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304 von 353 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für die Generation "RTL", "Bild" oder "The Fast & The Hirnlos"...
Hallo Filmfreunde!

Nachdem ich mich durch einige der Rezensionen "gekämpft" habe, muss ich auch mal wieder meinen Senf zu einem Film beisteuern...

Es ist mittlerweile ein paar Wochen her, dass ich den hervorragenden "Valhalla Rising" mit dem großartigen Mads Mikkelsen gesehen habe, also habe ich genügend "Distanz" für eine...
Veröffentlicht am 22. Juni 2011 von Sancho Pansa

versus
27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen BLURAY- Rezension - Visuell enttäuschender wie beeindruckender Psychotrip
Cave: Wer auf den 13. Krieger, Braveheart, Outlander oder ähnliche Wikingerfilme abfährt und ähnliches erwartet, der sei deutlich (!!!) gewarnt. "Valhalla Rising" entspricht eher einem Arthaus- als einem Action-Film. In Anlehnung an Werner Herzogs "Aguirre - der Zorn Gottes" könnte man vorliegendes Werk auch als "One-Eye - der Zorn des Teufels"...
Veröffentlicht am 22. Mai 2010 von EHZ


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304 von 353 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für die Generation "RTL", "Bild" oder "The Fast & The Hirnlos"..., 22. Juni 2011
Von 
Sancho Pansa "Hörspiel-Fan" (Aachen, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Walhalla Rising (Uncut) (DVD)
Hallo Filmfreunde!

Nachdem ich mich durch einige der Rezensionen "gekämpft" habe, muss ich auch mal wieder meinen Senf zu einem Film beisteuern...

Es ist mittlerweile ein paar Wochen her, dass ich den hervorragenden "Valhalla Rising" mit dem großartigen Mads Mikkelsen gesehen habe, also habe ich genügend "Distanz" für eine möglichst objektive Rezension dieses Titels, insbesondere einiger angesprochener Kritikpunkte:

1. die "Reise" oder "Suche": wir begleiten hier einen skandinavischen Krieger vor etwa 1000 Jahren. Dieser hat ein wirkliches Problem: er kämpft so überragend, dass das finale Ziel, der Tod im Kampf und der Einzug in die Ruhmeshalle Walhall, ihm lange Zeit verwehrt bleibt. In dem Jungen und den Ereignissen um ihn herum sieht/erkennt dieser Zeichen und begibt sich auf die schicksalhafte Reise.

2. "fehlende Handlung": wenn Ihr diesem Film fehlende Handlung unterstellt, so müsstet Ihr das bei "Dead Man" ebenso tun, wo man den grandiosen Johnny Depp auf seinem letzten Weg begleitet... Mich jedenfalls hat die "nicht vorhandene" Handlung sehr beeindruckt und gefesselt!

3. "Brutalität": herrje, was dachtet Ihr denn?! Dass die Wikinger mehr wie im Asterix-Comic seien? Ich bin kein Befürworter von Metzelorgien im Stile von "Hostel", etc., jedoch halte ich die gezeigten Szenen für Stilmittel des Realismus und somit für NOTWENDIG, um die Stimmung und den harten "Alltag" der handelnden Figuren "rüber" zu bringen.

4. "Wikinger als Kreuzfahrer": LEIF ERIKSSON... Schon mal gehört? Irgendwer? Nein, ist kein isländischer Actionstar oder Vetter von Vin Diesel...

5. "es wird nicht gesprochen": gerade DAS macht die Figur des One-Eye so einzigartig. Entdeckt man da bei seinem (Anti-)Helden schon beinahe Züge des Film Noir?! Er spricht nicht, geht einem recht brutalen Tagwerk nach,...

Es ist doch bezeichnend, WER hier am Ende - gemessen an den Vorstellungen seines Glaubens - die "Erfüllung" findet. Sind's die frühen Christen? Der "wilde" Wikinger? Was geschieht mit uns, wenn wir aus unserem natürlichen Lebensraum herausgerissen und in eine für uns fremde (und feindliche) Umgebung geraten? Ist dort alles anders, oder gibt es gewisse Wertvorstellungen, die sich ähneln? Oder ist am Ende alles Verhalten doch nur vom Instinkt geprägt?

Dieser Film stellt Fragen, anstatt alle zu beantworten. Er sendet den Zuschauer, der sich darauf einlassen möchte, auf eine Reise MIT den Figuren, egal ob als "neutraler" Beobachter, oder als jemand, der mit dem Jungen oder One-Eye mitfühlt oder -fiebert.

