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Kundenrezensionen

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am 29. Oktober 2010
Manche Purple - Fans werden vielleicht nicht verstehen, daß ich dieses Album sehr liebe.

"Come taste the Band" stiftete seiner Zeit in Deep Purple - Fankreisen Verwirrung, da lediglich Jon Lord und Ian Paice vom Original Lineup übrig waren und der Sound sehr funky geworden war - weitab vom Blackmore, Gillan, Glover, Lord, Paice - Sound, der Deep Purple wenige Jahre zuvor berühmt machte.
Das konnte mich 1975 aber nicht beirren. CTTB ist eines meiner Deep Purple Lieblingsalben, wenn es auch nicht sehr nach Deep Purple klingt.
Dennoch handelt es sich hier um ein Album "aus einem Guß". Das Gesamtkonzept ist klar, wenn - wie gesagt auch weitab vom Ur- Deep Purple- Sound.

Nun halte ich heute die 35th Anniversary Edition in meinen Händen und im CD- Player.
Schon CD 1 mit den Remasters klingt hörbar besser als die alten Masters.
Das große Aha- Erlebnis kommt jedoch, wenn man CD 2 mit den Kevin Shirley Remixes einlegt.
Klingt auf den Remasters Coverdale's, Hughes' und Bolin's Gesang noch leicht nuschelig, herrscht auf dem Remix- Album vollkommene " Klarheit".
Jedes Instrument und jede Stimme ist druckvoll und transparent genau herauszuhören:
Was für ein Genuß!

Die Songreihenfolge ist hier gegenüber dem Original Album leicht geändert. Zudem wurden This time around und Owed to G hier als Einzeltracks gemischt und es sind 2 Bonustracks (Jams) hinzugekommen.

Die Aufmachung des CD'- Sets ist im Konzept gleich, wie die bisherigen Purple- Editions.

Die Doppel - CD befindet sich in einem schicken Pappschuber.
Das fette Booklet beinhaltet jede Menge Info und Fotos von damals.

Diese CD empfehle ich jedem, der gute Rockmusik mit sehr gut eingepflegten Fremdeinflüssen mag.
Come taste the band war damals eigentlich ein logischer Nachfolger des breits funkigen Stormbringer- Albums.
Wer weiß, was Purple in dieser Besetzung noch für Türen aufgestoßen hätten, wenn damals nach diesem Album nicht alles auseinandergebrochen wäre.

Dieses Album ist eines der letzten innovativen Deep Purple - Alben überhaupt. Was kam denn nach der Reunion 1984 ? - Mit Perfect Strangers kam ein (sehr gutes ) Deep Purple - Album im alten Stil und mit Purpendicular noch ein weiteres, interessantes Studioalbum. Ausser diesen beiden Alben kamen mehr oder weniger nur Aufgüsse der legendären Deep Purple Alben aus den frühen 70er Jahren, wie ich meine.
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am 20. November 2012
Warum dieses Album so unterbewertet wurde, ist mir seit jeher ein Rätsel. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass es zu einer Zeit erschien, als die sogenannten Supergroups eh alle abgewatscht wurden.

Ich kenne das Album seit 1977 (da war ich 13) und fand es immer klasse. Burn und Stormbringer hörte ich erst etwa 5 Jahre später. Trotz einiger Highlights auch auf diesen Alben, schneidet da CTTB bei mir klar besser ab.

Der Opener "Coming Home" ist trotz der etwas ungewöhnlichen Backing Vocals eine begnadete Uptempo-Nummer, die mit den Mk.II-Klassikern Highway Star, Fireball, Speed King usw. in einer Liga spielt. Alben standesgmäß zu eroffnen, war aber immer eine Purple-Stärke.

Und dann ist da noch mit "You Keep On Moving" eine der Deep-Purple-Übernummern überhaupt. Wie auch bei den anderen soul/funk-angehauchten Stücken (z.B. I Need Love, Love Child) finde ich, dass hier die Symbiose mit Rock weitaus besser gelungen ist, als auf dem öden Stormbringer-Album. Auf CTTB klingt das stimmig und nicht mehr so aufgesetzt und orientierungslos.

Außerdem ist dies das 1.Album auf dem Coverdale zum ersten Mal durchgängig richtig gut singt. Hier ist auch das Zusammenspiel mit Co-Sänger Glenn Hughes weitaus stimmiger integriert als zuvor.

