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am 28. Juli 2010
Für Fans der Band gab es ja bekannter Weise die Möglichkeit an einer Vorfinanzierung der Produktion teilzunehmen und dafür eine exklusive, limitierte Vorabversion des fertigen Albums zu erhalten. Ich tat dem so, und habe daher die CD schon vor einigen Wochen erhalten.
Die Möglichkeit, sich das Album auf diesem Weg finanzieren zu lassen, ohne kreative Zwänge einer Plattenfirma, hat sich für SB absolut gelohnt. Herausgekommen ist eines der besten SB-Alben, das an die großen Zeiten mit Neal Morse erinnert.

Nach dem Weggang ihre Bandleaders konnte die Band auf den folgenden drei Alben nicht immer ganz überzeugen. Als Liveband eine Bank, aber außer der CD "Feel Euphoria" konnten die neuen Kompositionen nicht an die Musik früherer Alben heranreichen.

Mit der neuen, zehnten Platte ist es jedoch gelungen genau da anzuknüpfen, wo man mal mit "The Light" begonnen hatte, ohne die alten Zeiten zu kopieren und dennoch der eigenen Identität der aktuellen Besetzung treu zu bleiben.

Es "proggt" wieder wie früher, gewürzt mit einer wohl dosierten Prise Jazz und einem kräftigen Schub Rock. Musikalisch und spielerisch auf aller höchstem Niveau, mit (teilweise epischen) Kompositionen, die abwechslungsreich und eingängig sind. Ohne jedoch (wie zu Morse-Zeiten) sich schamlos bei den bekannten Genre-Größen (Yes, Genesis, Gentle Giant,...) zu bedienen, sondern eine gehörige Portion Eigenständigkeit mitzubringen.
Auch ex-Bandchef Morse darf wieder mitmischen, "The Emperor's Clothes" stammt zum großen Teil aus seiner Feder, und dürfte auch die "Jünger" seiner Kunst überzeugen.

Meine Anspieltipps: Der Opener "Edge Of The In-Between" und das 16-minütige "Jaws Of Heaven". Der Song "Their Names Escape Me" ist ausschließlich auf der limitierten Pre.order-Version erhältlich.

Mein pers. Fazit: Bisher war "V" mein SB-Favorit, wurde jetzt jedoch mit diesem Album abgelöst. Nach den eher entäuschenden letzten beiden Alben sind SB endlich wieder da wo sie eigentlich hingehören, auf die vorderen Plätze des modernen "Progressive Rock".
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am 21. August 2010
RUMMS geht's los! Lang nicht mehr einen so tollen Einstieg gehört! Der Anfang des Opener gibt bereits den Stil des Albums an. Es strotzt nur so vor Energie, es ist frisch und locker und jeder Musiker liefert Meisterleistungen ab.
Versuch Nummer 4 nach Neal Morses Ausstieg schlägt die vorherigen Alben mit Leichtigkeit. Jedes Lied hat seinen eigenen Charme, es klingt an keiner Stelle gleich oder langweilig. Trotzdem zieht sich durch das ganze Album eine Grundstimmung und ein roter Faden, der es nie irgendwie zerstückelt erscheinen lässt. X ist mit fast genau 80 Minuten Musik voll gepackt mit Musik und hätte auch locker das Potenzial und die Einfälle zu einem Doppelalbum.

