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Einleitung:

„Divinity: The Dragon Knight Saga“ enthält das Hauptspiel „Divinity 2: Ego Draconis“ und das Addon „Flames of Vengeance“, beides vom Schwierigkeitsgrad her etwas angepasst und die Grafik etwas aufgehübscht. Dazu wurden noch einige Bugs aus den Vorgängern entfernt, sodass das vorliegende Spiel die technisch reifste Version ist, womit schon aus technischer Sicht ein Kaufgrund vorhanden sein dürfte.

Doch wie spielt sich das Ganze und worum geht es überhaupt?

Darauf wird in den folgenden Zeilen eingegangen.

Handlung:

In der Fantasywelt Rivellon hängt der Haussegen schief. Damian der Verdammte, das Äquivalent dieser Welt zum Antichristen, droht nach langer Zeit wieder die Lande der Unschuldigen zu überrennen, doch das interessiert die Bewohner Rivellons kaum, denn diese sind sich nach dem Tode des Göttlichen, der Avatar des absoluten Guten dieser Welt und Damians Ziehvater, nicht sehr grün miteinander und verfolgen sowieso andere Ziele.

Zum Beispiel als Orden von Drachentötern den legendären Drachenrittern hinterherzujagen, was Menschen sind die sich in Drachen verwandeln können, sind diese doch angeblich für den Tod des geliebten Göttlichen verantwortlich! Als Spieler spielt man zunächst einen dieser Drachentöter, doch dann geschieht eine unvorhersehbare Wendung: man wird selbst zum Drachenritter!

Als solcher muss man nun sein volles Potenzial entfalten und sich mit Damian und seinen Schergen anzulegen, um doch noch die Welt retten zu können. Dabei spielen die Geheimnisse des mächtigsten Magiers Rivellon und die nicht minder mysteriöse Halle der Seelen eine Rolle, welche an dieser Stelle nicht verraten sein soll.

Die Handlung von Divinity 2 ist im Kern gelungen. Sie funktioniert, ist spannend und vor allem abwechslungsreich, was heißt dass der Spieler immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt wird. Im Hauptspiel, nicht im Addon, finden sich jedoch einige Handlungsfehler die den Genuss der Geschichte ein wenig schmälern und wo man sich fragt, was den Verantwortlichen für die Geschichte da durch den Kopf ging, dass sie dies für eine gute Idee hielten. Zum Glück machen sie die Handlung jedoch nicht kaputt, aber man hätte diese Fehler mit Leichtigkeit beheben können, wodurch sie zu den besseren der Spielegeschichte zählen könnte.

Doch insgesamt funktioniert sie im Hauptspiel, wie auch im Addon und das was ihr wirklich wichtig ist, nämlich den Spieler vor verschiedene Aufgaben und Herausforderungen zu stellen, zieht sie auch bis zum Ende durch und das auf eine gute und befriedigende Art und Weise.

Gameplay:

„The Dragon Knight Saga“ ist ein Actionrollenspie, indem man alleine aus der 3rd-Person Perspektive in Echtzeit auf Horden von Monstern einschlägt. Von diesen gibt es auch reichlich und man klickt sie mit der linken Maustaste oder den auf's Ziffernblatt verewigten Zaubern zu Tode. Das ist weder sonderlich herausfordernd, geht aber flott von der Hand und sorgt zumindest dafür, dass die Kämpfe weder zu komplex oder langwierig werden. Trotzdem geht das auch komplexer und eleganter, wie das Kampfsystem des Konkurrenzprodukts „The Witcher 2“ mit seinem Paradesystem und seiner Möglichkeit starke und schnelle Hiebe auszuteilen gezeigt hat. Doch am Ende funktioniert das Kampfsystem und die verschiedenen Spezialfertigkeiten sind wenigstens angemessen in Szene gesetzt, sodass man zumindest äußerlich ein schönes Spektakel geboten bekommt.

