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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sick? Ja! Aber auf eine positive Art und Weise...
Was soll man zu diesem Album sagen? Also entweder man liebt es oder hasst es (wie man an den vorherigen Rezensionen sehen kann). Ich gebe zu, dieses Album der Wüstenrocker ist anders als die Anderen. Wer ein neues "Songs for the Deaf" erwartet sollte die Finger von dieser Scheibe lassen. Wer sich allerdings mal Zeit nimmt für dieses Monstrum an Musik, wird...
Veröffentlicht am 30. August 2007 von Thomas Aigner

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider kein Meisterwerk - aber besser als nix.
Leider kann ich die Alben immer nur mit meinen ersten CD's von Qotsa vergleichen... Songs for the Deaf & Rated R. Dieses Album versucht irgendwie das Melancholy-Album LtP zu überspringen und Rated R neu zu erfinden, nunja. Ohne Oliveri & Lanegan als Alternativsänger ist das Album einfach zu sehr auf JH ausgerichtet und wirkt einfach nur langweilig. 2-3...
Veröffentlicht am 23. November 2008 von Andreas Gohl


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sick? Ja! Aber auf eine positive Art und Weise..., 30. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Era Vulgaris (Audio CD)
Was soll man zu diesem Album sagen? Also entweder man liebt es oder hasst es (wie man an den vorherigen Rezensionen sehen kann). Ich gebe zu, dieses Album der Wüstenrocker ist anders als die Anderen. Wer ein neues "Songs for the Deaf" erwartet sollte die Finger von dieser Scheibe lassen. Wer sich allerdings mal Zeit nimmt für dieses Monstrum an Musik, wird durchaus Gefallen an diesem Meisterwerk finden. Klar, es ist progressiv und schwere Kost, aber es groovt auch ganz schön. Bei Stücken wie "I'm Designer" oder die nächste Single "3's & 7's" hab ich mich schon ein paar mal ertappt wie meine Füße auf und ab wippten. Komischerweise gefällt mir das bluesige Stück "Make it with Chu" auch sehr gut obwohl es von vielen als etwas schwächer bezeichnet wurde. Bei "Turnin on the screw" oder "Misfit Love" die durch Dave Grohls hart gespielten Drums auftrumpfen, möchte man sowieso nur noch lauter drehen. Endfazit: Die Queens of the Stone Age lassen sich nicht in eine Schublade stecken und versuchen nicht krampfhaft ein neues "Songs for the Deaf" zu schreiben sondern erfinden sich immer wieder neu. Und es funktioniert ja auch! Ich finde soviel Mut sollte belohnt werden! Kaufen und Staunen!

Anspieltips: "I'm Designer"; "3's & 7's"; "Turnin' on the Screw"
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wüste lebt!, 8. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Era Vulgaris (Audio CD)
Alle großen Bands haben ein kongeniales Meisterwerk geschaffen, an dem sie sich ihr gesamtes restliches Musikerleben lang messen lassen müssen. "Songs For The Deaf" war und ist QOTSA's Meisterstück und wird es ewig bleiben. Das ist aber KEIN Grund auf jede Nachfolgerplatte einzudreschen. "Lullabies To Paralyze" hatte ihre Schwächen und auch "Era Vulgaris" glänzt nicht durchgängig. Doch die Platte hat es verdient, dass man sie eigenständig bewertet. Man sollte nicht ständig über die Schulter in die "wüste" Vergangenheit zurück blicken oder sogar heiligen Kyuss-Zeiten nachtrauern. Josh Homme kann sich nicht 16 Jahre lang selbst kopieren.

Als Fan der ersten Stunde kann ich zur Platte nur sagen, dass sie absolut gelungen ist. Wieder weit ab vom Mainstream, anders als der Vorgänger, begeistert mich vor allem die Vielfalt der ausgewählten Songs. Von eher ruhig, schon blusig angehauchten Tracks wie "Make It Wit Chu" bis hin zu QOTSA-typischen Krachern wie "Sick, Sick, Sick", "Misfit Love" oder "Battery Acid" bietet "Era Vulgaris" von Anfang bis Ende Abwechslung. Von Langeweile keine Spur. Geschrammelte Gitarren, geprügelte Drums und dazwischen die unverwechselbar charismatische Stimme von Josh Homme. Das Album bietet staubtrockenen Rock bester Qualität. Wer's eher mit schönen Melodien hat, sollte die Finger von der Platte lassen. Dafür waren QOTSA noch nie berühmt. Ist auch gar nicht ihr Anspruch.