Bleibt die Bolin-Blackmore-Frage. Bolin ist ganz anders als Blackmore. Allerdings ist auch sonst jeder Gitarrist ganz anders als Blackmore. Was Bolin hier macht ist demnach auch ganz anders, aber auch absolut gut. Es passt auch besser zu den Funkeinflüssen, als das was Blackmore da auf Stormbringer spielt.

Bolin & Hughes wurden oft als die Sargnägel von Deep Purple bezeichnet. Das stimmt sicher, wird sich aber auf ihr Verhalten auf der nachfolgenden Tour beziehen und nicht auf das, was sie hier auf dieser Platte bieten. Das Album ist richtig gut und wäre sicher alleine nicht der Grund für das Auseinanderbrechen 1976 gewesen.

Auch Jon Lord sagte Jahrzehnte später auf der Phoenix Rising DVD, dass es gut sei, "but it isn't Deep Purple". Doch, finde ich schon. Es passt, es war nach Burn und Stormbringer absolut der Schritt in die richtige Richtung: eine Symbiose aus Mk.II und III. Besser wäre es direkt nach Burn erschienen. Und noch besser wäre es gewesen, wenn Bolin und Hughes ein paar Drogenprobleme weniger gehabt hätten. Dann hätte es vielleicht noch was mehr davon gegeben.
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am 4. Februar 2015
Mittlerweile ist es den meisten anscheinend völlig egal, dass Ritchie Blackmore nicht mehr die Gitarre bei Deep Purple spielt und mit Steve Morse ein weiterer Amerikaner die heiligen sechs Saiten bedient. Der erste Versuch, ein junger Gitarrist aus Sioux City in Iowa namens Tommy Bolin war es, einem anderen als Mr. Blackmore die Gitarre in die Hände zu legen, gelang in den Augen der Öffentlichkeit nicht. Sowieso schon angezählt, wollte die Band mit »Come taste the band« ein neues Ufer betreten und die Abkehr von den harten Rocksongs wie »Highway Star« und »Speed King« war womöglich ein Teil der Alles-Neu-Stimmung.

Es ist falsch Deep Purple bloß mit schnöden Rock-Hymnen zu assoziieren. Dieses Album aus dem Jahr 1975, mehrere Monate nach der Debütveröffentlichung einer gewissen Formation namens »Ritchie Blackmores Rainbow« ist eine wunderbare musikalische Erfahrung und ist angefüllt mit einer Reihe großartiger, funk- und blueslastiger Lieder wie dem Eröffnungstitel »Coming Home« und »Gettin' Tighter«. Besonders hervorzuheben sind meiner Meinung nach auch die Lieder »Lady Luck« (Gut auf Coverdale zugeschnitten), »Dealer« (Ist das Lied auf Tommy Bolin [Heroinsucht] gemünzt? Die Beteiligung am Songwriting kann ja die Vermutung wecken.) und das vielleicht beste Werk auf dem Album »This time around/ Owed to G« (Besonders erstere Hälfte ist als Entspannungssong am besten geeignet). Als kleine Aufmerksamkeit wurde letztlich »You keep on movin'« in die Kompilation »Deepest Purple« nachträglich aufgenommen.

Das mindeste für ein phantastisches Album. Produktion u.a. durch Martin Birch, aufgenommen u.a. in den »Musicland Studios« in München. Wer jetzt Parallelen zu Ritchies o.g. Soloprojekt zieht, liegt nicht ganz falsch. Gleicher Produzent, gleiches Studio.

Vielleicht war es doch eine gute Entscheidung, im Frühjahr 1976 die erste Purple-Ära zu beenden. Wer in 8 Jahren 10 Alben veröffentlicht hat, braucht ja mal eine Pause. Mit diesem Album ist die erste (und wie ich finde beste) Phase achtungsvoll zu Ende gegangen.

Leider ist Tommy Bolins Karriere im Dezember 1976 nach einem Schwächeanfall, ausgelöst durch eine Überdosierung Heroin, tragischerweise beendet worden. Rest in peace!

Das Album ist auf jeden Fall ein eindrucksvolles Zeugnis seiner Leistung. Geschmäcker sind verschieden, meines ist jedenfalls positiv befriedigt worden.
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am 18. Januar 2012
Was wurde dieses Album damals verrissen - und als Deep Purple sich kurz danach (vorübergehend) auflösten, wuchs die Schadenfreude der selbst ernannten Kritiker über dieses Album noch weiter an.

