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49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Band tastes very well
Manche Purple - Fans werden vielleicht nicht verstehen, daß ich dieses Album sehr liebe.

"Come taste the Band" stiftete seiner Zeit in Deep Purple - Fankreisen Verwirrung, da lediglich Jon Lord und Ian Paice vom Original Lineup übrig waren und der Sound sehr funky geworden war - weitab vom Blackmore, Gillan, Glover, Lord, Paice - Sound, der Deep...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2010 von Thomas_303

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Album, überflüssiges Remaster
Die Musik
Um es kurz zu halten:
Ich gehöre zu dem Teil der durch dieses Album polarisierten Deep-Purple-Welt, die dieses Album mögen.
Nicht ganz so gut wie Burn, aber im Gros besser als Stormbringer und allein schon für "You keep on moving" einen Kauf wert.
Wer auf Deep Purple's funkige Seite steht, sollte sich dieses Album zu diesem...
Veröffentlicht am 26. Mai 2011 von Marcel Besner


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49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Band tastes very well, 29. Oktober 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Come Taste the Band (35th Anniversary Edition 2 CD Set) (Audio CD)
Manche Purple - Fans werden vielleicht nicht verstehen, daß ich dieses Album sehr liebe.

"Come taste the Band" stiftete seiner Zeit in Deep Purple - Fankreisen Verwirrung, da lediglich Jon Lord und Ian Paice vom Original Lineup übrig waren und der Sound sehr funky geworden war - weitab vom Blackmore, Gillan, Glover, Lord, Paice - Sound, der Deep Purple wenige Jahre zuvor berühmt machte.
Das konnte mich 1975 aber nicht beirren. CTTB ist eines meiner Deep Purple Lieblingsalben, wenn es auch nicht sehr nach Deep Purple klingt.
Dennoch handelt es sich hier um ein Album "aus einem Guß". Das Gesamtkonzept ist klar, wenn - wie gesagt auch weitab vom Ur- Deep Purple- Sound.

Nun halte ich heute die 35th Anniversary Edition in meinen Händen und im CD- Player.
Schon CD 1 mit den Remasters klingt hörbar besser als die alten Masters.
Das große Aha- Erlebnis kommt jedoch, wenn man CD 2 mit den Kevin Shirley Remixes einlegt.
Klingt auf den Remasters Coverdale's, Hughes' und Bolin's Gesang noch leicht nuschelig, herrscht auf dem Remix- Album vollkommene " Klarheit".
Jedes Instrument und jede Stimme ist druckvoll und transparent genau herauszuhören:
Was für ein Genuß!

Die Songreihenfolge ist hier gegenüber dem Original Album leicht geändert. Zudem wurden This time around und Owed to G hier als Einzeltracks gemischt und es sind 2 Bonustracks (Jams) hinzugekommen.

Die Aufmachung des CD'- Sets ist im Konzept gleich, wie die bisherigen Purple- Editions.

Die Doppel - CD befindet sich in einem schicken Pappschuber.
Das fette Booklet beinhaltet jede Menge Info und Fotos von damals.

Diese CD empfehle ich jedem, der gute Rockmusik mit sehr gut eingepflegten Fremdeinflüssen mag.
Come taste the band war damals eigentlich ein logischer Nachfolger des breits funkigen Stormbringer- Albums.
Wer weiß, was Purple in dieser Besetzung noch für Türen aufgestoßen hätten, wenn damals nach diesem Album nicht alles auseinandergebrochen wäre.

Dieses Album ist eines der letzten innovativen Deep Purple - Alben überhaupt. Was kam denn nach der Reunion 1984 ? - Mit Perfect Strangers kam ein (sehr gutes ) Deep Purple - Album im alten Stil und mit Purpendicular noch ein weiteres, interessantes Studioalbum. Ausser diesen beiden Alben kamen mehr oder weniger nur Aufgüsse der legendären Deep Purple Alben aus den frühen 70er Jahren, wie ich meine.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Nicht-Mk.II-Album, 20. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Come Taste the Band (35th Anniversary Edition 2 CD Set) (Audio CD)
Warum dieses Album so unterbewertet wurde, ist mir seit jeher ein Rätsel. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass es zu einer Zeit erschien, als die sogenannten Supergroups eh alle abgewatscht wurden.

