreckt scheinbar vor nichts zurück. Fast hat man den Eindruck, das Capitol würde ganz Panem in eine riesige Arena verwandeln wollen.

Katniss fühlt sich schuldig für den Tod der meisten Bewohner ihres Heimatdistrikts, ist sich sicher, dass alle noch leben würden, wenn sie in der Arena anders gehandelt hätte und Präsident Snow nicht so provoziert hätte. Außerdem hat sie das Gefühl, ganz alleine zu sein, denn Peeta ist in den Händen von Präsident Snow, mit Gale scheint sie mehr Differenzen als Gemeinsamkeiten zu haben und die meisten anderen können kaum nachvollziehen, wie der zweifache Aufenthalt in einer Arena und der Druck durch Präsident Snow ihr Wesen verändert haben. Gleichzeitig werden von den Aufständischen natürlich hohe Erwartungen an Katniss gestellt, die sie nicht erfüllen kann ohne Peeta zu gefährden und gleichzeitig zum Spielball der anderen Machthaber zu werden.
ACHTUNG SPOILER-GEFAHR Statt der extremen Form des Reality-TV gibt es diesmal Propaganda auf allen Seiten und die noch nicht 18-jährige Katniss muss sich in der veränderten Welt so schnell wie möglich zurecht finden, um ihr Überleben und das vieler anderer zu sichern. Als frühere Einzelgängerin und durch die psychischen Folgen der letzten Jahre fällt ihr das nicht gerade leicht. Der dritte Band ist ein Buch über einen ungleichen Krieg. Die Beziehung von Katniss zu Gale und Peeta tritt weitgehend in den Hintergrund und das macht diesen Band noch düsterer als die beiden Vorgänger. ENDE SPOILER

Suzanne Collins gelingt es wieder, die Figuren sehr lebendig und realistisch zu zeichnen, sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren mit Stärken und Schwächen und überzeugendem Verhalten auszustatten. Die Entwicklung von Katniss, Peeta und Gale gefiel mir besonders gut, sowie, dass Suzanne Collins die perfiden Methoden des Capitols und die Folgen des Kriegs realistisch darstellt.

Fazit:
Ein gelungener und stimmiger Abschluss der Trilogie, mit einem für mich überraschenden Ende, das kaum Fragen offen lässt, allerdings auch deutlich brutaler ist als die beiden vorangegangenen Teile. Deshalb kann ich auch der Altersempfehlung "ab 12 Jahre" nicht zustimmen, sondern würde diesen Band frühestens ab 14 Jahren empfehlen.
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am 7. Juli 2012
Als ich die Tribute von Panem zum ersten Mal auf deutsch in der Hand hatte, habe ich sie nach der ersten Seite wieder weggelegt, weil es mich gestört hat, dass die Story im Präsens geschrieben ist. Auf englisch hat mich das hingegen nicht gestört und ich habe alle drei Bücher hintereinander weggelesen. Meine Meinung zu den Bücher ist aber ziemlich zwigespalten.
Über das erste Buch kann ich am wenigsten negatives berichten. Der Roman war spannend und dahinter steckt viel Gesellschaftskritik. Man kann sich gut in Katniss hinein versetzen und leidet mit ihr und Peeta gemeinsam bis zum Schluss. Ich finde zwar nicht, dass das Buch für Jugendliche unter 16 besonders geeignet ist, aber die Szenen sind nicht ganz so grausam, wie ich es mir anfangs ausgemalt hatte.

Vorsicht Spoiler.

