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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glanzleistung: (Orfeos) Krauss-Ring
Zunächst muß ich sagen, daß dies meine zweite Krauss-Ring-Box ist. Die Erste von Archipel hat mich schon mitgerissen, doch Orfeo hat klanglich noch einiges mehr aus der Aufnahme herausgeholt und bietet damit nun ein noch besseres Ring-Erlebnis.

Es sind diese seltsamen plötzlichen Begebenheiten, in denen Zufälle schalten und walten,...
Vor 14 Monaten von Klassikfreund veröffentlicht

versus
4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen high price, and quality inferior ; no better tnan LAUDIS, Foyer( Laudis, Lic.), Melodram, etc...
ORFEO ed.are very-very decevant...for the highest price, of all, it is a large inferior sound quality, compare to LAUDIS, Foyer( Laudis, Lic.), Hunt/Arkadia, Melodram and golden Melodram, and Music and Arts ....
Vor 7 Monaten von Jean-yves Denizet veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glanzleistung: (Orfeos) Krauss-Ring, 4. August 2013
Von 
Klassikfreund (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ring des Nibelungen (Audio CD)
Zunächst muß ich sagen, daß dies meine zweite Krauss-Ring-Box ist. Die Erste von Archipel hat mich schon mitgerissen, doch Orfeo hat klanglich noch einiges mehr aus der Aufnahme herausgeholt und bietet damit nun ein noch besseres Ring-Erlebnis.

Es sind diese seltsamen plötzlichen Begebenheiten, in denen Zufälle schalten und walten, die dann unvermittelt ein herausragendes Ergebnis zeitigen: 1953 war Hans Knappertsbusch abgesprungen, und Clemens Krauss erhielt die Möglichkeit, auf dem Grünen Hügel zu debütierten. Dieses Debüt, kein Jahr vor Krauss' unerwartetem Tod, bescherte dem Wagner-Liebhaber einen wahren Schatz.

Durchschlagende Qualitäten

Schon die ersten Worte der Rheintöchter offenbaren eine der großen Stärken dieser Einspielung: die Textverständlichkeit der Sänger. Man gerät durch die lyrisch klare Leistung zu Beginn des Rheingolds in einen "Sangessog", der einen unversehens erfaßt und durch die gesamte Tetralogie trägt. Der Grund dafür findet sich im Solisten-Ensemble:

Trotz der Doppelbelastung durch den Lohengrin gibt Wolfgang Windgassen einen leuchtend klaren Siegfried. Hans Hotter überzeugt als Wotan. Dramatisch wie energisch zeigt sich Astrid Varnay, die nicht grundlos neben Kirsten Flagstad und Birgit Nilsson als eine der großen Brünnhilden gilt. Josef Greindl glänzt als Fafner, Hunding und Hagen, Gustav Neidlinger als Alberich. Aber auch Ramón Vinay und Regina Resnik geben ein leidenschaftliches Wälsungenpaar. Insgesamt spürt man hier noch deutlich den Geist großartigen Wagner-Gesangs, der Bayreuth damals so zu eigen war.

Krauss klares und die Sänger rücksichtsvoll unterstützendes Dirigat ist das zweite Juwel dieser Aufnahme. Es schafft die Gratwanderung und macht die Musik so zum ausdrucksstarken, präsenten, aber gleichberechtigten Partner der Sänger. Damit ist dieser Ring akustisch ein Paradebeispiel für das, was Wagner dahingehend immer gefordert hat: die Einheit von Musik und Gesang. Krauss' Interpretation entfaltet die Musik als Rahmen (für die Sänger) und als Bild zugleich.

Minenfeld: Klangbild?

Ja, zwischen der Aufnahme und ihrer Veröffentlichung in dieser Box liegen 57 Jahre. Und ja, es ist ein Live-Mono-Mitschnitt. Nichtsdestotrotz hat Orfeo viel getan, damit dieser Ring sprichwörtlich klingt. Der Gesang ist glasklar, die Musik kommt gefühlt aus dem Orchestergraben und nimmt die Sänger mit, während sich Publikumsgeräusche ebenso sehr in Grenzen halten wie Hintergrundrauschen oder Bühnengeräusche.

