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am 6. November 2010
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am 26. September 2010
Ich bin ein langjähriger Nintendo-Fan also habe ich mir natürlich nicht den neusten Metriod Ableger entgehen lassen. Ich habe nicht mit vielen Überraschungen gerechnet zumal ich den Titel ausgiebig auf der GamesCom 2010 antesten konnte. Ich wurde jedoch eines besseren belehrt. Eines sei vorweg gesagt: Die Überraschungen finden sich nicht im Gameplay oder in der Technik des Spiels.

Grafisch gesehen ist Other M sehr hübsch. Für WII verhältnisse wirken die Grafiken polygonreich und hervorragend texturiert. Samus' Power Suit zum Beispiel lässt keine keine hässlichen Kanten erkennen und glänzt hervorragend. Auch die Monster und Umgebungen kommen toll und farbenprächtig herüber. Bei den Umgebungen erkennt man zwar des öfteren unscharfe Texturen, das stört aber bei dem hohen Spieltempo nicht weiter. Außerdem ist die Welt sehr Abwechselungsreich. Die Korridore der Spielwelt sind zwar grau und trist, münden aber in sehr unterschiedlichen großen Räumen. So findet sich der Spieler im ersten Spielabschnit in einer Dschungellandschaft wieder. Später erforscht man Eiswüsten oder Lavahöhlen. Die Lichteffekte wie zum beipiel Samus' Charge Beam sehen ebnfalls super aus.

So sehr die Grafik glänzt, so durchschnittlich ist leider der Sound. Die Effekte sind zwar Science-Fiktiontypisch aber in diesem Bereich Standartkost. Die Musikuntermalung ist während den Touren durch das Spiel leider nur durchschnitt und versucht die Atmosphäre düster zu halten. Dramatisch wirds nur bei die den Bosskämpfen. Ohrwürmer wie bei den drei Prime-Teilen sucht man jedoch vergebens.

Zum Gameplay gibt es mehrere dinge zu sagen. Vor allen eines: Das Spiel ist SCHWER.

Man steuert Samus' wie in den NES, SNES und GBA-teilen wieder in der Third-Person Perspektive. Das geschieht seitwärts sowie in die Tiefe. Dazu benötigt man nur die WIImote (kein Nunchuck). Dieses hält man wie einen klassischen Gamepad. Mit dem Steuerkreuz bewegt man Samus. Mit 1 und 2 springt und feuert Samus. Der A-Knopf aktiviert den Morphballmodus. In diesen kann Samus wieder die typischen Bomben legen. Hält man den Feurknopf gedrückt lädt man die Chargebeam oder , im Morphbalmodus, die Powerbombe auf.

Das Gegneraufkommen ist in Other M stehts hoch. Der Spieler muss gute Reflexe an den Tag legen denn die Gegner agieren sehr aggressiv. Drückt man mit dem richtigen Timing auf den Steuerkreuz in eine Richtung weicht Samus den Angriff des Gegners flink aus. Bei dieser Bewegung kann Samus die Chargebeam quasi ohne Aufladezeit auf Maximum bringen und gezielt auf dem soeben ausgewichenen Gegner abfeuern. Das ist auch bitter nötig denn die Monster verursachen zum größten Teil horrenden Schaden, einige greifen sogar nach Samus und verursachen in der zeit des Griffes dauerhaften Schaden. Hier offenbart sich eine Schwäche in der Steuerung. Manche Gegner können nur mit Missles bezwungen werden. Diese jedoch kann man nur im Stand und aus der Ego-Perspektive abfeuern. Diese aktiviert man indem Die WIImote auf den Bilschirm richtet. Derartig unbeweglich ist man ein leichtes Ziel. Daher sollte der Spieler gewährleisten das die WIImote guten Kontakt zu WII und Sensorleiste hat. Ansonsten ist schnelles Zielen sehr schnell unmöglich. Hin und wieder ist man auch recht Ratlos was man nun tun muss um einen Bossgegner zu verletzen. Da man stehts die Aufmerksamkeit auf das Ausweichen konzentrieren muss fällt es schwer den Schwachpunkt zu finden. Hat man eine Kurze Verschnaufpause zwischen den Angriffen das Gegners sollte man per Ego Perspektive einen Scan vornehmen. So wird die Lebenenergie des Bosses sichtbar und man sieht wann der Gegner schaden nimmt. Serientypisch sind extrem viele Powerups im Spiel versteckt. Es ist empfehlenswert sich während des Spielens gut umzuschauen. Sie werden jedes Powerup brauchen. Glücklicherweise werden die Räume gescant wenn jeder Gegner darin besiegt wurde und die Items werden auf der Minimap sowie auf der Gesamtmap offenbart was jedoch noch lange nicht heißt das man sofort weiß wie man daran kommt!

Die für mich größte Überraschung brachte die Story!

