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Kundenrezensionen

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am 30. Oktober 2010
Blackmore's Night kommen mit einem Album daher, das langjährige Fans von Richie Blackmore wohl enttäuschen wird.
Der aktuelle Longplayer ist wie gewohnt toll arrangiert, es gibt schöne Melodien, die mit viel Können und jahrelanger Erfahrung arrangiert sind. Mittelalterliche Instrumente sind gemixt mit Syntesizer Klängen, E- und Akustikgitarre.
Alles in allem ein sehr gefälliger und sehr poppiger Sound, der ohne Zweifel massenkompatibel ist. Der Opener Highland wirkt noch etwas sperrig, hat aber noch Ecken und Kanten.

Spätestens ab dem dritten Titel 'Journey Man' wird die Richtung des Albums klar: Es handelt sich um sehr breit angelegte Arrangements, die den Hörer sanft einlullen und auf ihre Art gefallen, aber eben auch zu ähnlich und zu süß daherkommen.

Gut, Richie Blackmore und Candice Night gehen mit dem Album auf die Geburt ihrer Tochter ein (Titel 'Strawberry Girl'), was zweifellos zur durchweg positiven Grundstimmung des Albums passt.
Die Genialität von Richie Blackmore, die sich für die meisten Fans durch sein virtuoses Gitarrenspiel und die beispiellosen Soli ausdrückt, kommt hier leider völlig zu kurz. Die Gitarre wird verdeckt von Sythie Klängen, die das ganze Allbum zum Minstream aufweichen. Bei allem Glück und aller Freude hat hier wohl auch das Plattenlabel Sony dafür gesorgt, dass der Käuferkreis erweitert wird, und das geht leider zu Lasten der Individualität früherer Alben.

Ich wünsche mir beim nächsten Album einen Richie Blakmore, der seine Comfort Zone verlässt und wieder die Dinge mit seiner Gitarre tut, die wir aus Deep Purple und Rainbow Zeiten kennen und lieben: wilde, lange Soli, ein paar wütende Riffs und dunkle Harmonien.
Das ist es, was er am besten kann. In Kombination mit der Stimme von Candice Night entsteht dann hoffentlich wieder ein bisschen mehr Magie und die ein oder andere geniale Harmonie.

Insgesamt ein hörenswertes Album, aber kein grosses Werk.
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am 25. September 2010
Zuerst einmal: Ich freue mich riesig über das Familienglück von Ritchie Blackmore und Candice Night. Das hat natürlich nur eingeschränkt mit dem vorliegenden Album zu tun, kann aber angesichts der Tatsache, dass die Geburt der gemeinsamen Tochter wohl die Grundstimmung des Albums ganz entscheidend beeinflusst hat und der Albumtitel nicht umsonst ihren Namen enthält, nicht unerwähnt bleiben. Die positive Tendenz des Albums ist nicht zu überhören.
Was an sich eine wunderbare Sache ist, ist aber gleichzeitig auch mein Hauptkritikpunkt am Album: Unter zu viel Schweben auf Glückswölkchen leidet anscheinend die Musik. Jedenfalls haben die Lieder insgesamt einfach zu wenig Ecken und Kanten in den Arrangements, kaum Mittelalterliches, für meinen Geschmack zu viel Mainstream-Pop-Klänge und zu viel seichtes Geplätscher. Aber nun ja... So was darf eine Band ja auch mal machen. Insgesamt ist das Album natürlich immer noch sehr gut.

Die Tonqualität des Albums ist durchweg sehr gut. Kritisieren möchte ich an der Aufmachung nur das grässlich kitschige Cover (um Himmels willen, was hat man sich nur dabei gedacht?) sowie das im Vergleich zu den vorigen recht dürftige Booklet. Schade. Stern-Abzug gibt es dafür aber nicht - nur die Musik zählt für mich.

Im Folgenden möchte ich auf die einzelnen Tracks eingehen.

1. "Highland": Mit diesem Opener kann ich persönlich absolut nichts anfangen. Der Track ist keinesfalls schlecht, technisch auf hohem Niveau, die Stimme von Candice kommt hier sehr kraftvoll heraus, aber ich gehe davon aus, dass einige das Lied lieben und andere es hassen werden. Ich enthalte mich.