Wie gesagt, mich hat das Album keineswegs enttäuscht, im Gegenteil. Ich bin positiv überrascht und sicher, dass Josh Homme und Co. auch in Zukunft noch Platten dieses Niveaus hinlegen werden, denn an Ideen mangelt es ihnen hörbar nicht. Vier Punkte gibt's für die Qualität des Albums und einen dicken, fetten für den Mut der Band, nicht an altbewährten Strickmustern zu kleben, um zu "gefallen".

Unbedingt hörenswert: Misfit Love, I'm Designer, Sick, Sick, Sick, Run, Pig, Run, River In The Road
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sick, sick, sick, 28. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Era Vulgaris (Audio CD)
Nomen est omen. Und die erste Single ist bezeichnend für das komplette Album - ein abgedrehter, wahnsinniger Sound, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber ist das bei dieser Band was Neues? Haben wir etwas anderes erwartet als eine exzentrische, ungewöhnliche Platte?
Gerade ihre Eigenwilligkeit, ihr Unwille, sich anzupassen, begründen die Genialität der Queens. Auch alle Alben teilen sich dieses Konzept, selbst wenn immer wieder, wie beispielsweise auf Songs for the Deaf ein scheinbar sehr Mainstream-lastiges Go with the Flow zu hören ist - wohl kaum, weil die Jungs ihr Video mal in der Glotze sehen wollten, sondern weil sie einfach Lust hatten, eben so eine Nummer zu spielen.
Die Queens machen halt, was sie wollen und in dieser Hinsicht ist Era Vulgaris mit den Vorgängern identisch: nicht schlechter oder besser, nur anders! Denn das Band-Motto impliziert glücklicherweise den Umstand, dass unsere Gehörgänge auf jeder neuen Platte mit frischen Melodien verwöhnt werden, ganz zu schweigen von Hommes hervorragendem Gesang.
Ich wage also zu behaupten, wer die vorhergehenden Alben mochte und somit den einzigartigen Queens-Sound, dem wird auch Era Vulgaris Freudentränen in die Augen treiben. Und solange sich diese Band treu bleibt, wird sie zweifelsohne weiterhin wahre Meisterwerke hervorbringen - als nächstes am liebsten ein Akustik-Album!
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75 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die gute Ära ist zurück, 25. Mai 2007
Von 
Vincent Neumann (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Era Vulgaris (Audio CD)
Queens of the stone age – Era vulgaris

Josh Homme ist ein zäher Bursche. Anno Domini 2003 ein übermütiger Boxer der dachte, nach einem grandiosen Uppercut aus dem Nichts, der jegliche Ungläubige, Gegner, Kritiker und Zweifler auf die Matte schickte, sich alles erlauben zu können. Und Zwei Jahre später auch mal (natürlich für seine Verhältnisse!) einfach schlechte Lieder auf ein Album zu packen, Songskizzen („You’ve got a killer scene there, man“) wenn man will, es war ja egal, die Fans und alle anderen lagen am Boden, dachte er. Umso überraschter war er als plötzlich Kritik laut wurde, dem Wunderkind mitsamt der wunderbaren Band würden so langsam die Ideen ausgehen, da konnte auch die illustre Besetzungs-hütchenspielerei nichts daran ändern, dass so manches auf „Lullabies to paralyze“ arg gezwungen klang, immer den Druck-Zweizack des Vorgängers im Rücken, zu konstruiert und irgendwie gleich klangen No one knows-Nachfolger („Little Sister“) und irgendwie schon zu monotone Songs („Burn the witch“). Der Tiefschlag schickte ihn nicht auf die Bretter, aber zurück auf den Boden der Tatsachen. Und wie sagt der Volksmund schon? „Was dich nicht umbringt macht dich nur härter“, bzw. bringt es dazu sich wieder mehr anzustrengen und mehr auf seine „Arbeit“ zu konzentrieren (ja, ich gehe davon aus Rockmusiker ist eine Arbeit).

