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106 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Point & Click 2.0
Ich spiele LA Noire seit Tagen und, wie viele neben mir, habe ich alle Ankündigungen rund um diesen Titel seit Monaten mit großem Interesse verfolgt.

Was genau ich dann aber spielte, wurde mir erst nach den ersten Fällen klar. Dieses Spiel ist eigentlich ein technisch aufgemotztes Remake der klassischen Adventure-Spiele aus den 80 & 90er Jahren...
Veröffentlicht am 20. Mai 2011 von KJ1

versus
52 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Idee, die in Einheitsbrei versinkt
Kein Zweifel: L.A. Noire ist eine fantastische Idee. Leider ist das Spielgeschehen viel zu eintönig. Da lebt kein Los Angeles der 50er Jahre auf. Denn die Welt ist nur Staffage. Es gibt Nichts wirklich zu erkunden. Lediglich einige nicht betretbare und wenig interessante Wahrzeichen gibt es zu finden, ohne, dass man dafür irgendeine spielerische Belohnung...
Veröffentlicht am 19. Juni 2011 von M. W.


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106 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Point & Click 2.0, 20. Mai 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: L.A. Noire (uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich spiele LA Noire seit Tagen und, wie viele neben mir, habe ich alle Ankündigungen rund um diesen Titel seit Monaten mit großem Interesse verfolgt.

Was genau ich dann aber spielte, wurde mir erst nach den ersten Fällen klar. Dieses Spiel ist eigentlich ein technisch aufgemotztes Remake der klassischen Adventure-Spiele aus den 80 & 90er Jahren. Man wird zu einem Tatort gebracht, dort wird dann akribisch jeder Meter abgesucht und überall, wo ein x zu drücken ist, wird halt gedrückt. Wenn man dann genug Hinweise gesammelt hat (neben unzähligen Bierflaschen, Zigarettenstummeln und sonstigem unnützen Zeug), schaltet man das ein oder andere Verhör frei. Das hochgepriesene Verhör funktioniert folgendermaßen: Nach jedem Statement des zu Befragenden kann man zwischen Wahrheit, Anzweifeln und Lüge wählen. Die Unterscheidung ist mehr oder weniger kinderleicht, zbsp. wird man bei Wahrheit mit ruhigem Blick angestarrt, bei Anzweifeln und Lüge schaut das Gegenüber wie wild in alle Richtungen und verzieht das Gesicht, sofern man ein Beweisstück in der Hinterhand hat, kann man mal frech eine Lüge in den Raum stellen, ansonsten wird halt angezweifelt. Groß herausfordernd ist dies nicht wirklich...

Das ist auch einer von gesamt 2 großen Kritikpunkten. Das Spiel ist vom Schwierigkeitsgrad her äußerst einfach gehalten. Eben fast schon zu einfach.

Der 2. große Kritikpunkt. Egal wie ermittelt wird, egal was man macht, alles wird gut. Ein nicht gelöster Fall existiert nicht. Dies mag bei den großen, zusammenhängenden Fällen aus storytechnischer Hinsicht nicht anders machbar sein, allerdings hätte ich gehofft, dass bei manch Einzelfall auch mal ein Gauner entwischt oder man mal den falschen hinter schwedische Gardinen bringt... Vielleicht zu viel verlangt. Zu diesem Kritikpunkt gehört auch das Beweissuchsystem, weil dies wirklich nicht viel mehr ist, als hin und her zu laufen und zu warten, bis der Controller vibriert, dann kurz x und weiterlaufen, dies macht man so lange bis die Musik verstummt und man kann sicher sein, dass alle Beweise gefunden wurden... Der einzige Unterschied zwischen gut und schlecht gelösten Fällen, wird in der abschließenden Bewertung bemerkbar, aber wie gesagt, kein Einfluss auf die Story'

