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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Nachfolger eines Meisterwerks
Wenn BioWare ein neues Spiel veröffentlicht, horchen alle Rollenspielfans auf. Nach Mass Effect 2 erwartet euch der Nachfolger des vielseits gelobten Dragon Age: Origins. “Dragon Age II” verspricht viel Action, jede Menge Neuerungen und vor allem ein konsolenoptimiertes Gameplay. Letzteres kam bei den PC-Spielern natürlich nicht so gut an, denn es...
Veröffentlicht am 28. September 2012 von Worldofvideogames.de

versus
388 von 415 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen An diesem Nachfolger werden sich die Geister scheiden
Nun ist endlich der ersehnte Nachfolger von Dragon Age Origins erschienen. Also ab ins Laufwerk und installiert. Noch schnell das Texturepack, das 1 GByte gross ist und man sich von der Biowareseite runterladen muss, nachgeschossen. Los geht's.
Doch halt, was ist das? Das sieht ja original aus wie die Demo. Also beendet und mal ueberprueft ob ich nicht vielleicht die...
Veröffentlicht am 10. März 2011 von Iskander


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388 von 415 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen An diesem Nachfolger werden sich die Geister scheiden, 10. März 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Computerspiel)
Nun ist endlich der ersehnte Nachfolger von Dragon Age Origins erschienen. Also ab ins Laufwerk und installiert. Noch schnell das Texturepack, das 1 GByte gross ist und man sich von der Biowareseite runterladen muss, nachgeschossen. Los geht's.
Doch halt, was ist das? Das sieht ja original aus wie die Demo. Also beendet und mal ueberprueft ob ich nicht vielleicht die Demo gestartet habe. Nein, war doch das Spiel. Erste Ernuechterung macht sich breit.
Ich waehle aus den vorgegebenen Klassen Schurke, Magier und Kaempfer einen maennlichen Schurken und erneut geht's los.
Hier stehe ich nun mit Mutter, Bruder und Schwester. Wir sind mit knapper Not dem Tod entronnen, als die dunkle Brut Lothering ueberrannt hat. Wir erinnern uns - hier haben wir im Teil 1 Leliana und Sten aufgegabelt. Der (vorgefertigte) Haupcharakter muss auf Grund des Bartwuchses mindestens 25 Jahre alt sein. Moment mal, meine Mutter hat sich fuer ihr Alter wirklich gut gehalten. Die ist nie und nimmer aelter als 35. Wie geht denn das? Moment mal die zweite: wir sind gerade knapp dem Tode entronnen - verdammt sehen wir gut aus. Schwester und Mutter huebsch frisiert, mein Bruder hat sich eben mal rasiert und alle zusammen stecken wir in adretter, frisch gewaschener Kleidung. Sehr seltsam.
Jedenfalls muessen wir schnellstens in naechste sichere Stadt Kirkwall. Also auf und durch die feindlichen Reihen kaempfen. Die Hurloks werden niedergemaeht und ein Oger hat auch keine Chance. Das war ja leicht. Kann mich nicht entsinnen, dass das im ersten Teil so einfach war. Ich stelle mal besser den Schwierigkeitsgrad von 'schwer' auf 'Albtraum'. Ja, schon besser.
Moment mal die dritte: wir Geschwister kaempfen um unser Leben und unsere Mutter steht unbeteiligt 10 Meter daneben. Die Gegner ignorieren sie vollstaendig. Unsichtbarkeitszauber oder was soll das?
Ploetzlich werden wir von Massen von Gegnern ueberrannt, das Ende naht. Da greift ein Drache in das Geschehen ein und schnetzelt alle Gegner. Dieser Drache entpuppt sich als Flemeth. (Morrigan hatte recht, sie wird einen Weg finden zu ueberleben). Aber meine Fresse sieht die veraendert aus. Die hat sich wohl unters Messer gelegt, neue Brueste anschrauben lassen und ihr Haupt ziert eine Asiafantasy-Frisur. War wahrscheinlich beim Imageberater. Wir schliessen mit ihr einen Handel: sie bringt uns in Sicherheit und wir tun ihr einen Gefallen.
Endlich sind wir vor den Toren von Kirkwall. Die Stadt wird von Fluechtlingen ueberrannt und man will uns nicht reinlassen. Geld zum bestechen haben wir leider nicht. Aber wir koennen uns fuer ein Jahr zur Leibeigenschaft verpflichten. Dann bringen uns wahlweise eine Soeldnergruppe oder eine Schmugglerbande in die Stadt. Mal ueberlegen - die Soeldner handeln mit Sklaven, dann doch lieber die Schmuggler. Diese Fraktion hat bestimmt die interessanteren Quests.
Na Hoppla, was ist denn DAS!? Jetzt laeuft eine Cutszene ab: Das Jahr ist rum, du hast alle Auftraege der Schmuggler erledigt, bist frei und in der Stadt. Hallo, ich habe nicht einen Schmuggler getroffen und keine einzige Aufgabe erledigt. Ich bin zum ersten mal als Spieler regelrecht frustriert. Wenn die restlichen neun Jahre ebenso schnell vergehen wird's ein verdammt kurzes Vergnuegen.
Ploetzlich laeuft mir ein Zwerg ueber den Weg. Sein Angebot: ich kann mich fuer 50 Goldstuecke in eine Expedition in die Tiefen Wege einkaufen. 50 Sovereigns sind ein kleines Vermoegen. Aber Mangels Alternativen bleibt mir leider nichts uebrig als auf Lootjagd zu gehen. Erinnert mich stark an die Quest "Finde Xardas". So jetzt Schluss mit Spoilern.
Bioware, das ist mit Sicherheit eines der schlechtesten Openings in einem Rollenspiel. Zum Glueck zieht die Atmosphaere durch die im weiteren Verlauf aufgesammelten Companions an. Auch die Geschichte wird um einiges facettenreicher ohne wirklich ueberragend zu sein. Es geht im Grunde um politische Intrigen innerhalb der Stadt Kirkwall und wie man eine Stadt auch ohne aeussere Bedrohung ins Chaos stuerzen kann.

Die Grafik
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ist kurz gesagt nicht zeitgemaess. Auch das Texturepack aendert das nicht wirklich. Die Gegend ist generell zu trist und leer. Die Stadt ist fuer eine von Fluechtlingen ueberlaufene City viel zu sauber und aufgeraeumt. Von Fluechtlingen weit und breit keine Spur. Die Stadt ist regelrecht entvoelkert. Von der drangvollen Enge im Gesindeviertel ist nichts zu spueren - tatsaechlich wohnt meine Elfe geradzu luxerioes in einem 100qm Loft mit 8m hohen Decken. Das was ich am Bildschirm sehe passt in keiner Form zu dem was mir Bioware erzaehlen will. Das Spiel laeuft ueber eine Zeitraum von 10 Jahren. Aber weder aendert die Stadt ihr Aussehen noch altern die Begleiter. Elfen altern ja langsamer - aber die anderen? Bei den NPCs hat sich Bioware sehr viel mehr Muehe gegeben. Die habe merklich bessere Texturen als die Umgebung und ein feine Mimik. Das bildet aber einen krassen Kontrast zur Umwelt und macht die Spielwelt zwiegespalten. Leider hat man sich mit den Koerpermodellen vertan. Die Elfen haben das Aussehen und den Koerperbau von schwindsuechtigen Na'vi aus Avatar und saemtliche Frauen haben einen Vorbau wie eine bayrische Kneipenwirtin.