Ich kenne das Album seit 1977 (da war ich 13) und fand es immer klasse. Burn und Stormbringer hörte ich erst etwa 5 Jahre später. Trotz einiger Highlights auch auf diesen Alben, schneidet da CTTB bei mir klar besser ab.

Der Opener "Coming Home" ist trotz der etwas ungewöhnlichen Backing Vocals eine begnadete Uptempo-Nummer, die mit den Mk.II-Klassikern Highway Star, Fireball, Speed King usw. in einer Liga spielt. Alben standesgmäß zu eroffnen, war aber immer eine Purple-Stärke.

Und dann ist da noch mit "You Keep On Moving" eine der Deep-Purple-Übernummern überhaupt. Wie auch bei den anderen soul/funk-angehauchten Stücken (z.B. I Need Love, Love Child) finde ich, dass hier die Symbiose mit Rock weitaus besser gelungen ist, als auf dem öden Stormbringer-Album. Auf CTTB klingt das stimmig und nicht mehr so aufgesetzt und orientierungslos.

Außerdem ist dies das 1.Album auf dem Coverdale zum ersten Mal durchgängig richtig gut singt. Hier ist auch das Zusammenspiel mit Co-Sänger Glenn Hughes weitaus stimmiger integriert als zuvor.

Bleibt die Bolin-Blackmore-Frage. Bolin ist ganz anders als Blackmore. Allerdings ist auch sonst jeder Gitarrist ganz anders als Blackmore. Was Bolin hier macht ist demnach auch ganz anders, aber auch absolut gut. Es passt auch besser zu den Funkeinflüssen, als das was Blackmore da auf Stormbringer spielt.

Bolin & Hughes wurden oft als die Sargnägel von Deep Purple bezeichnet. Das stimmt sicher, wird sich aber auf ihr Verhalten auf der nachfolgenden Tour beziehen und nicht auf das, was sie hier auf dieser Platte bieten. Das Album ist richtig gut und wäre sicher alleine nicht der Grund für das Auseinanderbrechen 1976 gewesen.

Auch Jon Lord sagte Jahrzehnte später auf der Phoenix Rising DVD, dass es gut sei, "but it isn't Deep Purple". Doch, finde ich schon. Es passt, es war nach Burn und Stormbringer absolut der Schritt in die richtige Richtung: eine Symbiose aus Mk.II und III. Besser wäre es direkt nach Burn erschienen. Und noch besser wäre es gewesen, wenn Bolin und Hughes ein paar Drogenprobleme weniger gehabt hätten. Dann hätte es vielleicht noch was mehr davon gegeben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Goldschatz der nie gehoben wurde, 18. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Come Taste the Band (35th Anniversary Edition 2 CD Set) (Audio CD)
Was wurde dieses Album damals verrissen - und als Deep Purple sich kurz danach (vorübergehend) auflösten, wuchs die Schadenfreude der selbst ernannten Kritiker über dieses Album noch weiter an.

Wie sie doch alle irrten! Deep Purple zeigten hier eine nicht mehr für möglich gehaltene Spielfreude. Die Songs trotzen nur so vor Kreativität und zeigten so der gesamten Branche was eine Harke ist.
Zwar verärgerten Deep Purple damals mit dieser Platte ihre alten Fans sowie auch Richie Blackmore, der wegen der zunehmenden Funk & Soul Einflüsse mit "dieser Machart von Musik" schon nach dem Album "Stormbringer" nichts mehr zu tun haben wollte; dies war aber wohl Voraussetzung um dieses Meisterwerk überhaupt produzieren zu können.

Genau diese perfekte Mischung aus Rock, Soul, Blues und vor allem Funk machen dieses Album aus. Und immer wieder die faszinierenden Gitarren-Solis von Tommy Bolin. Er interpretiert die Songs auf unglaubliche Art und Weise. So hatte man eine E-Gitarre vorher noch nicht gehört. Jammerschade, dass sich Bolin kurz danach mit Heroin in den Himmel schoss. Andernfalls hätte er die Früchte seiner Arbeit auch ernten dürfen. So blieb es beim verkannten Genie.