Genug der Kritik. Grafik: Absolut ausreichend. Stadt: Schöne Kulisse garniert mit manch nettem Polizeikurzeinsatz. Nettes Feature: Da die Stadt wirklich lediglich als Kulisse dient und außer den Polizeieinsätzen (Banküberfall, Hausfriedensbruch etc.)nicht wirklich was zu bieten hat, kann man immer wenn man keine Lust auf die Fahrerei hat (hat man mittlerweile ja doch bei zig Spielen schon ähnlich gesehen und ist nicht mehr der Knüller wie vor ein paar Jahren noch) den Ermittlungspartner fahren lassen und überspringt so die Fahrtstrecke. Somit kann man sich wirklich auf die Story konzentrieren und diese ist der größte Pluspunkt, weil sie einfach gut erzählt ist und die Fälle wirklich spannend und schonungsfrei rüber kommen. Handwerkliche Qualität der Dialoge typisch Rockstar, nichts zu meckern. Mangelnde Action kann ich auch nicht unterschreiben, alles was hier mehr an Schießereien, Verfolgungsjagden etc. vorkommen würde, ginge auf Kosten der Atmosphäre, und diese ist wahrlich sensationell. Die Zeitepoche ist auch wunderbar gewählt, mit dem ganzen Hollywoodzauber und fern ab der hypermodernen CSI-Techniken.

Fazit: Schöner Film zum mitspielen, der mit der ein oder anderen Wendung aufwarten kann. Leider sind keine dieser Wendungen vom Spieler selbst zu beeinflussen, der rote Faden ist deutlich zu erkennen und alle Wege führen nach Rom. Für mich persönlich keine Offenbarung, aber dennoch eine gelungene Zeitreise, bei der ich auch bedenkenlos die mit Sicherheit folgenden DLC's mit ruhigem Gewissen erwerben werde (sofern der Store jemals wieder funktioniert ')'
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52 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Idee, die in Einheitsbrei versinkt, 19. Juni 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: L.A. Noire (uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Kein Zweifel: L.A. Noire ist eine fantastische Idee. Leider ist das Spielgeschehen viel zu eintönig. Da lebt kein Los Angeles der 50er Jahre auf. Denn die Welt ist nur Staffage. Es gibt Nichts wirklich zu erkunden. Lediglich einige nicht betretbare und wenig interessante Wahrzeichen gibt es zu finden, ohne, dass man dafür irgendeine spielerische Belohnung bekäme. Man kann keine Gebäude betreten, bis auf die Fallrelevanten. Die Idee, Filmrollen zu verstecken? Naja, wer Lust hat, jeden unbelebten Winkel zu durchsuchen...

Was eine Revolution ist, sind die Gesichtsanimationen. Man erkennt so manchen Schauspieler und noch nie gab es eine so echte Mimik, so lebendige Gesichter. Es ist sicherlich eine tolle Idee, das als Grundlage für Wahrheitsfindungen in Verhören zu nehmen.

Die deutsche Sprache existiert nur in Untertiteln, was es manches Mal sehr schwierig macht, dem englischen Slang zu folgen und gleichzeitig die Mimik zu beurteilen. Möglicherweise hätte man bei einer Synchro die gesamte Mimik überarbeiten müssen, weshalb darauf verzichtet wurde.

Die Story an sich ist eine routinemäßige Aneinanderreihung von Fällen, die nach immer dem gleichen Schema ablaufen. Tatort inspizieren, Zeugen befragen. Was einfach fehlt, ist der gewisse Pepp und die Abwechslung. Es wäre viiiiel interessanter gewesen, wenn unser Protagonist Phelps ein (spielbares) Privatleben gehabt hätte und sich das mit der Arbeit verflechtet hätte. Wenn man Bestechung und Korruption, vielleicht sogar Prostitution gesehen hätte (gehört nunmal dazu!!).
Wenn man Schauspieler kennengelernt hätte, die man dann im Kino bewundern darf. Drehbuchautoren, denen ein Fall als Vorbild dient. Verschiedene Lösungswege von Fällen. Möglichkeiten wie Beförderungen durch das Kennenlernen von Leuten. Die Möglichkeit, die Stadt zu erforschen und immer wieder was unterhaltsames vorzufinden und belohnt zu werden. Nicht so linear und eingleisig. Mehr Gehirnschmalz abverlangen. DAS WÄRE ES GEWESEN!!!

