Kundenrezensionen


14 Rezensionen
5 Sterne:
 (9)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Sanatorium bietet nicht immer Erhohlung...
Meinung:

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit spricht Dorian Hunter (Thomas Schmuckert), als er Dr. Demming (Peter Matic) einen Teil einer abstrusen Geschichte erzählt. Peter Matic macht auf mich als Dr. Demming und Sanatoriumsleiter eine gute Figur. Was soll der Leiter eines Sanatoriums davon halten, wenn er plötzlich etwas von einer Schwarzen...
Veröffentlicht am 31. August 2010 von Lapicida

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Idee, aber langatmig
"Schwestern der Gnade" ist die elfte Folge von Dorian Hunter und bietet alles andere als einen freundlichen Umgang mit seinem Protagonisten.

Das Sanatorium bietet einen neuen Schauplatz für eine dieser unkonventionellen Hunter-Folgen. Der Protagonist weist sich selbst in die Anstalt ein, um den Gerüchten um einen mordenden schwarzen Engel nachzugehen...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2010 von Nicolas Gehling (Media-Mania)


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Sanatorium bietet nicht immer Erhohlung..., 31. August 2010
Rezension bezieht sich auf: 11: Schwestern der Gnade (Audio CD)
Meinung:

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit spricht Dorian Hunter (Thomas Schmuckert), als er Dr. Demming (Peter Matic) einen Teil einer abstrusen Geschichte erzählt. Peter Matic macht auf mich als Dr. Demming und Sanatoriumsleiter eine gute Figur. Was soll der Leiter eines Sanatoriums davon halten, wenn er plötzlich etwas von einer Schwarzen Familie und eine speziellen Einheit des Secret Service ihrer Majestät, die gemeinsam Jagd auf Dämonen mit seinem Gegenüber macht, erzählt bekommt? Richtig! Aus dem Gesprächspartner wird ganz schnell ein Patient, der eine stressfreie Zeit in einem Bungalow des Sanatoriums verordnet bekommt, um wieder den Weg in die "Realität" zu finden.

Durch diesen verordneten Aufenthalt im Sanatorium gelingt es Dorian Hunter, wieder engeren Kontakt zu seiner Frau Lilian (Iris Artajo) zu knüpfen, die sich ebenfalls in diesem Sanatorium befindet. Lilian soll dort ihr Trauma überwinden, um wieder gestärkt ihren Weg gehen zu können. Iris Artajo spielt Lilian in ihrer Rolle als naive, sensible und fast kindliche Frau hervorragend.

Das genaue Gegenteil von einer scheinbar zerbrechlichen Frau wie Lilian ist Coco Zamis (Claudia Urbschat-Mingues), die Partnerin von Dorian Hunter. Coco verkörpert in ihrer Rolle eine starke und selbstbewusste Frau, die Dorian im Kampf gegen die Dunkelmächte stärkend zur Seite steht.

Wie sich jeder vorstellen kann, wohnen in diesem Sanatorium einige merkwürdige Bewohner. Die unterschiedlichen Charaktere und das Zusammenspiel inmitten mörderischer Geschehnisse, haben mir vortrefflich gefallen. Die Schwestern Hercy und Mercy, gesprochen von Luise Lunow und Jessy Rameik spielen ihre Rollen so prächtig, dass ich mir die tägliche Teezeremonie mit den Bewohnern und ihr Gebäck genauestens vorstellen konnte.

Weitere Sprecher sind in diesem Hörspiel Stefan Fredrich, Frank Gustavus, Eckart Dux, Kirstin Hesse, Jörg Reichlin, Leonhard Mahlich, Simona Pahl, Konrad Halver, Frank Felicetti, Tim Kreuer und Anette Gunkel.

Auch soundtechnisch gibt es für mich nichts zu bemängeln. Die Atmosphäre ist wieder finster und einige Handlungen, wie "Zwangsmaßnahmen", wirkten auf mich sehr bedrückend, da ich mir nie vorstellen möchte, irgendwo eingesperrt oder in meiner Handlungsfreiheit eingeschränkt zu sein.

