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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein bunter Trip!, 7. September 2010
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Phosphene Dream (Audio CD)
Platte eingelegt und Regler auf 11 gedreht. Meine Güte wo kommen denn auf einmal die vielen Farben her? Und warum beginnt alles um mich herum zu verschwimmen? Hier hat mir nicht jemand zufällig eine Portion LSD in den Tee getan, verdammt?! Nein. Das kommt ganz alleine vom dritten Album Phosphene dream der Black Angels aus Austin, Texas. Nun gut, vielleicht liegt es zum Teil auch daran, dass ich nebenbei zu lange auf das passend psychedelische Coverartwork gestarrt habe, das mit der Zeit Augenkrebs verursacht - oder Schwindelgefühle - oder beides.

Tatsache ist jedenfalls, dass Phosephene dream ein ziemlich geiler Retro-Psychotrip ist. Die Black Angels scheinen musikalisch irgendwann in den 60ern stehen geblieben zu sein. Aber das macht gar nichts! Denn von den 13th Floor Elevators, Velvet Underground, Jefferson Airplane und den Doors gibt es schließlich keine neuen Platten mehr. Und dieses Quintett bietet auf seine eigene Art und Weise einen Art stilistischen Querschnitt aus dieser Epoche, in denen Psychedelic Rock ein großes Ding war. Zumindest wenn man heute zurückschaut. Denn damals waren dieses Bands eben auch schräge Außenseiter und heute Kult. Und The Black Angels sind dieser Tage genauso Underground.

Hier wabert und zischt es gewaltig, wenn die Orgel einen bunt gewebten Klangteppich auslegt, die Gitarre nicht nur dröhnt, sondern auch mal schräg dazwischen schießt und der Herr Sänger mit einer gleichzeitig an Neil Young und Jim Morrison erinnernden Stimme seine Texte fast nölend und monotonen vorträgt. Das ist aus heutiger Sicht so richtig kauzig - und verdammt cool. Hier mal ein bisschen Beat ("Haunting at 1300 McKinley") und Pop ("Sunday afternoon") und dann wieder verdammt verdrogt und breit mit flirrenden Gitarren, etwas spacigem Touch ("Yellow elevator #2", "River of blood") und richtig eindringlich bzw. einlullend ("The sniper", "Bad vibration"). Dabei genießt jeder Song ein eigenes kleines Klanguniversum und es darf einen nicht wundern, wenn man von einer massiven Klangwelle und mantraartigem Gesang überrollt wird ("Entrance song") oder einem akustische Gitarren zunächst etwas Bodenhaftung vorgaukeln, nur um doch wieder voll abzuheben ("Phosphene dream").

Die dritte Platte der Black Angels ist eine bunte Angelegenheit und alles andere als eine weitere Spaßpille für mainstreamaffine Ohren. Dazu klingt das Ganze zu knarzig und eigensinnig. Das ist auch ein Verdienst von Knöpfchendreher Dave Sardy (Black Mountain, Wolfmother), der die Band eben so schräg aufgezeichnet hat wie sie ist. Etwas verhallt, sehr organisch und mit jeder Menge Ecken und Kanten. Coole Sache das!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es war einmal......und ist wieder, 30. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
die Zeit des Psychedelic Rocks

Hier wird dieser im Mantel des 21. Jahrhunderts an die Front geschickt. An dieser Professionalität kommt niemand vorbei.
Die Songs wirken als ob sie damals von verdammt kreativ zugedröhnten Hippies geschrieben worden sind. Wahrscheinlich stimmt das ja auch, bis auf das Wort "damals" :)
Die Technik von heute schadet diesem Album nicht, denn es wird nur das herausgeholt was bei dieser Musik herausgeholt werden muss. Die Black Angels setzten auf perfekten Stereosound und das tut meiner Vinylversion dieses Albums sehr sehr gut. Klar, gleichzeitig verschroben, groovend und cool legt sich der Sound wie ein Teppich ins Wohnzimmer. Als ob er immer schon da gewesen wäre.
Das Album ist zwar nicht das längste, aber Phosphone Dream ist so durchdacht, interessant und vor allem lässig genug um gleich einen 2. Durchgang zu bestreiten.