Fazit

Mit den beiden Furtwängler-Ringen (1950 und 1953) und den beiden Thielemann-Ringen (Wien und Bayreuth) nimmt dieser Ring musikalisch wie gesanglich zu Recht einen der vorderen Plätze meiner Ring-Sammlung ein.

(Das Begleitheft ist in deutscher, englischer und französischer Sprache.)
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Gesamteindruck beeindruckende Aufnahme, 22. Dezember 2012
Von 
Grüner Baum - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Ring des Nibelungen (Audio CD)
Die Box von Orfeo d'Or enthält auf 13 CDs die Live-Mitschnitte aus Bayreuth vom 8.-12.August 1953. Die einzelnen CDs stecken in einer simplen Papierhülle ohne Information über den Inhalt, auf der CD selber sind grob Oper und Teil der Oper abgedruckt. Es gibt ein Booklet mit einer Zusammenfassung in Szenen und Sängerlisten. Ein Libretto ist nicht enthalten.

Die Klangqualität der Aufnahme ist bei den Sängern größtenteils sehr gut und beeindruckend. Die Stimmen sind gut eingefangen - sogar in den Obertönen - und stehen mit viele Räumlichkeit zwischen den Stimmen. Die Textverständlichkeit ist meistenteils sehr gut. Nur in der Götterdämmerung mit den vielen Szenen mit vielen Personen ist die Differenziertheit manchmal etwas eingeschränkt. Der Klang der Instrumente ist für eine Aufnahme aus der Zeit ok und nie unangenehm, freilich im Vergleich zu modernern Aufnahmen aber eingeschränkt und wer noch keine modernere Aufnahme zum Genuß der instrumentellen Anteile hat, sollte erst mal dort zugreifen. Wie diese Aufnahme im Vergleich zu den beiden anderen der selben Aufführung (z.B. von Gala und Archipel) zu bewerten ist, kann ich nicht beurteilen, da ich sie nicht kenne.

Das Dirigat von Krauss ist eher zürig recht sachlich, reduziert das 'große' und pathetische des Rings. Es stellt sich in den Dienst der Geschichte und der sie verkörpernden Sänger, harmoniert gut mit ihnen. Das ist intelligent und künstlerisch beeindruckend. Wer aber das 'große' Wagnergefühl sucht, der findet es hier weniger.

Rheingold: Hans Hotter war über lange Jahre der Standard-Wotan in Bayreuth und ist auf vielen Live- und Studioaufnahmen bis Mitte der Sechziger (z.B. bei Solti) zu hören. Hier hören wir ihn zwei Jahre nach seinem Bayreuth-Debüt und die Stimme hat noch viel mehr Fundament und mehr tiefes Bassfundament als später. Die würdevolle Ausstrahlung des Götterchefs findet sich so hier viel besser dargestellt als in späteren Aufnahmen. Es findet sich schon die differenzierte, reflektierte Interpretation des Intrigen spinnenden und seine Pläne verfolgenden Obergotts späterer Aufnahme, noch etwas weniger differenziert in den Details, dafür aber frischer und anspringender.
Gustav Neidlinger gibt einen überzeugenden Alberich, der mit viel Kraft agiert und zwar beißend auftritt, aber nicht unangenehm geckig. Erich Witte besticht als ein sehr präsenter und schön singender (manchmal vielleicht einen Tick zu lyrisch) Loge. Ira Malanuik als Fricka hat einen eher weichen Mezzo; sie singt klangschön, kann so aber das dramaturgische Gegengewicht zu Wotan für mich nicht ganz überzeugend verkörpern. Ludwig Weber und Josef Greindl sind würdige Fasolt und Fafner, wenngleich für mich nicht ganz mit der Präsenz, die man sich von den Riesn wünscht.