Der erste Song, Edge Of The In-Between, geschrieben von Bassist Dave Meros, ist bereits über 10 Minuten lang und offenbart das erste mal seit Snow 'klassische' Beard Klänge. Hymnisch, verfrickelt, vertrackt, ein wenig geheimnisvoll ' die Bärte sind wieder da! Besonders gelungen ist das Finale. Die gesamten 10 Minuten lang präsentieren uns die Herren und Mister D'Virgilio eine Rückkehr zu ihren Wurzeln. Ein Neal Morse hätte es nicht besser machen können!
Der nächste Song von Alan Morse, The Emperor's Clothes ist ganz anders. Er beginnt mit akustischen Gitarren und klingt beinahe ein wenig mystisch, bis ganz urplötzlich Posaunen und Hörner ein fröhliches Thema verkünden, das einfach total groovt! Zwischendurch gibt es einen sehr jazzigen Mittelteil, der das ganze perfekt abrundet. An diesem Song hat auch Ex-Cheffe Neal Morse einen kleinen Beitrag geleistet.
Ryo Okumotos Beitrag ist ein Instrumental, vier Minuten lang und vollgepackt mit allerlei durchgeknalltem Kram. Es klingt ein wenig wie ein Mix aus Close To The Edge vermischt mit dem abgefahrsten Crimso-Kram im Sympho-Metal Gewand ;)
Der erste 16 Minüter von NDV setzt wie schon A Guy Named Sid sehr stark auf Groove und Eingängigkeit. Er besteht aus vier voneinander unabhängigen Teilen. Teil eins groovt wie ein Deep Purple Hardrocker und ist recht unspektakulär, während Teil zwei mit einigen wunerschönen Melodien und einem berührenden Text aufwartet. Balladen zu schreiben war schon immer Nick D'Virgilios Stärke! Der dritte Teil ist wieder grooviger, diesmal aber dramatischer und packender. Klasse! Zum Schluss gibt es noch ein großes Finale. Es klingt sehr hymnisch und fröhlich. Spitzen Song.
Nach dem Opener der zweite Song aus Dave Meros' Feder namens The Quiet House bietet einen knochentrockenen Rocker mit allerlei Gimmicks. Der Mittelteil ist zudem von purer Schönheit. Besonders ist hier die Bassarbeit von Dave Meros herauszuheben.
Auf dieser Edition nicht vorhanden ist der Song Their Names Escape me. Ein genialer Song, voller Dramatik und Gefühl. Auch Orchester wurde hier eingebracht. In dem Song werden eine Reihe Namen vorgetragen, die Namen der Vorbesteller der Deluxe Edition. Eine tolle Idee und zudem eine beeindruckende Art für eine Band, ein Tribut und Dank an ihre Fans auszusprechen. Klasse!
Danach wird's wieder straighter und rockiger mit Alan Morses The Man Behind The Curtain. Das rockt, groovt und macht ein Spaß. Hier sollte man wieder einmal Dave Meros Basspiel hervorheben.
Zum Schluss gibt es mit Jaws Of Heaven den vielleicht besten Song von Spock's Beard nach Neal Morses Ausstieg. Hier gibt es eine Riesenmenge an Dramatik, Groove, Relaxtheit, Bombast und Gefühl ' und das alles genial verquirlt. Ganz besonders das Finale gehört zum besten Material überhaupt von Spock's Beard. Ganz großes Kino!

Allgemein muss man sagen, dass die Texte des Albums allererste Sahne sind. Sie strotzen vor Gefühl und Komplexität. Man fühlt sich sehr oft selbst berührt. Ganz große Klasse. Außerdem hat jeder Musiker Platz für sein Instrument und liefert zum Teil bisher ungeschlagene Leistungen ab. Besonders Nick D'Virgilio singt wieder mal wie ein kleiner Freddy Mercury.

Fazit:
Was soll man sagen, Spock's Beard haben ihr Meisterwerk abgeliefert. Nach den zwar guten aber sehr durchwachsenen letzten drei Alben hat die Band es endlich geschafft, ein Album mit durchgehender guter Qualität abzuliefern, das nie langweilig wird. Sie bringen eine Menge Spielgefühl, Komplexität, musikalische Raffinesse, Eingängigkeit und Dramatik ein und drücken dem auch noch den berühmten Spock's Beard Stempel auf. Ich mag jedes der letzten Alben, trotzdem hätte ich nie gedacht, dass ich das mal sage, aber:

Spock's Beard haben ihren Meister endlich übertroffen!

Friedrich Stenzel, 17
33 Kommentare|20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2010
Wenn man mit Genesis, Yes, King Crimson und den anderen üblichen Verdächtigen musikalisch sozialisiert wurde und die 40 schon einige Jährchen hinter sich gelassen hat, wünscht man sich ab und an neue Musik, die "so wie früher" klingt - abwechslungsreich, intelligent, mit fetzigen und ganz intensiven Momenten... aber bitte, bitte, ohne die alten Helden platt zu kopieren. Sozusagen die Quadratur des Kreises. Dream Theater, Arena und IQ waren bislang meine Favoriten aus dem Bereich des "neuen" Prog (wobei mir DT's Werke zuweilen zu schwermetallhaltig sind) - und Spock's Beard haben es geschafft, sich in die Pole Position meiner Playlist zu katapultieren. Während Transatlantic manchmal nervig - weil zu frickelig, zu selbstverliebt - werden, verlieren Spock's Beard auf dieser CD niemals den roten Faden. Auch und gerade die beiden Longtracks glänzen durch ihre absolut stringente Komposition mit virtuosen Instrumental-Breaks und göttlichen Refrains.