Samus war bisher recht wortkarg um nicht zu sagen das sie garnichts in den bisherigen Spielen von sich gegeben hat, nichtmal als Textbox. Das ist hier anders! Als ich das Spiel gestartet habe war extrem verblüfft über das gerenderte Intro. Und das ist nicht das einzige Video. Und ja es wird viel gesprochen, auch aus Samus' Mund und das is nicht nur schmückendes Beiwerk. Das Spiel Erzählt nicht nur eine hochspannende eigene Story sondern liefert auch tiefe Einblicke in Samus' Vergangenheit. So hat man die Heldin noch nie gesehen. Das Spiel erklärt ebenfalls das Ende des in ehren ergraute Metroid 2 auf dem Gameboy. Auf mehr will ich in Sachen Story nicht eingehen. Das würde die hervoragende Geschichte verderben. Vielleicht werden Fans die gleiche Ungewohntheit spüren wie ich. Dieses Gefühl weicht jedoch schnell zu Begeisterung.

Mein Fazit: 5 Sterne. Zugreifen. Ihr macht nichts falsch mit dem Kauf dieses hervorragenden Spieles
22 Kommentare|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. September 2010
Nach 2 Wochen habe ich Metroid - Other M nun 2 Mal durchgespielt und nach der Spielinternen Zeitangabe etwa 14-15 Stunden damit verbracht. Daher denke ich, dass es langsam Zeit für mich wird, meine persönliche Meinung über dieses Spiel niederzuschreiben, das die Fangemeinde der Serie seit seinem Erscheinen in zwei Lager zu spalten scheint.

Story
Anfangen möchte ich mit ein paar Worten zur Story. Diese unterscheidet sich eigentlich nicht großartig von anderen Metroid-Storys, anders ist einzig die Erzählstruktur. Anstatt lediglich eine kleine Sequenz am Anfang und eine Seite Text im Handbuch, bekommt der Spieler bei Other M wunderschön anzusehende, gerenderte Zwischensequenzen, die auch noch allesamt komplett synchronisiert wurden. Am interessantesten werden viele finden, was Team Ninja aus Samus gemacht hat, über deren Vergangenheit man nun einiges Neues erfährt. Ich selbst konnte einige von Samus neu hinzugewonnenen Gefühlsregungen nicht nachvollziehen, andere Seiten der Kopfgeldjägerin gefielen mir hingegen recht gut. Leider ist mir während des Spielens ein ziemlicher grober Storypatzer aufgefallen, der aber zum Glück keinen Widerspruch zur Story der gesamten Serie darstellt, sondern lediglich einige Geschehnisse in Other M selbst ad absurdum führt. Alles in allem bekommt man hier eher eine durchschnittliche Story serviert, die sich recht schnell durchschauen lässt und mit so einigen Klischees beladen ist. Trotzdem habe ich mich nicht irgendwie verschaukelt gefühlt, die Story hat mich durchaus nett unterhalten, und eigentlich ist die Geschichte in einem Metroid ohnehin eher zweitrangig.

Gameplay
Die Umsetzung des Gameplays ist entscheidend. Hier haben sich die Ninja-Jungs wieder auf das klassische Metroid-Gameplay zurückzubesinnen versucht. Anstelle einer kompletten 2D-Ansicht (wie sie ja z.B. New Super Mario Bros. noch immer bietet) hat man die Räume jedoch dreidimensional gestaltet, die Kamera ist allerdings stets zentriert. Meiner Meinung nach eine durchaus ansprechende Erhebung der klassischen Teile in die 3. Dimension.
Ansonsten hat man aber wirklich nahezu nichts verändert. Samus durchläuft mehrere verschiedene Sektoren, die alle ihre eigene Thematik haben, vom tiefen Dschungel bis zur heißen Vulkanlandschaft, und kann überall auf ihrem Weg erweiterungen für ihren Anzug finden. Neue Energietanks und mehr Missiles sind dabei natürlich die wichtigsten Hilfsmittel, neuerdings kann Samus aber auch die Ladegeschwindigkeit ihres Charge-Beams erhöhen, außerdem gibt es - The Legend of Zelda lässt grüßen - Tankbauteile, von denen man 4 Stück für einen neuen Energiecontainer sammeln muss. Die neuen Beams, Anzugserweiterungen etc. hat Samus diesmal von Beginn an dabei, allerdings muss sie erst nach und nach die Erlaubnis dazu bekommen, bessere Waffen und Rüstungen zu aktivieren. Zunächst fand ich das System gar nicht schlecht und dachte mir "Immerhin hat sie nicht plötzlich alles irgendwo "verloren"", dass die Power-Bombe aufgrund ihrer zu großen Zerstörungskraft verboten war, leuchtete mir auch ein. Warum sie aber z.B. Varia- und Gravity-Suit, die ihr besseren Schutz und höhere Beweglichkeit verleihen, nicht von Anfang an aktivieren darf, blieb mir bis zuletzt ein Rätsel. Items in Form von Munition oder Energie sucht man diesmal übrigens vergebens. Die Raketen lassen sich jederzeit komplett wieder aufladen, und sollte die Energie in den kritischen Bereich abrutschen, kann man auch diese bis zu einem gewissen Punkt wieder auffüllen. Das mag übermächtig klingen, allerdings: wenn man die Fähigkeit wirklich braucht, muss man sich meist erst mal eine Verschnaufpause erspielen, denn vor allem das Energieregenerieren ist sehr zeitaufwendig.