Was macht man also als Joshua? Richtig, man geht zurück dahin wo alles angefangen hat, in die Wüste (Hey, es ist eine Queens-Rezi, irgendwann MUSS man ja entweder Kyuss oder die Wüste erwähnen), genießt das Leben, lässt alles hinter sich, findet in der scheinbaren Einöde Inspiration (ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung ob er das wirklich getan hat, aber es klingt stark danach) und musiziert mit Freunden einfach drauf los. Genauso klingt das erste Stück, nicht nach Welt-tournee und Promo-tour, sondern „Wer war dieses mal dran mit Bier kaufen? Ist das Tape an? Ok,los…“. Und dann kommt man in seinem Falle nach 2 Jahren plötzlich, wie der Messias ins Einkaufszentrum, zurück mit einer unglaublich kraftvollen Platte die so klingt wie man es wirklich(!) nicht erwartet hätte. Natürlich sind das die Queens, natürlich sind die Bratgitarren, die geradezu spöttischen Ein-Ton-als-Melodie-reicht-vollkommen Lieder („Sick,sick,sick“) und es sind auch wieder viele Gaststars vertreten (Julian Casablancas auf eben erwähntem Stück, Trent Reznor, wobei es der Titel-track von ihm & Homme aber nicht aufs Album geschafft hat, und natürlich Mark Lanegan) aber MAN, so eine stetige Neudefinierung im Rock-universum die trotzdem immer wieder gewissen Motiven treu bleibt hätte ich nicht erwartet oder, gemessem am Vorgänger auch nicht mehr für möglich gehalten. Die Kreativität, das quirlig-liebenswürdige ist zurück. Erweitert durch viele elektronische Elemente und viele genüsslich psychedelische Gitarrenläufe (Hört euch nur den Opener an) verspricht das 5. Qotsa-Album so einiges.

Es sind Lieder, die oft trotz der brillianten Gesangslinien und Harmonien nicht sofort ins Ohr gehen, sondern wie eine Goldmünze auf ihre Echtheit überprüft werden wollen (glaubt mir ihr werdet genüsslich eure Zähne an „Battery acid“ ausbeißen), euch anzicken und euch 6-saitige Querschläger um die Ohren hauen („3’s and 7’s), festgehalten und verstanden werden wollen, für Qotsa-Verhältnisse fast schon proggig gibt es auf dieser Platte immer wieder Momente die einen ins angenehm ungläubige Staunen á la „Moment, WAS war das gerade?“ versetzen und einen dazu bringen die CD immer und immer wieder anzuhören, geht ja auch nur 45 Minuten. Dinge die man auf einer Queens Platte nie erwartet hätte, Songs die solche abrupten Wendungen und obskuren Wandel („Run, pig, run!“) durchmachen als würde LOST jetzt als Platte erscheinen und schlussendlich doch auf ihre eigene geniale Weise doch wieder Sinn machen.

Und vielleicht ist gerade diese Unbekümmertheit, die „Scheiß drauf“ Attitüde das Geheimnis dieser Platte. Es ist wieder diese relaxte Lockerheit die Hommes Hände wie von einer höheren pharmazeutischen Macht solche selbstironischen Kleinode wie „I’m designer“ ausspucken lässt („I’m one of a kind, I’m DESIGNER!!!“)und kurz darauf in „Misfit love“ breitbeinig zusammen mit Reznor-schen Elektronik-Spielereien den unwiderstehlichen Siegertypen gibt, der noch engere Jeans anhat als String Emil (sic!) und beim Falsett-gesang trotzdem cooler und gelassener wirkt als ein Mike Patton mit Haarnetz. Als würde er mit der XXXL-Limousine aus Aphex Twins „Windowlicker“-Video vorfahren verkündet er wieder selbstsicher „Ain’t born to lose, I’m born to win“ und es gibt spätestens an dieser Stelle nicht den leisesten Zweifel, dass das a) sicherlich der Wahrheit entspricht und b) diese 11 Songs (12 mit UK-Bonustrack „Running joke“) gemeinsam etwas verdammt großes sind, mindestens Top 3 sowohl im Rockjahr 2007 als auch in der gesamten Queens-Disco gesehen.

