Kundenrezensionen


49 Rezensionen
5 Sterne:
 (15)
4 Sterne:
 (18)
3 Sterne:
 (11)
2 Sterne:
 (4)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Nachfolger eines Meisterwerks
Wenn BioWare ein neues Spiel veröffentlicht, horchen alle Rollenspielfans auf. Nach Mass Effect 2 erwartet euch der Nachfolger des vielseits gelobten Dragon Age: Origins. “Dragon Age II” verspricht viel Action, jede Menge Neuerungen und vor allem ein konsolenoptimiertes Gameplay. Letzteres kam bei den PC-Spielern natürlich nicht so gut an, denn es...
Vor 23 Monaten von Worldofvideogames.de veröffentlicht

versus
34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht perfekt, aber gelungen
So, nach einem kompletten und einem halben Durchgang meine ich, eine fundierte Wertung abgeben zu können.

Im Vorfeld wurde viel über die "Entschlackung hin zur Action" geschrieben und geredet. Es ist auch so gekommen, aber nicht so dramatisch wie von ME1 auf ME2. Wobei ME1 natürlich auch weniger detailreich als DA:O war.

- Begleiter...
Veröffentlicht am 15. März 2011 von Payback81


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht perfekt, aber gelungen, 15. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Videospiel)
So, nach einem kompletten und einem halben Durchgang meine ich, eine fundierte Wertung abgeben zu können.

Im Vorfeld wurde viel über die "Entschlackung hin zur Action" geschrieben und geredet. Es ist auch so gekommen, aber nicht so dramatisch wie von ME1 auf ME2. Wobei ME1 natürlich auch weniger detailreich als DA:O war.

- Begleiter können nicht mehr mit individuellen/gefundenen Rüstungsteilen ausgestattet werden. Ähnlich ME2 erhalten sie bei kompletter Freundschaft/Feindschaft, plus Begleiterquests ein neue, "schönere" Rüstung. Allerdings nicht mehr zurückstellbar (Ich habe zumindest keine derartige Option gefunden). Man kann lediglich Verbesserungen kaufen/finden die Werte steigern und Runenslots hinzufügen. Diese haben aber keine Auswirkung auf das Aussehen.

- Zwar kann man den eigenen Charakter rüstungstechnisch ausstatten wie man möchte, die Variation sind aber schwer beschränkt. Es gibt unzählige Namen und Werte, die aber hat man (pro Klasse) in etwa fünf oder sechs Designs gepresst. Die Abstufungen wie Eisen (Stufe 1), Stahl (Stufe 2), etc. werden willkürlich eingesetzt. Dramatisch aber ist, dass es auch farblich keine Unterschiede mehr gibt. Sprich: Es gibt also (über denn Daumen) sechs Designs pro Klasse, welche sich zwar untereinander unterscheiden, aber weder farblich noch über Variationen oder die Anzeige des "Materials" zu unterscheiden sind. Man kann/muss also nur nach den Werten (plus Boni) darüber entscheiden, welche nun die bessere ist. Im Laufe des Spiels wird das extrem unübersichtlich. Den einzigen Unterschied stellen farblich unterschiedliche Symbole im Menü dar, welche in wohl etwa dem aus anderen Spielen bekannten "normal", "selten" oder "episch" entsprechen. Lediglich bei einer Magierrobe habe ich bei selbem Design bislang zwei Farbvariationen gesehen. Spieler wie ich, die auch mal schlechtere Kleidung anbehalten bzw. farblich abstimmen, weil das besser aussieht werden sich ärgern über dieses Prinzip.

- Accessoires (Ringe, etc.) können weiterhin jedem Begleiter frei zugeteilt werden.

- Waffen ebenfalls (abgesehen von einem der Begleiter), natürlich beschränkt durch die Klasse. Allerdings beschränken sich Krieger- und Schurkenbegleiter auf eine der Optionen. Also entweder Waffe und Schild oder Zweihandschwert (Krieger), bzw. entweder zwei Dolche oder Bogen (Schurke). Der eigene Avatar kann das ganze Spiel über wechseln. Schurken verwenden übrigens nur noch Dolche, keine Schwerter mehr.

- Das Kampfsystem kommt nah ans Hack & Slay heran, aber ohne zu banal zu sein. Hier hat der Entwickler die richtige Mischung gefunden. Magier sind nun viel agiler, auch Dank einer Nahkampfautomatik wenn die Gegner direkt auf Einen einprügeln.

- Geschlampt wurde meiner Meinung nach aber beim Prinzip wie die Kämpfe ablaufen. Anfangs taucht um einen herum entweder "überraschend" eine Gruppe auf oder man trifft eben auf eine Solche. Hat man die besiegt oder fast besiegt, tauchen weitere auf. Manchmal vier, fünf Wellen. Das ermüdet mit der Zeit. Erschwerend kommt hinzu, das sich die Gegner so gar nicht unterscheiden (abgesehen vom Aussehen natürlich). Denn auch die Gegner haben Krieger, Schurken und Magier. Die ganze Abwechslung besteht daher nur aus Zusammensetzung der feindlichen Gruppe und der individuellen Stärke der einzelnen Gegner. Es ist gleichgültig ob man einen Straßenschläger oder eine Riesenspinne vor sich hat. Egal ob es ein muskulöser Qunari oder ein knochiges Skelett ist. Es fühlt sich in keiner Weise unterschiedlich an. Ausgenommen sind da nur Golems und Endgegner. Zugegeben, auch bei DA:O waren die Unterschiede da nicht dramatisch, aber Riesenspinnen konnten einen zumindest noch ganz widerlich am Boden festnageln.