Das Leveldesign
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ist ziemlich oede. Leere Schlauchlevel und kaum Verzweigungen. Verlaufen ist unmoeglich. Was aber gar nicht geht, das ist das Recycling. Hoehle A sieht exakt so aus wie Hoehle B oder C. Ab und zu ist mal eine Tuer verschlossen, aber dass das 1:1-Kopien sind erkennt man schon beim Betreten. Das ist ein absoluter Stimmungskiller.

Die Kaempfe
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sind aktionsreicher als im Teil 1. Zu dieser Aenderung werden Meinungen deutlich auseinander gehen. Dass ein Krieger mit einer schweren Plattenruestung aus dem Stand zwei Meter in die Luft springt und seinen Gegner mit einem Schwertschlag aus den Stiefeln haut, das erinnert eher an Beat 'em up ala Tekken. Auch dass die Gegner regelrecht zerstueckelt werden ist bei Angriffen mit Dolchen unglaubwuerdig und erinnert an Splattermovies.
Die Gegner kommen jetzt in Wellen. Hat man eine Gegenergruppe dezimiert folgen ploetzlich weitere. Das waere glaubwuerdig, wenn man sie bereits in der Ferne anruecken sehen koennte. Dann kann man sich darauf einstellen. Stattdessen poppen die neuen Gegner im Sichtbereich urploetzlich auf. Und das nicht nur aus einer Richtung, sondern haeufig auch von hinten. Dabei hatte man den Bereich doch gerade 'gesaeubert'. Magier werden jetzt viel haeufiger in Nahkaempfe verwickelt, was deren Gesundheit wenig zutraeglich ist.
Der Schwierigkeitsgrad ist um einiges geringer als in DA:O aber im hoehsten geht ohne Taktik nichts mehr. Zum Glueck. Die unteren beiden sind fuer Hack 'n Slay Fans gedacht, die oberen eher fuer Taktiker.

Nachtrag nach 40 Stunden Spiel fuer Taktiker:
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Ich habe DA:O im ersten Durchgang auf 'Schwer' und in zwei weiteren auf 'Albtraum' gespielt und ich habe die taktische Herausforderung genossen. Aber hier habe ich das nach 10 Stunden als Quaellerei empfunden. Und das nicht wegen des Schwierigkeitsgrades sondern wegen der stark eingeschraenkten Moeglichkeiten:
- keine isometrische Ansicht mehr, haeufig kann man nicht mal erkennen wo sich die eigenen Begleiter gerade aufhalten und ob bzw. von wem sie attackiert werden
- das hektische Rumgezappel erschwert es ungemein Ziele mit der Maus zu markieren
- Geradzu absurd ist es, dass Gegner erst angegriffen werden koennen wenn sie ihrerseits uns bemerkt haben und der rote Kringel unter ihnen erscheint. Dazu muss man sich ihnen haeufig auf 10-15 Meter naehern. Fernwaffen und Flaechenzauber verlieren so deutlich an Sinn. Ein Bogen ist nun mal keine Nahkampfwaffe.
- Das staendige Respawn von Mengen an 08/15-Gegnern aus dem Nichts in unmittelbarer Naehe von Magiern fuehrt haeufig zu deren sofortigen Tod durch 1-Hit-Kills. Ausserdem macht es taktische Planungen unmoeglich. Ich habe ja nichts gegen auftauchende Verstaerkung, aber bitte nicht so unglaubwuerdig und unfair.
- Diese Kanonenfutterkaempfe nerven und nehmen den Bossgegnern saemtlichen Reiz. Was war das fuer ein Kampf in DA:O gegen Flemeth oder den Hohen Drachen. In DA2 kann man auch gegen einen Hohen Drachen kaempfen, muss sich aber gleichzeitig gegen ca. 30 aufpoppende Baby- und Teenagerdrachen wehren. Da verkommt der Kampf gegen den eigentlichen Drachen zur Farce.
- Haeufig laufen Zauber und Spezialattacken ins Leere. Das anvisierte Ziel ist oft schon tot wenn der Angriff gestartet wird. Das liegt an dem Missverhaeltnis von Kampftempo und Aktivierungszeit der Attacken und Zauber.
Das alles und noch mehr fuehrt mMn. dazu, dass taktisches Vorgehen nicht wirklich Spass macht. Auch die haeufig geauesserte Meinung, dass man jederzeit pausieren und eine Spezialattacke ausloesen kann, verbessert das nicht (und hat kaum was mit Taktik zu tun). Es ist schlicht nicht oder kaum mehr moeglich die Gruppe als Gesamtheit taktisch einzusetzen. Nahezu jedes Gruppenmitglied wird unweigerlich in Naehkaempfe verwickelt. Es zaehlt nur noch DpS (Damage per Second).
Ich habe nach 15 Stunden frustriert den Schwierigkeitsgrad auf 'Leicht' gestellt und die Kaempfe automatisch ablaufen lassen. Ab und zu bei den Bosskaempfen mal eingegriffen und ansonsten zugeschaut. Einzig die Geschichte hat mich noch interessiert und ich habe es den Rest des Spiels wie ein Adventure gespielt. Sehr schade.
Am Anfang habe ich noch versucht mir das neue Kampfsystem irgendwie schoenzureden, aber es ist fuer Taktiker leider eine Enttaeuschung.

Quests und Storytelling
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das sind die Staerken von Bioware. Der Verzicht auf ein Szenario "Rette die Welt" finde ich von der Sache gut. Statt die Welt in Schwarz und Weiss zu teilen, laesst es Platz fuer Grau. Davon wird aber bei den Quests zu wenig Gebrauch gemacht. Wenn es keine Welt zu retten gibt, dann muessen die Quests auf eine andere Art motivieren. Das kann eigentlich nur ueber persoenliche Interessen des Hauptcharakters erfolgen. Aber zu selten betreffen die Quests den Protagonisten direkt.
Na vielleicht fesselt die Inszenierung: Ich erhalte eine Quest und begebe mich zum Zielort. Auf dem Weg durchquere ein Gebiet, das ich schon x-mal durchquert habe und bekaempfe die Fuellgegner, die ich schon x-mal bekaempft habe. Dann betrete ich einen Dungeon oder eine Lagerhalle, deren Grundriss ich bereits auswendig kenne. Ich weiss bereits im voraus wo Fuellgegner auftauchen werden. Ich sehe den etwas groessern Raum und weiss aus der Vielzahl vorheriger Quests, dass dort mein Zielgegner wartet. Ich kann weder einen Hinterhalt legen, noch kann ich den Konflikt durch Bedrohen, Ueberreden oder Bestechung loesen. Fast immer endet es in einer wuesten Klopperei. Das koennte eine angemietete x-beliebige Soeldnertruppe genauso erledigen. Das ist mir in einem Rollenspiel eindeutig zu wenig.
Die Quests an sich sind nicht schlecht aber auch nicht sonderlich fesselnd - guter Durchschnitt.