Trotz verhängnisvoller Ereignisse blieb der Humor an einigen Stellen des Hörspiels nicht auf der Strecke und gewisse Szenen haben hat mich schon zum Lachen gebracht.

Dessen ungeachtet hatte ich jedoch das Gefühl, als wenn die Spannung während des Hörspiels etwas kippte und der letzte Teil mit den Schlussszenen kam mir doch etwas zusammengesetzt vor.

Fazit:

Insgesamt wieder eine gute Folge aus der Dorian Hunter Reihe, die sich nahtlos in die anderen Folgen des Dämönen-Killers Dorian Hunter einreiht und einen Platz im Hörspielregals der Fans dieses Genres verdient.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannende Mördersuche, 13. August 2010
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: 11: Schwestern der Gnade (Audio CD)
Was für eine coole Geschichte! Im elften Abenteuer von Dorian Hunter mit dem Namen "Schwestern der Gnade" verschlägt es den Helden in eine psychatrische Klinik, da seine in der ersten Folge von Asmodi und Co. geschändete Frau Lilian in Österreich inselbiger weilt. Sie bat ihn ihr zu helfen, da sie dort einen Mord gesehen hat! Ein schwarzer Engel geht um und mordet Insassen mit einem Dolch. Hunter pfeift auf die englischen Vorgesetzten des Secret Service und schleust sich in seinem Urlaub heimlich inkognito dort ein, während plötzlich neue Morde geschehen. Laut dem Heimleiter sind die Opfer aber wohlauf und nur geschlossen untergebracht. Skurille Mitpatienten und eine Geschichte wie bei einem Agatha Christie Krimi plus etwas Edgar Wallace machen diese spannendes Hörspiel aus.
Gute Effekte und Sprecher und weniger Action lassen Hunter zu keiner Kopie der Nr. 1 unter den Jägern, John Sinclair werden, sondern etablieren ihn als spannende Serie, der man im Gegensatz zu neueren Gabriel Burns Episoden gut folgen kann.
Die Auflösung ist spannend und wenige Gags lockern das Ganze auf. Es ist ja klar, was jemandem in solch einer Einrichtung passieren kann, wenn man von Engel und Dämonen redet...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das optimale Grauen! So muss ein Gruselhörspiel sein!, 8. August 2010
Von 
moellerchen (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: 11: Schwestern der Gnade (Audio CD)
Es ist einmal mehr beeindruckend, auf welch absolut hohem und schon fast als unerreichbar zu bezeichnenden Level Folgenreich und Zaubermond Audio die Dorian Hunter Serie produzieren. Hier stimmt einfach alles. Ein genialer Plot, auch wenn dieser nicht unmittelbar an das Ende der vorherigen Folge anknüpft, sondern auf einen weiter zurückliegenden Handlungsstrang anknüpft.
Der Dämonen-Killer ist in Österreich unterwegs und schleust sich unter falschem Namen in das Sanatorium ein, in dem seine geliebte Frau Lilian nun untergebracht ist, weil sich dort unheimliche Dinge abspielen. Unter anderem berichtet Lilian, die Dorian nicht erkennt, von schwarzen Engeln, welche scheinbar Insassen der Anstalt töten. Der Dämonen-Killer nimmt die Ermittlungen auf und sieht sich alsbald im wahrsten Sinne des Wortes nicht zu beeinflussenden Zwangsmaßnahmen ausgesetzt.
Auch "Schwestern der Gnade" reiht sich letztlich gut in das Gefüge der Reihe ein und gibt zum Ende hin einige Aufschlüsse über das Geschehen und seine Hintergründe. Der Weg dahin ist prickelnd umgesetzt und stets mit dunkler und unheimlicher Atmosphäre umgeben. Hier hat man hervorragende Arbeit, speziell bei der Auswahl und dem Einsatz der Hintergrundgeräusche, geleistet. Die Musiken kommen erdrückend, schwer und an einigen Stellen auch angebracht aggressiv herüber. Klasse gemacht und stets den Situationen gerecht werdend.
Und neben Thomas Schmuckert gibt es dann mit Peter Matic einen irren Anstaltsleiter und mit Luise Lunow und Jessy Rameik zwei grandios und mysteriös verrückte alte Schwestern zu hören. Das Flair der Serie bleibt gigantisch und schon jetzt ist der Sog der Neugierde in Bezug auf die kommenden Folgen immens. Und ihm zu entkommen ist unmöglich!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dorina Hunter 11 -Die Schwestern der Gnade-, 6. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: 11: Schwestern der Gnade (Audio CD)
Folge 11 war in der Tat etwas ungewöhnlich. Ich fand sie beim ersten Hören ganz akzeptabel. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Was hab ich gelacht bei den Streitgesprächen zwischen Hunter äh Mr. Gary Stack, Dr. Demming und Arnie (wirklich großartig besetzt mit Stefan Friedrich). Das allein macht die Folge schon hörenswert.
Auch die Idee mit dem zwielichtigen Sanatorium als Schauplatz, war ein großartiger Einfall. Ich brauch da keine Fantasywelten in irgendwelchen Dimensionen, wo was weiß ich was rumspuckt.