So folgt einer wunderbar hypnotisierenden ruhigen Gänsehaut-Nummer („Into the hollow“) das bereits erwähnte pure Testosteron „Mistfit love“, schmiegt sich ein stoisch grinsender Rocker mit psychedelischem Gitarrenslide-Zwischenspiel im Refrain („Battery acid“) an die ultimative Beischlaf-Beichte „Make it witchu“ die wir schon von den Desert sessions kennen, und wir schmelzen dahin wie billige Duftkerzen als wenn Josh Homme als die Flamme von den Fantastic Four an uns vorbeigehen würde. Immer wieder werden Dinge gewagt, versucht, etwas was man in letzter Zeit immer wieder misste und immer wenn man sich bei der Frage „Ist das Wah² jetzt noch zu verkraften?“ hören sie damit auf.

Era vulgaris ist Eingestehen von Fehlern, selbstironische Erkenntnis, Neudefinition, Entspannungskur durch kreative Wiedererstärkung beim Treff mit Freunden und schließlich die triumphale Rückkehr in den Ring inklusive „Um den Gegner tänzeln“ und das coole Umstupsen des, ob der neu gewonnenen Einflüsse und Ideen, versteinerten Kontrahenten der eigentlich nie dauerhaft zu besiegen ist. Und so klingt die Platte als würde sich ein Guru mit seinen Freunden in der Garage, die mitten in der Wüste mit offenem Tor steht, treffen um halluzinogene Wüstenluft einzuatmen und die Atmosphäre auf Band zu spielen. Kein Song klingt auch nur ansatzweise gleich, bei welcher Queens Platte war das schon der Fall? Aber dieses mal gibt es keine Ausfälle, Elf Rock-Matroschkas warten darauf immer wieder auseinander- und zusammengenommen und im Regal täglich nach Beliebtheit geordnet zu werden.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Never again will I repeat myself...., 24. Juli 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Era Vulgaris (Audio CD)
und so solls sein Josh!

Wenn eine Rated R 2 oder Songs for the Deaf 2 bei der neuen Platte rausgekommen wäre, wäre ich enttäuscht.. Versteht mich nicht falsch, das sind super Platten aber ein Aufguß von Altbewährtem ist unter dem QOTSA Niveau.

Jungs und Mädels sehts mal so, die Band kopiert sich nicht selbst, sie entwickelt sich weiter (ob euch das gefällt oder nicht, steht auf einem anderen Blatt) aber sie kopiert und/oder wiederholt sich nicht!

Ich denke mal es wäre kein Problem für QOTSA gewesen weitere Songs a la "Regular John" oder "No one Knows" oder gar "Little Sister" auf das Album zu packen um den Massen zu gefallen, aber das haben die schlicht und ergreifend nicht nötig!

Bei mir hat die Platte auch einige Durchläufe gebraucht um restlos zu gefallen aber so ists mit den Top-Platten, die man noch in vielen Jahren hören wird immer...
Wer die Queens diese Jahr live gesehn hat, weiß das die Jungs mächtig abrocken und die neuen Stücke absolut problemlos zu den alten Sachen passen und garnicht soooo fremd sind wie viele hier schreiben.

Anspieltipps: I'm designer, 3s&7s, Misfit Love, Suture your Future und für die Fortgeschrittenen Battery Acid :-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unfassbar geniales Album!, 5. August 2009
Von 
Aristoteles (Athen im antiken Griechenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Era Vulgaris (Audio CD)
Era Vulgaris ist eines der drei Alben für die Insel! Allerdings erwartet den Hörer hier keine leicht verdauliche Kost a la "Go with the flow" oder "The lost art...": Die Melodien sind komplex und teilweise recht gewöhnungsbedürftig.

