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TOP 500 REZENSENTam 29. Januar 2012
"Zwei Häuser, beid im Ansehen gleich, im schönen
Verona, unserm Schauplatz, feindlich wecken
Verjährten Hass in stolzgemuten Söhnen,
Die ihre Hand mit Bürgerblut beflecken.
Aus den zwei Feindeshäusern sehn wir sprießen,
Ein liebend Paar, das glühend sich erstrebt,
Um sternlos jung sein Leben zu beschließen,
Das seiner Väter Hass mit sich begräbt.
Des jungen Paars Liebesglück und Not,
Der Eltern grimmen Hass und schwere Sühne,
Die nichts versöhnte als der Kinder Tod,
Entrollt nun in zwei Stunden unsre Bühne.
Wollt ihr ein hold geduldig Ohr uns leihn,
Soll, was noch mangelhaft, bald besser sein.
(Nichts von dem Spiele sei euch eitler Schein:
Ein Werdender wird immer dankbar sein)."
Prolog - der Satz in Klammern stammt aus dem Faust von Goethe

William Shakespeare, der westliche Poet, der die Dichtung universell machte, der sie schön klingen ließ und ihr dennoch vollkommene Gedanken eingab, der sie zur Dramatik, zum Erzählen und zum Lyrischen nutzte und der Literatur ewige Symbole wie ewige Verse eingab - Ihn zu rühmen ist fast schon so etwas wie eine Tautologie; aber eine schöne Tautologie.

-Benvolio: "Beschwor sie der Enthaltsamkeit Gesetze?"
Romeo: "Sie tat's und dieser Geiz vergeudet Schätze.
Denn Schönheit, die der Lust sich streng enthält,
Bringt um ihr Erb die ungeborne Welt
[...]
Sie schwor zu lieben ab und dies Gelübd
Ist Tod für den, der lebt, nur weil er liebt."-

So finden wir Romeo vor, Sohn des Hauses Montague, der junge liebende Mensch schlechthin, und wie jeder seines Alters voller Verlangen nach Liebe und voller Angst sie nicht zu erleben. Und wankelmütig ist sein Sehnen; liebt er am Anfang noch Rosalinde, ist er dann mit einem Mal, nur wegen eines Blick durch den Saal von Julia bezaubert: "Liebt ich wohl je? Nein, schwör es ab, Gesicht!/ Du sahst bis jetzt noch wahre Schönheit nicht."
Julia ist ebenso angetan; wie Romeo erfährt sie, die Tochter seines Vaters Erzfeindes Capulet, kurz darauf wem ihre Liebe gilt: "So ein'ge Lieb aus großem Hass entbrannt!/ Ich sah zu früh, den ich zu spät erkannt./ O Wunderwerk! ich fühle mich getrieben,/ Den ärgsten Feind aufs Zärtlichste zu lieben."

Kann uns ein Stück das wahre Wesen der Liebe zeigen? Wohl kaum, denn wäre sie nicht unbestimmt, wäre sie nicht immer neu.
Aber es kann uns dennoch zeigen wie wirr und schön und schrecklich die Liebe in den Menschen walten kann und wie im Anfang viel in jeder einzelnen Liebe der großen Idee der Liebe gleicht. Sprache, gerade ältere, steht immer in Verdacht das gleiche zu meinen, wenn es auch anders gesagt wird. Das dem einerseits so ist, aber andererseits dies gerade das ist, was Herz und Verstand zum Erinnern, Verstehen und Fassen brauchen, das kann man vielleicht nirgendwo so trefflich erkennen und begreifen wie bei Romeo und Julia. Wer kennt nicht Trennung und spürt was gemeint ist, wenn Julia sagt: "Nun gute Nacht. So süß ist Trennungswehe,/ Ich rief wohl gute Nacht, bis ich den Morgen sähe."
oder wenn sie am Morgen, um den Liebsten zu halten spricht:
"Willst du schon gehen? Der Tag ist ja noch fern.
Es war die Nachtigall und nicht die Lerche,
Die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang;
Sie singt des Nachts auf dem Granatbaum dort.
Glaub, Lieber, mir: es war die Nachtigall."

Das Stück ist von August Wilhelm von Schlegel, dem zumindest ich ewig dafür dankbar bin, wunderbar ins Deutsche übersetzt worden, mit Reim, Bildern, ja sogar mit etwas Witz. Niemand sollte sich schämen oder scheuen Shakespeare ruhig, wenn er will, in (dieser) Übersetzung zu lesen. Der großartige Emerson schrieb auf einer Seite seiner Beobachtungen (Von der Schönheit des Guten): "Ich nehme gar keinen Anstand, alle guten Bücher in Übersetzungen zu lesen. Alles, was an einem Buch wirklich hervorragend ist, das ist auch übersetzbar: - jede tiefe Einsicht, jedes menschliche Gefühl."

Dies alles zusammen, es ergiebt ein wunderbares Leseerlebnis - und fern jeder modernen Furcht, Vernunft oder Vorbehalte kann man es auch lesen, einfach um der Schönheit, der Tragik und der Geschichte willen; dann ist es nicht mal eine schwere Lektüre, man muss nur einfach für sich die Schönheit bergen und nicht lesen, was man glaubt lesen zu sollen. Wie sagte Mercutio doch (und dies sei gleichsam Maxime für das Stück und diese Rezension, wie auch das Schlusswort):

"Nehmt meine Meinung nach dem guten Sinn,
Und sucht nicht Spiele des Verstandes drin."
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am 28. Februar 2005
Shakespeare hat mit diesem Werk eine wahre Wunderleistung vollbracht. "Romeo und Julia" gilt zurecht als die größte Liebesgeschichte aller Zeiten und es ist nicht verwunderlich, dass der mittlerweile 400 Jahre alte Stoff nach wie vor zutiefst berührt und in seinen Bann zieht.
Es gibt etliche Übersetzungen von denen einige mehr, andere weniger gut sind. Diese hier ist mit Abstand die beste, die ich kenne. Das Stück liest sich fließend, der Übersetzter bringt große Wortgewandtheit zum Einsatz und das Wesentliche der Geschichte ist nicht, wie so oft, durch misslungene Übersetzungen "enstellt" worden. Diese Ausgabe ist sehr schön gebunden, die Seiten sind dick, die Schrift gut lesbar. Seinen Preis ist dieses Buch allemal wert.
Hier eine kurze Zusammenfassung von "Romeo und Julia":
In Verona, Italien, leben zwei angesehene Familien, die allerdings bis aufs Blut verfeindet sind - die Montagues und die Capulets. Beide Familien haben jeweils nur ein Kind: die Montagues einen Sohn, Romeo, und die Capulets eine Tochter, Julia. Auf einem Ball im Hause Capulet begegnet der 17-jährige Romeo der 14-jährigen Tochter des Hauses und verliebt sich auf den ersten Blick in sie. Julia erwidert seine Gefühle und noch am selben Abend schwören sie sich ewige Treue (hier kommt die berühmte Balkonszene ins Spiel). Am nächsten Tag werden sie vom Mönch Lorenzo heimlich getraut, nur Julias Amme weiß auch Bescheid. Nach der Hochzeit kommt es zu einem tödlichen Streit zwischen Romeos bestem Freund Mercutio und Julias Cousin Tybalt. Tybalt tötet Mercutio, woraufhin Romeo in blinder Wut Tybalt erschlägt. Der Prinz von Verona verbannt Romeo. Julia, die in wenigen Tagen einen ihr unsympathischen Grafen heiraten sollte, kann und will ohne Romeo nicht leben. Also schmiedet sie einen tödlichen Plan ...
Die ebenso entsetzliche wie berührende Geschichte von zwei jungen Menschen, deren innige Liebe am Hass der Eltern zerbricht - sollte jeder zumindest einmal in seinem Leben gelesen haben. Es kann nicht bereut werden!
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am 27. Februar 2016
Habe die Kindle-Edition gratis downloaden können. Das Buch ist einfach der Klassiker schlechthin. Wie William Shakespeare die Liebes-Geschichte zwischen den beiden Familien erzählt ist so fesselnd und spannend, dass ich das Buch so schnell fertiggelesen habe wie kein zweites Buch. Top!
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am 7. Februar 2012
Zu der Geschichte muss man ja eigentlich gar nichts mehr sagen: Wer kennt nicht das tragische und kurze Liebesglück von Romeo und seiner Julia. Hier nun im Original als Theaterstück, wie Shakespeare es damals vor ungefähr 500 Jahren schuf.
Nur vier Sterne von mir, da ich die alte Sprache bzw. die Übersetzung schwierig zu lesen fand. Es ist eben doch ein gewaltiger Unterschied, ob man im Shakespeare-Theater sitzt und sich das Stück anschaut oder es tatsächlich selber liest.
Am besten kommt man durch den Text, wenn man möglichst keine Pausen macht und alles in einem Schwung liest
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am 10. September 2014
Da es ein Buch für eBook Reader ist, dazu kostenlos, habe ich dieses herrunter geladen. Wer kennt die Geschicht nicht. Ist immer wieder schön sie zu lesen. War ein Versuch. Hat funktioniert. Wer also kostenlos Bücher herunterladen will und gerne liest, kann ich es jedem empfehlen. Und alte Schmöker mal wieder zu lesen, ist auch nicht schlecht
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am 28. August 2013
Romeo und Julia - das sind die Urfiguren, wenn es um leidenschaftliche erste Liebe im Teenageralter geht. Wenn dann noch die entsprechenden Familien tief zerstritten sind, steigt das Stresslevel der jungen Beziehung ins Unermessliche - wo das hinführt, wissen wir zwar alle. Es ist aber immer wieder toll, das nachzulesen.
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am 20. April 2012
Zum Inhalt des Buches muss glaube ich nichts mehr gesagt werden ;-)

Was das Verständnis angeht: Mir ist es nicht allzu schwer gefallen das Buch zu verstehen, obwohl ich die Geschichte vorher nur in sehr sehr groben Zügen kannte (eigentlich nur die Ausgangssituation und das Ende). Ich habe es einfach "runtergelesen" und nicht über jeden Satz, den ich nicht verstanden habe, ewig lang gegrübelt, das ging ganz gut. Verstehen kann man die Geschichte trotzdem und was man nicht verstanden hat, wird einem meistens ein paar Seiten später klar und dann blättert man halt noch einmal zurück.

Einen Stern Abzug, weil die Formatierung (habe das Buch auf dem Kindle gelesen) besser hätte sein können. Manchmal standen einzelne Wörter oder halbe Sätze alleine in einer Zeile, das fand ich etwas störend. Da sollte Amazon noch nachbessern!
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am 14. November 2013
Eine perfekte Möglichkeit, sich Shakespeare zu Gemüte zu führen, ohne sich den Bücherschrank gleich mit den gesammelten Werken voll zu stellen. Empfehlenswert, weil es keine Eselsohren bekommt wie die auch nicht zu verachtenden Recl...Hefte.
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am 13. August 2013
Mir gefiel das Buch super gut, da ich mich immer gegen diese neuen Verfilmungen gewehrt habe und nun die "richtige" Geschichte kennen lernen konnte. Es ist (trotz leicht alter Sprache) gut zu verstehen und zieht einen auch in den Bann.
Es hat alles, was ein gutes Buch haben muss!
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am 3. Oktober 2012
Die Geschichte von den Beiden kannte ich schon, aber hatte sie noch nie gelesen.
Immer nur von gehört.
Muß sagen, das es mir etwas schwer gefallen ist,weil es viele leere Seiten gab
und ab und an stand da mal ein Wort ganz allein auf einer Zeile.
Da sollte sich Amazon noch verbessern. Aber da es Umsonst war,dürfen wir nicht meckern :-)
Aber dennoch finde ich das es eine der schönsten Liebesgeschichten aller Zeiten ist.
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