Klar, die beiden Schwestern Hercy (Luise Lunow)und Mercy (Jessy Rameik) sind super ätzend! Da hätte ich mir echt gewünscht das Cohen (Frank Gustavus) sich die zwei Nervensägentanten am Ende noch richtig zur Brust nimmt! Der "schwarze Engel" hingegen, der dort umhergeht und die Leute "erlöst", war auch kein so schlechter Einfall.
Peter Matic den man wohl als Synchro von Ben Kingsley kennt, glänzt einfach in der Rolle des Sanatoriumsleiter Dr. Demming und ist eine Bereicherung für das Hörspiel. Also hier mal ein ganz großes Plus, für diesen ausergewöhnlichen Sprecher, der hier in einer Nebenrolle zu hören ist. Auch hier ist Abwechslung geboten!
Eine recht ruhige Folge, ohne aber langweillig zu werden, und am Ende gibt's auch keinen großen Showdown, in welchem Dorian (Thomas Schmuckert) reihenweise Monster, Vampire oder sonstiges umlegen muß! Und genau das hat mir so zugesagt, dass diese Folge wieder etwas anders daher kommt.

Also nicht im üblichen Mystery-Grusel- Stil, sondern eher ein Krimi/Thriller, welcher hier auf den Hörer wartet, mit recht wenig Gewalt und ohne Literweise Blut (was ja auch mal sehr erfreulich ist).
Hier macht sich doch ein abwechslunsgreiches Schema der Folgen bemerkbar!

Fazit: Ich würde gern noch mehr hören, weil ich wissen möchte wie die ganze Story fortgesetzt wird. Die 11 wird noch mal eingelegt, weil sie einfach Spaß gemacht hat, und doch etwas Abwechslung bietet (was man nicht gerade von so manch anderen Hörspielserien in dem Gerne behaupten kann). Mir gefällt Hunter auch um Längen besser als John Sinclair!
Auch der Rest wie Musik, (Atmo),Sprecher, und Effekte hören sich recht authentisch an und nicht künstlich.
4 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dorian Hunter Folge 11 - Beginn eines neuen Kapitels oder wie kommt man am schnellsten in die Klapsmühle, 1. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 11: Schwestern der Gnade (Audio CD)
Wie kommt man am schnellsten in die Psychatrie? Man erzähle folgendes:

"Man stammt von der schwarzen Familie, hat sich aber gegen diese dämonische Familie verschworen, einige Brüder(oder Dämonen) bereits zur Strecke gebracht und selbst ist man zudem noch eine Reinkarnation eines dämonischen Fürsten aus dem Mittelalter und man ist unsterblich".

Der Anstaltsleiter würde sagen: "Hier sind sie genau richtig bei uns" ... .

So im Prinzip beginnt die Geschichte um Folge 11. Dorian Hunter erzählt dem Anstaltsleiter genau seine persönliche Geschichte und wird prompt untergebracht. Der wahre Grund dafür ist aber:

Dorians Frau Lilian Hunter wird in dieser Anstalt untergebracht. Diese berichtet von einem "Schwarzen Engel", der Mitpatienten tötet. Lilian sieht sich in Gefahr und Dorian will ihr inkognito in der Klinik helfen und hier ermitteln, ohne seine Vorgesetzte jedoch zu informieren. Die Vorgesetzten erfahren davon, sind sauer auf Dorian und wollen ihm zunächst von außen nicht beistehen. Pech für Dorian, denn der erkennt, dass da wirklich was "Dämonisches" in der Klinik umhergeht und das Patientenpersonal reduziert. Dorian hat nur eine Chance: Er erklärt dem Anstaltsleiter die Wahrheit und bittet um dessen Hilfe. Was folgt darauf?