Im Vergleich zum Vorgängeralbum "Directions to see a ghost" klingt es rockig-poppiger und prägnanter, aber die Psychedelic ist noch die selbe. Es ist nicht besser oder schlechter (darüber zu urteilen würde ich nie wagen), es ist anders, aber es sind unverkennbar die Black Angels.

Persönliches Highlight dieser Platte ist der Song "True Believers" an dem sich die genialen Velvet Underground eine Scheibe hätten abschneiden können. Wenn die anderen Songs Einzelteile einer Zeitmaschine sind ist dieser Song der Motor. Aber auch der Rest der LP steht dieser Qualität nichts nach, wie z.B. "Yellow Elevator 2", der Titelsong "Phosphone Dream" oder das sehr Doors lastige "Telephone", dass nach einer geglückten Reanimation von "Love me to times" und "Back Door man" erinnert.

Alles in allem. Ein Album dass in die 60er genau so gut passen würde wie in den zum Glück noch vorhandenen "psychedelischen" Teil der 2010 er.

Es gibt nicht viele Bands die diesen Sound der 60/70er so perfekt und authentisch in unser Zeitalter transportieren können. Neben den Black Angels fallen mir jetzt auf die Schnelle noch die Black Keys und Vibravoid ein.

Für mich auf jeden Fall 5 Sterne wert!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gelungenes Ding! Wie immer!, 14. Dezember 2010
Ich schließe mich meinen Vorrednern an!
Da haben die Jungs mal wieder saubere Arbeit geleistet! Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht!
Wer die ersten beiden Platten mag kann ich hier blind zugreifen.

Extra-Lob hat sich bei mir auch der Download-code verdient! Es gibt nix schöneres als ne Vinyl im Schrank und das Ding trotzdem sofort digitalisieren zu können! Die Frage ist nur? Wo zum Teufel soll ich die Platte mit dem Downloadcode runterladen?!?! Ich finds ums verrecken nicht! Vorne auf der Platte ist noch der Sticker drauf "includes mp3 download of the album" aber dann ist nirgens eine Beschreibung und auf Band- und Lablehomepage ist nix zu finden!
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5.0 von 5 Sternen Geile Scheibe, 23. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Phosphene Dream (Audio CD)
Eine tolle Psychedelic-Scheibe von einer geilen Band.
Und das aus Texas!!! Super cool.....
Thanx from Biggi aus Brackwede:-)
Bestelle gerne wieder!
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5.0 von 5 Sternen Psycho vom Feinsten!, 2. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Weihnachtsgeschenk für meinen Sohn. Nach Erwerb natürlich selber reingehört. Totale Begeisterung. Dank Downloadcode auch in meinem Besitz. Natürlich 'nur' digital. Für Fans psychedelischer Klänge klare Kaufempfehlung!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klein aber fein, 24. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Phosphene Dream (Audio CD)
Während die beiden Vorgänger-Alben über weite Teile sehr progressiv, treibend und zumeist recht düster daher kamen (was ich sehr an ihnen schätze), hat man bei Phosphene Dream den Eindruck, die Bandmitglieder hätten alle ein paar Antidepressiver oder ähnliche Gute-Laune-Mittelchen eingeworfen, bevor sie zu Werke gingen.

Dieses Album macht einen "lebendigeren" und irgendwie "fröhlicheren" Eindruck als die Sachen zuvor. Was aber nicht heißen soll, dass mir die vorigen Werke weniger gefallen, nein, sie klingen eben bloß anders als Phosphene Dream.