So gibt es gelegentliche Rückblenden in Phelps Zeit als Soldat, auf die man sich keinen Reim macht und in den letzten Fällen wird die Story ENDLICH persönlich für unseren Protagonisten und es gibt eine seeehr interessante Abänderung im Geschehen. Man lebt mit, frägt sich, wie all das sein Leben beeinflusst, endlich kommt Spannung auf!! Manche Dinge ergeben Sinn. Aber leider zu wenig und zu spät :((

So musste ich mich zwingen, weiterzuspielen, denn ich war nicht in LA sondern in einer unbelebten Stadt, in der Nichts Anderes als diese 21 Fälle existieren. Und ein paar Filmrollen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Außergewöhnlicher, gut spielbarer Thriller, 19. Juli 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: L.A. Noire (uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich muss zugeben, dass Ich diesem Spiel mit einer Gewissen Vorfreude entgegen gesehehen habe.
Doch Ich will nicht vorurteilen :

Dieses Spiel wird definitiv anders sein, als alles, was sie bisher gespielt haben. Die Spielmechanik unterscheidet sich dabei nicht sonderlich von anderen Spielen : Verfolgungsjagden, Schießereien und selbst die Untersuchungen an den unterschiedlichen Tatorten lassen sich relativ traditiononell, d.h. ohne Einsatz des Six-Axis-Controllers oder weiteren technischen Spielereien der Ps3 spielen.

Ein Merkmal von L.A.Noire sticht hierbei íns Auge. Es wird die Story durch die gut geschriebene Geschichte und vorallem durch brilliant gerenderte Zwischensequenzen fließend, ohne logische Lücken vorangetrieben. Hierbei bewirken vorallem die durch Motion-Capturing erzeugten Grafiken, dass echte Emotionen erzeugt werden.

Zusammendfassend ist L.A. Noire ein zweischneidiges Schwert. Die Story und vorallem die vorgerenderten Szenen wirken sehr mitreissend und neu, etwas, das man bei einem Videospiel selten erlebt. Andererseits ist die Steuerung altbacken, und auch die Engine ( abseits der Gesichtsanimationen ) wirft einen unausgereiften Blick auf das Spiel. Insgesamt ist das Spiel dennoch, vorallem wegen seines ( im Mainstream ) neuen Designs für alle Besitzer der neuen Konsolengeneration zu empfehlen.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Meinung zu L.A.Noire, 26. Juli 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: L.A. Noire (uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich habe mir L.A.Noire in erster Linie bestellt, weil ich ein Fan der Rockstar Games Reihe bin. Ich erwartete natürlich kein neues GTA und bereitete mich schon mal darauf vor, dass das Game kein Sandbox-Spiel ist, konnte man ja auf einigen Tests lesen. Anfangs war ich eher skeptisch, ob das Spiel mich in den Bann zieht, denn das war wirklich ein Glückskauf für mich, da ich nicht wirklich wusste was mich erwartet.

Positiv an L.A.Noire:

Aber ich bin zu 95% positiv überrascht worden, denn ich finde die Story interessant und die Intros vor den nächsten Fällen sorgen für die richtige Old-School-Krimi Stimmung. Das Autoradio, sowie die Verhaltensweisen der damaligen Personen sorgen für die passende Stimmung und ich wurde regelrecht eingebunden in das Geschehen. Das Gameplay geht meiner Meinung nach leicht von der Hand und selten bin ich mit frustierenden Stellen konfrontiert worden. Den Entwicklern kennt man die Liebe zum Detail an, dass man schon an den Inneneinrichtungen der Appartments nachvollziehen kann, selbst wenn der Protakonist durch Gebüsch läuft, bewegt dies sich mit. Das mögen Kleinigkeiten sein, tragen aber auch viel zur Begeisterung bei. Das Lesen der Mimik macht auch Spaß und ist ja das Markenzeichen von L.A.Noire. Das Spiel wird mit einer sehr guten Grafik präsentiert und die Entwickler haben sich wie schon oben erwähnt viel Mühe gemacht, die 40er Jahre optimal einzufangen. Abgesehen von der perfekten Darstellung der Gesichtsanimationen, finde ich manche Bewegungen des Detektivs Cole Phelps zu steif, z.B. das Nachladen einer Waffe nach einer erfolgreichen Nebenmission. Aber im Allgemeinen bekommt ihr eine grafische Pracht geliefert, die es versteht, euch das Spielevergnügen mit kleineren Details zu versüßen.

