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Kundenrezensionen

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am 9. September 2010
Hallo zusammen,

ich darf das Album seit heute mein Eigen nennen und habe es jetzt 4 Mal durchgehört. Vorab habe ich auch schon auf Youtube und diversen anderen Pages reingehört. Das ist ein Fehler! Mal sollte das Album nämlich definitiv als Gesamtwerk hören und wahrnehmen. Das lässt es zumindestens etwas runder wirken und man erkennt, dass ein Konzept dahintersteht. Ist ja nicht umsonst ein Konzeptalbum!

Dennoch: Ich gehöre zu den Leuten, die sich auf ihrem Ipod, Mp3-Player oder was auch immer, die Favoriten rauspicken. Leider gibt es auf dieser Scheibe für meinen Geschmack viel zu wenige. HT und Meteora hörte ich stundenlang an einem Stück durch. Auch M2M gesellte sich ein paar Jahre später zu dieser Liste (mit Außnahme ein paar weniger Tracks).

Dieses Album ist allerdings viel zu kurz (einige werden evtl. "zum Glück ist der Sch... vorbei")denken. Ich sehe das ein wenig anders. Fakt ist, man freut sich auf 15 neue Tracks, effektiv übrig bleiben am Ende 9. Die anderen 6(!) sind Intros und Interludes. Passt wie gesagt zum Konzeptalbum. Dennoch fragt man sich warum die 6 Kalifornier es nicht auf die Reihe bekommen innerhalb von 3 Jahren (im Mai 2007 kam M2M raus) mehr volle Songs auf die Scheibe zu bringen. Gut HT war auch kurz und dennoch ein Traum. Theroetisch also hier auch möglich. "Lieber 9 gute Songs als nur 5 gute und 8 Lückenfüller" denkt man sich.

Bevor ich ein wenig die einzelnen Songs beschreibe, muss ich einfach mal festhalten, dass einige LP-Fans (ich zähle mich auch als einer) die Bewertung verfälschen. Klar Musik ist Geschmackssache, aber in vielen Rezensionen werden 5 Sterne rausgehauen, nur weil man sich als treuen Fan bezeichnen will. Auch als Fan darf man das, was die Band produziert, kritisch reflektieren und kommentieren. Begründungen wie "die Band wollte und muss sich weiterentwickeln und das ist gut und daher 5 Sterne" sind extrem platt und ohne Aufschluss für andere mögliche Käufer. Das Album ist in meinen Augen definitiv kein "Meisterwerk" wie einige es hier beschreiben. Das ist schlichtweg übertrieben. Als Fan einer Fußballmannschaft finde ich ja auch nicht immer jede Neuverpflichtung oder den neuen Trainer top. Auf der anderen Seite gibts sehr viele 1 Stern Rezensionen a la "Enttäuschung des Jahres" oder "Was ist aus LP geworden?". Die Wahrheit liegt nach meinem Empfinden irgendwo in der Mitte, daher 3 Sterne.

Das Album ist wirklich anders und das wurde vorher auch seitens LPs publik gemacht.Also Beschweren, dass es "plötzlich" ganz anders kam als man es erwartet hat, sollte sich keiner. Ich persönlich empfinde das Album eher als Rückschritt. Weiterentwicklung ist schön und gut, aber dabei die Basis, den Metall, zu verlieren? Ich weiß nicht....Wo sind die krachenden E-Gitarren? Wo schreit Chester sich die Seele aus dem Hals? (einen Song gibts "Blackout")

Die Intros und Interludes bereiten den Hörer zwar wirklich auf den nächsten Song vor, aber besonders kreativ finde ich das Geduddel nicht. Nur weil Linkin Park was macht, was auch andere Hobby-Musiker hinbekommen, ist es noch lang kein "Meisterwerk".

Zu den Songs. Intros etc. lasse ich hier weg.

Burning in the Skies:

Klingt zugegebenermaßen nicht schlecht. Refrain klingt gut, Chesters Stimme klingt gut. In dem Song hört man die E-Gitarren keine Frage. Aber der Song könnte wirklich auch von Robbie Williams sein. Sehr poppig. Versteht ihr? Es rockt nicht, es knallt nicht, es ist Radio-Musik. Vergleichbar mit Leave out all the rest von M2M.

When they come for me:

Gutes Intro. Raplastiges Lied. Dann immer dieses "aaahhhhh aaaahhhhh" als wäre man im Orient aufm Bazar. Geschmackssache. Wenigstens gefällt mir der Rap und beim Konzert kann die Masse dieses "ahhhhhh" prima mitgrölen.

Robot Boy:

Auch ein sehr ruhiger, absolut radiotauglicher Song. Aber das wird Rockfans nicht umhauen!

Waiting for the end:

Ist die zweite Singleauskopplung.

Klingt klasse. Toller Refrain. Aber wie oben auch schon, das ist fürs Radio. Wie soll man da aufm Konzert drauf abgehen? Persönlich dennoch einer meiner Lieblinge auf dem Album.

Blackout:

Das erinnert an frühere Zeiten! Für mich das absolute Highlight. So will man Chester hören. Im Hintergrund Mike am Piano, Rob an den Drums. Dennoch: das ist Geschmackssache, aber für mich kommt das Highlight des Albums nicht an "Numb" "In the end" etc. ran, wenn ich es auf meiner pesönliches Lieblingssongs von LP Skala einordne.

Wretches and kings:

Intro ist eine politische Rede des US Bürgeraktivisten Mario Savio (danke für die Korrektur durch einen anderen Rezensenten). Danach starker Bass und Mike beginnt. Abwechselnd mit Chester. Im Hintergrund dann immer dieses "eyeyey". Sowas kann man in der Disco laufen lassen...aber LP? Immerhin unterstreicht es den Rap in diesem Lied und das Outro: Jaaaaaaaaa, juhu, freude, Mr. Hahn an den Turntables! Das hat man sich noch gewünscht. Also Song auch ein Highlight des Albums.

So man ist aufgewärmt jetzt kann es rockig weitergehen....

Iridescent:

...Es tut mir fast schon Leid euch das zu sagen. Radio Musik. All die ruhigen Songs klingen wirklich nicht schlecht, aber schon wieder? Ich will Headbanging! Ich will auch mal ne Song wie "Given up" oder wie "Don't stay" etc.

The Catalyst:

Kennt Ihr inzwischen. Für viele eine Enttäuschung. Für mich akzeptabel. Aber führt euch mal die ersten Singels aller LP Alben vors geistige Auge oder besser Ohr: One Step closer, Somewhere I belong, What I've done und dann The Catalyst. Für mich ganz klar welcher Song da am meisten abfällt. Dennoch der Song ist ein weiterer annehmbarer Song für meinen Geschmack.

So jetzt aber NuMetal...

The Messenger:

Oh schon letzter Song (könnte man denken). Chester begleitet von einer Acoustic-Gitarre. Ja, Chester hat ne schöne Stimme. Ja, LP wollte auch mal ein Acoustic Song machen, alles gut soweit. Hat Nirvana ja auf Nevermind auch gemacht. Aber da rocken die anderen Songs wenigstens.

Fazit:

Überwiegend schön radiotaugliche Popsongs. Sorry, aber das ist wirklich so. Einige sind für Abende zu zweit echt geeignet. Das ist leider ein bischen too much. Ein paar Highlights gibt es für mich persönlich schon. Aber die fallen halt fast nur dadurch auf, dass sie sich vom mehr oder weniger nicht gutem Rest, etwas abheben. Mir persönlich fehlt auf der ganzen Scheibe einfach die Power, die man beim Hören der Musik dann selbst nach außen trägt. Die Musik ist dennoch gut produziert, man erkennt ein Konzept, die Texte sind auch in Ordnung und einige Songs sind absolut hörbar. Aber mehr als 3 Sterne kann ich dafür nicht geben.

