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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen It's in the blood... !
Als das amerikanische Mädchen Tessa von ihrem Bruder nach England gebeten wird, ahnt sie noch nichts von den lebenden Schattenmärchen in Londons Straßen. Genauso wenig ahnt sie, dass die "Dark Sisters" ihren Bruder gefangen und sie für die Zwecke des "Magisters" benötigen. Dieser braucht ihr Talent, ihre ungewöhnliche Gabe und als Tessa...
Veröffentlicht am 28. August 2010 von Lilly

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Auftakt zu einer neuen Reihe!
Cassandra Clare ist eine begabte Autorin - die Mortal Instruments habe ich bisher verschlungen; alle vier Bücher waren es wert, gelesen zu werden. Ich war allerdings skeptisch: Konnte die Infernal Devices Reihe dem das Wasser reichen? Das versuche ich in dieser Rezension zu erläutern.

Diesmal spielt das Buch in einem längst vergessenen Zeitalter,...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2011 von Kristallkatze


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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen It's in the blood... !, 28. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Infernal Devices (Taschenbuch)
Als das amerikanische Mädchen Tessa von ihrem Bruder nach England gebeten wird, ahnt sie noch nichts von den lebenden Schattenmärchen in Londons Straßen. Genauso wenig ahnt sie, dass die "Dark Sisters" ihren Bruder gefangen und sie für die Zwecke des "Magisters" benötigen. Dieser braucht ihr Talent, ihre ungewöhnliche Gabe und als Tessa bereits verloren scheint, tauchen die Schättenjäger, die "Polizei der Unterwelt", auf und retten sie. Doch es ist noch nicht vorbei...

Für diejenigen, die bereits "Die Chroniken der Unterwelt" (im englischen besser bekannt als "Mortal Instruments") gelesen haben kommt hier schon mal ein kleiner Anreiz für diese Prequel (Vorgeschichte):

Alle diejenigen, die glauben, dass sie Jace wegen seinen Kommentaren vermissen werden, kann ich sagen, dass William Herondale (oder auch Will) genau der richtige ist, um diese Lücke zu füllen (manche mögen ahnen wieso). Man könnte ihn als Jace in der viktorianischen Zeit betrachten (Deswegen auch der Titel der Rezension, aber ich will nicht zu viel verraten für die, die noch nicht alle 3 Teile der anderen Reihe gelesen haben).

Tessa ist ein SEHR neugieriges Mädchen. Sie fragt nach allem, was nicht unhöflich ist und ist dazu mutig und ab und zu auch mal für ein Paar Sprüche gut. Sie liebt ihren Bruder über alles, selbst über seine (nicht gerade kleinen) Macken hinweg.

James Carstairs (Jem) kommt (meiner Meinung nach) nach keinem der bisherigen Charaktere. Er ist Wills bester Freund aber sehr zerbrechlich, was mit einem Geheimnis zu tun hat, das jeder Leser selber lüften sollte. Er ist nett, vertrauenswürdig, aufbauend,... - eben nicht so scharfzüngig und arrogant wie Will.

Des weitern taucht auch Magnus Bane wieder auf und ein paar Vorfahren von bereits bekannten Schattenjägern aus den "Chroniken der Unterwelt". Sogar der Kater Church. Allerdings wundere ich mich, was die alle in London machen, wenn die andere Reihe doch in Amerika gespielt hat...

Diejenigen, die die "Chroniken der Unterwelt" noch nicht kennen, können jedoch auch mit "Clockwork Angel" anfangen. Die ganze Schattenwelt wird natürlich erklärt, denn Tessa kennt sie ja noch nicht. Das dürfte also für Neueinsteiger kein Problem sein. Und die anderen wird es dennoch nicht langweilen.

Cassandra Clare schreibt in der 3. Person. Meistens aus Tessas Sicht, aber auch aus Wills. Wie immer sind es die Dialoge, die am meisten preisgeben, aber mit den Beschreibungen, die sich in Grenzen halten, kam ich dieses mal auch ganz gut klar.

Warum also 5 Sterne? Ich wollte erst 4 geben, aber als ich diese Rezension fertig hatte, wurde mir klar, dass es eigentlich 4,5 Sterne sein müssen. Ich liebe die "Chroniken der Unterwelt" und diese Reihe kommt sehr nah dran. Klar, es ist dieselbe Welt, aber nicht die gleiche Geschichte. Einen Charakter fand ich nervig, aus anderen hätte man mehr rausholen können und der Cliffhanger am Ende war auch gemein. Nicht wegen der Hauptstory, sondern wegen der Charaktere. Das einzige, was ich mich frage ist nämlich, wie es mit DENEN weitergehen wird. Und das mag ich so an Cassandra Clares Büchern. Dass einen nicht nur die Geschichte packt, sondern vor allem die Personen.