Neben den Kämpfen, bieten jedoch die vielen kleineren und größeren Quests die Hauptmöglichkeit um an Erfahrungspunkte, die man braucht um ein Level aufzusteigen und damit mächtiger zu werden, zu gelangen und hier ist es wo „The Dragon Knight Saga“ wirklich glänzt. Denn die Quests sind an Abwechslungsreichtum kaum zu überbieten und bieten oftmals mehr als nur eine Möglichkeit sie zu lösen (etwas, was inzwischen Standard sein sollte, aber selbst bei großen Projekten wie Skyrim und den beiden Dragon Ages noch eine Seltenheit ist) und stellen den Spieler manchmal vor interessante moralische Entscheidungen, wie sie auch seinen Geist und seine Kombinationsgabe erfordern.

Als Beispiel sei hierfür eine Quest genannt, in der sich zwei Seelen einen Körper teilen. Eine davon ist böse, aber körperlich stark, die andere gut, aber ein Schwächling könnte man sagen. Nur eine von beiden Seelen soll über den Körper herrschen, doch wie soll dies bewerkstelligt werden? Und vor allem, wen gestattet man den Körper von da an zu beherbergen, ist die böse Seele doch gemein, aber zumindest in der Lage zu überleben, während die gute Seele eventuell in ihr Verderben stürzen wird. Und wen das nicht interessiert, der wird sich zumindest fragen müssen, ob ihn eine gute Waffe (die man erhält, wenn die böse Persönlichkeit vergeht) oder ein magischer Ring (den die gute Seele ihr eigen nennt) besser zupass kommt. Solche Entscheidungen und vielfältigen Herausforderungen ziehen sich durch das Ganze im Spiel und werden im Addon „Flames of Vengeance“ zur Perfektion geführt, sodass man spielerisch mit einigen der besten Aufgaben der Spielegeschichte belohnt wird, wenn man nur bereit ist seine Umgebung zu untersuchen und überall Nachforschungen anzustellen.
Dazu kommen noch einige Rätsel und Hüpfpassagen, die den Spielverlauf auflockern und vor allem Abwechslung vom Kampf gegen die Horden des Bösen bieten.

Ein weiteres interessantes Feature ist auch die Fähigkeit die Gedanken eines Charakters zu lesen. Zwar geht dies nur bei jeder Spielfigur nur einmal, aber es lohnt sich auf jeden Fall, da man so seine Attribute und Fertigkeiten verbessern kann, einen Geheimnisse in der Spielwelt offenbart werden oder man dadurch neue Dialogoptionen freischaltet, die wiederum die Gespräche in ganz andere Richtungen führen können. Ein reizendes Feature, welches die Spieler damit ausgleichen, dass man dafür mit Erfahrungspunkten bezahlt, die man erst „abarbeiten“ muss, ehe man wieder im Level aufsteigt.

Als letztes großes Feature seien hier noch die Drachenpassagen genannt. Ab einer gewissen Stelle im Spiel wird man sich in einen Drachen verwandeln und die Welt in solch einer Gestalt erkunden können. Dadurch wird „The Dragon Knight Saga“ zu einem ganz anderen Spiel, bei dem es auf Geschicklichkeit und den klugen Einsatz der ebenfalls neuen Drachenfertigkeiten geht. Man könnte jetzt viel darüber schreiben, dass man von da an gegen fliegende Festungen und andere geflügelte Unholde kämpfen muss und dass es bestimmte Zonen gibt, in denen es tödlich ist ein Drache zu sein, doch die Frage, die sich hier eigentlich stellt dürfte folgende sein: macht es auch Spaß ein Drache zu sein oder wirkt das Ganze nur künstlich aufgedrückt?

Die Antwort lautet eindeutig „ja“. Ja, es ist unterhaltsam ein Drache zu sein, da es den Spieler vor ganz neue Herausforderungen stellt und man so die Welt auf eine Art und Weise erkunden kann, wie es dem Spieler zuvor nicht möglich war. Auch die Kämpfe sind spannend und actionreich genug, dass man sie durchaus genießen kann und nicht nur als nervtötende Fleißarbeit betrachtet, um an die heiß ersehnten Erfahrungspunkte zu kommen. Es ist lediglich schade, dass die Drachenform relativ spät im Spiel (im letzten Drittel der Handlung) erlangt und es den Entwicklern nicht möglich war das ganze Potenzial aus dieser Art von Spiel zu kitzeln. Nichtsdestotrotz ist das Fliegen als Drache ein sehr unterhaltsames Spielelement, welches den abwechslungsreichen Mix, den das Spiel insgesamt darstellt, noch einmal hervorragend ergänzt und „The Dragon Knight Saga“ damit endgültig zu einem spielerischen Juwel macht.

