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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 11. März 2009
Das Genre Zombie-Fiction hat ja in den letzten 5 Jahren ein riesiges Comeback erlebt.

Manche Sachen waren großartig (z.B. David Moody mit Autumn, Spiele wie Last Night On Earth oder natürlich All Flesh Must Be Eaten), aber wie es bei viele gute Ideen ist wurde der Markt auch mit arg mittelmäßiger Dutzendware überschwemmt.
Der klassische Zombie-Apokalypse-Survival-Horror wirkt beim 180sten Aufguss eben auch ein wenig sehr vorhersehbar, daher muss ich sagen dass ich mich zwar über das Comeback unser aller Lieblingsuntoter gefreut habe, mitunter aber etwas genervt über das wurde, was an Zeug herauskam.
Ähnlich wie bei den Vampiren in den 90ern wurden die gleichen Klischees immer und immer wieder neu aufgekocht, was mache Romane und Filme einfach fürchterlich öde machte - zumal Zombies ja auch nicht für totale Originalität stehen.

Wie dem auch sei - einer der ersten bei dieser Welle des Zombie-Comebacks war ja Max Brooks mit seiner Zombie-Survival-Guide... einem bierernst geschriebenen und schrägen Führer für den Kampf gegen die Untoten. Das Buch zeichnete sich durch eine bemerkenswerte Glaubhaftigkeit aus, Brooks nimmt sich des Themas sehr ernst und gründlich an.
Im gleichen Stil geht es mit WORLD WAR Z weiter. Einige Jahre nach der globalen Zombie-Apokalypse, die die Menschheit nur knapp überlebte, berichten die Veteranen aus ihrer Sicht von diesem Krieg. Das Buch besteht aus einigen Dutzend chronologisch geordneten Interviews und Berichten vom Kampf gegen die Zombies.
Auch hier gilt: Brooks nähert sich seinem Thema authentisch und ohne jeden Klamauk, sondern schreibt durchaus ernste Interviews, das Buch liest sich direkt realistisch.

Brooks nimmt sich vor dem Hintergrund des Krieges gegen die Zombies zahlreiche Themen vor: so lässt er seine aus allen ethnischen Hintergründen stammende Protagonisten lange über moralische Themen debattieren, wirtschaftliche Abhandlungen halten und geht allgemein sehr auf die Psychologie des Krieges und des Überlebens ein. Jedes Interview ist dabei vielschichtig und nimmt sich einen neuen Aspekt vor - und bemerkenswert, wie subtil Brooks den Schreibstil variieren kann.

Letztlich schildert WORLD WAR Z nicht den "normalen" Zombie-Suvival-Horror (sprich: eine Handvoll Überlebende gegen die wandelnden Toten, mit schwindenden Resourcen und internen Streitigkeiten), sondern macht die Zombie-Apokalypse GLOBAL.

Ich selbst halte WORLD WAR Z für eines DER definitiven Highlights dieses Zombie-Comebacks.
Genauso wie die ebenfalls sensationell gute Audiobook-Version (mit einem echten Staraufgebot, u.a. Henry Rollins, Mark Hamill und John Tutturo) ist WORLD WAR Z einfach ein intelligent gemachtes Vergnügen, bei dem sowohl Fans der Zombie-Apokalypse wie auch allgemein an Phantastik Interessierte auf ihre Kosten kommen werden. Selten wurde in der SF der Beinahe-Weltuntergang authentischer und detaillierter geschildert - und die zahlreichen Abhandlungen zu anderen Themen (z.B. wie Kriege ökonomisch und nicht militärisch gewonnen werden, welche Auswirkungen permanenter Kampf hat etc.) sind inspirierend geschrieben und einfach interessant präsentiert.

Alles in allem ein grandioses Buch - für alle Fans einschlägiger Bücher eine unbedingte Kaufempfehlung!
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am 10. November 2006
I believe it, all of it. Somehow I fell asleep and missed all the events described in this book. That is how real this feels.

Max Brooks (in this book) doesn't write about horror and blood and guts, this is a history book. People relate how they experienced wartime. There are precious little actual zombies about, even the word itself is seldom used, since it is deemed inaccurate.