Also holt euch dieses Buch, sonst verpasst ihr was!!!
Freudiges Lesen

PS: Jetzt brauche ich wieder neue Bücher, doch diese Welt ist so toll, dass mir alles andere langweilig vorkommt.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wider der Erwartungen, 3. September 2010
Über den Inhalt des Buches lässt sich nicht viel sagen, ohne schon die Handlung zu verraten. Tessa kommt aus Amerika, ihre Eltern sind schon lange tot und nachdem nun auch ihre Tante gestorben ist, fährt sie zu ihrem großen Bruder (Nate), der in UK Arbeit gefunden hat. Und da .. passieren ein paar Dinge, die sie sich so nicht vorgestellt hat und sie trifft Leute, von denen sie nicht einmal wusste, dass sie existieren, nur um herauszufinden, dass sie selbst etwas ist, dass in ihrer Welt nicht existieren sollte.

Cassandra Clares neue Trilogie, The Infernal Devices, spielt in der Welt der Nephilim - also der Welt der eventuell bereits bekannten Clary, Jace, Alec, Simon etc. (Wer sie nicht kennt: The Mortal Instruments-Serie). Aber neben der Welt und Mythologie, die Clare erneut aufgreift, gibt es sehr wenig Punkte, in denen sich die beiden Werke ähneln. The Clockwork Angel ist, wie auch die beiden Nachfolger (The Clockwork Prince und Princess) ein Prequel, also eine Geschichte, die noch vor der in TMI stattfindet. Nämlich im Viktorianischen England. - Und obwohl ich meine Zweifel hatte, muss ich zugeben, dass Clare die Welt unglaublich komplex und authentisch beschreibt. Die Moralvorstellungen der damaligen Gesellschaft, eine ganz neue Einsicht in die Welt der Shadowhunter, die Moralvorstellungen der damaligen Gesellschaft und die Folgen auf die Protagonisten. - Das sind die Dinge, die mich wirklich erstaunt haben.

Ich hatte erwartet, einen milden Abklatsch von City of Bones zu lesen zu bekommen, eine zweite "TMI"-Reihe, in der lediglich die Namen geändert wurden. Aber nein, es gibt unzählige Unterschiede. Die Protagonistin, Tessa ist absolut nicht Clary und Will ist auf keinen Fall Jace. (Aus verschiedenen Gründen, die leider die gesamte Handlung spoilern würden)

Als die restlichen Nephilim vorgestellt wurden, war ich dennoch leicht geschockt. Denn Jem und Jessamine erinnerten mich für ungefähr 2 Sekunden an die beiden Lightwoods. Bis mir dann auffiel, dass Jem (anders als A.) asiatisch, sexuell anders orientiert (und wer von beiden nun bi- oder homosexuell ist verrate ich nicht! ;)), Violinist etc. ist und Is eindeutig lieber kämpfte. Und dann gab es da noch Charlotte, die junge Leiterin des Instituts und ihren Mann, Henry den etwas geistesabwesenden und genialen Erfinger. Und wo war Simon? Ja, spätestens hier wurde mir bewusst, dass TID eine eigenständige Reihe bildeten. - Obwohl Ähnlichkeiten dennoch vorhanden waren. Das zu leugnen wäre vermutlich Fangehure. ;b

Clares Stil ist wie immer sarkastisch, teilweise herzzereißend (man könnte meinen, sie würde dafür bezahlt, uns zu quälen) und in einem relativ einfachen Englisch gehalten, die Kapitel beginnen mit Auszügen aus Gedichten, Romanen etc. die in Tessas Ära geschrieben wurden und bilden ein sehr schönes Gesamtbild. - Ab und zu wirkt dies aber kalkuliert und zerstört, wenn man zu sehr darüber nachdenkt, den Spaß. ;)