Sound:

„The Dragon Knight Saga“ gehört klanglich in allen Bereichen mit zum besten was es in der Industrie zu hören gibt. Zunächst sei hier die hervorragende deutsche Synchro zu erwähnen, in der eine jede Stimme stimmt und die Sprecher viel dafür geben den Spielern die Welt näherzubringen oder sie an ihren oft sehr überzeichnten und albernen Charakter teilhaben zu lassen. Hier stimmt so gut wie alles und man kann als deutschsprachiger Spieler durchaus zur originalen Version (Diviniy 2 kam als erstes in Deutschland raus) zurückgreifen. Zwar wiederholen sich einige Stimmen, doch darüber kann man wohl hinwegsehen, da der Rest wie gesagt stimmt.

Der eigentliche Star ist jedoch die Spielmusik selbst. Kirill Pokrovsky, der Komponist des Entwicklers Larian Studios, versteht es auf mannigfaltige Art und Weise Melodien zu erschaffen, die man nach kurzer Zeit mitzusummen beginnt und die man immer wieder hören möchte, während sie einen den Spielalltag versüßen. So etwas lässt sich natürlich in schriftlicher Form nicht einfach so beweisen, doch der Rezensent legt für die Musik des Spiels seine Hand ins Feuer und fordert jeden zukünftigen Käufer dazu auf, doch mindestens einmal innezuhalten und die Musik auf sich einwirken zu lassen, vor allem zu Beginn im Trümmertal, wo sich die liebste Melodie des Rezensenten findet.

Kurz gesagt: großartiger Sound, in allen Bereichen.

Grafik:

„The Dragon Knight Saga“benutzt die gleiche Engine, die auch im Mitbewerberprodukt „Oblivion“ benutzt wird. Was kleinere Details in der Landschaft angeht, zieht „The Dragon Knight Saga“ eindeutig den kürzeren und wirkt auch schon etwas ergraut und auch die Charaktermodelle und Gesichter der NPC's wiederholen sich en Masse (es gibt immer nur ein Modell für jeden Menschen). Doch einige der Details wurden in „The Dragon Knight Saga“ wieder etwas verfeinert und die eigentliche Stären der Engine liegen sowieso in anderen Bereichen, nämlich in der Gestaltung der Dungeons und beim Aussehen der Monster.

Letztere sind kreativ designt und heben sich vom gewohnten Einheitsbrei in anderen Spielen eindeutig ab. Egal ob einäugige Goblins oder Masken tragende Betrachter, die Gegenspieler in „The Dragon Knight Saga“ sind wundervoll fies gestaltet (auch die menschlichen Gegner, deren Rüstungen wunderbar modelliert sind, wie es sowieso alle Waffen und Rüstungen im Spiel sind) und man schlägt nur allzu gerne und mit Freuden auf sie ein. Die Dungeons derweil sind alle von Hand gemacht und versprühen immer die passende Atmosphäre, führen einen in eine tiefe und verzweigte Unterwelt und wie auch im Rest der Welt gibt es in ihnen genug zu entdecken, um auch den neugierigsten Spieler zu befriedigen.

Die Grafik mag zwar nicht mehr frisch sein, macht aber selbst nach vier Jahren ( sieben, wenn man Oblivion noch mitzählt) immer noch eine gute Figur und plagt an keiner Stelle, die armen Augen des Spielers.

Sonstiges:

„The Dragon Knight“ besteht neben seinen abwechslungsreichen Gameplay und den großartigen Sound vor allem durch eine Sache: seinen Humor. Selten gab es Spiele in denen der Rezensent soviel gelacht oder zumindest geschmunzelt hat wie in „The Dragon Knight Saga“. Man kann sie mit Fug und Recht als „witzige Spiele“ bezeichnen, bekommt man hier doch alles geboten, was die Humorpalette hergibt. Leicht anzügliche Witzchen, paaren sich mit feinsinnigen Anspielungen und Zitaten, gewürzt mit feinen Dialogwitzen oder Situationen die so absurd sind, dass man einfach laut loslachen muss, da man sie sonst nicht anders verarbeiten kann.

