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95 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn ich weder Pizza noch Spagetti mag, gehe ich nicht zum Italiener
Ich verstehe das genörgel derer nicht, die hier so schlechte Bewertungen abgeben, weil die Handlung des Film auch in 5 Minuten erzählt hätte werden können. Zitat: "Wird als Opa geboren und stirbt als Säugling - mehr passiert nicht." Ganz ehrlich Freunde, bei welchem Film ist das nicht so? Ich könnte bei jedem noch so aktiongeladenen Film die...
Veröffentlicht am 11. April 2011 von Felix Bode

versus
16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Zeiger der Uhr drehen sich im Märchen manchmal rückwärts....
"Das Leben ist wie ein Schachtel Pralinen, man weiss nie, was man bekommt". Eine nette Lebensweisheit, verpackt in einem Filmmärchen namens Gump, Forrest Gump.
David Finchers Oscarkandidat "Der seltsame Fall des Benjamin Button" ist ein enger filmischer Verwandter von Robert Zemeckis damaligem Oscar-Triumph.
Und genau dieser Spur folgt der...
Veröffentlicht am 26. Juli 2009 von Ray


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95 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn ich weder Pizza noch Spagetti mag, gehe ich nicht zum Italiener, 11. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der seltsame Fall des Benjamin Button [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich verstehe das genörgel derer nicht, die hier so schlechte Bewertungen abgeben, weil die Handlung des Film auch in 5 Minuten erzählt hätte werden können. Zitat: "Wird als Opa geboren und stirbt als Säugling - mehr passiert nicht." Ganz ehrlich Freunde, bei welchem Film ist das nicht so? Ich könnte bei jedem noch so aktiongeladenen Film die Handlung derart auf das wesentliche reduzieren:
Alien - Aliens töten alle, bis auf eine. Terminator - Eine menschlich aussehende Maschine tötet bis zur Vernichtung. Butterflyefekt - Ein Typ verändert durch Zeitreisen die Gegenwart. ... Star Wars - Eine Gruppe von Widerstandskämpfern kämpft gegen das böse Imperium.
Ich könnte das endlos so fortführen.

Ich habe mal von jemanden ein Kommentar zu solchen Nörglern gelesen, dass immer wieder alles aussagt, was es dazu zu sagen gibt. Wenn ich weder Pizza noch Spagetti mag, gehe ich nicht zum Italiener, und rege mich dann übers Essen auf.

Ich kann den Film an sich nur empfehlen. Wer ständig Blut, Terror oder schnelle aktiongeladene Streifen braucht, dem sei gesagt, dass er sich hier im falschen Film befindet.

Der Film erzählt das Leben des Benjamin Button logischerweise in Kurzform. Es wird aus einem Tagebuch erzählt, und in einem Tagebuch steht nun mal das, was einen Menschen bewegt. Und hier war es eben die Liebesgeschichte.

Ich würde Ihn wieder kaufen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach ein wunderschöner Film..., 22. Mai 2010
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der seltsame Fall des Benjamin Button (DVD)
Im frühen 20. Jahrhundert wird Benjamin Button (Brad Pitt) geboren - als alter Greis. Im Verlauf seines Lebens altert er nicht, sondern wird immer jünger. Als er sich in Daisy (Cate Blanchett) verliebt, wird ihre Liebe zueinander durch Benjamins Besonderheit auf die Probe gestellt, da Daisy immer älter, Benjamin aber immer jünger wird...

"Der Seltsame Fall des Benjamin Button" ist die epische Lebensgeschichte eines Mannes, dessen Alterungsprozess rückwärts läuft die solide, bewegend aber auch aufmunternd von Regisseur David Fincher verfilmt wurde.

Die Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald aus dem Jahre 1921 wurde zweifelsohne "hollywoodtauglich" ein wenig abgeändert. So spielt der Film zum Beispiel im Jahre 1918. Das Buch hingegen startet 60 Jahre früher. Außerdem entwickelt sich Benjamins Geist im Buch von alt nach jung und nicht wie im Film umgekehrt. Aber Hollywood hat schon ganz andere Vorlagen umgekrempelt und hier muss man sagen, was David Fincher an dem Buch geändert hat ist nur von Vorteil für den Film gewesen.

