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am 23. Oktober 2010
Um es von vorneherein zu erwähnen: Ich bin kein Hardcorezocker, hab Frau und Kind, weswegen ich nur abends 2-3 Stündchen, manchmal aber auch nur ein Stündchen spielen kann. Berufstätig bin ich auch und in Bezug auf Videospiele verdammt ungeduldig. Generell werden Videospiele genauso schnell wieder verkauft wie ich sie gekauft habe, wenn die mich ankotzen oder ich sie einmal durchgespielt habe. Bei Demon` s Souls ist es anders. Bei Demon`s Souls ist alles anders.

Die Atmosphäre gehört zu den dichtesten, die ich bei Rollenspiele je erlebt habe. Dabei hat das Spiel nichtmals ne fesselnde Story. Ich würde das Feeling sogar eher als gruselig bezeichnen, was mich anfangs verwirrt hat, da es ja eigentlich ein Rollenspiel ist:-) Nicht selten hört man entweder nur seine eigenen Schritte (oder auch nicht, wenn man als Seele unterwegs ist), oder einen aufdringlichen, im Hintergrund laufenden Sound, der sich irgendwie krank anhört, aber wie die Faust aufs Auge zum Spiel passt. Grunzen, Knurren, Schreie und das kranke Gelächter der Gegner geben ihr übriges....
Obwohl es "nur" 5 Welten sind, in denen man sich aufhält und sie auch noch in bis zu 5 Levels unterteilt sind, weswegen sie ziemlich groß bzw. lang sind, kommt dennoch nie langeweile auf. Das hat folgende Gründe:

- die einzelnen Welten sind verdammt gut designt und wunderschön gruselig anzusehen
- die einzelnen Welten unterscheiden sich drastisch voneinander
- einige kritisierten die niedrige Gegnertypenanzahl. Verstehe ich überhaupt nicht, jede (!) Welt bietet bestimmt 6-8 verschiedene Gegnertypen, vergleicht mal zb. Gothic damit...
- es macht einfach Spaß zu kämpfen, selten war ich so schadenfroh, nachdem ich einen fordernden Gegner besiegt hab
- wenn man überleben will (muss), wird alles andere zur Nebensache :-) Der Stress bzw. Herzklopffaktor ist SEHR hoch, aber dafür sehr befriedigend, wenn man ne Passage durch hat. Das ist die Sucht "des" Demon`s Souls

Zum Schwierigkeitsgrad:

Ja, man muß so manche Strecke nach dem Sterben erneut zurücklegen und ja, die Gegner werden erneut respawnt, ABER:
- spätestens nach dem 1. sterben weiß man, wo die Gegner sich aufhalten, Fallen werden nicht mehr ausgelöst, weil man weiß wo der Fehler war
- "level wieder von neu machen", wie so oft hier erwänht, ist maßlos übertrieben. Was nicht erwähnt wurde ist, das man in jedem Level DRASTISCHE Abkürzungen freischaltet. Was beim 1. durchgang 30 Minuten dauert, dauert nach der Abkürzung 5 Minuten. Zudem bietet jede Welt bis zu 5 Eintrittpunkte (also einen Eintrittspunkt pro Level). Wenn ihr mich fragt, ist das alles vollkommen Fair gemacht.

Einige sagen, das Spiel biete keine Speichermöglichkeiten vor Endgegner usw.... Ich kenne kein Spiel, was so oft speichert! Öffnet man sein Inventar, speichert das Spiel, legt man ne Waffe an, speichert das Spiel, verläßt man das Spiel, speichert das Spiel. Was hier gemeint ist, ist glaub ich die Möglichkeit, vor Endbossen zu speichern, damit man nach dem Ableben direkt wieder kämpfen kann. Mein Gott, bei den ganzen Abkürzungen ist es doch fast das Gleiche, oder nicht?

Frustmomente:

Der einzige wirkliche Frustpunkt für mich ist, das wenn man 2x stirbt, ohne seine Seelen eingesammelt zu haben, seine ganzen Seelen verliert. Ich habe neulich 200000 Seelen durch einen total beknackten Fehler verloren. Das wären ca. 6-7 lvlups gewesen (ja, lvls. kauft man sich auch mit Seelen, wie alles andere auch)! Auch das man seine eingesammelten Items nicht gegen Seelen tauschen kann, ist seltsam. Also entweder benutzen, oder wegschmeißen! Verkaufen gibts nicht!
Neulich bin ich einem Endboss begegnet, der mir lvls. abgezogen (!) hat! Nie hab ich ein Rollenspiel gespielt, wo man seine lvls verlieren kann. Nachdem ich ca. 20 lvls versemmelt hab, hab ich eingesehen, das ich ihn mir lieber später vorknöpfen sollte. DAS war wirklich unfair...
Generell muß man sagen, das der Einstieg sehr Schwer ist, aber wenn man diese Phase überstanden hat, wird man mit einem DRASTISCHEN Abstieg des Schwierigkeitgrades belohnt.

Ich bin kein Hardcorezocker, sondern ein Feierabendspieler.
Ich bin sehr ungeduldig.
Ich bin bei einigen Spielen ungeschickt.
Aber ich liebe Demon`s Souls, man wird automatisch ein Elitekämpfer und es ist Fair! Also traut euch endlich!
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am 24. Februar 2014
Einleitung:

Ich habe eine menge von Demon's Souls bzw. der Soul's Reihe allgemein gehört. nachdem ich mich nun dazu durch ringen konnte es mir zu kaufen entschloss ich nach guten 30 H Spielzeit eine dementsprechende Rezesion zu verfassen. Dazu möchte ich allerdings folgendes vorher sagen. Ich spiele selten bis gar keine Rollenspiele. Skyrim oder Oblivion knnten mich nicht fesseln (ja Schande über mein Haupt). Der Einzige Ansporn warum ich dem Spiel eine Chance gegeben habe war, weil mir das Setting sowie der Schwierigkeitsgrad zusagten.