TURNIN ON THE SCREW: Der Opener macht es gleich deutlich. Ziemlich schräg, man könnte fast sagen dissonant, beginnt ERA VULGARIS. Das Lied braucht wie alle der Stücke hier seine Zeit, um zu überzeugen. Von Mal zu mal wird es aber immer genialer. 5/5

SICK SICK SICK: Die erste Single, die fast nur aus einem Chord besteht. Daher sehr eingängig, aber bei genauem Hinhören erkennt man immer bisher unbemerkte Facetten. Sehr coole Nummer! 5/5

I M DESIGNER: Eins meiner absoluten Highlights der Platte. Beim ersten Hördurchgang hab ich ihn nach den ersten 30 Sek. überskippt, wodurch ich den grandiosen Mittelteil verpasst habe. Super-Song! 5/5

INTO THE HOLLOW: QOTSA können es auch leiser! Eine wundervolle, rockige Ballade. und ich gebe wieder 5/5

MISFIT LOVE: Nahezu perfekter Song. Der Gitarrenwechsel nach ca. 3 Minuten ist unfassbar schön. 5/5

BATTERY ACID: Der einzige Song, der sich mir auch nach fünfmaligem Hören noch nicht erschlossen hat. Also wieder hören, bis es "Klick" macht ;)
Zu gegenwärtigem Zeitpunkt 3/5, aber das kann sich ja noch ändern.

MAKE IT WIT CHU: Boah! So einen chilligen, heißen Song hätte man hier nicht erwartet. Bluesig angehauchter Track mit 70s- Atmo! Alle, die das Album mit einem Stern bewertet haben, weil es "schräg und unharmonisch" klingt, müssen diesen Kracher überhört haben. Schade für sie ;) 6/5

3s & 7s: Super eingängige Single mit Mordschorus. Eine schöne Mischung aus Sick, Sick, Sick und Make It Wit Chu. Anspieltipp! 6/5 (oh je, ich fange schon an, 6/5 Sternen zu verteilen...)

SUTURE UP YOUR FUTURE: Ruhiger Track, der sich am Ende in ein Gitarreninferno steigert. 4/5

RIVER IN THE ROAD: Und wieder ein absolutes Highlight! Beim ersten Hören kaum eingängig, zündet aber beim 2./3. Mal wie eine Bombe! Anspieltipp! 5/5

RUN PIG RUN: Schließt gut an River... an. "Run Pig Run, here I come" wird Leuten, die Sick Sick Sick gut finden auch zusagen. 5/5

THE FUN MACHINE...: QOTSA beenden ihr fünftes Studioalbum mit einem humorvollen, staubtrockenen Stonertrack. Ein gelungener Abschluss eines grandiosen Rockalbums! 4.5/5

FAZIT: Ein unglaubliches Album! Nicht so eingängig wie "Songs For The Deaf" oder "R", aber gerade das macht diesen jungen Stoner- Rock- Klassiker so außergewöhnlich! Mal sehen, was Frontmann Josh Homme mit seiner Supergroup "THEM CROOKED VULTURES" auf die Beine stellt...
Info: Das neue QOTSA- Studioalbum soll laut Homepage 2010 auf den Markt kommen, außerdem soll das quasi vergriffene, selbstbetitelte 1998er-Debut
remastered werden. Rosige Aussichten!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Era Insolitus, 4. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Era Vulgaris (Audio CD)
Vorab gebe ich zu: auch ich halte "Songs for the Deaf" für das beste QOTSA-Album. Ever. Nach wie vor. Obwohl dieses ganze Radiosender-Gequatsche ganz schön nervig ist...
"Era Vulgaris" spielt aber durchaus in der selben Liga. Ob die Mitwirkung solcher Grössen wie Trent Reznor, Julian Casablancas und Dave Grohl zur hohen Qualität dieses Albums beigetragen hat, lässt sich diskutieren. Josh Homme durch und durch, sage ich. Im Gegensatz zu anderen Rezensenten finde ich, dass es durchaus auch eingängige Melodien auf dieser Platte gibt, wenn auch keine schmusige Bombast-Ballade wie den Mosquito-Song. "Into The Hollow" und "River in the Road" sind meine Favoriten. Auch "Turning on the Screw" ist fantastisch, wie mit dem Akkuschrauber in die Gehörgänge geschraubt bleibt das hängen. Klar, auch die bluesige Version von "Make it Wit Chu" ist gut, aber der Song wirkt mittlerweile so abgenutzt, als wäre er an der Weihnachtsfeier der Grundschule vom Blockflötenensemble vorgetragen worden.
Dieses Album steht in bester QOTSA-Tradition und wird auch nach wiederholtem Hören nicht langweilig. Im Gegenteil. Eine gute Investition.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieber Kreativität als Kommerz, 3. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Era Vulgaris (Audio CD)
Selten spaltete eine QOTSA-Scheibe die Fangemeinde mehr. Schon der Vorgänger Lullabies To Paralyze verwunderte die Fans der ersten Stunde und gewann dafür dank seiner Eingängigkeit viele MTV-Kiddies. Dass diese nun das neue Album, welches sich wieder auf die Wurzeln der QOTSA-Musik besinnt, nicht recht verdauen können, ist deshalb kaum verwunderlich.
Doch QOTSA tun gut daran, sich nach bester Dessert Session Manier auf ihre kreativen Geschicke zurückzubesinnen, und nach wenigen Hördurchgängen zeigt auch das neue Werk, welch richtungsweisende und orginelle Rockmusik Josh Homme und seine Mannen entwickeln. Wem das zu anspruchsvoll oder gestört ist, der möge lieber MTV einschalten und dort der durchgestrafften kommerziellen Verbrennung neuer Talente beiwohnen...
PS: Und nur deshalb das Album zu verteufeln, weil es der Song mit Trent Reznor nicht darauf "geschafft" hat, ist mehr als armselig!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach gewisser Eingewöhnungsphase GENIALST!!!, 22. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Era Vulgaris (Audio CD)
Supergenialer neuer QOTSA-Sound!!!

