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am 1. November 2013
Das Buch ist eine Mischung aus einem Lehrbuch (das aber nicht weit in akademische Tiefen eindringt), einem Wegweiser durch den Halbleitermarkt, einem "Geschichtsbuch der Elektronik" und einer Schaltungssammlung - alles natürlich zum Titelthema. Das Buch richtet sich m.E. primär an den fortgeschrittenen Schaltungsentwickler, der sein Wissen über Referenzbauelemente vertiefen bzw. abrunden möchte. Wer allerdings seit Jahren Referenzschaltungen aufbaut, einen guten Überblick über die verfügbaren Referenzbauelemente (Stromregeldioden, Zener, kompensierte Zener, Buried Zener, Bandgap, XFET, FGA) hat und die Unterschiede zwischen einer Bandgap- und einer Buried-Zener-Referenz im Detail (Spannungsbereich, Rauschen, Temperaturdrift mit Hysterese, Langzeitdrift) kennt, der wird nicht viel neues in dem Buch finden.

Das Buch hat nicht die Dichte eines "Tietze-Schenk" - ist dafür aber auch nicht so trocken. Der Autor lädt vielmehr auf seine Zeitreise vom Beginn der integrierten Schaltungen bis zum Jahr 2005 ein, in der er oft ehrfurchtsvoll von den Machern und ihren Meilensteinen erzählt:

Es werden Bauelemente wie Präzisionswiderstände, FETs, bipolare Transistoren, Dioden, Zenerdioden und Operationsverstärker in ihren Grundschaltungen (diverse Stromspiegelvarianten, Kaskode ...) und praxisrelevanten Eigenarten (insbesondere Temperaturverhalten und Rauschen) diskutiert. Schließlich werden Referenzbauelemente wie kompensierte Zenerdioden, Stromregeldioden, Bandgapreferenzen etc. erklärt und verglichen. Es wird auch eine repräsentative Auflistung der am Markt verfügbaren Bauteile in ihren wesentlichen Parametern geliefert und diskutiert. Datenblätter und Application Notes der Hersteller haben zwar ein vergleichbares Niveau - doch fehlen dort im Vergleich die Grundlagen, der "rote Faden", die thematische Breite und der Vergleich zwischen Produkten unterschiedlicher Hersteller. Das Buch glänzt dadurch, dass es einen sehr guten Überblick verschafft und dadurch, dass man es einfach mal durchlesen kann - ohne dass einem nach 2 Seiten die Augen zufallen. Generell wird nicht (zu) weit in die Theorie vertieft, sodass mit Ausnahme der e-Funktion und Ihrer Umkehrfunktion (ln) keine höhere Mathematik angewendet wird. So ist das Buch nicht nur für den Ingenieur, sondern auch für den ambitionierten Amateur verständlich. Wer noch tiefer in das Verständnis der Schaltungen eintauchen möchte, der sollte einfach mal seinen Simulator (z.B. LT-Spice) anwerfen. Wer es noch theoretischer haben möchte, der sei auf Bauelementebücher aus der Hochschulliteratur verwiesen. Datenblätter und die vielen hervorragenden Application Notes der einschlägigen Hersteller sind sowieso Pflichtlektüre, wenn man sich für das Thema interessiert.

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, da ich es fast nicht weglegen konnte bis ich es durchgelesen hatte. Viele Zusammenhänge die ich hier lesen durfte sind in dieser Konzentration anderweitig schwer zu bekommen. Auf der anderen Seite hätte ich mir mehr praktische Beispiele mit Messwerten und noch mehr Hinweise auf typische Designfehler gewünscht. Im ganzen daher vier Sterne.
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am 19. Dezember 2012
600 Seiten zu Stromquellen und Spannungsreferenzen...

Doch leider werden diese lieblos mit Fakten gefüllt, wie man sie auch in den entsprechenden Datenblättern findet. Praktisch keine Informationen zur Fertigung und Charakterisierung der entsprechenden Bauteile. Formeln bleiben ohne Herleitung.
Schaltungsideen werden weder detailliert erläutert noch wird auf die Fallstricke verwiesen. So bleibt das Buch sehr oberflächlich und kann bestenfalls als Einstieg dienen.

Schlussendlich kann ich nur empfehlen, das Buch pfleglich zu behandeln, so dass man es nach einem kurzen Reinschnuppern wieder zurückschicken kann.
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am 10. April 2016
+ viele Varianten und Beispiele
+ zeigt Details die man sonst in den "Standardwerken" wie z.B. Tietze/Schenk oder Horowitz/Hill so nicht findet
+ Zahlenbeispiele
+ gesammelte Applikationshinweise verschiedener Hersteller
+ interessante Ausführungen zum Werdegang und zur Geschichte der - amerikanischen - Halbleiterindustrie

- Taschenbuchausführung zu diesem Preis etwas zu teuer
- bei mehr als 550 Seiten sollte Bindung sein sonst zerfleddert das bald
- Stand 2005
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