Walküre: Besonders bestechend hier die starke Leistung von Ramon Vinay als Siegmund. Er singt mit einer starken Mischung aus Stimmgewalt und großer Sauberkeit. Er transportiert viel Emphase und Gefühl, die aber immer angemessen künstlerisch kontrolliert wird. Eine sehr starke Leitung. Regina Resnik als Sieglinde hat ein eher dunkles Timbre und die Stimme klingt öfters etwas verschattet. Die eher erzählerischen Anteile ihrer Szenen (v.a. in der ersten Begegnung mit Siegmund) gelingen sehr gut und lebensnah, in den Liebesszenen knistert es mir etwas zu wenig zwischen den beiden.
Josef Greindl als eher lyrisch geprägter Bass ist vielleicht nicht die Idealbesetzung für Hunding, aber gemessen daran macht er das sehr gut und mit für seine Verhältnisse viel Kraft. Im ganzen erscheint er aber nicht als ein kraftvoller Hunding, sondern eher als ein charaktervoller und wählt einen eher kopf- als bauchgesteuerten Zugang. Das passt nicht so hunderprozentig zur Figur, ist aber auf seine Weise gut gemacht. Hotters Wotan kann hier noch mehr überzeugen als im Rheingold. Er kombiniert sehr beeindruckend Kraft mit Differenziertheit und hat eine beeindruckende Präsenz.
Bei der Brünhilde gibt es in meiner Wahrnehmung ja grob zwei Ausrichtungen. Die eher dramatische, kraftvolle, strahlende, 'wagnereske', die kriegerische Walküre betont und die zurückhaltendere, lyrische, die Person betonende. Das ist oft weniger eine Frage unterschiedlicher künstlerischer Auffassung als eher den vorhandenen stimmlichen Mitteln geschuldet. Astrid Varnay gehört eindeutig zum ersten Typ und da ich den zweiten bevorzuge, hat sie es nicht leicht bei mir. Aber ihr Weg ist künstlerisch begründet und wertvoll und sie singt mit viel Fundament, Kraft und Sicherheit, stärker im dunklen Grundton, der ihr in den ruhigeren Szenen hilft, beindruckend, wenn auch nicht ganz so hell und strahlend in den hohen Tönen wie z.B. Flagstadt und Nilsson. Sie verlässt sich nicht ganz auf die Strahlkraft ihrer Stimme, sondern differenziert und variiert, wenn auch weniger als ich mir das wünschen würde. Wer die walkürenhafte Walkure mag, wird hier viel Freude finden, auch wenn ich sie innerhalb dieser Rolleninterpretation einen Tick schwächer als Flagstadt und Nilsson einstufe.

Siegfried: Paul Kuen als Mime wählt leider den oft gewählten Weg den Zwerg durch besondere Geckigkeit in der Stimme als verschlagen zu charakterisieren. Er singt voll und strömend und mit viel Präsenz, aber so ganz kann mich dieser Zugang immer nicht überzeugen.
Hotter als Wanderer kann mich hier einen Tick weniger überzeugen. Ich weiß nicht, warum er es tut, aber er versucht hier noch mächtiger und kraftvoller zu singen als vorher und klingt dadurch gelegentlich etwas verschattet. Die Differenziertheit in der Intonation lässt nach. Seine Szenen mit Siegfried wirken etwas hektisch.
Wer sich wie ich angesichts späterer Aufnahmen Windgassens als Siegfried ob seines eher schlanken Tenors gewundert hat, warum er je der beherrschende Siegfried seiner Zeit wurde, der findet hier die Antwort. Zwei Jahre nach seinem Bayreuth-Debüt hat seine Stimme noch viel mehr Kraft und Ausstrahlung als später. Er hat nicht das baritonale Fundament anderer Wagner-Tenöre, aber er verkörpert den strahlenden Held hier viel überzeugender als später. Die Strahlkraft kommt freilich mehr aus Intelligenz denn aus Kraft, aber seine dramaturgische Präsenz ist hoch und er singt sehr, sehr sauber. Nur in den besonders dramatischen Szenen merkt man das im Vergleich schwächer ausgeprägte Volumen seiner Stimme dann doch.
Varnays Bründhilde schafft hier noch besser als vorher die Kombination aus gleichzeitiger Kraft und Weichheit, aber dafür hat mir hier noch etwas mehr der Ausdruck der Persönlichkeit der Brünhilde gefehlt.