Für Clare-Neulinge ist es eventuell gut zu wissen, dass man die beiden Reihen, die ich hier ständig (es tut mir Leid) vergleiche, unabhängig voneinander lesen kann bzw. es egal ist, in welcher Reihenfolge man die YA-Novels liest.
Die Autorin veröffentlicht i.Ü. jeden Monat Auszüge aus den noch nicht veröffentlichten Büchern der Serien auf ihrer Homepage und bei Twitter, beantwortet Unmengen an Fragen und ist regelmäßig auf Buchlesungen. Im März 2011 wird das nächste Buch (City of Fallen Angels, TMI) im Herbst 2011 The Clockwork Prince (TID) in den Regalen stehen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder einmal spannend!, 2. Juli 2011
Das Prequel zu der "The Mortal Instruments"-Serie spielt im London des 19. Jahrhunderts. Tessa Gray gerät gleich nach ihrer Ankunft in die Fänge der Dunklen Schwestern, die unter Folter ungeahnte Fähigkeiten aus Tessa heraus zu locken wissen. Es offenbart sich ihr eine schreckliche Welt aus Vampiren, Werwölfen, Warlocks, Feen und Shadowhuntern. Bei Letzteren nimmt sie Zuflucht nachdem sie vor den Dunklen Schwestern fliehen kann und lernt dort unter anderem Will und Jem kennen, zwei Shadowhunterfreunde, die Tessas Gefühlsleben bald ordentlich durcheinander bringen. Doch die Gefahr, in der sie schwebt, ist noch lange nicht gebannt, denn ein Wesen, das sich "Der Magister" nennt, scheint keine Ruhe zu geben, bis es Tessa und ihre Fähigkeiten nicht in seinen Fängen hat...

Cassandra Clare schreibt gewohnt mitreißend über die Welt der Shadowhunter. Viele Familiennamen kommen einem bekannt vor und man erfährt aus diesem Prequel einige interessante (aber nicht unbedingt wichtige) Hintergrundinformationen zu Dingen und Lebewesen, die sich auch bei "The Mortal Instruments" finden lassen. Clare selber schreibt, dass "The Infernal Devices" eine Serie ist, die zwar in der gleichen Welt wie "The Mortal Instruments" spielt, die Geschichten sind jedoch unabhängig voneinander. Man kann die Bücher in der Reihenfolge lesen, wie man möchte und muss auch nicht beide Serien lesen um alles zu verstehen. Das kann ich nur bestätigen!

Ich fand den Anfang des Buches etwas schleppend. Ich brauchte wahrscheinlich erst etwas um mich an die Charaktere zu gewöhnen. Spätestens ab der Hälfte konnte ich das Buch jedoch mal wieder nicht aus der Hand legen und am Ende wartet so ein Cliffhanger auf den Leser, dass ich gar nicht weiß, wie ich die Zeit bis zum Erscheinen des zweiten Bandes überbrücken soll.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Auftakt zu einer neuen Reihe!, 21. Oktober 2011
Cassandra Clare ist eine begabte Autorin - die Mortal Instruments habe ich bisher verschlungen; alle vier Bücher waren es wert, gelesen zu werden. Ich war allerdings skeptisch: Konnte die Infernal Devices Reihe dem das Wasser reichen? Das versuche ich in dieser Rezension zu erläutern.

Diesmal spielt das Buch in einem längst vergessenen Zeitalter, irgendwo in England, vor langer Zeit; daher ist auch die Sprache ein wenig anders. Daran musste ich mich erstmal gewöhnen, da es ein wenig komplizierter geschrieben ist als die MI. Hat man den ersten Sprachschock überwunden, ist das kein Problem mehr. Die Handlung ist anfangs etwas zäh. Man kennt auch die Handelnden nicht wirklich, daher brauchte ich etwas, um mich einzufinden. Nach etwa fünfzig Seiten allerdings war ich genug eingelesen, um es spannend zu finden. Dennoch muss ich sagen, war ich bei den MI sofort in der Handlung drin und das ließ nie nach. Hier also ein kleiner Minuspunkt.

Im späteren Verlauf jedoch macht das Buch richtig Spaß. Man gewöhnt sich auch an die Charaktere. Keine Angst: Die sind ganz und gar nicht wie bei den MI. Ich hatte befürchtet, hier einen Abklatsch von Cassy und den Anderen zu bekommen. Das ist nicht der Fall. Alle Handelnden sind originell gestaltet und realistisch. Jessamine habe ich sehr lieb gewonnen. Bei den anderen ist das aber nicht so richtig der Fall. Trotz aller Perfektion fand ich sie eher langweilig und konnte sie wenig ins Herz schließen. Kommt ja vielleicht noch. Was so hier und da im Buch passiert, möchte ich nicht verraten; aber es gibt einige ungewöhnliche Begebenheiten. Wendungen, die man nicht erwartet hat, ebenfalls. Wie immer bei Miss Clare ist das Gesamtpaket also zufriedenstellend. Abzüge gibt es nur für die Zähigkeit, mit der die Spannung sich auflädt und die Charaktere, die einfach noch nicht SO überzeugt haben. Ansonsten... Wirklich gut! Ich freue mich auf Teil zwei.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Courtesy of Teens Read Too, 22. Februar 2011
Gold Star Award Winner!

