Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Prime Photos Sony Learn More madamet designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen50
3,6 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Version: Limited Edition|Ändern
Preis:28,50 €+ 2,99 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 6. Januar 2011
Ich hatte mich aufgrund der relativ durchgewachsenen Kritiken der Gameszeitschriften auch mit dem Kauf zurückgehalten und hatte jetzt die Gelegenheit das Spiel uncut über England für ca. 25 € zu kaufen, da man für diesen Preis nicht allzu viel falsch machen kann.
Und siehe da, ich wurde nicht enttäuscht! Für mich sind die Bewertungen im Vergleich mit COD eindeutig zu niedrig ausgefallen. Ich fand die Missionen keineswegs langweilig, sondern eher teilweise dramatisch, stylisch und manchmal auch sehr spannend inzeniert. Sicherlich ist nicht alles perfekt, das ist es aber bei COD auch nicht und seien wir mal ehrlich: in welchem Spiel ist es das schon.
Ich fand die Atmosphäre im Spiel teilweise recht aufregend und man merkte schon, dass wenigstens so gut wie möglich versucht worden ist, eine authentische Atmosphäre zu schaffen.
Die Grafik fand ich persönlich BESSER als z.B. bei COD Black Ops, sie wirkte irgendwie authentischer als bei COD, gerade bei COD hatte ich auch in der erste Hälfte immer das ungute Gefühl mit einer veralteten Grafikengine vorlieb nehmen zu müssen. Dieses Gefühl hatte ich bei MOH NICHT, natürlich gibt es auch hier bei näherer Betrachtungsweise unschöne Dinge, die auffallen, wie z.B. Klötzchengrafik, wenn man ganz nah an Mauern oder Felsen rangeht, das sieht natürlich unschön aus, aber durch die rasante Inszenierung der Entwickler wird man davon geschickt abgelenkt. Auch der Sound über eine 5.1 Anlage z.B. ist über jeden Zweifel erhaben, so klare und satte Waffensounds hatte ich lange nicht mehr. Als die Hubschrauber bei einer Mission landeten dachte sogar meine Freundin, die landen bei uns im Wohnzimmer, very cool...;-)) Überhaupt kam es mir das ein oder andere Mal ein geneigtes WOW oder Cool über die Lippen. Die Steuerung ist simpel und lässt sich auch mit einem FragFX von Splitfish genial einstellen und steuern.
Kommen wir zu den SChattenseiten, die mir persönlich aufgefallen sind: Das Spiel ruckelt regelmässig für ganz kurze Momente, dies bin ich auf einer PS3 eigentlich nicht mehr gewöhnt, die KI Kameraden verhalten sich teilweise dämlich laufen einem immer regelmässig ins Feuer und versperren einem öfters den Weg. Das ist bisweilen echt ärgerlich, da es die ansonsten coole und dichte Atmosphäre des Spiels trübt. Die Gegner verhalten sich auch nicht besonders clever, bei manchen STellen fällt es echt auf: es kann nicht angehen, dass man neben einem Taliban steht und der einen nicht bemerkt und lustig weiter nach vorne schiesst, an anderen Stellen verhalten sie sich wieder clever und laufen vor Handgranaten weg, springen über Hindernisse etc. Ein wenig unausgewogen wirkt die KI dann schon. Ich finde allerdings, bei COD verhalten sie sich auch nicht unbedingt cleverer und seit Fear 1 und Far Cry 1 oder auch Half Life wird es wohl leider so schnell keine bessere KI geben. Hätten sich die Entwickler hier mehr Mühe gegeben, was hätte MOH für ein fast perfektes Spiel werden können. Ob es hier oder da zu viele Funksprüche gibt, darüber lässt sich streiten. Dem Anspruch auf Realismus hätte auch eine deutlich bessere Physikengine gut getan, auch das empfand ich teilweise als ein wenig ärgerlich. Trotzdem hatte ich immer meinem Spass bei dem Spiel und es fesselte mich persönlich mehr als COD! Spezialisten sind also gut damit beraten, dass Spiel auf Veteran zu spielen, damit es die erforderliche Herausforderung darstellt. DAs Spiel ist hart, keine Frage, aber der Splattergehalt hält sich in Grenzen und wird nur angewandt, wenn es auch wirklich Sinn macht, nicht wie bei COD, wo es eher lächerlich wirkte: ich schiesse mal mit Schrot und irgendwo in 30 Meter Entfernung fliegen einem Gegner beide Beine ab, also wirklich ;-(( Wie COD so schnell auf dem Index landen konnte, war mir ohnehin ein Rätsel.