Leider ist das Album mit 36 min Spielzeit ein bisschen kurz geraten. Die Songs sind diesmal kürzer ausgefallen als jene von den Alben zuvor, die zumeist über 4:30 min gingen. Angesichts des Stils der neuen Songs steht ihnen die verkürzte Dauer aber gut zu Gesicht. Es hätten dann aber gerne ein paar mehr werden dürfen, weshalb ich nur 4 Sterne gebe.
Ansonsten finde ich das Album wirklich klasse. Der frische, groovige Sound hat mich positiv überrascht!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Surrealistic Pillow", Teil 2, 26. April 2011
Von 
Thomas Schmitz (Mechernich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Phosphene Dream (Audio CD)
"Phosphene Dream" hört sich an wie eine Fortsetzung von Jefferson Airplanes Meisterwerk "Surrealistic Pillow". Und Sänger Alex Maas klingt manchmal sogar wie Grace Slick. Man höre nur "True Believers" oder "River of Blood". Musikalisch bewegen sich The Black Angels in dem Bereich, den Jefferson Airplane einst mitbegründet hat: Tief verwurzelt im Psychedelic Rock ist die Band aus Austin, Texas - und steht damit vielleicht auf einer Stufe mit dem Black Rebel Motorcycle Club, der allerdings mehr auf Coolness setzt, und den Norwegern Dungen, die aber noch eine Spur durchgeknallter sind.
Es wabert eine Orgel, auf der Stimme liegt eine ganze Menge Hall, Bass und Schlagzeug bilden eine treibende Einheit. Die Songs sind alle großartig. The Black Angels sind zwar nur eine Kopie der zahlreichen Originale, aber sie machen ihre Sache richtig gut. "Phosphene Dream" ist eine runde Sache. Zwischen all dem Psychedelic-Kram gibt es aber auch ein wenig Lockerheit. "Sunday Afternoon" und "Telephone" sind lupenreine Beat-Nummern, die genau so viel Spaß machen, wie der Rest des Albums.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Retro Rock Deluxe, 18. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Phosphene Dream (Audio CD)
Doors lastig, 60s feeling Pur, das sind die Angels und mit ihren neuen Album bleiben sie ihre linie Treu, absehbare Musik, aber doch wieder interessant wie sie die Töne einsetzen. Die Musik läuft und man kann sich treiben lassen.

Klasse Album auf dauer doch leicht eintönig aber auch wiederum frisch un rockig!
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn man sich ..., 17. September 2010
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Phosphene Dream (Audio CD)
... die Platte der Black Angels eine Weile angehört hat, fragt man sich unweigerlich, was wohl die Eltern der fünf ihren Zöglingen einst ins Müsli gegeben haben. Gut, das fragt man sich bei Daniela Katzenberger natürlich auch, aber wenn wir das Niveau halten wollen, reden wir besser weiter über Musik. Die Frage lautet also, was bringt jungen Menschen dazu, derart konsequent eine ganze Epoche mit ihrem Sound abbilden zu wollen? Jefferson Airplane als Dauerschleife zum Einschlafen und zur Alleinunterhaltung - "Wir sind dann mal weg ..." - nur die olle Videokassette von "Apocalypse Now"? Oder waren es doch, wie der Name ja nahelegt, eher die subversiveren Töne von Velvet Underground? Nun, der beschlagene Fan wird es wissen, für den Rest ist eigentlich nur entscheidend, dass die Black Angels seit ihrem Bestehen den kompletten Facettenreichtum der 70er wieder und wieder durchleben. Ihr größtenteils psychedelisch eingefärbter Breitwandrock drückt schwer und zähflüssig durch die Boxen, man hat sofort das ganze Szenario des Rausches, der ersehnten Entrückheit der damaligen Generation vor Augen, taumelnd, selbstvergessen, der perfekte Trip. Dabei ist die Musik der Band aus Austin, und das wird all jene ärgern, die sich den Namen gern für grabestiefe und todesnahe Gesänge geborgt hätten, gar nicht so düster und schwarz wie vermutet, die ebenso presenten Black Mountain klingen oft luzider und verhangener. Stücke wie "Sunday Afternoon" oder auch das beatleske (!?) "Telephone" sind richtige Glückspillen, kurz, prägnant und voller positiver Energie. Dagegen stehen dann solche wuchtigen Ungetüme wie der Einstieg "Bad Vibrations", "Yellow Elevator" und "River Of Blood", die sich im Vorprogramm der Doors allesamt gut gemacht hätten. Damals. Beim Titelstück kann man exemplarisch hören, dass der Unterschied zum nicht selten breitgewalzten Powerrock der 70er zu heutigen Wiedergängern oftmals nur eine ordentliche Rhythmsection ist, die Songs wirken straffer und in ihrer Kompaktheit zeitgemäßer. Die richtige Platte also für lange und laute Abende. Wer noch einen Extrakick braucht, starrt einfach für die Dauer des Albums aufs idealerweise longplayergroße Cover, der erzielte Effekt ist frappierend. Und preiswert dazu.
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Phosphene Dream
Phosphene Dream von The Black Angels (Audio CD - 2012)
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