Joshs Goldkehlchen kombiniert mit (beim ersten Hören sehr sperrig und knarzig wirkenden, in Wirklichkeit aber perfekt durchgestylten) Elektro-Sounds und heftigen Riffs. Teilweise extrem abgefahren und auch deutlich anders als die vier untereinander ziemlich homogenen Vorgänger*. Deshalb leider auch keine Chance auf MTV- oder Radiopräsenz, aber da ist man ja sowieso nicht verwöhnt.

Kleine Abstriche für "Sicksicksick" (ist mir zu simpel, kommt auch live am schwächsten rüber) und "Make it witchu" (wunderschön, aber schon ewig bekannt und nicht gerade adäquat zum neuen Sound).

*) Die von vielen Rezensenten betonte Sonderstellung von "Songs for the Deaf" kann ich nicht nachvollziehen. Sicher eine geniale CD, (was sie um "Rated R" zu toppen aber auch sein musste) aber inwiefern denn besser als die "Lullabies"?!?
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der absolute Hammer!, 12. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Era Vulgaris (Audio CD)
Normalerweise bin ich nicht der Typ, der hier Rezesionen abliefert, aber nachdem ich schon so viele zu dieser Platte gelesen habe, muß ich mich doch einmischen. Wie schon ein Vorredner erwähnte ist diese Platte nichts für Anfänger. Nichts für die Masse. Es wird viel eperimentiert. "Sick, Sick, Sick" besteht in der Strophe aus nur einem Riff, der rythmisch aber so genial verarbeitet ist, dass er einfach nur rockt! Leute die diese geniale Reduzierung im Songwriting nicht verstehen, sagen dann natürlich es sei ideenlos. Die anderen Songs sind ähnlich experimentell aufgebaut, der rote Faden zieht sich durch. Versteht mich nicht falsch, ich möchte niemanden anklagen, der damit nichts anfangen kann, aber eine Platte die entweder einen oder fünf Sterne bekommt, kann nicht schlecht sein. Dem einen gefällt sie, dem anderen einfach nicht. Es gibt hier kein, es geht so, oder da waren sie einfallslos. Natürlich war Songs for the deaf ein Meilenstein und Gott sei dank klingt diese Platte anders. QOTSA haben aufŽs neue ihre Einzigartigkeit bewiesen und ich bin froh, dass sie nicht in einer Schiene festgefahren sind und einfach machen was sie wollen. Denn das Resultat gefällt mir außerordentlich gut. Wer weiß welche genialen Streiche andere Bands noch bringen, aber für mich ist Era Vulgaris schon jetzt in meinen absoluten Top 5 des Jahres 2007.
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Era Vulgaris
Era Vulgaris von Queens Of The Stone Age
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