Die Darsteller spielen zweifelsohne gut - auch wenn Brad Pitt zum Ende des Films ein wenig an Tim Robbins erinnert. Die digitale Nachbearbeitung seines "Alters" ist überzeugend und technisch einwandfrei. Cate Blanchett als Daisy hat ein ähnliches elbenmäßiges Auftreten wie als Galadriel in "Herr der Ringe". Später helfen ihr Halbmondbrille und ein strenger Pferdeschwanz als einfach Tricks, um ihr relativ hohes Alter zu suggerieren.

Fazit:
Trotz einiger Längen liefert "Der Seltsame Fall des Benjamin Button" lauter tolle, bildgewaltige Momente, die dramaturgisch perfekt durchdacht sind. So fühlt man sich streckenweise an filmische Klassiker wie "Big Fish" oder "Forrest Gump" erinnert. So bietet auch Benjamin Button erleichternde Momente voller Komik und Slapstick - unterm Strich aber dominiert doch eine gewisse Traurigkeit den Film. Die spätestens am Ende dem einen oder anderen Zuschauer eine Träne wegdrücken lässt - 5 Sterne.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist Jugend an die Jugendlichen verschwendet?, 29. Juni 2011
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der seltsame Fall des Benjamin Button (DVD)
Die im Sterben liegende Daisy bittet ihre Tochter Caroline ihr aus dem Tagebuch eines Freundes namens Benjamin Button vorzulesen. Benjamin wurde in dem Moment geboren als eine rückwärts laufende Uhr in Gang am Bahnhof von New Orleans enthüllt wurde. Obwohl ein Kind, sieht er bei seiner Geburt aus, wie ein alter Mann. Der Vater ist entsetzt vom Anblick seines Sohnes und setzt ihn aus. Queenie, die Leiterin eines Alternheims, die sich schon lange ein Kind wünscht, nimmt den kleinen Benjamin bei sich auf. Schon bald wird klar, dass Benjamin anders ist, er alter rückwärts. Während er älter wird, wird sein Körper jünger, obwohl er wächst, altert er rückwärts.

Der Film basiert auf der berühmten Kurzgeschichte von Francis Scott Key Fitzgerald von 1922, was man bei 166 min Laufzeit kaum glauben kann. Ich selber kenne die Kurzgeschichte nicht und weiß nicht inwieweit sich der Film an die literarische Vorlage hält.
Der Film an sich ist sehr poetisch. Neben der üblichen Liebesgeschichte zwischen einem jungen und einem Mädchen, spiegelt er Dinge poetisch wieder
1. Jugend ist an die Jugendlichen verschwendet
2. Im Alter werden Menschen wieder zu Kindern
Was wäre wenn man alt geboren würde und somit im Altern die Jugend zu schätzen lernt. Wäre man im Körper eines Zwanzigjährigen mit 60 nicht glücklicher als ein normaler Zwanzigjähriger? Benjamin hat viele Vorteile dadurch, dass er mit 16 schon aussieht wie ein alter Mann, denn dadurch öffnet sich ihm schon früh die Welt der Erwachsenen, sie behandeln ich gleichberechtig und nicht herablassend, wie sie ihn vielleicht in einigen Situationen behandeln würden, wenn er aussehen würde wie alt er tatsächlich ist. Andererseits entfernt er sich im Alter wieder von seinem Altersgenossen, denn sie werden älter und er jünger. Er erkennt, dass seine Tochter einen Vater braucht und keinen Spielkameraden. Die Jungend im Alter macht ihn in gewisser Weise zu einem Ausgestoßenen.
Dadurch, dass er rückwärts altert weiß Benjamin natürlich auch, wann sein Lebensende naht, etwas was für einen normalen Menschen unbekannt ist. Letztendlich ist es jedoch egal ob mein seine Erinnerungen verliert, weil man alt oder wieder zum Kleinkind wird.