Negativ an L.A.Noire:

Die negativen Aspekte, die bei mir zum Glück nur 5% ausmachen, bestehen in erster Linie darin, dass man an manchen Stellen oder Scenen die Meinung hat, dass das Spiel noch einen gewissen Feinschlief vertragen könnte. So bleibt Cole Phelps an manchen Stellen hängen oder Fahrzeuge, die man verfolgt, kolerbieren sehr unrealistisch mit dem Gegenverkehr. Aber auch einige Bugs sind vorhanden, z.B. musste ich an einer Stelle neuladen, da der Protagonist zwischen einer Regentonne und einer Kiste hängengeblieben ist. Aber wie schon gesagt, bei rund 20 Stunden Spielzeit (ausgenommen der bei mir übrigen 20 Nebenmissionen)werden diese wenigen Unschönheiten durch die wunderschöne Darstellung der Kulisse und die spannende Story wett gemacht.

Fazit:

Im Großen und Ganzen erwartet euch mit L.A.Noire ein durchaus gelungenes Crime-Action-Spiel, mit wenigen Schusseinlagen, dafür mit spannender Krimi-kost der feineren Art!!!

freundliche Grüße

Adrian Derst
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lie to me!, 9. November 2011
Von 
Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: L.A. Noire (uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Das meistdiskutierte Game des Jahres 2011 hat bei mir zwiespältige Gefühle hinterlassen. Zuerst die große Vorfreude, dann die noch größere Begeisterung und am Ende dieser eigenartige Geschmack in Mund und Daumen. Es ist sicher kein schlechtes Spiel, auch kein Durchschnitt und anspielen sollten es vorallem Filmfans auf jeden Fall, aber all die sagenhafte Grafik und die packende Atmosphäre nutzt sich ab der Hälfte des Spiel irgendwie ab. Schade, denn da wäre mit einer kleinen Extraportion Action und Abwechslung mehr drin gewesen.

Pro & Contra

+ Grafik (die Figuren sind eine Sensation)
+ Atmosphäre (mehr Filmfeeling geht nicht)
+ Soundtrack
+ Spielzeit (über 20 Stunden)
+ Story (wenn da mal nicht ein großer Drehbuchautor Hollywoods seine Finger im Spiel hatte)
+ faire Rätsel mit fantastischen Verhören
+ große Spielwelt

- Verhöre und Detektivarbeit werden nach gewisser Zeit langweilig
- Action kommt zu kurz
- große Spielwelt bietet zu wenig

Mein Fazit: Sollte man gespielt haben! Einmal. Für einen zweiten Durchlauf hat mir die Motivation gefehlt. Seinen sonnigen Platz in der Videospielgeschichte hat sich L.A. Noire trotzdem verdient.

Für Fans von: Heavy Rain, Mafia II, L.A. Confidential und Der dritte Mann
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super-Spiel, Achtung: Suchtgefahr!!, 1. Juli 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: L.A. Noire (uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich spiele das Spiel nun schon 25 h (lt. Statistik im Spiel) und ich muss sagen, es wird nicht langweilig. Es fällt mir schwer nach 4 Stunden täglich, damit aufzuhören. Man will einfach nur nochmal schnell das eine Straßenverbrechen oder die nächste Befragung spielen und ehe man sich versieht, ist schon wieder eine Stunde um.

Klar, es ist kein GTA oder ein Red Dead Redemption, dafür gibt es im Spiel zu wenige Actionsequenzen. Aber das ist überhaupt nicht schlimm und passt vor allen Dingen zu den Spielcharakter den man spielt. Schließlich spielt man hier ja einen Polizisten und keinen Gangster oder Outlaw. Als Polizist muss man das Gesetz schließlich achten und da wird nur im absoluten Notfall geschossen. Viele der Rezensenten bemängeln dass man immer dasselbe macht, das ist dabei aber nur die halbe Wahrheit. Schließlich handelt es sich bei einigen Fällen (Achtung: Spoilergefahr!!!) um einen Serienmörder und bei denen ist es üblich das die Leichen immer gleich da liegen und die selben Verletzungen aufweisen. Und was macht wohl ein Polizist in seiner täglichen Arbeit, er untersucht den Tatort, sammelt Beweise, befragt Zeugen und verhört Verdächtige.