Klassensystem:
Das Klassensystem unterscheidet sich meiner Meinung nach nicht drastisch den anderer RPG's. Es gibt die Standardklassen wie Magier, Ritter, Soldat oder auch Barbar. Insgesamt gibt es 8 Spielbare Klassen. Doch Klassen sind hier gar nicht das wichtigste wie ich finde. Diese sind eigentlich nur für das Start Gear sowie die Grundskillung wichtig. Hier werden dem Spieler sämtliche Freiheiten gelassen, denn man darf nach belieben mit seinen Seelen, seine Werte aufbessern. Einen Beweglichen Barbar? Kein Thema. Einen Zweihandschwert - Schwingenden Magier? Klar warum nicht. Ob das nun alles sinn macht ist eine andere Frage. Ich wollte nur verdeutlichen Das Demon's Souls dem Spieler alle Freiheiten der Welt lässt.

Spiel:
Und genau das ist es was mich fesselte. Diese unglaubliche Freiheit. Keine nervigen Makierungen wo ich hin muss. Keine Quests in dem sinne. Kein Gar nichts. Man wird einfach in 5 verschiedene Welten geworfen und weiß gar nicht so recht was da anfangs abgeht. Ich fühlte mich zwar am Start erschlagen von all den Möglichkeiten, doch diese konnte ich mir schnell aneignen.Schnell versteht man das Waffen - Upgrade System, sowie die Skillung als auch den Kampf. Diese sollte noch einmal ganz erheblich gelobt werden. Ich fühlte mich jederzeit Herr meines Heldens. Er ließ sich durchgehend sehr angenehm steuern und das ist auch der Grund warum das kämpfen hier so viel Spaß macht. Es bietet das was heute vielen Spielen fehlt: Taktische Tiefe. Jeder Gegner benötigt eine andere Taktik. Dies veranlasst zum vorsichtigem Spielen. So erinnere ich mich grade wieder wie ich gegen meinen ersten Blue Eye Knight gekämpft habe. Diese Kampf alleine dauerte geschlagene 5 Minuten bis ich ihn für mich entscheiden konnte. Und da kommen wir direkt zum nächsten Punkt. Kein Anderes Spiel schafft es dermaßen gut sich über einen geschlagenen Feind zu freuen als die Soul's Reihe. Wahnsinn.

Fazit:
ich weiß ich habe mich mehr als kurz gefasst und bin nichtmal auf die Hälfte der Punkte eingegangen, die vlt. für eine Rezension vonnöten ist. Doch dies reicht bereits. Ich denke das RPG Freunde hier ebenfalls einen guten Kauf tätigen, doch auch Spieler anderer Genere sollten einen Blick riskieren. Zwar ist dieses Spiel an manchen Stellen echt nicht leicht doch bleibt es immer fair. Es weiß zu motivieren und viel wichtiger: Es ist ein Spiel was man Spielt. Keines was einem alle 5 Minuten mit einem Script unterbricht oder dir Grausame KI vor die Nase hält. Es ist ein Abenteuer was jeder mal erlebt haben sollte
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am 6. Mai 2013
Ich war lange am Überlegen ob ich zu greifen soll... Lange, weil ich abgeschreckt vom Schwierigkeitsgrad war und nur zu gut weiß, dass ich mich SEHR aufregen kann. Die Neugier hat dann aber doch gesiegt und ich bin hin und weg von Demon's Souls. Ich möchte bewusst nicht wieder tiefer auf alles eingehen, eher nur meine Eindrücke aus dem Single-Player schweifen lassen.

Zu Beginn darf man sich einen fast schon obligatorischen Avatar erstellen. Vom Prinzip ist das Aussehen hier egal, denn Schönheiten sind nicht anzutreffen und irgendwann hat man eh überall eine Rüstung, die alle äußeren Merkmale von der erstellten Figur verdeckt. Interessant sind aber die hintergründigen Eigenschaften und die wirken sich doch recht enorm aus. Man wählt eine der doch recht umfangreichen Klassen aus und startet demnach mit unterschiedlichen Statistiken in Magie, Abwehr, Kraft, etc. Zwar kann man sich im späteren Verlauf auch aus einem Krieger einen Magier basteln, aber die kleinen, trotzdem feinen Unterschiede bleiben immer klar ersichtlich. Es kann also gut und gerne vorkommen dass man am Ende mehr als nur einen Avatar erstellt hat.

Dann betritt man auch schon die wunderschön düstere Welt von Demon's Souls. In einem kurzen Tutorial werden die wichtigsten Schritte erklärt, die Feinheiten der doch recht ansprechenden Steuerung gehen aber erst nach einiger Zeit gut über und wissen zu gefallen. Auch wird man im Tutorial schnell mit dem permanenten Wegbegleiter konfrontiert - Freund Hein, oder auch "Tod" wie man ihn bei uns eher kennen dürfte. Keine Panik, gehört zum Spiel und auch zum Tutorial.

Nach dem ersten Bildschirmtod wird das ganze Gameplay um die "Demon's Souls", also die titelgebenden Seelen erklärt und auch was es mit dem Tod so auf sich hat. SCHÖN, denn so ist eben dieser Aspekt nicht einfach nur da um zu ärgern, sondern wirklich vernünftig mit in die Story integriert. Auch der Nexus, eine Art Levelauswahl, wird hier doch recht sinnvoll erörtert. Hut ab, das hätte ich wirklich nicht erwartet.