- Auch fehlen ganze Gegnerklassen. Es gibt keine Genlocks, Tiefenlauerer, Brontos, Bären, Wölfe und deren verderbte Versionen mehr. Gut, Wölfe und Bären sind in einer Küstenregion nicht unbedingt heimisch, aber der Rest ist DragonAge-typisch und sollte in entsprechenden Regionen nicht fehlen. Vor allem das Verschwinden der Genlocks hätte zumindest aufgeklärt werden müssen. Hinzugekommen ist, glaube ich nur eine einzige (in den tiefen Wegen -storyrelevant-). Aber hier lasse ich mich gerne korrigieren.

- Die Grafik ist besser als bei DA:O, aber bei weitem nicht so stark wie die von beiden ME.

- Entgegen anders lautender Beschreibungen (auch hier auf Amazon) wurde die Anzahl der Fähigkeiten nicht radikal verkleinert, sondern sind eher gleich geblieben, wurden vielleicht sogar etwas aufgestockt. Allerdings drehen sich die neuen Talentbäume nur noch um den Kampf. Die abseits des Kampfmodus benötigten/gewünschten Talente aus DA:O wurden gestrichen. Runen (Awakening), Tränke und Gifte erstellen läuft nun über "Dienstleister" oder per Bestellung aus der Basis heraus. Schlösser öffnen (und Fallen entschärfen) kommt in Stufen über das Attribut "Klugheit".

- Das Design von Elfen und Qunari wurde überarbeitet. Auch ein Charakter aus DA:O, den man ganz zu Anfang trifft, wurde stark überarbeitet. Design ist natürlich Geschmacksache, aber meine eigene Meinung möchte ich hier doch mitgeben. Die "neuen" Qunari sind sehr gut gelungen. Waren sie in DA:O zwar groß und blas, aber Menschen ähnlich, haben ihre Köpfe nun Hörner spendiert bekommen. Eine Mischung aus Mensch und Minotaurus, könnte man vielleicht sagen. Die Elfen hingegen hat man verhunzt. Während die schmaleren und kleineren Körper noch in Ordnung sind, wurden die Ohren extrem verlängert und stehen zu stark seitlich vom Kopf ab. Dadurch wirken die Elfen auf mich fast immer etwas dümmlich. Gefällt mir gar nicht. Anyway...

- Über das größte Manko des Spiels wurde bereits im Vorfeld ausführlich von den Medien berichtet. Die immer gleichen Gebiete. Ich erinnere mich, dass dies bei ME1 der größte Kritikpunkt war. Also hat man das in ME2 stark verbessert, kein Gebiet glich dem Anderen. Warum man nun von DA:O zu DA2 einen derart krassen Rückschritt gemacht hat, ist mir unbegreiflich. Es ist schon schwer zu verkraften, das sich 75% des Spiels in einer einzigen Stadt abspielen, das aber bringt die Story mit sich. Es ist aber nicht begreiflich, wie die Entwickler einen permanent (auch für Mainquest-Reihen) in sich wiederholende Gebiete schicken. Wer das Spiel noch nicht gespielt hat, macht sich keine Vorstellung über das Ausmaß. Haben wir uns bei ME1 noch darüber ausgeregt, auf den "Mako"-Planeten immer wieder in eine der selben fünf, sechs "Basen" geschickt zu werden, in denen höchstens die Kisten anders standen, hat man hier höchstens mal Türen geschlossen. Ansonsten ist alles immer gleich. Man hat sich nicht mal immer die Mühe gemacht, die nicht verwendeten Teile auf der Karte auszublenden. Dieser Punkt trübt den Spielspaß enorm.

- Zum Schluss noch kurz zur Story. Diese ist nicht so episch wie jene aus DA:O. Aber keine Sorge: Auch dieses Mal hat der Entwickler wieder eine dramatische, wendungsreiche und hinreißende Geschichte erdacht. Die aber anfangs etwas gemächlich in die Gänge kommt. Vor allem aber bereitet dieser Teil mögliche Fortsetzungen grandios vor.

Fazit:
Das Spiel ist gelungen. Nicht perfekt, aber gelungen. Wie erwartet entstehen die größten Kritikpunkte durch die "Vereinfachungsschere" der Entwickler. Hier richt man deutlich den Einfluss der "elektronischen Künste". Aber beinahe nur im Detail. Einzig die sich widerholenden Gebiete stellen tatsächlich einen massiven Schwachpunkt dar. Dennoch könnten Genre Fans wie Neulinge getrost zugreifen. Das Spiel kriegt von mir eigentlich 3 1/2 Sterne, zu vieren hat es aber knapp nicht gereicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dragon Age 2, 10. April 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Videospiel)
Nachdem ich den 1sten Teil geliebt habe, mußte ich natürlich mir den 2ten zulegen. Obwohl ich etwas unentschlossen war, wegen den vielen negativen Rezensionen, letztendlich habe ich mich dann doch dazu entschlossen es mir zu holen und bin halbwegs enttäuscht.

Positiv:

- Grafik ist wesentlich besser als beim Vorgänger
- Story, nicht mehr ganz so episch wie im 1sten Teil, allerdings schön erzählt (viele Wendungen etc.)

Negativ:

- das Kampfsystem erinnert mich eher an ein ein Hack & Slay
- man ist fast immer im selben Gebiet bzw. (Höhle) unterwegs und auch in der selben Stadt, dies wird mit der Zeit etwas öde und langweilig.
- man kann seine Mitstreiter nicht mehr beliebig mit Rüstungen ausstatten (bis auf Accessoires z.B. Ringe etc)
- Fähigkeitssystem wurde entschlackt, ist bei weitem nicht mehr so komplex wie im 1sten Teil

Fazit:
Natürlich ist es immer so das Fortsetzungen mit den Vorgängern verglichen und gemessen werden. Das ist bei Filmen so, bei Spielereihen und auch hier bei Dragon Age und für mich war Teil 1 klar besser. Teil 2 ist kein jetzt Grottenspiel, jedoch wirkt es an vielen Stellen einfach nicht fertig und zum Teil lieblos gestaltet. Jedoch konnte ich mit diesem Spiel durchaus meinen Spass haben und die gute Story macht einiges an Kritik wieder weg.