Ist die Jugend wirklich an die Jugendlichen verschwendet oder hat nicht doch jedes Alter seine Berechtigung? Eine Frage, die dieser Film, so hollywoodmäßig er auch sein mag, auf wunderbar poetische Weise anspricht.
Natürlich hat auch dieser Film einige Längen, das ist bei dieser Laufzeit auch zu erwarten, aber sie halten sich in Grenzen.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf der Höhe der Zeit, 5. Juli 2009
Dieser Film ist definitiv der Film des Jahres. Da mag noch kommen was will.
Als ich vor knapp einem Jahr die Kurzgeschichte von F.Scott Fitzgerald las war ich erst ein wenig irrtiert. Fitzgerald ist einer der Großen und ich liebe seine Sachen wie "Der Große Gatsby" und "Zärtlich ist die Nacht". Aber diese kurze sehr satirische Geschichte lies mich doch sehr verwundert zurück und es passte nicht so richtig zu dem Bild, was mir der Trailer vermittelte.
Der Film selber geht weit über die Kurzgeschichte hinaus. Unglaublich was daraus gemacht wurde.
Es ist eigentlich keine klassische Liebesgeschichte, sondern eher eine Geschichte über Tod und Zeit.
Wie wichtig es ist zu trauern, damit man weiß wie wichtig einem dieser Mensch war.
Das Möglichkeiten unser Leben bestimmen, auch die, die wir nicht nutzen.
Ein immer wieder kehrender Ort im Film sind das Auf und Ab auf den Treppen.
Sie zeigen wie unterschiedlich die Blickwinkel zueinander sein können und wie wichtig es ist, auf Augenhöhe zu sein.
Als Daisy für Benjamin tanzt blickt er zu ihr auf und bekommt es mit der Angst. Als Benjamin Daisy später im Krankenhaus besucht, blickt sie zu ihm hinauf. Erst dann können sie zueinander finden und sind auf gleicher Höhe.
Auch das fast schon zu einer Plattitüde verkommene "Ich liebe dich" kommt in dem Film nicht vor. Stattdessen sagt man sich "Gute Nacht". Bemerkenswert !
Es ist auch erstaunlich, wie ein sonst so zynischer und düsterer Regisseur wie David Fincher eines der großen, emotionalen epochalen Werke unserer Zeit geschaffen hat. Wahrscheinlich brauchte es einen solchen Anti-Romantiker um ein so schönes Sonett an die Liebe zu schaffen.
Es ist mir wirklich schleierhaft, dass er so vernachlässigt wurde bei den Oscars.