Betritt man dann das erste Level erfährt man den Grund für den doch recht großen Anklang an "Dmeon's Souls". Ich kann ja nur für mich sprechen, aber die ganze Atmosphäre ist bombastisch und recht authentisch - soweit ich das beurteilen kann - in einem Mittelalter-Setting angesiedelt, das sehr realistisch daherkommt. Realistisch? Okay, über Drachen und Zombies darf man streiten, aber für ein japanisches Spiel ist das europäische Mittelalter, was es hier zu bestaunen gibt, wirklich sehr genial getroffen. Die Burgen, Ruinen und Verliese kommen zum Großteil schon sehr nah an das, was man sich so besichtigen kann und für mich zeigen diese auch - Drachen und so abgesehen - wie düster es damals in solchen Gemäuern gewesen ist. Ich war vielleicht nicht in allen Burgen und Ruinen Europas, aber so in etwa hab eich mir es zumindest schon gedacht. Da kommt die Kälte, die man in solchen Mauern teils erfahren hat, von selbst hoch...
Aber auch das Gameplay selbst, also das Kämpfen, folgt einem doch recht realistischem Gedankengang. Es fängt damit an, dass ein Drache mit nur einem Schlag töten kann, was bei genauer Überlegung schon Sinn macht. Und auch die Rüstung und Utensilien die man trägt wirkt sich auf das Gameplay aus. Man wird zum Beispiel merkbar langsamer, kommt schneller aus der Puste...

Das Sterben selbst ist dann natürlich auch so eine Sache. Eigentlich tragt man immer selbst an dem Bildschirmtod Schuld. Wer losrennt, nicht beobachtet, denkt, ... der wird oft in diesen Genuss kommen. Und der kann schmerzhaft sein, denn alle bis dahin erspielten Seelen (diese sind Erfahrungspunkte und Geld) sind erstmal WEG. Wer erneut bis zu dem Punkt seines Ablebens kämpfen kann und sein dort befindliches Blut berührt, der kann die Seelen wieder bekommen, aber nur, wenn er auf dem Weg dorthin nicht nochmal stirbt. Es gilt nämlich immer nur die Blutlache des letzten Ablebens.

Natürlich bin ich auch gestorben. Gestorben, weil ich keine Ahnung hatte was ich da genau mache... Weil ich unvorbereitet war, oder weil ich gerade dachte "Hey, du hast einen Lauf und kannst bestimmt noch mehr Seelen sammeln", aber genau das wird bestraft und demnach kann ich Demon's Souls NICHT als schwer bezeichnen, sondern als fordernd und als Erlebnis!

Auch möchte ich sagen, dass das Spiel sehr wohl etwas für Gelegenheitsspieler ist.Was ist denn bitte ein Gelegenheitsspieler? Im Grunde ist jeder, der einem Job nachgeht ein solcher Gelegenheitsspieler, weil er nicht jeden Tag spielen kann, schon gar nicht jeden Tag mehrere Stunden. ABER: ich kann Demon's Souls auch so spielen. Bin ich halt vielleicht nur einmal die Woche in dieser fantastischen Welt unterwegs und lasse die Rüstungen eine Stunde rasseln. Komme ich halt nicht innerhalb von ein oder zwei Tagen bis zum Abspann. SO WHAT? Anders als bei anderen Spielen hat man hier zumindest selbst bei kleinen Gegnern immer ein Gefühl von Erfolg und wenn man in kleinen Happen loszieht, dann lernt man nach und nach die Level auswendig, die Bewegungen der Gegner... Eben genau das, was wichtig ist bei Demon's Souls.

Grafisch kann man sich jetzt darüber auseinandersetzen ob es gut oder schlecht ist. So gesehen sieht's schon hübsch aus, aber etwas karg. Passt aber zum Setting und das bringt's damit auch recht real rüber. In Burgen stand nicht so viel Zeug herum (soweit ich das beurteilen kann - ist ja kein Schloss). Die Rüstungen und Gegner sehen allesamt verdammt gut aus, nur bei extremen Nahaufnahmen wird's etwas verwaschen.
Musikalisch hält man sich angenehm zurück, die wenigen Stücke sind okay aber nicht so mein Fall. Die Sounds, sowohl Stöhnen von Gefangenen, Glockengeläut, Wind dann schon eher. Die Sprache ist auch fantastisch altertümlich gehalten und die Sprecher (Englisch) bekommen das sehr gut rüber!

Wie gesagt, ich will keinen Roman verfassen, daher sei zum Abschluss gesagt: Ich würde mich freuen, wenn meine Begeisterung im Text zu erkennen ist und sich der eine oder andere Käufer dann an's Herz fasst und dem Spiel auch eine Chance gibt. Ja, es ist eigen und es wird nicht jedem Spieler gefallen, aber mich hat's wirklich ordentlich in seinen Bann gezogen. Online habe ich es noch nicht gespielt, werde ich wohl auch nicht machen... Aber das ist GUT! Ein Spiel, das doch auf Online ausgelegt ist, aber im Singleplayer funktioniert...! Viele schaffen das nicht!