Fazit:
Für den Preis hat mir das Spiel echt gefallen und ich kann es nur empfehlen, eine bessere KI und Physikengine hätten aus dem Spiel m.E. einen "Fit for Hit" gemacht.
Inszenierung und Action und auch Grafik fand ich persönlich besser als bei COD und die Spieldauer ist nun auch nicht kürzer als bei COD. Auch wenn sich vielleicht das eine oder andere ähnelte, so hat MOH jedoch auf jeden Fall seine eigene Handschrift!
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Oktober 2010
Nach den ganzen positiven Ankündigungen und der Warterei habe ich das Spiel (PS3) an Donnerstag endlich bekommen und voller Freude angespielt. Hier kommt mein Eindruck: Die Grafik und der Sound sind gut, auch wenn es Bessere gibt. Leider ist der Singelmodus auch in "schwer" leicht durchzuspielen. Hier fehlt mir leider die Herausforderung. Im Großem und Ganzem hat mir das Spielen der Story Spaß gemacht, nur leider viel zu kurz, auch in "schwer". Der "Tier 1" Modus ist das gleiche wie die Story nur unter Zeitvorgabe und sterbe darf man nicht , sonst muss man das Level von vorne starten. Der Singelmodus kommt schon sehr realistisch rüber, was man aber vom Online Modus überhaupt nicht sagen kann.

So nun zum Onlinemodus:
Hier bin ich doch sehr enttäuscht, da es doch noch einer riesigen Baustelle gleicht. Fängt an, dass man Freunde in einer Gruppe einladen kann, sich aber nicht in der Lobby unterhalten kann. Außerdem kann man sich auch nicht in alles Moduse mit den Freunden unterhalten. Man springt als Gruppe in ein Spiel, spielt aber nicht miteinander, sondern teilweise gegeneinanderer!!! Dies ändert sich auch nicht. Man Respawn auch nicht bei Freunde, was ein zusammen spielen fast unmöglich macht.
Die unterschiedlichen Moduse sind schon ok, aber teilweise sind die Karten viel zu klein, was einer regelrechten Abschlacherei gleich kommt. Dadurch verliert man schnell die Motivation und den Spielspaß. Man Respawn und ist gleich tot, weil Gegner die Respawnpunkte direkt im Visier haben. bei so kleinen Karten muss ein Respawnschutz vorhanden sein, damit man wenigsten die Chance hat sich in Sicherheit zu bringen. Hier ist auch keine Änderung der Taktik mehr möglich. Zu öft hackt das Spiel mitten in einer Schießerei und wenn ich dann wieder spielen kann, bin auch auch schon tot. Total unrealistisch sind hier die Wirkung einzelner Waffen. Granaten, Grantwerfer und Panzerfaust verursachen hier kaum oder garkeinen Schaden. Häuser oder Lehmhütten werden nach Einschlag von Grantwerfen, Panzerfaust, Mörserschlag, Raketenbeschuss usw so gut wie überhaupt nicht beschädigt. Dadurch haben die vielen vorhabenen Sniper und Camper leichtes Spiel und sind nur schwer aus den Häusern zu holen. Mauern, Gegenstände und sogar ganze Häuser bieten teilweise überhaupt keinen Schutz. Leider gibt es jetzt schon Cheater. Hier ein Beispiel: Wir haben mit 3 Leute auf ein Soldaten geschossen, der auf uns zugelaufen ist. Wir sind keine Anfänger und spielen div. Shooter in der Liga. Bei uns allen sind Treffer angezeigt worden, aber umgefallen ist er nicht. Statt dessen hat er uns alle 3 nach einander gemessert. Ein WITZ... Schade das die Programmierer dies nicht unterbinden können oder wollen.