Dieser Humor schlägt sich auch in den Kommentaren des Hauptcharakters wieder, der ein ziemlich vorlautes Mundwerk besitzt wenn man ihn lässt, ihn aber umso mehr Persönlichkeit verleihen und ihn sogar vielleicht zu einem der sympathischsten Videospielprotagonisten aller Zeiten werden lassen.

Auf jeden Fall zieht sich der Humor durch das ganze Spiel und trägt noch einmal ungemein dazu bei „The Dragon Knight Saga“ einzigartig dastehen zu lassen und lädt damit auch hier zum erneuten durchspielen ein, damit man seine liebsten Dialogzeilen noch einmal lesen und hören kann (man merke sich hierbei folgendes Wort, welches einen noch viel Freude bereiten wird: Maxos).

Fazit:

„The Dragon Knight Saga“ hat seine Fehler in der Handlung und beim Kampfsystem, auch die Grafik ist etwas angestaubt, doch in den wirklich wichtigen Bereichen glänzt, nein strahlt es wie ein Diamant und zeigt wie viel kreatives Potenzial man innerhalb eines Spiels entfalten kann, wenn man die Entwickler einfach nur lässt. All diese Ideen und der Spaß, den die Macher dabei gehabt haben müssen, fällt wieder auf den Spieler zurück, der sich bald in Rivellon heimisch fühlen und der immer wieder zurückkehren wird, um ein weiteres Mal gegen Damian und seine bösen Horden mit Flammenatem, Schwert und scharfer Zunge ins Felde zu ziehen und zu triumphieren, bis die Geschichte im großen Finale ein schönes (aber noch nicht finales) Ende finden wird.

Fünf flammende Sterne. Alle wohlverdient.
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am 9. März 2011
Als erstes möchte ich anmerken, dass ich das Spiel nur in der aktuellen Version gespielt habe und in dieser keinen In-game Bug erlebte. Allerdings ist das Spiel beim Übergang von Eco Draconis zu Flames of Vengeance eingefroren, was sich aber mit einem Abbrechen der Schlusssequenz immer verhindern lässt und bei den meisten Leuten überhaupt nicht auftritt.
Ich versuche Spoiler zu vermeiden, allerdings sind einige Elemente der Spielmechanik in sich schon Spoiler, die das Spiel aber auch selber in den Ladebildschirmen von sich gibt (dazu später mehr).

Nun zum Spiel:

Pro: -sehr stimmige Grafik, über den Nvidia inspector lässt sich zumindest bei Nvidia Karten auch Anti Aliasing aktivieren, was den Gesamteindruck noch einmal deutlich verbessert
-witzige Charaktere und Quests, genauso wie die zahllosen Querverweise auf andere klassische Spiele oder das Fantasy-genre im allgemeinen
-an den entscheidenden Stellen auch ernst/dramatisch
-umfangreiche Möglichkeiten den Charakter/die Ausrüstung/die Festung zu entwickeln
-Schwierigkeitsgrad ist zu jedem Zeitpunkt frei skalierbar, allerdings wird es nie sehr leicht, eher mal zu schwer
-Kampfsystem setzt nicht entweder auf Charakterwerte oder Geschick des Spielers, sondern benötigt beides
-erfrischende Features wie Gedankenlesen oder als Drache fliegen und kämpfen
-hoher Wiederspielwert für Liebhaber, ohne dass man das Gefühl hätte mit "nur" einmal durchspielen etwas Wichtiges verpasst zu haben

Contra: -gelegentlich unverständliche Probleme mit der Framerate (lockstep-modus löst das meiste davon, möglicherweise sorgt auch meine Hardwarekombination trotz neuester Treiber für kleine Ruckler)
-wie bereits Angesprochen nehmen die Tipps während des Ladebalkens einige interessante Entwicklungen aus den ersten 1-5 Stunden (je nach Spielweise) vorweg, allerdings sind diese den meisten Spielern sowieso klar (jedem, der das Handbuch gelesen hat)
-2 oder 3 Kämpfe waren etwas unfair, da man eigentlich Platz zum Ausweichen brauchte aber diesen nicht hatte
-an manchen Stellen kann sich das Spiel je nach Geschmack etwas in die Länge ziehen (fliegende Festungen...)