Fazit
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DA2 ist ein Rollenspiel, das offensichtlich in Richtung Action-RPG geht. Fuer diese Neuausrichtung ist die Grafik aber bejammernswert. Freunde klassicher RPG wuerde diese Grafik sicher nicht so stoeren, wenn das Gameplay komplex und fordernd waere. Die Komplexitaet wurde aber deutlich zurueckgeschraubt und taktische Kaempfe kaum moeglich. Es gibt keine sozialen und Handwerksfaehigkeiten mehr. Man kann seine Begleiter nur noch nach Vorgabe skillen, ihre Ruestungen kann man nicht mehr auswaehlen. Dialoge mit Stimmungsicons (gut, neutral/witzig, boese) machen das lesen und beurteilen der Dialogoption unnoetig. Sehr viele Kleinigkeiten, die im einzelnen unbedeutend sind, in ihrer Kombinationen aber ein tatsaechliches Eintauchen in die Spielwelt hemmen, verhindern ein atmosphaerisches Spielerlebnis.
Auch bleiben einem die Begleiter und ihre Motivationen fremd. Die abendlichen Treffen und Unterhaltungen am Lagerfeuer gibt es nicht mehr. Wenn ein Begleiter mit mir reden will erscheint ein Vermerk im Questlog. Auch Geschenke werden im Questlog vermerkt. Man muss sich somit nicht mehr aktiv um die Begleiter bemuehen, sondern nur das Questlog abarbeiten. Oede.
Kurz und gut, DA2 ist weder Fisch noch Fleisch. Fuer ein klassisches RPG zu entkernt und fuer ein Action-RPG grafisch und vom Leveldesign zu trist. Gutes Mittelmass. Einzig die Geschichten und Beziehungen zwischen den Companions sind ein Lichtblick.
Fuer ein Erstlingswerk einer Spieleschmiede waere es ein wirklich gutes Spiel. Aber fuer Bioware - da hat man hoehere Erwartungen.
Fuer einen Nachfolger wuerde ich mir wuenschen, dass es zwei Spielvarianten gibt und man bei der Installation zwischen dem Gameplay eines Action-RPG (Diablo) und klassichem RPG (Baldur's Gate) waehlen kann. Das muss doch machbar sein und wuerde sich sicher sehr positiv auf die Verkaufzahlen niederschlagen.

Bis hierhin gekommen? Danke und Glueckwunsch zu ihrer hohen Aufmerksamkeitsspanne ;)
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103 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Potential erkennbar - Zeitmangel schuld?, 14. März 2011
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Computerspiel)
Vorweg muss ich sagen, dass ich alle Spiele der Firma Bioware gespielt und größtenteils geliebt habe. Umso mehr war ich über die wirklich grottenschlechte Demo zu Dragon Age II erstaunt/schockiert, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Nun, da ich das fertige Spiel durchgespielt habe muss ich leider feststellen, dass das Niveau älterer Bioware-Spiele nicht erreicht werden kann, dabei ist aber genügend Potential vorhanden!

Die Grafik ++
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Die Grafik spielt für mich in einem Rollenspiel nicht gerade die wichtigste Rolle, aber dennoch finde ich die Grafik von Dragon Age II alles andere als zufriedenstellend. Selbst auf maximalen Details mit High Texture Pack sehen die Landschaften/Städte einfach nur schlecht und langweilig aus. Die Charaktere an sich sehen mit diesen Einstellung zwar ganz ansehnlich aus, aber leider wird auch diese Eindruck davon getrübt, dass z.B. die Mutter des Protagonisten aussieht als wäre sie 30, einzig die grauen Haare sollen einen Hauch von Alter suggerieren. Es gibt anscheinend sowieso nur ein Model für Frauen in dem Spiel und das mit absolut übertriebener Oberweite (welche die Kamera in Zwischensequenzen teilweise penetrant in den Mittelpunkt stellt). Das übertriebene Blut stört mich jetzt weniger, aber dass jeder Gegner bei der kleinsten Spezialattacke gleich in 50 Teile zerspringt sieht einfach nur lächerlich aus. Innenlevel wirken trist und grau, Außenlevel sind meist genauso langweilig.

Der Ton +++
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Wie zu erwarten ist der Soundtrack vom Spiel eigentlich sehr gut und unterstützt die durch die Grafik nicht wirklich erzeugte Atmosphäre überzeugend. Zu den deutschen Sprechern kann ich nichts sagen, ich spiele auf Englisch, aber die Sprecher machen ihren Job insgesamt recht gut. Atmosphäre-Killer sind leider Sätze wie Wenn ich nicht mit dir unterwegs bin, findest du mich hier und dort." mit einem neugewonnenem Kameraden. Auch im Kampf nerven die Sprüche des Hauptcharakters zunehmend. Spätestens ab der zweiten Spielstunde kann man Sätze wie Another Wave" bei neu angreifenden Gegnern einfach nicht mehr hören.

Das Leveldesign +
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Das Leveldesign ist mit das schlechteste, dass ich je von Bioware gesehen habe. Selbst die immer gleichen Grundpläne von Stationen in Mass Effect 1 hatten mehr Abwechslung als das was uns Bioware hier auftischt. Man nehme eine Höhle, kopiere sie mindestens 20mal und baue dann schlampig ein paar Steinwände in zu blockierende Durchgänge ein. Fertig sind sämtliche Höhlen des Spiels. Das Schlimme daran ist, dass die Minimap zum Beispiel gar nicht weiß, dass Blockaden da sind, ganz abgesehen davon, dass es lächerlich aussieht in einem Türrahmen eine Steinwand reinzuklatschen. Das ist einfach unterste Schublade. Wenn ich dann ein Interview von einem der Entwickler lese, dass man dies gemacht hätte um möglichst viel Content einzubauen, stellt sich mir die große Frage, warum man nicht einfach ein halbes Jahr länger entwickeln kann, bevor man so einen Copy-Paste Salat veröffentlicht. Hier scheint leider EA mitverantwortlich zu sein, die eine möglichst rasche Veröffentlichung des Spiels gepusht haben. Auch ansonsten sind die Levels langweilig und billigte Schlauchlevel ohne Secrets oder große Verzweigungen. WEnn es mal eine kleine Verzweigung gibt sollte man immer abbiegen, denn da findet man dann eine extra Truhe oder ähnliches. Das ist langweilig und nicht motivierend. Generell läuft man viel zu lange immer die gleichen Wege. Wie oft bin ich in einem Durchgang wohl den Berg bei den Dalish hochgelaufen... ich weiß es nicht mehr aber es waren mindestens achtmal. Das liegt zum Teil natürlich an der Art der Geschichte aber optimal ist es nicht.

Die Kämpfe +
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Das schnellere Kampfsystem stört mich nicht. Was mich allerdings stört, sind die kleinen HUD Anzeigen links unten. Zu oft hat man sie nicht im Blickfeld und erkennt zu spät, dass ein Kamerad gerade ohnmächtig geschlagen wird. Die fehlende Vogelperspektive tut da ihr übriges dazu. Was mich allerdings viel mehr stört, sind zum einen die ewigen unlogischen Respawns der Gegnermassen. Ich kam mir stellenweise wie in einem schlecht geskripteten Shooter vor, wo Gegner aus dem nichts neu auftauchen, damit man mehr Kanonenfutter hat. Lächerlich hoch drei wird es wenn sich zusätzliche Banditen innerhalb eines Gebäudes mit Seilen aus dem nichts von der Decke abseilen um ihre Kameraden zu unterstützen. Diese Gegnerwellen" nerven einfach nur. Das mal die ein oder andere Verstärkung kommen kann ist ja logisch, aber nicht bei jedem Kampf und vollkommen aus dem nichts heraus mindestens drei Wellen. Das macht einfach keinen Spaß, das soll nur die Spielzeit künstlich hochschrauben. Zum anderen stören mich hier vor allem die völlig übertriebenen langwierigen Bosskämpfe, die lediglich eine Materialschlacht darstellen. Sie sind nicht schwierig, nur langwierig. Wenn dann der Endkampf min. 30 Minuten dauert, fühle ich mich eher an einen Final Fantasy Teil erinnert als an ein klassisches Rollenspiel.