Mit den ganzen Problemen macht es derzeit keine Spaß online zu spielen. Ich hoffe nur, dass noch einiges Online geändert und verbessert wird, sonst werde ich Online wieder auf andere Spiele zurück greifen müssen.

Fazit: Singelmodus bekommt von mir nur 4 Sterne da es doch zu kurz und leicht ist.
Der Online Modus bekommt derzeit maximal 1 Stern
11 Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Februar 2013
ich Spiele wirklich viele von denen. Und bis jetzt gefallen mir die "Medal of Honor" Spiele am meisten. Ich finde die Story gut und plausibel. Nichts übertriebenes. Alles relativ nah an der Realität. Muss dazu sagen das ich lediglich die Kampagnen Spiele. Niemals den Multiplayer.
Leider nur wenige Missionen. Ich hatte es in zwei Sitzungen durch. 6 Stunden in etwa. Gute Shooter schaffen es garantiert noch schneller. Für das Geld auf jeden Fall wert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Oktober 2010
Die Meinungen gehen ja stark auseinander was das Spiel angeht...ich kann für meinen Teil nur sagen, da ich ohne Erwartungen (quasi ein Blindkauf) das Spiel gezockt habe ich durchaus positiv überrascht und auch beeindruckt war.

Das Problem das viele Fachzeitschrift oder Hardcoregamer haben ist wohl, dass Medal of Honor immer aber auch immer mit Call of Duty verglichen wird. Selbstverständlich ist Medal of Honor das Konkurrenzprodukt zu dem Game of the Year Modern Warfare bei genauerem Betrachten sind beide Spiele aber sehr unterschiedlich.

Der Unterschied liegt auf der Hand, während die CoD Reihe auf beinharte und zudem (unrealistische) Actionsequenzen bzw. Szenarien setzt, liegt bei der Schwerpunkt bei Medal of Monor ganz klar im Realismus. D.h, keine gewaltigen Explosionen oder unendliche Gegnermassen die per Dauerfeuer einfach nur umgenietet werden müssen.
Bei diesem Spiel sind grosse Mengen an Gegnern (wie im richtigen Krieg) teilweise rah gesät, hier gilt es taktisch vorzugehen und nicht nur drauflos zu ballern.
Zudem sorgt das Afghanistansetting für Abwechslung.

Leider ist die Spielzeit im Singleplayermodus mit knapp 5 Stunden etwas zu kurz geraten.
Online-Modus konnte ich nur kurz anzocken funktioniert aber ohne Probleme (entgegen anderer Rezensionen)
Grafik ist 1a und keinesfalls wie viele hier schreiben "veraltet" ! Klar sehen einige Settings nicht so "abgefahren" aus aber die Grafik ist absolut top und auf derzeitigem Stand und brauch sich schon gar nicht vor Modern Warfare 2 zu verstecken.

Ganz klar: EAŽs Spiel schlecht zu machen nur weil man von CoD was anderes gewöhnt ist, ist regelrecht unfair. Hätte EA bei der Konkurrenz abgekupfert hätte sich doch jeder beschwert es sei ein Call of Duty Klon....Abschliessend kann ich sagen dass EA ein solider Shooter gelungen ist der sich wohltuend vom Konkurrenzprodukt aufgrund mehr Realismus abgeht.

Mein Tipp: Wer auf Arcade-Action steht sollte zu Call of Duty Reihe greifen wer auf Realismus und Taktik steht kauft sich das Spiel von EA.