Bis Bald

P.S. Hört euch auf den allseits bekannten Internetplattformen die zwei Songs "Walking away" und "Why try" (sind die einzigen Songs die bisher hörbar sind) des neuen Limp Bizkit Albums "Gold Cobra" an. Die sind Ihrem Stil treu geblieben und rocken. Hätte ich mir von LP auch gewünscht!
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am 4. September 2011
"A Thousand Suns" ist ein abwechslungsreiches Album, was nicht mit Interludes geizt. Es soll als eine Art Konzept-Album verstanden werden, was seine volle Entfaltung erst entfaltet, wenn man sich die Platte als ganzes anhört. Die Interludes sollen dieses Vorhaben unterstützen. Dies gelingt ihnen meiner Meinung nach aber nicht völlig. Ich erkenne keine qualitativen Unterschiede, wenn ich die Platte von Anfang bis Ende höre oder ob ich wahllos einen Song wähle. Als Beispiel kann hier "Burning In The Skies" dienen, welches nicht wirklich zu der Stimmung, die beim Intro erzeugt wurde, passt. Der Song hat recht düstere Lyrics, welche aber nicht so recht zum Song passen, da dieser recht harmlos und schon fast fröhlich daherkommt.

Auch bei den folgenden Titeln sehe ich keine großen Gemeinsamkeiten zwischen den Liedern. Dies ändert sich aber glücklicherweise ab "Fallout" - der einzige Interlude, welches seine Rolle bestens ausführt. Da "Iridescent" recht emotional ist und Hoffnung vermittelt, musste eine Brücke zu "The Catalyst" geschlagen werden. "Fallout" entwickelt eine düstere Stimmung, eine nebelige Atmosphäre und ist elektronisch angehaucht. Ausserdem kommen die Lyrics die von "Burning In The Skies" stammen, hier - dank der düsteren Stimmung - viel besser zur Geltung.

Generell ist die 2. Hälfte von "A Thousand Suns" besser gelungen als die 1. Hälfte, insbesondere die letzten 3 Songs. "Iridescent" versprüht, wie schon erwähnt, eine emotionale Stimmung, mit liebenswerten Melodien und Texten. Ausserdem kommt eine Art Chor vor, welche die gesagten Worten mehr Gewicht verleihen und uns Mut machen möchte. Es ist einer der wenigen Lieder, welches einen Höhepunkt hat. Einer der Highlights der Platte. Das Album ist ganz klar ein Experiment und "The Catalyst" ist das gelungenste. Ein Paradebeispiel wie sich ein Song immer weiter aufbauschen kann, bis es endlich explodiert; es hat schon was epochales und passt perfekt zu den Lyrics. Der letzte Titel "The Messenger" (Akkustik) gehört Chester allein & er macht das beste daraus. Er prügelt den Song mit seiner kongenialen Stimme nahezu zu Boden - ein toller Abschluss.

Mit "Blackout" gibt es auch noch einen Song, wo Chester schreit, begleitet von einer Art Sprechgesang was ein wenig an Anthony Kiedis (RHCP) erinnert. Das besondere an dem Song ist, das es komplett auf Gitarren verzichtet und das funktioniert überraschend prima. Was mir missfällt ist, das sie Kraftausdrücke benutzen, was speziell bei "When They Come For Me" auffällt. Gerade Linkin Park waren dafür bekannt, darauf zu verzichten - im Gegensatz zu anderen Bands wie beispielsweise Limp Bizkit. Ich finde es sehr schade, das sie mittlerweile ebenfalls darauf zurückgreifen.

"When They Come For Me" ist orientalisch angeraucht und die Drums liegen hier im Vordergrund. Ein unterhaltsames Lied, was Spaß macht. "Jornada Del Muerto" hätte durchaus Potenzial für ein "vollständiges" Lied, ist aber auch als Interlude für "Waiting For The End" recht gut gelungen. Bei eben diesem Lied versucht sich Mike dem Raggae, was ihm ganz gut geliegt. Der Song ist recht fröhlich & teilweise minimalistisch - ein schönes Lied was gute Laune verbreitet.

"A Thousand Suns" ist ein gelungenes Experiment, speziell gegen Ende hin. Das Album ist im Grunde mit nichts wirklich vergleichbar und ist abwechslungsreich. Allerdings fehlt mir - eben weil es experimentell ist - etwas was insbesondere "Hybrid Theory" besaß. HT ist für mich einfach perfekt konstruiert. Es ist durchdacht, komplex, homogen etc. Als ganzes betrachtet ist es für mich die schwächste Platte, ist aber mit den vorherigen nicht vergleichbar. Trotzdem macht mir die Platte Spaß.

Meine Highlights:

- Iridescent
- Fallout/The Catalyst
- The Messenger

Erfreulicherweise klingt ATS live noch besser. Gerade "The Catalyst" strotzt nur so vor Energie und macht einiges her. Aber auch "Jornada Del Muerto" ist live echt schön - kommt ganz anders rüber.

Ich kann die Argumente einiger hier, das sie sich zum Beispiel dem sogenannten "Mainstream" hingegeben haben, in keinster Weise nachvollziehen. Ebenso der Behauptung das ihnen die "Fans" egal sind. Linkin Park waren schon immer medienpräsent und "Mainstream". Insbesondere "Hybrid Theory" hat sich unverschämt oft verkauft und gehört zu den meistverkaufsten Debütalben aller Zeiten. Allein in den USA hat sich die Platte 10 Mio. mal verkauft und hat den "Diamond Award" erhalten (steht über Platin). Meteora war auch ein voller Erfolg und die Songs wurden oft im Fernsehen & Radio gespielt. ATS war hingegen ein Flop, ihre Medienpräsens geht schon fast gegen Null. Die Platte ist für mich wieder mal (wie M2M) der Beweis das sie nicht in 1. Linie auf den Erfolg aus sind, sondern sie eine Platte machen wollen, die ihnen selbst gefällt. Und das ist ihr gutes Recht! Sie machen was sie wollen und das ist kein Schlag ins Gesicht eines jeden Fans. Linkin Park zwingen nämlich niemandem ihre Platten zu kaufen, das haben sie nie und werden sie auch niemals tun. Sie sind die Musiker & nicht wir. Es muss ihnen gefallen; wenn es andere auch mögen, dann ist das das Sahnehäufchen.

Desweiteren gibt es kein "altes" und "neues" Linkin Park. Sie sind immernoch noch die selben, nur haben sich deren Situationen logischerweise enorm verändert. Sie mögen andere Musik hören - ruhigere Musik. Sie mögen andere Prioritäten haben als damals etc. Das muss man alles mit beachten.

Im übrigen heißt "ruhige Musik" nicht gleich: "Anbiederung an den Mainstream", das sollten sich einige mal zu Herzen nehmen. Ich empfinde das Album nicht als chartstauglich, dafür sind viele Songs zu speziell. Einige Songs verzichten auf das Vers/Bridge/Refrain Prinzip (bitte nagelt mich nicht auf die richtige Reihenfolge fest..) wie zb. "Blackout", "The Catalyst", "Robot Boy", sodass sie nicht so leicht im Ohr hängenbleiben.

Man kann die Platte mögen oder nicht.