Die Story ++++
-----------
Bioware typisch ist die Story im Ganzen gut. Allerdings gibt es auch hier Abstriche. Vieles ist zu vorhersehbar. Durch die ständigen Zeitsprünge entsteht keine wirklich durchgehende Atmosphäre und das offene Ende schreit geradezu nach Fortsetzung oder DLC. Generell scheint die Erzählperspektive vor allem zum späteren Einbau von DLC geeignet zu sein. Was auch ärgerlich ist, ist dass das Spiel gegen Ende suggeriert man könnte den Verlauf der Geschichte wirklich nachhaltig verändern, doch man kann es gar nicht. Egal ob man sich auf die eine oder andere Seite stellt es kommt zum selben Ende. Da war Dragon Age Origins doch ein wenig vielfältiger.

Sonstiges +
-----------
Das neue Inventar ist zwar übersichtlich aber hat keine Ausstrahlung mehr -> Jede Waffe sieht gleich aus. Jede Rüstung sieht gleich aus etc. Genauso verhält es sich mit den Rüstungen der Begleiter, welche man nur über abklappern aller Shops mühevoll aufrüsten kann.

Fazit
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Leider wurde hier sehr viel Potential verschenkt und die Design-Mängel sind fast alle auf mangelnde Zeit oder einfachere Konsolenportierung zurückzuführen. Die Story weiß zu überzeugen, doch quält man sich dafür stundenlang durch stumpfsinnige immer gleiche Schlauchlevel. Da mir die Story zwar Spaß gemacht hat, der Weg dahin aber nicht, leider nur 2 Sterne.
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48 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Trauriger RPG-Trend, 20. März 2011
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Computerspiel)
Es wird an allen Ecken und Enden deutlich, dass Bioware nur 18 Monate an dem Spiel gearbeitet hat und zunehmend eine "Konsole-idierung" seiner Titel vornimmt. Die in großen Teilen extremen Wiederholungen und Vereinfachungen in Spielwelt und Gameplay sind die deutlichsten Beispiele. Das Ganze scheint auf geringere Entwicklungskosten und schnelles Geld mit nachfolgenden DLCs ausgelegt zu sein, die evtl. einige der dramaturgischen und spielweltlichen Probleme beheben sollen. Aber dann sollte man auch nicht einen vollen Preis für das Grundspiel bezahlen müssen. Nun zu den Punkten im Einzelnen.

Spielwelt:
Hier kommt es zu einer dreisten Wiederverwertung, wie ich sie bisher in meinen 20 Jahren Spielerfahrung in einem angeblichen Top-Spiel noch nicht erlebt habe:

- man geht dutzendemale durch tatsächlich IDENTISCHE Level, die dann nur ein anderes Label erhalten (z.B. "Höhle ABC"), jede Textur, jede Architektur und jedes Objekt sind exakt an der gleichen Stelle! Dies ist der Punkt, den ich am schlimmsten finde, da hier das Gameplay künstlich gestreckt wird und einfach keine Zeit in die Entwicklung von Leveln geflossen ist

- die Spielwelt besteht aus 15 bis 20 kleinen bis sehr Orten (vom Mini-Bezirk bis zu einer Wohnung), an die man immer wieder zurückkehrt und die man immer wieder durchstreifen muss und die immer wieder mit den gleichen Gegner gefüllt sind

- Die paar Orte, die man aufsuchen kann, sind auffällig leer und steril, mit den immer gleichen Einwohnern, die sich praktisch nicht bewegen. Die wenigen Stadtbezirke sind darüberhinaus uninspiriert gestaltet. Man hätte wenigsten die wenigen Gebiete, die man modelliert und texturiert, attraktiver und abwechslungsreicher gestalten können.

- Es gibt keine anderen Gefilde, keine Schnee- oder Wüstenlandschaft, keine Burgverliese oder besonderen Dungeons. Es gibt zwei oder drei kleine Außenbezirke, die aber auch uninspiriert gestaltet und absolut steril sind.

- Die Level sind so schlauchförmig, dass es praktisch nichts zu explorieren gibt, keine versteckten Gebiete, keine verborgenen Schätze. Und es passiert noch nicht mal etwas Besonderes wie bei gescripteten Spielen wie Call of Duty. Es gibt also gar keinen Grund einer solchen Levelgestaltung als den, sich als Entwickler Zeit zu sparen.

D.h. die 20 bis 30 Stunden Spielzeit beziehen sich auf diese paar Orte, an denen das immer gleiche Gameplay stattfindet. ZUR WIEDERHOLUNG: Man wird immer wieder an dieselben Orte geschickt, nur um dort wieder Gegnerhorden zu töten.

Gameplay:
- es gibt zu 90% nur Gewaltlösungen, immer dasselbe: rede mit Person X, töte sie oder erhalte von ihr den Auftrag jemanden zu töten, laufe zu Punkt X und töte alle erscheinenden Gegner --> man redet, um einen Grund zum Töten zu haben, reden, töten, reden, töten, alternative Handlung- und Lösungswege gibt es so gut wie nicht
--> die einzige Ausnahme sind die wenigen Dialoge mit den Gefährten, bei denen man auch mal verbal beschwichtigen darf oder Liebesbeziehungen eingeht, aber häufig laufen deren Quests auch auf das Töten bestimmter Gegner hinaus

- man kann mit praktisch nichts und niemandem interagieren: man redet mit ein paar Leuten, handelt mit sehr wenigen Händlern, läuft durch leblose Gegenden und tötet die aufploppenden Gegner. Es ist ein Spiel auf Schienen, ohne dass die 30-stündige Fahrt auf ihnen Abwechslung oder besondere Spannung böte.

Items und Inventar:
- Gefährten können nicht mit Rüstung für Torso und Extremitäten ausgestattet werden (Panzerungen, Stiefel, Handschuhe, Kopfbedeckungen), sie können nur eine neue Waffe und Ringe, Amulette und Gürtel erhalten. Dies soll scheinbar dem überforderten Rollenspieler Arbeit abnehmen, ist aber wenig plausibel.

- im Inventar und den Kaufmenüs sehen alle Gegenstände eines Typs (z.B. Zauberstäbe) gleich aus, weil sie nur mit einem Symbol repräsentiert werden, nur die Kampfwerte haben den Spieler hier zu interessieren

- die paar Gegenstände, die man bei den wenigen Händler kaufen kann, sind meist nicht besser, als die paar Gegenstände, die man im Spielverlauf findet

- wieso nimmt eine Plattenrüstung im Inventar genauso viel Platz / Gewicht ein (1 Slot) wie ein Ring oder ein Amulett (1 Slot)?