Das zweite Buch hat mir persönlich fast noch besser gefallen, als das erste.
Man lernt die Hauptpersonen näher kennen und Katniss schließt neue Freundschaften. Finnick gehörte schnell zu meinen neuen Lieblingsdarstellern. Dennoch muss ich einigen der kritischen Stimmen recht geben, dass die Autorin es sich relativ leicht gemacht hat, indem sie Katniss ein zweites Mal in die Arena schickt. Dadurch ist Spannung, Tod und Aufregung vorprogrammiert. Vor allem der plötzliche Übergang hat mich gestört. Es ging alles so schnell. Zuerst plant Katniss noch fröhlich ihre Hochzeit und im nächsten Moment erfährt sie, dass sie zurück in die Arena muss. Und statt zu fliehen nimmt sie es hin und beschließt sich für Peeta zu opfern.
Und damit kommen wir zu Teil 3, den ich ganz und gar nicht gelungen fand. Zu viel Tod, zu viel Grausamkeit und zu viel Sinnlosigkeit. Jeder, der das Buch gelesen hat, wird wissen, was ich meine. Es sterben Personen, die man lieb gewonnen hat, und durch deren Tod Katniss Leben, aber auch die Geschehnisse aus Teil 1 und 2 ihren Sinn verlieren. Am Ende habe ich mich nur noch gefragt: Wozu das alles?
Hinzu kommt, dass das Hin und Her zwischen Gale und Peeta zu nerven beginnt. Es scheint ein neuer Trend zu sein, dass in jedem Teenieroman das Mädchen mindestens zwei tolle Typen zur Auswahl haben muss. Ich finde das unnötig. Gale ist zwar ein netter Charakter, aber die Story hätte sicherlich auch ohne ihn funktioniert. Auch ihr Verhalten Peeta gegenüber finde ich grausam und berechnend. In Teil 3 konnte ich Katniss Gefühle und Beweggründe nur noch sehr schlecht nachvollziehen und mochte ihren Charakter überhaupt nicht mehr.
Am Ende des Buches war ich ziemlich enttäuscht. Es muss ja nicht am Ende jeden Buches alles Friede Freude Eierkuchen sein. Aber ich hatte selten ein so schlechtes Gefühl im Magen, nachdem ich ein Buch weggelegt habe. Das Buch hat zwar so eine Art Happy end, strahlt aber anderseits so viel Hoffnungslosigkeit aus, dass es mich richtig traurig gemacht hat. Sicherlich ist das teilweise auch von der Autorin gewollt. Aber ich fand es trotzdem schade, weil mir die ersten Bücher so gut gefallen haben.

Alles in allem daher 3,5 Sterne für die gesamte Triologie. 5 für das erste. 4 für das zweite und 1 für das dritte.
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am 11. April 2012
Ich habe die Bücher gekauft nachdem ich den ersten Film im Kino gesehen habe, da mich die Story so begeistert hat.
Gleichzeitig gesellschaftskritisch und psychologisch so krass beschrieben, dass es einem manchmal vorkommt, als wäre man selbst die Hauptfigur.
Nach einlesen in die deutsche Übersetzung, hab ich beschlossen, die englischen Bücher zu kaufen. Die Übersetzung ähnelt dem Schreibstil der Autorin nicht und ist eher dürftig als gut.
Obwohl ich den Film schon gesehen habe, hab ich das erste Buch an einem Tag gelesen und auch die beiden folgenden wurden in kürzester Zeit von mir verschlungen, hab gar nichts anderes mehr gemacht :)
Super Schreibstil, leicht zu folgen, überraschend, und manchmal wahnsinnig.

SUPER! 5 Sterne!
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am 6. April 2012
Ein Roman der vielleicht doch eine zweite Ebene besitzt?

Nachdem ich den Trailer des Films gesehen hatte, dachte ich mir, das scheint eine Mischung aus Battle Royal, Running Man und Todesmarsch von Stephen King zu sein. Jugendliche kämpfen in einer Arena unter ständiger Medienberichterstattung, bis nur noch einer lebt.
Mein Überraschung war groß als ich feststellte, dass die Handlung auf ein Jugendbuch basiert. Das Klang interessant und ich habe mir das Buch gleich besorgt.

Die ersten 250 Seiten habe ich das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt. Katniss Everdeen beschreibt ihren Kampf ums Überleben.
Dann wird leider (ACHTUNG SPOILER) eingeführt, dass bei dem Spiel zwei Personen überleben dürfen, wenn sie aus einem Distrikt kommen. Der restliche Verlauf der Geschichte konzentriert sich nun auf ein Liebesgeschichte. Und der Spannungsbogen fiel für mich fast auf Null.
Gott Lob, ich habe zu Ende gelesen.