Zwangsjacke und Arnie, der Pfleger (genial Stefan Fredrich): Einen Löffel für Mami, einen für Papi... . doch kann Dorian in dieser misslichen Lage von Draußen Hilfe erwarten? Seine Vorgesetzten lassen ihn aber zunächst mal etwas zappeln, in der Klinik mit Zwangsjacke.

Im Prinzip wird mit Folge ein neues Kapitel aufgeschlagen, nachdem Dorian einige seiner Brüder der schwarzen Familie getötet hat und Dorian die Antwort seiner Herkunft erfährt (Reinkarnation eines Fürsten aus dem Mittelalter). Dorian will jetzt seiner Frau Lilian helfen, die selbst ein Opfer der schwarzen Familie wurde.

Die Stammsprecher arbeiten wieder sehr professionell, die Geschichte insgesamt ist weniger spannend, wie so manche Vorgängerfolge, dafür aber in gewissen Situationen mit Humor gewürzt (Dorian in Zwangsjacke). Spannung wird trotzdem aufgebaut und wie immer ist die Geschichte mit Dorian Hunter nicht abgeschlossen, es geht weiter mit Folge 12, diesmal nach ... .

Hat Dorian aber diesmal seine Vorgesetzte informiert?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gebäck-Schwestern sind immer verdächtig, 21. August 2010
Rezension bezieht sich auf: 11: Schwestern der Gnade (Audio CD)
Wir sind zurück aus dem Mittelalter, was mir persönlich sehr entgegenkommt. Da fühle ich mich in Dr. Demmings Sanatorium doch gleich viel 'wohler' ;) Auch wenn hier so einiges nicht mit rechten Dingen zuzugehen scheint. Ich glaube, die Geschichte wäre weniger schaurig und mysteriös, wenn sie nicht in solch einer 'Irrenanstalt' spielen würde. Aus diesem Ort zieht sie den Großteil ihrer Atmosphäre und die ist wirklich vom Feinsten.

Sehr düster und bedrückend, also ganz in dem Stil, in dem man die Hörspiele dieser Serie kennt. Für weitere angenehm-gruselige Schauder sorgen einige der Bewohner des Sanatoriums, die äußerst verstörend wirken. Aber es wird auch etwas für den Unterhaltungswert getan, denn Marvin Cohen ist ebenfalls mit von der Partie und wie immer gut für eine Portion schwarzen Humors.

Luise Lunow und Jessy Rameik sprechen die beiden Schwestern Mercy und Hercy. Ihre Stimmen harmonieren sehr gut und ich hatte sofort ein Bild der beiden vor Augen. Als Anstalts-Direktor Dr. Demming ist Peter Matic' zu hören, der mit seiner markanten und einprägsamen Stimme überzeugt. Iris Artajo leiht auch weiterhin Lilian Hunter ihre Stimme und bringt den Part der geistig verwirrten und kindlichen Frau sehr glaubhaft rüber.

Das Titellied von Joachim Witt kracht noch so richtig, danach schlägt diese Folge ruhigere Töne an, die aber ebenso wirkungsvoll sind. Sie tragen maßgeblich zu unheimlichen und bedrohlichen Atmosphäre bei, ja, ich fand sie sogar noch wirkungsvoller als die sonst so wuchtige Klangkulisse.

Ein durch und durch düsteres Cover. Farblich, wie auch von den Elementen her. Das altertümliche Haus, die Kreuze und im Türrahmen eine bemerkenswert zierliche alte Dame mit Stock, die so gar nicht zur bedrohlichen Szenerie passen will und gerade deshalb enorm verdächtig wirkt.

