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5.0 von 5 Sternen Drei Metalheads auf des Totenmanns Kist' !!!, 7. November 2010
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Crime Always Pays... (Audio CD)
Im Zeitalter des großen Thrash Metal-Revivals, wo quasi an jeder Straßenecke die nächste Prügelcombo einen Plattenvertrag angeboten bekommt, fällt es sichtlich schwer, überhaupt den Blick fürs Wesentliche zu behalten. Das Überangebot guter Thrash-Acts führt automatisch zu Problemen: Gut für die Szene - schlecht fürs Portemonnaie !!!
Wenn mich in diesem Jahr jemand fragen würde, welche drei Thrash-Scheiben ich ihm bedenkenlos empfehlen würde, dann wäre auf jeden Fall der SWASHBUCKLE-Drittling "Crime always pays" dabei. Nach den beiden beachtlichen Vorgänger-Alben "Crewed by the damned" und "Back to the noose" geben sich Admiral Nobeard und seine Crew erneut die Ehre, um die Flagge des Piraten-Thrash hochzuhalten. Zugegeben, dieses Piraten-Image ist sicherlich nicht jedermanns Sache, und bei schneller Betrachtung auch äußerst fragwürdig. Denn durch dieses Freibeuter-Bohei lenkt das Trio vor allem von ihrer größten Stärke ab: Nämlich verdammt geile Songs zu schreiben !!!
Auch auf "Crime always pays" zocken SWASHBUCKLE eine saucoole Melange aus reinrassigem Oldschool-Thrash und mächtigem Moshcore, der man sich als Headbanger eigentlich kaum entziehen kann. Irgendwo in einer stilistischen Schnittmenge aus NUCLEAR ASSAULT , ANTHRAX , S.O.D. , SUICIDAL TENDENCIES und der lebenden Hardcore-Legende PRO-PAIN rüpeln SWASHBUCKLE zielstrebig drauflos, und zeigen der großen Thrash-Konkurrenz, wo der Kapitän den Rum holt. Dabei legt das Trio keinen gesteigerten Wert auf anspruchsvolle Kompositionen, filigrane Gitarrensoli oder sonstigen Prog-Kokolores...nichts da, SWASHBUCKLE stehen auch anno 2010 für simplen Haudrauf-Thrash der Spitzenklasse. Songs wie "Where victory is penned" , "Crime always pays" , "At the bottom of a glass" (Hit!) , "This rounds on you" , "Surf-n-turf" oder das heftige "To steal a life" punkten vor allem durch die energische Gitarrenarbeit (Riffs, Riffs, Riffs!) , und entwickeln aber spätestens im Refrain höchsten Mitgröhl-Charakter. Frontman Nobeard gröhlschreikeift dabei mit einer Galligkeit ins Mikrofon, wie ein blinder Passagier nach der zehnten Runde "Kiel holen". Sic!
Während "Raw doggin' at the raw bar" als dreckiger Groove-Ohrwurm zu Buche schlägt, überraschen SWASHBUCKLE auf "The gallow's pole dancer" mit einem kultigen Disco-Break zum Schieflachen. Einer der größten Pluspunkte dieses Piraten-Trios ist einfach, dass sie sich selber nicht so ernst nehmen...Hauptsache der Spaßfaktor stimmt !!! Bestes Beispiel für diese Lockerheit ist der rabiate Hassbatzen "Powder keg", dessen trinkseeliger Freibeuter-Chorus dem Hörer automatisch ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Etwas feingeistiger sind dafür "You bring the cannons, we'll bring the balls" , "A time of wooden ships & iron man" und der Quasi-Opener "We are the storm", bei denen SWASHBUCKLE ihr Gespür für tolle Melodiebögen auf die Spitze treiben.
Tja, und wie auch schon auf den beiden Album-Vorgängern, so gibt es auf dem neuen 16-Tracker auch einige Akustik-Nummern zu bestaunen, die das brutale Thrash-Geballer allerbestens abrunden. Angenehme Folk-Verschaufpausen wie "Legacy's allure" , "Of hooks & hornswogglers" sowie das bedrohlich einläutende "Slowly wept the sea" schlagen wieder eindeutig den Bogen zum Piraten-Konzept, und gewinnen durch den Einsatz von Violine (mit freundlicher Unterstützung von ELUVEITIE) einen richtig feinen Glanz.
Fazit: Das dritte SWASHBUCKLE-Langeisen ist sicherlich eine lohnende Anschaffung für jeden Thrashcore-Fan auf diesem Erdenrund. Im Vergleich zum direkten Vorgänger "Back to the noose" ist eine großartige Weiterentwicklung zwar nicht unbedingt auszumachen, was die Band aber durch das durchgehend hohe Energielevel mehr als ausgleicht. "Crime always pays" bietet 53 Minuten allerbeste Haudrauf-Unterhaltung, die unglaublich viel Spaß macht. Spaß, verdammt nochmal...und dafür erhalten die drei Langbärte wohlverdiente 5 Sterne für ihr kleines Schatzkistchen.
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5.0 von 5 Sternen Dickes Thrash-Brett, 13. September 2011
Von 
Sascha "metalnews.de" (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Crime Always Pays... (Audio CD)
Kurz uznd knapp. sieht man über das Entertainment Image hinweg (Piraten überall, yarrrr), erkennt man auf der CD schnell eines: sehr klassischen Thrash Metal mit starkem Hardcore-Einschlag. Ein Großteil der Songs ist im Uptempo eingespielt, ein paar Hymnen wie "Powder Keg" und "At The Bottom Of The Glass" runden das ganze ab. Der witzige Charme vom Vorgänger jedoch musste weichen, die Songs sind hart und auf den Punkt gebracht. Melodiöse Lead-Sprengsel lassen sich hin und wieder finden, generell herrscht hier die Keule. Die Akustikstücke sind ebenfalls deutlich reduziert worden und generell düsterer. Piratenfeeling kommt jedoch immer wieder dabei auf.