Warum Gott Lob?
Ich habe mich bei den letzten 100 Seiten gefragt, was unterscheidet 'The Hunger Games' von den oben genannten Werken?
In Battle Royal wird beschrieben, wie eine Schulklasse auf eine Insel transportiert wird und nur der- oder diejenige, die im Kampf miteinander überleben die Insel auch wieder verlassen darf. Alles was auf der Insel geschieht, wird im Fernsehen übertragen. Battle Royal lebt davon, dass sich die Protagonisten verändern, sie werden unberechenbar. Sie ringen mit sich, haben Angst getötet zu werden und töten aus Angst ihre besten Freunde- auch wenn diese ihnen nie etwas getan hätten.

In Todesmarsch: 100 Jugendliche nehmen an einem Marsch durch das Land teil. Es muss solange gelaufen werden, bis nur noch einer lebt. Auch hier wird alles im Fernsehen übertragen. Für mich ist hier das tragende Thema, dass der Protagonist eigentlich nicht gegen seine Kontrahenten, sondern gegen sich selbst läuft. Dem Leser erschließt sich die Hauptfigur und ihre Handlungen mehr und mehr.

In Running Man wir die Medienkultur kritisiert und was aus ihr werden könnte. Gladiatorenspiele der Zukunft.

Was macht nun diesen Roman aus? Was will er uns erzählen? An der Oberfläche wohl nichts. Das muss er aber auch nicht, um zu unterhalten und das hat er bis zur Seite 250 sehr gut.
Wer nun Liebesgeschichten mag, der wird auch die nächsten 100 Seiten unterhalten werden.

Auf den letzten Seiten des Romans ist mir klar geworden, dass Suzanne Collins uns aber auch einen andern Zugang zur Geschichte legt.
Unter ständiger Medienüberwachung, muss Katniss ihr Handeln auf die Zuschauer ausrichten;
Dies führt zur Verwirrung Liebe ' gespielte Liebe.
Ebenso muss sie ihr Handel unter der Annahme ausführen, dass Peeta sein Handeln ebenfalls auf die Zuschauer ausrichtet. Dies führt zur ständig unterschwelligen Frage: Ist sein Handeln nur gespielt.

Für mich wäre dann die Frage, die ich aus dem Buch ziehe:
Inwieweit wird unser tägliches Handeln davon geprägt wie wir wahrgenommen werden und wahrgenommen werden wollen.

Ich denke das ist ein sehr guter Ansatz für eine gute Geschichte, die mehr will als etwas zu erzählen. Leider ist das Thema aber nicht gut ausgearbeitet. Es geht in der Länge des Romans unter.

Die Frage, ob ein Jugendroman so Gewalt betont sein muss, kann ich nur entgegnen, dass alle Indianerbücher (Die Söhne der großen Bärin, Tecumse, Lederstrumpf usw) , die ich als Kind und Jugendlicher gelesen habe, wahrscheinlich ebenso gewalttätig waren.

Der Roman erhält von mir drei Sterne:

Vier bis fünf Sterne, wenn er für mich nicht auf Seite 250 abgestürzt wäre.
Zwei Sterne, wenn er nicht unter der Oberfläche etwas anders verbergen würde.
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am 18. September 2010
Vor einer Stunde habe ich dieses Buch beendet, nachdem ich wochenlang die Veröffentlichung erwartet habe.
Nach dem Lesen bin ich doch sehr zwiegespalten, was meine Meinung zu "Mockingjay" angeht und versuche mal so gut wie möglich das hier zu begründen ;-)

Die Richtung, die das Buch einschlägt ist eine vollkommen andere, als die der ersten beiden Bände, was ich allerdings erwartet hatte. Es gab für die Reihe keine andere (glaubwürdige) Möglichkeit als in einem Krieg in ganz Panem zu münden. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht sagen, um Spoiler und Wiederholungen zu anderen Rezensionen zu vermeiden.

Positives:
o Der Krieg wird sehr realistisch dargestellt mit allen daraus resultierenden Folgen wie auch Opfern unter bekannten Charakteren, was ich allerdings als sehr konsequent empfinde. Bei vielen anderen Büchern frage ich mich schließlich immer wieso im Krieg nur die Bösen sterben...

o Die Autorin beschreibt wie auch in den ersten beiden Büchern, wo erforderlich, detailreich und lässt wo es nicht erforderlich ist alles "drumrum-Geschwafel" weg.

o Ich wurde von der Geschichte gefesselt und konnte das Buch teilweise für lange Zeit nicht aus der Hand legen.

o Die Handlung wird glaubwürdig weitergeführt und bietet so ein passendes Ende der Reihe

Negatives:

o Auch wenn ich gerade den Realismus so gelobt habe, habe ich mir beim Lesen öfters die Frage gestellt, ob 12 jährige wirklich schon mit den teilweise sehr brutalen Szenen konfrontiert werden sollten.

o Wie andere hier auch schon festgestellt haben: Viele bekannte Charaktere sterben und wen interessierts? Die Autorin scheinbar nicht allzu sehr. In den ersten beiden Bänden hatte jeder Tote einen bestimmten Sinn und hat auf unterschiedliche Weise dazu beigetragen die Geschichte voranzubringen oder auf die Moral hinter der Geschichte hinzuweisen.
In diesem Teil war das leider nicht so. Es gab zu viele Tote um jeden ins rechte Licht zu rücken, zu betrauern und einen Sinn zu geben. Der einzige Sinn bestand lediglich darin, zu zeigen, dass Krieg brutal ist, und das war mir irgendwie zu wenig für so viele Verstorbene...

o Die Entwicklung einiger Charaktere hat eine Richtung genommen, die sich in das komplette Gegenteil zu den ersten beiden Büchern gewandelt hat. Teilweise erschien mir dies zu konstruiert und in der Ausprägung zu heftig.

o Die Hauptfigur wurde zu einer Person mit der ich mich nicht mehr identifizieren konnte. Es ist mir vollkommen klar, dass der stattfindende Krieg die Charaktere verändern MUSS, aber Katniss hat stellenweise für die Geschichte unnötig und irrational gehandelt und befand sich nur noch in einem Taumel durch ihr Leben, der mir viel zu konfus wurde.

o Das Ende hat sehr viele Fragen offen gelassen und hinterlässt einen komischen Nachgeschmack. Ein richtiges Märchen-Happy-End gibt es nicht (und kann es auch nicht geben). Ob wenigstens die Hauptpersonen zufrieden sind ist auch zweifelhaft.

Fazit: Trotz der viele negativen Punkte bin ich insgesamt mit dem Abschluss der Trilogie einverstanden und zufrieden. Es war trotz allem sehr spannend und fesselnd und hat die Trilogie auf die einzig Mögliche Art zuende gebracht. 4 Sterne gibt es, weil ich für die anderen Bücher mehr als 5 Sterne gegeben hätte.
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am 12. Oktober 2010
Katniss Everdeen hat die zweiten Hungerspiele gegen alle Wahrscheinlichkeit überlebt und findet sich in Teil 3 in Distrikt 13 bei den Rebellen wieder, die sie als Mockingjay (zu deutsch glaube ich Spotttölpel), als Symbol ihres Kampfes benutzen wollen. An ihrer Seite sind weiterhin Gale und Haymitch, Peeta ist in den Händen des Kapitols. Bekannte Charaktere wie Finnick, Johanna und Katniss' Familie rücken weiter in den Vordergrund, hinzu kommen sehr interessante neue Charaktere wie die Rebellenführerin Coin oder der Soldat Boggs.

Der dritte Band der Hungergames-Reihe hat mich sehr gefesselt und die vielen Schockmomente haben wirklich ein eigenes Flair. Die Autorin schafft es wie in den Bänden zuvor durch ihre Darstellung der Grausamkeit, ihren sehr eigenen Humor und durch eine sehr lebendige Handlung, den Leser in seinen Bann zu ziehen. So weit nichts Neues. Allerdings offenbahrt der dritte Band auch ein paar Schwächen.
so hatte ich mich persönlich mit der Liebesgeschichte in dieser Reihe angefreundet, weil ich gehofft hatte, dass es kein Wähle-ich-jetzt-den-oder-den wird. In dieser Hinsicht ist der dritte Teil sowohl überraschend als auch nervig. Mehr als einmal habe ich mich an Twilight und die ätzenden Diskussionen über Edward und Jacob erinnert gefühlt.
Der größte Minuspunkt beginnt allerdings schon ziemlich am (recht laaaangsamen) Anfang: Cinnas Tod wird auf den ersten Seiten einmal kurz erwähnt. Die Länge der Darstellung ist nicht unbedingt zu kritisieren, aber es ist irgendwann nicht mehr schön, wie viele Hauptpersonen die Autorin verrecken lässt, auch, wenn es vielleicht zur Story passt. Das wirkt sich auch auf das Ende aus: Ohne zu sagen, ob "Happy End" oder nicht - es ist ja kaum noch jemand da, der das mitbekommt. Abgesehen davon erahnt man den Ausgang schon Seiten vorher, ist kaum überrascht über Katniss' Handlung und den Epilog kann man auch ins Klo spülen. Vergleich Harry Potter: 20 Jahre später, blablabla. Es wird zum Ausgang des Krieges beziehungsweise zu dem "wie es jetzt weitergeht" kaum etwas gesagt, das Ende wirkt wirklich nur lieblos hingeklatscht.
Außerdem hat die Autorin es zwar wie immer geschafft, die Spannung immer und immer weiter aufzubauen, um sie aber dann, statt in einem beeindruckenden Showdown eskalieren zu lassen, einfach verpuffen zu lassen. Das hat mich doch etwas sauer gemacht.

Insgesamt... die ersten beiden Drittel des Buches sind abgesehen von den vielen sterbenden Hauptpersonen absolut fesselnd. Die charakteristischen dramatischen Enden der Kapitel machen es dem Leser unmöglich, ein Kapitel "schnell mal zuende zu lesen und das Buch wegzulegen"; man MUSS weiterlesen. Das letzte Drittel haut das Buch allerdings ziemlich nach unten. Anstatt der sonst typischen langen Ausführungen kommt hier jede Erklärung ein wenig zu kurz.

Ich bin nach wie vor ein Fan von der Reihe und kann sie jedem empfehlen, aber das Ende des dritten Bandes versuche ich einfach mal zu vergessen. Es hat mich ziemlich unzufrieden zurückgelassen.
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am 30. August 2010
With Mockingjay, Suzanne Collins achieves what few authors ever achieve: each book is an improvement to the previous book, even though this seems hardly possible. once again, you dive right into Katniss world right after the very first sentence. If you thought the world of Panem was a desperate and gloom place before, wit until you read Mockingjay. The brewing rebellion of Catching Fire has become a full blown war. What I've always admired about Suzanne Collins as an author is her ability to create such deep, powerful and atmospheric scenes that always captivate you and put you on a rollercoaster ride of emotions. I also loved her use of First Person POV in her whole Trilogy, as all the emotions are even better transported and so much more personal through the eyes of Katniss.

Just like in the previous books, the characters we know change, evolve and grow and not always is the change for the better. It is however in every case masterfully written and skilfully designed by Suzanne Collins.

In the first part of the book, Katniss has to come to term both with her new surroundings and the role the rebels have designed for her. She definetly grows in this book, in every aspect: she grows up even more, grows into her role as Mockingjay (once she accepts it) and face/voice of the rebellion, but as the story goes on, she also grows slightly insane due to all the things she sees, does and has to suffer from. Some might argue that Katniss seems to be cold and unfeeling when it comes to her love interests, but I guess you always have to keep in mind the things she has gone through. No could come out of something like that undamaged.

Especially Gale changes in my opinion more to he negative. His sympathy for the rebels and their cause has always been known, but Mockingjay portrays him as someone who becomes rather ruthless.

I don't want to give away too much about the story, but as always, it's gripping, surprising and captivating.

Even though Mockingjay is a Young Adult book, Suzanne Collins is not afraid to picture war with all its cruelties. Also, just like in the previous books, the underlying social criticism and political issues send a message that can't and should not be forgotten. This book seems to pose the moral question of 'How far can you go in a war before you become what you fight?'.

These two aspects however make me doubt the recommendation of th German amazon page, which recommends it to kids from the age of 12.

The end was not how I would have wished it to be but it is nonetheless the fitting and right end for it. It's not a Happily Ever After, but not as horrible as it could have been.

Real or not real, Mockingjay is the perfect end for a remarkable, astonishing and thouroughly brilliant series? Definetly true. For me, it's one of one of the best YA series I've ever read.
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am 22. Oktober 2013
Den Titel meiner Rezension darf man keines Falls falsch verstehen. Ich mache mir natürlich keinen Spaß daraus, diese sehr gelungenen Bücher schlechter zu machen, als sie sind.

Dennoch bewerte ich hier ja alle drei Bücher in einem.

Hier zu sagen ist, dass ich den ersten Teil einzeln sicher mit 5 Sternen bewertet hätte. Die Story reißt einen sofort mit. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen, und immer wenn ich es weglegen musste, hat es mich sofort gereizt wieder zu lesen. Ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Nach dem eher frustierendem Ende von Teil 1 fing ich sofort mit Teil 2 an. 5/5

Es ist schwer für mich, den 2. Teil zu bewerten. Ich fand die Geschichte immer noch fesselnd. Doch ohne hier viel zu veraten, die Hauptcharaktere Katniss und Peeta sind erneut dazu gezwungen an den "Hunger Games" teilzunehmen. Die Story ist meiner Meinung nicht langweilig deswegen. Einige Dinge erscheinen etwas gehetzt, aber das finde ich verständlich. Wenn die Phase vor den eigentlichen Spielen wieder so lange hingezogen werden würde, obwohl man es doch schon kennt, wäre das wohl ein Fehler. Die neuen Charaktere gefielen mehr relativ gut. Finnick und Beetee sind mir zum Beispiel schnell ans Herz gewachsen. 4/5

Teil 3. Was ist dazu zu sagen? Anders ist ein gutes Wort wie man ihn beschreiben könnte. An sich war einer meiner ersten Gedanken (schon im 1. Buch), dass es zu so etwas kommen würde. Es lag ja auch auf der Hand. Die Umsetzung jedoch gefiel mir nicht ganz. Zu den Charakteren: Gale spielt wieder eine größere Rolle. Katniss mochte ich bisher, und konnte sie auch immer verstehen, im 3. Band fehlt mir das Verständnis für ihr Handeln teilweise jedoch vollkommen.
Peeta kommt für meinen Geschmack zu wenig "aktiv" vor. Der Schluss gefällt mir ehrlich gesagt überhaupt nicht. Es geht alles zu schnell am Schluss, wobei es sich während der Mitte etwas zieht. Gerade obwohl ich mich schon darauf gefreut habe, dass der Schluss noch einmal etwas dramatisch wird. Drama - Ja. Sinnvoll - Nein. Manche Charaktere werden am Schluss nichteinmal mehr erwähnt. Viel zu wenig erwähnt. Ich kann diesem Teil leider nur 3.5/5 geben.

"Hunger Games" zählt nun trotzdem zu einer meiner Lieblings-Reihen.

+ Die Art wie erzählt wird: Ich-Erzähler im Präsens, ist für mich neu, gefällt mir aber sehr gut.
+ Die Charaktere. Weil sie überhaupt nicht perfekt sind und gerade das mag ich.
+ Trotz des ernsten Themas gab es einige Stellen wo ich mir ein Lachen nicht verkneifen konnte.
+ Alles ist relativ kurz aber genau ausreichend beschrieben. Es wird nicht lang um den heißen Brei geschrieben. Somit hat die Story ein schönes Tempo.
+ Neu. Es las sich nicht wie ein Abklatsch.
+ Das Englisch ist leicht zu verstehen - sollte also für Personen, die zuvor nicht viele, oder keine englischen Bücher gelesen haben, ein gutes Einstiegsbuch sein.
+ Wendungen. Manche Sachen kann man etwas vorraussehen, aber gerade um zu prüfen ob man mit seiner Vermutung recht hat, will man weiterlesen.

- Teilweises Wiederholen von Ereignissen
- Manche Charaktere werden total vernachlässigt - man fragt sich, ob auf diese vergessen wurde
- Zu viele neue Charaktere auf einmal in Teil 3 - von diesen sowieso (ohne viel verraten zu wollen) nicht viele überleben/wichtig sind.
- Das Ende war zumindest für mich etwas enttäuschend. Allein die letzten paar Zeilen.
- Zu viel Liebesdrama um Katniss, Peeta und Gale. Ich bin nicht unbedingt ein Feind von Romanzen im Fantasy/Sci-Fi Genre, aber dafür war es dann nicht "romantisch" genug. Katniss wird ständig hin- und hergerissen, dabei betont sie ständig, sie will alleine bleiben. Blabla.
Man bekommt wenig, wenn überhaupt, herzergreifende Momente in dieser Richtung. Meine Meinung aber: wenn schon, denn schon. Denn einerseits funktioniert die Story, so wie sie geschrieben wurde, nur mit diesem Liebesdreieck, aber obwohl es so wichtig ist, wird irgendwie wenig darauf eingegangen. Gerade am Ende.
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am 13. September 2012
Kürzlich habe ich alle drei Bücher gelesen.
Ich finde sie beklemmend, eklig und wirklich gut.
Zum Inhalt an sich werde ich nicht mehr viel schreiben. Das sollte den meisten bekannt sein.

Zuerst möchte ich sagen, dass es mir egal ist, woher die Autorin die Idee hat, ob sie bei den Japanern geklaut hat oder wie sie sagt von Theseus und dem Minotaurus (die Athener mussten jedes Jahr 14 Kinder dem Minotaurus ins Labyrinth schicken, der sie gefressen hat bis Theseus in erschlug) inspiriert wurde.
Ich bewerte allein dieses Buch.

Für mich ist die Reihe und insbesondere das erste Buch absolut lesenswert. Es spricht viele Themen an wie Hunger, Diktaturen, Kapitalismus und menschliche Abgestumpftheit. Beispielsweise zeigt es wie "Fahrenheit 451" was aus Menschen wird, die sich der Technologie und dem Fortschritt verschreiben, die ihr Leben an leichtfertige Unterhaltung verschenken.

Ich glaube, "Die Tribute von Panem" sind die Bücher unserer Generation, die uns warnen und aufrütteln sollen. Früher waren es "Fahrenheit 451", "Brave new world", "1984" und "Animal Farm". Viele dieser Bücher werden in der Schule nicht mehr gelesen. Stattdessen gibt es "Avatar" (furchtbarer Film, brauchbarer Inhalt, Buch ist besser), "Matrix" und eben "Die Tribute von Panem".

Die Gewaltdarstellungen, das scheinbare widerstandlose Fügen in das grausame Schicksal und das Zelebrieren des Abschlachtens rufen Abscheu und Ekel hervor.
Doch manche ziehen daraus andere, meiner Meinung nach, falsche Schlüsse.
Ich lese von dem grausamen Tod der Kinder und bin entsetzt, weil ich an die Perversion denke, mit denen die Menschen im Capitol diesen Tod feiern, weil ihr Favorit noch im Rennen ist. Und ich denke an die Botschaft, die eine Regierung dem Volk vermittelt, wie es Katniss im Buch sinngemäß beschreibt: "Wir nehmen euch eure Kinder und ihr könnt nichts dagegen machen. Und um euch weiter zu demütigen, zwingen wir euch nicht nur zuzuschauen, sondern wir lassen euch die Spiele feiern."

Ich lese von einer 16-Jährigen, die nach dem Tod ihres Vaters und der Depression der Mutter die Familie ernährt und am Ende sich einmal mehr opfert, um die geliebte Schwester zu retten. Sie muss früh lernen, dass ihre Eltern sie im Stich lassen, ihr Vater durch den Tod und ihre Mutter durch die Krankheit. Sie weiß auch, dass der "Staat" ihr nicht hilft, sondern sie ins Heim steckt, was ihre Schwester nicht überleben wird.
Das Mädchen versucht sein ganzes Leben lang nur zu zu überleben, um ihre Familie durchzubringen. Genau das versucht sie bei den Spielen auch. Welche Wahl hat sie, scheinbar allein, gegen ein übermächtiges und unverlässliches Regime?
In ihrer Abgestumpftheit gibt es nur einen Ausweg: Den Sieg! Und der Preis sind Albträume, die sich nur durch Drogen und Alkohol ertragen lassen. Ich denke nicht, dass Hamish aus Spaß trinkt.

Ich lese von einer Frau, die allen fröhliche Hungerspiele wünscht und fühle mich angewidert von der Perversion der Massenmedien. Das Buch erzählt von einer abgestumpften, grausamen Welt, in der die Hoffnung das Mädchen, das in Flammen steht, ist. Und das wissen alle außer ihr in diesem ersten Buch, weil sie als Einzelkämpferin nie begriffen hat, welche Wirkung sie auf andere hat. Gale stellt die Ausnahme da, weil er genauso ist wie sie. Das kann sie verstehen.

Nichts an Katniss ist anders, wenn man sich auf Fühlen oder Handeln bezieht. Sie fordert das Kapitol nicht direkt als rebellische Handlung heraus. Aus all den unterdrückten Gefühlen flammt der Zorn am stärksten auf und er lässt sie impulsiv handeln, wenn sie die Respektlosigkeit des Kapitols erkennt. Sie ist nicht gefühllos, sie hat nur früh gelernt, all ihre Gefühle hinter einer Maske zu verbergen. Daher tut sie sich schwer mit Peetas Gefühlen. Und mal ehrlich, wer würde über Liebe und Kinder nachdenken, wenn das bedeutet, dass sie in dieser Welt leben müssten.
Ähnlich wie der Feuerwehrmann Guy Montag ist auch sie zu abgestumpft durch ihre Realität und die eigene schreckliche Kindheit, in der sie gelernt hat, dass sie niemand vertrauen kann.

Abschließend möchte ich noch zwei Dinge sagen:
Erstens, wer einen starken Magen hat, sollte die Bücher unbedingt lesen.
Zweitens, vergesst alle Kritiken. Das sind nichts weiter als Meinungen von anderen Leuten, die ihr im Zweifel gar nicht kennt und die sollen wissen, ob euch ein Buch gefällt oder nicht? Eure Freund kennen euch und können euch Tipps geben, doch am Ende müsst ihr das selbst wissen. Bücher sind Geschmackssache.
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am 20. März 2015
Mittlerweile meine Lieblingsbücher und auch mein Lieblingsfilm.
Ich mag vor allem, dass die Hauptperson, nicht so wie bei Harry Potter oder so, auch psychische Probleme aufgrund enormer Stress- und Gefahrensituation besitzt. Die Kombination mit der ständigen Angst und dem Druck der Gesellschaft ist sehr gut an dem Leser heran gebracht.

Am erstaunlichsten fand ich, der Anfang in Kombination mit dem Ende, welches einfach rund ist. Das Ende bezieht sich auf eine Weise auf den Anfang wieder, wie ich es auch nie gelesen habe. Auch habe ich bei all diesen Büchern das Gefühl, dass es geplant war, nur drei Bücher zu schreiben, weil alle Bücher stimmig sind und nicht einfach noch dazu geschrieben, weil es so gut läuft, sondern, wie gesagt einfach stimmig ist.

Mein Englisch war zu dem Zeitpunkt noch nicht das Beste als ich es gelsen habe und an manchen spanneden Stellen, hatte ich soo wenig Geduld in Ruhe weiter zu lesen, dass ich den Satz nicht kapiert habe, weil ich so schnell weiter lesen wollte. Eher mein Problem, beim langsameren Lesen war auch das englisch kein Problem mehr. Bestimme Wörter hab ich nachschlagen müssen, weil sich mir diese im Kontext nicht erklärt haben, aber das waren vilt ein oder zwei.
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