Fazit: Ein genialer Schausplatz, hervorragend düster in Szene gesetzt, eine wunderbar bedrückende Atmosphäre und ein Schuss schwarzer Humor. DIE Zutaten für eine gelungene 'Dorian Hunter' ' Folge.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmender Psychothriller mit düsteren Horror-Elementen, 19. August 2010
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 11: Schwestern der Gnade (Audio CD)
Dorians Frau Lilian befindet sich seit den grauenhaften Ereignissen auf dem Schloss Asmodia in einer Psychiatrie. Dort glaubte sie Dorian Hunter bislang vor den Angriffen der Schwarzen Familie sicher, denn kein Dämon kann die unmittelbare Nähe von Geisteskranken ertragen. Doch plötzlich berichtet Lilian von einem mysteriösen Mord an einer Mitpatientin. Ein schwarzer Engel habe sich über Kitty gebeugt und sie bestialisch abgeschlachtet. Dorian Hunter lässt sich als Mr. Stack in die Klinik einweisen und erzählt dem behandelnden Arzt Dr. Demming minutiös von seinen Erlebnissen der letzten Monate. Daraufhin wird er in Lilians Gruppe aufgenommen, zu der mehrere illustre und skurrile Charaktere mit den unterschiedlichsten Krankheitsbildern gehören. Schon bald häufen sich die Hinweise auf den unheimlichen Mörder, aber niemand will Dorian Glauben schenken und plötzlich steckt der Dämonenkiller in einer Zwangsjacke, hilflos dem schwarzen Engel ausgeliefert '

Dieses Hörspiel ist der ungewöhnliche, spannende und originelle Auftakt zum neuen Zyklus und beleuchtet erstmals die näheren Umstände, in denen Lilian Hunter, einfühlsam dargestellt von Iris Artajo, lebt, seitdem sie dem Wahnsinn anheim gefallen ist und ihr Mann zum Dämonenkiller wurde. Das düstere Setting der Nervenheilanstalt, so klischeehaft es auch dargestellt sein mag, ist natürlich wie geschaffen dafür, um dem Hörer einen Schauer nach dem anderen über den Rücken zu jagen. Die düstere Szenerie erinnert bisweilen an den Kinofilm SHUTTER ISLAND, sicher nicht zuletzt wegen der großartigen Darbietung von Peter Matic als Dr. Demming. Der Sprecher leiht seine Stimme unter anderem auch Ben Kingsley, der im oben erwähnten Film ebenfalls die Rolle des Anstaltsarztes inne hat. Thomas Schmuckert wächst als Dorian Hunter über sich selbst hinaus und man merkt dem Sprecher deutlich an, dass er sich mittlerweile mit der Rolle richtiggehend identifiziert. Für den unverwechselbaren, trockenen Humor ist auch dieses Mal wieder Marvin Cohen verantwortlich, dessen Part Frank Gustavus auf den Leib geschrieben wurde. Die ambivalente freundschaftliche Beziehung der beiden unterschiedlichen Männer wird in diesem Hörspiel wunderbar unterstrichen. In weiteren Rollen glänzen Eckart Dux und Stefan Fredrich (Arnie), sowie Luise Lunow und Jessy Rameik als die beiden kauzigen Schwestern Hercy und Mercy. Allein die Namensgebung ist der Beweis für den feinen Humor Marco Göllners, denn 'mercy' ist die englische Vokabel für Gnade. Wunderbare und authentische Dialoge nehmen den Hörer gefangen, so dass man gar nicht bemerkt, dass es in dieser Folge kaum Action gibt. Musikalisch bleibt sich die Serie weiterhin mit den stimmungsvollen Klängen von Moorland Music treu und auch bei den Geräuschen spielt die Produktion in der oberen Liga der Branche. Die Story selbst hat mit dem klassischen Heftromangrusel der 70er und 80er Jahre nichts mehr gemein und unterhält den Hörer mit einer subtilen, psychologisch erstklassig inszenierten Geschichte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dorian Hunter - 11. Schwestern der Gnade, 16. August 2010
Von 
Poldis Hörspielseite - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: 11: Schwestern der Gnade (Audio CD)
Erster Eindruck: Außer Gefacht gesetzt...