In der Summe ein Film, der mich in seiner archaischen Wucht sehr beeindruckt hat und handwerklich mehr als nur überzeugt!

Nach "Adams Äpfel" ein weiterer ganz großer Wurf des wandelbaren Mads Mikkelsen, der mittlerweile einer der ganz großen Mimen unserer Zeit ist (TROTZ des Ausfluges in den "Maistream" zu James Bond).

Eine Einschränkung gibt es jedoch: Zuschauer, die gewohnt sind, selbst "visuellen Speisebrei" in kleinen Häppchen gefüttert zu bekommen (die oft zitierte Generation RTL), werden sich an diesem Brocken gehörig verschlucken!!! Keine Action wie bei "Transformers" oder "The Fast and the Furious", niemand muss auf die stille Treppe und man bekommt NICHTS erklärt und muss nachdenken...

Für mich einer der großen Filme des Jahres 2010 und aus den genannten Gründen volle 5 Sterne!

Danke für's Durchhalten bis hier unten... ;-)
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen BLURAY- Rezension - Visuell enttäuschender wie beeindruckender Psychotrip, 22. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: [UK-Import]Valhralla Rising Blu-ray (Blu-ray)
Cave: Wer auf den 13. Krieger, Braveheart, Outlander oder ähnliche Wikingerfilme abfährt und ähnliches erwartet, der sei deutlich (!!!) gewarnt. "Valhalla Rising" entspricht eher einem Arthaus- als einem Action-Film. In Anlehnung an Werner Herzogs "Aguirre - der Zorn Gottes" könnte man vorliegendes Werk auch als "One-Eye - der Zorn des Teufels" bezeichnen. Ähnlichkeiten in der Handlung sind entfernt auszumachen. Was auch immer man sich bei der Darstellung auf dem Cover gedacht hat - eine solche Ansammlung von Wikingern findet man nicht im ganzen Film, schon gar nicht, da alle Darsteller in der ausschliesslich englischen Fassung (nur englische Untertitel) mit stark schottischem Akzent sprechen...

Zur Handlung: Erzählt wird die Geschichte des stummen Sklaven "One-Eye", der von einem Clan seit fünf Jahren zu Faustkämpfen auf Leben und Tod verdingt wird. So etwas wie eine Beziehung hat er nur zu einem Jungen, der ihn täglich mit Essen versorgt. Jener ist auch der einzige Überlebende, nachdem sich "One-Eye" befreien kann und rächt. Im Verlauf der Geschichte schliessen sie sich einigen kreuzfahrenden Kriegern an, die auf dem Weg ins heilige Land mit ihrem Boot gänzlich wo anders landen und dort ihr im wahrsten Sinne des Wortes "rotes" Wunder erleben. Mads Mikkelsen spielt mit einer bestechend starren Intensität, obgleich die wenigen Szenen, in denen sich sein Minenspiel verändert, zu den Höhepunkten des Films zählen.

Zur Umsetzung: Den Zuschauer erwartet eine getragene, teils bewusst langatmige Erzählweise, die in beeindruckenden Landschaftsaufnahmen schwelgt, unterbrochen nur durch die in rot gehaltenen Visionen "One-Eyes". Der Film kommt fast ohne Dialoge aus. So ist es vor allem die Optik, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ob das die kurzen aber heftigen Gewaltausbrüche betrifft oder die surrealen Momentaufnahmen der teils kargen Vegetation. Das Ganze unterlegt mit einem sphärisch elektronischen Soundtrack, der psychedelischer kaum sein könnte...

"Valhalla Rising" erinnert insgesamt an Filme wie den eingangs erwähnten "Aguirre" mit Klaus Kinski oder die Werke des Andrej Tarkowski, z.B. "Stalker " oder "Solaris".

Warum aber nun visuell enttäuschend wie beeindruckend?

Die Bildqualität der Bluray ist meines Erachtens teilweise beschämend. Szenen von absoluter Brillianz wechseln sich gelegentlich mit Bildern ab, die nur des Niveau einer durchschnittlich "upgescalten" DVD erreichen! Besonders bei aufkommendem Nebel und Bildwechseln zwischen Hell und Dunkel ist das Bild teilweise pixelig, grobkörnig und von Farbabrüchen geprägt. Beim Nebel frage ich mich ob das an der bescheidenen Qualität des Effekts liegen könnte, da ich dies bei anderen "nebeligen" Filmen bisher so nicht gesehen habe. Die vor Beginn des Films gezeigten Filmtrailer warten übrigens auch nur in SD Qualität auf.