Achja und Krieg ist nicht lustig deshalb gibts auch nur 1 Stern.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. September 2012
Medal of Honor ist zurück. 11 Jahre nach Erscheinen des ersten Teils ist die altehrwürdige Kriegsshooter-Reihe letztendlich auch in der Moderne angekommen. Doch anstatt es Call of Duty gleichzutun und ein fiktives Szenario zu erfinden, geht EA in die Vollen und nimmt sich den aktuellen Konflikt zwischen den Taliban und der US-Armee zum Vorbild. Ein heikles Thema, das allerdings bei richtiger Herangehensweise Maßstäbe im Genre setzen könnte.

Immer das Gleiche…

Die Einzelspieler-Kampagnen heutiger Kriegsspiele sind mittlerweile jedem Gamer bekannt. Packende Inszenierung, audio-visuelle Reizüberflutung und ein gewisser Gewaltgrad sind die deutlichsten Merkmale von Call of Duty und Co. Was allerdings meistens fehlt, ist eine Story, die die ernste Thematik des Krieges auf angemessene Art und Weise behandelt. Es war zwar schon zu erwarten, aber leider muss auch Medal of Honor in diesem Zusammenhang genannt werden. Die Entwickler sind den leichten Weg gegangen und haben allen Aufwand in die Inszenierung gesteckt. Es gibt zwar auch einige Zwischensequenzen, die den Anschein machen, irgendetwas erzählen zu wollen, aber wirklich viel kommt dabei nicht rum. Meistens sieht man bloß einen stereotypischen, knallharten Befehlshaber, der über große Bildschirme mit dem Präsidenten in Verbindung steht und mit ihm die weitere Vorgehensweise der Truppen plant. Die vermeintlich hitzigen Wortgefechte wirken dabei aber eher lächerlich, nicht zuletzt wegen der schrecklichen deutschen Synchronisation.

Medal of Honor ist jedoch nicht nur storylos, sondern ein Paradebeispiel plakativer Kriegsshooter, die mich mittlerweile wirklich wütend machen. Noch wütender machen mich nur die Entwickler, die in ihren Interviews voller Stolz erzählen, dass sie sich irgendwelche ehemaligen Militär-Typen zur Seite geholt haben, um ihr Spiel möglichst realistisch zu gestalten. Was man dann im fertigen Spiel nämlich zu sehen bekommt, ist nur selten realistisch, und erst recht kein verantwortungsvoller Umgang mit dem Thema des Krieges in Afghanistan. Wenn ich nahezu unbesiegbar als Schütze eines AH-64 Apache ein komplettes Dorf zerlege und unzählige Taliban durch die Luft fliegen lasse, während im Hintergrund ein fetziger Linkin Park Song läuft, frage ich mich ernsthaft, was sich die Macher dabei gedacht haben könnten. Jeder der sich ein bisschen mit dem aktuellen Kriegsgeschehen auskennt, muss bei solchen Szenen einfach zwangsläufig moralische Bedenken haben. Wenn ich mir schon einen real existierenden Krieg als Setting aussuche, ist es dringend von Nöten, dass ich mich mit der Sache beschäftige und eventuell politische Hintergründe beleuchte, um eine differenzierte Sicht auf das Thema zu ermöglichen. Doch die Entwickler von Medal of Honor gehen genau den anderen Weg, nämlich den Weg der gefühllosen Supersoldaten, die im Sekundentakt Feinde umlegen, ohne auch nur einmal mit der Wimper zu zucken.

Vielleicht rege ich mich auch schlichtweg über die falschen Leute auf. Im Endeffekt sind es die Käufer, die die Verkaufszahlen solcher Spiele in die Höhe schießen lassen und sowohl die Publisher als auch die Entwickler förmlich mit Geld überschütten. Genauso mangelt es an vernünftigen Kritiken, die nicht nur zustimmend nicken und zurückhaltende 80% rausrücken. Ich würde auch mein Geld machen wollen, und das funktioniert mit plakativ inszenierten Kriegsspielen momentan leider am besten. Allerdings sollte irgendwann auch den größten Publishern klar werden, dass sie gerade dabei sind, die Kunstform Videospiel in ihrer Entwicklung weit zurück zu werfen. Dieses Problem gibt es in der Filmbranche nicht. Hier findet man die verschiedensten Kriegsfilme, die die politischen Hintergründe des Krieges beleuchten oder die Schicksale traumatisierter Soldaten zeigen. Den Videospielen steht bei dieser Entwicklung wahrscheinlich die Tatsache im Weg, dass sie finanziell besonders aufwändig sind und eine “Underground”-Szene kaum Bestand hätte. Solange also weder die Spieler, noch die Publisher ihre Sichtweise ändern, wird es niemals ein innovatives Kriegsspiel geben, das die ausgetretenen Pfade verlässt.