Für mich hat sich hier wirklich der "Geheimtipp" erfüllt und ich liebäugel schon mit dem zweiten und dann auch noch dritten Teil!
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am 13. August 2011
Ich besitze "Demons's Souls" seit nunmehr 2 Wochen und habe es bis jetzt auch exzessiv gespielt. Was soll ich sagen??
Ein klarer Pluspunkt ist für mich unter anderem die Waffen-, Rüstungs-, und sonstige Gegenstandsvielfalt. Das Design der Levels geht absolut in Ordnung und auch die Atmosphäre und der Sound stimmen. Die Steuerung geht nach anfänglichem Erstaunen über viele Tastenbelegungen auch einigermaßen leicht von der Hand. Trotz alledem nur 3 "mickrige" Sterne, wie das?
Nun ja, wenn man sich andere Rezensionen über das Spiel schon durchgelesen hat, erscheint es logisch: der unfassbare Schwierigkeitsgrad. Mal abgesehen von einer, meiner Meinung nach, etwas uninspirierten Story wurmt mich dieser nämlich in eklatantem Ausmaße. Ich habe mir, aufgrund meines bestehenden Vorwissens über den Schwierigkeitsgrad, den Spaß gemacht, meine bisherigen Tode mitzunotieren. Es waren 132(!) und sicher mindestens 30.000 verlorene Seelen, wenn nicht weit mehr. Irgendwann hatte ich es auch aufgegeben mich wieder auf die Jagd nach meinen verlorenen Seelen zu machen, da ich entweder schon weit davor starb und somit eine Wiederaneignung zunichte gemacht wurde oder ich kurz davor von genau demselben Gegner wieder erbarmungslos niedergestreckt wurde. Ohne eine perfekte Mischung aus Abwehr und Angriff hat man selbst bei kleinen Gegnern nichts zu lachen, geschweige denn bei Gegnern, die fähig sind sich zu heilen und einen mit einem einzigen Hieb töten können. So habe ich insgesamt bis jetzt zwei (aufgrund der Anzahl) lächerliche Teilabschnitte geschafft. Demjenigen, der in seiner eigenen Rezension das Freischalten von Abkürzungen positiv erwähnte, kann ich natürlich nur beipflichten, aber so weit muss man auch erst einmal kommen und ein Zuckerschlecken ist auch das beileibe nicht. So ging der anfänglich Spielspaß schließlich unumgänglich baden.
Alles in allem war ich zum Schluss hin fast nur noch durchgehend frustriert und wütend, obwohl ich an und für sich ein sehr frustresistenter Gamer bin. Eine wirkliche Kaufempfehlung kann man hier eigentlich nur Menschen geben, die eine immense Herausforderung suchen und hunderte Tode wimpernzuckend wegstecken können; ansonsten würde ich von einem vorzeitigen Kauf, ohne es angespielt zu haben, abraten.
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am 5. September 2011
Demon's Souls ist ein fast unvergleichbares Rollenspiel das sich von allen anderen Rollenspielen abhebt. Es ist düster, böse, unberechenbar und tückisch, dadurch für Anfänger sehr unangenehm zu spielen. Es fördert dein Reaktionsvermögen, taktisches Denken und stellt dich auf eine noch nie da gewesene Geduldsprobe. Ein einfaches Durchrennen in den Abschnitten ohne die Konsequenzen davonzutragen gibt es bei Demon's Souls nicht. An jeder Ecke lauert das Böse, das dir den Verstand rauben will. Es zieht dich in seinen Bann, auch wenn du denkst du kannst nicht mehr, willst du weiter in die Welt vordringen um dich der Gefahr zu stellen. In anderen Worten, es macht süchtig!

Anfänger sollten sich an jeden Abschnitt in Demon's Souls herantasten um das unvermeidbare hinauszuzögern, denn kleine Unaufmerksamkeiten, unterschätzen des Gegners oder falsches Equipment oft mit dem Tod und Verlust der Seelen - die als Währung zählen - bezahlt werden. Aber lass dich nicht provozieren und bleib standhaft, auch wenn du viele Seelen verlierst, irgendwann zahlt es sich aus.*g* Ärger dich nicht über das Speichersystem und fehlende Level-Karten, es ist genau richtig. Es zwingt dich alles zu perfektionieren und ist deshalb für Perfektionisten besonders süchtig machend.*g* Es gibt zwar keine Speicherfunktion, dafür wird bei jeder Tätigkeit die du ausfürhst automatisch gespeichert, ähnlich wie in Online-Spielen. Geschehnisse kannst du nicht rückgängig machen, das spornt aber an mit der selben Figur noch mal durchzuspielen. Was du im ersten Durchlauf falsch gemacht hast, kannst du im zweiten richtig machen. Die Seelenstufe und das ganze Equipment des Charakters bleiben nach Beendigung des Spiels bestehen und der Schwierigkeitsgrad erhöht sich für die weiteren Durchläufe ernorm.

In anderen Worten, das Spiel ist anfangs überraschend schwer und macht einen wahnsinnig. Das legt sich mit der Zeit und wenn man es verstanden hat, fängt es an richtig viel Spaß zu machen. Ich kann Demon's Souls eigentlich jedem empfehlen. Gelegenheitsspieler sollten vielleicht nicht zu Demon's Souls greifen, denn es macht süchtig und ist zeitraubend.

Die Grafik und Sound sind beängstigend und bedrückend, so still und angespannt dass man sich beim spielen oft unwohl fühlt. Vergleichbar mit Resident Evil und Silent Hill damals auf der PS one.
Ich bin ein Grafikfetischist, deshalb könnte die Grafik für mich detailreicher sein, z.B. so wie in The Witcher 2".*g*
Sonst ist die Grafik wie schon erwähnt sehr passend.

Der Online-Modus macht viel Spaß, man kann am Boden Nachrichten hinterlassen und sich Tode anderer Spieler anschauen. Man kann andere Spieler zu sich rufen oder sich in andere Welten rufen lassen um zu helfen. Das Einzige was ich am Online-Modus nicht gut finde ist, dass ein Spieler ohne mich zu fragen in meine Welt eindringen kann um mich zu töten. Eine PVP-Anfrage die es erlaubt oder eben nicht wäre die Lösung. Gerade für Anfänger ist es ärgerlich wenn man mitten im Kampf von einem Spieler angegriffen wird der noch dazu besser ausgerüstet ist. Mir wäre lieber selber entscheiden zu können ob ich gerade für ein Duell bereit bin oder nicht.

Leider ist Demon's Souls" nicht immer fair wie es viele behaupten.
1. Gegner/Bosse können einen durch die Wand und andere Objekte treffen.
2. Gegner können, im Gegensatz zum Spieler, draufhauen ohne Pause zu machen.
3. Alle Geschossarten wie z.B. Pfeile oder Zauber des Gegners wechseln ihre Richtung bzw. fliegen einen Bogen sobald man sich bewegt. Das heißt, man wird getroffen obwohl man einen Schritt nach rechts oder links gemacht hat. Man muss schon mehrere Schritte oder eine Rolle machen wenn man nicht getroffen werden will.
4. Oft ist es so (meistens bei den harten Gegnern oder Bossen gut zu beobachten) dass der Gegner, obwohl er seinen harten Schlag auf einen Punkt konzentriert, sich plötzlich um ~360° drehen und einen trotz mehreren Rollen (ausweichen) treffen kann.