Zur Altersfreigabe ist zu sagen, dass der Text des Logos selbst angibt, dass sie wegen des Zusatzmaterials heraufgestuft wurde. Ob der eigentliche Film geschnitten oder "uncut" ist, bleibt für mich schwer zu beurteilen.

Fazit: Schade - die beeindruckende visuelle Erzählweise wird durch die teils schlampige Umsetzung auf Bluray für mich deutlich gemindert. Ich werde mein Exemplar zurückschicken! Was nichts an der Tatsache ändert, dass "Valhalla Rising" zu dem Beeindruckendsten zählt, was ich zuletzt zu sehen bekommen habe!!!

P.S. Wer einen Versuch unternehmen will, die krypische Handlung zu entschlüsseln, dem sei der Kommentar des Regisseurs empfohlen. Er liegt als weitere Audiospur vor!
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87 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stumm, aber kein bißchen leise!, 26. August 2010
Von 
Daniel Fischer "Spideragent" (Linz, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Walhalla Rising (Uncut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Valhalla Rising ist der neueste Film des dänischen Regisseurs Nicolas Winding Refn, der zuvor für die Inszenierung der "Pusher" Triologie und des großartigen Gefängnisfilmes "Bronson" verantwortlich gewesen ist. Das Drehbuch stammt bei dieser dänisch/englischen Koproduktion ebenfalls aus seiner Feder, gedreht wurde ausschließlich im wunderschönen Schottland und außer Mads Mikkelsen ist kein einziger, international bekannter Schauspieler dabei.

Dieser Film erzählt seine Geschichte mit völliger Ernsthaftigkeit und ohne jeglichen Humor. Gesprochen wird nur wenig, die Hauptfigur bleibt die ganze Zeit über stumm. Die Musik arbeitet oft nur mit atmosphärischen Klängen der Umgebung, lange Schwenks und Naturaufnahmen ziehen sich wie ein roter Faden durch diese filmische Wikingerwanderung. Auch auf Grund der fast schon elegischen Erzählgeschwindigkeit ist dies also absolut kein Film für Freunde von schnellen Schnitten, großer Actionszenen und zügig erzählten Abenteuern allgemein.

Im Prinzip erzählt dieser Film einen relativ kurzen Zeitraum im Leben des Antihelden One Eye. Mads Mikkelsen liefert hier nur mittels Gestik und Mimik eine großartige Leistung ab, er schafft es sogar, das Fehlen seiner Sprache nicht zu einem Handicap sondern zu einer Stärke seines unheimlichen Gesamterscheinungsbildes zu machen. Den unbezwingbaren Krieger ohne sichtbare Schwächen (abgesehen von seinem fehlenden Auge natürlich), nimmt man ihm in jeder Sekunde ab. Sehr befriedigend das Ganze, nachdem Mikkelsen mit seiner Figur des Draco im "Kampf der Titanen" Film schon einen wirklich coolen Typen geschaffen hatte, die aber leider billig verschenkt wurde. One Eye lässt sich da nicht so leicht wieder loswerden.

Neben seiner fesselnden Performance sind es vor allem die unheimlichen Landschaftsaufnahmen und musikalischen Einfälle, die diesen Trip zu einem ganz eigenen Erlebnis machen. Die Visionen von One Eye, die eingefärbt in agressiven Rottönen daherkommen, bringen dabei zusätzlich noch einen übernatürlichen, jenseitigen Touch in die die Gesamtstimmung.
Die schottischen Berge erweisen sich hier wieder einmal als perfekt gewählte Kulisse. Endlose Hügel, Wiesen und Wälder, man wundert sich teilweise wirklich, daß es solche Orte zur heutigen Zeit überhaupt noch gibt. Hier wirkt alles so, als hätte noch nie ein Mensch diesen Ort betreten.

Nicht nur die Gegend ist rau, sämtliche Kämpfe haben etwas erschreckend rohes, animalisch brutales an sich. Eingeweide, Gehirnmasse und natürlich Blut werden gar nicht zimperlich in der Natur verstreut. Dabei geht One Eye aber immer effektiv vor und tötet so schnell wie möglich, ohne daß die Kamera auch nur ansatzweise einen yoyeuristischen Standpunkt einnimmt. Früher waren die Leute eben nicht zimperlich bei ihren Auseinandersetzungen.

Man kann dem Regisseur natürlich auch einiges vorwerfen. Die einfach gestrickte Handlung will mehr sein als sie ist und die Visionen des Hauptcharakters und sein damit verbundener Weg zu seiner Bestimmung wirke übertrieben bzw. erzwungen. Die ganze Story nimmt sich zu ernst und durch die extrem langsame Erzählweise kommt früher oder später Langeweile auf.