Wie sie doch alle irrten! Deep Purple zeigten hier eine nicht mehr für möglich gehaltene Spielfreude. Die Songs trotzen nur so vor Kreativität und zeigten so der gesamten Branche was eine Harke ist.
Zwar verärgerten Deep Purple damals mit dieser Platte ihre alten Fans sowie auch Richie Blackmore, der wegen der zunehmenden Funk & Soul Einflüsse mit "dieser Machart von Musik" schon nach dem Album "Stormbringer" nichts mehr zu tun haben wollte; dies war aber wohl Voraussetzung um dieses Meisterwerk überhaupt produzieren zu können.

Genau diese perfekte Mischung aus Rock, Soul, Blues und vor allem Funk machen dieses Album aus. Und immer wieder die faszinierenden Gitarren-Solis von Tommy Bolin. Er interpretiert die Songs auf unglaubliche Art und Weise. So hatte man eine E-Gitarre vorher noch nicht gehört. Jammerschade, dass sich Bolin kurz danach mit Heroin in den Himmel schoss. Andernfalls hätte er die Früchte seiner Arbeit auch ernten dürfen. So blieb es beim verkannten Genie.

David Coverdale hat hier im 3. Anlauf mit DP endlich seine Bestform gefunden, das Ganze wird noch durch den stimmgewaltigen Gesang von Glen Hughes und Tommy Bolin abgerundet. John Lord und Ian Paice waren sowieso schon Meister ihrer Zunft. Fünf geniale Musiker hatten sich auf diesem Album zusammen gefunden - ohne das eine entsprechende Würdigung erfolgte. Aber das Leben ist halt nicht immer gerecht. Vielleicht war es auch der negative Wirbel im Jahr davor, ausgelöst durch die häufigen personellen Veränderungen und die vielen - zu vielen? - Alben, welche in kürzesten Zeitabständen produziert wurden - was eine Deep Purple Müdigkeit aufkommen ließ. Wie auch immer - an der Genialität von "Come taste the Band" ändert dies nichts.

WICHTIG: Unbedingt die remasterte Fassung (35th Anniversary Edition 2 CD Set) mit den Kevin Shirley Remixes besorgen! Es ist unglaublich was hier aus den Songs nochmal rausgeholt wurde. Keine Vergleich zum Original von 1975!
Zur Beruhigung: An den Songs selbst wurde kaum rumgebastelt, aber die technische Qualität ist vergleichbar mit einer aktuellen Aufnahme von heute.
Hier ist soviel Groove drinnen, dass man es kaum glauben mag ein Deep Purple Album aus den 70- in der Hand zu haben. Und zwar das interesanteste seiner Art.

Natürlich ist "Come taste the Band" stilistisch anders als z.B. "In Rock" oder "Made in Japan". - Wer aber seine Ohren weit öffnet, der wird schnell merken welch ein Juwel er in der Hand hält!
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am 3. Oktober 2014
Aus Fehlern wird man klug. So sollte es eigentlich sein. Von Marketingstrategen als Deep Purple verkauft, wurde hier etwas mit dem falschen Etikett versehen, was nicht schlecht war, sondern nur irgendwie nicht Purple.

Tommy Bolin war der neue Gitarrenhexer in einem Bandgefüge, was nicht mehr so recht das war, was es einst mal darstellte. Er sollte neues Blut einbringen, sollte Deep Purple auf eine neue Ebene heben. Hier jedoch hob er leider nur das Pensum an Nasenpulver und anderen belebenden Substanzen.

Eines allerdings war er mit Sicherheit; ein wahnsinnig guter Instrumentalist, ein Virtuose, ein vielseitiger Musiker. Mit Sicherheit auch eine Bereicherung für alle in der Band - wenn man das so nennen konnte. Ja sie wollten weitermachen, aber ohne Ritchie entglitten die Züge nun endgültig. Es groovte an jeder Ecke. Funk war angesagt. Hughes hatte gewonnen und Bolin konnte alles. Als Jazzer war er schon mit vielen Lorbeeren ausgestattet. So zog man also los und fing an zu spielen.

Was rauskam wurde schlicht und einfach falsch betitelt. Richtig gute Musik allerdings mit der falschen Kappe versehen. Ein jeder erwartete Hardrock vom feinsten, jedoch war etwas anderes zwischen den Rillen verborgen. Eine Melange zwischen dem was aus Purple zurück blieb und dem was die Musiker jetzt so wollten. Das war kein Hardrock.

Hört man die remasterte hier vorliegende Variante, so erkennt man anhand der neuen Abstimmung, welche Substanz hier vorhanden ist. Eine Vereinigung von erstklassigen Musikern. Einfach gute Musik ohne dem Druck von irgendwelchen Schubladendenkern. Comin’ Home ist ein bekennendes Stück Aufforderung nach haus zu kommen, allerdings nicht zu Deep Purple.

Klasse ist es trotz allem hier genau hinzuhören. Einfach die Augen schließen und dem Lauschen was sich die Herrn Lord/Bolin/Hughes/Coverdale und Paice so aus den Fingern spielen. Super Wohlfühl-Musik, perfekt zum entspannen, zum abgleiten in eine andere Bewusstseinsebene. Klasse gespielt und fantastisch abgemischt. Der vielen negativen Kritiken überdrüssig flehe ich all jene an, sich hier ohne Vorurteile mal anzuhören, was hier so in die Mischpulte hineingepresst wurde.

Kein Purple-Stoff, keine Fanware an sich, einfach richtig gute Musik, abseits aller eingetretenen Wege. Wie auch immer man zu Deep Purple steht, für eines waren sie immer bekannt; sie erfanden sich immer wieder neu. Hier war es nicht anders. Schade ist aber, dass dieses nicht entscheidend gewürdigt wurde und immer noch nicht wird.

Auch ist der frühe Tod des Herrn Bolin ein großer Verlust für die Musikwelt. Die Drogen waren damals eine Art Katalysator für die Kreativität der Zeit. Nur waren sie auch schädlich für die Personen, welche sie konsumierten. Die Live-Aufnahmen der Pseudo-Purple sind ein noch heute zu kontrollierendes Indiz dafür.

Über alles stehen die beiden Zugaben der 35th Anniversary Edition. Same In LA und vor allem der Bolid-Paice-Jam sind bekennende Beispiele für die Qualität der Musiker. Für immer ist hier festgehalten was hier eingespielt wurde; Qualität pur - nur nicht mehr 100 Prozent Deep Purple.
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am 29. Oktober 2014
Denn die Songs sind hier kaum noch vergleichbar zu früheren Alben, die Deep Purple zu dem gemacht haben, was sie noch heute sind. Hier wird viel experimentiert, Keyboards drängen stark in den Vordergrund.

Aber auch dieser neue Sound hat etwas, ist eigenständig und entwickelt sich erst so richtig nach mehrmaligem hören, auch (oder gerade wegen?) der Remixe, die der 35th anniversary Edition beigefügt wurde.

Ein abwechslungsreiches, funkiges Album, dem man eine Chance geben sollte. Man darf allerdings keine Machine Head, kein Smoke on the water und Co hier erwarten, ansonsten wird man beim ersten hören vielleicht abgeschreckt oder enttäuscht.

Wenn man sich aber Zeit lässt und den Titel des Albums "come taste the band" quasi wörtlich nimmt, wird man feststellen, dass man hier durchaus ein gutes Album vorgesetzt bekommt!
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am 7. November 2011
Jahrelang verstaubte die LP auf meinem Speicher..viel zu sehr habe ich mich damals von den schlechten Kritiken beeinflussen lassen..Nunmehr wo mein Geschmack gereift ist, sehe ich es ein das es keinen Gillan und Blackmore brauchte, um eine gute Rockscheibe, die überraschend anders, aber dennoch sehr gut ist, zu produzieren.

Die Remasterte CD lief jetzt einige Wochen in meinem Auto rauf und runter!

Der Klang der remasterten CD hebt sich für mich und meine Hörgewohnheiten qualitativ nicht spürbar von der LP ab.

Coverdale singt ganz anders als Gillan, trotzdem eine Weltklasse Stimme
Bolin gefällt mir nicht zwangsläufig, spielt trotzdem sehr passabel und passt sich aber dem geänderten Stil des Albums an, und gibt diesem eine eigene Note.
Und nicht zuletzt Ian Paice, der auf CTTB sein ganzes Können ausreizt, und für mich ganz grosses Drummhörspektakel liefert.
Auch die funkigen Basseinlagen unterstreichen die eigene Note des Albums.