David Coverdale hat hier im 3. Anlauf mit DP endlich seine Bestform gefunden, das Ganze wird noch durch den stimmgewaltigen Gesang von Glen Hughes und Tommy Bolin abgerundet. John Lord und Ian Paice waren sowieso schon Meister ihrer Zunft. Fünf geniale Musiker hatten sich auf diesem Album zusammen gefunden - ohne das eine entsprechende Würdigung erfolgte. Aber das Leben ist halt nicht immer gerecht. Vielleicht war es auch der negative Wirbel im Jahr davor, ausgelöst durch die häufigen personellen Veränderungen und die vielen - zu vielen? - Alben, welche in kürzesten Zeitabständen produziert wurden - was eine Deep Purple Müdigkeit aufkommen ließ. Wie auch immer - an der Genialität von "Come taste the Band" ändert dies nichts.

WICHTIG: Unbedingt die remasterte Fassung (35th Anniversary Edition 2 CD Set) mit den Kevin Shirley Remixes besorgen! Es ist unglaublich was hier aus den Songs nochmal rausgeholt wurde. Keine Vergleich zum Original von 1975!
Zur Beruhigung: An den Songs selbst wurde kaum rumgebastelt, aber die technische Qualität ist vergleichbar mit einer aktuellen Aufnahme von heute.
Hier ist soviel Groove drinnen, dass man es kaum glauben mag ein Deep Purple Album aus den 70- in der Hand zu haben. Und zwar das interesanteste seiner Art.

Natürlich ist "Come taste the Band" stilistisch anders als z.B. "In Rock" oder "Made in Japan". - Wer aber seine Ohren weit öffnet, der wird schnell merken welch ein Juwel er in der Hand hält!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Kevin Shirley Remix, 30. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Come Taste the Band (35th Anniversary Edition 2 CD Set) (Audio CD)
Früher (Ende der 70-er) fand ich "CTTB" nicht besonders gut, da war ich noch zu sehr auf Deep Purple MK 2 geeicht. Heute finde ich "CTTB" super, eigentlich war es ja auch eine andere Band geworden. D. Coverdale, G. Hughes und T. Bolin waren noch ziemlich jung und standen erst am Anfang ihrer Karriere. Diese 3 Musiker beeinflussten mit ihren Stilrichtungen natürlich maßgeblich "CTTB", heute finde ich es schade, dass diese Formation nur ein Studioalbum veröffentlichen konnte. Erschwerend war auch noch, dass T. Bolin und G. Hughes erhebliche Drogenprobleme hatten, mit dem Tod von T. Bolin war dieses Deep Purple Projekt gleich mitgestorben. Ich glaube diese Besetzung hätte noch viel erreichen können, später zeigten uns gerade D. Coverdale mit Whitesnake und G. Hughes bis heute was für eine Hochkarätige Besetzung auch MK 4 war. Auf "CTTB" befinden sich einige Perlen, die mit dieser Remaster Version und mit dem 2010 Album Remix kräftig aufgewertet wurden. Gerade den Kevin Shirley Remix finde ich voll gelungen, endlich kann man auch dieses "Andere" Deep Purple Album in bester Qualität hören.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deep Purple neu entdeckt, 7. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Come Taste the Band (35th Anniversary Edition 2 CD Set) (Audio CD)
Jahrelang verstaubte die LP auf meinem Speicher..viel zu sehr habe ich mich damals von den schlechten Kritiken beeinflussen lassen..Nunmehr wo mein Geschmack gereift ist, sehe ich es ein das es keinen Gillan und Blackmore brauchte, um eine gute Rockscheibe, die überraschend anders, aber dennoch sehr gut ist, zu produzieren.

Die Remasterte CD lief jetzt einige Wochen in meinem Auto rauf und runter!

Der Klang der remasterten CD hebt sich für mich und meine Hörgewohnheiten qualitativ nicht spürbar von der LP ab.