Dies alles ändert aber nichts an der Tatsache, daß dies insgesamt ein sehr eigenständiges Filmerlebnis geworden ist, daß nicht zum "Zwischendurch-Ansehen" geeignet ist, sondern möglicherweise eher als Triperlebnis an einem verregneten Sonntagnachmittag genossen werden sollte. Ein überragender Mads Mikkelsen, prächtige Naturaufnahmen und eine bestechende, konsequent durchgezogene Düsteratmosphäre sind hier garantiert, da verzeihe ich die oben erwähnten Schwächen natürlich gerne. Ob ich mir diesen Film auch ein zweites Mal wieder ansehen würde, ist jedoch eine ganz andere Frage, die ich wahrscheinlich mit nein beantworten müsste.
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156 von 195 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubender Mix aus Mythologie, Psychologie und Philosophie, 10. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Walhalla Rising (Uncut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Vorweg: Ich bewerte hier nur den Film, nicht die Blu-Ray bzw DVD.

Ein Film, der mich schlicht überwältigt hat. Vor ein paar Monaten, als der erste Trailer die Runde machte und es auch eine Reihe an News gab, stellte ich mich auf einen brutalen Actionfilm im Wikingerzeitalter ein. Kurz bevor ich den Film sichtete, las ich mir einige Kritiken durch und war bereits etwas verblüfft, als Parallelen mit Werner Herzog's "Aguirre, der Zorn Gottes" oder den Werken von Terrence Malick ("Badlands") oder sogar Andrei Tarkovsky ("Stalker") gezogen wurden. Alles klar, meine Erwartungen änderten sich schlagartig, wobei mein Interesse indes noch weiter anstieg.

One-Eye, gerade aus der Gefangenschaft einiger Wikinger entflohen, schließt sich, zusammen mit einem kleinen Jungen, einigen Christen an, die auf dem Weg in das gelobte Land sind, um es zurückzuerobern und das Wort Gottes zu predigen. Mit einem mindergroßen Boot geht's los, auf dem nebeligen Gewässer gen Jerusalem, doch die Reise führt sie viel mehr in die sprichwörtliche Hölle.

Der Film ist ein Arthouse-Werk in Reinkultur. Wunderschöne Landschaftsaufnahmen der nebeligen Gebirge Schottlands, eine extrem beklemmende Atmosphäre, die von dem grandiosen Score (Peter Peter & Peter Kyed) dermaßen stark unterstützt wird, sodass man auch mal aus der Haut fährt, wenn der von Mads Mikkelsen gespielte "One-Eye" eine seiner Visionen hat, die auch visuell einen klasse Eindruck schaffen.
Der im Film genannte "One-Eye" ist ein karger, geheimnisvoller, brutaler und hemmungsloser Krieger. Zudem ist er ein Mann weniger Worte, so spricht er doch im gesamten Film nicht ein Wort. Mads Mikkelsen verkörpert seine Figur jedoch so gut, dass allein die physische Präsenz schon ausreichend ist. Mikkelsen entzieht seinem "One-Eye" jegliche Emotionen und es wird einem vollends verwehrt sich irgendwie in die Rolle hineinversetzen zu können, was in diesem Fall gut und passend zur Stimmung ist.
Es gibt im Allgemeinen nicht gerade viel Dialog, was einige eventuell abschrecken mag. Lässt man sich jedoch von der Gänsehaut-erregenden Atmosphäre mitreißen, werden die Dialoge zur Nebensache.

Sicher, es gibt auch etwas Action, die sich in einigen Kampfszenen äußert, welche dann auch nicht gerade unblutig sind, um es mal harmlos auszudrücken. Darauf liegt hier jedoch nicht der Fokus. Im Mittelpunkt allein steht das stetige Verzweifeln der Wallfahrer, die quasi eine Kirche im Herzen der Hölle zu errichten versuchen. One-Eye hingegen scheint sein Ziel längst erreicht zu haben...

Ich will nun nicht allzu viel spoilern, daher gehe ich nicht weiter auf den fortlaufenden Inhalt ein. Man kann aber sagen, dass einem viel Raum für eigene interessante Interpretationen gelassen wird. Es ist einer dieser Filme, bei denen der Regisseur dem Publikum bewusst diesen Raum lässt und vielerlei Interpretationen für den jeweiligen Zuschauer richtig sein können - ein wahres "falsch" gibt es hier nicht wirklich, solange es für einen selbst funktioniert.
Weiterhin kann man sich auch bereits nach der Sichtung noch zu Genüge mit diesem Film beschäftigen. Es gibt viele wirklich sehr interessante Parallelen zu nordischen Gottheiten (hauptsächlich zum Gott "Odin"!), Mythen etc. Wenn man diese auf den Film bezieht, ist es möglich den Film wiederum in einem anderen Licht zu sehen.
Ich für meinen Teil liebe Filme, mit denen man sich noch endlos weiter auseinandersetzen kann oder einfach fremde Interpretationen zu lesen, da es einfach ungemein interessant ist, wie andere Leute dies und das sehen bzw. deuten.

Mit der famosen Bildsprache, der dichten Atmosphäre und des vortrefflichen Scores wird man nahezu hypnotisiert und man möchte gar nicht wegschauen, aus Angst auch nur das kleinste Detail zu verpassen, so bleibt man die 89 Minuten wie gebannt sitzen, bis das Bild sich verdunkelt und die Credits über den Schirm flimmern und der Film den Zuschauer verloren zurücklässt.

Nicolas Winding Refn hat mit "Valhalla Rising" meiner Ansicht nach ein wahres Meisterwerk abgeliefert. Zwar nicht jedermanns Geschmack, aber für diejenigen, die der Film begeistern konnte freut es mich umso mehr. Wer also keinen "300"-Verschnitt erwartet, wie es das UK-Cover vermuten laesst, und auf etwas Langsames, Meditatives und äußerst Experimentelles aus ist, der wird mit Refn's Film seinen Spaß haben, wenn man es denn "Spaß" nennen kann...

Achja, wieso im dt. Titel "Walhalla" statt "Valhalla", wie es im OT der Fall ist, genommen wird, ist mir ein Raetsel, da auch das "rising" beibehalten wird.
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--
-> Erschienen auf Movie Fanaticism
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht für Fans von actionreicher Kost geeignet, 3. September 2011
Von 
Sascha Hennenberger "sascha332" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Walhalla Rising (Uncut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich habe mir mit "Walhalla Rising" doch ein wenig mehr erhofft, als letztendlich geboten wurde. Mads Mikkelsen spilet dabei den Berserkerhaften Sklaven sehr gut und überzeugend, allerdings hat der ganze Film einen besonderen, irgendwie anspruchsvollen Touch, der zwar nicht stört, aber doch manchmal langweilig wird.
Allerdings wird dafür in vielen Szenen eine besondere, bedrohliche Atmosphäre erschaffen, was Regisseur Nicolas Winding Refn hier wirklich sehr gut gelungen ist. Auch die Erzählung in Kapiteln wirkt nicht störend, sondern baut die Stimmung immer mehr auf. Kämpfe sind hier eigentlich keine wirkliche Action, es ist vielmehr eine Darstellung von brutaler, archaischer Gewalt.

Bildformat(e): 1920x1080p (2.35:1)
Video-Codec: MPEG-4/AVC
Das Bild hat stellenweise sehr gute Höhen und ist dann auch wirklich HD würdig. Allerdings wurden oft viele Filter auf das Bild geklatscht in denen dann gewaltiges Farbrauschen und katastrophale Kontraste und Bildübergänge vorliegen.
An manchen Stellen wirkt das allerdings auch wiederum wirklich beeindruckend und weist eine besondere Fotografie vor. Immerhin wird man dafür mit sehr schönen Landschaftsaufnahmen belohnt.

Der Ton:
Tonspuren:
Deutsch DTS-HD MA 7.1
Englisch DTS-HD HR 5.1
Der Ton ist dafür hingegen ausnahmslos sehr gut ausgefallen. Zur vollen Entfaltung hätte es noch mehr Surroundeffekte geben müssen, aber auch so sind alle Dialoge klar verständlich und bieten eine gute Dynamik. Den DTS-HD MA 7.1 kann ich zwar nicht auf meiner heimischen Anlage wiedergeben, aber dennoch bin ich mit dem Gehörten sehr zufrieden.

Die Special Features
- 2 Trailer
- 1 Interview mit Nicolas Winding Refn und Mads Mikkelsen
Am Bonusmaterial wurde allerdings sehr geknausert lediglich 2 Trailer und ein wirklich ausführliches Interview mit Nicolas Winding Refn und Mads Mikkelsen sind vorhanden. Das Audiokommentar wie hier wie hier in der bluray-disc.de Datenbank angebeben kann ich allerdings nirgends finden. Hier wäre sicherlich mehr drin gewesen, aber vielleicht wollte man die Blu-ray ebenso archaisch halten, wie den Film selbst, wer weiß?