Dorian Hunter lässt sich anonym in das Sanatorium einweisen, in dem sich auch seine Frau Lilian von den traumatischen Erlebnissen von Schloss Lethian erholt. Merkwürdige Dinge gehen in der Anstalt vor, und Lilian meint, einen schwarzen Todesengel gesehen zu haben. Ein gefährliches Abenteuer nimmt seinen Lauf...

Weiter geht's mit Dorian Hunter, nach dem mittelalterlichen Zweiteiler wieder in der Gegenwart angekommen. Allerdings werden hier die Ereignisse der allerersten Folge wieder angerissen, da es ein Wiedersehen mit Dorians zum Irrsinn gequälter Frau Lilian gibt. Die Erzählweise ist wieder außerordentlich gut gelungen, in einem Gespräch schildert Dorian Hunter einige Ereignisse und fungiert somit auch als Erzähler, hat aber durch den zeitlichen Abstand genügend Distanz zu dem Geschehen. Auch die Geschichte ist wieder hervorragend, die Stimmung im Sanatorium drückend, während sich die merkwürdigen Vorfälle häufen. Das Verschwinden der Personen sowie der angebliche Todesengel wirkt sehr mysteriös und lässt auch den Höre mitfiebern. Wie die Insassen steht Dorian bald selbst an der Grenze zwischen normal und geisteskrank. Immer weiter steigert sich die Story, bis in dem überraschenden Finale alle Dinge aufgeklärt werden. Aufgehübscht ist die Geschichte mit einigen witzigen Elementen, wie beispielsweise ein ewig nörgelnder älterer Herr. "Schwestern der Gnade" hat nicht die Schwere seines Vorgängers, schafft aber die typische dunkle Atmosphäre der Serie und hat einen äußerst kurzweiligen Verlauf.

Iris Artajo ist natürlich wieder als Lilian Hunter zu hören. Ihre weiche Stimme passt sehr gut zu dem Charakter, sie überzeugt mit ihrem glaubhaften und punktuierten Spiel. Dr. Demming, der Leiter der Anstalt, wird von Peter Matic gesprochen, der mit seiner festen und einprägsamen Interpretation sehr positiv auffällt. Am besten haben mir jedoch Luise Lunow und Jessy Rameik als Schwestern Hercy und Mercy gefallen, deren Zusammenspiel eine wahre Freude ist. Weitere Sprecher sind unter anderem Eckart Dux, Jörg Reichlin und Leonard Mahlich.

Der auffällige Titelsong von Witt schallt nach einer kurzen Introszene mit seinem wummernden Bässen aus den Boxen und bilde einen harten und passenden Einstieg in die Handlung. Auch die restliche musikalische Begleitung ist elektronisch und verbreitet eine sehr finstere und geheimnisvolle Stimmung.

Auch in Sachen Covergestaltung konnte die Serie immer überzeugen, so auch hier. Der von hinten mit Licht beschienene Schatten einer alten Frau wirkt, gerade mit der dominierenden schwarzen Farbe, sehr ansprechend. Im Inneren ist wieder ein interessanter Infotext, dieses mal geschrieben von Iris Artajo über die Gestaltung ihrer Rolle.

Fazit: Kurzweilig und geheimnisvoll kann diese Folge besonders durch den beklemmenden Spielort überzeugen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Dorian Hunter auf Miss Marples Spuren, 19. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: 11: Schwestern der Gnade (Audio CD)
Nach der epischen Doppelfolge "Dorian Hunter: Der Folterknecht" hat sich das Produzententeam der Serie für eine kleine Auszeit im Zusammenhang mit der Geschichte um Dorian entschieden. Denn statt sich wie in den vorherigen Folgen auf Mystery, Horror & Dämonenjagd zu konzentrieren, heißt es in "Dorian Hunter - Schwestern der Gnade": Dorian Hunter goes Miss Marple. Aber auch die übliche Zusammenfassung zu Beginn einer jeden Folge sollte eine Änderung erfahren. So bekommt der Zuhörer diesmal keinen Zusammenschnitt bereits zu belauschender Szenen serviert, sondern eine Kurzfassung aller wichtigen Ereignisse in Form eines Gesprächs zwischen Dorian Hunter als Gerry Stack und Dr. Demming. Nach dem üblichen Titelsong von Joachim Witt startet die Folge direkt im Sanatorium der Schwestern der Gnade und beschränkt sich auch in den nächsten 75 Minuten auf genau diese Umgebung. Aus diesem Grund kann man der Handlung sehr leicht folgen (anders als bei manch einer der vorherigen Folgen). Was keineswegs bedeuten soll, dass die Geschichte weniger spannend ist. Denn durch die Wahl des Irrenhauses als Rahmen der Episode, wirkt die Folge sehr beklemmend und düster. So hat man nicht nur einmal das Gefühl, dass Dorian selbst so langsam dem Wahnsinn verfällt.