Auf ihrem Weg findet Samus aber natürlich nicht nur Hilfsmittel, sondern auch allerlei fieses Aliengetier, das es mit gezielten Beamschüssen und Raketen zu bekämpfen gilt. In der normalen 3rd-Person Ansicht muss hierbei lediglich in Richtung des Feines geguckt werden, zielen tut das Spiel automatisch, was aufgrund der 3D-Räume auch zwingend notwendig ist. Richtet man die Wii-FB nun auf den Fernseher, wechselt das Spiel in eine Ego-Perspektive. In dieser kann man Gegner gezielt ins Visier nehmen und sie sogar mit der Zielverfolgung erfassen. Nur in diesem Modus kann man außerdem Raketen abschießen, weshalb man bei manchen Gegnern, vornehmlich Bossen, zwingend auf dieses Feature zurückgreifen muss. Da man sich hierbei nicht bewegen kann, muss jeder Einsatz wohl überlegt sein.
Ganz neu sind nun diverse Nahkampfmanöver, die es Samus ermöglichen, Feinden großen Schaden oder sogar einen zu 100% tötlichen Schlag zu versetzen, wenn diese stark geschwächt oder benommen sind.
Einer der mächtigsten Moves Samus' ist diesmal kein offensiver, sondern ein defensiver: mit dem sog. "Sense-Move" kann sie nun jedem gegnerischen Angriff ausweichen. Das mag übermächtig klingen, allerdings währe man bei manchen Gegnern sehr schnell am Ende seiner Kräfte, da andere Ausweichmanöver oft zu langsam sind.
Für genügend Abwechslung sorgen zahlreiche, verschiedene Monster, End- und Zwischenbosse. Vor allem viele Zwischenbosse können durchaus eine kleine Herausforderung sein. Die Enbosse benötigen zwar meist ausgeklügeltere Taktiken, sobald man diese herausgefunden hat sind sie kein all zu großes Problem mehr. Kenner der Serie werden sich übrigens über das eine und andere WIdersehen freuen können.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass das Gameplay von Other M wirklich famos ist und mich schon lange kein Actionspiel in diesem Punkt mehr so überzeugen konnte. Es spielt sich schnell, flüssig und einfach Actionreich, hat einen äußerst angemessenen Schwierigkeitsgrad (beim 1. Durchgang bin ich durchaus des öfteren gestorben) und noch dazu die zalreichen, sammelbaren Items.
Was manchen nicht gefallen wird: Other M ist äußerst linear aufgebaut. Verirren kann man sich eigentlich nicht, nur wenige Rätsel halten einen länger als 2 Minuten auf. Für mich war das allerdings ein Pluspunkt, da ich für die anderen Titel doch immer mal wieder ins Internet musste, weil ich einen winzigen Spalt in einer Wand nicht gesehen habe und erst mal 2 Stunden durch Gänge gelaufen bin, für die ich noch nicht die richtige Ausrüstung hatte. Außerdem passt die Linearität sehr gut zum schnellen Gameplay.

Technik
Auf der technischen Seite gibt sich Other M nahezu keine blöße. Grafisch gibt es auf der Wii nur wenige Titel mit diesem Niveau, Samus und ihre Gegner überzeugen durch viele Details und flüssige Animationen. Lediglich einige Texturen sowie die Rüstungen der Föderationssoldaten können nicht so sehr glänzen, aber das sind zu vernachlässigende Kleinigkeiten.
Musikalisch hat mich dieser Teil leider weniger überzeugt. Es ist nicht so, dass die musikalische Untermalung nicht zum aushalten wäre...vielmehr habe ich lediglich bei Bosskämpfen gemerkt, dass überhaupt Musik gespielt wurde. Ansonsten blieb die Musik für mich immer sehr stark im Hintergrund, ich kann mich auch beim besten Willen an kein Stück mehr ansatzweise erinnern. Auf der einen Seite passt das gar nicht zu Metroid, andererseits: ist totale Stille nicht genau das, was einem Abenteuer auf einem verlassenen Planeten die düstere Atmosphäre verleiht?
Technisch gibt es also durchaus ein paar Dinge zu beklagen, mir persönlich war das allerdings nicht wirklich wichtig.