Zur Blu-Ray: Auch hier reiht sich der Film zu den ganz Großen ein. Das Bild ist das wohl Beste was Auf Blu-Ray gebannt wurde. Meiner Meinung nach noch besser als bei "The Dark Knight". Beim Ton gibt es auch nix zu meckern. Mit einer entsprechenden hochwertigen Anlage ist auch sicherlich noch einiges rauszuholen.
Das Bonus Material ist, wie bei Fincher üblich, sehr üppig. Tolle Hintergrundinfos. Alles was man sich so wünscht. Interaktivität wäre noch die Krönung gewesen.
Auf jeden Fall ist die Blu-Ray die Sinnvollere Alternative als die DVD SE. Vorallem da sie nur unwesentlich günstiger ist.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigentlich ist es ja wie bei der Titanic..., 29. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man weiß, worauf die Geschichte hinausläuft, aber trotzdem guckt man weiter nur um seine "Theorie" bestetigt zu bekommen.
Interessanter- oder viellleicht schon faszinierenderweise schafft es David Fincher trotz diesem Fakt aber den Spannungsbogen zu halten. Er platziert Situationskomik ("Hab ich dir schonmal erzählt, dass ich sieben Mal vom Blitz getroffen wurde?") so gekonnt neben Schicksalsschläge, dass durch dieses auf und ab der Gefühle keine Sekunde Langeweile aufkommt. Die Skurilität der zugrunde liegenden Geschichte tritt somit ziemlich schnell zu Gunsten der verschiedenen Ereignisse in Benjamin Buttons Leben in den Hintergrund. Sehr angenehm fallen hierbei die Dialoge auf, die nicht gewollt oder gestellt philosophisch daherkommen, sondern einfach nur erzählen. Ob und welchen Gehalt man für sich aus der Geschichte zieht, bleibt jedem selbst überlassen. Brad Pitt ist als Hauptfigur eine erstaunlich gute Wahl. Mich begeisterte, wie er sowohl einen altklugen jungen Mann und (noch besser) einen kindlichen Greis so gekonnt spielen kann.
Mit ruhiger Bildsprache, schön gezeichneten Charakteren und viel Liebe zum Detail hat David Fincher und sein Ensemble hier einen schönen Film über die Relativität des Alter(n)s, den Glauben an sich selbst und die Leute, die man im Leben trifft und bei denen es sich manchmal erst viel später herausstellt, warum man sie getroffen hat.
Der Film hat es geschafft, von mir nach knapp drei Stunden immer noch ein "Wow" zu bekommen. Ein schönes Neuzeitmärchen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr schöner film, 21. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der seltsame Fall des Benjamin Button (DVD)
Es ist ein sehr schöner Film, Man muss schon genau aufpassen damit man die Filmhandlung nicht verpasst.Es ist ein Film zum mitdenken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der seltsame Fall des Benjamin Button, 28. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der seltsame Fall des Benjamin Button (DVD)
Ich habe den Film im Fernsehen gesehen , leider nicht vom Anfang . Ich finde den Film Gut und wollte ihn mir ganz ansehen .
Die DVD fuer den Preis ist auch toll.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ben Knopf, 2. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der seltsame Fall des Benjamin Button (DVD)
Es ist ein wunderschönes Märchen von der großen, ewigen Liebe, die unabhängig vom Alter besteht, selbst wenn die Lebenszeiten der Verliebten in entgegengesetzte Richtungen laufen. Das schildert uns David Fincher in stimmungsvollen Bildern, die meist in Gelb- und Brauntönen gehalten sind und beweist damit einmal mehr, was er kann. Fast drei Stunden (schon etwas lang) sehen wir eine Story, die auf der Klaviatur der Emotionen wahre Symphonien abspielt und mit einem ungewöhnlichen Charme daherkommt. Durch die Rahmenhandlung bekommt das Ganze zwei Ebenen und eine zusätzliche Unterhaltungsgrundlage. Die Maskenbildner hatten hier Konjunktur und leisteten nicht nur bei Brad Pitt ganze Arbeit, sondern auch bei Cate Blanchett. Aber auch ohne die Mithilfe der Visagisten überzeugen Tilda Swinton, die durch ihren Auftritt den märchenhaften Charakter unterstreicht, sowie Julia Ormond, die die erlösende Aufklärung bringt.
Die Komik der Situation unterstreichen Sätze wie 'Wir enden alle schließlich in Windeln'. Der Wandel der Zeiten wird durch markante Musikbeispiele von den Platters oder den Beatles betont. Und das Ende der Liebesgeschichte ist so schön, dass es den Romantikern fast das Herz zerreißt. Durch die Gegenbewegung der Alterungsprozesse wird allerdings eine gewisse Zeitlosigkeit herausgearbeitet. Und durch den eingearbeiteten Exkurs über den Zufall kommt noch eine philosophische Komponente hinzu.
Ein Beispiel dafür, dass Gefühle nicht im Herz-Schmerz-Niveau ertrinken müssen, sondern wenn gut gemacht eine Bereicherung darstellen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen David Fincher anders, aber gewohnt gut, 15. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Der seltsame Fall des Benjamin Button (DVD)
David Fincher, bei dem ich bisher immer blind zugreifen konnte, schlägt hier einen anderen Ton an. Mal düster und radikal wie in "Fight Club" oder genial atmosphärisch wie in "Sieben" kennen wir ihn. Tatsächlich ist "Der seltsame Fall des Benjamin Button" sein erster Film, der in Amerika kein R-Rating bekam. Anders war schon sein Werk "Zodiac", in dem er sich als ruhiger und unaufgeregter Geschichtenerzähler präsentierte. In diesem Film, kommen diese Attribute noch viel stärker zum Tragen. Er zeigt keine Probleme damit, die 20er-, 30er-, 40er-, und 50-Jahre realistisch auf die Leinwand zu bannen. Seit 1994 wurde versucht die Kurzgeschichte von Fitzgerald zu verfilmen. Ron Howard, Steven Spielberg und Spike Jonze waren im Gespräch, ehe Fincher 2005 den Zuspruch erhielt.