Das wirkt meiner Meinung nach unrealistisch und ist unfair.

Nichtsdestotrotz ist "DemonŽs Souls" einfach nur Hammer und macht echt viel Spaß.
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am 18. Februar 2015
Wer DS1 und DS2 bereits gemeistert hat, der sollte auch mal diesen sehr 'urzeitlichen', ersten Souls-Titel spielen. Man merkt natürlich deutlich und an sehr vielen Stellen, woher das Design von Dark Souls 1 stammt und fühlt sich irgendwie wie durch eine Zeitmaschine von Dark Souls 2 in eine ältere Zeitepoche zurückversetzt. Eine andere, exklusive PS3-Engine für Grafik und Gameplay, genauso gut und präzise wie gewohnt, Grafikstil ist eher wie in DS1, sogar noch erdiger, 'rotziger' und verwaschener als im etwas steril wirkenden DS2. Das sorgt für viel mehr Atmosphäre!

Ich wappnete mich für ein weiteres, bockschweres Abenteuer und wurde angenehm überrascht! Demon's Souls ist definitiv um einiges leichter als seine beiden Nachfolger. Viele Bosse kann man bereits beim ersten mal plätten (in Würde bitte ;) und die Frustrate hält sich durch die wenigeren Tode, dafür umso schnelleren Erfolge, in Grenzen. Haha, aber einfach ist es dadurch ganz bestimmt nicht... wer die Vorgänger kennt, weiß halt einfach, welche Fehler man generell nicht machen sollte, kann schon gut kämpfen und weiß auch, dass es manchmal besser ist doch lieber in eine andere Richtung zu gehen. ;) Dickköpfe können da unter Umständen völlig gefrustet zu Grunde gehen, hihihi. Es gibt Abschnitte und Bosse, die sind recht knackig und man beißt einige Male wutentbrannt ins Gras und flucht rum (also ich halt), durch allerlei Emotionen geht's auch diesmal wieder. Aber in Summe kommt man zügig voran und kann alles überwiegend genießen. Auch Abkürzungen und so gibt's zu fast jedem Boss zu entdecken.

Steuerung, Menüaufbau und Bedienung, fast alles bekannt, es kann gleich losgehen. Der Multiplayer ist anders gemacht, sehr interessant, leidet aber deutlich unter den halt mittlerweile sehr wenigen Spielern, von denen dann auch nur wenige wohl Online sind. Ist aber irgendwie egal, da man die Bosse sowieso im Alleingang gut überwältigen kann. Auch der Aufbau der Spielwelt und Levels ist anders, strukturierter und man weiß eigentlich immer wo man gerade ist oder hingehen muss. Auch ist der Umfang des gesamten Spiels weniger, fand ich aber garnicht störend, eher angenehm, da man's ja sowieso nur 'antesten' will.

Vom Stil her ist es etwas wie 'Shadow Of The Colossus', sehr monumental und steinalt, auch fette Gruften, Sumpflandschaften, MegaFelsen, natürlich auch Burgen und bizarre Gebäudestrukturen. Also mir hat's prima gefallen, viel lebendiger und organischer wirkend als wie bei DS2. Und auch hier gibt es zahlreiche Charaktere, die in allen möglichen und unmöglichen Positionen plötzlich auftauchen (können) oder andere Events, die man bewusst oder unbewusst in der Welt mit Konsequenzen auslösen kann. Genauso verschwurbelt und verschachtelt wie die aktuellen Titel und ein zweiter Durchgang lädt direkt nach dem Durchspielen ein, da das Ende so plötzlich kommt und schon im NG+ steht, obwohl man noch so einige Dinge erledigen wollte. Von diversen Charakter-Events gibt's auch in Demon's Souls wieder so einige!

Wem das ganze Souls-Design und Gameplay nicht gefällt, dem wird auch das hier nicht zusagen. Den Abenteurern aber, denen es gefällt, mit hohem Risiko zu entdecken, mit wütenden 'Verlusten' klar zu kommen und zutiefst befriedigende Siege feiern zu dürfen, denen wird wiederum eine emotional sehr tiefgehende Spiele-Erfahrung als Belohnung winken. "Möget Ihr Euch im Kampfe üben und Euch selbst erfahren!" ;)
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am 9. August 2011
Hab im Vorfeld sehr viele Meinungen zu Demon's Souls gehört und gelesen. Hier meine eigenen Eindrücke:

Grafik/Sound:

Die Grafik finde ich zweckmäßig und in Ordnung. Keine besonderen Schwächen, aber auch keine Stärken. Im Vergleich zu Grafikbomben ist die Grafik allerdings nur mittelmäßig. Der Sound sieht schon besser aus. Er ist sehr atmosphärisch, direktional und einfach gut gelungen. Die Technik ist also durchweg gelungen.

Spieldesign/Gameplay/Steuerung:

Im Vorfeld habt ihr bestimmt schon sehr viel über den Schwierigkeitsgrad des Spiels gehört. Und es stimmt. Das Spiel ist schwierig bis bockschwer. Man kann nicht frei speichern. Es gibt nur wenige "Speicherpunkte". Beim Ableben des Heldenlebens verliert man sämtliche Seelen (sozusagen die Währung des Spiels, mit denen man auch seine Charakterlevel erhöht) und fängt beim letzten Speicherpunkt von vorne an. Das kann ganz schön nervig werden, wenn man gerade beim Bossgegner sein Leben verliert, und dann den ganzen Level noch mal spielen kann. Man kann jedoch im Spiel Abkürzungen freischalten, wodurch die Laufwege verkürzt werden. Nach dem Ableben ist man allerdings nicht wieder normal, sonder man spielt in der sog. Seelenform weiter, wodurch man nur noch die hälfte seiner Hitpoints hat. Das ist sehr gewöhnungsbedürftig und so kein Standart.