2. "Vagabond": Sehr eingängige, pop-lastige Ballade... Wer die Balladen von Blackmore's Night allgemein schätzt, ist hier bestens bedient. Ich habe hier nichts zu kritisieren, auch der Text ist super auf die Melodie abgestimmt, insgesamt dürfte es eins der besten Lieder auf dem Album sein. Qualitativ braucht es sich nicht vor Balladen auf älteren Alben zu verstecken.

3. "Journeyman": Ganz nett. Der Refrain ist ziemlich eingängig und ich vermute, dass das Lied noch wesentlich mehr Potenzial hat als hier in der vorliegenden Aufnahme herüberkommt - da wurde einiges verschenkt. Bin gespannt, ob es davon noch eine bessere Live-Aufnahme oder so etwas geben wird. Zu wünschen wäre es.

4. "Believe in me": Arghs. Mehr fällt mir dazu nicht ein. An sich plätschert es ja ganz nett vor sich hin - wäre da nicht der nagende Verdacht im Hinterkopf, die Melodie schon mal gehört zu haben. Der banale Text rettet auch nichts, im Gegenteil. Diesen Track hätte man sich besser gespart, jedenfalls werde ich ihn in Zukunft konsequent überspringen.

5.&6. "Sake of the Song", "Song and Dance": Ich hatte mir ja eigentlich immer sehr gewünscht, dass "Sake of Song", das bisher nur als Bonus auf der Single "The times they are a changin'" erhältlich war, auch mal auf einem regulären Album erscheint. Aber bitte doch nicht so... Ich muss leider sagen: Die alte Aufnahme ist WESENTLICH besser als dieses Remake. Zwar wurde die Klangqualität verbessert, aber dafür ging Seele verloren; was ursprünglich ein beschwingtes Lied war, wirkt hier schleppend und träge... Schade drum. Das Lied an sich ist nämlich sehr gut.

7. "Celluloid Heroes": Der obligatorische Cover-Song und in meinen Augen genau so überflüssig wie die Cover-Songs auf früheren Alben. ^^ Ich weiß aber durchaus, dass viele Fans diese Aufnahmen schätzen. Nur gehöre ich nicht dazu. Ich finds nur langweilig.

8. "Keeper of the Flame": Schöne Melodie - nur leider ist der Text ein Total-Reinfall. Was düster-mysteriös scheinen soll, wirkt auf mich leider nur unfreiwillig komisch. Aber dafür finde ich es musikalisch wirklich klasse - nicht ganz so "glatt" wie der Rest des Albums. Das freut. Nur der Text... Bloß nicht hinhören. *seufz* Peinlich, peinlich.

9. "Night at Eggersberg": Tja, Ritchie Blackmore kann Gitarre spielen. Wer das vorher nicht wusste, weiß es spätestens jetzt. XD Hervorragender Instrumentaltrack, gehört zu meinen Lieblingsstücken auf diesem Album.

10. "Strawberry Girl": Man merkt, dass dieses Lied dem Töchterchen gewidmet ist. Sanft und fröhlich verbreitet es einfach gute Laune. Musikalisch ist es mMn nichts Besonderes, aber dafür hat es umso mehr Ausstrahlung und Seele. Allein schon deswegen ist es hörenswert.

11. "All the Fun of the Fayre": Endlich kommt der "klassische" Blackmore's Night - Sound zum Tragen. Dieses Lied hätte ebenso gut auf eins der ersten beiden Alben gepasst. Sehr eingängig und schön instrumentalisiert.

12. "Darkness": Woah. WOAH. Das, womit ich zu dem Zeitpunkt bei der CD gar nicht mehr gerechnet hätte: Ein Instant-Ohrwurm. Meiner Meinung nach DAS Lied auf diesem Album. Die Melodie ist traditionell, wurde hier aber gekonnt modernisiert, und sogar der (neu hinzugedichtete) Text passt: eingängig (ich konnte ihn nach dem zweiten Hören des Liedes mitsingen), passend und mit viel Ausstrahlung. Von daher kann ich die vielen negativen Kritiken hier, das Album hätte keine richtig herausragenden Songs, nicht nachvollziehen. Das hier IST einer. Meiner Meinung nach gehört das hier sogar zu den besten Blackmore's Night - Liedern überhaupt, man kann es sich problemlos stundenlang in Endlosschleife anhören (ja, ich hab's getan...), also ich zumindest bin begeistert.