Ich bewerte von 0- 100 das Spiel mit 69 Punkten
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dungeoncrawling als Fließbandarbeit, 30. März 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Videospiel)
Wie andere schon beschrieben haben, ist es einfach nur frech, was Bioware in Sachen Dungeon-Design hier abgeliefert hat. Ein ums andere mal läuft man durch die selbe Höhle oder die selbe Lagerhalle. Wohlgemerkt sind dies alles verschiedene Locations, man hat einfach nur immer wieder die selben Dungeons benutzt und nur hier und da mal einen Weg versperrt. Wäre nicht wenigstens drin gewesen, verschiedene Texturen zu benutzen? Dann wäre es nicht ganz so zu dem Einheitsbrei geworden, der es jetzt ist.
Das Spiel artet wirklich dazu aus, dass man teils dumme Quests nach dem typischen Schema "Ich hab XY verloren, brings mir wieder und ich geb dir was dafür"-abfrühstückt und den selben Dungeon immer wieder von den selben Gegnern befreit.

Die Story gibt auch einfach nicht genug her, um einem diese ARBEIT irgendwie spaßiger zu gestalten. Was das Spiel bei mir auf die drei Sterne rettet sind die Charaktere. Diese sind durchaus interessant und abwechslungsreich gestaltet, deren Dialoge miteinander, während man durch die Gegend läuft, sind teilweise wirklich amüsant (ich hab die englische Version gespielt). Wäre das Ganze nicht so eine freche Mogelpackung, wäre das Spiel nach viell. 10 Stunden vorbei. Ehrlich gesagt hätte mich das nicht gestört, da ich irgendwann wirklich nur noch das Ende sehen wollte und mich durchgebissen hab. Was soll man sagen... wirklich wert wars nicht. Ein episches Finale? Nicht wirklich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen God of War mit Zaubern, 26. April 2011
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Videospiel)
Nun, ich bin ein Fan von Dragon Age: Origins, und habe es mehrere Male durchgespielt, aber was sie mit dem zweiten Teil gemacht haben ist mir unverständlich. Man kann neuerdings einen Oger besiegen, indem man auf einem Fleck steht und zehn Minuten lang A drückt wie ein Vollidiot. In dem ersten Teil wäre das nach 20 Sekunden in die Hose gegangen, ganz zu schweigen davon das man nicht nach geschätzten 5 Minuten des Spiels schon gegen zwei Oger gekämpft hat. Was soll das, ich dachte sie machen eine Fortsetzung von Dragon Age und nicht God of War 4.
Was mich aber am meisten gestört hat, und wo ich mich gefragt habe was sie sich dabei denken, war die Tatsache, das man Items nicht mehr untersuchen kann, bevor man sie aufnimmt. Hallo, ich will nicht jeden Dreck im Inventory haben.
ein Glück das ich mir dieses Spiel nicht gekauft habe, sondern nur ausgeliehen, was ich jedem Interessenten ebenso empfehle.
Fazit: Nette Grafik, im Prinzip aber nicht mehr als Hack'n Slay mit ein paar Zaubern. Schade.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gutes hack and slay schlechtes rpg, 7. April 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Videospiel)
man merkt diesem titel vor allem eines an: electronic arts.
man erkennt in jeder sekunde des spiels das die taktische tiefe und der vordernde schwierigkeitsgrad zugunsten von besserer zugänglichkeit für ein breiteres publikum von einem schlippsträger mit taschenrechner und ea-ausweis geopfert wurde.
für ein gutes hack and slay reichts aber ein rollenspiel wie der vorgänger ist es nicht.

ein geiles spiel aber ein sehr entäuschender nachfolger.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Nachfolger eines Meisterwerks, 28. September 2012
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Videospiel)
Wenn BioWare ein neues Spiel veröffentlicht, horchen alle Rollenspielfans auf. Nach Mass Effect 2 erwartet euch der Nachfolger des vielseits gelobten Dragon Age: Origins. “Dragon Age II” verspricht viel Action, jede Menge Neuerungen und vor allem ein konsolenoptimiertes Gameplay. Letzteres kam bei den PC-Spielern natürlich nicht so gut an, denn es ist ja bekannt, dass die Taktik und Komplexität in der Regel darunter leidet. Oder? Während Dragon Age: Origins zudem viel Entwicklungszeit benötigte, wurde “Dragon Age II” nach gerademal achtzehn Monaten veröffentlicht. Ist das noch Dragon Age? Wir sind dem Ganzen auf den Grund gegangen und präsentieren euch nach einer intensiven Testphase die Review. Viel Spaß.

Typisch epische Story

In dem Vorgänger konnte man aus drei Rassen wählen: Menschen, Zwergen, Dalish-Elfen. Dazu konnte man ihnen eine individuelle Hintergrundgeschichte verpassen und diese vor Beginn der eigentlichen Story durchspielen. Obwohl es wenig Einfluss auf die nachfolgende Hauptstory hatte, war es ein gutes Tutorium und ein Highlight des Titels. Einst sollte die Dragon Age-Reihe diese Rassen fort führen, so dass man seine vorherigen Spielstände übernehmen konnte. Aber leider ist nur die letztere Option bei behalten worden. Habt ihr den Vorgänger gespielt, so könnt ihr diesen Spielstand importieren und dieser bildet eure eigene Vorgeschichte. Charaktere, die euch im Vorgänger begegnet sind und dort eine relativ wichtige Rolle hatten, werdet ihr dann im Laufe des Spiels wieder treffen. Ansonsten hat der vorherige Spielstand keinen Einfluss auf die eigentliche Hauptgeschichte. In “Dragon Age II” seid ihr schlicht Mensch und habt nur die Wahl zwischen dem Geschlecht und den drei Klassen: Krieger, Magier und Schurke. Vorname sowie das Aussehen können ebenfalls frei gewählt werden. Die Rolle sowie Story wird aber vorgegeben.

Die Story beginnt mit der Flucht eures Helden namens Hawke und seiner Familie vor der dunklen Brut. Erzählt wird diese von einem Zwerg namens Varric, der von Catherine, einer Schwester der Kirche verhört wird. Es dauert zwar eine Zeit, bis wir dahinter kommen, warum uns dieses Szenario vorgesetzt wird, die Herangehensweise an die Story wird aber dadurch erst interessant. Varric beginnt zu erzählen und schon sehen wir uns auf der Flucht aus Ferelden. Wir werden von der dunklen Brut verfolgt und schlagen uns durch zahllose Gegner den Weg frei.

Doch da wird die Geschichte unterbrochen. Die aufgebrachte Catherine möchte die „wahre“ Geschichte von Varric hören und nicht die Legende. Also beginnt die Flucht ein zweites Mal, diesmal in etwas abgewandelter Form. Dieses switchen in der Storyline ist eine nette Idee, die leider im weiteren Spielverlauf nicht noch einmal vorkommt. Während man noch in der ersten Erzählversion eine Rüstung und actiongeladene glorreiche Kämpfe bestreiten konnte, trägt man jetzt Bauernkleidung und muss sich mit weniger spektakulären Kämpfen zufrieden geben. Die Flucht ist mühsamer und mit der letzten Kraft erreichen wir die Stadt Kirkwall. Dies ist leider auch die einzige Stadt in “Dragon Age II”. Hier warten noch einige Verwandte auf euch und die eigentliche Story beginnt, in der es sich um den zehn jährigen Aufstieg von Hawke zum Champion von Kirkwall dreht.

Die anfängliche Flucht dient aber gleichzeitig auch als Tutorial und macht den Gamer schon mal mit der Steuerung des Spiels vertraut. In Kirkwall findet ihr Unterschlupf bei eurem Onkel, der euch offenbart, dass er das Anwesen eurer Familie verkauft hat, um seine Schulden zu begleichen. Jetzt liegt es an euch Geld zu beschaffen und das Ansehen eurer adligen Familie wieder herzustellen. Was anfangs etwas öde klingt, entpuppt sich als eine wahre epische Story, in der BioWare alle möglichen Register zieht. Dafür sollte man aber etwas Geduld mitbringen, denn erst spät werden die Zusammenhänge der Charaktere klar. Da beläuft sich die Spielzeit incl. Nebenmissionen schon mal auf gut 30 Stunden. Uns erwartet eine fesselnde Story und eine angemessene Spieldauer, das gefällt und macht Lust auf mehr.

Viele Emotionen

Mit viel Liebe zum Detail wurden auch die Charaktere kreiert. Jeder eurer Gefolgsleute ist individuell und hat so seine Eigenarten. Diese sind manchmal sympathisch und hin und wieder einfach nur seltsam. Während die einen z.B. darauf bedacht sind nach den gegeben Gesetzen zu agieren, wollen andere auch mal über die Stränge schlagen und sich mehr amüsieren. Da ist Ärger vorprogrammiert, denn ihr merkt schnell, dass ihr nicht alle Gefährten zufrieden stellen könnt. Das besondere des Hauptcharakters ist, dass er jetzt auch endlich eine Stimme hat und richtige Gespräche führen kann. Im Vorgänger war das noch anders. Die Beziehung zu euren Gefährten ist dabei sehr wichtig und kann durch die zahlreichen Dialoge auf sehr verschiedene Weise beeinflusst werden. Aber im Grunde geht es darum einen Ausgleich in der Gruppe zu schaffen, denn je nachdem ob ihr euch mit euren Gefährten gut stellt oder zankt, erhaltet ihr Boni, die der Gruppe im Kampf sehr nützlich sein können. Auch Streitigkeiten können nette Boni bringen und erfolgen dann zum Wohle des Teams.

Die Dialoge geben der Story noch mehr Tiefe. Dabei weisen verschiedene Symbole in der Mitte eines Auswahlkreises auf die emotionale Ebene der Antwort hin. Auch der jeweilige Antwortsatz steht dabei, der beschreibt allerdings nur die Tendenz und nicht die endgültige Antwort. Als kleines Schmankerl hat Elektronic Arts auch die englischen Originalsynchros samt Untertitel beigefügt, die natürlich viel emotionsreicher sind, als die deutschen. Zwar sind u.a. die Synchronsprecher von Catherine Zeta-Jones und Liam Neeson engagiert worden, diese erfüllen aber bei weitem nicht das Niveau ihrer englisch sprachigen Kollegen. Man muss sich jedoch vor der Installation für eine Sprache entscheiden, denn im Spiel lässt sie sich nicht mehr umstellen. BioWarefans dürfte auch auffallen, dass das Gesprächsmenü aus Mass Effect 2 übernommen wurde. Es können viele Emotionen ausgetauscht werden und sogar zu erotischen Handlungen führen. Hier geht es heiß her. Nicht so heiß ist allerdings, dass trotz der verbesserten Details im Vergleich zum Vorgänger und den ganzen übermittelten Emotionen, die Mimik der Dialogpartner etwas steif wirkt.

Action vs. Taktik

Das Kampfsystem bietet, wie versprochen, mehr Action. Hier finden sich auch die größten Änderungen. Während im Dragon Age: Origins das Kämpfen mehr von taktischen Elementen geprägt war und es auf die richtige Kombination der Skills eurer Partymitglieder ankam, setzt BioWare im neuen Teil mehr auf Schnelligkeit und Action im Kampf. Das heißt viel mehr Gegner, teilweise sind es so viele, dass man nur durch die Pausenoption mal zur Ruhe kommt.