Ich mag es!
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am 15. Mai 2015
Ich verstehe diese ganzen schlechten Bewertungen nicht (insbesondere der neueren Alben).
Linkin Park entstand als Projektband die wollte, dass sich Metal und Hip-Hop einander näher kommen. Ich höre jetzt Linkin Park seitdem ich 14 bin. Ich bin mit dieser Band aufgewachsen.
Die Ersten Alben sind sich noch recht Ähnlich, nur einige Lieder stechen damals schon raus (shadow of the day, hands held high, in between etc.) Wer jetzt also sagt das Linkin Park sich total verändert habe hat die Alben nicht gehört.
Ich finde es toll, dass sich die Band verändert, das sie neue Experimente macht. Und nicht wie viele andere als Experiment gestartete Bands nach 1, 2 Alben wieder verschwindet.
Musik ist Kunst. Kunst muss nicht allen Gefallen. (Ihr müsst es ja nicht hören, schickt die CD zurück.) Und die neuen Alben machen die Musik zu einem ganz neuen Erlebnis. Ich höre sowohl die alten als auch die neuen Alben gerne, es ist für jede Stimmung was dabei.
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am 28. Juni 2016
Genau so mutig wie innovativ. Klar, wer Linkin Park a la Numb und co. erwartet wird angesichts der musikalischen Ausrichtung verwundert sein.
Jedoch wird man, wenn man denn ohne eingefahrene "Ich will dass meine Band auf jedem Album gleicht klingt"-Attitüde an die Sache heran geht mit einem atmosphärischen und konsequenten Klangteppich belohnt der sich auf höchstem kreativen und musikalischen Niveau befindet.

Extrem gelungen: die Interludes zwischen den Songs. Nicht nur als Füller sondern vielmehr als Kleber zu verstehen.
Volle Punktzahl!
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am 20. Oktober 2015
tolle musik von linkin park, habe noch nie eine scheibe besessen auf der titel an titel ohne unterbrechung volgen. nur eins stört mich, deswegen nur 4 sterne, die scheibe hat ein anderes aussehen als das original. ( kaputt gegangen, deswegen neukauf )
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am 2. Dezember 2014
Ich habe diesem Album auch lange dem Rücken zugekehrt, weil ich mit diesem Stil nichts anfangen konnte.
Bis The Hunting Party kam. Die Logik dahinter lässt sich für viele wahrscheinlich nicht erschließen.
Doch durch THP habe ich erkannt, welche Vielfalt wirklich in dieser Band steckt. HT, Meteora, MTM und LT fand ich auf Anhieb alle gut, nur ATS mochte ich gar nicht. THP war für mich ein neuer Durchbruch. Das Album hat sich vom Stil wieder von allen anderen entfernt und hat wieder einen neuen Weg geebnet. Einen Weg, den ich von Anfang an mit Freude mitgegangen bin.

Und da hab ich mich angefangen zu fragen, warum sollte man nicht auch mal den Weg von ATS mitgehen. Klar, dieses Album ist nun wirklich mit Abstand das Album, was am meisten mit Synthesizern bearbeitet wurde und es ist insgesamt viel ruhiger als die anderen 5 Alben. Wenn man diese Unterschiede aber akzeptiert und sich auf den Stil einlässt, dann ist dieses Album einfach nur traumhaft!
Es steckt ein Konzept in diesem Album; es ist von vorne bis hinten super durchdacht. Gleichzeitig steckt auch eine gewisse musikalische Vielfalt darin. Vielleicht nicht vom gesamten Stil her, aber von der Raffinesse.

Lässt man sich auf dieses Album ein, lädt es wunderbar zum träumen und entspannen ein.
Ungewöhnlich für Linkin Park, aber als Abwechslung einfach perfekt.
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am 8. Juli 2012
Das neue Linkin Park Album ist beim ernsten Hören schon etwas gewöhnungsbedürftig. Auf diesem Album ist nichts mehr von dem Stil zu erkennen, mit welchem Linkin Park auf Hybrid Theory und Meteora berühmt geworden sind. Die Songs sind zum einen sehr soft geworden und das Album ist zum größten Teil von elektronischen Klängen geprägt. Der Einsatz der Gitarren ist demnach auch leider stark zurückgegangen und es gibt von den 15 Tracks des Albums ganze 6 Interludes/Intros, sodass insgesamt nur 9 richtige Songs auf dem Album übrig bleiben. Der einzige Song, der am nächsten an frühere Linkin Park Stücke erinnert, ist Blackout.Demnach war ich zu Beginn auch etwas enttäuscht. Doch nach und nach haben mir die einzelnen Songs immer besser gefallen und wenn man sich das Album, welches ein Konzeptalbum darstellt, in einem vollständig durchhört, hinterlässt es auch einen ganz anderen Eindruck, als wenn man sich die Songs einzeln anhört.