Ich kann jedem, der auch heute noch mit Genuss solche Meisterwerke wie "The Lamb Lies Down...", "Selling England...", "Tales From Topographic Oceans" oder auch "In The Court..." hören mag, dieses Album nur ans wärmstens ans Herz legen. Es wächst mit jedem Hören. Einfach Spitze!
44 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Oktober 2010
Zu dem Album ist auf diesen Seiten bereits alles sehr passend beschrieben worden.
Auch ich empfinde "X" als das beste SB-Album seit längerem.

Ich möchte allerdings eine kleine Ergänzung hinzufügen.
Ich habe die "Limited Edition" direkt bei der Band über deren Homepage bestellt. Nach einer Lieferzeit von ca. 8 Wochen ist das gute Stück dann endlich im östlichen Niedersachsen angekommen. Was bietet diese "Limited Edition"?
Song 2 und 3, "Kamikaze" und "The Emperors's clothes" tauschen die Position. Für mich wenig spekatkulär.
Als zusätzlichen Song gibt es auf der "SE" Song 6, "Their Names escape me" (08:51 Min.). Der Song wurde auf anderen Seiten als heimlicher Höhepunkt der CD eingestuft. Das originelle (oder besondere) an dem Song ist, daß im zweiten Teil des Songs, sämtliche Vorbesteller des Luxus-Pakets namentlich "besungen" werden. Nette Idee.

Tja, trotz dieser netten Idee ist gerade dieser Song für mich der schwächste auf dem Album. Ich weiß, daß es zu dieser Aussage durchaus andere Meinungen gibt. Den ersten Teil des Songs finde ich noch ziemlich gelungen. Das "Absingen" der Namen der Vorbesteller empfinde ich nach über einer Minute als.......langweilig.

Fazit: Diese Rezi soll nur eine Hilfe für diejenigen sein, die sich überlegen, die "SE" für knapp 20 € direkt in Amerika zu bestellen. Mit dem jetzigen Wissen würde MIR die normale Ausgabe völlig reichen.
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am 14. August 2010
Ich muss sagen, dass ich SB zu Zeiten, als Neal Morse noch die Vocals beisteuerte, als eine Band angesehen habe, die eingängigen ProgRock spielt, aber nie das Überalbum hinlegen würden,wie es z. B. Yes mehrmals hintereinander taten (um mal eine klassische Prog-Combo herauszupicken). Snow gefiel mir dann als Schwanengesang und in sich ganz stimmiges Album ganz gut, war aber auch weit davon entfernt, ein Meilenstein des Progs zu sein. Mit den beiden Nachfolgealben hatte ich die Band dann eigentlich abgeschrieben (was ProgRock angeht).

Und nun das. Ein Meilenstein des Progressive Rock ist X sicherlich auch nicht. Aber ein astreines Genrevertreter auf ganz hohem Niveau. Solche Leistungen in allen Belangen, wie sie SB hier erbringen, hätte ich dieser Band nie und nimmer zugetraut.

Spielfreude ist da, Große Einzelleistungen, vertrackte, abwechslungsreiche, wunderbare Kompositionen, die an nichts fehlen lassen. Als ich das Album das erste Mal hörte, mit offenem Mund, sah ich mich genötigt, dieses Feuerwerk gleich nochmal abbrennen zu lassen.

Teilweise hört man Anklänge an die üblichen Vorbilder. Die eingestreuten Keyboardsounds erinnern mitunter an Yes, Songpassagen lassen an die alten Genesis denken. Auf dem Album sind wahnsinnig gute Gitarren- und Bassparts zu hören. Dass Nick D'Virgilio schon immer ein überdurchschnittlicher Schlagzeuger war, ist bekannt, aber seine Leistungen sind wieder einmal herausragend.

Ich denke, dass SB Freunde des Genres mit dem vorliegenden Album durchaus überraschen, beeindrucken und in großem Maße erfreuen können!

Kauftipp!
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am 17. Februar 2015
Nach 3 eher durchwachsenen Alben nach dem Ausscheiden von Mastermind Neal Morse ist SB mit X ein Mega-Wurf gelungen, ein in sich geschlossenes Album hne Füller oder Durchhänger. Mit "Jaws Of Heaven" ist zudem ein Titel enthalten, der die Chance zum Alltime-Classic hat.
Entgegen sonstiger Rezis verzichte ich auf Anspiel-Tipps, weil einfach alles stimmt, mein persönliches Highlight ist aber natürlich "Jaws..."
Leider gab es nach dieser CD wieder mal einige Rotationen im Personal der Bärte, der Nachfolger konnte das Niveau von X daher nicht halten, es scheint sich einzupendeln, dass immer vor einem Personalwechsel ein hochklassiges Album (Snow / X) erscheint, gerade wenn sich die Band eingespielt, ihren Stil gefunden hat, schade!
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am 18. Oktober 2010
Ich mache es ganz kurz: Das Album ist ein Muss im klassischen Prog-bereich. Hier sitzt jeder Schlag, jeder Ton, jeder Akkord ohne jemals "overplayed" zu sein (sitzt, passt, wackelt und hat Luft!). Sicherlich die stärkste Platte mit Nick D als Mastermind/Frontmann, der sich hier nicht mehr hinter Neal Morse zu verstecken braucht. Da ich die Jungs mit dieser Platte auch live in Karlsruhe erleben durfte und von ihrer Tightness und tollen Show ebenfalls beeindruckt war, gibts hier nichts anderes, als die volle Punktzahl.