Hier braucht man wirklich Ausdauer, weil die Kämpfe nicht aufgrund der Stärke der Gegner schwierig werden können, sondern wegen der Länge. Teilweise gibt es auch Orte, an denen ihr von allen Seiten attackiert werdet. Standard-Attacken und Zauber können mit dem Befehl sofort ausgeführt werden. Die Kämpfe verlaufen recht flüssig und nette Animationen bringen Abwechslung in die sonst sehr blutige Schlacht, denn selbst bei kleinen Gefechten fließt hier viel Blut. Teilweise etwas übertrieben, aber wenig störend. Wenn es doch mal zu viel sein sollte, gibt es auch eine Option, um die übermäßige Gewalt zu reduzieren. Auch der Schwierigkeitsgrad kann jederzeit angepasst werden.

Doch kommen wir mal zum taktischen Aspekt. Wie gesagt gibt es eine Pausenoption, die auch in vielen Kämpfen notwendig ist, um mal zwischen den Figuren zu switchen, spezielle Kommandos einzugeben oder einfach mal seinen Fingern eine Pause zu gönnen. Auch klassenübergreifende Kombos können dann aktiviert werden. Während man die meisten Kämpfe mit der guten alten „Voll-auf-die-Fresse-Taktik“ relativ gut bestreiten kann, wird es bei den Bossgegnern etwas schwieriger und man merkt wie wichtig diese Pausentaste ist.

PC-Spieler können jedoch etwas aufatmen, denn das befürchtete „Button-Mashing“ erfolgt dabei in der Regel eher bei den „einfacheren“ Kämpfen. Wenn man jedoch die Schwierigkeitsstufe etwas höher setzt, werden auch die Könner spätestens bei den Bosskämpfen etwas ins Straucheln kommen und sich eine gewisse – wenn auch simple – Taktik überlegen müssen. Dabei ist auch die Positionierung der Mitglieder ausschlaggebend. Die Nahkämpfer mit ihrer robusten Rüstung und natürlich starken Nahkampfwaffe sind die Brecher und bekommen somit auch möglichst den gesamten Schaden der Gegner ab. Magier und Schurken sollten dabei besser im Hintergrund bleiben und gehörig austeilen.

Inventar, Skilltrees und Co.

Keiner der zahlreichen Berufe aus Dragon Age: Origins taucht wieder auf, stattdessen kann man jetzt Rüstungs- und Waffenaufwertungen wie Runen und Gifte in seinem virtuellen Heim bestellen. Das Einsammeln von Materialien für diese Tränke, Gifte und Runen entfällt, denn jetzt muss man nur noch gewisse benötigte Ressourcen und die dazu gehörigen Rezepte entdecken, um diese herzustellen.

Im Inventar geht es simpel und vor allem übersichtlich weiter. Nur noch unsere Hauptfigur können wir komplett ausrüsten. Bei den weiteren Mitgliedern lassen sich nur nicht sichtbare Schmuckstücke austauschen, wie zum Beispiel Amulette und Ringe. Weiteres sichtbares Equipment kann man aber in den Nebenmissionen freischalten. Die geringe Auswahl an Ausrüstungsequipment hat auch Vorteile, weil man sich dann nicht mehr ärgert, wenn ein Gruppenmitglied aufgrund der Storyline stirbt und somit nicht viel verloren gehen kann. Ich persönlich mag aber eher die komplexere Version, daher ist es in meinen Augen eine eher negative Entwicklung.

Auch die Skilltrees, also die Talentbäume, wurden überarbeitet und präsentieren sich wie auch das Inventar in vereinfachter Form. Die sechs Skilltrees pro Charakter sind zwar erhalten geblieben, aber um einiges übersichtlicher. Es gibt aber auch einige Extras. Denn wenn euer Held Level 7 bzw. 14 erreicht, erhaltet ihr die Option ihn in einer von drei Spezialisierungen fortzubilden. Das kann euch einen großen Vorteil im Kampf verschaffen. Es gibt zwar einige Optionen die Charaktere eures Teams zu individualisieren, aber die Möglichkeit z.B. einen Nahkämpfer in einen Fernkämpfer zu verwandeln, gibt es leider nicht.

Neben der passenden musikalischen Untermalung der Handlungen, hat “Dragon Age II” auch grafisch einiges zu bieten. Der neue Titel präsentiert sich detaillierter und schärfer, allerdings fehlt insgesamt das gewisse Etwas. Spätestens in den Nebenmissionen erkennt man den teilweise fehlenden Einfallsreichtum, wenn es um die Gestaltung der Umgebung geht. Man hat das Gefühl, dass sich viele Elemente wiederholen. Das Gameplay wirkt zudem, besonders in den Nebenquests, sehr linear und abgeflacht. Da sich das Spiel ausschließlich auf Kirkwall und seine Umgebung beschränkt, gibt es auch kaum Abwechslung in den zu erkundenden Plätzen und Höhlen. An Animationen und Effekten wird hier nicht gegeizt. Actionfans dürfte bei diesem Anblick das Herz aufgehen.

Fazit

Trotz aller Befürchtungen ist “Dragon Age II” ein gutes Spiel. Hier erwartet euch viel Action, eine tolle Story und emotionsreiche Dialoge. Die Zielgruppe scheint dabei jedoch auf die Neulinge und Konsolenspieler beschränkt zu sein. Das Gameplay ist deutlich vereinfacht und hat wenig Tiefe, was bei der Charakterentwicklung, der Ausrüstung und den Kämpfen besonders auffällt. Spieler, denen der Vorgänger Dragon Age: Origins zu schwer war, dürfen ebenfalls beherzt zuschlagen. Wahre Rollenspielfans werden jedoch feststellen, dass dieses Spiel nicht ganz das Niveau bietet, das wir von BioWare gewohnt sind.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Uninspiriert, 6. März 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Videospiel)
Der Vorgänger gehört (für mich) zu den besten Spielen aller Zeiten - brillant gezeichnete Charaktere mit denen man mitfühlt, epische Story, taktische Kämpfe. DA 2 fällt dagegen deutlich ab, wirkt uninspiriert und nur halb durchdacht.