Tessa goes to England to find her brother and ends up being kidnapped by the strange and mysterious Dark Sisters. As members of a secret organization, the Pandemonium Club, the sisters have a plan for Tessa and force her to experiment with a power she didn't even know she had; the power to transform into another person.

The Shadowhunters rescue Tessa and she finds herself drawn into their world of demon hunting. Her search to save her brother uncovers a plot that may destroy the world. Tessa and her new friends will put their lives in danger as they struggle to overthrow the evil forces.

This prequel to THE MORTAL INSTRUMENTS series is full of beautiful prose and exciting adventure that pulls the reader into Victorian England and holds them there long after they close the book.

The twists and turns of the plot kept me guessing, hoping, longing, and ultimately satisfied. I loved CLOCKWORK ANGEL and can't wait for the next book in THE INFERNAL DEVICES series.

Reviewed by: Joan Stradling
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein würdiger Auftakt für die Parallel-Reihe zu der Mortal Instruments-Reihe!, 18. September 2010
Inhalt:
Theresa Gray, kurz von allen Tessa genannt, kommt nach einer zweiwöchigen Überfahrt von New York in Southampton an und wird entgegen ihrer Erwartungen nicht von ihrem Bruder abgeholt, sondern von den Dark Sisters - angeblich auf Geheiß ihres Brudes Nathaniel (Nate). Da diese ihr einen Brief von ihrem Bruder übergeben, worin steht, dass er den Schwester vertraut und sie sich ruhig in ihre Obhut begeben soll. Doch kurz darauf muss Tessa feststellen, dass die beiden ihre eigenen Pläne mit ihr haben und sie gefangen halten und dazu zwingen, ihre Fähigkeiten - von denen Tessa überhaupt nix geahnt hat - zu nutzen und zu trainieren. Denn die Schwester bereiten sie auf etwas ganz bestimmtes bzw. für jemand bestimmtem vor - nämlich den Magister.

Doch bevor Tessa in die Hände des Magisters fallen kann, versucht sie - auch mit Wissen, dass bei einem Fluchtversuch ihrerseits ihr Bruder möglicherweise getötet wird - zu fliehen, wird aber kurz darauf auch schon wieder von den Schwestern eingefangen. Dank ihrer Fähigkeiten kann sich Tessa allerdings von den ihr angelegten Fesseln befreien und überlegt, wie sie fliehen kann, als kurz darauf ein fremder junger Mann ihrem Zimmer und nimmt sie kurzerhand mit.

Dieser fremde junge Mann nimmt sie mit ins Londoner Institut, wo die dortigen Shadowhunter ihr zu Hause haben und sich Tessa ihrer annehmen, denn sie ahnen, dass diese ihnen hilfreich sein kann. Denn der junge Mann, der sie gerettet hat, ist ebenfalls ein Shadowhunter und heißt William Herondale (Will). Will hat bei seinen Nachforschungen in der Shadow World von den Dark Sisters und einem sogenannten Magister erfahren. Wer allerdings dieser besagte Magister sein soll, ist unklar. Neben Will steht ebenso noch das gesamte Institut, bestehend aus Charlotte und Henry, die das Institut leiten, Jessamine (Jessie), eine junge Shadowhunter, James (Jem), der Will's Parabatai ist und selbst das ein oder andere Geheimnis hütet sowie die Dienerschaft, bestehend aus Sophie, Agatha und Thomas, hinter Tessa und ihrer Suche nach ihrem Bruder.

Auf der Suche über Informationen über Nate`s Verschwinden werden die Shadowhunter von Mortmain, dem vorherigen Arbeitgeber von Nate, darüber informiert, dass er Verbindungen zum Pandemonium Club hat und den dortigen Magister - de Quincy - kennt und diesem Nate vorgestellt hat. Nate arbeite jetzt wohl für diesen. Sofort sind die Shadowhunter natürlich hinter de Quincy her, wobei sich ihnen allerdings ein Problem entgegensteht - er ist der Boss des Londoner Vampirclans und steht unter dem Schutz des Gesetzes als Downworlder. Allerdings werden dem Institut Informationen in die Hände gespielt, die besagen, dass der besagte Vampirboss gegen das geltende Gesetz verstoßen hat und somit die Shadowhunter alles Recht haben gegen diesen vorzugehen. Bei einem solchen Spezialeinsatz in de Quincys Haus stolpern die Shadowhunter nicht nur über bestimmte Baupläne bestimmter Clockwork Monster", sondern auch über Tessa's Bruder Nate.