Coverdale singt ganz anders als Gillan, trotzdem eine Weltklasse Stimme
Bolin gefällt mir nicht zwangsläufig, spielt trotzdem sehr passabel und passt sich aber dem geänderten Stil des Albums an, und gibt diesem eine eigene Note.
Und nicht zuletzt Ian Paice, der auf CTTB sein ganzes Können ausreizt, und für mich ganz grosses Drummhörspektakel liefert.
Auch die funkigen Basseinlagen unterstreichen die eigene Note des Albums.

Ich habe CTTB für mich neu entdeckt und lieben gelernt
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das letzte Kapitel der 70er..., 29. April 2011
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Come Taste the Band (35th Anniversary Edition 2 CD Set) (Audio CD)
...wurde in der Bandgeschichte von Deep Purple mit der MK IV Besetzung geschrieben. Blackmore hatte das Handtuch geworfen nach dem ,Stormbringer' Album und der anschließenden Tour weil ihm die Musik zu funky wurde. Ob jetzt Blackmore selbst oder doch Coverdale für die Verpflichtung als neue Lead Gitarrist von Tommy Bolin verantwortlich war, darüber ist man sich scheinbar bis heute nicht einig, fest steht jedenfalls, daß Bolin einen mehr als brauchbaren Ersatz für den Mann in Schwarz abgab.

Stilistisch wies Bolin durchaus große Ähnlichkeiten zu Blackmore auf, handwerklich war er ihm zumindest ebenbürtig und auch große Riffs konnte er raushauen wie man bspw. auf ,Love Child' gut nachprüfen kann (obwohl man zugeben muß, daß das doch sehr an Led Zeppelin erinnert). ,Come Taste The Band' war unter den gegeben Umständen ein durchaus wackerer Versuch die Bandgeschichte fortzuschreiben. Die immer öfter vorkommenden funky parts in vielen songs waren durchaus zeitgemäß und integrierten sich auch nahtlos in den - immer noch - vom Blues kommenden Hardrock der Gruppe. Das songwriting schwächelt aber auf diesem Album teilweise. ,Comin' Home' gelang ihnen gut - ein schnell und hart gespielter moderner Rock'n'Roll mit einem harmonisch interessanten und fast hymnischen Refrain.Die Gesangsmelodie ist typisch Coverdale und Bolin spielt sich beim Solo fast einen Wolf.

Auf ,Lady Luck' reitet man zwar auf einem schönen beat, aber der song gibt kompositorisch nicht allzuviel her. ,Getting Tighter' schwächelt in dieser Beziehung noch mehr und hat nicht mal einen ordentlichen Refrain (der klingt eher wie eine bridge) - dieses Manko versuchten Sie wohl mit dem Funk Teil auszugleichen, aber der ist hier nicht ganz schlüssig.

,Dealer' beginnt mit einem schönen Riff, aber auch hier sucht man einen guten Refrain vergeblich, aber es gibt dafür einen gelungenen zarten Bridge-Teil. Um einiges besser ist dann ,I Need Love', das fast poppig arrangiert ist, aber Riff, Melodie und Refrain gehen schön ins Ohr und da gehen sich auch die funkigen Einsprengsel gut aus (das klingt dann fast schon nach Mother's Finest).

Der gute alte Blues stand dann Pate für ,Drifter' das einen schönen Tempowechsel drinnen hat, aber eigentlich noch das altbackenste Stück dieser Scheibe ist. Das bereits erwähnte ,Love Child' ist einer der Höhepunkte dieses Albums, aber das daruffolgende stimmungsvolle ,This Time Around' und das instrumentale, riffgetrieben Anhängsel ,Owed To A ,G' sind zumindest genauso gut. Diese sehr starke zweite Seite der Platte wird mit dem herrlich dynamisch aufgebauten ,You Keep On Moving' beendet.

Das ,Come Taste The Band' das erfolgloseste Album der Band seit der 1969er selftitled Scheibe war ist zwar aufgrund der Umstände erklärbar, aber eigentlich nicht gerecht, denn man versucht sich neu zu erfinden und schlug sich musikalisch dabei mehr als wacker - und besser als ,Stormbringer' oder ,Who Do We Think We Are' ist das Teil allemal.

Die Remix Version dieser DeLuxe Ausgabe ist wirklich eine Offenbarung. Speziell ,This Time Atound' profitiert vo der neuen Abmischung extrem, aber auch alle anderen Stücke erklingen nun so wie man es sich wohl damals schon gewünscht hätte, klar und druckvoll.

Zur Abrundung dieses letzten Kapitels der 70er Jahre erscheint im Mai 2011 der CD/DVD Doppelpack http://www.amazon.de/Phoenix-Rising-Deep-Purple/dp/B004RJZ9YC/ref=sr_1_3?s=music&ie=UTF8&qid=1304067583&sr=1-3 der ein Japan Konzert vom Dezember 1975 beinhaltet und eine wohl sehr interssante Dokumentation über diese Zeit kommentiert von Jon Lord und Bassist/Sänger Glenn Hughes. Und damit wäre dann wohl endgültig alles zu dieser Band-Ära erzählt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Jubiläumsausgabe, 4. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Come Taste the Band (35th Anniversary Edition 2 CD Set) (Audio CD)
Dieses Album war ja schon bei der Original - Veröffentlichung nicht unbedingt ein typisches Deep Purple Album. Ich finde die Einflüsse von Glenn Hughes und Tommy Bolin sehr positiv. Diese Ausgabe ist vom Sound her sehr gut remastered und auch die Kevin Shirley Remixes auf der zweiten CD sind klasse.
Unbedingte Kaufempfehlung.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starker Versuch, 8. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Come Taste the Band (35th Anniversary Edition 2 CD Set) (Audio CD)
"Come Taste The Band" dokumentiert eindrucksvoll, was der Begriff "Vielseitigkeit" bedeuten kann. Bis dato galten Deep Purple ja als eine DER Ursprungsbands des Heavy-Rock neben Black Sabbath und den anderen zeitgenössischen Hardrockbands. So war und ist meine Vorliebe eindeutig der klassische Hardrock. Kein Wunder, dass mir von Deep Purple die Alben "In Rock", "Machine Head" oder "Fireball" am besten gefallen.

Aber schon damals liebte ich eben genau diese oft beschworene Vielseitigkeit.
"Come Taste The Band" hat mich vollkommen irritiert. Ohne meine "Stars" Ian Gillan und Ritchie... Wie kann das gut gehen ?

Und beim ersten Hören damals 1975 hat mich das Album sogleich fasziniert. Was sich bei "Burn" oder auch "Stormbringer" bereits behutsam abzeichnete, mündete hier in einen Sound, der zwar in eine ganz andere Richtung ging, aber einfach nur perfekt klang. Blues, Soul und Funk hielten Einzug in den "Deep Purple - Sound" und das Ergebnis war prima. Eine weitere Facette von Deep Purple. Obwohl "Bluesiges"ja schon mal vorkam (z. B. Lazy").

Das David Coverdale erstklassig singt, daran gibt es keinen Zweifel. Auch wenn viele sicherlich Ian Gillan damals sehr vermisst haben mögen. Aber "Come Taste The Band" reiht sich für mich aus heutiger Sicht in die Serie der besseren Alben von Deep Purple ein. Durch die Einflüsse von Glenn Hughes und Tommy Bolin lernten wir eine andere Art von Rockmusik kennen. Nun war gerade das Jahr 1975 auch die Zeit der großen Veränderung in der Musiklandschaft. Der gute alte Rock verschwand zunehmend aus den Charts. Keiner wollte mehr so tolle progressive Sachen wie Child In Time oder andere ellenlange Endlos-Rocksongs hören. Die Zeichen standen klar auf Veränderung. Nicht nur zum Guten, denn die Popmusik ab Mitte der 70er war teilweise richtig gruselig. Von Disco und diesem Gedöns ganz zu schweigen.

Daher war "Come Taste The Band" fast schon wieder eine musikalische Offenbarung, wie "neue" Rockmusik klingen könnte. "This Time Around" wäre zum Beispiel (echt...) 'ne Michael Jackson-Nummer und "You Keep On Movin" ist einfach nur göttlich gut. Jon Lord spielt eine spitzenmäßige Hammond-Passage und das Ende
des Songs mit dem knackigen Bassauslauf ist oberhammergeil...