Mein Fazit
"Walhalla Rising" kann man sich gerne mal anschauen, wenn man auf anspruchsvolle Filme steht. Hier wird, wie bereits oben beschrieben, keine Hollywood Action geboten, sondern ein atmosphärischer, bedrückender Film. Wer actionreiche Kost wie "Der 13te Krieger" oder "Pathfinder - Fährte des Kriegers" erwartet, sollte lieber die Finger von dieser Blu-ray lassen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen stilles Meisterwerk....., 11. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Walhalla Rising (Uncut) [Blu-ray] (Blu-ray)
man muss zugeben, wenn man nur den trailer gesehen hat und von dem regisseur vielleicht nur "drive" kennt, wurde man ein bisschen reingelegt.
man hätte denken können man bekäme einen albernen "wikingerfilm" mit vielen schönen kampfszenen geboten.
nur so kann ich mir die flut von nichtssagenden 1-sterne-rezensionen auf amazon erklären.
am besten finde ich die aussage : "das kann kein guter film sein, der hauptdarsteller spricht nicht !"
das nenne ich ein argument.

ich möchte gerne eine eher nichtssagende 5-sterne-"rezension" hinterherschieben.

für mich ist der film in jeder hinsicht überragend.
da ich ein film junkie bin und viele filme schaue, bin ich immer auf der suche nach einem film, der wirklich anders und neu ist und mir meine sucht befriedigt.
walhalla rising ist genau so ein film !
und das beste an diesem film ist, dass man ihn interpretieren kann, wie man möchte.
nichts ist klar, alles ist offen.

ein traum von einem film, ein meisterwerk !
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fiktive Erzählung über einen Krieger, 5. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Walhalla Rising (Uncut) (DVD)
Rezension enthält keine Angaben zum Medium! Keine Spoiler!

Nach dem ersten Anschauen von VALHALLA RISING war ich zwar von der Bildgewalt beeindruckt, fühlte mich allerdings durch meine Erwartungshaltung dem Film gegenüber leicht unbefriedigt. Nachdem ich mich umfassender informiert hatte - was ja bereits ein Indiz für nachhaltig wirkende Eindrücke war - habe ich mir VALHALLA RISING nun noch einmal angesehen. Inzwischen halte ich diese hauptsächlich in hypnotischen Bildern erzählte kleine Perle für ein durchaus gelungenes Werk, das Raum für eigene Interpretationen lässt.

VALHALLA RISING ist für mich eine fiktive Erzählung über den Krieger und Sklaven One Eye, dargestellt von Mads Mikkelsen. One Eye wird in einem Käfig und ausschließlich zu dem Zweck gefangen gehalten, um gegen andere Sklaven Kämpfe auf Leben und Tod auszutragen. Die Härte und Entschlossenheit seines Vorgehens bei den Kämpfen sowie bei seinem Ausbruch aus der Gefangenschaft und auch im späteren Verlauf des Films ist die für One Eye notwendig gewordene Konsequenz aus seinen Erfahrungen:
Wenn du nicht kämpfst, wenn du nicht tötest, wirst du getötet.
Mit diesem Hintergrund kann sich aus keinem Lebewesen ein Heimchen entwickeln. Es ist viel mehr verwunderlich, dass One Eye unter den gegebenen Umständen so viel Verbundenheit und Fürsorge für den Jungen Are entwickeln konnte.

One Eye schließt sich Kreuzfahrern an, weil sich ihm nach seiner Flucht keine andere Perspektive bietet. Und so begibt sich die kleine Schar auf die Reise, auf die Suche, nach einer Heimat, nach dem gelobten Land, und so manch einer erkennt am Ende, dass er beim Aufbruch zu dieser Reise sein persönliches gelobtes Land bereits hinter sich gelassen hat.

Mads Mikkelsen - seine Ausdruckskraft, seine starke Präsenz - trägt den Film. Seine wie in Stein gemeißelte Miene erzählt mehr, als tausend Worte es hätten vermögen können. In ihr spiegeln sich Verlassenheit und Trostlosigkeit, keinerlei hoffnungsvolles Erwarten ist zu erkennen, nur die ihm während seiner Gefangenschaft aufgezwungene und ihn innerlich zerstörende passive Duldsamkeit, aus der er sich nicht mehr lösen kann und die daher die Quelle bleibt für seinen entschlossenen Zorn. Aktivität und Initiative erwachen in One Eye nur unter den Bedrohungen seiner Person oder seines Schützlings durch das Umfeld.