Schon der Einstieg ist ein hektischer Overkill mit Drachen und Drama. Richtig ans Herz wachsen will einem keiner der Charaktere. Die Stadt Kirkwall, in der ein großer Teil der Handlung spielt erweckt nie den Eindruck einer echten, organischen Stadt sondern den von lose zusammengeklatschten Arealen. Die Kämpfe sind hektisch, aber einfach und nerven mit aus dem nichts auftauchenden Wellen von Gegnern.

Alles in allem ein deutlicher Rückschritt im Vergleich zum Vorgänger und für ein Bioware-Spiel merkwürdig uninspiriert.

Fairerweise muss man aber sagen, dass selbst ein uninspiriertes Bioware-Spiel immer noch besser ist als 75% der Konkurrenz.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück, 15. September 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Videospiel)
Ich mochte DA:O seinerzeits - was jetzt nicht so lange her ist, aber gut. Das Spiel bot viele Quests, Locations und dass die Auswahl der Ursprungsgeschichten auch das Spiel selbst ein bisschen beeinflussten war auch recht nett. Kurz zusammengefasst gehört der Erstling zu einem meiner Lieblingsspiele auf der X360.
Und dann wurde DA2 angekündigt. Diesem Stand ich zu Anfang eher kritisch gegenüber, als es hieß, dass man nur als Hawke dem Krieger spielen konnte - letzten Endes eine Fehlinformation, dass man eine Klassenwahl und auch Geschlechtswahl hatte wurde letztlich bestätigt. Doch zum Spiel an sich.

Wie Eingangs erwähnt, man spielt als Hawke, der Hauptfigur. Zu Anfang darf man sich Klasse und Geschlecht auswählen und wer mag kann nach einer kurzen Einführung ins Kampfsystem sogar das Gesicht nach belieben anpassen.
Zu Beginn des Spieles versucht die Familie Hawke aus dem von der Dunklen Brut heimgesuchten Lothering zu fliehen, um nach Kirkwall in den Freien Marschen zu kommen.
So weit, so gut, abhängig von der Klassenwahl wird bestimmt, welches von Hawkes Geschwistern die Flucht überlebt (was kein Spoiler ist, da das noch zu Beginn passiert), ehe die ersehnte Rettung kommt.
Hier fielen dann allerdings auch einige Änderungen auf. Hawke, die Hauptfigur, spricht. Das ist ein Vorteil gegenüber der Hauptfigur aus Teil 1, die neben Kampfzitaten stumm blieb. Allerdings bleibt die Dialogauswahl weiterhin bestehen. Wer "Mass Effect" gespielt hat, wird das Dialogsystem auch direkt wiedererkennen. Meristens hat Hawke drei Antwortmöglichkeiten: Diplomatisch/Gut, charmant/humorvoll und agressiv/grob.
Je nachdem, welche Dialogoption am meisten gewählt wird, wird auch Hawkes Charakter gefestigt. In Gesprächen, in denen Hawkes selbstständig antwortet, kann es dann vorkommen, dass er/sie entsprechend der häufigsten Dialogwahl agiert.
Auch das Moralsystem der Verbündeten bleibt bestehen, die man im Verlauf der Handlung treffen kann. Einige sind jedoch rein optional und können verpasst werden oder die Gruppe frühzeitig verlassen, wenn bestimmte Vorraussetzungen nicht erfüllt sind. Allerdings ist die Moral der Verbündeten nun eher ein Freund/Feind-System. Egal, wie der charakter zu euch stehen mag, mit ihm kann auch eine Romanze geführt werden, wenn er euer Feind ist. Diese kann aber je nach Gesinnung variieren. Auch Gespräche mit seinen Verbündeten können anders ablaufen. Beispiel, wenn man Fenris ein bestimmtes Schwert schenkt, nimmt er es als Freund an. Als Feind weigert er sich, das Schwert anzunehmen. Hinterher kann er aber ohne Probleme dennoch damit ausgerüstet werden, ohne dass er sich beschwert. Hat ein Verbündeter genug Punkte im Bereich Freund/Feind gesammelt, werden ihm auch ein Bonusskill freigeschaltet. Abhängig der Gesinnung ist es ein anderer. Sollte die Moralleiste des Verbündeten schließlich bis zum Anschlag in beliebiger Richtung gefüllt sein, kann der Verbündete keine Moral mehr sammeln. Heißt also, selbst wenn ihr etwas tut, das euer Verbündeter mit Wohlwollen oder Argwohn sieht, bleibt die Leiste unangetastet. Klingt schlecht? Ist es aber nicht, man sollte bis zum Endspiel alle Verbündete zum Freund oder Feind haben.
Ebenfalls ist das Geschenksystem stark vereinfacht worden. Für jeden Verbündeten gibt es im Spiel nur ein Geschenk, außer für Hawkes Bruder und Schwester (die haben nur eines). Diese lassen sich nur in bestimmten Akten finden und gelten als verloren. Das gleiche gilt für unerledigte Quests, wenn der Akt gewechselt wird. Auch kann Verbündete nur mit neuen Waffen und Accessoires ausrüsten, was jetzt nicht schlecht nicht. Ausrüstung ist in DA2 teilweise schon teuer. Wenn ihr allerdings die Rüstung der Verbündeten ausbessern wollt, müssen spezielle Items gefunden werden. Diese werden als "Verbesserungen" verkauft und können gefunden oder gekauft werden. Aber auch hier gilt Aktexklusivität. Eine nicht erhaltene Verbesserung ist verloren, wenn sie nicht rechtzeitig gefunden wird.
Ebenfalls können wieder mit den meisten Figuren eine Romanze gestartet werden und in diesem Teil ist es sogar gleich, welches Geschlecht die Hauptfigur hat.