- Keine richtigen Set-Items vorhanden

Kampfsystem:
- eine Übersicht ist oft nicht vorhanden, da die Kamera ein Rauszoomen nicht erlaubt

- man braucht nicht mehr viel zu machen und kann sich zurücklehnen, insbesondere, wenn die Gruppe stärker geworden ist, Taktiken sind nicht nötig

- mehrere Wellen von den immer gleichen Gegnern rücken an, die man sehr arcademäßig vernichtet, es gibt kaum individuelle Herausforderungen

- ist der Kampf beendet, regenieren sich Gesundheit, Mana und Ausdauer SOFORT, man muss nicht erst mal rasten oder die Gruppe versorgen, bevor man weiterzieht (Ausnahme: wenn jemand gestorben ist und wieder aufwacht, kann man seine "Verletzung" heilen)

- Bogen- und Armbrustschützen brauchen keine Munition, sie haben einfach unendlich Schuß

Dramaturgie:
Die einzelnen Missionen selbst sind gut erzählt, aber was ist der Gesamtkonflikt, der die einzelnen Missionen zusammenhält? Wofür kämpft man? Gibt es eine große innere oder äußere Bedrohung? Nein: es geht stets um Verrat, Mord und Entführung bei den immer selben unbedeutenden Leuten, die keine Rolle für ein globaleres Geschehen haben (die Bezeichnung des Protagonisten als "Champion" soll darüber hinweg täuschen, dass die Qunari-Bedrohung in zwanzig Minuten Gameplay beendet war)
--> eher wie eine Soap, es ist vollkommen unepisch, es gibt kein großes Ziel
--> das ganze Spiel wirkt wie ein mehr oder weniger unwichtiges Kapitel eines epischeren Spiels (z.B. ein Kapitel von Dragon Age Origins)

Grafik:
manche Texturen auf den Personen sind sehr unscharf: man sieht deutlich, dass sie einfach in Maya oder 3dsMax mit dem internen 3d Paint Tool auf das fertige Gitterdrahtmodell aufgemalt worden sind (was zu unscharfen Pixelhaufen führt ohne Normal-Mapping-Effekten). Das ist für ein angebliches State of the Art-Spiel sehr schwach.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine der größten Enttäuschungen der Spielegeschichte, 19. April 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Computerspiel)
Lange habe ich mit mir selbst gekämpft hier eine Rezension zu schreiben. Der Vorgänger (Dragon Age: Origins) ist mein unangefochtenes Lieblingsspiel.
Nun ist es nicht so, dass ich erwarten würde, hier einen neuen Meilenstein zu finden. Ich ging also zwar mit leicht heruntergeschraubten, aber aufgrund des Vorgängers und als langjähriger Fan von Bioware, an das Spiel mit doch gehobenen Erwartungen heran.

Was einem sofort auffällt: die Rassenwahl sowie die Wahl der Abstammung (Adel, Unterschicht etc) ist mal futsch, nur noch die Klassenwahl ist offen. So weit, so schlimm. Man importiert nun seine Entscheidungen aus DA1 und ist gespannt, inwiefern diese eine Auswirkung auf das Spiel haben werden, ob man die ganzen tollen Charaktäre wieder trifft.

Charaktäre- Schon nach kurzer Zeit im Spiel fällt auf: die Begleiter (am Beginn nur die Geschwister) sind extrem nervtötend und wandelnde Klischees. Carver und Bethany sind nervtötende, alles schlechtmachende Heulsusen wie sie im Buche stehen.. Hier haben sich offenbar die Schreiberlinge bei Bioware gedacht, man müsste krampfhaft allen ein Image verpassen. Aus dem vorigen Spiel hat nur einen der Gefährten wieder seinen Weg in die neue Gruppe gefunden. Und es ist......... Anders, der Ober-meckerer vom Dienst höchstpersönlich. Jetzt denkt man sich: naja, die können ja doch nicht alle so sein.. Nein, sind sie zum Glück auch nicht... Zumindest nicht alle. Der <EINZIGE>, der irgendwie positiv auffällt ist Varric, der auch als Erzähler der Geschichte fungiert.

Und weil es noch so schön dazu passt: Was hat Bioware nur mit den Charaktermodellen und dem Artstyle angestellt? Elfen sehen nun wie abgemagerte Junkies aus. Und Krieger rennen mit einem Zweihandschwert herum, welches größer als der Charakter selbst ist, was besonders im Kontrast zu den dünnen Figuren und Carver in seinem Pyjama einfach nur lächerlich aussieht - Apropos Pyjama, dies bringt mich zu meinem nächsten Punkt.

Waren Gefährten in DA1 noch frei veränderbar, können wir jetzt nur noch ihre Waffen und Accessoires austauschen. Es gibt nur einige wenige Quests, die leichte optische Veränderungen an der Rüstung herbeiführen.

Vertonung: Die Sprecher sind nicht unbedingt schlecht, aber auch nichts, was einem auch nur 5 Minuten im Gedächtnis bleiben würde. Die Dialoge sind im Vergleich zum Vorgänger sehr blass und lassen den schönen, trockenen Dragon Age-Humor vermissen.

Story (spoilerfrei): Wir fangen mitten im Geschehen des ersten Teils an, bei der Zerstörung der Stadt Lothering durch die dunkle Brut. Wir treffen einen altbekannten Charakter wieder, der uns in ein neues Land.. - Pardon, eine neue Stadt führt (hierzu erläutere ich beim Umfang mehr). Nach ungefähr 20 Minuten gibt es gleich mal den ersten von vielen irritierenden Zeitsprüngen, und wir finden uns ein Jahr später wieder im Geschehen. Verändert hat sich nicht viel, wie nach keinem der noch kommenden Zeitsprünge. Generell verändert sich nichts, wir bemerken es nur an den Dialogen, die uns gezwungen daran gewöhnen ("Höhö, du hast dich aber ganz schön gemausert in einem Jahr"). Wir werden langsam an den Hauptplot herangeführt: der Kampf zweier Gruppen, den Templern und den Magiern. Wer hier noch das vorige Szenario im Kopf hat (Die Grauen Wächter, Welt retten etc.) wird am Anfang vielleicht nicht mal bemerken, dass dies bereits alles sein soll, was die Geschichte uns bieten wird. Dieser recht generische Konflikt ist natürlich bei weitem nicht so motivierend wie die Geschichte der Wächter.

Technik: Veraltete Technik wäre noch eine grobe Untertreibung. DA2 benutzt die selbe Engine wie sein Vorgänger, wirkt aber aufgrund des Artstyles, der flachen Charakteranimationen und öden, detailarmen Welt sogar noch schlechter als der um zwei Jahre ältere Vorgänger (eine Engine zu verschlimmern muss man wirklich erst mal schaffen, Hut ab Bioware). Soundtechnisch gibt es generell nicht viel auszusetzen, der Soundtrack haut einen aber zu keinem Zeitpunkt vom Hocker, es bleibt einem kein Titel in Erinnerung.

Design: Hier hat sich Bioware wirklich einen Bärendienst geleistet und wurde dementsprechend abgestraft (siehe Rezensionen von Usern und Fachpresse). Nicht nur ist die Welt leer, sie wiederholt sich auch ständig, 50% der Zeit befinden wir uns in der sehr kargen Stadt Kirkwall, den Rest in einem Aussenlevel, der durch die Zeitsprünge einfach nur ständig mit neuen Quests und Gegnern gefüllt wird und in der ewig gleichen Höhle. Keine Übertreibung: Es gibt <EIN> Höhlendesign in diesem Spiel, und dieses gibt es, mit minimalen Abweichungen, das gesamte Spiel über immer und immer und immer wieder. Mal ist ein kleiner Abschnitt zugemauert oder versperrt. Aber wir erkennen die Höhle nach wenigen Durchgängen sofort und können sogar erraten aus welcher Ecke die endlosen Gegnerhorden aufploppen werden.

Kampfsystem: Bioware beschloss hier einen deutlich actionlastigeren Weg einzuschlagen, was einem besonders "nett" auffällt, wenn man wie von der Tarantel gestochen von Gegner zu Gegner hüpft, welche in Hack-and-slay Manier explodieren und sich schön auf unserer Kleidung verteilen. Taktik ist nach wie vor nötig, auf höheren Schwierigkeitsgraden, aber nicht mehr notwendig. Auch sind nicht alle Fertigkeiten wirklich brauchbar, man findet sehr schnell heraus, welche den Kampf zu unserem Gunsten beeinflussen und welche getrost als Dekoration weggelassen werden kann.