All das darf man bei LA Noire spielen, ist das nicht super. Wann hat es sowas schon mal gegeben. Das gab es glaube ich noch nie. Und noch etwas zu den Gesichtsanimationen, die sind wirklich super gelungen. Klar ist es schwierig Untertitel zu lesen und dabei die Mimik der Befragten zu beobachten, geht mir nicht anders. Ist aber nicht schlimm, da diese Mimik von den Personen auch nach Ihrem Dialog immer noch dieselbe ist. Außerdem ist das für die Befragung nicht unbedingt entscheidend. Denn manchmal sind die Mimiken so schwer zu deuten, das man da nicht einwandfrei feststellen kann ob jemand lügt oder nicht, zumal es ja auch noch "Anzweifeln" gibt. (Es gibt also nicht nur "Schwarz und Weiß") Viel entscheidender sind die Hinweise die man vor der Befragung gesammelt hat. Denn meistens kann man durch Logisches Denken und Kombinationsgabe herausfinden ob der Betroffene lügt oder nicht. Die Mimik ist also nicht ausschlaggebend.

Die Story ist in guter alter Rockstarmanier. Eine Story für einen Film-Noir hätte man nicht besser schreiben können. Echt Super und zum Ende hin nimmt es richtig Fahrt auf. Wer dieses Spiel nicht kauft, ist selber schuld. Der verpasst nämlich sehr viel. Also eine absolute Kaufempfehlung von mir. Wer Fan von den Filmen "LA Confidential" und "Black Dahlia" ist oder gerne Adventures mit ein bisschen Action und einer TOP-Story spielt der sollte auf jeden Fall sofort zugreifen.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr stimmiger interaktiver Film aber nur mäßiges Spiel, 29. Juni 2011
Von 
M. Buecher "MB" (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: L.A. Noire (uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
L.A. Noire bietet eine wirklich sensationelle Kulisse. Das L.A. der 40er zusammen mit der grandiosen Mimik der vielen Charaktäre ist wirklich sagenhaft und absolut sehenswert. Leider ist das Spiel an sich recht repetitiv und streckenweise sogar ziemlich langweilig. Die Ermittlungen und Verhöre sind zwar spannend inszeniert, bieten aber kaum wirkliche Interaktivität. Oft fühlt man sich als ob man einen Einkaufszettel abarbeitet. Die Action in Form von Verfolgungsjagden oder Schießereien erinnert sehr stark an die GTA-Reihe ohne aber deren Klasse zu erreichen. Den größten Wehrmutstropfen stellt in meinen Augen der sehr blasse und unsympatische Hauptcharakter sowie die holprige Hintergrundgeschichte dar - da ist man von Rockstar deutlich Besseres gewöhnt (siehe GTA 4 oder Red Dead Redemption). Auch der oft sehr abrupte und unbefriedigende Abschluss einiger Fälle senkt die Motivation erheblich. Adventure-Freunde mit Interesse für Kriminalfälle und einem Faible für die 40er Jahre kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Leute, die das Szenario nicht unbedingt interessiert und die nur ungern Krimi-Serien im TV schauen, sollten nicht erwarten, dass das Spiel sie umstimmt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Atmosphärische Langeweile, 27. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: L.A. Noire (uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
L.A. Noire ist sicherlich kein schlechtes Spiel. Das Setting ist fantastisch ausgewählt, die Atmosphäre passend und die Charaktere haben Potential.
Warum dann aber trotzdem nur drei Sterne? Das erläutere ich nun im Detail.

GRAFIK:
Die Charakteranimation ist hier ganz klar der Schwerpunkt und sieht verdammt gut aus. Doch auch die Stadt an sich muss sich nicht verstecken - Alles wirkt sehr schön inszeniert und wirkt einfach... passend. Viele kleine Details zeigen auf, dass sich die Entwickler viel Mühe gegeben haben, was die Umgebungen angeht. Kleidung und Fahrzeuge sind ebenfalls schön anzusehen. Hier gibt es absolut nichts zu meckern.

MUSIK:
Ebenfalls sehr stilgerecht, jedoch hatte ich vor Allem am Ende das Gefühl, dass sich die Musik zu oft wiederholte. Besonders bei den Tatorten und den Action-Fahrszenen stieß es mir gelegentlich sauer auf, weil ich vor Allem Erstere als unangenehm empfand. Ansonsten ein sehr schöner Soundtrack, wie man es von Rockstar gewohnt ist, besonders im Autoradio, während man von einem Ziel zum Nächsten fährt.

WELT:
Das L.A. der 40iger ist groß, leider aber auch ziemlich leer. Hier und da gibt es versteckte Fahrzeuge und einige Sehenswürdigkeiten, die sich allerdings kaum näher bestaunen lassen. 40 Straßenverbrechen gilt es optional zu überwältigen - Doch der Umfang ist klein, und meist tendiert man dazu, sich nicht weiter darum zu kümmern und von einem Ziel zum Nächsten zu fahren, ohne Stopp zu machen. Mir sind Nebenmissionen prinzipiell egal, weil ich die Hauptgeschichte verfolgen möchte, deswegen gibt es auch hier keinen Abzug dafür.

GAMEPLAY:
Die 21 Story-Missionen verfahren alle nach ähnlichem Prinzip - Man hat einen Tatort, den man untersucht, wodurch man Hinweise erhält, und diese Spuren dann weiterverfolgt, indem man Zeugen befragt und weitere Plätze untersucht. Ab und an gibt es Schießerein, beziehungsweise Faustkämpfe. Soweit so gut.
Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die Verhöre gelegt, da die äußerst realistischen Gesichtsanimationen (fast immer) Aufschluss darüber geben, ob der Gesprächspartner die Wahrheit sagt, oder lügt. Das funktioniert meist recht gut - Auch wenn es keine deutsche Synchronisation gibt. Wer Englisch nicht fließend beherrscht liest am Besten die Untertitel und studiert danach das Gesicht des Verhörten, ohne den Versuch, beides gleichzeitig zu unternehmen. Am Anfang hatte auch ich meine Schwierigkeiten und musste das erste Verhör circa drei Mal wiederholen, doch schon bald hat man den Dreh raus. Spätestens gegen Ende hilft es nichts mehr, zu raten, da man auch Beweise hervorbringen muss, wenn man seinem Gegenüber der Lüge bezichtigt. Alles in Allem ein schönes Konzept - Nur leider wirkt es ab und an so, als würde man eher einen Film schauen, als wirklich spielen.
Die Tatorte sind viel zu leicht inszeniert. Vibrationsfunktion und Musik geben Aufschluss darüber, wo sich Hinweise finden lassen - Zusätzlich kann man auch Intuitionspunkte einsetzen, um sich den Standpunkt aller Hinweise anzeigen zu lassen. Diese Funktionen kann man zwar ausstellen, trotzdem ist es nicht sonderlich fordernd.
Das Autofahren spielt sich gut - Man sollte aber kein GTA oder Need for Speed erwarten. Die Autos sind aus dem vergangenen Jahrhundert und fahren sich auch dementsprechend langsam. Nach einiger Zeit tendiert man dazu, seinen Partner fahren zu lassen, erstens weil die Stadt wenig zu bieten hat, zweitens, weil man dadurch fast sicher eine gute Bewertung bekommt. Unfälle gehören meist zur Tagesordnung - Gut, dass sich der Realismus dort in Grenzen hält, und man sehr viel Schaden einstecken kann. Solche Szenen der Spielphysik führen gelegentlich zur unfreiwilligen Komik.
Feuergefechte und Prügeleien erinnern stark an Red Dead Redemption, beziehungsweise GTA, was kein Wunder ist. Hier kann man sich kaum beschweren. Das Schießen läuft für PS3-Verhältnisse ziemlich gut (auch wenn ich es bei RDR besser ausbalanciert fand) und der Spieler kann nur sehr wenige Treffer einstecken, was Deckung erfordert. Dies kann manchmal etwas hackelig werden (oder ich stelle mich zu blöd an, um vernünftig aus der Deckung und wieder in die Deckung zu kommen).
Ab und an gibt es Actionsequenzen in Form von Balance- oder Schnelligkeitsübungen - Diese können jedoch (wie auch Schießereien) nach dem fünften Mal einfach übersprungen werden. Was für ein SPIELgefühl bleibt dann bitte noch erhalten?! Diese kleinen Auflockerungsversuche für zwischendurch sind nicht schlecht, haben teilweise aber einen erhöhten Nervfaktor, weil man immer wieder den Vorschlag, die Szene zu überspringen, wegdrücken muss, wenn man sich mal blöd anstellt.