Refn erzeugt mit minimalistischem Aufwand in Sprache und Mimik, jedoch mit betörender Bildgestaltung eine die Sinne ansprechende Wirkung. Es wird genug gesprochen, damit der Zuschauer dem Handlungsablauf folgen kann. (Müssen denn die Kreuzfahrer und -ritter seinerzeit unbedingt schwatzhaft gewesen sein?) Perfekt sind die musikalische Untermalung sowie die übrige Geräuschkulisse; sie setzen auf den Punkt genau und absolut stimmig und passend ein.

Äußerungen anderer Zuschauer über eine gewisse Langatmigkeit an manchen Stellen kann ich wohl nachvollziehen; die Bereitschaft, sich beim Zuschauen bedingungslos auf ein Abenteuer einzulassen - wenn man es denn möchte - lässt diesen Eindruck allerdings verschwinden.

Zum Originalton sei noch gesagt: Da die Darsteller in der Hauptsache eher bedächtig und undeutlich sprechen, sind englische Untertitel sehr hilfreich.

Alles in allem ist mir VALHALLA RISING satte 4 Sterne wert.

!!!
Nachtrag am 15.02.2013!
Ich entschuldige mich bei den bisher abgegebenen hilfreichen Bewertungen (2):
Nachdem ich diese PERLE (!) nun gekauft und noch einmal angeschaut habe, ist meine persönliche Wertung eine volle 5!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigenes Bild machen!, 2. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Walhalla Rising (Uncut) (DVD)
Ein wirklich interessanter Film - die erste Hälfte hat mir von Atmosphäre (in englisch mit Untertiteln gucken) und Härtegrad sehr gut gefallen.

Die 2te Hälfte, mit seiner psychedelischen Bootsfahrt und der nachfolgenden abstrakten aber greifbaren Ausweglosigkeit, hat ebenfalls seine Daseinsberechtigung!

Sehenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wallpaper-Maschine mit tollen Bildern aber sehr langsamem Verlauf, 27. August 2012
Von 
r3sort (A) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Valhalla Rising [DVD] (DVD)
Vorweg:

Meine Rezension bezieht sich nur auf den Film - wer Informationen zum beworbenen Film-Paket und den enthaltenen Extras sucht, kann meine Rezension einfach überspringen.

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Düstere, kalte Berglandschaften. Schmutzige Hünen in zerschlissener, roher Kleidung - einige frei, andere gefangen in groben, hölzernen Verschlägen. Marzialische Waffen, Ketten, Erdpflöcke. Ein kleines Kind. Ein bestialischer Kampf. Keine Worte, keine Musik. Wenige Geräusche. Sättigungsarme Farmen, kontrastreiche Weite. Eine genutzte Chance, blutige Vergeltung. Eine neue Aufgabe, Orientierungslosigkeit, ein fremdes Land. Verwirrung und Bestürzung. Glaubensfragen und brutaler Realismus.

Beschreibung:
============
Roh, barbarisch, drastisch - irgendwie authentisch. Sehr wort- und erlebniskarg. Bildlich episch, wenngleich inhaltlich angesichts einer fehlenden fesselnden Handlung nicht wirklich atmosphärisch. Viele sehr langsame, einfach nur zeigende Inszenierungen. Fast jedes Pause-Standbild ergibt ein potentielles Wallpaper, sei es durch atemberaubende, kontrastreich und lichttechnisch bearbeitete Landschaften, durch wabernde grell-gefärbte halluzinatorische Visionen oder durch nebulöse, diffuse, sepiagefärbte Nahaufnahmen. Wir sehen Figuren, aber wir empfinden keine Charaktere - jede Person ist austauschbar, wir wissen über niemanden mehr als das, was uns soeben gezeigt wurde. Die Handlung tröpfelt so gemächlich und vorhersehbar dahin wie ein langsam stockendes Gerinnsal von Blut. Irgendwie fad, irgendwie sinnlos, irgendwie nicht richtig packend.

