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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut - Besser - Nightwish
Es ist ja so, dass sich Nightwish Album zu Album steigert - hab ich zumindest mal irgendwo gehört. Nun, das möchte ich nicht unbedingt behaupten. 'Once' war das letzte Album von Nightwish, und ich bezweifle, dass Album wie 'Oceanborn' oder eben 'Century Child' diesem in irgendeiner Weise nachstehen... die Songs unterscheiden sich nur auf ihre Art, und je nach...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2006 von Carmen Bösen

versus
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Altbacken Neues
Will heißen: Die Scheibe ist zwar neu, aber Neues wie in jenem hübschen Wörtchen "innovativ" findet sich hier leider, leider, leider nicht. Wo ist denn hier die "Härte", die als so "erstaunlich" und "gewagt" bezeichnet wird, da war "Oceanborn" aber um einiges aggressiver und vor allem besser - wenn schon gröhlen, dann aber auch richtig...
Veröffentlicht am 25. Juni 2002 von Feylon Draagon


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im neuen Jahrhundert angekommen..., 4. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Century Child (Audio CD)
Pünktlich zum neuen Jahrhundert brachte Nightwish diesen Silberling heraus, der eigentlich aufgrund seines Inhaltes vergoldet werden sollte...
Mit diesem Album sind Nightwish entgültig im neuen Jahrhundert angekommen und es beginnt für die Band "eine neue Ära", die sich Gitarrenlastiger, peppiger und mit jetzt öfter wiederkehrenden Gesangseinlagen von Marco äußert.
Schon bei "Bless the Child" läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Dieser Song ist sehr atmosphärisch und ein würdiger Anfang für das Album, der Hunger auf mehr macht ;-)
Bei "End of all Hope", "Slaying the Dreamer" und "Dead to the World" geht es schon mehr zur Sache...hier "fliegen die Gitarrensounds nur so durch den Raum", was durchaus positiv ankommt. Vor allem das Duett von Sängerin Tarja und Bassist Marco bei "Dead to the World" gibt dem Song seine Einzigartigkeit. Mit "Slaying the Dreamer" geht Nightwish einen wirklich ungewohnt harten Weg...das Ergebnis ist jedoch total Klasse!
Die Balladen "Ever Dream", "Forever Yours", "Ocean Soul" und "Feel for you" sind allesamt wunderschön eingesungen und laden zum Träumen ein. Vor allem die Songs "Ever Dream" und "Feel for you" werden zunehmendst kräftiger und dramatischer...einfach fantastisch!!!
"The Phantom of the Opera" ist ein wirklich unglaublicher Song. Der Duett Gesang von Tarja und Marco erreicht hier seinen Höhepunkt...passend dazu der sehr stimmige Sound, der 100 Prozent auf das Lied zugeschnitten ist und in keiner Phase einen Durchhänger hat.
Zu guter letzt gibt es noch den Song "Beauty Of The Beast", der zwar lang, aber keineswegs langweilig ist! Dieser Song punktet mit diversen Passagen, bei denen sich die Hintergrundmusik komplett ändert, um später wieder mit voller Wucht ins Finale zu gehen...
Fazit: Mit diesem Album sind Nightwish sprichwörtlich im neuen Jahrhundert angekommen. Die ganzen Songs wirken moderner als bei den Alben davor (die schon sehr gut waren bzw. immer noch sind). Aus meiner Rezension herauszulesen, bleibt mir also nichts anderes übrig, als dieses Album bedenkenlos allen Nightwish Fans und die, die es werden wollen, zu empfehlen ;-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sweet Child O' Mine, 8. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Century Child (Audio CD)
Bei diesem Album habe ich wahrscheinlich den gleichen Fehler gemacht wie viele andere auch: ich habe es zu stark an den Vorgängern gemessen. Das war falsch, denn da verliert es! Als Konzertvorbereitung hatte ich es jetzt wieder öfters gehört und dabei festgestellt, dass es ein hervorragendes Album ist!
Es ist zwar nicht so kraftvoll wie die Vorgänger, biete im Gegensatz dazu aber Raum für stillere Töne. Auch Sängerin Tarja Turunen lässt nicht bei jedem Lied ihre gesamte Stimmgewalt heraus, sondern singt manchmal zurückhaltender, was zu einigen Songs besser passt. Daneben ergänzt Bassist Marco Hietala mit seiner Rockröhre den Gesangspart und liefert einen guten Kontrast zu Tarjas glockenhelle Sopran.
Das erste Lied „Bless The Child" ist schon sehr interessant, weil es für Nightwish-Verhältnisse eher melancholisch klingt und bestimmt auch als Ballade funktioniert hätte, aber hier mit zackigen Gitarrenriffs unterlegt zu einem erstklassigen Rocksong wird. Ebenfalls so angelegt, aber etwas schneller und gefühlvoller ist „Ever Dream", mein absolutes Lieblingsstück auf dem Album. Das Lied ist so genial; man fühlt sich durch Tarjas Stimme in andere Sphären versetzt. Mit „Forever Yours" ist auch eine echte Ballade vertreten, die fast schon Popqualitäten hat und mit ihrem Flötensound etwas an das „Titanic"-Lied erinnert. Klingt aber gut.
Dem entgegen stehen mit „End Of All Hopes", das doch recht ähnlich wie „Wishmaster" klingt, und dem temporeichen „Dead To The World" zwei Stücke im bekannten Nightwish-Stil. Dagegen ist „Slaying The Dreamer" doch härter als gewohnt, aber trotzdem eine super Rocknummer, die auch live sehr gut rüberkommt.
Das Highlight ist eindeutig „The Phantom Of The Opera" aus dem gleichnamigen Musical. Wie Nightwish aus dem Webber-Stück einen Rockhammer machen ist einfach genial. Auch wenn Marcos Stimme hier nicht ganz so gut rüberkommt ist das Duett zwischen ihm und Tarja einfach genial.
Wie auf jeden Nightwish-Album befindet sich auch hier ein 10 minütiges Opus, mit dem Titel „The Beauty OF The Beast" (nicht verwechseln mit dem Stück auf der „Angels Fall First"), das hier etwas getragen geraten ist und nicht ganz überzeugt.
Diejenigen, die „Century Child" für das schwächste Album halten, muss ich eindeutig wiedersprechen, denn es ist abwechslungsreicher und vielseitiger wie kein anderes! Die zweite Hälfte ist zwar nicht ganz so stark wie die erste, aber das ändert nichts am positiven Gesamteindruck.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die 1. nach der Krise..., 26. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Century Child (Audio CD)
...und keinesfalls schlechter als die Alben davor!
Gerade hier kann man sehr gut hören, wie es in der Gefühlswelt von Tuomas aussieht:
Krasse "Gegensätze" zu den anderen Alben, mal ganz gefühlvoll wie z.B. "Ever Dream" oder auch "Forever Yours", dann voll aufgedreht in "Slaying The Dreamer", "For You"....einfach klasse!
Ich finde, gerade diese Gegensätze machen dieses Album so zu etwas einzigartigem!
Als zusätzliche Anspieltips von mir: "Phantom Of The Opera" (Gäääänsehautfeeling, einzigartige Umsetzung!!!) und auch "Beauty Of The Beast"...!!!
KAUFEN, sollte in keiner Sammlung fehlen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dad Album ist der Hammer..., 31. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Century Child (Audio CD)
Als alter Nightwish Fan muß ich einfach sagen, daß century chield meiner Meinung nach das beste Album der Finnenrocker ist. Allein schon der Anfang von bless the chield erzeugt bei mir die altbewährte Gänsehaut, wie sie nur von Nightwish erzeugt werden kann. Tuomas ist und bleibt in meinen Augen einfach einer der genialsten Schreiber von Musik,Melodien und Texten, einfach ein Poet. Hoffentlich können die Finnen mit einer neuen Sängerin nachhalten. Immer weiter so....Nur zu empfehlen...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Nightwish-Fans sind gespaltener Meinung, 13. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Century Child (Audio CD)
Dieses Album teilt die Fans in zwei Lager. Ich habe schon alles gehört angefangen bei ein Meisterwerk sondergleichen über Ganz okay bis zu das schlechteste Album dass sie je gemacht haben. Ich finde es grandios. Gut, Tarja könnte mir wahrscheinlich das finnische Telefonbuch rückwärts aufsingen und ich würde zergehen vor Bewunderung. ;-) Nein mal ehrlich die Frau hat eine Stimme sowas hat man davor noch nicht gehört. Das ist einmalig. Aber man darf Nightwish nicht nur auf Tarja reduzieren. Tuomas Talent seine Gefühle zu Papier zu bringen ist ebenso einmalig wie ihre Stimme. Und natürlich die Musik die einen sofort packt und nie wieder loslässt.
Ein toller opener ist Bless the child den ich anfangs für den schwächsten song des albums hielt, ich aber nach mehrmaligem anhören meine Meinung revidieren muss. Nahtlos angeknüpft kommt end of all hope. Ein richtiger Kracher. Wer bei Dead to the world die Anlage noch nicht auf vollste Lautstärke gedreht hat und gröhlend durchs Zimmer hupft dem is auch nimma zu helfen. Ever Dream ist dann wieder in bester Nightwish-manier eine mid-tempo nummer die langsam beginnt und sich dann zu einem gewaltigen song entladet. Dann slaying the dreamer- das härteste Nightwish-stück aller zeiten. Besonders der letzte Teil wo Neuzugang Marco singt. Sehr, sehr ungwohnt für Nightwish fans aber nach mehrmaligem hören gar net amal so schlecht. Als nächstes wieder eine wunderschöne Ballade die dank der unvergleichlichen Tarja einen besonderen Ausdruck bekommt. Ocean soul überhört man bei den ersten paar mal anhören leicht doch der song ist grandios. Nimmt die letzten Worte des wishmaster songs dead boy's poem wieder auf. (ocean soul) dann feel for you. Ich liebe diesen song. Ich weiss nicht warum aber ich finde Marcos gesang in diesem lied einfach nur genial. Dann kommt die x-te coverversion von phantom of the opera. Der song ist wie geschaffen für Nightwish, und obwohl man schon tausend andere versionen kennt wird er nicht langweilig zum hören. Dann la grande finale: beauty of the beast. Ein 10 minütiges epos. Vielleicht hätte man das auch auf 2 songs verteilt unterbringen können aber ein genuss zum hören. Nightwish wissen es Atmosphäre zu schaffen und Stimmung zu erzeugen wie keine zweite Band.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow! Opera meets Metal, 24. März 2005
Von 
C. Harders (Oldenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Century Child (Audio CD)
Ich bin eigentlich durch Zufall auf einen Hörprobenschnipsel von Nightwish gestossen - danke, Amazon! Normalerweise mag ich Rock, gerne auch etwas härter, aber mit der Metal-Musik konnte ich bislang nix anfangen. Als ich aber dann die 30 Sekunden "Bless the Child" gehört habe mit seinem kraftvollen Rhythmus und dem darüber schwebenden Chorgesang, bekam ich die Musik nicht mehr aus dem Kopf. Wohlgemerkt, Tarja hatte ich in dieser Hörprobe noch nicht gehört! Also kam zuerst Century Child, danach Oceanborn, und ich bin sicherlich noch nicht fertig mit dieser Band.
Ich will jetzt nicht jedes Lied analysieren, das haben schon andere sehr kompetent gemacht. Aber ich möchte denjenigen Mut machen, die sich bislang wie ich an "solche Musik" nicht rangetraut haben. Wenn jemand also ausdrucksvolle Musik mag, die das ganze Spektrum - von ruhigen Balladen bis hin zu kraftvoll-dramatisch-aggressiven Arrangements - abdeckt, der sollte sich auf Nightwish einlassen. Das Erlebnis, wie sich Tarjas ausgebildeter Sopran mit der instrumentalischen Begleitung vereint, ist schon hörenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderschön, aber anders., 16. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Century Child (Audio CD)
Nach dem ersten Durchhören von „Century Child" beschleicht den Hörer ein seltsames Gefühl, denn im Hause Nightwish hat sich offenbar einiges getan.
Am auffälligsten sind in erster Linie zwei Dinge: Zum einen teilt sich Sängerin Tarja Turunen ihren Gesang ungewohnt oft mit dem Ex-Sinergy-Mitglied und von nun an Nightwish-Bassisten Marco Hietala; zum anderen hat Frau Turunen ihre Stimmgewalt um einiges heruntergeschraubt. Speziell letzteres stört mich ein bisschen, zumal ich immer der festen Überzeugung war, dass gerade die herausragende Stimme Nightwish zu einer ganz speziellen, einzigartigen Band macht. Davon sollte man sich aber nicht gänzlich beirren lassen, denn trotz alledem hat „Century Child" einiges zu bieten.
Wie auch die Vorgängeralben eindrucksvoll beweisen, haben Nightwish ihre Hörerschaft schon immer mit einer großen Palette an Abwechslung unterhalten können, wobei „Century Child" glücklicherweise keine Ausnahme darstellt. Neben richtigen Krachern wie das ein bisschen nach „Wishmaster" klingende „End Of All Hope" oder das ungemein wütende „Slaying The Dreamer" findet man ebenso softe Balladen, wie z.B. das traurig-schöne „Forever Yours". Marco Hietala steuert seine Stimme vielen Titeln bei, was dem einen oder anderen Track die nötige Energie und auch Harmonie verleiht. Besonders eindrucksvoll ist diesbezüglich „Dead To The World", eine wunderschöne Midtempo-Nummer, bei dem Tarja und Marco ihre Stimmen wunderbar miteinander ergänzen. Auch für den Andrew Lloyd Webber-Klassiker „The Phantom Of The Opera", an dem sich Nightwish hier versuchen, ist ein männlicher Gesangspart unentbehrlich. In insgesamt vier von zehn Liedern mischt Marco gesanglich mit, was für den alteingesessenen Nightwish-Fan vielleicht gewöhnungsbedürftig sein könnte. Ich mag die Stimme sehr gerne und sie ist in meinen Augen eine definitive Bereicherung für das Album, dennoch war mir Tapio Wilska, der Gastsänger auf „Oceanborn", um einiges lieber.
Obwohl Tarja ihr Stimmpotenzial nicht vollkommen ausschöpft, mangelt es dennoch nicht an gänsehauterregendem Pathos, wie z.B. „Ever Dream" beweist, ein bezaubernder Titel, welcher eine dramatische Entwicklung durchläuft und im bombastischen Ausklang endet. Bereits der melancholische Opener „Bless The Child" zeigt, dass Nightwish bzw. Bandkopf Tuomas Holopainen in Sachen Songwriting einiges dazugelernt hat. Die Texte sind diesmal ernster, düsterer, trauriger, schöner und vor allen Dingen persönlicher als je zuvor. Nicht selten überkommt den Hörer ein Gefühl des Unbehagens, denn Holopainen schreibt seine ganze Wut, seine Trauer, seine Sehnsüchte und seine Ängste nieder, was musikalisch gekonnt in Szene gesetzt wird. „Century Child" hört sich an, als würde man ein Buch lesen, denn alle Titel scheinen miteinander zusammenzuhängen, sodass das Album ein Buch bestehend aus zehn Kapiteln darstellt. Vor allen Dingen das über 10-minütige, dreiteilige „Beauty And The Beast" stellt fast alles vorher dagewesene in den Schatten, da es, genau wie „FantasMic" auf „Wishmaster", das Album auf fulminante Art und Weise ausklingen lässt und sämtliche Stärken der Band in einem Lied vereint.
Sieht man also von der etwas abgeschwächten Stimme Tarjas ab, so entpuppt sich „Century Child" zu einem atmosphärisch ungemein dichten und in sich stimmigen Album. Liebhaber sämtlicher Vorgängeralben werden hieran jedoch ein wenig zu knabbern haben, denn Marco Hietalas Gesang ist einfach nur Geschmackssache. Ansonsten stimmt alles: Tolle Lyrics, wieder einmal grandiose Arrangements, viele Ideen, eine tolle Aufmachung und all dies verpackt in mitreißender, traumhaft schöner Musik.
Anspieltipps: "Bless The Child", "Ever Dream", "Beauty Of The Beast"
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein zweites "Wishmaster"..., 4. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Century Child (Audio CD)
ist das neue Album "Century Child" von Nightwish!! Worüber ich sehr froh bin, denn ich persönlich finde "Wishmaster" nicht so gut wie "Oceanborn" oder eben "Century Child". Was daran liegt, dass "Oceanborn eine Atmosphäre aufbaute und einem von A-Z fesselte! "Century Child" kommt da eher härter, dunkler und melodischer dahin, was mir sehr gut gefällt! Der neue Bassist Marco Hietala bringt auch seine Gesangsparts dazu und Tarja kommt nicht immer so viel zu Zug wie auf "Oceanborn", was man nicht negativ sehen darf. Der beste Beweis liefern sie mit dem Cover "The Phantom Of The Opera", das einfach nur genial ist.
Nun zu den Songs (Bewertung von 1-10 *Besonderheit): der Opener "Bless The Child" (10/10) dauert über ganze 6 Minuten und vorallem der Anfang ist total gelungen mit dem Chor im Hintergrund. Der zweite Track "End Of All Hope" (9.5/10) klingt zuerst wie eine Neuauflage von "Wishmaster", aber mit der Zeit merkt man die Unterschiede, und beginnt "End Of All Hope" zu lieben. Danach folgt ein Track, der häufige Gesangsparts von Marco beinhaltet nämlich "Dead To The World" (9.5/10), der einfach nur genial ist. "Ever Dream (10/10) beginnt sehr ruhig und man könnte meinen es sei eine Ballade, wird aber doch noch ziemlich schnell! "Slaying The Dreamer" (8.5/10) ist einer der härtesten Nightwish-Songs überhaupt, er ist gut jedoch nicht so gut wie "Bless The Child". Dann folgt die erste richtige Ballade "Forever Yours" (9.5/10) in der Tarja so wunderschön singt, der Song ist wahnsinnig gut! Danach folgt eigentlich das ganze Prinzip der CD und zwar "Ocean Soul" (10/10)*, der Text ist total beeindruckend und auch die ganze Umsetzung des Tracks, für mich fast der beste Track der Platte! "Feel For You" (10/10) ist auch ein ganz guter Track, besonders gefällt mir die Stelle, wo Marco zum Gesang kommt, das ist einfach nur noch genial! Dann folgt der Andrew Lloyd Webber Klassiker "The Phantom Of The Opera" (10/10): schlicht und einfach genial! Eine ganz gelungene Interpreation! Dann folgt noch das typisch Nightwish-10Minuten-Lied diesmal heisst es "Beauty Of The Beast" (9/10), welches aus 3 Teilen besteht "Long Lost Love", "One More Night To Live" und "Christabel", auch wenn alle Teile sehr gut sind, ist der gesamte Track einfach nicht so begeisternd wie andere.
Fazit: Zum Glück haben Nightwish mit "Century Child" sich mutig bewiesen und sind in eine andere Richtung gegangen. Ich denke, das war auch an der Zeit, weil noch so ein Hammer, wie "Oceanborn", weil sonst hätte man bald drüber gemeckert, dass es immer dasselbe sei. Aber ich mag es gerne und ist von allen Alben her gesehen mein 2 liebstes Album, der absolute Spitzenreiter bleibt doch "Oceanborn"!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wohl traurigste Meisterwerk aller Zeiten!, 17. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Century Child (Audio CD)
Aller Achtung, Nightwish! Anstatt wie bei Linkin Park, Slipknot oder Deftones, die ihren Kurs wegen des Erfolges beibehalten haben und kaum Verbesserungen aufweisen, hat sich die Band um Songwriter Tuomas um 180 Grad gewendet. Es war ein unglaublich hoher und mutiger Sprung, der sich mehr als gelohnt hat. Nun, was hat sich so verändert? Erstens: Die göttliche Stimme Tarjas klingt trauriger und ist dadurch ruhiger als in den beiden Vorgängern, aber umso expressiver. Zweitens: Neuzugang Marco Hietela singt zum Teil mit und entfaltet seine grandiose Stimme. Drittens: Emppus Gitarrenschläge sind langsamer und viel heavier geworden; und viertens: ein Orchester wurde endlich mal eingesetzt. Bless the child, der Opener der LP, legt einen furiosen Start hin und zum ersten hat man bei Nightwish das Gefühl, richtig zur Musik headbangen zu können. Der Text ist erstaunlich depressiv, was das Video eindeutig zur Geltung bringt. End of all hope ist inhaltlich genauso traurig, rockt aber noch mehr. In Dead to the world zeigt Marco seine wahnsinnige Stimme. Ever dream ist ein ganz toller Song, der textlich an alte Zeiten anknüpft und mit Orchestereinsatz die einzigartige Stimme der Diva Tarja untermauert, bevor der nächste Track, Slaying the dreamer, eine für Nightwish ungewohnte Härte a la Rammstein (vom instrumentalen Part her) aufweist, dem Zuhörer gnadenlos um die Ohren peitscht. Sofort danach folgt eine sehr ruhige und schöne Ballade namens Forever yours, die den Softies die Tränen aus den Augen rauslocken. Ocean soul ist einfach großartig gesungen und gespielt. In Feel for you hätte, meinem Geschmack nach, Tarjas Stimme etwas kräftiger sein müssen. Die Coverversion von The Phantom of the opera ist ist einfach nur gigantisch gut gelungen und steckt das Original ganz locker in die Tasche. Das 10-minütige Epos Beauty of the beast ist für mich der beste Albumabschluss aller Zeiten. Mir bleibt immer am Ende ein Klos im Hals stecken. Im dritten Teil, Christabel, wird eine tolle Parallele zu Dead boy's poem (Wishmaster) gezogen. Ich bin grenzenlos von der Wirkung der Platte begeistert. Jeder, der mal einen schlechten Tag erwischt hat (oder auch sonst), sollte sich die CD anhören. Es lohnt sich wirklich. Ich bin sehr gespannt, wie das neue Album "Once" klingen wird, düsterer kann es für Nightwish Verhältnisse kaum noch gehen, oder???
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle CD, obwohl sich Nightwish verändert haben., 20. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Century Child (Audio CD)
So, die neue Nightwish-LP ist raus!
her zufällig bin ich über die CD gestolpert, habe dann aber gleich mal zugeschlagen, denn: was kann man bei Nightwish schon falsch machen!?!? *g* Nichts, genau!
Und so erfüllt auch dieses Meisterwerk wieder einmal alle Ansprüche, die wohl gestellt werden können, bei weitem.
Es kommt bombstischer und sogar etwas brachialer und dunkler daher, als seine Vorgänger "Oceanborn" oder "Wishmaster". Die typischen Nightwish-Arangements wurden natürlich beibehalten und so findet man tolle Streicher- oder Klassikelemente verknüpft mit harten Gitarrenriffs, tollen Drums und einer einfach bezaubernden Stimme von Tarja, der Frontfrau der Band.
Eine Sache hat sich aber schon geändert: ein neuer Bassist ist dazugestossen und durfte sich auch glcieh mal verstärkt als Sänger einbinden.
Und genau hier könnte bei den Hörern nun ein kleiner Zwiespalt auftreten *g* ! Denn entweder mag man die Innovation von Nightwish und findet gefallen an dem neuen Sänger, oder man mag es eben nicht.
Bisher finde ich es eher schade, dass verstärkt Wert auf männliche Gesangsparts gelegt wurde, auch wenn diese sich mehr oder weniger auf eine Art Sprechgesang beschränken....
So erinnern Nightwish mich teilweise an die alten Zeiten (*schwelg*) von Theatre Of Tragedy, wenn dort mal nicht "gegrunzt" wurde, sondern eben dieser Sprechgesang zu hören war. Man kann auch das Gefühl bekommen, NW würden versuchen, so zu klingen, wie andere Metal-Combos, auch wenn dies ein allzu unverständliches Begehren wäre *ggg*
Man muss aber auch ganz klar sagen, dass die männlichen Parts von der Quantität nicht hoch sind, in vielen Songs sind sie gar nicht zu finden und so kommen bei diesem Album auch Fans auf ihre Kosten, die an dem alten Nightwish-Stil festhalten möchten.
Leider ist die Platte mit einer Spielzeit von knapp 42 Minuten nicht besonders lang und beinhaltet gerade auch mal 10 Tracks...
Für Fans ist dieses Album auf jeden Fall Pflicht!
Aber ich denke, Nightwish sollten sich nicht auf die Einbindung männlicher Gesangskünste konzentrieren, sonder so weitermachen, wie bisher.
Carpe Noctem!
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Century Child
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