Die meisten Gegner, insbesondere die Bossgegner haben individuelle Stärken und Schwächen. Man muss also erst mal herausfinden, welchen Gegner man am besten mit welcher Waffe, etc. erledigt. Es gilt insb. bei den Bossen, die jeweilige Schwachstelle und/oder richtige Taktik für den Kampf zu finden, sonst sieht man kein Land. Hier ist ohne fremde Hilfe viel Trial & Error gefragt. Eine gewisse Frustresistenz ist also Voraussetzung, damit man mit Demon's Souls etwas anfangen kann.

Der Schwierigkeitsgrad liegt aber nicht nur am eigentlichen Schwierigkeitsgrad des Spiels, sondern auch daran, dass einem Demon's Souls nicht wirklich helfend unter die Arme greift. Der Einstieg gestaltet sich äußerst zäh. Das Tutorial erklärt nur die grundsätzliche Steuerung, mehr nicht. Man fühlt sich relativ schnell alleine gelassen, zumal es auch keine Karte, Checkpoints oder ähnliche Markierungen gibt, was man als nächstes zu machen hat. Es gibt somit keine richtigen Quests, wie sonst RPG-üblich, sondern nur einzelne Welten, die man zwar frei begehen kann, jedoch ist da das vorankommen auch von bestimmten Voraussetzungen abhängig. Auch die Storry ist in Demon's Souls eigentlich ehr schmückendes Beiwerk. Also eigentlich wehr unüblich für ein Rollenspiel. Im Übrigen macht Demon's Souls was das Spieldesign angeht, sehr viel anders wie übliche Rollenspiele.

Die Mechanik dahinter funktioniert aber tadellos, wenn man sie erst mal einigermaßen verinnerlicht hat. Die Steuerung funktioniert, ist jedoch etwas gewöhnungsbedürftig, insbesondere in den Menüs.

Die harte Spielarbeit lohnt sich jedoch. Nach ein paar Std. ist man mit dem Spiel vertraut. Und dann entfaltet das Spiel auch sein ganzes Potenzial.

Die größte Stärke des Spiels ist die völlig freie Charakterentwicklung. Man ist an keine Klassen oder Beschränkungen gebunden. Man kann seinen Charakter völlig frei in die gewünschte Richtung entwickeln. Dadurch kann man auch seine individuelle Ausrüstung so gestalten, wie man es wünscht. Waffen lassen sich zudem in verschiedene Richtungen aufleveln, was dem Spiel auch noch eine gute Portion Sammlerleidenschaft zukommen lässt. Man wird trotz allen ablebens glänzend motiviert, um immer weiter zu spielen. Die Levels sind auch recht abwechslungsreich gestaltet und sogar recht atmosphärisch. Die Bossgegner sind ebenfalls gut gelungen, was das Design angeht. Man hat nie das Gefühl, hier einfach nur einen Standart abzugraßen, sondern wird immer neu überrascht.

Fazit:

Schafft man den Einstieg, wird man mit einem unglaublich motvierenden, intensiven und tollen Spielerlebnis belohnt. Durch den enormen Schwierigkeitsgrad spielt sich das Spiel einfach anders als der übliche Genre-Standart. Man muss überlegen und seine Handlungen schon etwas planen, und einfach ausprobieren, wie und wo man am besten weiterkommt. Das Spiel ist zudem sehr taktisch, wo hier das Wort Taktik auch durchaus wörtlich zu nehmen ist. Ich bin trotz des enormen Schwierigkeitsgrades und des daraus entstehenden Frusts völlig begeistert vom Spiel. Das beste RPG für Core Gamer seit langem. Die Mühe lohnt sich! Klare Kaufempfehlung! Nur Gelegenheitsspieler und Leute, die keinen Frust bei Spielen haben möchten, machen am besten einen weiten Bogen um Demon's Souls.
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am 3. August 2012
Demons Souls ist für mich das beste Action RPG das es gibt!
Das Spiel ist aber auch das Schwerste Spiel das es gibt!
Auch die Atmosphäre ist verdammt Schaurig und Düster die ganzen Welten unterscheiden sich zwar, aber sie sind trotzdem alle Düster
was den Gothic Look nur verstärkt! Durch den Schwierigkeitsgrad wirkt das ganze Spiel manchmal wie ein Arcade Survival Dungeon Spiel weil genau wie
zu alten SNES Zeiten man ganz von Anfang einer Welt anfangen muss wenn Mann gestorben ist! Und man wird sterben wieder und wieder ;)
Allerdings nicht weil das Spiel Unfair ist Nein! Sondern weil man einfach noch zu unerfahren ist und einfach mal drauflos Stürmt oder nicht Aufpasst!
Man muss schon richtig Lernen wie sich die Gegner verhalten wo sie stehen und Angreifen wo die Fallen sind und dann hat man auch bessere Chancen es zu meistern!
Besonders bei den Boss Kämpfen regt man sich auf wenn man stirbt da man dann natürlich wieder alles von vorne machen muss. Aber jedes Mal wenn man dann einen Harten Boss besiegt ist die Freude umso größer! Story Technisch sollte man bei Demons Souls nicht zu viel erwarten da man eigentlich recht wenig von der Story mitbekommt und auch so ist sie ziemlich dünn. Aber das macht nichts weil man eh immer damit beschäftigt ist zu überleben! Am Anfang des Spiels erstellt man sich einen Charakter und sucht sich eine klasse aus, ich bevorzuge den Ritter da er eine sehr gute Abwehr hat und auch sehr gut austeilen kann! Grafisch macht Demons Souls einiges her
es sieht im Gesamteindruck einfach klasse aus und auch viel besser als in den Internet Videos! Sehr gut gelungen ist auch die Soundkulisse!

Fazit: Demons Souls ist ein Bockschweres Spiel entweder man liebt oder hasst es!
Leute die mehr in die Casual Richtung gehen (was keine Beleidigung sein soll, habe selber viele Casual Games) sollten lieber einen Bogen darum machen oder es sich ausleihen oder lieber bei spielen wie Sonic bleiben! Spieler die eine Herausforderung suchen werden in Demons Souls ihren Meister finden ;)
Aber immer daran denken man kann alles schaffen!
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am 17. Mai 2011
Ich habe lange überlebt, ob ich mir Demon's Souls (DS) überhaupt kaufe, da ich so viel über den hohen Schwierigkeitsgrad gelesen hatte und ich mich zwar für einen relativ guten Spieler, definitiv aber für keinen Hardcore-Zocker halte. Um es vorweg zu nehmen: DS ist wirklich sehr schwierig, aber kein Albtraum und zu 99% fair!

Generell kommt mir DS wie eine Mischung aus Monster Hunter (PS2, PSP, Wii) und Infinity Blade (iOS) vor. Man hat eine zentrale Anlaufstelle (Nexus), von der man in die einzelnen Welten reisen kann, um dort verschiedene Rohstoffe zu farmen und am Ende einen Boss zu erlegen. Insgesamt gibt es fünf Welten mit normalerweise drei Abschnitten pro Welt (die erste Welt hat vier). Unter DS-Spielern bezeichnet man jeden Abschnitt als Level. Der erste Abschnitt der ersten Welt heißt dann also 1-1, währenddessen der dritte Abschnitt der vierten Welt 4-3 wäre. Somit hat man insgesamt 16 Level, bevor man das Spiel das erste Mal durchgespielt hat. Allerdings baut das Spiel von Anfang an darauf auf, es mehrere Male durchzuspielen (das bezeichnet man dann als NG+ = New Game + bzw. NG++ usw.). Ich selbst habe erst vor sehr kurzer Zeit angefangen und bin immer noch im NG-Modus.

Die Story ist nicht gerade tief oder spektakulär und kann komplett vernachlässigt werden. Jedoch kommt es bei dieser Art Spiel auch wirklich nicht auf die Story an. Ich möchte nur Leute vorwarnen, die eine Story a la Dragon Age etc. erwarten.

Das kurze Tutorial-Level am Anfang zeigt schon sehr deutlich, wie der spätere Spielverlauf aussehen wird: hart und erbarmungslos :)! Es ist zwar locker zu schaffen, aber man kann nicht einfach mal so auf einen Gegner zustürmen und irgendwelche Tasten drücken, um lebend vorbeizukommen. Bei DS ist Raffinesse, Geduld und Können gefragt. Oft muß man ausweichen, parieren, blocken und dann erst zuschlagen, um gleich danach wieder respektvollen Abstand zum Gegner zu nehmen. Es gibt nur sehr wenige Gegnertypen, die als Kanonenfutter bezeichnet werden können. Und selbst die können einen mit ein, zwei Schlägen den Gar aus machen, wenn man nicht aufpasst! Der eigene Spielertod ist ein Element in DS, mit dem man sich sehr schnell anfreunden und abfinden sollte, denn er kommt sehr häufig! Bereits am Ende des Tutorial-Levels trifft man auf einen Boss, den man eigentlich nicht besiegen kann. Man soll also sterben, um in Geistform im Nexus aufzuwachen und das eigentliche Abenteuer zu beginnen.
Obwohl man im Verlauf des Spiels sehr häufig stirbt und es an manchen Stellen wirklich sehr hart sein kann, macht es trotzdem in 99% der Fälle tierisch Spaß :)! Zum einen liegt das an der überaus präzisen Steuerung und zum anderen an der Fairness des Spiels. Fast immer ist man selbst schuld, wenn man stirbt, weil man übermütig wurde, zu hektisch war oder seinen Gegner nicht genügend studiert hat. Sobald man seinen Gegner und dessen Angriffsmuster jedoch kennt und sich konzentriert, besiegt man diesen auch in Geistform und den Einschränkungen, die damit verbunden sind.

In Geistform hat man standardmäßig übrigens nur 50% seiner maximalen Lebensenergie, was den Spielverlauf noch einmal erschwert! Um wieder zurück in seine menschliche Form zu kommen, muß man entweder einen Endboss erledigen, einem anderen Spieler helfen seinen Endboss zu erledigen oder mit Hilfe eines speziellen Items zurücktransformieren. Glücklicherweise gibt es bereits in Level 1-1 einen Ring (Cling Ring), der die maximale Lebensenergie in Geistform auf 75% erhöht.

Ein großer Vorteil an DS ist die spielerische Freiheit. Man kann prinzipiell wählen in welcher Reihenfolge man die Level abarbeiten möchte. Man muß also nicht zunächst die erste Welt komplett abschließen, um in die zweite zu gelangen. Ich habe sogar mal gelesen, daß die empfohlene Reihenfolge wie folgt lautet: 1-1, 2-1, 3-1, 4-1, 5-1. Ich persönlich bin stattdessen folgendermaßen vorgegangen: 1-1, 1-2, 2-1, 5-1, 3-1, aber das kann jeder wirklich halten, wie er möchte.

Bevor man beginnt, kann man sich eine Startklasse aussuchen. Jede Startklasse hat unterschiedlich verteilte Attribute, Fähigkeiten, Rüstung und Waffen, jedoch kann man jede Klasse mit der Zeit beliebig anpassen. Merkt man also mit der Zeit, daß man zwar einen klassischen Nahkämpfer gewählt hat, jedoch lieber mit Magie hantieren möchte, kann man das machen, indem man die Attribute dementsprechend hochlevelt. Man ist demnach niemals in seiner Rolle gefangen, es macht nur mehr Sinn sich von Anfang an darüber im Klaren zu sein, welcher Spieltyp man ist und die Klassen dementsprechend auszusuchen.

Hierzu kommt auch gleich der absolut größte Schwachpunkt des Spiels und der Grund, warum ich DS nur 4 von 5 Sternen gebe. Die Klassenbalance ist leider total schlecht umgesetzt worden und äußerst unfair! Nahkampfklassen haben es im Vergleich zu Fernkampfklassen (besonders Fernkämpfer, die Magie einsetzen) erheblich schwieriger durch's Spiel zu kommen. Bereits beim Endboss von 1-1 merkt man, wie viel einfacher dieser ist, wenn man Magie einsetzt. Zunächst wählte ich die Temple Knight Klasse wegen des coolen Aussehens, der schweren Rüstung und der Nahkampffähigkeiten... Fehlentscheidung! Der Endboss ist zwar wirklich nicht schwer, aber sehr langwierig, wenn man nur Nahkampfwaffen zur Verfügung hat. Zum Testen erstellte ich dann noch eine Royalty, die über einen guten Angriffszauber verfügt und machte innerhalb kürzester Zeit kurzen Prozess mit dem Endgegner.
Noch viel deutlicher ist es beim Endboss von 2-1! Durch einen Trick, kann man diesen mittels Magie so dermaßen einfach legen, daß das Spiel schon fast an Spielspaß verliert ;)! Als Nahkämpfer bricht man sich hier einen ab und kann schon mal die Lust verlieren.
Mein Tipp bei der Klassenwahl lautet also: wählt Royalty und paßt sie dann so an, wie ihr eigentlich spielen möchtet! Wirklich sehr schade, da ich kein Fan von Magie und Fernwaffen bin und mich lieber ganz auf den Nahkampf konzentriert hätte.

Fazit: Obwohl das Spiel teilweise sehr schwer ist, macht es enormen Spaß! Das Leveldesign ist hervorragend, die Grafik düster und eindrucksvoll, der Sound beeindruckend und furchteinflößend, die Atmosphäre genial und die Rollenspielelemente und Action super! Gelegenheitsspieler müssen jedoch wohl oder übel einen großen Bogen um DS machen, da man nicht mal eben für eine Stunde oder so locker spielen kann, um sich die Zeit zu vertreiben. Für DS sollte man mind. zwei Stunden am Stück einrichten, damit man überhaupt was schafft... und das ist noch recht wenig! Für Spieler, die beweisen wollen wie Hardcore sie sind, ist DS der Benchmark schlechthin und eine absolute Kaufempfehlung :)!
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am 19. Juni 2013
So würde ich Demons Souls mit drei Wörtern beschreiben.
Lange habe ich gewartet da ich nur zu oft gelesen habe wie schwer es sein soll und wie unfair bla bla..
Da ich Devil May Cry 3 auf Dante must Die durchgespielt habe (DAS ist schwer! ;)) habe ich mich letzendlich an Demons souls getraut und wurde teils positiv überrascht, teils ist es genauso wie ich es mir gedacht habe.

Das Game ist nämlich keinesfalls ZU schwer, unfair oder sonst was, alle Tode die ihr erleidet habt ihr euch nämlich selbst zuzuschreiben, da ihr entweder nur auf den Feind zulauft und draufhaut oder nicht konzentriert spielt und genau das bemerkt man nach einiger Zeit.

Wenn man nämlich konzentriert, immer mit dem Schild oben langsam ein Level bestreitet und die Feinde studiert, Stück für Stück (lasst euch Zeit, die habt ihr doch) werdet ihr immer mehr das System der Gegner begreifen. Ihr könnt parieren, dh. wenn ihr im richtigen Augenblick L2 drückt haut euer Charakter den Angriff des Feindes weg und ihr könnt ihn exekutieren, oder mit den richtigen Waffen und Techniken spielt (in Gängen kurze Schwerter, bei vielen Gegnern lange große Waffen) habt ihr es nämlich viel leichter die Level zu schaffen. Als Beispiel, Level 1-1. Anfangs immer draufgegangen, viel Leben verloren usw. aber jetzt nach 20 stunden Spielzeit mache ich das Level locker, pariere alle Feinde und verliere nichtmal die Hälfte meines Lebens, besser noch, ich schaffe Level 1-1, 1-2 und 1-3 ohne nur einmal zu sterben! ;) Warum? Ganz einfach, weil man Skills aufbaut ..

Zu den verloreren Seelen. Ohoho ich werde nie vergessen wie ich anfangs ausgerasstet bin wenn ich all meine Seelen verloren habe und von vorne anfangen musste mit dem (noch) schwachen Charakter, aber nach jedem Tod dachte ich mir "gib nicht auf, gib nicht auf" bis ich irgendwann merkte das ich selbstverschuldet gestorben bin da ich nie richtig aufgepasst habe und nur halbherzig gespielt habe, als ich dies änderte lief alles geschmiert, klar stirbt man weiterhin nen haufen Tode, aber man wird schnell merken, das gehört dazu, sonst würde das Spiel seinen Glanz verlieren und außerdem bauen sich eure Skills und Charaktere immer weiter aus.

Mich hat Demons Souls süchtig gemacht und ich zocke es immernoch so wie am ersten Tag, der Reiz dabei ist das man nicht für jeden popligen Gegner mit Seelen belohnt wird und das das Charakter ausbauen hier WIRKLICH sinn macht, ihr fühlt nämlich nach zb. jeder Kondition Erhöhung das euer Charakter sich einfach anders spielt und ihr mehr taktische Möglichkeiten habt zb. verliert ihr beim Schlagen Kondition, ist diese hoch genug könnt ihr statt 4 Hieben 5 machen, kliengt zwar nicht wie die Welt, bei Demons Souls bedeutet dies aber überleben!

Somit holt es euch, zockt es! Ja immernoch, auch 2013, denn dieses Spiel ist Zeitlos!
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