Das Kampfsystem wurde auch verändert. Anstatt, dass man wie in Origins den Angriffsknopf drückt und der Charakter automatisch angreift, bis der Feind platt ist, muss hier permanent Angriff gedrückt werden. Die Spezialfähigkeiten werden aber wie noch im Erstling ausgeführt.
Hier stieß mir das Spiel zu Anfang auch ein wenig auf. Die Kämpfe sind in diesem Teil nur ein wildes Knopf gedrücke, bis der Feind tot ist. Ebenfalls finden Angriffe in Wellen statt. Ihr trefft eine Hand voll Feinde? Kein Problem, schlagen wir zurück. Aber kaum, dass etwa die Hälfte besiegt ist, kommen neue Gegner, die von den Dächern/Bäumen/der nächsten Klippe hinabspringen und den Hinterhalt verstärken. Das ist lästig, wirklich lästig. Im Erstling musste man nur die Meute besiegen, die auch gerade auf einen losstürmte - in DA2 muss man die angriffslustigen Leutchen jedoch mindestens verdoppeln.
Erfahrung wird in DA2 übrigens auch nur verteilt, wenn der letzte Gegner gefallen ist. Ein Level-Up mitten im Kampf ist also nicht mehr möglich, was aber kein Beinbruch ist. Während den Kämpfen ist die Verteilung neuer Atribute nicht möglich, also... ja.

Ein anderer Knackpunkt sind die Örtlichkeiten - Hawke ist stark eingeschränkt. Wir haben Zugriff auf Kirkwall, bei Tag und bei Nacht, sowie ein paar wenige Orte außerhalb der Stadt.
Wo Kirkwall noch ein kleines Labyrinth, an fast jedem Ort gibt es Geschäfte mit anderem Angebot, und ich regelmäßig auf die Karte schauen musste, ist der Rest unter aller Kanone.
Wer "Mass Effect" gespielt erinnert sich sicherlich noch an die recycelten Räume auf optionalen Planeten. Da dies noch im weltall spielte hatte das Spiel also eine Ausrede, warum Raumstationen und Schiffe, die nicht storyrelevant waren, alle gleich aussahen. DA2 geht aber eine ganze Stufe weiter: Man betritt jeden Ort in DA2 geschätzte hundert mal.
Jedes Höhlensystem hat die gleichen Räume und Aufteilung. Lediglich welche Türen man öffnen kann unterscheidet sich von Höhle zu Höhle.
Das gleiche gilt für alte Ruinen, die man betritt, Stollen, Bergwerke und Küstenabschnitte. Sie sind alle gleich aufgebaut und nur den Weg, den man gehen darf, macht den Unmterschied aus. Auf Dauer ist das eine herbe Enttäuschung. Auch sehr interessant ist, wie kann der Zugang zum Keller des Amell-anwesens in Akt 1 gleichzeitig der Zugang zu einer Tempelruine in Akt 3 sein? Solche Fauxpässe ziehen sich ebenfalls durch das Spiel.

Ebenfalls erwähnenswert sind Bugs, die im Spiel anzutreffen sind. Ein Bug geht sogar so weit, dass er den kompletten Spielfortschritt verhindert. In Akt 1 muss man für eine Elfin ihren Sohn wiederfinden, das ist ein Hauptquest. Der Haken ist: Mit der falschen Dialogwahl wird die Karte, die ein im späteren Verlauf der Quest anmzutreffenden Gegner besitzt, nicht fallen gelassen. (Mein Tipp, wenn ihr in die Dunkelstadt geht um die Sklavenhändler auszuhorchen - nehmt Fenris mit und bittet ihn um Unterstützung bei der Angelegenheit).
Andernfalls ist die Karte verloren und wenn man dann noch speichert/den Spielstand überschreibt. Prost Mahlzeit, ihr dürft von vorne beginnen. Das Glückliche ist, dass zu Anfang des ersten Aktes ein Anfangsspielstand gebildet wird. Diesen musste ich neu laden und konnte direkt in Kirkwall, Anfang Akt 1, wieder loslegen. Da dies auch nur der erste Akt war, hatte ich auch "nur" sechs Spielstunden verloren.
Im späteren Verlauf gibt es jedoch noch mehr Probleme. Einige Folgequests können nicht absolviert werden, wenn man im Erstquest eine "falsche" Wahl getroffen hatte. So war es mir nicht möglich, die Tochter eines adligen zu retten, die als Geisel genommen wurde. Den Quest konnte ich annehmen, die Feinde und die Geisel wurden jedoch nicht getriggert. Da dies auch "nur" ein Sidequest war, also nicht relevant, war dies ärgerlich, aber nicht behindernd.

Auch hat es mir die Handlugn nicht angetan. In erster Linie geht es um Hawke und seine/ihre Geschichte, wie er/sie zum Champion von Kirkwall wurde und dabei irgendetwas anstellte, was nicht gut war. Was Hawke angerichtet hat erfahren wir erst zum Ende des Spieles. Zu Beginn treffen wir jedoch auf die Sucherin Cassandra, die den Verbündeten Varric aushört, um Hawkes Geschichte zu erfahren.
Dabei werden alle Stufen von Hawkes Aufstieg sozusagen nachgespielt. Und auch wenn es während des Spielverlaufes sehr schöne Szenen gibt, in der Gesamtheit betrachtet empfand ich Origins als spannender.