Fazit
Metroid - Other M wird die Fangemeinde Teilen. Für manche ist es die reine Metroid-Offenbarung, für andere eher ein Geschwür auf dem makellosen ANtlitz der Serie. Dieses Geschwür ist für mich Prime Hunters, das mit Abstand schlechteste Metroid aller Zeiten. Der beste Teil der Serie ist Other M für mich allerdings auch nicht. Auf der einen Seite übernimmt es vieles von den alten Teilen, bricht dann jedoch z.B. mit der Tradition des Waffenfindens und spielt sich wesentlich linearer. Selbst das Backtracking, um es einmal zu erwähnen, scheint mir recht stark reduziert worden zu sein. Trotzdem sind die Kernelemente von Metroid zumindest in ihren Grundzügen noch vorhanden, sie wurden lediglich teilweise zu Gunsten eines flotteren Spielgefühls hinuntergeschraubt.
Eine Spielzeit von 10-11 Stunden halte ich im Übrigen für völlig in Ordnung. Die klassischen Teile hatten allesamt eine Spielzeit, die etwa in diesen Rahmen fällt, selbst die Prime-Teile müssen nicht zwingend so lange dauern.

Ich persönlich bin mit dem Spiel vollauf zufrieden und trauere keinem einzigen Euro hinterher. Other M probiert sich an ein paar Innovationen, schafft es meiner Meinung nach aber gleichzeitig, die Kernelemente der Serie beizubehalten. Da ich um die zahlreichen Diskussionen weiß, werde ich hier keine unbedingte Kaufempfehlung für alle Metroid-Fans aussprechen, aber auf jeden Fall jedem ans Herz legen, sich das Spiel zumindest einmal auszuleihen und dann selbst zu urteilen.
Von mir also 5 Sterne, trotz kleiner Mängel, die sich schlicht aus dem für mich äußerst unterhaltsamen Gameplay ergeben.
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am 12. September 2010
Diese Rezension kann Spoiler enthalten. Lesen auf eigene Gefahr!

Als großer Metroid-Fan der zweiten Stunde (angefangen habe ich zwar erst mit Metroid 2 auf dem Game Boy, bis auf Corruption habe ich aber jeden einzelnen Teil mindestens dreimal durchgespielt) konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, das lang erwartete Metroid Other M bei Amazon vorzubestellen, sobald dies möglich war.

Die Lieferung erfolgte amazontypisch wie immer vorbildlich und pünktlich, so dass das Spiel am Veröffentlichungstag gegen Mittag bei mir zu Hause eintraf.

Die Vorfreude war natürlich groß, endlich wieder ein Metroid im klassischen Stil spielen zu können, also nicht aus der Ego-Perspektive, sondern im ursprünglichen 3rd.-Person Look.

Grafik:
Optisch ist Metroid Other M ein wahrer Augenschmaus und momentan der Titel für die Wii, an dem sich alle anderen Spiele messen lassen müssen.

Der Spieler bewegt Samus durch eine grafisch sehr ansprechende und detaillierte 3D-Umgebung und betrachtet das Spielgeschehen aus der Vogelperspektive meist von der Seite oder von hinten, gelegentlich auch von vorne, so dass die Spielfigur gelegentlich auf den Spieler zuläuft. Die Größe mancher Räume wird in einigen Fällen durch eine, nennen wir es mal, "unsichtbare Barriere" begrenzt, so dass man manchmal Räume betritt, die auf den ersten Blick etwas größer erscheinen als sie tatsächlich begehbar sind. Die wahren Ausmaße der Räume kann man auf dem in der oberen rechten Bildschirmecke befindlichen Radar oder der Automap (erreichbar über den Plusbutton) erkennen.

An nahezu jeder erdenklichen Stelle kann der Spieler von der 3rd.-Person-Ansicht in die ebenfalls sehr ansprechende Ego-Perspektive wechseln, indem er die WiiMote auf den Fernseher richtet.

Das Spiel beginnt mit einem geradezu bombastisch inszenierten Introvideo, welches das Ende des dritten Teiles der Metroid-Reihe, Super Metroid vom SNES, wiedergibt und Samus' Kampf gegen Motherbrain zeigt. Gerade am Anfang wird das Spiel oft durch Rendersequenzen unterbrochen, in denen die Story weitererzählt wird. Teilweise sind diese Videos aber auch in In-Game-Grafik gehalten. Alle Videos sind für Wii-Verhältnisse auf höchstem Niveau und laufen absolut ruckelfrei.

Während des Spielens hatte ich jedoch einige Male den Eindruck, dass bei zu viel Action auf dem Bildschirm kurze aber doch spürbare Slowdowns zu beobachten waren. Auch beim zügigen Wechsel der Räume, gerade nach einem frisch geladenen Savegame, kommt es öfter mal zu Ladeverzögerungen, in denen das Spielgeschehen komplett einfriert und der Schriftzug "Ladevorgang" eingeblendet wird.