Noch einige Tipps: -immer Gedankenlesen (auch auf hohen Level bringen!)
-Weisheit skillen (Gewinn mag anfangs zu gering erscheinen, ist es aber wirklich nicht!)
-es sind genug Fertigkeitspunkte im Spiel, lieber Erfahrung sammeln (ihr werdet sehen, was ich meine)
-es gibt keinen Fallschaden, nutzt das um abzukürzen
-Malachite aufheben!

Fazit: In dieser überarbeiteten und massiv gepatchten Edelfassung ist Divinity II meiner Meinung nach das Spiel der letzten Jahre. Natürlich kann man Genre untereinander nur schwer Vergleichen, aber dieses Spiel macht meiner Meinung nach inzwischen einfach alles richtig: Es sieht hübsch aus und hinterlässt einen bleibenden Eindruck, fesselt den Spieler, fordert in dem Maß heraus, das man selber einstellt, erzählt wahnsinnig gute Witze und macht einfach nur Spaß.
Die von mir erwähnten Kritikpunkte sind wirklich auf sehr hohem Niveau und fallen nur ins Gewicht, wenn man in diesen Kriterien ein absoluter Enthusiast ist. Wer nicht gerade die Grafik von Crysis 3 (ja, das war gewollt) oder die Inszenierung von Mass Effect 2 komprimiert auf 5 Stunden haben muss, der wird mit diesen Spiel viel und vor allem lange Freude haben.
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am 25. Februar 2011
Habe heute das Hauptspiel + Addon durchgespielt.
Ich bin Gothic-Fan (nur Teil I + II) der ersten Stunde aber ich muss sagen, Divinity II ist um Klassen besser!
Zu Gothic III und Arcania sage ich hier lieber nichts. Die beiden Spiele sind einfach nur mies. Alleine der patch für Gothic III war endgroß!
Nun aber zum eigentlichen Spiel:
Ich hatte mir das Spiel ohne vorherige Recherche aus einer Laune heraus gekauft. Den 1. Teil kannte
ich auch nicht. Man beginnt als ziemliche schwacher Wicht (wie in jedem RPG) und darf sich erstmal ein wenig Erfahrung mit Trainingsgoblins aneignen :)
Hat man dies erledigt, wird man auf die riesige Welt von Divinity II losgelassen.
Eigentlich möchte ich hier keine Romane schreiben. Jeder sollte sich diese Welt selbst erschließen. Ich möchte nur einige Vor- und evtl. auch Nachteile
aufführen:

Pro:
-Tolle Story
-gutes Kampf- und ausgeklügeltes Fertigkeitensystem
-lustige, unheimliche, nervige, sympatische und schräge Charaktere, die so manche Durststrecke (Achtung: contra) aufpeppen
-sehr gute Nebenquests
-Höhlenjunkies kommen hier voll auf ihre Kosten!
Contra:
-viele abgelaufene "virtuelle" Sohlen unserer(s) Protagonistin(en) (ein Schnellreisesystem wie in Oblivion wäre hier ziemllich nützlich)

Schwierigkeiten?:
Ich hatte zu keiner Zeit ernsthafte Schwierigkeiten mit zu starken Gegnern. Wer RPG geübt ist weis, wie man seinen Charakter am besten skillt.
Für Neulinge empfehle ich: Fertigkeitenpunkte in etwa gleich verteilen.
Natürlich ist die Schnellspeichertaste auch hier Gold wert :)

Überraschung:
Genial fand ich auch, dass man nach zig Stunden Spielspaß denkt: Ok, Hauptspiel durch. Jetz beginnt bestimmt das Addon. Doch weit gefehlt!
Wenn man der Meinung ist, man hat das Spiel durch, geht es erst so richtig los!
Das Addon verschmilzt am Ende des Hauptspiels unmerklich mit selbigem und der in mühevoller Kleinarbeit gepimpte Charakter wird 1:1 übernommen.
Sehr komfortabel!

Das Addon ist zwar auch eine ziemliche rennerei von A nach C über B und landschaftlich nicht so abwechslungsreich wie das Hauptspiel, macht aber
alles in allem tierischen Spaß. Ausserdem gibt es genügend Dungeons, die erkundet werden wollen! Beute satt!

Alles in allem ein sehr gelungenes RPG, das mir so richtig Spaß gemacht hat. Die Stunden fliegen nur so dahin...
Besser als Risen und Gothic III !

Unbedingte Kaufempfehlung für RPG Fans uns solche, die es werden wollen!

PS: Damian! Dich krieg ich noch!
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am 16. November 2015
Worte die sicherlich jedem in den Ohren klingen nach den ersten Std Divinity. Grosse welt; kleiner Kerl; viel stoff für eine gute Story ist schon in den ersten 10 minuten zu sehen. Eine frau redet mit luft? Alle menschen haben Augen als wären sie blind, und woher weis die Dame was ich denke? Aber diese Verwirrung macht bald schon platz für eine spannende Story
Die ersten schritte noch haltlos und hampelig
Skyrim? Gothic? Grosse titel
Kann dieser no name artikel soch durchsetzen?
Meine antwort; kann er wohl!
Kampfsystem á la wow, ganglaufsystem in höhlen erinnert in grundzügen an Diablo
Die welt verliebt mittelalterlich, prachtvoll glänzend..ruhig
Nicht wie der grosse beuder skyrim rau, auch für Milchtrinker geeignet
Das kampfsystem ist kein stumpfes hack and slay, ein moderat starker schwierigkeitsgrad lässt viele vom alten schlag wd erwachwn, das ehemalige rpg feeling macht sich breit
Questkarte? Nada. Tagebuch lesen heist es und wegbeschreobungen folgen
Wohin es geht ist eigenes interesse, frei bewegliche welten lassen einen tun und lassen was man will. Einziges manko sind die doch teilweise sehr lineare story
Nebenquests sind super aber zu kurz gestaltet, skipping von sequenzen die man dank tot schon 1042482 mal gesehn hat ist leider nicht möglich
Sonst wurde bei diesem süiel aber alles richtig gemacht.
Super spiel eine kaufempfehlung von mir.
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am 26. Juni 2011
Dieses Paket beinhaltet das Hauptspiel und dessen Addon, für mich war es daher günstig das zu kaufen, da ich keines von beiden hatte.

Das Spiel macht viel Spaß, auch wenn einige Sachen fehlen, die bzw in Spielen wie Gothic/Oblivion enthalten sind:
Wetterwechsel, Tag/Nacht-wechsel
Bewohner gehen logischen Arbeiten nach
Mehr "Leben" in den Dörfern.
Die Spielwelt ist hier zwar nicht so extrem eingeschränkt, aber so frei wie in den beiden oben genannten Spielen ist sie auch nicht, man hat Abschnitte die recht groß sind, aber trotzdem "eingezäunt" sind.

Die Geschichte kann aber überzeugen und mag einen zu fesseln, die Aufgaben sind meistens gut durchdacht und werden nicht langweilig, alleine die Tatsache sich später in einen Drachen zu verwandeln, obwohl man zuvor ja Drachentöter war, nur um dann zum letzten Drachenritter zu werden und anschließend gegen das Böse zu kämpfen.

Grob gesagt muss man anfangs den letzten Drachenritter töten, nur um von diesem gegen seinen Willen in eben jenen gemacht zu werden, von nun an von den eigenen Reihen gejagt muss man sich in der Welt zurecht finden und fest stellen, das die alten Feindbilder nicht mehr passen und eine größere Gefahr um sich greift.

Man hat auch die Möglichkeit sich recht inviduell einen weiblichen bzw männlichen Charakter zu erstellen.

Die Landschaften sehen schön aus und auch die Figuren sind stimmig, die Musik und der Ton passen zum Spiel und überzeugen, vor allem die Dialoge sind gut gemacht und manche Sachen werden mit Humor behandelt.

Gefallen hat auch die Möglichkeit sich in einen Drachen zu verwandeln, das fliegen und kämpfen lernt man flott und passt sich dem Spiel gut an, nur selten hat man Probleme beim Luftkampf.

Die Spielwelt selbst ist zwar nicht komplett eingeengt, als das man nur Schlauchwelten hat, aber eine offene Welt wie in Gothic bzw Oblivion sollte man nicht erwarten, hat mich in diesem Fall aber auch nicht weiter gestört. Die Tatsache eine Welt frei zu erkunden hat ihren Reiz, nur muss die Welt auch mit Leben gefüllt sein und was zum entdecken bieten (schlechtes Beispiel war hier Two Worlds mit großer Welt, teils leer, monotone und nervige Höhlen).

Das Hauptspiel und das Addon sind geschichtlich getrennt, man merkt aber nicht groß wenn das Addon beginnt, auch wenn man dann nur in der Stadt ist und nur zum Ende wieder als Drache fliegen kann.

Ich warte schon auf die Fortsetzung, da ich ja wissen will, wie es weiter geht mit der Geschichte.
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am 20. Dezember 2015
Ich habe mit diesem spiel nun einige Zeit verbracht und muss sagen, es ist großartig. Dieses spiel erlaubt einen Dinge, die in jüngeren Spielen (Elder Scrolls Skyrim) nicht möglich waren, man kann selbst zu einem Drachen werden! Das spiel ist auch akzeptabel was den schwierigkeitsgrad angeht. Das einzige was vllt negativ ist, dass man nun keine Highend graphik erwarten kann, aber das ist bei Rollenspielen/Hack and Slay ja sowieso egal. Man vergisst in diesem Spiel einfach die zeit.
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am 27. April 2013
TDKS ist eine würdige Fortsetzung für das Hauptspiel und schliesst an das offen Ende seines Vorgängers an. Wieder einmal dürfen wir die Vorzüge von einem gigantischen Skilltree, guter story und unschlagbarem Humor geniessen. Ein Muss für alle denen DIV2 gefallen hat.

SPOILER:
Spieler:Hey Geist! Wenn du im Jenseits bist, könntest du einem Ker namens Amducias etwas vom Drachenritter ausrichten falls du ihn triffst?
Geist: Klar, was denn?
Spieler: MAXOS!!!!
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am 27. Juni 2013
Sehr schönes Add On. Kann auch stand alone gespielt werden. Leider habe ich meine alten Savegames zerschossen, finde sie nicht mehr. Wollte nicht das Spiel von vorne spielen und habe nur Flames of Venegance mit neuem Char gespielt. Alles super. Bin noch nicht ganz durch. Spiele Waldläufer, im zweiten Durchgang Nekromant. Das Skillsystem gefällt mir absolut gut. Von mir aus kann der Sommer verregnen.
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am 14. Oktober 2014
Also ich bin schon immer ein Fan von Rollenspielen gewesen und dieses Spiel bietet für mich sehr viele Möglichkeiten. Man kann sich schließlich selten in einem Spiel in einen Drachen verwandeln. Es bietet ein Langes Gameplay und tiefe Atmosphäre.
Die Engine wurde sehr gut überarbeitet. Allerdings sind kleinere neue Bugs aufgetaucht, über die man allerdings hinwegsehen kann. Im Großen und Ganzen bietet The Dragon Knight Saga einen größeren und erneuerten Umfang, welcher das originale Eco Draconis blaß aussehen lässt.
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am 12. November 2014
Ich habe schon immer so ein Spiel wie dieses hier ersehnt und nur durch ein Zufall habe ich dieses Spiel entdeckt.
Ich bin vollkommen zufrieden damit und ich kann es auch mit meinem Notebook spielen. Zwar mussten die Einstellungen runter geschraubt werden, aber kaum Auffälig von der Grafik her.

Das Spiel ist echt Klasse und ich finde es schade, das es nicht mehr Spiele, die diesem ähneln, gibt. Leider sind die nächsten Reihen dieser Serie, wieder ganz anders. Sonst hätte ich auch die nächsten gekauft.

Ich gehe nicht weiter auf das Spiel ein, da jeder einen anderen Geschmack hat. Wer sich dafür interessiert, sollte sich einige Reviews und/oder Gameplays bei YouTube ansehen. Es gibt einige Reviews die nicht lang dauern und gut auf alles wichtige eingehen.

Von mir volle 5*... merh geht leider nicht. :)
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