Fazit:
A Thousand Suns ist zwar das schwächste Linkin Park Album, allerdings ist es auch nicht so schlecht wie manche es hier machen. Linkin Park Fans der ersten Stunde (Hybrid Theory und Meteora) könnten jedoch enttäuscht werden.Ich finde es auch die falsche Entscheidung, als Fan Linkin Park direkt den Rücken zu kehren. Man sollte das Album lediglich als kleinen Ausrutscher sehen, schließlich ist ihr folgendes Album Living Things dafür wieder erstklassig geworden.
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am 30. Mai 2013
"Mutig" nenne ich das Konzept von Linkin Park, den Stil bei jeder CD etwas zu verändern und "gelungen" nenne ich diese CD. "A Thousand Suns" ist natürlich erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man ein klassischer Linkin Park Fan ist, aber nichtsdestotrotz ist sie super. Gesang, Instrumente, musikalische Effekte sind erstklassig aufeinander abgestimmt. Die Songs sind eingängig und es wird nie langweilig, die CD zu hören. Musik ist natürlich Geschmacksache, aber für mich ist "A Thousand Suns" wieder einmal der Beweis dafür, dass Linkin Park eine außergewöhnliche Band ist, die den Schneid hat, mit Musik zu spielen ohne sich selbst aus den Augen zu verlieren. Klasse!!
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am 3. Juli 2011
Schon erstaunlich, was für borniert-verspießte Konservative sich eigentlich 'Fans' nennen und ihren Sermon in die Öffentlichkeit zu ergießen gedenken. Nunja, es wäre weniger tragisch, würde man selber erstmal verstehen, was Weiterentwicklung eigentlich bedeutet.

Da kommt eine Band her und verändert sich mit jedem Album, die es rausbringt. Die Fans tauchen sich ins Gefühl, 'ihre' Musik zu finden, haben aber letztlich nicht daran Teil, das eine Band sich immer entwickelt. Stattdessen wird sich auf die Tradition, derer sich andere (durchaus namhafter) Bands, wie AC/DC und Konsorten berufen. 'Wenn du innerhalb von 30 Sekunden nicht hörst, dass es AC/DC ist, hassen dich die Fans.' So oder so ähnlich sprach der große Philosoph Angus einst. Das kann man aber auch umdrehen: Erkennst du innerhalb der ersten 30 Sekunden, dass es [hier beliebige Fanboy-Band eintragen] ist, ist es auch nur der unsäglich Einheitsbrei, auf dem ja sonst so gerne rumgedroschen wird.

A Thousand Suns ist ein diffiziler Wust aus Synth-Beats, Piano, Noise und 8-Bit (jaja, gibt auch Gitarren '). Dazwischen singen Bennington oder Shinoda oder auch mal beide zusammen. Mal eher balladenhaft, dann wieder in tiefen Beats in Richtung Hiphop und dazwischen auch genügend 'Altes'. Obwohl ich noch nie der große Hiphop-Fan war, ist die Anmutung gerader jener Songs für mich durchaus ansprechend.

Wer sich auf eine sich stetig fortentwickelnden Band einstellen kann und nicht gleich 'Öhhh, blöder Kommerzscheiß, ihr vergrault die Fans und blah' losblökt, erfährt durchaus ein facettenreiches, melodisches und dennoch thematisch düsteres Album erleben, was sich nach meiner Meinung absolut hören lassen kann.
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am 17. November 2014
Lieferung schnell und zuverlässig von Amazon EU S.a.r.L.. Höre diese Scheibe seit Erscheinen 2010 hoch und runter und dabei ist sie mir kaputt gegangen. Meine Favoriten: "Blackout" und "Wretches And Kings". Für mich eines der besten Konzept-Alben der letzten Jahre. Kriege einfach nicht genug davon. Wird einfach nicht langweilig. Daher wieder, ein zweites Mal gekauft.
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