Ich habe CTTB für mich neu entdeckt und lieben gelernt
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am 9. Januar 2015
Remasterte 35th Anniversary 2 CD-Deluxe-Edition des Studio-Klassikers von 1975 inklusive den Bonus-Tracks "You keep on moving"(Single-Version)und den bis dato unveröffentlichten Studio-Sessions "Same in L.A." und "Bolin/Paice jam". Nach dem Abgang von "Ritchie Blackmore" übernahm der Amerikaner "Tommy Bolin" das Gitarrenspiel bei Deep Purple, was unter der Mitarbeit von Coverdale & Hughes zu einer Änderung der musikalischen Sound-Ausrichtung der Band führte. Das Ergebnis weist einen weitgefächerten Einfluss von Bluesrock, Funk und Soul in einer Mischung mit dem alten Purple-Sound auf. Anspieltips sind dabei die basslastigen Groove-Monster "You keep on moving", "Gettin' tighter" und "Love child". Diese künstlerische Herrlichkeit sollte jedoch nur für die Promotion-Tour dieses Albums halten. Am 15.März 1976 nach dem letzten Konzert in Liverpool lösten Lord und Paice wegen unterschiedlicher künstlerischen Vorstellungen der Bandmitglieder und den schweren Drogenproblemen von Hughes & Bolin die Band auf. Am 04.Dezember 1976 im Alter von 25 Jahren starb Tommy Bolin an einer Überdosis Heroin, was er uns hinterlässt sind 52 Auftritte als Lead-Gitarrist und ein aussergewöhnliches Studio-Album mit Deep Purple, daß zweifellos seine Handschrift trägt.
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am 30. Oktober 2010
Früher (Ende der 70-er) fand ich "CTTB" nicht besonders gut, da war ich noch zu sehr auf Deep Purple MK 2 geeicht. Heute finde ich "CTTB" super, eigentlich war es ja auch eine andere Band geworden. D. Coverdale, G. Hughes und T. Bolin waren noch ziemlich jung und standen erst am Anfang ihrer Karriere. Diese 3 Musiker beeinflussten mit ihren Stilrichtungen natürlich maßgeblich "CTTB", heute finde ich es schade, dass diese Formation nur ein Studioalbum veröffentlichen konnte. Erschwerend war auch noch, dass T. Bolin und G. Hughes erhebliche Drogenprobleme hatten, mit dem Tod von T. Bolin war dieses Deep Purple Projekt gleich mitgestorben. Ich glaube diese Besetzung hätte noch viel erreichen können, später zeigten uns gerade D. Coverdale mit Whitesnake und G. Hughes bis heute was für eine Hochkarätige Besetzung auch MK 4 war. Auf "CTTB" befinden sich einige Perlen, die mit dieser Remaster Version und mit dem 2010 Album Remix kräftig aufgewertet wurden. Gerade den Kevin Shirley Remix finde ich voll gelungen, endlich kann man auch dieses "Andere" Deep Purple Album in bester Qualität hören.
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am 7. August 2012
Die erste CD enthält die bekannte Version des Studioalbums mit anscheinend leicht erhöhter Remaster-Qualität - kann ich nicht beurteilen, hab die Platte vorher noch nicht auf CD gehabt. Die Instrumente sind gut voneinander zu unterscheiden, der Sound ist so, wie man ihn von einem Deep Purple-Album aus der Zeit erwartet. Super, ein absolutes Erlebnis. Lediglich ausgesprochene Ritchie-Blackmore-Verfechter werden von diesem Album enttäuscht sein, schon aus Prinzip oder wegen des Stils. Der Stil ist doch etwas anders als in den Vorgängeralben, mir gefiehl und gefällt es - 5 Sterne für diesen Teil!

Die zweite CD, die Kevin-Shirley-Remix-CD, ist in meinen Augen überaus verzichtbar. Es handelt sich ja im Prinzip um dieselben Stücke, nur anders abgemischt. Dummerweise verwischen in weiten Teilen die Feinheiten der einzelnen Instrumente zu einem Brei, hier hat man es mit der Kompression wohl zu gut gemeint. Der Stereo-Effekt scheint teils etwas erhöht, hilft den Stücken aber auch nicht weiter. Zu viele Höhen sind auf der Strecke geblieben, dadurch gehen Orgel und Schlagzeug noch mehr unter - vielleicht war das der Versuch, die alten Rockgitarren, die unter der Kompression so litten, wieder mehr zu betonen. Entgegen anderen Rezensionen finde ich auch nicht, dass der Gesang so viel durch den neuen Remix gewinnt, dass das die Unwägbarkeiten bei den Instrumenten wieder aufwiegen könnte. Ich würde mich von dieser CD nicht mehr zu einer Entscheidung für diese Doppel-Ausgabe hinreißen lassen. Andere Rezensionen sprechen in höchsten Tönen von dieser CD, so dass ich nur zwei Schlüsse ziehen kann: Ich habe eine andere Ausgabe, oder Andere legen mehr Wert auf Bass und Lautstärke und setzen das gleich mit Auflösung und Dynamik. Ich ziehe aber nur eine Stern ab, im Regal kostet die Zusatz-CD ja keinen Platz, und der Aufpreis ist zu verschmerzen...
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