STORY:
Kommen wir hier zu meinem Hauptkritikpunkt.
Die Geschichte siecht eine Weile vor sich hin und kommt erst gegen Ende richtig in Fahrt. Erst bei den letzten zwei, drei Missionen hatte ich wirklich das Gefühl, als würde sich etwas tun. Am Anfang geht es größtenteils einfach nur darum, Phelps (dem Protagonisten) bei seinem Werdegang bei der LAPD zuzusehen. Es gibt tatsächlich ziemlich viele Cutscences - Aber die fokussieren sich größtenteils auf die Fälle, an denen man gerade arbeitet. Diese sind gut ausgearbeitet und ziehen sich ab und an über mehrere Episoden hinweg - Aber sie bringen uns die Charaktere nicht näher. Es hat für mich sehr lange gedauert, mit Phelps warm zu werden, und auch gegen Ende hin habe ich einige seiner Taten kaum nachvollziehen können. In kleinen Rückblicken zwischen den Episoden wird seine Vergangenheit im Krieg beleuchtet - Doch diese Ausschnitte sind meistens zu kurz und Anfangs noch verwirrend eingestreut. Die ständig wechselnden Ermittler an der Seite Phelps bringen diesen Mangel an Charaktertiefe noch deutlicher zum Vorschein. (Die einzige wirklich interessante Persönlichkeit in dem Spiel ist meines Erachtens Roy Earle, auch wenn seine Hintergründe ebenfalls nie konkret aufgedeckt werden)
Die Heavy Rain-würdige Geschichte habe ich hier nicht gefunden. Gegen Ende gibt es eine Anspielung in Form von Origami-Kranichen, aber nichts zeugt von der Tiefe und den Emotionen rund um den Heavy Rain-Cast. Auch das Ende ist, ohne zu spoilern, absolut platt und versucht in letzter Minute noch mit dem Philosophie-Hammer eine Moral der Geschichte einzubauen. Absolut überflüssig und unverständlich für mich. Wo andere Games den Spieler belohnen, setzt L.A. Noire einem solch ein Wischi-Waschi-Ende vor, das nicht länger ist, als eine normale Cutscence und einen mit einem unbefriedigten Ausdruck zurücklässt, während die schöne Musik der Credits läuft. Ich habe nichts gegen stille, unglückliche Endings und bin relativ leicht mit einem Ende zufrieden zu stellen, weil ich mich mit allem anfreunden kann, was mir irgendwie logisch und verständlich (oder total kryptisch und tiefgründig) vorkommt, aber hier war es das erste Mal seit langem der Fall, dass ich so verschwendetes Potential gesehen habe und richtig unglücklich mit den letzten Minuten war. Vielleicht verstehe ich auch einfach die Genialität hinter dem Ganzen nicht ' Und die eigentliche Geschichte ist total an mir vorbeigelaufen. Wenn das der Fall sein sollte, bin ich gerne für die üblichen Beleidigungen und Anfeindungen im Kommentar-Bereich offen und lasse mich als Casual-Gamer abstempeln, der weder Skills noch Ahnung von diesem Kunstwerk hat.

Der Umfang der Geschichte umfasst im Übrigen etwa 15-20 Stunden und ist somit im (heutigen) Mittelfeld anzusiedeln. Ich halte den Umfang hier für angemessen. Es hätte gerne mehr Story sein können, doch die Gameplay-Passagen waren kurz genug, als das sie noch nicht angefangen haben, mich wirklich zu nerven. Da der Preis inzwischen ja deutlich gesunken ist, kann ich von der Dauer des Spiels tatsächlich sagen, dass es angemessen ist (Betonung liegt auf inzwischen).

FAZIT:
L.A. Noire ist für mich ein bunter Mischmasch aus Mafia, Grand Theft Auto und Heavy Rain - Das Potential ist da, wird aber leider in zu geringem Maße genutzt. Es schillert, es sieht gut aus - Doch im Endeffekt ist es nichts mehr als der typische Einheitsbrei, den wir schon seit Jahren vorgesetzt bekommen. In typischer Rockstar-Manier (was nicht schlechtes ist, hier aber einfach nur zu stumpf kopiert worden ist) durchgesetzt, mit einigen kleinen Lichtblicken, aber leider einer platten Story und viel zu seichtem Gameplay. Nicht zuletzt die äußerst zweifelhafte und oftmals kritisierte DLC-Politik von Rockstar, die schon vor Veröffentlichung konkrete Daten zu Download-Inhalten angeben, die es noch locker hätten auf die Scheibe schaffen können, anstatt sie für teures Geld im Store anzubieten, geben mir keine andere Möglichkeit, als nur drei Sterne zu geben. Rockstar ist da inzwischen aber (leider) nicht mehr die Ausnahme.
Im Endeffekt hat man viel mehr das Gefühl, einen Film zu schauen, als wirklich ein Spiel zu spielen. Bei Heavy Rain hat dieses Prinzip gut funktioniert, hier wirkt es wie ein langsames Point&Click-Adventure. Nur ohne Witz und mit viel mehr trübsinniger, zwangphilosophischer Dunkelheit. Die Stadt der Engel ' Mehr Schein als Sein, im Original und auch im Spiel. Schade.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP-endlich mal was anderes, 7. September 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: L.A. Noire (uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich habe L.A noire beim release gekauft und es ist vll nicht jedermanns sache.
Ich habe es von anfang bis ende genossen und habe es ein 2. mal durchgespielt, mit dem selben Enthusiasmus wie beim ersten mal, und ich rühr in der Regel kein spiel zwei mal an.
wer auf filme wie L.A. Confidential oder Black Dahlia steht ist hier brannt richtig
kleiner gag, der schauspieler der in L.a. Noire Mickey Cohen spielt, ist auch staatsanwalt Ellis Loew in "the black dahlia".

Ich habe einige 1-Stern rezensionen hier gelesen und deswegen schreibe ich eine. Wer ein bisschen simpel gestrickt ist und nur auf ballern und abmurksen steht- finger weg. Wer der englischen sprache nicht mächtig ist (WELTSPRACHE) , sollte auch lieber die finger weg lassen

ansonsten ist es eine herrliche abwechslung mit action, kniffen und sehr interessanten wendungen.
Es gibt auch viele verschiedene wege einen Fall zu lösen

Negativ

- das ende mancher mordfälle lässt sich nicht beeinflussen, auch wenn man weiss das der verdächtige unschuldig ist
- das zuordnen von beweisen wenn man jemanden eine Lüge unterstellt ist in wenigen fällen etwas unschlüssig

Ach und für die leute die sagen "vibrieren, X drücken, musik aus, alle Beweise gefunden", das stimmt nicht. wenn man das so handhabt wird man am Ende jedes falles feststellen das man nicht alle Beweise gefunden hat
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nunja...., 12. Dezember 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: L.A. Noire (uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
also am anfang war ich richtig begeistert!!!!!!! weltklasse und hat richtig spaßmgemacht! aber nachdem bei jeeeeeder mission das gleiche läuft wird es richtig richtig schnell langweilig!
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L.A. Noire (uncut) - [PlayStation 3]
L.A. Noire (uncut) - [PlayStation 3] von Rockstar Games (PlayStation 3)
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