Sound:
Hier liegt leider der größte Schwachpunkt des Spieles.
Bisher glänzten alle bisherigen Teile mit mehr oder weniger ohrwurmartiger Hintergrundmusik, die deutlich zur typischen Metroidatmosphäre beitrug. Ich denke hier speziell an die zwei Musikstücke der Tallon-Oberwelt von Metroid Prime 1, die direkt ins Ohr gehen. Leider fehlt dies bei Other M komplett.

An einigen wenigen Stellen sind Ansätze metroidtypischer Klänge wiederzuerkennen, so zum Beispiel beim Laden eines Spielstandes im Navigationsterminal oder bei dem einen oder anderen Bossfight. Insgesamt ist mir persönlich aber deutlich zu wenig Metroidmusik enthalten. Die verschiedenen Levelabschnitte sind zwar mit einer Hintergrundmusik unterlegt, diese ist aber kaum wahrnehmbar und vor allem nicht einprägsam genug. Noch nicht einmal das Einsammeln von Raketen oder Energietanks wurde mit den seit den Anfängen der Metroid-Reihe bekannten Jingles musikalisch untermalt. Hier wurde leider einiges verschenkt.

Die restliche Sounduntermalung ist jedoch durchaus stimmig und gelungen. So bekommt der Spieler beispielsweise eine akustische Rückmeldung über den Lautsprecher der WiiMote, sobald der Chargebeam voll aufgeladen ist. Auch die übrigen Soundeffekte für Raketen oder Powerbomben wissen zu gefallen.

Gameplay:
Der Spieler steuert Samus durch die Station, indem er die WiiMote (der Nunchuk wird nicht benötigt) waagerecht wie ein klassisches Gamepad hält und mit dem Steuerkreuz lenkt, mit 2 springt und mit 1 schießt. Das funktioniert erstaunlich gut, bereits nach wenigen Minuten hat man sich gut daran gewöhnt und steuert Samus zielsicher durch die Gänge.
Mit der Plustaste schaltet man ins Menü, in dem man die Karte, Informationen über Samus' Ausrüstung oder den Handlungsverlauf findet. Die Minustaste schließlich lässt den Spieler Zwischensequenzen überspringen.

Wie bereits erwähnt, wechselt man in die Ego-Perspektive, indem man mit der WiiMote auf den Fernseher zeigt. In dieser Ansicht kann Samus nicht laufen, sondern sich lediglich durch Gedrückthalten der B-Taste umsehen und Gegner oder andere Ziele anvisieren und mit A schießen.
Auch dies funktioniert tadellos und ist in vielen Situationen auch notwendig, um z. B. im Raum versteckte Eingänge oder Schalter zu finden und vor allem um die Bossfights zu bestehen.

Was eingefleischten Fans sofort auffällt ist die Tatsache, dass man die Türen nun nicht mehr aufschießen muss, sondern diese automatisch öffnen, sobald man sich in unmittelbarer Nähe befindet. Das tut dem Spielspaß zwar keinen Abbruch, verhindert aber nicht, dass ich dennoch immer wieder aus reiner Gewohnheit reflexartig vor den Türen auf den Feuerbutton drücke.

Ebenfalls neu ist die Tatsache, dass man von besiegten Gegnern nun keine Energiekapseln oder Raketen mehr bekommt. Die einzige Möglichkeit, seine Energie und Raketen komplett wieder aufzuladen, besteht an den zahlreich verstreuten Navigationsterminals, an denen dann auch gleich der Spielstand gespeichert werden kann. Darüber hinaus kann man jedoch auch unterwegs mit dem Concentration Modus seine Raketen komplett und die Energie, sollte sie unter 25 gefallen sein, bis zu einem gewissen Level wieder aufladen. Voraussetzung ist jedoch, dass man während des Aufladevorganges, der ca. 5 Sekunden lang dauert, nicht getroffen wird, sonst war alles umsonst.

Neu sind ebenfalls der Sensemove, Lethal Strike und Overblast.
Mit dem Sensemove kann man durch Drücken einer Richtungstaste im richtigen Moment, kurz bevor man von einer gegnerischen Attacke getroffen wird, der Attacke ausweichen und durch rechtzeitiges Drücken der Feuertaste den Chargebeam direkt voll aufladen.

Beim Lethal Strike handelt es sich um eine besonders kraftvolle Attacke. Der Spieler muss Samus auf einen am Boden liegenden Gegner steuern und die Feuertaste gedrückt halten. Bei voll aufgeladenem Chargebeam führt Samus dann einen besonders effektiven Angriff aus.

Beim Overblast verhält es sich ähnlich wie beim Lethal Strike, nur dass Samus dem Gegner auf den Kopf springen muss und der Gegner nicht betäubt sein muss.