Like any good history book it has clearly divided thematic chapters like "Warnings" and "Blame". The conclusion is very satisfactorily executed with an outlook into the future.

The different, international what-if-situations are very believeably and intelligently spun out from the political and cultural situation today.

If some of the so called journalists nowadays would employ half as much drive for serious fact finding and well balanced representation that this quasi history does, reading the papers or watching the news would be a joy instead of a chore.

Audio book format:

5 CDs, each with about 17 tracks, each essay consisting of several tracks makes for hasslefree listening. There are no audio FX, except for an appropiately creepy sounding "jingle" in between chapters.

The voices are well known: Jürgen Prochnow, Mark Hamill and John Turturro to name but a few. The accents are a joy to listen to.

Kudos especially to Mark Hamill who plays a US-Marine very well and with gusto.

The only qualm I have with this is that it leaves me ravenous for more. I want to know how the Palestine/Israel question was solved. What happened to all those who hoped to escape to the North, because the living dead would freeze only to face starvation and freezing themselves? How did those countries fare that didn't subscribe to the solution proposed at the Honolulu Conference?

Maybe Mr Brooks can be compelled to write more. I sure hope he does.
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am 31. Mai 2007
Kein Wunder, daß sich gerade Brad Pitt sich die Rechte für die Verfilmung dieses Buches gleich wenige Wochen nach der Veröffentlichung gesichert hat. Und ich denke an den "Fight Club"-Brad Pitt.

Was hier beschrieben wird, deklassiert sämtliche Zombie-Filme. Max Brooks legt dem Zombie-Niveau nicht nur eine Schippe drauf: Er setzt dem Szenario ein ganzes Stockwerk drauf!

Mir wurde schwindelig.

Was passierte nachdem alle Mitmenschen zu Untoten wurden ? Max Brook erzählt es in diesem Buch haarklein. Aus jedem Blickwinkel.

Was passierte in Hamburg? Was passierte in Paris? Sibirien? Was passierte in Los Angeles ? Und was geschah 5 Jahre später?

Die Weltwirtschaft zerfiel. Ausgerechnet Süd-Afrika, Kuba und Israel profitierten von "Zack" (Der Name "Zombie" wird im Buch kaum noch verwendet, aus Gründen, die er innerhalb des Buches erläutert).

Ein großartiges Buch! Das Englisch ist recht leicht - man benötigt das Wörterbuch nicht oft. Max Brooks benutzt einen kargen Grundwortschatz - ausreichend für Abiturienten.