13. "Dance of the Darkness": Das Lied "Darkness" in instrumental und mittelalterlich. Ebenfalls klasse. Ist aber eher als Gegensatz zum vorherigen Track zu verstehen denn als Ergänzung. Der Kontrast ist gewaltig.

14. "Health to the Company": Noch ein traditionelles Stück, schön gesungen, aber leider wenig originell arrangiert... Also man kann es sich gut anhören, ohne Zuckungen davon zu bekommen, es plätschert angenehm vor sich hin, aber die Dauer-Repetition des sehr aufdringlichen Refrains nervt nach dem dritten Mal einfach nur noch.

15. "Barbara Allen": Wie das Lied davor ist auch dieser Klassiker sehr schlicht arrangiert, aber im Gegensatz dazu PASST der Minimalismus hier auch und wirkt authentisch statt bloß uninspiriert. Candice Nights Stimme kommt gerade dadurch, dass die Instrumente sich weitgehend zurückhalten, hervorragend zur Geltung, also meiner Meinung nach ist die Aufnahme sehr gelungen.

Mein Fazit: Es sind einige ganz hervorragende Lieder auf dem Album ("Darkness"!!!, "Night at Eggersberg", "Vagabond", "Strawberry Girl"), aber eben auch viel Mittelmäßiges, einige Lieder, bei denen das volle Potenzial nicht ausgeschöpft wurde, und leider auch einige wirklich grauenvolle Totalausfälle ("Believe in me", "Sake of the Song"), so dass ich nur 4 Sterne geben kann, obwohl ich als langjähriger Fan gerne 5 gegeben hätte.
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am 27. September 2010
Es ist der Versuch der Bandmit ihrem großen Insider-Fankreis, nun auch über ein Majorlabel den Massenmarkt zu erreichen. Insofern seien gewisse Konzessionen an den Massengeschmack verziehen. Doch es ist ganz sicher nicht dass von Sony angekündigte Meisterwerk der wundersamen Verbindung zwischen dem sympathisch-optimistischen All American Girl und dem einstigen Hardrock-Gott geworden. Dem kam bislang das Album "The Village Lanterne" mit Substanz, Tiefgang und richtig guten Songs am nächsten. Hier wird zwar auch schön gesungen (Candice) und kultiviert Gitarre gespielt (Ritchie), aber das ganze ist zu glattgebügelt und weichgespült mit übereinandergelegten Stimmen, massig Hall, schlagertypischen Rückungen (jetzt die Melodie nochmal einen Ton höher) und kitschigen Keyboardsounds. Wenn's dann mal zwischen durch kracht (Rock) oder quäkt (mittelalterliche Instrumente), tut das gut, doch es gibt von diesen Momenten zu wenige. Schade, dass eigentlich stimmige Konzept der Band ist auf dem Weg der Verflachung!
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am 4. Mai 2014
es sind ja nun schon an die zwanzig jahre an denen der gute ritchie als hofnarr verkleidet und die mandoline schwingend durch die mittelalterszene hüpft. immer noch ein genialer musikant und ein begnadeter gitarrist, aber doch ein wenig seltsam. aber das war er ja schon in den 70er jahren, als er noch bei deep purple spielte.
diesmal ist ihm aber mit seiner frau candice night ein erstaunlich gutes und in sich stimmiges album gelungen. vielleicht liegt es daran, dass es ihrer gemeinsamen tochter autumn gewidmet ist. jedenfalls hat frau night eine tolle stimme für diese art von musik und ritchie spielt sich wie immer blasen an die finger. aber vielleicht nimmt er ja nochmal den seltsamen hut ab und spielt wieder ordentlichen rock...