Leider lauert auch beim Gameplay ein weiterer großer negativer Aspekt:
Das Spiel ist deutlich zu linear!
Wie oft habe ich mich gefreut, endlich das Item XY bekommen zu haben, mit dem ich nun endlich an Stelle Z weiterkommen könnte... Doch weit gefehlt!
Adam, der kommandierende Offizier, dem sich Samus in diesem Spiel unterordnen muss, verbietet das freie Erkunden der Raumstation. Wie schon in Metroid Fusion gibt es auch diesmal wieder jemanden, der Samus sagt, was man zu tun oder zu lassen hat. Das Besuchen vorher erkundeter Sektoren mit neu erworbenen Ausrüstungsgegenständen ist dabei jedoch leider nicht vorgesehen. Erst nach dem Beenden des, ich nenne es mal "Storymodus", kehrt man erneut auf das Schiff zurück und kann die bis dahin verschlossenen Bereiche nun endlich erneut und vor allem frei besuchen.

Doch hier verbirgt sich leider direkt ein weiterer Nervfaktor:
Man startet also wieder im Hauptdeck und möchte zum Beispiel zum Sektor 3. Leider ist der direkte Weg zum zentralen Transporterraum aus nicht näher genannten Gründen plötzlich blockiert (einer der Aufzüge streikt) und man muss nun einen umständlichen Umweg über einen halben anderen Sektor in Kauf nehmen, um zum Transporterraum zu gelangen.

Das wäre nur halb so schlimm, würde man nicht nach dem wirklich endgültigen Beenden des Spieles und dem erneuten Laden dieses Spielstandes wieder am Anfang des Hauptsektors anfangen und, will man den Finalboss noch einmal besiegen, erneut eben diesen Umweg gehen müssen.

Ebenfalls etwas nervig sind zahlreiche Passagen, in denen man Samus im Schneckentempo durch die Gänge steuern muss. Man blickt der Spielfigur dabei meist von hinten rechts über die Schulter, so wie man es auch von Resident Evil 4 kennt. Dabei kann Samus nicht rennen oder schießen. Zudem empfinde ich an diesen Stellen die Steuerung als leicht hakelig. Das Ganze stört meiner Meinung nach irgendwie den Fluss des ansonsten hohen Spieltempos und hätte auch gerne anders gelöst werden können.

Die Bosse sind allesamt sehr gut inszeniert, teilweise aber alte Bekannte aus vorherigen Metroid-Teilen.
Diesen Umstand sehe ich ein klein wenig mit gemischten Gefühlen. Einerseits hat das Ganze einen ganz leichten Beigeschmack von "Wir recyceln Bosse aus alten Spielen". Auf der anderen Seite sind diese aber so genial präsentiert und in Szene gesetzt, dass sich bei mir immer sofort der "WOW, wie geil ist das denn! -Effekt" eingestellt hat und ich mich über das Wiedersehen alter Widersacher sehr gefreut habe.

Boni:
Nach Beendigung des Spieles werden eine Galerie und ein Kinomodus freigeschaltet.

In der Galerie befinden sich Artworks des Spieles, die aber erst dann vollständig freigeschaltet werden, wenn man 100% der versteckten Items gefunden hat.

Beim Kinomodus handelt es sich um ein nettes Feature, bei dem man sich Metroid Other M als Kinofilm ansehen kann. Es handelt sich um eine Aneinanderreihung aller Rendersequenzen, die an den Stellen, an denen normalerweise der Spieler die Kontrolle über die Spielfigur übernimmt, von vorgescripteten Sequenzen in Ingame-Grafik unterbrochen werden. Wie lange dieser Film dauert kann ich leider nicht sagen, ich habe ihn mir noch nicht am Stück angeschaut. Es müsste aber so um die 1,5 Stunden laufen.

Als besondere Herausforderung gibt es die Möglichkeit, das Spiel nach dem "wirklichen" Ende auf schwer noch einmal durchzuspielen. Dabei muss der Spieler komplett auf Raketen- oder Energieerweiterungen verzichten. Das kann dazu führen, dass man den einen oder anderen Boss erst im 20. Anlauf besiegt, da teilweise schon ein Treffer genügt, um das Zeitliche zu segnen.

Fazit:
Bei Metroid Other M handelt es sich um ein sehr solides Spiel, bei dem man bedenkenlos zugreifen kann. Es fällt auf "leicht" relativ schwer zu sterben, anders herum verhält es sich jedoch auf "schwer", wo man alle Naselang ins Gras beißt. Das Spiel hat einen moderaten Schwierigkeitsgrad, ist niemals unfair, bietet aber auf "schwer" unzählbare Frustmomente, die mich schon oft beinahe die Wiimote in den Fernseher haben schmeißen lassen.

Zudem ist das Spiel leider recht kurz gehalten, ich hatte bereits nach 3 Tagen den ersten Abspann und 2 Tage später das Finale zu Gesicht bekommen (nein, ich habe nicht rund um die Uhr vor der Glotze gehangen).

Gerade Metroid-Fans wie ich werden aber trotzdem ihre Freude an diesem Spiel haben. Auch wenn der Rätselanteil leider sehr gering ist, wusste es mich doch wesentlich mehr zu fesseln als der letzte Metroid-Teil für die Wii, Metroid Prime Corruption, bei dem ich mich bis heute nicht dazu aufraffen konnte, es wenigstens einmal zu beenden.

Ich hätte gerne die Höchstwertung vergeben, muss aber aufgrund der zuvor genannten Negativpunkte leider einen Stern abziehen.
Dennoch gilt eine klare Kaufempfehlung an alle Metroidfans und die, die es noch werden wollen und auf erstklassige Unterhaltung auf der Wii stehen.

SPOILER!:

PS:
Das mag jetzt einige unter Euch total überraschen, vielleicht sogar schockieren, aber:
Samus ist eine Frau ;-D
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am 25. April 2015
Ja, ich persönlich finde, dass Metroid: Other M ein gutes Spiel ist, auch wenn die Fangemeinde der Meinung, dass es eher ein umstrittendes Metroid-Spiel.

Nun zu den Fakten des Spiels:

Metroid: Other M ist der storytechnische Nachfolger von Super Metroid (SNES) und knüpft auch direkt daran.

Das Spiel verwendet überwiegend eine Third-Person-Perspektive und das Gameplay selbst orientiert sich an früheren Metroid-Games, die von der Seite dargestellt werden, jedoch wird die dritte Dimension in die Navigation von Samus eingebunden, also die Tiefe des Raumes.

Und die andere Perspektive, die Egosicht, bietet sich gut für die Erkundung und andere Spezialitäten an. Allerdings ist in dieser Perspektive das Ausweichen nur mit dem Schütteln der Wii-Mote möglich (wenn der Bildschirmrand grün leuchtet) Nach ein bisschen Übung kommt man mit diesen ganzen Features gut klar.

Ich kann nur sagen, dass es mir Spaß gemacht hat, dieses Spiel zu spielen, gerade weil etwas ist als die älteren Metroid-Spiele, wobei ich die genauso toll finde.
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am 20. September 2010
Als langjähriger Metroid Fan konnte ich mir natürlich auch diesen Titel nicht entgehen lassen! Dieser 2D/3D Mix inkl. Ego Perspektive weiß zu überzeugen. Auch wenn man sich in Ego Sicht nicht bewegen, sprich nur umsehen kann, macht es einfach nur Spaß zwischen den Ansichten zu wechseln. Hauptsächlich ist hier die 2D/3D Optik relevant und entsprechend genial umgestzt.
Auch die Kampfeinlagen von Team Ninja machen Spaß und werden nicht übermäßig übertrieben verwendet. Der nostalgische Charm kommt definitiv auf und man fühlt sich als Metroid Fan wie in alten Zeiten.
Die Bosskämpfe sind bombastisch und auch teilweise sehr anspruchsvoll. Die Story ist der Wahnsinn und Samus mit ihrer sexy Stimme erzählt eine tolle Geschichte und ich frage mich wann kommt der Kinofilm? *g*
Die Grafik ist für Wii Verhältnisse toll und auch der Sound weiß zu überzeugen, wobei manche Musikstücke nicht ganz so extrem vorgehoben wurden wie in der Prime Serie und somit manchmal untergehen.
Das Game hat ein normales Ende und ein wahres Ende. Für das normale sind ca. 11 Std. Spielzeit nötig und um alles gesehen zu haben ca. 16-17 Std.
Ich kann dieses Spiel jedem Metroid Fan empfehlen, lediglich den Prime Einsteigern kann ich raten das Game vorher anderweitig zu testen. Man bekommt hier kein Ego Abenteuer ala Prime, sondern eben einen nostalgisch angehauchten Teil mit einem Stück Moderne der Metroid Serie...
Ich würde es immer wieder kaufen!!!

Btw. nach dem Ende gibt es auch den Kinomodus und somit kann man die gesamte Story nochmal als Film anschauen. Dazu die tolle Bildergalerie mit den ersten Entwürfen aller Figuren, Monster usw...
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am 10. Oktober 2013
Ein echt geiles Spiel voller Atmosphäre. Wer sich an die Prime Teile gewöhnt hat, wird sich hier wieder umgewöhnen müssen, da das Feeling von der Steuerung her ein ganz anderes ist. Jedoch lässt sich sagen, das dies nicht negativ auffällt. Das Spiel erinnert sehr an Metroid Fusion und macht riesen Spaß, ist schön packend und hat einen angemessenen Schwierigkeitsgrad, bei dem man auch das ein oder andere mal vor'n Deister geht. Zur Lieferung: War innerhalb drei Tagen da, gibt nix zu meckern. Verpackung gut, OVP mit Anleitung ist immer sehr gerne gesehen, gibt also auch hier nix zu kritisieren. Gerne wieder!
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am 28. Dezember 2011
Ich habe mir Metroid M nicht bei Amazon gekauft aber dennoch möchte ich ein paar Ding zum Spiel sagen.