Von Nate erhalten sie die Bestätigung, dass de Quincy der Magister ist und vorhat die Shadowhunter mittels von Robotern zu vernichten. Kaum haben sie die Bestätigung, dass de Quincy der Drahtzieher ist, ziehen sie auch schon gegen diesen in den Kampf. Kaum haben die Charlotte und Henry mit dem Rat und einigen anderen Shadowhunter das Institut verlassen, steht auch schon erneut ein anderer Informant vor der Tür und berichtet davon, dass die Dark Sisters an einem anderem Ort vor haben, de Quincy mittels ihrer Magie zu helfen, indem sie die Roboter mit dämonischer Energie versorgen und somit unzerstörbar machen. Jem und Will, die zurückgelassen worden waren um das Institut zu schützen, da sie noch nicht volljährig sind, folgen den Informationen und lassen das Institut ungeschützt zurück, das kurze Zeit später schon von besagten Robotern und dem Magister überrollt wollt, da diese nur ein Ziel haben - Tessa. Werden Jem und Will den Trick durchschauen? Werden auch die anderen Shadowhunter rechtzeitig zurück sein, um das Institut zu retten? Ist de Quincy wirklich der Magister? Wer oder was ist Tessa? Welches Geheimnis verbirgt Jem? Warum stößt Will ständig alles und jeden von sich?

Meinung:
Da die Infernal Devices-Reihe eine Parallel-Reihe zu der Mortal Instruments-Reihe ist, darf man als Leser auch nicht allzu sehr verwundert sein, wenn es die eine oder andere Parallele gibt, denn Shadowhunter sind und bleiben nun einmal - egal wann - immer Shadowhunter.

Zu Anfang jedes Kapitels sind Auszüge aus Gedichten der damals zeitgenössischen Literatur (bis auf das Gedicht zu anfangs) zu finden, die ich kurzerhand gleich einmal auf meine Google-Liste gesetzt habe. =) Diese kleinen Gedichtauszüge passen meiner Meinung nach zu der Geschichte von Tessa & Co. und ins zeitliche Gefüge - zumal Literatur (Dickens, Twain, Austen, Bronte etc.) durch die Autorin besonders hervorgehoben wird. ;)

Die Geschichte spielt im Jahre 1878, Schauplatz ist ein fiktives London* und Protagonistin der Story ist - wie nicht anders zu erwarten - Tessa. Anders als bisher gewohnt, beginnt die Autorin mit einem Prolog, der - das sei an dieser Stelle einmal angemerkt - nicht den späteren Handlungsverlauf vorwegnimmt.

Die Charaktere sind allesamt gut und liebevoll dargestellt, man könnte irgendwie jeden einzelnen knuddeln. Tessa ist - zum Vergnügen jeder Leseratte - selbst eine Leseratte, auch dementsprechend belesen ist Will. Die beiden reden viel über Literatur, besonders über die damals zeitgenössische Literatur. Aber so ziemlich alle - die im Institut unter einem Dach leben - haben eine Gemeinsamkeit: sie sind Waisenkinder. Tessa's und Nate's Eltern starben bei einem Kutschenunfall als Tessa drei und Nate sechs Jahre alt waren, Jem's Eltern wurden ermordet und Jessie's Eltern sind bei einem Brand ums Leben gekommen. Was Will's Eltern angeht, so liegt dies jedoch im Argen und Will ist fest entschlossen dies auch so zu lassen. Jeder der Charaktere hat auch mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen, auch wenn bei dem einen oder anderen das ein oder andere Geheimnis teilweise ans Licht kommt, so wird doch nicht alles durch die Autorin offenbart, was einen echt ein bissel ärgert, da man unbedingt wissen will, was bei wem warum dahintersteht. Bei Jem erfährt man einen Teil sowie bei Tessa und Nate auch, aber nicht alles - so wie sich bisher vermuten lässt. So bleibt jedoch Will's Vergangenheit so ziemlich im Dunklen und man bekommt nur eine ungefähre Ahnung, aber keine direkten Hinweise.