Ich habe mich schon ein paar Mal gefragt, was wäre, wenn Deep Purple so weiter gemacht hätten ? Eine Höllenmischung aus Jazzrock, Soul -und Funkrock gar ? Oder vielleicht eine Prise Grand Funk dazu ? Sicher hätte aus Deep Purple etwas ganz anderes werden können. Aber das hielt ja leider nicht lange an. Nach "Come Taste The Band" verschwanden Deep Purple für lange Zeit von der Bildfläche. Dann kam Rainbow... Und Coverdale wurde mit Whitesnake fast noch erfolgreicher als Deep Purple.

Den Rest bis zum Comeback mit "Perfect Strangers" im Jahr 1984,das dann wieder im alten Stil erklang,kennt jeder.

Also von mir eine klare Empfehlung. Diese CD gehört in jede bessere Deep Purple-Sammlung.

Come Taste The Band!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So gut klingt also das vermeintlich schlechteste Deep-Purple-Album, 11. Mai 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Come Taste the Band (35th Anniversary Edition 2 CD Set) (Audio CD)
Sehr häufig wurde Come tast the Band von den Kritikern und der Musikpresse verschmäht, und als grottenschlecht bezeichnet. Na ja, wer ständig von Deep Purple immer ein neues In Rock erwartet, bzw. ein Lied wie Child in Time auf der neuen CD vermisst, der wird wohl bis zu seinem Lebensende nie wieder glücklich werden, oder jede Purple-CD nach Machine Head nicht mehr gut finden.

Aber egal, wieder einmal hat sich für mich gezeigt, dass man sich sein eigenes Bild davon machen muss, ob eine Platte gut oder schlecht ist. Und siehe da; diese Platte ist hervorragend. Seien wir doch mal ehrlich, gerade der Titel - Child in Time - und der darin stimmlich erhaltene Orgasmus, ist nicht immer hörbar, und vor allem live nicht wirklich spielbar, ohne dass Ian Gillian langfristig seine Stimme ruiniert.

Dass dieses Lied ohne Zweifel zu den interessantesten und genialsten Stücken gehört, die die Rockwelt jemals hervorgebracht hat ist unbestritten, aber eben im Gegensatz zu der durchweg sehr guten CD - Come On Taste The Band - nicht immer hörbar.

Auf diesem Album rockt und bluest es an allen Ecken und Enden auf höchstem Niveau, und gerade in dem Titel - Love Child - erfreuen geniale und lustige Keyboardstrukturen die Ohren des Hörers, bevor er dann mit dem Titel - This Time Around / Owed to G - ein bisschen in Melancholie schwelgen kann. Mit dem hervorragenden - Keep on moving - beenden Deep Purple ihr Album fast schon hymnisch. Der Song ist einfach nur großartig.

Genauso toll remastert wie seine Vorgänger enthält das Album noch eine zweite CD mit den Remixen von 2010, die hervorragend sind. Als zusätzliche Bonustracks gibt es mit - Shame in L.A. und Bolin/Paice Jam zwei hörenswerte Titel, und auch noch die Single Version von Keep On Moving. Herz, was willst du mehr?
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spitzenklasse, 3. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Come Taste the Band (35th Anniversary Edition 2 CD Set) (Audio CD)
hallo,

ich gestehe es. ich habe dieses album erst jetzt für mich entdeckt. da ich nicht deep purple geprägt bin konnte ich mich voll auf die musik einlassen und ich muss sagen: die band (bzw. das album) schmeckt mir sehr gut.

nur von der musik würde man deep purple hier nicht erkennen, aber die musik ist einfach der hammer. was hier an geboten wird haut mich einfach um.
das album strotzt nur so von funk. das gitarrenspiel ist excellent und david coverdale singt wie ein junger gott. aber wie schon gesagt KEINE klassische deep purple veröffentlichung.

ich empfehle die zweite seite mit dem kevin shirley mix. meiner meinung nach hat er doch etwas mehr eier

danke für die aufmerksamkeit
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