Fazit: Wenn das Buch nicht irgendjemand mal schnell ins Deutsche übersetzt, dann ...
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am 23. Februar 2013
Ich fand das Buch nicht schlecht - aber es fehlt die dauerhafte Spannung, das Mitfiebern mit Charakteren, der Einbezug in das Geschehen. Zudem fand ich die vielen militärischen Beschreibungen etwas übertrieben (mir wären mehr Erfahrungen aus dem menschlichen Umfeld wichtiger gewesen) - dies mag jedoch auf Geschlechterdifferenzen zurückzuführen sein.
Geeignet mag es z.B. für Menschen sein, die gern Horror/Zombie-Bücher mögen und denen ein zusammenhängende Story um einen Protagonisten nicht so wichtig ist und die es mögen, wenn alle Kapitel inhaltlich voneinander getrennt sind (auch wenn kleine Anspielungen zwischenzeitlich da sind, die eine Verbindung aufbauen)
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am 7. Dezember 2015
Als ich gehört habe, dass das Buch nicht sonderlich viel mit dem Film zu tun hat, war ich sehr gespannt.
Ich hab's mir für den Kindle gekauft und auf dem Weg zur Arbeit gelesen. Anfangs war ich etwas irritiert über die recht knapp gehaltenen Berichte der Überlebenden und deren "Ersterfahrungen" mit dem Z-Virus. Natürlich erwartet man eine fortlaufende Geschichte, doch hier knüpft sich Sichtweise an Sichtweise, und das über den gesamten Planeten verstreut. Zusammen gibt es allerdings ein ziemlich spannendes und auch ernüchterndes Bild ab... insbesondere über die Abgründe der Menschheit. Denn nicht nur Zombies sind hier die Gefahr!
Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch, wenn auch ein eigenartiger Einstieg in den Arbeitstag (aber abends im Bett lesen ist wohl auch keine Option, oder?)
Achtung Spoiler: Brad Pitt kommt nicht vor! ;)
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am 22. Juni 2013
Max Brooks schreibt es schon auf dem Titel Bild zu World War Z: "An Oral History of the Zombie War". Und er liefert, was er verspricht. Brooks beschreibt die Zombokalypse (ich habe den Begriff bei Peter Clines' "Ex-Heros" geborgt; auch absolut lesenswert, wenn Sie das Thema interessiert!). Wo kommen die Zombies her, welche Folgen hat das Erscheinung, was tut die Menschheit dagegen. All diese Fragen beantwortet (oder besser lässt beantworten) Max Brooks mit unzähligen Interviews (von einem UN-Mitarbeiter durchgeführt, im (logischerweise anders aufgebauten) Film ist das Brad Pitt). Und genau darin liegt das absolut Großartige des Buchs: Brooks deckt durch den Wechsel der Befragten die ganze Welt ab, stellt nicht nur Personen aus verschiedenen Ländern vor, sondern zeigt auch, wie unterschiedliche Bevölkerungsschichten mit der Bedrohung umgehen. Somit gelingt es Brooks, ein absolut glaubwürdiges und allumfassendes Bild der Katastrophe zu zeichnen. Ich persönlich habe ein derartiges Vorgehen bislang noch in keinem Buch gefunden - und fand das einfach unheimlich spannend und authentisch. Logischerweise bekommt man durch diese Erzählweise einen etwas anderen Spannungsbogen als bei einem "normalen" Thriller; es heißt also, sich auf Neues einzulassen.
Aus meiner Sicht ein großartiges Buch, welches dem Leser immer wieder Schauder über den Rücken laufen lässt, weil man ständig denkt: "Das ist absolut realistisch, so könnte das wirklich ablaufen...". Fünf Sterne für ein Buch, das man aus meiner Sicht auf jeden Fall vor dem Film (sofern man ihn sehen möchte) lesen sollte.
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am 5. Januar 2015
Max Brooks' Vorlage für den gleichnamigen Film mit Brad Pitt hat so überhaupt nichts mit der Mittelmäßigkeit des Films zu tun. Das Buch ist als rückblickender Bericht aufgebaut, der die Entwicklung und einzelne bemerkenswerte Schlachten im Zombiekrieg weltweit beleuchtet, untersucht und versucht für künftige Schlachten (die Zombies sind ja bei Weitem noch nicht ausgerottet) entscheidende Hinweise zu geben. Es ist in Form von O-Ton Augenzeugenberichten und Interviews geschrieben und der Leser wird ohne Vorwarnung und Einleitung in die Ereignisse geworfen, wodurch die Geschehnisse ungefiltert wirken und direkt auf den Leser einwirken können.

Ein fesselndes Buch über die Entwicklung von Menschen in einer lebensbedrohlichen Krise, die halt zufällig Zombies sind. Letztendlich geht es darum, wie sich Menschen in solchen Situationen verhalten, die das Beste und das Schlechteste aus ihnen herausholen. Und wie sich neue Regierungen bilden, die dann wieder dieselben Fehler der alten machen.

Ich kann auch das dazugehörige Hörbuch (auf Englisch) empfehlen.
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am 5. März 2013
Einige Seiten braucht es, um sich an den Stil der im Rückblick erzählten Mini-Episoden aus der Sicht des jeweiligen "Interview-Partners" zu gewöhnen.
Aber es lohnt sich!

Aus der Sicht einfacher Menschen und hoher Tiere aus allen Ecken der Welt wird der im Buch bereits zurückliegende weltweite Kampf gegen die Zombies beschrieben - immer mit einem eigenen Erzählstil, eigenem Fokus und sehr glaubwürdig formuliert.
Nicht nur das absterbende Alltagsleben, die Flucht von Millionen, sondern auch die harten Entscheidungen der Machthabe, ihr Versagen, ihre Erfolge werden greifbar. Brooks erschafft ein dichtes, lebendiges, grausames Bild eines Konflikts, den die Lebenden gewonnen haben - aber der Preis, den jeder dafür zahlte, wird ebenso sichtbar.