Das besondere Schmankerl von "Dorian Hunter - Schwestern der Gnade" ist die ordentliche Portion schwarzer Humor, für den sich Marco Göllner als Autor der Serie hier entschieden hat. Nennenswert sind hier die Szenen mit dem sehr monotonen und recht grenzdebilen Krankenpfleger Arnie, welcher von Stefan Fredrich gesprochen wird, dessen Stimme den meisten als Jim Carrey bekannt sein dürfte. Aber auch Marvin Cohen trägt seinen Anteil bei. So ist die Szene in der er und Dorian über das Gelände spazieren einfach nur zum Piepen, denn Marvin kommt nicht damit zurecht, dass die beiden für ein Liebespärchen gehalten werden. Als drittes und letztes Beispiel möchte ich die amüsanten Kaffeekränzchen mit den Schwestern Hercy und Mercy nennen. Diese Szenen brillieren vor allem wegen der Stimmen von Luise Lunow (Hercy) und Jessy Rameik (Mercy): lästernd, mütterlich und herzlich zugleich und das in einer Umgebung, die Gänsehaut bereitet.

Neben der hervorragenden Stammriege von Sprechern von Thomas Schmuckert als Dorian Hunter über Frank Felicetti als Don Chapman bis hin zu Claudia Urbschat-Mingues als Coco Zamis, sind auch noch zwei weitere hervorragende Sprecher mit dabei: Iris Artajo und Peter Matic. Letzterer ist der Synchronsprecher von Sir Ben Kingsley und ist die Idealbesetzung für den Doktor der Irrenanstalt. Trotz der zwielichtigen Persönlichkeit ist das Gesprochene punktiert und akzentuiert, sodass man ihm gern zuhört. Und auch Iris Artajo verdient ein riesiges Lob. Ihre Stimme ist sehr sympathisch, vielleicht etwas kindlich, passt aber hervorragend zur labilen und geschändeten Lilian. Ich persönlich finde es nur schade, dass man bereits zu Beginn der Serie das Aus für den Charakter festgelegt hat. Nichtsdestotrotz ist das Produzententeam immer wieder für eine Überraschung zu haben, womit die Chance besteht, dass die Figur Lilian Hunter wieder stärker in die Serie eingebunden wird. Zum Ende der Folge wird die vermeintliche "Miss Marple"-Folge dann wieder zu einer Episode der "Dorian Hunter"-Serie. Es wird wieder ein Bezug zur schwarzen Familie hergestellt und auch die Action kommt nicht zu kurz.

Fazit:
"Dorian Hunter: Schwester der Gnade" ist nicht vergleichbar mit seinen Vorgängern, vor allem nicht nach der überaus gelungenen Doppelfolge. Ungeachtet dessen bietet die 11. Episode eine Menge schwarzen Humor, viel Action und soliden Hörgenuss im zermürbenden Irrenhaus.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Weiter so!, 31. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 11: Schwestern der Gnade (MP3-Download)
Für alle Dorian Hunters Dämonenkiller gilt es - handwerklich sehr gut, der Plot stimmt: Teilweise mit brisantem gesellschaftskritischem Bezug gelingt es den Machern, Dämonen und ihre Agitation zu deuten. Sie sind die Produkte unserer Alltagsängste. Das hervorzuheben beweist Dämonenkiller eindrucksvoll.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

11: Schwestern der Gnade
11: Schwestern der Gnade von Dorian Hunter (Audio CD - 2010)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen