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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch auf Vinyl - Ein sehr gutes (Hard)Rock-Album, das frischen Wind ins Genre bringt.
Auch mein Vinylexemplar der Scheibe ist mittlerweile eingetroffen. Zum musikalischen Inhalt weiter unten mehr, zunächst aber zum Vinyl:

Es handelt sich um eine Doppel-LP im Klappcover.

Vinyl: Qualitativ hochwertiges 180 g Vinyl, jede Seite mit ca 15-18 Minuten Songs, 3 Songs pro Seite. Alle Songs der normalen CD-Ausgabe sind vertreten, kein...
Veröffentlicht am 30. September 2010 von R. Löhr

versus
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3.0 von 5 Sternen "DURCHWACHSENES DEBUT-ALBUM DER SUPER-GROUP"
Durchwachsenes Debut-Album der englisch-amerikanischen Super-Group von 2010 im Insel-Line-Up "Glenn Hughes"(Vocals+Bass), "Joe Bonamassa"(Vocals+Gitarre), "Derek Sherinian"(Keyboards) und "Jason Bonham"(Drums) im traditionellen klassischen Hardrock-Sound der Siebziger, irgendwo zwischen Led Zeppelin und Black Sabbath, dass jedoch mit Ausnahme des...
Vor 7 Monaten von Christian Hadek veröffentlicht


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch auf Vinyl - Ein sehr gutes (Hard)Rock-Album, das frischen Wind ins Genre bringt., 30. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Country Communion [Vinyl LP] (Vinyl)
Auch mein Vinylexemplar der Scheibe ist mittlerweile eingetroffen. Zum musikalischen Inhalt weiter unten mehr, zunächst aber zum Vinyl:

Es handelt sich um eine Doppel-LP im Klappcover.

Vinyl: Qualitativ hochwertiges 180 g Vinyl, jede Seite mit ca 15-18 Minuten Songs, 3 Songs pro Seite. Alle Songs der normalen CD-Ausgabe sind vertreten, kein Bonsussong. Ich weiss, dass einige Menschen 15 Minuten auf einer Plattenseite für zu kurz halten, aber mehr als 25 Minuten auf eine Seite zu pressen ist der Qualität ohnehin mehr als abträglich und kurze Seiten erhöhen die Aufmerksamkeit, die man einer Platte entgegen bringt. Von daher aus meiner Sicht gut. Die Aufnahme ist sehr gut, klar, ohne Knacken und das Vinyl macht optisch einen sehr guten Eindruck von der Verarbeitung.

Artwork: Natürlich deutlich schöner als im kleinen CD-Format. Hochwertige Verarbeitung der Hülle, stabiler Karton. Auf den Coverinnenseiten sind einige der Bilder aus dem CD-Booklet und die Texte abgedruckt. Leider aber nicht alle Fotos, dabei wäre auf den Innenhüllen der LPs doch noch Platz gewesen. Innenhüllen weiß. Die Texte sind geringfügig größer als im CD-Booklet. Gut für meine alten Augen.

Manko: Kein Downloadcode.
(Dafür aber ein ansprechender Preis - derzeit knapp 18,- € - der bei dieser Qualität nicht selbstverständlich ist.)

Und dann noch zum Inhalt, wobei ich mich an meine Rezension bei der CD halten kann:

Als ich das erste Mal hörte, wer da zusammen spielen wird konnte ich die Euphorie um BCC zunächst nur registrieren, aber nicht wirklich teilen. Zudem kam dann irgendwann der Begriff Supergroup" auf und lies bei mir die schlimmsten Befürchtungen um uninspiriertes, Instrumente bis zum Anschlag ausreizendes Gedaddel aufkommen...

Aber jetzt, wo das Ergebnis dieser Zusammenarbeit vorliegt, bin ich sprachlos. Obwohl man vielmehr ein Blues-Album erwartet hätte, brennen die Herren Hughes, Bonamassa und Bonham hier ein Rockfeuerwerk der Extraklasse ab. Wie der Titel meiner Rezension schon sagt, die heutigen Deep Purple-Mitglieder oder David Coverdale von Whitesnake würden für nur zwei oder drei der Songs auf dieser Platte vermutlich über Leichen gehen. Tief in den 70ern verwurzelt aber trotzdem frisch und unverbraucht dröhnt einem hier ein wundervoller Sound aus den Lautsprechern, den mal lange nicht mehr in den Charts gesehen hat. Gleich der Opener, der von der Geschwindigkeit an Burn oder Stormbringer erinnert, bläst alles weg und die Befürchtung, damit könnte auch schon alles Material verschossen sein, bewahrheitet sich zum Glück nicht. Abwechslungsreich und teilweise lang aber ohne Längen präsentiert das Quartett (ich hatte weiter oben Derek Sherinian absichtlich ausgelassen - mehr dazu weiter unten) 12 Songs von hoher Qualität. Angesiedelt irgendwo zwischen den blueslastigen Songs von Bands wie Rainbow, Deep Purple und Trapeze, für Joe Bonamassa ungewohnt hardrocklastig und nur mit mimimalen Einschlag Richtung Funk, positioniert sich die Band als Speerspitze einer derzeit (meines Erachtens leider viel zu) wenig beachteten Musikrichtung - des harten Rock. Man hat dabei glücklicherweise nie das Gefühl, eine Kopie der oben genannten Bands zu hören oder überhaupt dem Eindruck zu erliegen, das alles schon einmal aber besser gehört zu haben. Minimal enttäuscht bin ich in der Hinsicht nur von Medusa" einem Song den Hughes schon in den 70ern für seine damalige Band Trapeze geschrieben hat und der seitdem des Öfteren von Glenn präsentiert wurde - mehrfach mit deutlich größerem Gänsehautfaktor als hier. Etwas seltsam, aber in meinen Augen nicht störend, mutet es auch an, dass das vierte vollwertige Bandmitglied, der schon erwähnte Keyboarder Derek Sherinian, so sehr im Hintergrund bleibt. Auf den ersten vier bis fünf Stücken tritt er fast gar nicht in Erscheinung, so dass ich schon fast glaubte, er wäre ein Bassist und Hughes würde nur singen. Auch in den späteren Stücken kommt das Keyboard eher sparsam zum Einsatz, aber stellenweise erinnert es dann auch wieder an Jon Lords Hammond-Einsätze aus dessen besten Tagen. Eigentlich gut, denn auch damit entspricht BCC nicht dem gängigen Supergroup-Klischee, aber dass Derek Sherinian-Fans enttäuscht sein könnten, kann ich nachvollziehen.

Zusammenfassend ein hervorragendes, wenn nicht sogar überragendes Album, das jeden Hardrock-Traditionalisten überschwänglich begeistern muss, aber auch junge Fans ansprechen dürfte, die nicht dem üblichen Radioschmarrn erlegen sind. Ein Album ohne Aussetzer, dass man stundenlang immer wieder hören kann ohne sich auch nur einen Moment zu langweilen. Selbstverständlich wird hier Rockmusik nicht neu erfunden oder definiert, aber ein derart frisches Debut in dieser Musikrichtung habe ich lange nicht auf dem Plattenteller gehabt. Dass es diesen Genuss auch auf Vinyl gibt finde ich herrlich.

Da bleibt mir zum Schluss nur zu hoffen, dass Glenn Hughes hiermit endlich Lorbeeren ernten kann, die er sich schon vor Jahrzehnten verdient hat, die er aber (weil David Coverdale immer als der Sänger von Deep Purple Mark III galt und Glenn jahrelang ein paar Probleme" mit dem Rock-Star-Leben hatte) zunächst verspielte. Dem sympathischen, fan-nahen heutigen Antistar mit der Ausnahmestimme sei es gegönnt und seine Mitstreiter werden davon genauso verdient profitieren.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Rock-Alben der letzten Jahre!, 17. September 2010
Leute, ich bin restlos begeistert!

Was da aus den Speakern meiner Anlage meine Ohren verwöhnt ist eines der besten Rock-Alben der letzten Jahre. Was Black Country Communion (BCC) hier abgeliefert haben, entspricht nicht nur den Erwartungen an diese neue "Supergroup", sondern übertrifft sie noch gar.