fazit: ein schönes album für die freunde der mittelalter-szene, ansonsten eher vernachlässigbar
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am 18. August 2013
Ich bin mit der Musik dieser Band erst vor etwa 3 Monaten bekannt worden.
Mit dem Album Ghost Of A Rose fing es an und mittlerweile besitze ich fast alle Studioalben der Band.
Höre seitdem die Musik rauf und runter.
Ich mach es kurz; die Scheibe kommt wesentlich kommerzieller daher als die ersten fünf Werke, man hat es mit den verschiedensten Backgroundsounds/ Chören zu gut gemeint.
Und trotz aller Glattgeschliffenheit - ich würde Autumn Sky als die Schwächste ALLER Studioalben bezeichnen - hat auch diese einige echte Songperlen zu bieten und ist immer noch um Längen besser als Vieles, was heute als Musik angeboten wird.

Und daß ein dermaßen begnadeter Gitarrist wie Ritchie Blackmore nun diese Art von Musik macht, GOTT SEI DANK !!!!
Die Leute, die immer wieder den alten Zeiten hinterhertrauern sei gesagt: kommt endlich aus Eurer Ecke heraus, schärft die Ohren und hört hin, was Euer Ritchie NOCH draufhat.

Die Musik, die er jetzt macht ist absolut anspruchsvoll, einzigartig und hat mit Musikantenstadel absolut nichts zu tun.
Das sagt ein Musikliebhaber, der Deep Purple schätzt, aber dem das hier mindestens genauso gefällt wie Rockmusik.

Anspieltipps: Highlands, Vagabond, Sake of the song,Night at Eggersberg, Dance of the darkness.
Leider sind auch Nieten auf der CD ( believe in me, celluloid heroes, strawberry girl, keeper of the flame) weshalb ich eine 3 + vergeben habe.
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am 23. Februar 2015
Auf jeden Fall hat dieses Album das schönste Covermotiv aller BN-Alben, diese Sommerstimmung mit Burg im Hintergrund (ist da jetzt Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?) lässt vom Album einiges erwarten. Es beginnt mit dem bombastischen "Highland", auch die beiden folgenden Songs überzeugen voll. "Believe in me" ist für mich ein absolutes Highlight und einer ihrer besten Songs überhaupt, auch wenn vielleicht manche das genaue Gegenteil behaupten. Ja okay, man kann es als Kitsch bezeichnen, aber da das Album der erstgeborenen Tochter von Ritchie und Candice gewidmet ist, darf man das nicht so übel nehmen. Auch "Strawberry Girl" und das sehr schöne "Barbara Allen" verdienen den Daumen nach oben. Dazwischen sind auch so manche Lückenbüßer vertreten, der Coversong "Celluloid heroes" passt von der Thematik eigentlich gar nicht zu BN. Summa summarum, mit der Affenliebe eines Fans 5 Sterne.
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am 5. November 2013
Mir gefällt diese CD von Blackmore's Night am besten. Bis auf ein Stück, das sich anhört, als dürften wir Ritchie Blackmore lauschen, während er seine Fingerübungen auf der Gitarre praktiziert, zuckt es mich an keiner Stelle in den Fingern, die Skip-Taste zu betätigen. Mein persönliches Highlight: das erste Stück "Highland", ein Stück, daß ich wieder und wieder hören kann, ohne daß es mir zuviel wird.
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am 28. August 2014
Es ist meine erste CD von Blackmore's Night und ich bin durch Zufall draufgestoßen. Seitdem bin ich großer FAN von der Band.
Die mittelalterlich getouchte Musik hat mir schon immer gefallen, aber der Mix den der Ausnahme Gitarrist Ritchie Blackmore mit seiner Musik macht ---> ist superbombastisch. Die CD ist wundervoll !
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am 16. Januar 2011
Die Magie von 'Shadow of the Moon' (1997) und 'Under a Violet Moon' (1999) lässt sich wohl nur schwer noch einmal erreichen, vielleicht auf den Konzerten, aber nicht auf einem Studio-Album.