Monotoner Kriegsalltag

Wenn man mal von der allgemeinen Kriegsspiel-Diskussion absieht, steckt in Medal of Honor natürlich auch ein mehr oder weniger normales Spiel, das in diesem Fall leider einige Macken hat. Das Missionsdesign ist über die Maßen langweilig und viel zu abwechslungsarm. Man rennt andauernd von Einsatzziel zu Einsatzziel, nietet auf dem Weg massenhaft Gegner um, startet das nächste Level und macht das Ganze noch mal. Die einzige Abwechslung bieten “Luft-Missionen”, wie der bereits erwähnte Apache-Flug, einige kleine Schleich- und Scharfschützen-Passagen und ein wenig Quad-Gerase. Eigentlich kann man sich diese Abwechslung aber auch an den Hut stecken, da sie sogar noch langweiliger ist als der Rest. Der Gipfel der Langeweile sind jedoch diverse Markier-Sequenzen, in denen man aus sicherem Abstand Ziele markiert, um sie mit einem Luftangriff zu zerstören. Wahnsinnig spannend.

Auch die Grafik hinterlässt keinen hundertprozentig positiven Eindruck. Sie ist zwar keinesfalls schlecht, bleibt aber besonders aufgrund der schlechten Texturen weit unter ihren Möglichkeiten. Viel schlimmer sind jedoch die vielen Fehler, wie fliegende Messer und RPGs, die sich eigentlich an menschlichen Körpern befinden sollten. Soundtechnisch hingegen macht das Spiel nichts falsch, auch wenn die musikalische Untermalung an manchen Stellen recht fragwürdig ist (siehe Linkin Park bei Apache-Mission). Die Inszenierung ist ebenfalls zufriedenstellend, geht aber gegen den direkten Kontrahenten Call of Duty ziemlich unter. Alles in allem ist die Kampagne von Medal of Honor also eine ziemliche Gurke. Da ist einem sogar die unverschämt kurze Spielzeit von 4 Stunden fast schon wieder egal.

Tschüss, Innovation!

Der einzige Grund, weshalb ich Medal of Honor nicht die schlechteste Bewertung überhaupt geben kann, ist der Multiplayer. Dieser bietet gewohnt gute Online-Ballereien, hat aber dennoch mit einem großen Manko zu kämpfen: Es existieren keinerlei Unterschiede zu anderen etablierten Online-Shootern. Die Jungs von DICE (ja, die Battlefield-Typen) haben anscheinend sämtliche Innovation aus ihren Gedanken entfernt und das große Potenzial nach allen Regeln der Kunst verschenkt. Es gibt nur vier Spielmodi, drei Klassen und die üblichen Sturmgewehre, Schrotflinten und Scharfschützengewehre. Macht man mit einer Klasse Punkte, schaltet man für selbige immer mehr Waffen und Extras frei, mit denen man noch besser punkten kann. Die Spielmodi sind ein übliches Team-Deathmatch, ein Eroberungsmodus und einmal klassisches Bombe legen und entschärfen. Wenigstens ein bisschen neu ist nur “Kampfeinsatz”, quasi eine Art “Vorrück”-Modus, in dem die Angreifer nacheinander fünf Ziele einnehmen müssen, um zu gewinnen. Ich habe zwar schon meinen Spaß mit dem Multiplayer, aber wenn man bereits Call of Duty und Battlefield im Regal stehen hat, kann man sich das Geld für Medal of Honor getrost sparen.

Fazit

Was wir hier von EA geboten bekommen, ist wohl die größte Enttäuschung des Jahres. Der Singleplayer ist ein schlechter Witz, und der Multiplayer wirkt wie ein Brei aus all den Standardzutaten, die ein Online-Shooter heutzutage haben muss. Selbst wenn einem die fahrlässig behandelte Thematik egal ist, wird man von den Defiziten in Sachen Inszenierung, Missionsdesign und Grafik noch genug abgeschreckt. Und wer nur einen guten Online-Shooter sucht, sollte sein Geld lieber für andere Titel ausgeben. Medal of Honor bietet nichts, was andere Spiele nicht in besser bieten.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2010
Zu dem Spiel wurde bereits genug geschrieben, ich denke es ist Geschmackssache ob man mit der Grafik zufrieden ist oder nicht. Ich persönlich finde das Gameplay im Online-Modus gut, allerdings gibt es zu wenig Abwechslung aufgrund der sehr beschränkten Waffenauswahl und wenigen Karten.

Nun zu meiner eigentlichen Kritik, weshalb ich dem Spiel nur einen Punkt geben kann. Die Firmenpolitik von EA Games ist mittlerweile unter aller Kanone. Ich habe das Spiel hier im Marketplace gekauft und der Verkäufer hat es auf seinem EA-Kundenkonto deinstalliert. Trotzdem war online spielen nicht möglich. Nach mehreren Versuchen habe ich EA angeschrieben, um eine Lösung für das Problem zu bekommen und erhielt folgende Antwort:

------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wenn Sie onlinefähige Spiele gebraucht kaufen, so ist es leider sehr wahrscheinlich dass diese bereits registriert und genutzt wurden. Und da jede Seriennummer einmalig ist, ist auch nur eine Registrierung des Spiels möglich. Leider ist es auch nicht möglich diese Registrierung rückgängig zu machen, womit Ihnen diesbezüglich zwei Möglichkeiten bleiben.
1. Sie kontaktieren den Verkäufer des Spiels und erfragen dessen Kontodaten, damit Sie das Spiel auch im vollen Umfang nutzen können.
2. Sie treten vom Kauf zurück, lassen sich Ihr Geld zurückerstatten und kaufen das Spiel dann im regulären Handel.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr EA Kundendienst
------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die 3. Möglichkeit ist, dass man von einem Kauf dieses Spiels großen Abstand nimmt und ein ähnliches Produkt einer anderen Firma kauft!

In einem Computerspieleladen erfuhr ich zusätzlich, dass sich EA und andere Firmen darüber ärgern, nicht am Gebrauchtmarkt beteiligt zu werden, also davon nichts abbekommen. Daher wollen sie den Markt dadurch schädigen, dass ein Weiterverkauf der Spiele nicht mehr möglich ist, da das Spiel beim nächsten Besitzer nicht vollständig funktioniert. Bei der PS3-Version ist es immerhin möglich, einen weiteren Online-Key für 10,-€ zu kaufen, was allerdings ebenfalls den Weiterverkauf sehr uninteressant macht.

Ich finde den Wandel, dass jeder an allem noch einmal mitverdienen möchte unhaltbar und man sollte vom Kauf solcher Spiele wirklich Abstand nehmen, bis die Firmen wieder eine kundenfreundliche Firmenpolitik haben.
11 Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Oktober 2010
...leider fühlt sich das Spiel (ich spreche von der Singleplayer-Kampagne) doch noch irgendwie "unfertig" an. Die KI ist nicht besonders; z.B. die Teamkameraden stehen vor einer Tür, die offensichtlich aufgebrochen werden soll... nur kann man das als Spieler in diesem Fall nicht selbst; aber der Teamkamerad tut nix... minutenlang probiert was zu tun da auch niemand irgendwas sagt... dann Neustart ab Checkpoint, siehe da: Der Teamkamerad tritt die Tür ein... geht doch...