Unglaublich, dass diese Band eigentlich vor der Auflösung stand, da die Finanzierung des Albums nicht gesichert war. Zudem haben praktisch alle noch Nebenjobs (z.B. Nick bei "circe du soleil"), um finanziell über die Runden zu kommen. Eine absolute Schande, bei dem ganzen Dreck, der täglich in Funk- und Fernsehen ausgestrahlt wird.
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TOP 1000 REZENSENTam 30. Juni 2015
Zunächst einmal genießt das zehnte Studio-Album der kalifornischen Retro-Prog-Rocker einen überwiegend guten Ruf.
"X" ist das vierte Spock`s Beard-Album nach dem Ausstieg des ehemaligen Masterminds,praktisch alleinigem Komponisten,dazu Sängers und Keyboarders....Neal Morse.
Danach hatten der Band viele keine Zukunft zugetraut,jedoch hatten sich die verbliebenen Musiker Alan Morse,Ryo Okumoto,Dave Meros und Nick D`Virgilio,unterstützt durch John Boegehold und Stan Ausmus,mit den Alben ohne den kreativen Kopf der Gruppe recht wacker geschlagen;das empfand nicht jeder so,ich war jedenfalls von "Feel Euphoria" und auch "Octane" angenehm überrascht.
Die Musiker,die zuvor als Komponisten nicht sonderlich in Erscheinung getreten waren,lieferten qualitativ hochwertigen Stoff ab und setzten diesen,daran gab es ja ohnehin keinen Zweifel,handwerklich perfekt um.
D`Virgilio füllte die Lücke am Micro sehr ansprechend aus,Okumoto übernahm weitere Tasteninstrumente und die Kompositionen stammten von allen,jeder leistete einen Beitrag,mal allein,dann zu zweit oder mit mehreren Musikern.
Allerdings hatte die Band sich Schritt für Schritt von dem alten Stil der Truppe aus Neal Morse-Zeiten immer weiter entfernt,ging weg vom typischen Retro-Prog,weg von großformatigen,vertrackten,gefühlbetonten Bombastausbrüchen und einem musikalischen Ansatz,den Neal Morse auf seinen Solo-Alben und auch bei Transatlantic weiterführte.
Der "Höhepunkt" dieser Suche nach einem eigenen Stil war dann "Spock`s Beard",das so geradeaus klang,wie kein anderes Album der Bärte zuvor.Ich würde es durchaus als abgeflacht bezeichnen,näher an unverschnörkeltem US-Rock dran,als an den alten Art-und Prog-Rock- Vorbildern.
Mit "X" vollziehen die Jungs,übrigens in unveränderter Besetzung und wieder unterstützt von Ausmus,Boegehold und dazu noch von Larry Kutcher und...Neal Morse (je 1x),eine Kehrtwende zum Stil alter Tage.
Wie es auch andere Bands,wie Marillion,schon getan hatten,ließen die Musiker sich das Album von den Fans vorfinanzieren und wollten daher ganz offensichtlich genau das abliefern,was diese sich wünschten und auch erwarteten.
So kommt das 2010 bei Music Theories Records erschienene "X" abwechslungsreicher,"verrückter",vertrackter,wieder deutlich mehr "Retro" daher,als der blasse Vorgänger und erntete prompt jede Menge Beifall.
Für viele ist es das beste Album der Band,seit NeMo ausgestiegen war.Für mich nicht.
Die vielen überschwänglichen Meinungen zu "X" kann ich mir nur mit der Kehrtwende in alte Gepflogenheiten beim Songaufbau und im Sound erklären;auch mir gefällt das.
Man merkt,daß die Band sich wirklich bemüht hat,jedoch fehlt es mir in der Musik etwas an Substanz.
Zwar kann man das wirklich mal ganz gut hören,ist es anständige Rockmusik,dennoch sind die Vergleiche mit den alten Zeiten und den entsprechenden Alben der Band für mich nur bedingt nachvollziehbar.
Bei aller Freude über den stilistischen Rückwärtsgang,verbunden mit einigen neuen Elementen,sind die Kompositionen für mich kein ganz großer Wurf,wirkt das Ganze auf mich wie eine wunderschöne Fassade mit eingeschränkter Grundsubstanz dahinter.
Einige Stücke haben so manches zu bieten,aber ein Track wie "Kamikaze" macht mich dann doch schon etwas fassungslos;wie kann man nur....?
Einige Gastmusiker steuern dann noch mit ua Cello,Viola,Violine,French Horn,Trombone etwas Abwechslung bei,auch die Produktion ist insgesamt nicht schlecht.
Leider hat Rich Mouser beim Mastering für CD die Dynamik radikal gesenkt und bis zum Anschlag ausgesteuert;und wieder läßt der Loudness War schön grüßen....
Wohl auch deshalb klingt die Vinyl-Ausgabe um einiges edler und auch sonst schlicht besser.
"X" ist das letzte Album mit Nick D`Virgilio;für das nächste holte man sich den Enchant-Sänger Ted Leonard,der auch Gitarre spielt und mitkomponiert, ins Boot,dazu natürlich einen neuen Drummer.
Der Nachfolger "Brief Nocturnes And Dreamless Sleep" gefällt mir besser.
Mein Fazit:
"X" knüpft stilistisch wieder verstärkt an alte Zeiten an,qualitativ aber nur sehr bedingt.
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am 3. Oktober 2010
Das selbstbetitelte Vorgängeralbum deutete bereits an, dass sich Spock's Beard auf dem Weg der Besserung befinden. X ist nun der schlagende Beweis, dass Neal Morse' Ausscheiden überwunden wurde - die Bärte musizieren wieder auf der Höhe ihres progressiven Leistungsvermögens. Mehr noch: X reicht mühelos an die Qualität der hauseigenen Klassiker heran. Die kompositorische Güte ist durchweg auf hohem Niveau und Sänger Nick D'Virgilo hat sich endgültig zu einem adäquaten Neal Morse - Ersatz gemausert. Die einzelnen Songs sind so geschmackvoll arrangiert, wie es das elegante Cover-Artwork andeutet. In der Tat kann man jazzlastigen, hochmelodischen Retro-Prog kaum besser spielen. So sind es vor Allem die ausufernden Titel, die Begeisterung hervorrufen. "Edge of the in-between", "From the darkness" und insbesondere das abschließende "Jaws of heaven" (mit seinem leider zu selten gesungenen Sahnerefrain) sind für Proggies ein sprudelnder Quell der Freude. Diesen Genrestandard kann allenfalls das aktuelle Transatlanctic-Album (The Whirlwind) halten. Und wer weiß, vielleicht weist die Mitwirkung von Neal Morse bei "The emperor's clothes" auf eine baldige Reunion hin. Dann wären Spock's Beard auch personell wiederhergestellt. X ist jedenfalls erstmal eines der Top-Alben dieses Jahres.
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am 23. April 2012
Ich gehöre nicht zu den Spock'S Beard Fans der ersten Stunde. Hatte mich damals noch mit ihren Vorfahren beschäftigt. Aber vielleicht ist das sogar ein Vorteil. Denn wenn ich mir "X" anhöre, vermisse ich keine "guten Alten Zeiten", in denen ein gewisser Neil Morse noch die Richtung vorgab. "X" ist mittlerweile meine dritte Scheibe von SB (neben "Kindness Of Strangers", "Beware Of Darkness") und sie ist für mich die beste der drei. Das dürfte beweisen, dass "Frontman" eben nicht gleichtzusetzen ist mit "Alleinverantwortlicher". "X" ist das Beste, was ich seit Jahren gehört habe. Ich traue SB auch nach dem Ausstieg von Nick noch eine Menge zu.
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