Es stimmt: diese ersten beiden Alben sind mit Abstand die besten, was wohl auch Blackmore's Night wissen, zumindest 2009 war 'Under a Violet Moon' noch der Opener auf der Tour.

'Autumn Sky' ist kein schlechtes Album: toller Sound, kristallklares, souveränes Gitarrenspiel und Candices wunderschöner Gesang wie gewohnt. Auch die Lieder sind jedes für sich hörenswert, und es gibt mindestens zwei Muss-Anspieltipps, nämlich 'Vagabond' und 'Health to the Company', die beiden Songs sind so schön, dass sie das ganze Album retteten, wenn da sonst nichts mehr wäre. Aber da ist durchaus etwas, eine Gesamtstimmung, ich sage mal, die erahnen lässt: da wird noch etwas kommen, 2012 oder 2013 wird man wieder mit Blackmore's Night rechnen müssen, und ich behaupte, nach diesem zugegeben vergleichsweise trivialen Album wird es dann auch die ein oder andere Überraschung geben!

Ein bisschen zu viel Elektronik, und zwar überflüssige Elektronik ist auf diesem Album. Das ist ärgerlich, da sollte sich Ritchie mal in seine Jugend zurückbeamen, da hätte er das verachtet. Live kann er es doch ganz anders, also bitte! Und dann diese ewigen Rückungen (Wechsel in die nächsthöhere Tonart mit derselben Melodie), aber dafür hatte man zuweilen schon bei Deep Purple Schwächen ('Lazy'), nur kommt das hier eben gar zu schlagerhaft daher. 4 Sterne daher, unter der Vorgabe, dass die ersten beiden 6 oder 7 verdienten.
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am 7. September 2010
Mit dem 8. Studioalbum "verzückt" uns nun der alte Meister Ritchie mit seiner Angetrauten Candice. Und das fast immer im regelmäßigen Abstand von nur 2 Jahren pro CD. Den Anfang machte 1997 "Shadow Of The Moon". Nun, anno 2010, das achte Werk von "Blackmores Night", fast im Stil der ersten Alben.
Böse Zungen behaupten, die Musik würde zunehmend langweiliger und immer gleich klingen. So wird auch gern von Durchschnitts-Mittelalter-Folk geredet. Warum ?

Im Grunde ist es doch so, dass jede Band oder viele Musiker irgendwie immer gleich klingen. Verändern sie ihren Sound, verlieren sie auch mitunter viele Fans. Darum ist es oftmals besser, eine Band "covert" lieber sich selber, als andere... Also meiner Meinung nach kein Durchschnitt, kein Eigenplagiat, sondern vielmehr hochklassige Musik des ehemaligen Gitarristen von Deep Purple und des heutigen der Band "Blackmores Night".

Mehr noch. Es liegt hierin wieder die Würze des Ursprungs. Viele "Traditionals" wurden verarbeitet und der übliche Cover-Song ist auch dabei. Diesmal "Celluloid Heroes" von den Kinks ! Wir haben Blackmores Night doch alle lieben gelernt mit den sanften Folkklängen und dem ziemlich authentischen Mittelalterzitaten der ersten beiden CD's. Danach gab es dann auch eine wieder etwas rockigere Phase, in der es, wie auch auf der letzten CD "Secret Voyage", wieder mal gehörig "purplete" und die E-Gitarren aufblitzten oder sie durch hübsche lange Soli des Meisters auffielen. Gefiel mir übrigens auch sehr gut !

Aber diese neue CD muss ich hervorheben, weil sie konsequent ist und eigentlich genau das ist, was die Fans von Blackmores Night wollen. Und das nun zum achten Mal in Folge. Das ist fast schon "kultig" und dies müssen andere erst einmal hinkriegen. Was mir auffällt ist übrigens, dass diesmal insbesondere die Stimme von Candice Night ungewohnt variiert. So singt sie auf "Highland" ziemlich kraftvoll, fast wie Jennifer Rush, und auf "Barbara Allen" hat sie eine Lage fast wie im alten Song von Dana "All Kind Of Everything". Das lässt aufhörchen und macht diese CD wieder Mal etwas anders. Der leichte Pop-Touch stört dabei nicht.
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