Die Grafik ist stellenweise mager, speziell zu Anfang im nächtlichen Setting - dann wird es besser, aber CoD-Niveau wird keinesfalls erreicht. Viele bemängeln die mangelnde Action im Spiel, ich finde jedoch gerade die realistische Aufmachung stark - allerdings sicher nicht jedermanns Sache!

Wer auf Bombast-Action steht sollte lieber Call of Duty spielen; hier knallt es deutlich mehr (ich persönlich mag beide Spiele).

Fazit: Lieber mal anspielen vorŽm Kauf - das Spiel wird nicht jedem gefallen - naja und Black Ops kommt ja bald ;-)
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Januar 2013
Ich bin echt positiv Überrascht von Medal of Honor Limited Edition.Bin mal gespannt, ob das Spiel hält was es verspricht. Denn an Medal of Honor Limited Edition `ranzukommen wird echt schwierig, denn dieses Spiel ist sowas von cool und realitätsnah wie ich es bisher noch bei keinem anderen Titel gesehen habe! Lässt sich total leicht lenken, man kommt leicht in`s Spiel und für Leute die Shooter mögen ein absolutes Highlight!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2010
Hallo,

hier meine Bewertung für dieses Spiel:

Medal of Honor war noch nie mein Ding, diesmal auch nicht.
Der Singleplayer war Ok, aber zu einseitig. Trotzdem war es mal gut, taktische Kämpfe zu
bestreiten und nicht wie bei CoD auf 10000 Gegner zu feuern.

Die Länge des Singleplayers ist eine Frechheit. Nach 4std (wenn nicht schneller) ist man durch.
Der Multiplayer hat mich überhaupt nicht angesprochen.

Das Spiel ist sein Geld einfach nicht wert. CoD bleibt weite Längen vorraus!

3 Sterne.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. August 2011
Ich habe die kontroverse Diskussion zu Medal of Honor mitbekommen und möchte für den Einzelspielerbereich einmal "eine Lanze für das Spiel brechen"!

Da ich kaum Zeit zum Online-Spielen habe, kann ich hierzu nichts sagen.

Der Einzelspielerbereich ist wie bei allen Wettbewerbern von MoH auch ein wenig zu kurz... damit endet auch das Negative.

- es ist ein realistisches Setting gewählt worden: verschiedene Special Forces vs. Taliban. Fand ich persönlich spannend
- die verschiedenen Einheiten-Typen kommen gut rüber. Deep Ops Teams mit Spezialaufträgen ebenso wie die Ranger mit der 'groben Kelle'
- die Kulisse ist auf Afghanistan beschränkt. Dafür aber sehr abwechslungsreich
- die zahlreichen Kommandos und Funksprüche finde ich gut für die Stimmung
- die Waffen passen zu den Einheiten, auch wenn man weniger Motivation als bei CoD hat mal was Neues zu probieren, da das eigene Equipment idR moderner ist als das Taliban-Zeug
- die Feuergefechte unterscheiden sich sehr von urbanen Kampfsituationen auf kurze Distanz und aus meiner Sicht realistischen Gefechten auf 50-300m bzw. auch mal 1,2km mit dem Scharfschützengewehr
- generell fühlen sich die Waffen mehr nach dem realistischen Durchschlag an als bei CoD oder BF2. Ein MG ist ein MG und hat mehr Power als ein Sturmgewehr und mit der MP wird's nochmal schwächer
- schade: idR ist die Umgebung nicht zu beschädigen
- super: die Bewegungsmöglichkeiten: extrem umfassender als bei BF2 und durch das "aus der Deckung feuern" auch realistischer als bei CoD. Dennoch nicht so unhandlich wie oft bei Tom Clancy Spielen
- das die KI so wahnsinnig schlechter ist als bei CoD finde ich nicht. Generell halte ich sie für stärker als BF2, was ich von den 3 Serien bis dato für die Schwächste halte...ist aber Geschmackssache!

Insgesamt ein gutes Single-Player-Spiel, was im Vergleich zu den letzten CoD Teilen und BattleField viel zu schlecht wegkommt!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.


Gesponserte Links

  (Was ist das?)