Neben uns bereits aus der Mortal Instruments-Reihe bekannten Familiennamen, wie z.B. Lightwood oder Wayland, tritt auch ein Charakter auf, den wir bereits kennen - Magnus Bane. An dieser Stelle verrate ich natürlich nicht wie und warum er auftaucht, aber vielleicht seid ihr ja auch ein bissel überrascht, in welchem Zusammenhang er dieses Mal auf der Bildfläche erscheint. ^^

Allerdings fand ich, das an der einen oder anderen Stelle doch das ein oder andere (nein, ich bleibe tapfer und versuche nix zu verraten!) doch relativ einfach zu durchschauen war und manches wiederum ziemlich gut durch die Autorin unter den Teppich gekehrt wurde. Ich finde, dass "The Infernal Devices Book 1: Clockwork Angel" von Cassandra Clare einfach nur Suchtpotential hat und ich jetzt schon ziemlich scharf auf den zweiten Teil bin, der voraussichtlich September 2011 unter dem Titel "Clockwork Prince" erscheinen soll.

Zuletzt möchte ich noch positiv anmerken, dass die Autorin sich hier nicht darauf festgefahren hat, dass die Shadowhunter nur gegen Dämonen zu kämpfen haben, sondern letztendlich gegen alles Böse, was der Welt schaden könnte und da empfinde ich es als eindeutig gelungen, wenn hier die Variante von Technologie und Magie - die nicht zwingend nur von Downworlder beherrst werden muss - gewählt wird. Es ist auf jeden Fall abwechselungsreich und spannend. ^^

So, dann bleibt jetzt nur noch eins zu sagen: LESEN!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So gut wie immer!, 10. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Infernal Devices (Taschenbuch)
Nachdem ich "The Mortal Instruments" regelrecht verschlungen habe, hat es nicht lange gedauert, bis ich mir "Clockwork Angel" zugelegt habe. Und was soll ich sagen: Es ist genauso toll, wie die Vorgänger - oder eben Nachfolger.

Die Story steigert sich wie in einer Spirale immer mehr, bis sie dann in den letzten drei Kapiteln explodiert und mit Überraschungen aufwartet, die man vielleicht hätte vermuten können, aber eigentlich nicht wollte. So ging es mir nämlich. Die Handlung ist von vorn bis hinten perfekt durchdacht und es gibt keine Stelle an der ich fragend die Augenbrauen heben musste (außer denen, die vollkommen beabsichtigt waren). Interessant war für mich der Aspekt der "automatons"... erst in dem Buch "Die Landkarte der Zeit" ging es darum und mir war bisher gar nicht klar, wie viel Einfluss die Vorstellung davon wirklich auf die Menschen hatten - und noch immer haben. Natürlich fragt man sich, warum solche Maschinen nicht auch von den "heutigen" Dämonen genutzt werden, aber Cassandra sagte ja, dass man das Prequel kennen sollte, um das Sequel zu den Mortal Instruments zu verstehen. Vielleicht kommt die Antwort, als am 5.April. Dass das Buch als spannend war, versteht sich somit von selbst.

Der Stil ist wunderbar wie auch in den vorherigen Bänden, vielleicht sogar noch etwas flüssiger und feiner. Es ist sehr angenehm zu lesen. Ich kennen die Deutschen Übersetzungen nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass etwas von diesem Wunderbaren verlorgen geht, durch die Übersetzung.

Zu den Charakteren... zu erst hat mich Tessa sehr an Clary erinnert: Ein Mädchen, dass zu anfangs von nichts weiß und langsam die Welt entdeckt. Doch Tessa ist anders und ihre charakterliche Entwicklung ist bemerkenswert. Vertritt sie am Anfang noch die Meinung, dass Frauen dem Mann nicht zu wiedersprechen haben, ändert sich dies in der Gesellschaft von Will sehr schnell. Sie wird außerdem mutiger, aufgeschlossener. Ihre wohl größte Entwicklung erfährt sich jedoch für mich in den Moment, als sie ihre Gabe für sich selbst nutzt. Dauert zwar etwas, aber sie lernt, dass sie nicht nur schwach ist, wie es Frauen eigentlich sein müssten.

Will... Ein neuer Jace!!! Dachte ich... Bis mir dann bei dem Familiennamen einiges klar wurde und ich dann noch nur den Gedanken hatte: Irgendwo musste es ja herkommen.^^ Aber ähnlich wie Jace ist Will jemand, der nach außen hin eine Fassade aufgebaut hat und diese krampfhaft aufrecht erhält. Nicht einmal sein bester Freund Jem, scheint das dahinter zu kennen. Es macht Will geheimnisvoll und anziehend, aber man hat auch irgendwie Angst vor ihm. Der Cliff am Ende des Buches, der ja nun mal ihn direkt betrifft, war sehr klever und äußerst gemein gesetzt. Man gewinnt die Charaktere von Cassandra Clare nun mal lieb - eigentlich jeden, auch die anstrengensten - und MUSS wissen, was mit ihnen weiter geschieht. Um den zweiten Band kommt man nicht herum, wenn man den Epiog gelesen hat.

Jem... James... ich weigere mich zu glauben, dass sein Schicksal wirklich schon besiegelt ist. Es geschehen noch Zeichen und Wunder, sonst wäre es kein Fantasy-Roman und Jem ist jemand, der mir sehr symphathisch ist. Wäre ich Tesse, wüsste ich wohl nicht, für wen ich mich entscheiden würde. -.^ Er ist scheint sehr liebvoll, nachdenklich und fürsorglich zu sein, hat immer Verständis für andere und versucht in allem etwas positives zu sehen. Nicht nur durch sein Aussehen, ist er ein Gegenpol zu Will, sondern eben auch durch dieses Verhalten. Es macht ihn zum ruhigen Punkt in all der Spannung.

Das soll erst einmal genügen, obwohl man sicher fortfahren könnte, aber das würde wohl zu lange dauern. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen und kann es schon kaum erwarten. Erst einmal aber, freue ich mich auf "City of Fallen Angels"!
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5.0 von 5 Sternen Eine Zeitreise mit den Schattenjägern, 20. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Infernal Devices (Taschenbuch)
'Clockwork Angel' ist die Geschichte von Tessa Gray, die diesmal zeitlich im viktorianischen England angesiedelt ist. Die junge Tessa verlässt ihre amerikanische Heimat nach dem Tot ihrer Tante um mit ihrem Bruder in London ein neues Leben anzufangen. Doch ihre Hoffnungen und Träume zerplatzen schnell, als sie von zwei geheimnisvollen Damen entführt und gefangen genommen wird. Sie entfesseln eine mysteriöse Gabe in dem jungen Mädchen. Doch bevor die Schwestern ihren Plan vollenden können, wird sie von zwei jungen Männern befreit, die sich als Nephlim, Schattenjäger entpuppen. Mit ihnen entdeckt Tessa eine vollkommen neue, fremde aber auch beängstigende Welt. Noch ist die Gefaht nicht gebannt, dunkle Mächte sind auf Tessas Spur. Kann sie entkommen und das Geheimnis lüften?

Cassandra Clare liefert mich 'Clockwork Angel' keinen simplen Abklatsch der 'Chroniken der Unterwelt'. Der Autorin gelingt es eine vollkommen durchdachte, mitreißende und fantasievolle Welt zu präsentieren. Geschickt verwebt sie Inhalte und Charaktere mit den neuzeitlichen Schattenjägern ihrer ersten Serie. Neue Blickwinkel eröffnen sich und halten zahlreiche zusätzliche Informationen und Eindrücke für die Leser bereit, die bereits die Vorgänger gelesen haben. Trotzdem ist und bleibt 'Clockwork Angel' ein eigenständiger Roman, der auch ohne Vorwissen puren Lesegenuss bietet.

Die Autorin entführt ihre Leser in die Zeit des viktorianischen Englands. Gekommt stellt Clare Bezüge zur zeitgenössischen Literatur, Geschichte oder Gesellschaft her. Die Schilderungen und Charaktere der Zeit sind so glaubwürdig und facettenreich gestaltet, dass sie einen schon nach wenigen Zeilen in ihren Bann ziehen. Es ist eine Welt mit vielen Geheimnissen, dunklen Mächten und Kämpfern für das Gute, die dort wartet entdeckt zu werden. Spannung ist garantiert. Ganz nach Clares Manier bietet auch dieser Roman ungeahnte Wendungen und tiefe Gefühle. Liebe, Zweifel und Hoffnung begleiten Tessa auf ihrem Weg fern der Heimat. Wem kann die junge Frau trauen? Und wird es ihr gelingen ihren verschollenen Bruder wiederzufinden?

Meisterhaft! Cassandra Clare ist ein zauberhafter Roman gelungen, der sich durchaus neben den 'Chroniken der Unterwelt' behaupten kann. Keine einfallslose Kopie wartet hier auf den Leser, sondern eine Geschichte voll Spannung und Gefühl, mit ihren ganz eigenen Charakteren und Überraschungen. Ein Muss für alle Clare Fans und auch alle anderen Leser des Genres.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Schattenjäger back in Action, 10. September 2010
Von 
Julia "von the dreamerLand" (Hörsching, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Infernal Devices (Taschenbuch)
New York 1878 - Nach dem Tod von Tessas Tante, die gleichzeitig auch ihr Vormund war, ändert sich vieles. Sie muss nach London zu ihrem Bruder Nathaniel, ihr altes Leben hinter sich lassen. Nach ihrer Überfahrt erwarten sie die 'Dark Sisters' sie sollen sie im Auftrag ihres Bruders abholen, doch es stellt sich bald heraus, dass das nicht stimmt. Sie erzählen Tess das sie Nate in ihrer Gewalt haben und lehren sie Dinge gegen ihren Willen, die schon lange unter der Oberfläche schwelen. Sie ist ein Formwandler und kann sich in jeden verwandeln den sie will, sie braucht nur einen Gegenstand berühren der dieser Person gehört.

Sechs lange Wochen halten sie die Schwestern gefangen um sie für den Magister vorzubereiten, bis sie jemand rettet. Ein Schattenjäger namens Will befreit sie aus den Fängen der beiden und nimmt sie mit ins Institut, dem Heim der Waisen und Reisenden unter den Schattenjägern.

Dort findet sie Hilfe um Nathaniel wieder zu finden, der sich immer noch in der Gewalt des Magisters befindet. Doch ihre Suche gestaltet sich weit schwieriger als sie anfangs dachten und ihr droht nicht nur Gefahr von eigenartigen mechanischen, menschenähnlichen Gestalten, nein auch die Vampire stecken bei dieser ganzen Sache mit drin. Die Schattenjäger helfen ihr, doch auch sie haben ihre Geheimnisse, der verschlossene Will, der sanfte, kränkelnde Jem und sie kommen einer Verschwörung auf die Spur die weit mehr als nur die Schattenwelt betrifft'

FAZIT
Nach der Preisgekrönten 'The Mortal Instruments' - Büchern, beginnt Cassandra Clare mit Clockwork Angel, die zweite Buchreihe über die Schattenjäger. Diesmal spielt sich alles ein Jahrhundert vor Clary und Jace ab, die Autorin lässt Sitte und Anstand dieser Zeit sehr gut einfließen und entführt einem in die Zeit der Pferdekutschen und Rüschenkleider.
Wie schon bei ihren anderen Büchern bin ich wieder einmal fasziniert über die Beschreibung ihrer Charaktere und deren Einzigartigkeit, hier die süße aber mutige Tessa, dort der verschlossene Kerl Will der doch irgendeinen weichen Kern hat, fast kein anderer Autor schafft es mich so auf einen Charakter einzulassen wie sie. Ihre Idee für 'The Infernal Devices' ist sehr gelungen und mit vielen Andeutungen, Geheimnissen und Intrigen spinnt sie wieder ein Netz das fast keiner durchschauen kann.
Für die, die noch kein Clare Buch gelesen hat, ein Tipp, versucht euch erst mit den Chroniken der Unterwelt, im Buch wird zwar alles gut erklärt aber ein Hintergrundwissen über die Schattenwelt ist sicher auch von Vorteil. Ich allerdingt warte gespannt auf die Fortsetzung, zeige mit zwei Daumen nach oben und verabreiche C.C. mit ihrem wundervollen Autorenkönnen 5 Sterne.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hach diese Herondales!, 2. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Infernal Devices (Taschenbuch)
Mit Clockwork Angel hat Cassandra Clare durchaus einen würdigen Nachfolger - oder Vorgänger - zu Mortal Instruments geschrieben.
Über die Geschichte will ich nicht zu viel verraten, ich fand sie spannend, mit interessanten Wendungen, die allerdings recht einfach zu durchschauen waren. Dem zum Trotz tappen die Charaktere manchmal doch etwas lang im Dunkeln und man bekommt denselben Sachverhalt mehrfach erklärt, je nachdem bei wem gerade der Groschen fällt.
Was ich etwas schade fand, ist, dass einem vieles bekannt vorkommt: Ein "dark hero" mit Familiengeheimnis (wenigstens diesmal nicht blond), eine Heldin, die bis vor kurzem völlig ahnungslos war, jetzt aber mittendrin statt nur dabei ist und eine böse Übervaterfigur. Viele Charktereigenschaften (vor allem bei Will) wirken doch schwer von Jace oder auch Malfoy (wer es denn gelesen hat, weiß was ich meine) recycelt z.B. die Befähigung zu jedeweder Lebenslage noch das passende Zitat parat zu haben. Da es sich dabei um unser aller Lieblingscharakter handelt, ist das aber nicht wirklich ein Manko.
Schön ist auch, dass Magnus Bane auftaucht, der auch schon vor 200 Jahren ein ausgeprägtes Faible für blaue Augen hatte... und in diesem Band etwas näher beleuchtet wird.
Ich zumindest freue mich schon auf den nächsten Band.
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