Götterdämmerung: Die letzte Oper ist leider die schwächste der Box. Es gibt die oben beschriebenen Probleme mit der Differenziertheit der Stimmen in den Szenen mit viel Akteuren. Auch können sowohl Josef Greindl als Hagen, Hermann Uhde als Gunter und Natalie Hinsch-Gröndahl als Gutrune nicht wirklich überzeugen. Hinsch-Gröndahl macht das ordentlich, bleibt aber blass. Auch Greindl und Uhde haben eigentlich nicht die Kraft und Präsenz in Stimme und Auftreten, die für die Figuren notwendig wären. Sie versuchen sie aber zu erzeugen und das klingt dann oft etwas herausgepresst, beeinträchtigt den Fluß der Stimme und die Differenziertheit der Intonation.
Windgassen versucht hier mitzuziehen und will auch kraftvoller singen, als ihm das eigentlich möglich ist. Dadurch klingt die Stimme dann aber eigentümlicherweise zwar immer noch schön, aber eigentlich eher dünner.
Varnay übertreibt es hier leider mit der Dramatik, die in meinen Ohren leider öfters schrill und laut wird. Um viel Kraft zu erzeugen klingt die Stimme gepresst. Die dramaturgische Darstellung wird dadurch noch einen Tick unpersönlicher.

Fazit: Die schwächere Göttderdämmerung und die für mich nicht ausreichend überzeugende Brünhilde und Hunding schmälern rein formal die Qualität über den ganzen Ring gesehen, gleichzeitig abe bleibt der Gesamteindruck über weite Teile fantastisch. Vor allem die hohe Präsenz der Stimmen im Raum, die Sauberkeit des Gesangs und die künstlerisch durchdachte dramaturgische Darstellung der meisten Figuren ist packend und beeindruckend.
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolute schönheit, 18. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ring des Nibelungen (Audio CD)
Auch diese historische ring-aufnahme, gerade von orfeo veröffentlicht, von 1953 (bayreuth>), darf in keiner diskografie von wagner-liebhabern fehlen: und zwar vor allem nicht wegen des dirigats von clemens krauss, der eine zügige, leichtfüßige auslegung darbietet, so als ob der fatale untergang der götter etc. von vorneherein feststünde; und dabei immer wieder hoch differenzierte intime akzentuierungen vorzunehmen weiß.- die damals zumeist recht jungen sänger sind alle auf hohem niveau. - eine kristalline freude ist diese bewegende live-aufführung (gut passend zu den abstraktionslinien der regie von wieland wagner....)
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen high price, and quality inferior ; no better tnan LAUDIS, Foyer( Laudis, Lic.), Melodram, etc..., 17. März 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ring des Nibelungen (Audio CD)
ORFEO ed.are very-very decevant...for the highest price, of all, it is a large inferior sound quality, compare to LAUDIS, Foyer( Laudis, Lic.), Hunt/Arkadia, Melodram and golden Melodram, and Music and Arts ....
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9 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER Ring, 13. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Ring des Nibelungen (Audio CD)
mein erster Ring, ich bin überwältigt durch die Schönheit der Stimmen (alle Sänger, ohne Ausnahme), die Spannkraft der Dirigat, die Klarheit der Bearbeitung der Originaltonbänder durch Orfeo. Das Set gehört ab sofort zu meiner Einsame-Insel-Sammlung.
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Der Ring des Nibelungen
Der Ring des Nibelungen von Astrid Varnay (Audio CD - 2010)
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