Metroid M ist ganz klar ein Jump'n'Run Spiel. Hier setzt aber auch schon das Problem ein, dass die Steuerung komplett misslungen ist. Der Nunchuck Kontroller wird vom Spiel nicht unterstützt und das lapprige Steuerkreuz des normalen Kontrolles ist einfach komplett ungeeignet für feinfühliges springen und kämpfen.

Mit dem Nunchuk hätte M sicher Spass gemacht, so hab ich nach 2 Stunden Kampf das Spiel wieder ins Regal gestellt.

Die Zwischensequenzen sind auch extrem langatmig, so dass der Spielfluss laufen unterbrochen ist.

Naja schade drum.
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am 25. September 2010
Zunächst muss ich sagen das ich vor Other M bisher nur dir Metroid Prime Trilogy aus der Metroid Saga gezockt habe.
Die Prime Trilogy war für mich spielerisch in jeder hinsicht ein großartiges Erlebnis.

Ich habe mich sehr auf Other M gefreut und wurde zum großteil auch nicht Enttäuscht.
Grafisch ist es wirklich sehr gelungen, besonders die Kinoreifen Storysequenzen sind sehr opulent und auch emotional gestaltet.
Die Steuerung funktioniert auch ohne beihilfe des Nunchuk sehr gut, nur an manchen stellen wirkt sie etwas hackelig wenn man in die Third Person Perspektive wechselt.
Die Story ansich ist sehr Spannend und auch etwas geheimnisvoll erzählt, was der erzählungsweise des Spiels natürlich sehr gut tut. Ich finde es war ein sehr guter schritt Samus endlich eine Stimme und einen lebendigen Charakter zu geben. Das macht sie viel Symphatischer

Was mir eher negativ auffiel ist das man zwar von anfang an, die komplette ausrüstung mit an bord hat, sie aber erst nach und nach ensetzen darf, wenn Adam es einem erlaubt, das macht wenig Sinn, besonders wenn man vor einer verschlossenen Tür steht und man den richtigen Beam in der Tasche hat, aber keine erlaubnis für die nutzung des Beams bekommt. Genauso verhält es sich auch mit dem Varia und dem Gravitiy Suit. Warum muss ich erst eine halbe Stundte im Power Suit bei Vulkanischer Hitze brodeln bevor mir erlaubt wird den Varia Suit einzusetzen. Das ist meiner Meinung nach einfach Irrational.
Da fand ich das finden aller Ausrüstungsupgrades aus der Prime Trilogy um einiges besser. Doch man kann über dieses manko auch hinwegsehen.
Der Umfang ist leider auch etwas geringer als der, der Prime Teile, aber dennoch akzeptabel und passend.

Grafik: 1
Steuerung: 2-
Sound: 2
Gesamt: 2

Alles in allem ist Metroid Other M eines der besten Wii spiele die es auf dem Markt gibt. Ich kann nur jedem empfehlen sich dieses Spiel für seine Wii zu kaufen!!
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am 6. September 2010
...Dieses Spiel ist ganz großes Kino!

Natürlich musste das Spiel direkt nach Release eine Menge schlechter Kritik einstecken, ist es doch ein absoluter Stilbruch zu den sehr populären Vorgängern. Es lehnt sich hier eher an das Super-Nintendo Metroid an und führt sogar dessen Story fort. Dabei will es keine Kopie des so hochgelobten Klassikers sein - nein Other M ist ein neues Spielkonzept und das in einem so festgefahrennen Franchise. Das MUSSTE polarisieren.

Tja, was mich betrifft, ich zähle zu den absoluten Liebhabern dieses neuen Stils und hoffe inständig, dass die weiteren Fortsetzungen im selben Stil gehalten werden, wie dieses Wahnsinnsspiel.

Die Steuerung geht schon nach wenigen Minuten locker von der Hand, dabei ist der Schwierigkeitsgrad schon zu Beginn ziemlich fordernd, was ja bei den aktuellen Releases auf der kleinen weißen Konsole verpönt zu sein scheint. Für mich eine gute Sache, ich hasse es nämlich geradezu ein Spiel lässig durchzulaufen, ohne auch nur ein Mal das virtuelle Zeitliche zu segnen. Das wird hier wohl keinem so gehen, der Schwierigkeitsgrad scheint sehr gut gewählt zu sein.

Mitdenken ist angesagt, will man einen der zahlreichen und teilweise völlig unerwartet auftauchenden Zwischenbosse besiegen. Das ganze verbunden mit dem sehr schnellen Gameplay und der super stimmigen (an Matrix erinnernden) Musikuntermahlung sorgt für reichlich Adrenalinschübe...

Viel Spaß!
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