Vom ersten Track "Black Country" bis zum letzten Song, dem knapp über 11 min. "Too Late For The Sun" ist man in der Welt des klassischen Rock bzw. Hardrock ala Led Zep und Co. KG eingefangen... Wahnsinn! Ein irres Drumming von Jason Bonham, plus the "Voice Of Rock" Glenn Hughes (der zusätzlich noch die tiefen Saiten zupft) und natürlich Joe Bonamassa, ein absoluter Oberkönner unter den Gitarristen, nicht zu vergessen ist auch Derek Shirinian, der sich aber ziemlich zurückhält, was aber bitte nicht falsch verstanden werden soll, denn: was Derek auf dieser Scheibe macht, ist zwar nicht so virtuos (also nix Dream Theater!) hat aber nicht nur Hand und Fuß, sondern ist auch allererste Sahne. Trotzdem ist diese CD definitiv eher eine Angelegenheit für die Saiten- statt der Tastenfraktion. Überhaupt: es werden hier wirkliche Rocksongs mit klasse Hooks geboten, keine überverspielten Stücke, die allenfalls die Profilneurose der beteiligten Musiker bedienen würden. Dies passiert ja nicht selten, wenn solche Könner unter Sonne sich aufmachen, ein Projekt zusammen an den Start zu bringen. Aber hier weit gefehlt ... Rock ungeschminkt, gerade heraus und erdig ... das Ausnahmekönnen der Musiker steht hier klar im Dienst der Songs.

Mir fällt es ziemlich schwer, konkrete Anspieltipps zu nennen. Ich kann auch zur Zeit nach den ersten Durchgängen keinen einzigen Aussetzer ausfindig machen. Die erste Auskopplung "One Last Soul" trifft die Sache im Querschnitt ganz gut. Deshalb vielleicht schnell auf die myspace-Seite von BCC und reinziehen. "Song Of Yesterday" und auch "Medusa" hab ich mir beim ersten Durchgang direkt zweimal hintereinander reingepfiffen, bevor es in der Tracklist weiterging. Vielleicht dient das als Hinweis für weitere Highlights einer CD, die eigentlich nur aus Highlights besteht.

Fazit: Wer auf guten, handgemachten und harten Rock steht, der muss sich diese CD unbedingt kaufen und wird bestimmt nicht enttäuscht werden. Dann das Ding ins Autoradio und ... ab die Luzzie!

Ein Wort noch zur Ltd. Edition ... die kommt mit einer knapp über 40min. DVD mit den im Verkaufstext beschriebenen Specials. Für den geringen Aufpreis im Vergleich zur normalen CD-Ausgabe lohnt sich die Anschaffung definitiv. Letztendlich muss das aber jeder selbst wissen. Wer auf die Hintergrundinformationen zur Entstehung von Band und Album verzichten kann, brauch natürlich nicht zugreifen. Ich denke zwar, dass man das Material demnächst ohne Zusatzkosten auf den diversen Internetpräsenzen der Band eh präsentiert bekommen wird, bin aber nicht unglücklich darüber, es hier auf einer DVD dabei zu haben.

Rock On!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Album, würdige Vinyl-Ausgabe, 27. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Black Country Communion [Vinyl LP] (Vinyl)
Über die Musik wurden schon mehrere sehr zutreffende Rezensionen geschrieben, so dass ich mich hier kurz fasse:
Für mich definitiv ein Highlight 2010 und die beste "Supergroup" seit Chickenfoot. Sehr abwechslungsreich und rockig läuft bei mir die Platte(n) in Dauerrotation. Mein absolutes Lieblingsstück hierbei ist "Song Of Yesterday", ein 8 1/2-minütiges Epos, welches nicht nur Gänsehaut verursacht, sondern sowohl die songschreiberischen als auch spielerischen Fähigkeiten dieser Band perfekt auf den Punkt bringt.
Jetzt aber zu Vinyl-Ausgabe:
Entgegen der Beschreibung kommt das gute Stück als Doppel-180g-Vinyl im Klappcover mit Texten (was leider mittlerweile oft anscheinend als nicht mehr nötig oder gewünscht erachtet wird...). 72 Minuten Musik würde auch schwer auf eine Platte passen... So aber hat jede Seite ca. 18 Minuten Spielzeit, wodurch man sich schön entspannen und die herrliche Musik genießen kann, bevor es ans Wenden geht.
Die Scheiben selber sind hervorragend produziert, keine Rückstände o.ä. erkennbar und (zumindest meine Ausgabe) absolut plan. Auch das ist leider keine Selbstverständlichkeit...
Alles in Allem also eine absolute Empfehlung für Freunde erdiger Rockscheiben zum fairen Preis.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "DURCHWACHSENES DEBUT-ALBUM DER SUPER-GROUP", 18. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Black Country Communion (Audio CD)
Durchwachsenes Debut-Album der englisch-amerikanischen Super-Group von 2010 im Insel-Line-Up "Glenn Hughes"(Vocals+Bass), "Joe Bonamassa"(Vocals+Gitarre), "Derek Sherinian"(Keyboards) und "Jason Bonham"(Drums) im traditionellen klassischen Hardrock-Sound der Siebziger, irgendwo zwischen Led Zeppelin und Black Sabbath, dass jedoch mit Ausnahme des Bonamassa-Über-Tracks "Song of yesterday" zu keiner Zeit zündet und über künstlerische Durchschnittlichkeit nicht hinauskommt. Der Überflieger des Silberlings, die 8 minütige Edel-Ballade "Song of yesterday" ist alleine den Anschaffungswert der Scheibe wert, wahrlich zelebriert in Gesang und Spiel von Meister Joe Bonamassa. Die Nummer ist leider der einzige Song der Veröffentlichung, wo Bonamassa sein großes künstlerisches Potential ausschöpfen kann. Aber fairerweiser muss man anmerken, dass das überwiegend von Glenn Hughes geschriebene Songmaterial und auch seine stimmliche Darbietung schwächelt, und keinesfalls an seine Glanzzeiten erinnert. So ist die 72 minütige Spielzeit des Silberlings leider größtteils eine Tierquälerei, da die Band ihre absolute Stärke, die gefühlvolle Rock-Ballade nur einmal ausspielt, und so nicht in die Spur findet. Das sollte sich jedoch mit dem zweiten Studioalbum ändern, aber dies ist eine andere Geschichte, bzw. Rezension.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein genialer Titel ist genug, 20. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Black Country Communion (Audio CD)
Qualifizierte Bewertungen zwischen einem und fünf Sternen. Irgendwie könnte ich sie alle nachvollziehen. Wenn da nicht der "Song of Yesterday" wäre! Joe Bonamassa finest! Wenn auf jeder Scheibe ein solches Stück wäre, wollte ich sie alle! Wunderschön, wie die Gitarre den Bauch kribbelt!
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Platte voller Plattitüden, 24. Oktober 2010
Nein, das ist es nicht; das ist nicht das Album, das man durchaus von einer Besetzung wie dieser erwarten durfte. Ich bin ein wenig überrascht über die doch nicht wenigen 5-Sterne-Rezensionen zu dieser Platte, denn "BCC" fehlt einiges zu einem Album, dem man ruhigen Gewissens die Best-Note geben kann.
Es beginnt gut, es beginnt schnell. Der Opener "Black Country" erinnert, vor allem im Gitarren-Riffing, aber auch im Sound, ein wenig an die guten alten "Burn"-Zeiten. Aber Deep Purples "Burn" liegt über dreißig Jahre zurück, und ganz ehrlich, ich möchte 2010 keine Platte hören, die man in die 70er verorten könnte. Und dies ist eines der großen Probleme der Platte: Man erwartet ja nicht, dass der Rock neu erfunden wird, aber ein wenig mehr Innovationskraft könnte schon gezeigt werden, und dies gilt in vielfältiger Weise, also nicht nur für den Sound, sondern auch für das Textliche: Glenn Hughes liefert, ganz anders als auf seinem berührenden Bekenntnis-Album "Addiction", eine Rockplatitüde nach der anderen. Dem passt sich dann auch das Instrumentale an. Man höre sich nur einmal Song Nr. 4 an, "Down again". Da bekommt man das Gefühl, dass man Gesangslinie und Text schon einige Male von Herrn Hughes geliefert bekommen hat. Ähnliches gilt für die vielleicht schwächste Nummer des Albums "I stand (at the burning tree)".
Neben diesen ideenlosen Songs gibt es aber auch einige Höhepunkte auf der Scheibe, so zum Beispiel das sehr rockige "Sista Jane" oder der "Song of Yesterday", der vor allem von Bonamassa's virtuosem Gitarrenspiel lebt.
Aber brillante Momente wie bei "Song of Yesterday" muss man unerwarteterweise auf der Platte suchen, was sicherlich auch daran liegt, dass das Zusammenspiel der vier Musiker nicht ausgewogen ist. Wie schon in anderen Rezensionen angeklungen, übertreibt es Hughes auf "BCC" mit dem Gekreische und Geheule doch arg. Es klingt fast so, als wolle er der Welt beweisen, dass er trotz seines fortgeschrittenen Alters immer noch die "voice of rock" ist. Diese Attitüde bekommt dem Album überhaupt nicht. Der Mann hat ein fantastisches Organ, man höre ihn nur auf Iommis letztem Solo-utput "Fused", aber falsch eingesetzt, wie hier, nervt es nur. Bonamassa's Spiel ist ideenreich und wertet die Platte auf, dagegen wirkt Derek Sherinians Tastenspiel sehr zurückhaltend, ja fast zaghaft. Jason Bonham trommelt mehr als solide, aber ihn deswegen mit seinem Vater gleichzusetzen, ist der Lobesbekundung dann doch ein wenig zu viel.
"BCC" ist eine anhörbare, aber durchaus verzichtbare Rockscheibe, die all jene zufrieden stellen wird, die der irrigen Meinung anhängen, dass seit "Machine Head" kein gutes Hard-Rock Album mehr produziert wurde. Entgegen einiger anderer Rezensenten bin ich mir sicher, dass man dieses Album schnell vergessen wird. Es bietet nichts neues, sondern versammelt, zugegebenermaßen gekonnt, nur Vertrautes und allzu Bekanntes. UNd dafür kann es nicht mehr als drei Punkte geben.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen US-Version ist auch die CD + DVD, 21. September 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Black Country Communion (Audio CD)
Nach meinen Informationen gibt es keine Doppel-CD der Band, sondern auch die US-Version enthält die CD + DVD (hier ist bei Bestellungen Vorsicht geboten, da die DVD den Regionalcode 1, NTSC Format enthalten könnte, spielt dann nur auf regionalcodefreien Playern).

Black Country Communion

EUR: Mascot Records M 7319 2
USA: J&R Adventures

VÖ: EUR 17.9.2010
USA 21.9.2010

CD: 12 Track Album

Vinyl: 12 Track 12" Album

Limited Edition CD:

Entält die 12 Album Tracks auf CD,
ergänzt mit einer zusätzlichen DVD
mit Interviews der Band Mitglieder,
exklusiven Studio und Live Bildern,
einem Bericht von Kevin Shirley
(Aerosmith, Led Zeppelin, Black
Crowes), The Great Divide
Musik Video, Behind The Scenes
Filmaufnahmen aus dem Studio,
plus den Live Tracks vom 17.3.2010
in Riverside, California.

Musiker:

Guitar: Joe Bonammassa
Bass/Gesang: Glenn Hughes
Keyboard: Derek Sherinian
Schlagzeug: Jason Bonham

Titel:

1. Black Country
2. One Last Soul
3. The Great Divide
4. Down Again
5. Beggarman
6. Song Of Yesterday
7. No Time
8. Medusa
9. The Revolutin In Me
10. Stand (At The Burning Tree)
11. Sista Jane
12. Too Late For The Sun
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4.0 von 5 Sternen solider Hardrock, 9. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
eigentlich mag ich die etwas quäkige Stimme nicht, hier wird jedoch gute Musik gespielt mit vielen Zitaten der 70`er
aber dennoch frisch. Ideal für's Auto und sonstigen Hörgenuss, solide halt...
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hätte mehr erwartet, 27. September 2010
Habe in der Rocks von der neuen Supergroup gelesen und mir gleich die CD vorbestellt. Seitdem Erscheinen höre ich sie und finde sie auch sehr gut. Mehr aber auch nicht. Das entäuscht mich bei der Besetzung dann doch etwas. Aber woran liegt es? Ich glaube Glenn Hughes ist ein wirklich großer Musiker, aber er will einfach zu will. Er ist zu präsent, die CD hört sich ein wenig wie eine weitere Glenn Hughes Solo Scheibe an. Dabei ist er einer der besten und hat das gar nicht nötig. Die anderen natürlich auch nicht. Ich glaube wenn Glenn es schafft sich etwas zurück zu nehmen, werden wir noch die erwartete Super CD bekommen. Rock on.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Album haben wir gebraucht !!, 26. September 2010
Was für eine Scheibe! Die Erwartungen an dieses Album waren riesig. Bereits im Frühjahr diesen Jahres wurde von Black Country viel geschrieben. Für mich wurde alles erfüllt. Musikalisch ein Traum, textlich gut, das Gitarrenspiel sensationell mit vielen schönen Passagen, die Rhythmussektion genial und die Gesangsparts von Glenn Hughes, wie gewohnt überragend. Er hat seinen Superauftritt beim Tribute für Ronnie beim High Voltage Festival mit Heaven and Hell voll bestätigt. Über die Bandmitglieder muss ich nichts weiter verlieren, da sie zur ersten Liga des Hardrock-Business gehören.
Für alle Hardrockfans ein muss, egal ob jung oder gesetzt. Kaufen, hören und genießen. Endlich wieder eine Rockscheibe die wir alle dringend nötig haben, seit dem Ausstieg von Herrn Blackmore aus dem Business.
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Black Country Communion
Black Country Communion von Black Country Communion (Audio CD - 2010)
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