Inhalt: Wo man im Vorgänger, inklusive aller Nebenquests, locker mal 100 Stunden investieren musste um alles zu erleben, wird man hier mit ca. 25 Stunden vertröstet, welche, wie bereits erwähnt, sich in den sich ewig wiederholenden Gebieten abspielen. Einige Inhalte wurden in Form von DLC nachgereicht, wobei man, abgesehen von "Mark Of The Assassin", getrost auf selbige verzichten kann. Von den vielen gewichtigen Entscheidungen des Vorgängers gibt es kaum etwas zu sehen, lediglich manchmal hören wir in Dialogen Anspielungen daran.

Fazit: Wo "Dragon Age: Origins" 2009 in die Rollenspiel-Geschichte einging, ging 2011 der Nachfolger wohl nur als Beleidigung der zahlenden Kunden in die Geschichte ein. Retrospektiv hat so ziemlich jeder den ich kenne, der dieses Spiel gekauft hat, es sehr bitter bereut und sich bestohlen gefühlt. Mein Rat daher: Finger weg!
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107 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen deutlicher Schritt zurück beim Spielspass, 10. März 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Computerspiel)
Nach nun fast 10 Stunden Spielzeit in der Welt von Dragon Age2 traue ich mir zu ein abschließendes Urteil über das Spiel fällen zu können.

Vorweg:
Ich habe Dragon Age 1 als Spiel geliebt. Ich habe es insgesamt 5-mal von vorne bis hinten durchgespielt, ohne cheats oder Abkürzungen, mit fast allen DLCs. Das offizielle Addon zu DAO habe ich nicht weniger gespielt.
So komme man auf fast 150 Stunden die ich in der Welt von Ferelden verbracht habe. Herausragend war für mich immer das Gruppenspiel in einer realistischen Fantasywelt, taktische Kämpfe sowie einer interessanten Geschichte.

Zu Dragon Age 2:
Ich will es wirklich auf den Punkt bringen und nicht hier einen Spieletest verfassen. Hier die Punkte die nach meiner Meinung eklatant zwischen Dragon Age 2 und dem Vorgänger liegen.

- Still des Spiels insgesamt
DAO wirkte realistisch, DA2 ehr künstlich (das gesamte Interface wirkt unpassend)
Ein kleines Beispiel dafür; war die Hexe Flemeth; zuvor eine glaubhafte Person, in DO2 überzeichnet dargestellt (alte Hexe mit Modellfigur, Domina Outfit und Manga Frisur)

- Spielewelt
DA2 wirkt die Landschaft leer und öde, Dungeons sind mit dem Baukasten zusammen gesetzt, belebende Element (Tiere, Animationen, interaktive Geräte) sind an einer Hand abzuzählen.

- Grafik
Das hat sich nichts getan, das kann man beurteilen wie man möchte

- Geschichte
Die Geschichte ist deutlich langweiliger, Charaktere teilweise sehr blass.

- Kampf
Waren für mich in DAO das Highlight, Taktisch fordernd und ungemein spannend. In DA2 ist davon nicht mehr viel übrig geblieben. Gekämpft wird zu häufig gegen Kanonenfutter in Massen, Kampfgeschwindigkeit ist zu hoch für wirkliches planen (ich wünschte mir eine Slowmotion Funktion für Kämpfe). Hier haben sich die Befürchtungen vieler Spieler von DAO bewahrheitet: DA2 wollte verstärkt Actionspieler ansprechen und das haben die Entwickler auch geschafft, auf Kosten der Liebhaber von taktisch orientierten Kämpfen.
- Charakterentwicklung
Die Talentbäume von DA2 gefallen mir besser als die Talententwicklung in DAO. Es überrascht mich fast ein wenig dass die Attributverteilung nicht auch der Causal-Schere zum Opfer fiel.

- Spielzeit
Ich bin nach 10 Stunden noch nicht ganz durch, aber es ist ab zu sehen das DA2 nur etwa die Hälfte der Spielzeit seines Vorgängers hat. Der Reiz des erneuten Durchspielens ist auch deutlich geringer als der von DAO.

Fazit:

Wer wie ich Dragon Age Origins geliebt hat weil es eine an Herr der Ringe angelegte Spielwelt ist mit Taktischen Kämpfen und epischer zusammenhängender Geschichte, der wird wirklich Enttäuscht.
Dass ich mir das Spiel vorbestellt habe bedaure ich nun, den ich hoffe der Entwickler wird von den Verkaufszahlen enttäuscht sein und sich wieder auf die Tugenden des ersten Teils konzentrieren. Man sollte lieber etwas warten bis der Verkaufspreis runter gesetzt wird.

Nachtrag:

Ich bin nun fast durch und kann meinen oben beschrieben Eindrücken soweit auch bestätigen. Drei Dinge haben sich aber doch über die Zeit herauskristallisiert.

1. Es ist deutlich zu merken, dass immer wieder die gleichen Level benutzt werden. Es wirk als ob das Spiel so mit möglichst geringen Aufwand auf seine Spielzeit kommen soll. Das ist nicht unbedingt schön aber wir brauchen damit kein "Call of Dagen Age" mit 8 Stunden Spielzeit zu befürchten.
2. Ich erwischte mich häufig dabei wie ich minutenlang im Charakterbildschirm über die beste Talenverteilung gegrübelt habe. Das ist nicht negative zu verstehen. Wer wie ich gerne in Spielen (in Wizadry habe ich meine Gruppen über Tage mit Hilfe von Excel optimiert) damit Zeit verbringt, der wird sich darüber freuen das hier im Gegensatz zu DAO eine Verbesserung stattgefunden hat.
3. Die ersten 2, oder vieleicht sogar die ersten 3, Schwierigkeitsgrade sollte man auslassen wenn man DA2 nicht als Actiontitel spielen möchte.

Daher möchte ich nun doch lieber 4 Sterne geben statt 3. Dem Vorgänger müßte ich dann aber auch 6 Sterne geben :).
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57 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Action-Age ,das war wohl nix, 11. März 2011
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Computerspiel)
Dragon Age Origins ist für mich eines der besten Rollenspiele überhaupt und ich habe es auch mehrmals durchgespielt.Ein Ausnahmespiel das alles richtig macht bietet eine perfekte Grundlage und Potential eine der besten Spieleserien zu werden.
Doch nun kommt es zu einem riesigen Rückschritt den ich absolut nicht verstehen kann.
Bei Dragon Age 2 ist ein großteil der Dinge die den ersten Teil so besonders machten nicht mehr vorhanden.
Dieses Spiel wirkt wie eine unfertige Version der eigentlich geplanten Fortsetzung die in eine Action-Version umgeändert wurde um warscheinlich eine größere Masse an Käufer zu finden und vorallem die Konsolenversionskäufer zu rekrutieren auf kosten der bereits gewonnenen Fans (so kommt es mir jedenfalls vor ).Die Gesichter der Bevölkerung sehen teilweise alle gleich aus sofern sie überhaupt Gesichter haben und die Gebietskarten bestehen aus immer den gleichen Bausteinen und mit deutlich weniger Details und Animationen.
Die Kämpfe sollten rasanter werden, jetzt wird einfach nur noch draufgehauen auf noch mehr Gegner in kürzerer zeit.
An jeder Ecke hupsen Horden von Gegenern aus dem Nichts und so schnell sie auftauchen fallen sich auch schon wieder um.