Fazit:
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"Walhalla Rising" hat mir nicht so richtig gefallen. Zu langatmig-atmosphärisch, zu gewollt-episch, zu handlungs- und erlebnisarm, inhaltlich zu vage und charakterlich zu informationsarm. Ein Film, der scheinbar allein von seiner visuellen Inszenierung leben möchte. Zugegeben, wirklich beeindruckende Bilder aus den bergigen Weiten Schottlands, erstklassig eingefangen, bearbeitet und mit ein paar marzialischen Gestalten gepaart. Es fehlte mir nicht an Aktion, es fehlte mir auch nicht an Worten und auch die Ursprungsidee gefiel mir. Was mir fehlte war ein wenig mehr Handlung: Spannungs- oder wenigstens interessegenerierende, inhaltlichen Fragestellungen, Zielverfolgung durch die Figuren, Auflösungen, Wendungen - irgendeine Form der Klimax. Vielleicht funktioniert "Walhalla Rising" ja wirklich besser, wenn man ihn mit Kopfhörern, hoher Lautstärke, nah vor dem Fernseher oder allein im Kino, vielleicht mit einem Bier oder besser noch einem Glas Absinth einfach nur auf sich wirken lässt. Wer es probieren möchte, sollte auf jeden Fall auf eine gute Bildqualität (bestenfalls HD) achten, um wenigstens die tollen Wallpaper genießen zu können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wallpaper-Maschine mit tollen Bildern aber sehr langsamem Verlauf, 27. August 2012
Von 
r3sort (A) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Walhalla Rising (Uncut) (DVD)
Vorweg:

Meine Rezension bezieht sich nur auf den Film - wer Informationen zum beworbenen Film-Paket und den enthaltenen Extras sucht, kann meine Rezension einfach überspringen.

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Düstere, kalte Berglandschaften. Schmutzige Hünen in zerschlissener, roher Kleidung - einige frei, andere gefangen in groben, hölzernen Verschlägen. Marzialische Waffen, Ketten, Erdpflöcke. Ein kleines Kind. Ein bestialischer Kampf. Keine Worte, keine Musik. Wenige Geräusche. Sättigungsarme Farmen, kontrastreiche Weite. Eine genutzte Chance, blutige Vergeltung. Eine neue Aufgabe, Orientierungslosigkeit, ein fremdes Land. Verwirrung und Bestürzung. Glaubensfragen und brutaler Realismus.

Beschreibung:
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Roh, barbarisch, drastisch - irgendwie authentisch. Sehr wort- und erlebniskarg. Bildlich episch, wenngleich inhaltlich angesichts einer fehlenden fesselnden Handlung nicht wirklich atmosphärisch. Viele sehr langsame, einfach nur zeigende Inszenierungen. Fast jedes Pause-Standbild ergibt ein potentielles Wallpaper, sei es durch atemberaubende, kontrastreich und lichttechnisch bearbeitete Landschaften, durch wabernde grell-gefärbte halluzinatorische Visionen oder durch nebulöse, diffuse, sepiagefärbte Nahaufnahmen. Wir sehen Figuren, aber wir empfinden keine Charaktere - jede Person ist austauschbar, wir wissen über niemanden mehr als das, was uns soeben gezeigt wurde. Die Handlung tröpfelt so gemächlich und vorhersehbar dahin wie ein langsam stockendes Gerinnsal von Blut. Irgendwie fad, irgendwie sinnlos, irgendwie nicht richtig packend.

Fazit:
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"Walhalla Rising" hat mir nicht so richtig gefallen. Zu langatmig-atmosphärisch, zu gewollt-episch, zu handlungs- und erlebnisarm, inhaltlich zu vage und charakterlich zu informationsarm. Ein Film, der scheinbar allein von seiner visuellen Inszenierung leben möchte. Zugegeben, wirklich beeindruckende Bilder aus den bergigen Weiten Schottlands, erstklassig eingefangen, bearbeitet und mit ein paar marzialischen Gestalten gepaart. Es fehlte mir nicht an Aktion, es fehlte mir auch nicht an Worten und auch die Ursprungsidee gefiel mir. Was mir fehlte war ein wenig mehr Handlung: Spannungs- oder wenigstens interessegenerierende, inhaltlichen Fragestellungen, Zielverfolgung durch die Figuren, Auflösungen, Wendungen - irgendeine Form der Klimax. Vielleicht funktioniert "Walhalla Rising" ja wirklich besser, wenn man ihn mit Kopfhörern, hoher Lautstärke, nah vor dem Fernseher oder allein im Kino, vielleicht mit einem Bier oder besser noch einem Glas Absinth einfach nur auf sich wirken lässt. Wer es probieren möchte, sollte auf jeden Fall auf eine gute Bildqualität (bestenfalls HD) achten, um wenigstens die tollen Wallpaper genießen zu können.
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Walhalla Rising (Uncut) [Blu-ray]
Walhalla Rising (Uncut) [Blu-ray] von Nikolas Winding Refn (Blu-ray - 2010)
EUR 5,14
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