Mein Fazit: Ein hervorragendes Buch, eine absolute Empfehlung!
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am 25. Juli 2013
Ich habe mich lange auf dieses Buch gefreut, wurde es doch als die Pflichtlektüre für Zombie Fans gefeiert und gelobt. Auch der Stil schien viel versprechend...nicht eine Geschichte, nicht ein Held, nicht ein Retter....sondern ein Sammelsurium aus vielen Geschichten, aus aller Welt, das ein globales Bild der Katastrophe zeichnet und das ganze Ausmaß der Katastrophe für den Leser spürbar macht. Eine geniale Idee, doch leider schafft der Autor es nicht, diese auch vernünftig umzusetzen.

Zu Beginn hat Max Brooks noch ein Gespür für die richtige Stimmung, die ersten Geschichten sind spannend, durchaus fesselnd und machen Lust auf mehr. Doch das Gefühl verfliegt sehr schnell und kurz vor Halbzeit wird das Buch extrem langatmig und man muss sich beim Lesen extrem anstrengen. Brooks beweist bei der Auswahl der "Interviewpartner" kein besonders glückliches Händchen. Sehr viele wirken auf den Leser schnell arrogant und unsympathisch und leider vergibt Brooks an diese Charaktere die meisten Seiten.
Während die interessanten Geschichten aus dem Volk schnell abgehandelt sind, quält Brooks seinen Leser seitenlang mit den Militär- und Politikgeschichten, die entweder zum einschlafen langweilig sind oder sich immer und immer wiederholen.
Nach der dritten Militärgeschichte hat man es verstanden, dass die modernen Errungenschaft der Hightech Army nicht gegen Zombies wirken und die Soldaten am Boden zerstört sind. Aber es kommt noch eine vierte, fünfte, sechste....Geschichte mit dem selben Tonus und die wirklich interessanten Berichte aus dem Alltag gehen unter. Auch erstickt das Buch stellenweise in Klischees. Eine Tatsache über die man hinweglächeln könnte, würde der Rest des Buches passen, hinzu kommt noch etwas Pathos - man denke an den gefeierten Regisseur der die Menschen mit seinen Filmen rettet - und es wird immer schwerer das Buch zu Ende zu lesen.

Ein Buch dem eine tolle Ausgangsidee zu Grunde liegt und das zwischen all den vielen langweiligen Seiten die ein oder andere ergreifende Geschichte zu erzählen hat. Durch den aktuell laufenden Kinofilm, wird es sicher viele neue Leser finden, aber dem Kultstatus, der dem Buch bisweilen nachgesagt wird, wird der Roman nicht gerecht.
Um 50% gekürzt könnte "World War Z" eine nette Zombie Lektüre für zwischendurch sein, in der aktuellen Form ist es in erster Linie langwierig und über sehr weite Strecken auch einfach langweilig.
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am 9. April 2014
Roman und Film haben nur am Rande miteinander zu tun, der Roman besteht aus der Schilderung einzelner eher unabhängiger Episoden im Krieg gegen die Zombies im Gegensatz der doch geschlossenen Handlung des Films. Einzige Schwäche des Romans: Zombies als wandelnde Tote. Hätte der Autor die angedeutete Idee infizierte als Träger einer Art Tollwut weiter verfolgt, dann wäre es ein bestürzender Roman geworden. Im Frühling auftauende Zombies oder Herden vom in Ozeanen herumwandernden Untoten ist dann doch ein wenig zu Absurd. Woher bekommt ein Zombie die Energie, sich zu bewegen, wenn sein Körper keinen Stoffwechsel mehr hat? Warum fressen Zombies ihre Opfer auf, wenn ein Biss zur Übertragung des Erregers reicht? Eine grassierende Seuche, die Menschen in tollwutartige Raserei versetzt, wäre realistischer und damit bestürzender. Wer diese Unlogik beiseite schiebt, der kann die Story durchaus "genießen". 5 Sterne für die spannende Unterhaltung.
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