Ebenfalls, man kann viele alte Gesichter wieder treffen, wie Sandal und Bodhan oder Alistair und Zevran. Der Haken ist jedoch, dass diese Leute alle neue Stimmen bekommen haben, die den Originalen nicht einmal ähnlich sind. Besonders schlimm bei Leliana, die sich wie ein kleines Mädchen anhört. Anders hat seine Stimme aus Awakening behalten dürfen, auch kann man Nathaniel treffen. Diesen habe ich aber nie gefunden, obwohl er Awakening bei mir überlebt hatte.

Auch kann DA2 Bezug auf die Geschehnisse von Origins nehmen. Diese sind entweder Erwähnungen des Helden von Ferelden oder äußern sich in sidequests. Wenn man Unterstützung der Werwölfe erhielt, kann man im Dalishlager eine Frau treffen, die euch bittet Zutaten für ein Heilmittel zu sammeln. Hat man Behlen gekrönt, wird dieser den letzten des Hauses Harrowmont jagen lassen und noch ganz andere Quests.
Dies erhöht den Wiederspielwert nicht unbedingt, sind allerdings ganz nette Kleinigkeiten, die zu entdecken sind.

Unterm Strich, ja, was soll ich sagen? DA2 ist zweifelslos ein gutes Spiel. Ich kann es jedenfalls nicht als schlecht bezeichnen, dazu ist das Spiel zu unterhaltsam. Die Probleme liegen allerdings wie gesagt in der Wiederverwertung von Orten. Immer und immer wieder die gleichen Orte. Und dann sind da natürlich die vielen Bugs, die das Spiel nach unten ziehen. Ebenfalls sind die Ladezeiten lang.
Ich hoffe, man kann sich dazu Patches runterladen, da ich jedoch keine Möglichkeit habe, mit meiner X360 ins Netz zu kommen, sind das nur Mutmaßungen.
Wer Origins mochte, kann gerne einen blick riskieren. Wer Origins nicht gespielt hat, dem empfehle ich die "Ultimate Collection". An der sitzt man außerdem länger, da sie auch gleich mit allen DLCs kommt. Sollte man also gefallen am Erstling gefunden haben, kann man sich eine Anschaffung der Fortsetzung durchaus überlegen.
Ansonsten ist das Spiel ein Fall zum Ausleihen, vor allem wegen der "kurzen" Spielzeit.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Meine Erwartungen wurde nicht erfüllt, 24. März 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Videospiel)
Ich bin von dem Spiel doch schon recht enttäuscht. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich den Vorgänger richtig gut fand und er mich auch komplett an die Konsole gefesselt hat.

Die technische Seite spielt für mich bei einem Rollenspiel eigentlich keine ganz tragende Rolle. Denn grafisch ist DAII absolut kein Highlight. Es sieht halt durchschnittlich aus aber das stört mich nicht weiter.

Es gibt allerdings zwei große Dinge, die mich bei DAII ziemlich arg stören.
1. Die Story. Wenn man davon überhaupt sprechen kann. Ich habe bisher nämlich keine wirkliche Story entdeckt. Zu Beginn ist alles noch schlüssig. Man flieht vor der dunklen Brut und landet schließlich in Kirkwall. Sobald man Kirkwall betreten hat, wird man mit Aufträgen regelrecht bombardiert. Irgendjemand hat immer irgendwelche Probleme und schon sind wir zur Stelle um zu helfen... Zu Beginn macht das auch noch Spaß aber spätestens nach dem fünften Auftrag ähneln sie sich schon sehr und es kommt Langeweile auf. Und was die Hauptstory angeht. Irgendwann will man an einer Expedition in die tiefen Wege teilnehmen. Warum war mir ehrlich gesagt nicht klar. Wie dem auch sei. Wir sammeln schließlich ein paar Gegenstände ein und die Expedition beginnt. Eigentlich hab ich erwartet, dass die Story jetzt so richtig Fahrt aufnimmt. Aber Pustekuchen. Zurück in Kirkwall landen wieder unzählige Aufträge im Questlog... Und damit komme ich direkt zu meinem zweiten Kritikpunkt.

2. Man kehrt ständig in die gleichen Gebiete zurück. Kirkwall ging mir irgendwann echt ziemlich auf den S... Jede Ecke kommt einem bekannt vor. Und spätestens als ich zum dritten Mal in ein und derselben Höhle war, war es einfach nur noch öde. Das hätte man durchaus anders lösen können.

Fazit:
DAII ist für mich leider nur Durchschnitt und zum ersten Teil eine Verschlechterung. Man hat viele Dinge, die im ersten Teil richtig stark waren geändert und zum Teil verschlechtert. Für sich alleine ist das Spiel immer noch gut aber eigentlich hätte ich von Bioware etwas mehr erwartet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unwürdiger Nachfolger, 24. März 2011
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Videospiel)
Also ich bin sehr enttäuscht von dem Spiel. Nachdem ich Dragon Age und Mass Effect 2 hoch und runter gespielt habe hatte ich mir ehrlich mehr erhofft. Es kann mich nur grafisch überzeugen das wars. Wenn man bedenkt das man an den immer wiederkehrenden Orten Stunden um Stunden herummetzelnd trostlose Questreihen abgrast ist es eine echte Frechheit so etwas zu verkaufen. Bioware stand bisher für sehr hohe Qualität. Dieses Spiel ist nicht mal Mittelmaß wenn man auch noch die vielen Konsolenuntypischen Bugs dazunimmt. Wahrscheinlich werde ich es auch nicht mehr ganz durchspielen, quäle mich schon seit 2 Wochen herum und lege meist nach 1 Stunde entnervt das Gamepad weg. Zum Vergleich Dragon Age habe ich 3mal durchgespielt und Dead Space 2 hatte ich in 4 Tagen auch 3mal durchgezockt. Fesseln muß ein Spiel und nicht langweilen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Dragon Age II (uncut)
Dragon Age II (uncut) von Electronic Arts (Xbox 360)
EUR 19,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen