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Kundenrezensionen

48
4,3 von 5 Sternen
Männer al dente
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49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Oktober 2010
Ich gehe hier bewusst nicht auf den Plot ein, der sich aus anderen Quellen entnehmen lässt.
Voweg: Der emanzipierten Großstadtschwuppe in Berlin, Köln oder Amsterdam mag das Thema etwas antiquiert daherkommen, aber der Plot spielt in der iatlienischen Provinzstadt Lecce, Apulien und dort gehen die Uhren auch im Jahr 2010 noch etwas anders. Diese Spannung wird auch beim Eintreffen der römischen Freunde deutlich.

Ich habe den Film 2 mal gesehen und habe erst beim zweiten mal die eher melancholisch philosophischen Zwischentöne des Films richtig wahrgenommen und verstanden. Man kann sich also den Film ansehen und sich von einem Gag zum nächsten tragen lassen, ohne dass die äußerst sensiblen und künstlerischen Stilelemente und ohne dass sich die tragischen Elemente in Handlung und Darstellung in den Vordergrund drängen. Man kann sie aber auch an sich heran lassen, dann wird der Film einen sehr viel nachdenklicher aus dem Kino kommen lassen. Insofern für mich großes Kino, da er auf mehreren Ebenen arbeitet und diese perfekt miteinander kombiniert.

Es gibt für mich zwei echte Hauptpersonen und diese gehen den entgegengesetzten Weg. Der eine findet endlich gegenüber seiner Familie zu einem Standpunkt und regelt die Zukunft positiv und die andere beschließt genau in diesem Moment ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Es gibt grandios - ohne Worte - gespielte unerfüllte Liebe und Sehnsucht, es gibt - ebenfalls ohne Worte - erkannte Wahrheiten, es gibt eigene unterschwellige sexuelle Neigungen, die andere wahrnehmen, aber die Person selbst nicht bemerkt - ohne Worte. Gleichzetig gibt es herrlich theatralische, plakative, klischeehafte Szenen, die zumindest mich haben herzhaft lachen lassen. Und es gibt kleine Fragezeichen, die einen Film auch irgendwie interessant machen und dem Betrachter Raum für die eigene Interpretation geben. Was will man mehr ? Man kann lachen, weinen und sinnieren. Ach ja, grandiose Schauspieler !
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2011
Tommaso ist jung, hat einen Magister in Literatur, möchte Schriftsteller werden und lebt glücklich in Rom mit seinem Freund zusammen. Als Sohn einer Nudeldynastie ist er im kleinen Heimatort natürlich ein Begriff. Als sein Vater kurz vor dem Abschluss eines wichtigen Vertrages steht ruft er Tommaso zur Familie. Auch Tommaso soll Teilhaber der Fabrik werden, die im Moment von seinem älteren Bruder geführt wird. Tommaso möchte die Gelegenheit nutzen, um sich vor der ganzen Familie zu outen. Er weiht seinen Bruder in den Plan ein. Beim großen Essen kommt es dann zum Eklat: Tommaso kommt gar nicht erst zum Zug, weil sich dessen Bruder vor ihm outet und im Streit mit der Familie auseinander geht. Daraufhin hat der Vater einen kleinen Herzinfarkt und Tommaso ist gezwungen die Leitung der Fabrik zu übernehmen. Ihm zur Seite steht die schöne Tochter des Geschäftspartners seines Vaters...

Die Italienische Komödie spielt gekonnt mit Moral und Ethik. Während der Nudelbaron in Trauer über seinen schwulen Sohn beinahe zergeht wird er von seiner Geliebten getröstet. Mit der Scham einen solchen Sohn zu haben,
kann er nicht umgehen. Aber die Mätresse scheint für ihn zum Guten Ton zu gehören.

Neben der Mutter leben auch die Tante und die Großmutter im Haus. Erstere steht für den einen oder anderen Lacher gerade, da sie sich nicht mit den Erscheinungen des Alterns abfinden kann und ohne Brille in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt. Die Großmutter hingegen ist die einzige, die vorher wusste, dass der älteste Schwul ist. Sie stellt das Gewissen der Familie wahr, wird aber vom im Selbstmitleid schwelgenden Vater und der kalten Schwiegertochter die meiste Zeit nicht ernst genommen.

Die ganze Zusammenstellung passt! Die Darsteller sind großartig und die Musik ist wunderschön. Ein hervorragender Gute-Laune-Film!
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Gerade in dem Moment, bevor Tommaso vor der versammelten Familie offenbaren möchte, dass er schwul ist, kommt ihm sein älterer Bruder zuvor. Während Tommaso den Weg der Flucht zum Studium in eine fremde Stadt gewählt hat, hatte sein älterer Bruder im Familienunternehmen die Stange gehalten. Nach schwerer Krankheit des Vaters muss nun aber die Firmenleitung neu überdacht werden. Tommaso, der vortäuscht BWL und nicht wie tatsächlich Literatur in Rom zu studieren, sieht sich, nachdem sein älterer Bruder nunmehr das Feld geräumt hat, mit einem ganz neuen Aufgabengebiet konfrontiert. Sein Outing ist erst einmal passé und er versucht das Beste aus der Situation zu machen. Doch dann tauchen unvermittelt sein Partner mit weiteren eindeutig veranlagten Freunden aus Rom bei ihm zuhause auf. Die Fassade ist nur noch schwerlich zu halten. Doch: Was man nicht sehen möchte, das sieht man nicht......

Eine typisch italienische Komödie mit einer klitzekleinen Abweichung: Die Söhne des Patriarchen sind keine heißgeliebten Machos und Schürzenjäger sonders für ihn unweigerlich mittels Verlangung zur Familienschande und Dorftratsch verkommen. Nur, dass er es beim einen weiß und ihn davonjagt und bei dem anderen nicht weiß und ihn auf den Thron hebt. Natürlich stellt die Fabrik Nudeln her und tatsächlich haben auch die Frauen in der Familie eigentlich die Hosen an. Eine verschrobene Tante mit Alkoholproblem und heißen Fantasien, eine Oma, die nicht auf den Mund gefallen ist und weitere liebenswerte Figuren runden das Gesamtbild ab. Sicherlich nicht einfach im konservativ erzkatholischen Italien seinen Mann zu stehen, wenn man auf Männer steht. Vielleicht trägt die Komödie etwas zur "Völkerverständigung" auch im Land des Drehs bei.

Ach, ich habe mich im Kino jedenfalls ziemlich gut amüsiert und denke, dass diese locker-beschwingte Komödie auch auf DVD ihre Wirkung nicht verfehlen wird.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. April 2012
Story (4)
Ein atmosphärisch gut gemachter Streifen. In den ersten 15 Minuten ist es etwas verwirrend und oberflächlich, die Geschichte wird dann aber immer stärker und gewinnt auch an Tiefe. Die wunderschönen beinah fotografisch gefilmten Bilder haben mich sehr angesprochen.
Schauspielerisc h konnten nicht alle Rollen überzeugen, im Grossen und Ganzen werden die Charaktere aber gut umgesetzt. Ein unterhaltsamer und abwechslungsreicher Film der aber nicht ins Komödien-Genre gehört, sondern mit Tragikkomödie wohl passender umschrieben ist.

Bild (3)
Obwohl der Film vor allem durch seine grandiose Bildkomposition besticht, ist die Tiefenschärfe nicht sehr hoch. Ich musste bei meinem BR-Player den Schärferegler schon recht zurückschrauben um den Streifen noch geniessen zu können. Auch die dunklen Szenen sind eher heikel. Wenn man aber mit der stetigen leichten Unschärfe leben kann ist das Bild recht angenehm. Auch die Farben sind sehr schön und harmonisch. Ein richtiges HD-Feeling kommt zwar nicht auf aber der Film kann dafür mit Bildkomposition und Ästhetik punkten.

Ton (4)
Genre-Bedingt habe ich nicht all zu viel erwartet, war dann aber angenehm überrascht wie konsequent und gut die Umgebungsgeräusche in die Handlung eingebettet wurden. Windrauschen, Regen und Meer, es ist eigentlich immer was zu hören auf den SR-Lautsprechern. Dazu kommt der wunderschöne Soundtrack, der nicht nur sehr gut in die Handlung passt, sondern auch der Atmosphäre sehr zugute kommt.

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt ein Wende-Cover!

Frazit: Ein sehr sehenswerter Film, der guten Unterhaltung, interessante Thematik und Gefühlskino in sich vereint. Kann man wohl immer wieder mal ansehen...
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Großmutter Nicola(Ilaria Occhini) weiß genau, wovon sie da spricht. Ihr Leben war bewegt wie die Achterbahn eines Rummelplatzes. Und nur wer weiß, dass eine unerfüllte Liebe niemals endet, der kann die Schwierigkeiten in Liebesdingen des eigenen Enkels Tomasso(Riccardo Scamarcio) erkennen. Der möchte aus der Weltstadt Rom ins ländliche Lecce kommen, um dort seiner Famile, den Nudelfabrikanten Cantoni, seine drei Geheimnisse zu präsentieren. Die wären: 1. Ich habe kein BWL sondern Literatur studiert. 2. Ich will Schriftsteller werden. 3. Ich bin schwul. Na ja...mit den ersten beiden Dingen könnte Vater Vincenzo(Ennio Fantastichini) leben, aber Nr.3? Niemals! Das Tomasso sich zu seinem Coming out dann auch noch das Geschäftsessen mit der angesehenen Familie Brunetti ausgesucht hat, geht da schon gar nicht.

Natürlich kommt dann alles anders. Als Tomasso gerade loslegen will, ergreift sein älterer Bruder Antonio(Allesandro Preziosi) das Wort. Er erklärt der versammelten Familie: Ich bin schwul! Tomasso ist sprachlos. Als Vater Vincenzo anschließend Antonio rauswirft, einen Herzanfall bekommt und die Familie im Schockzustand erstarrt, kriegt unser Held schon gar kein Wort mehr heraus.
Im Krankenhaus eröffnet der ehrverletzte Vincenzo seinem Sohn Tomasso, dass er jetzt die Firma übernehmen muss. Tomasso wäre chancenlos gegen die italienische Familienehre, wären da nicht: 1. Die wunderschöne, intelligente und Tomasso zugetane Alba(Nicole Grimaudo). 2. Die Liebe zu seinem Freund Marco(Carmine Recano). 3. Antonio, und 4. Nicola, der gute Geist der Familie Cantoni.
So driftet die Familie Cantoni ihrem zweiten Coming out entgegen. Bis dahin sind aber noch ein paar ziemlich süße Feriengäste aus Rom zu bewirten und Tante Luciana(Elena Sofia Ricci) braucht unbedingt Nachschub an Likörchen, um all das auch wirklich heil zu überstehen...

Ferzan Ozpetek hat mit -Männer al Dente- einen wunderbar leichten, melancholischen und witzigen Film geschaffen. Die Werbung in Richtung Komödie wird diesem Film jedoch nicht gerecht. -Männer al Dente- ist bewegendes und ergreifendes Kino aus Italien, das nicht nur mit köstlichen Lachern, sondern ebenfalls mit Tiefgang, Detailgenauigkeit, einem besonderen Blickwinkel, dem großen Erzählerherzen und brillianten Darstellern punkten kann. So liebevoll, großmütig und tolerant wurde selten eine Familiengeschichte auf Zelluloid gebannt.

Ozpetek untermalt seine Bilder mit klassicher italienischer Musik. Dazu verpasst er uns ein paar Einstellungen, die wir nicht vergessen werden. Meine Highlights: Die Ess-Szene mit Tomasso und Alba. Wenn es ein Regisseur schafft, zwei Menschen beim Sandwichessen so atemberaubend sexy aussehen zu lassen, dass jeder Erotikfilm dagegen wie ein Bibeltraktat wirkt, dann hat er alles richtig gemacht. Das Strandballet von Tomassos Freunden, die sich zu Baccaras -Sorry, i am a Lady- vergnügen, steht dem kaum nach.

Ich empfehle ihnen, nehmen sie die Reise nach Lecce auf sich. Schauen sie zu, wie Tomasso mit seiner eigenen Sexualität am Ende doch weniger Probleme hat, als mit seiner ach so heiß geliebten Familie. Verpassen sie den Abspann des Films nicht und genießen sie Ozpeteks wunderbar gewähltes Ende. Nebenbei dürfen sie bewundern, wie alle südländischen Klischees mit einem Kuss zwischen Marco und Tomasso zu Staub zerfallen.

Ach ja...für alle gnadenlos überzeugten Heterosexuellen muss ich noch eine kleine Warnung einfügen: So wie Ozpetek Tomassos Geschichte an den Zuschauer bringt, muss man wirklich aufpassen, dass man da bezüglich seiner sexuellen Ausrichtung nichts ins Grübeln kommt. Man muss also stark sein; darf sich dafür aber gnadenlos gut von -Männer al Dente- unterhalten lassen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Dezember 2014
Wie z. B. auch im Film "Mambo Italiano" spiegelt sich auch hier ein gesellschaftlicher Blick auf die Variante "Schwul und Italien" wieder. Es scheint eine besondere Würze in dieser Kombination zu liegen. Verkörpert (neben Spanien) gerade Italien die katholische Gesellschaft schlechthin. Da ist dieser konträre Punkt der Homosexualität ein Thema, was das Nudelwasser eben schnell überkochen lässt....

Der Film beinhaltet schöne Menschen, eine schöne Gegend aber eben ein unschönes Thema für die italienische Familie. Die Zutaten sind gut kredenzt und besitzen die nötige Schärfe. Die Verträglichkeit hängt allerdings vom Appetit und Zugang von gesellschaftlichen Problemfilmen ab. Neben dem durchaus schwierigen Themen Homosexualität-Katholiken und zwangsweise vorgegeben Moralvorstellungen, geht es aber auch um die allgemeinen Forderungen/Wünsche von Eltern an die Kinder. Ich empfinde diesen Film als ein sehr gut zusammengestelltes Gericht mit vielerlei Zutaten.

Sicherlich regt der Film nach dem ausgiebigen, bebilderten Mahl zu einem Tischgespräch ein, um den Umgang und Sichtweise auf die Themen bei einer Flasche Barolo auszudiskutieren.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieser Film ist eine wunderbare Geschichte über den weg zu sich selbst, über Standhaftigkeit und Liebe. Liebe, die überraschende Wege und Umwege geht. Und über eine Familie, die typisch italienisch ist, und in der man sich doch auch als Nicht-Italiener wiederfindet.
Das Manko ist der Cover-Text, der den Film als Komödie ausgibt und eine überdrehte Farce erwarten läßt. Doch genau das ist diese Geschichte nicht. Im Gegenteil: Sie ist ruhig (mit kleinen Abweichungen), teilweise ernst, einmal sogar tragisch, und sie hat auch bis zum Ende bittere Untertöne.
Eingebettet ist sie in eine herrliche Landschaft und eine Kleinstadt, die idyllisch aussieht, deren Bewohner bisweilen aber Fremdkörper in der Idylle sind.
Eien Geschichte zum Mitempfinden und Nachdenken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. August 2014
Für mich ist dies ein gelungener Film über eine besondere Situation. Sich outen zu wollen ist schon ein Kraftakt, dies dann auch noch in einer kleinen Stadt in der italienischen Provinz wo es scheinbar nur darum geht, was die Nachbarn denken. Als dann auch noch der ältere Bruder die ganze Planung durch sein eigenes Outing über den Haufen schmiss, zerbrechen alle Fantasien von der gedachten Zukunft. Von eben auf jetzt muss er junge Mann den Platz seines Bruders einnehmen, muss sich in das kleine Unternehmen des Vaters einarbeiten und dann ist da auch noch eine alte Freundin, die recht eindeutige Avencen macht. Die ganze Familie ist konfuss, außer die Oma, die offensichtlich schon lange (oder immer) wusste, dass der jetzt gute Junge ein Geheimnis trägt und sie hat damit scheinbar kein Problem, sie ist die fortschrittlichste in dieser Hinsicht.
Der Film bearbeitet ein schwieriges Thema und dieses ist nicht aus der Luft gegriffen. Dabei nimmt er alle möglichen Genres zu Hilfe, Kommödie, Satiere, Romanze, manchmal macht er gerade noch in der letzten Sekunde eine Scharfe Kurve um nicht in den Kitsch abzudriften. Ein unterhaltsamer Film mit Botschaft, die manchmal ein bisschen stark versteckt ist, aber wer nicht nur die lauten Momente mitnimmt, sondern auch die stillen, dem wird der Film sicher gefallen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. April 2015
ist es aber nicht,.... die Geschichte zeigt, dass manche Italiener immer noch Probleme mit der Homosexualität haben. Es ist eine sehr liebevoll erzählte Familiengeschichte "mit allem drum und dran" inklusiver einer seeehr lieben Großmutter, die es im Leben auch nicht leicht hatte. Siehe auch "Italy love it or leave it", ein Film von und mit Luca und Gustavo... gibt's sicher auch bei Amazon...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Februar 2013
Köstlich, gescheit, witzig ist dieser Film. Humorvoll, melancholisch - und nachdenklich zugleich, wird hier doch wieder einmal gezeigt, wie wenig wir eigentlich voneinander wissen. Von den Menschen, mit denen wir zusammen leben oder die wir großziehen. Wie wenig wissen Väter von ihren Söhnen, Frauen von ihren Männern. Und alle wissen noch weniger von den alten Damen, den Großmüttern des Hauses, die auch einmal jung gewesen sind und in der Liebe schmerzhafte Kompromisse eingingen. Nein, es ist für mich kein Coming-Out-Film, weil es um zwei (!) schwule Söhne geht, das wäre zu kurz gegriffen. Eher ist es die Begegnung mit dem Fremden in einer Familie, in der Provinz, in einem sozialen Umfeld.

Dankbar war ich über die sensible Darstellung der Figuren. Scharf und präzise gezeichnet kommt manche Nebenrolle daher. Der Film ist oft genug an den Stellen besonders stark, wenn er auf Worte verzichtet. Der herrlich surreale Schluss erinnert daran - und nicht nur da - dass aus Italien große Regisseure kamen. Dem einen oder anderen Zuschauer mag manche Reminiszenz auffallen. Kompliment.

Unbedingt anschauen und sich anrühren lassen.
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