Ach das Album ist und bleibt ein Brecher, keinerlei Füller, eine Mischung aus Growls und Schrei-Gesang, Piratenchören und Gangshouts. Da wird man wieder herllich nostaligisch und kann das Album auch an einem Stück durchlaufen lassen. Hoch die tassen, this round's on YOU! Volle Punktzahl.
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5.0 von 5 Sternen Pirate Metal - Klappe die 2., 15. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Crime Always Pays... (Audio CD)
Ist schon lustig, was die Amis von Swashbuckle so bieten.

Das eigenwillige Outfit ist nur die Außenfassade, denn innen drin steckt guter bis sehr guter Thrash Metal der amerikanischen Prägung, fett, gutes Riffing, voll gerade aus in die Schnauze, ohne große Schnörkel. Die Jungs sind zudem super nett und haben jede Menge Spaß an der Sache und nehmen nicht alles wirklich so bierernst wie manch anderer dieser Szene. Böse geht anders, aber das ist auch gut so...

Find ich extrem Klasse und macht richtig Spaß beim hören!
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5.0 von 5 Sternen Die Piraten sind zurück!, 12. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Crime Always Pays... (Audio CD)
Ahoi!
Gestern kaufte ich mir das brandneue Album der Thrash Metal Piraten aus New Jersey und hab es schon 4 mal durchgehört. "Admiral Nobeard", "Commodore RedRum" und "Captain Crashride", welcher nicht mehr Mitglied der Band ist, lieferten letztes Jahr ihr 2. Album "Back To The Noose", nun folgt ihr 3. Album "Crime Allways Pays". Die Musik hat sich positiv weiterentwickelt, das wird auch an ihrem neuen Drummer "Bootsmann Collins" liegen, der sein Handwerk gut versteht.

Einerseits findet man auf dem Album harten klassischen Thrash Metal mit Growling, andererseits karibische Akkustikklänge, welche das Album auflockern. Sonst findet man wenig Abwechslung.
Die Akkustikparts sind gut gelungen, was auch an den Gastauftritten von Anna Murphy und Meri Tadi'(beide von Eluveitie) liegt. Allerdings klangen die Akkustikstücke aus "Back to the Noose" karibischer, was ich passender empfunden habe.

Aber jetzt zum wichtigen: zum Metal. Wie im letzten Album sehr harter und schneller Thrash Metal. Das Growling vom "Admiral" klingt drecking wie früher, was wunderbar zum Piraten Immage der Band passt. In diesem Album shoutet er auch sehr viel, das passt super! Die Tracks sind durchschnittlich länger als bei "Back to the Noose, wo nur 2 Stücke länger als 3 Minuten waren. Dadurch kommen in den einzelnen Songs viele Variationen, wie Tempowechsel, vor. Im Großen und Ganzen hat sich die Musik, meiner Meinung nach, positiv entwickelt.
Es gibt keinen richtigen Überhit, wie es beim letzten Album der Song "Cruise Ship Terror" war, aber als Anspieltipps würde ich folgende nennen: "Crime Allways Pays", "At The Botton Of A Glass" und "Gallow's Pole Dancer".

Schlussendlich würde ich dieses Album jedem empfehlen, der ihr letzteres Album mochte. Auch Fans schnellen Thrash Metals sind hier richtig bedient.
Das Albumcover finde ich übrigens auch super!
Ich gebe 5 Sterne für dieses tolle Album!
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Crime Always Pays...
Crime Always Pays... von Swashbuckle (Audio CD - 2010)
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