Fincher schafft Bilder die in Erinnerung bleiben, doch sind diese nicht das Stärkste am Film. Er schafft ganze Aneinanderreihungen, die ein homogenes Bild ergeben. So ist die rückwärtslaufende Uhr, die das Schlachtengetümmel rückwärtslaufen lässt oder die Reihenfolge von Zufällen die zu einem schicksalhaften Unfall führen erfrischend ideenreich. Eric Roth der schon an "Forrest Gump" beteiligt war, schrieb das Drehbuch. Dieses weißt tatsächlich parallelen zu "Forrest Gump" auf. Diese sind aber nicht schlimm, da sie kein Abklatsch sind. Die Ausgangslage wurde zwar beibehalten, doch hat der Film mit der Vorlage Fitzgeralds wenig zu tun.

Nach "Fight Club" und "Sieben" ist "Benjamin Button" die dritte Zusammenarbeit zwischen Brad Pitt und David Fincher. Die Schauspieler sowie die Effekte sind klasse und lassen dieses ohnehin beeindruckende Drama noch eindringlicher werden. Brad Pitt scheint mir besonders in Finchers Filme klasse zu sein und blüht unter ihm regelrecht auf. Cate Blanchett ist eine Schauspielerin, die auch am Theater Karriere machen könnte und zeigt dies auch. Beide können sich in einen hochkarätigen und talentierten Cast einfügen. David Fincher scheint ohnehin in jedem Film aus seinem Cast das Optimum fördern zu können.

Natürlich müssen auch die grandiosen Masken und Effekte gelobt werden. Man kann nur Staunen, wie realistisch das Altern und Verjüngen abgebildet werden kann. Dies ist fast mit Spielbers "Jurassic Park" vergleichbar. Es ist schön zu sehen, dass Anspruch und Effekte durchaus eine Symbiose bilden können. Auch in teuren Hollywoodfilmen, wenn jemand mit Talent und Klasse das Geschehen bestimmt. Hier sind die Effekte kein Selbstzweck und wurden mit Umsicht eingesetzt. Trotz seiner Filmlänge langweilt dieser Film nie. Dennoch hat der Film im Mittelteil längen und kann mit seinem starken Anfang und Ende nicht ganz mithalten.Dennoch ist Fincher aus cineastischer Sicht ein besonderer Film gelungen.

Die Blu-ray

Die Schärfe des Bildes ist hervorragend gelungen. Bei CGI-Effekten zeigt sich das Bild gelegentlich etwas weichgezeichnet. In dunklen Szenen besticht das Bild mit einem idealen Schwarzwert. Gelegentlich setzt Fincher Bildfehler als Stilmittel ein um den Look der jeweiligen Szene zu unterstreichen. Ansonsten ist das Master perfekt.

Leider bekommen deutsche Kunden wieder keinen HD-Sound. Daher hat die deutsche Tonspur in sachen Dynamik und Räumlichkeit das nachsehen. Trotzdem wurde die deutsche Tonspur gut umgesetzt. So sind Dialoge immer verständlich und gehen nicht unter. Bässe als auch die Surroundboxen werden selten genutzt. Machen aber bei dem Filmscore und vielen dezenten und feinen Klänge eine gute Figur. Deutsche Kunden erhalten eine anständige Tonumsetzung. Wer des englischen mächtig ist sollte dennoch zum besseren Originalton greifen. Insgesamt ist diese Blu-ray der DVD-Version deutlich überlegen und empfehlenswert.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr berührend..., 15. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Der seltsame Fall des Benjamin Button (DVD)
Eine wirklich seltsame Geschichte, welche ein sehr trauriges Ende nimmt. Kann man sich die Tränen als erwachsener "gestandener" Mensch nicht verkneifen, wenn man das eigene Kind neben einem liegen hat!
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