-die Kämpfe sind viel zu schnell und unübersichtlich
-Taktik wird nicht weiter wirklich benötigt
-man kann nicht mehr herauszoomen
-durch die kamerasteuerung verliert man schnell den überblick
-das interface wirkt auf mich sehr billig und unpassend
-keine netten Gespräche mehr mit den Gruppenmitgliedern (was im addon von DAO1 schon ziemlich gefehlt hat)
-deutlich kürzere spieldauer (kostenspielige mini-erweiterungen werden folgen,bestimmt)(das hat EA nicht vergessen)
-es ärgert mich auch das es jetzt schon wieder Erweiterungen zum download gibt die es mit Sicherheit schon weit vor der Veröffentlichung gab, damit ist der Sinn un Zwegg damit verfehlt.

noch ein wichtiger Punkt ist das man das Spiel nicht zum laufen bekommt wenn man kein Internet hat bzw. der Pc nicht verbunden ist, nach der Installation wird nämlich eine art Kontrollscann durchgeführt, stimmt man nicht zu, bricht den vorgang ab oder wenn eben kein internetzugang vorhanden ist startet das Spiel nicht.(allerdings wird nur einmal kontrollgescannt dann geht es weiterhin wieder ohne i-net)

- ein kleiner Pluspunkt ist die Story, größtenteils nicht so groß und vielseitig wie in Ferelden
aber ein paar verknüpfungen mit dem alten Spielstand und ein paar bekannte Gesichter (leider nicht so toll und schwerwiegend wie ich es mir erhofft hatte -das wäre vielleicht sogar der entscheidende punkt gewesen für eine gelungene fortsetzung wie auch das mit dem Lagern und Gespräche und Persönlichkeiten usw.)
sehr sehr schade.

(-übrigens die Elfen sehen aus wie diese blauen Avatarkatzen.)
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54 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bioware....das könnt ihr doch besser !, 10. März 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Computerspiel)
Nunja was soll ich sagen nach vielen Stunden Spielzeit gebe ich einmal eine vorsichtige Rezension ab, dazu vergleiche ich Dragon Age:Origins und Dragon Age 2, ich habe das Spiel aber auch noch nicht durch genau wie meine vorredner.
Dennoch muss ich mich deren Meinung leider vollens anschließen.

Vergleich von "Dragon Age:Origins" abgekürzt (DAO)zu "Dragon Age 2(Signature Edition)" abgekürzt DA2:

STORY/SPIELWELT:

Bei DAO einfach Episch,ein bekanntes setting aus Herr der Ringe kombiniert mit viel liebe zum Detail
viele NPC und befreundete Gruppenmitglieder die einem ans Herz wachsen und manchmal auch viel mehr sind als nur Freunde... ;)Die Story war zwar meist vorhersehbar doch genial inszeniert und doch immer spannend.

Bei DA2 hingegen einfach langweilig zu spielen, Kirkwall stört wirklich nach einer gewissen Zeit, kaum interaktive NPCS, kaum interessante nebenquests (es gibt allerdings ausnahmen).Die Spielwelt wirkt sehr hölzern und "leer" obwohl es genügend npcs gibt....diese vermitteln jedoch den Eindruck eher zur Kulisse zu gehören als die Stadt irgendwie zu beleben.

FAZIT: Dragon Age 2 kann bezüglich der Story einfach nicht mit dem vorgänger mithalten und besticht durch öde level und eintönige Npcs der Story und der Spielwelt würde ich nach Amazon standart aber dennoch gut gemeinte 3 Sterne geben.

GAMEPLAY:

Bei DOA war das gameplay einfach sehr ausgewogen manchmal sogar ein wenig zu schwer was ich persönlich immer als sehr fordernd und interessant betrachtet habe.Die Fights brauchten eine gewisse vorbereitung, ein richtiges abstimmen der Gruppe und deren Fähigkeiten,ausrüstung und verbände und lyriumtränke mussten da sein etc...
bei schwierigeren Fights musste auch die Position der Gruppenmitglieder festgelegt werden um überhaupt zu gewinnen.

Bei DA2 "Hack and Slay" viel mehr kann man dazu auch eigentlich nicht sagen.Ich spiele eine Magierin mache gelegentlich Feuersturm nen Feuerball,nen Kettenblitz etc und alles fällt um.Die "Gegner" wenn man sie so nenen will sind eher Kanonenfutter man meint fast sie fallen schon beim kleinsten husten tot um...ich habe bisher keinen einzigen trank benutzt oder bin gestorben ich Spielte die meiste zeit auf dem Schwierigkeitsgrad "Mittel" was aber einfach zu stupide ist selbst eine schwierigerer grad macht das spiel nicht viel interessanter.
Ich würde gerne mehr dazu schreiben doch viel mehr gabs bisher nicht zu tun.

Fazit:Bioware was habt ihr uns nur angetan euer " mehr Action aber auch taktik..." gelaber ging echt nach hinten los ich schätze euch sehr und DAO war ein meisterwerk aber bitte lasst sowas in Zukunft das ist ja echt fast kein Rollenspiel mehr...sry das ich das so deutlich sagen muss.Gebe 1-2 Sterne fürs Gameplay sind auch gutgemeint.

GRAFIK/SOUND:

Dazu muss ich es leider nicht gegenüberstellen den für mich sind diese sogut wie identisch die Grafik ist i.O allerdings ist man auch schon besseres gewohnt der Sound ist ganz gut aber auch nicht überragend.

Fazit:Kann da allerdings guten gewissens 3-4 Sterne geben obwohl ich mir gewünscht hätte das die Grafik mehr aufpoliert wird.

SPIEL INSGESAMT:

Tja Bioware der Kracher war das leider nicht ich habe euch für viele Spiele geliebt und Dragon Age:Origins steht eingerahmt auf dem Kamin ...:P Ich habe dieses Spiel geliebt und ungelogen ca 10 mal durchgespielt und 100 mal neu angefangen.Aber ich kann euch gleich sagen bei Dragon Age 2 wird dies "definitiv" nicht der Fall sein.
Wenn dieses spiel nur ansatzweise wie der vorgänger gelungen wäre....aber ist es leider nicht.

Die vorgegebene Char Geschichte trug schon direkt zum anfang bei das ich mich nicht wohl fühlte und dieses Hack und Slay basierte Gameplay.... leute das ist ja fast schon kein Rollenspiel mehr.
Wo bleiben die 6 verschiedenen Prologe und intros, wo die Liebe zum Detail, wo die nähe zu deinen NPC freunden alles das habe ich an DAO geliebt und genau das fehlt hier leider.

Fazit:Gebe insgesamt 3 wirklich wirklich gut gemeinte Sterne.Bin einfach maßlos enttäuscht verzeiht wenn meine Rezension doch etwas knapper als geplant ausfällt.Guter Tipp spielt die Demo oder wartet bis das Spiel billiger wird den ich denke das wird schon bald geschehen.

MFG: Golden
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48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dragon Age 2: Enttäuschung des Jahres, 11. März 2011
Von 
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Computerspiel)
Die Zeiten wo ich sagen konnte das man ohne Nachzudenken ein Biowaretitel kaufen kann sind vorbei.
Dragonage ist jetzt schon die Enttäuschung des Jahres.
Groß von EA in Szene gesetzt und gehypt und das Ergebniss davon ist ein Spiel, was spielerische und technische Mängel an allen Ecken und Enden hat.

Vieles wirkt unfertig und lieblos hintgeklatscht.

Sich immer wiederhohlbare Gebiet. Als Beispiel nehmen wir die Höhlen, es scheint als würden alle Höhlen aus einer Grundhöhle bestehen. Die nur variiert indem man von Höhle zu Höhle bestimmte Bereiche nunzugänglich bzw. zugänglich macht. Das findet man auch überall in anderen Gebieten wieder.

Gekämpft wird jetzt nach dem Motto Quantität statt Qualität, man wird von eine großen Gruppe Gegner empfangen und "metzelt" diese einfach nieder wärend immerwieder Gegner nachspawnen woher sie kommen ... man weiss es nicht. Actionlastig schön und gut aber das ist nurnoch ein stumpfsinniges hack & slay was auf dauer keinen Spass macht.

Der Rollenspielanteil, früher immer ein großes Thema für Bioware, da wurde auch ordentlich gesparrt was vorallem an Begleitersystem auffällt. Man kann nicht mehr einfach zu seinen begleiter gehen und ein interessantes Gespräch beginnen. Man hat jetzt in seinem tagebuch stehen das ein Begleiter gerne mit einem Sprechen würde dann kann man zu ihm hingehen und ein zinlich liniares Gespräche führen was eigentlich immer auf eine Sache hinaus läuft. Wenn man keine Solche quest hat wird man von dem Begleiter nur mit einem Standartspruch abgefertigt.

Technisch gesehen gibt es auch einiges zu bemängeln.
In Gesprächen werde immerwieder Sätze abgehackt weil dies von einem anderen Gesprächsteinnehmer "eingehohlt" werden.
In der schon übertriebenen Gewaltdarstellung fällt immerwieder ein Fehler auf, wenn man einen Gegner in "stücke schlägt" zerfällt er Grob in einige Stücke ohne einen zusätzliche Animation was zimlich lächerlich aussieht. Dazu kommtnoch das der Gegner aufeinmal einen sauberen Glatzkopf besitzt auch wenn dies vorher garnicht zu dem Gegner gepasst hat.

Über die dämliche DLC Politik spreche ich jetzt besser nicht.

Am besten ist man wartet einige Zeit und kauft sich dann das Game mit sämtlichen Zusatzinhalten als "Ultimate Edition" die für 30€ auf den Markt geworfen wird so wie man es auch mit Dragon Age Origins gemacht hat. Mit dem unterschied das Dragon Age Origins ein klasse spiel ist und Dragon Age 2 nichtmal würdig ist die selbe Schriftart auf dem Cover zu haben.
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dragon Age2, 11. März 2011
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Computerspiel)
Dragon Age 2 wirkt sehr unfertig und lieblos.
8 Räume bilden alle Dungeons in verschiedenen Variationen man rennt immer und immer wieder die selben Ariale ab.
Man kann Gefährten nicht ausrüsten nur den Hauptheld, Waffen Rüstungen bekommt man nichts brauchbares durch Quests oder Kisten, Die beigefügten start Waffen Rüstungen begleiten ein fast das ganze Spiel da es kaum bessere Sachen gibt.
Die Stadt wirkt leer und trostlos, kämpfe sind selbst auf höchstem Schwierigkeitsgrad nicht sehr fordernd, außer das Feinde an teils unfairen stellen spawnen und die Kamera an vielen stellen unübersichtlich ist.
Wer auf Rollenspiele steht und den ersten Teil nicht hat sollte da zugreifen Dragon Age 2 ist eher ein unterdurchschnittliches Rollenspiel ohne Story oder anspruch
man merkt die Konsolen herkunft an jeder Ecke des Spiels.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, nicht empfehlenswert, zu teuer, 21. März 2011
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age II (uncut) (Computerspiel)
Es wurde ja schon in verschiedenen Artikeln und Tests "gewarnt" das DA2 im Prinzip nichts mit DA:O zu tun hat. Aber, wenn man schon die Fortführung des Titels in Erwägung zieht,(und den Erfolg den man als Entwickler/Publisher aus vorangegangen Teilen nutzen will) sollte man auch gefälligst diese Linie beibehalten. Zumal Personen und Handlungen aus DA:O eingestreut werden.

DA:O hat mir persönlich super gefallen, die Handlung und Story waren sehr spannend. Zwischendrin waren einige Abschnitte sehr langatmig ok, letztendlich rundeten sie die Geschichte aber ab. Voller Vorfreude wartete ich auf den hochgelobten "Nachfolger". Leider musste ich die parallelen zu Gothic:Arcania erkennen. Dort wurde auch ein Spiel im Vorfeld schön geredet, super in Szene gesetzt, ein Haufen Geld abkassiert. Geblieben ist nur Enttäuschung und schlechte Kritik. Den einzigsten Vorteil: Gothic hatte wenigstens davor noch drei Teile die sehr gut waren. BioWare schafft es gleich beim 2. Teil sich solche Kritik einzuholen. Schade eigentlich, dass einst schöne Spiele derart "verheizt" werden.

Positiv fand ich die Grafikanforderungen des Spiels. Man muss nicht einen High-End-Gamer PC haben um es spielen zu können. Das Aussehen der Charaktere fand ich gelungen (teils überproportioniert bei den weiblichen) und optisch sehenswert. Dies sollte in der heutigen Zeit und Stand der technischen Möglichkeiten beim Programmieren allerdings nicht allzu schwierig sein.

Mit der eigenlichen Handlung des Spiels tat ich mir etwas schwer. Viele Dinge der Hauptquest ergaben nur mühsam einen Sinn (die langweilige Landschaft etc wurde ja schon in früheren Beiträgen zu genüge erörtert). So weiß ich bis jetzt immernoch nicht, wie es sein kann, dass Flemeth gleich zu Anfang den Champion rettet, wenn man Sie z.B. in DA:O im Laufe der Handlung getötet hat!? Vielleicht denke ich hier ja auch zu kompliziert...
Die Interaktion mit den Charakteren fand ich persönlich zu oberflächlich. Ich hätte gerne die ein oder andere Beziehung etwas ausführlicher weiterentwickelt :-) Ein Happy End, Hochzeit mit Isabela vielleicht *gg* eine "Rolle" eben. Stattdessen steht man zum Schluß als Held komplett alleine da, keine Familie, Beziehung, Freunde mehr. Hauptsache möglichst viele niedergemetzelt. Da kann ich mir auch irgend so ein Ballerspiel holen, hat den gleichen Effekt, stupides drauflos töten mit möglichst viel Blut.

Die Sprachausgabe hat mich ebenfalls nicht überzeugt. Ich spiele das Spiel jetzt noch einmal, allerdings mit einer weiblichen Kriegerin. Bei DA:O hatte es ja Auswirkungen bei Aktionen, ob Frau oder Mann. Obwohl ich den mittlerweile erhältlichen Patch installiert habe, werde ich immer mit "Hawke" und als männliche Person angesprochen da sieht man wo Zeit gespart wurde.....

Fazit: Ich ärgere mich jetzt im nachhinein so viel Geld für so einen Müll ausgegeben zu haben. Ich kann mich auch nur den Meinungen anschließen, dass dieses Spiel den Namen "Rollenspiel" nicht mehr verdient. All die schönen Dinge aus DA:O wurden mit einem Schlag in DA2 zu nichte gemacht. Wann begreifen die Entwickler und Publisher endlich, dass dieses "schnell halbherzige halbfertige auf den Markt geschmeiße von Spielen" eigentlich mehr schlechte wie gute Kritik einbringt?!
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Dragon Age II (uncut)
Dragon Age II (uncut) von Electronic Arts (Mac OS X, Windows 7 / Vista / XP)
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