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am 19. Dezember 2014
Dieser Film beschreibt die archaisch-islamische Gesellschaft mitten in Deutschland sehr authentisch, emotional und sensationslos.

Sehenswert, insbesondere für Frauen um sich davon ein Bild zu machen. Den Islamomachos sei hier ein Spiegelbild vorgehalten und die Frage aufgestellt, ob hier nicht mit "Ehre" die Kontrolle und Macht über die Frauen gemeint ist.
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am 23. September 2010
Umay (Sibel Kekilli) flüchtet mit ihrem Sohn Cem vor ihrem gewalttätigen Ehemann aus der Türkei zu ihrer Familie nach Deutschland. Diese sehen die Ehre der Familie verletzt und wollen die Tochter so schnell wie möglich wieder zurückschicken, besonders Umays ältester Bruder versteht in der Hinsicht keinen Spaß. Als Umay sich schließlich von der Polizei ins Frauenhaus bringen lässt, verstößt die Familie sie endgültig. Immer wieder versucht sie vergeblich, Kontakt zu ihrer Schwester oder ihrer Mutter aufzunehmen...

Dass ihr Familiendrama Die Fremde nicht zur platten Schwarz-Weiß-Farce gerät, ist wohl der Hauptverdienst der österreichischen Kinodebütantin Leo Aladag. Durch ihre feinfühlige Inszenierung und Annäherung an das schwierige Thema der Ehrenmorde bleiben die Figuren, die sich hinter patriarchalischen Strukturen verschanzen, stets menschlich und verletzlich. Sie wird damit beiden Seiten, so gut es eben geht, gerecht. Sibel Kekilli, deren Figur in der Türkei wie auch in Berlin gleichermaßen eine Fremde bleibt, spielt dabei alle Facetten der jungen Frau - mal stark, mutig und emanzipiert, mal verletzlich, ängstlich und verzweifelt - mit bewundernswerter Intensität.

Die ausschließlich auf der Blu-ray enthaltene Dokumentation "Wo Mädchen wenig wert sind - Eine Jugend in Zeiten der Ehre" sucht nach Erklärungen und religiösen Ursprüngen der für die westliche Gesellschaft so schwer nachvollziehbaren Auffassung von Ehre. Sehenswert ist auch Sibel Kekillis sympathischer Auftritt beim Deutschen Filmpreis 2010, bei dem sie den Preis als beste Hauptdarstellerin mit nach Hause nehmen durfte.

Film: 4/5
Ausstattung: 4/5
Gesamt: 4/5
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am 16. November 2015
Great movie at a very good price. It has english and german subtitles, bonus material and apparently no region lock.
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am 14. April 2014
Der Film "Die Fremde" ist sicherlich ebenso wenig typisch für das Verhältnis von Mann und Frau in der türkischen Gesellschaft wie das westlich orientierte Bild, das die Krimiserie "Mordkommission Istanbul" mit ihrem Kommissar Mehmet Özakin vermitteln möchte. Der Film mit Sibel Kekilli ist jedoch näher an der Realität, und auf jeden Fall eine bewegend erzählte Geschichte über ein Leben in zwei Welten.
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am 27. September 2010
Feo Aladað ist mit DIE FREMDE ein einmaliger Film gelungen, der zurecht im Rennen um eine Oscarnominierung ist!

Zum Inhalt:
Die gebürtige Berlinering Umay (Sibel Kekilli), die mit ihrem Mann in Istanbul lebt, flieht vor demselben mit ihrem Sohn Cem (Nizam Schiller) zu ihrer Familie nach Deutschland, um der Gewalt der Ehe zu entgehen. Schon bald muss sie jedoch feststellen, dass Ihre Familie ganz und gar nicht auf ihrer Seite ist, und sich zwischen Traditionen, Ehre und der Liebe zu ihr hin und hergerissen sieht. Umay verläßt ihr zu Hause, nachdem sie ihren Älteren Bruder dabei belauschen konnte, wie er plante ihren Sohn Cem alleine in die Türkei, und somit in die Obhut seines gewalttätigen Vaters zu schicken, und kommt zunächst in einem Frauenasyl unter. Kurze Zeit später steht sie auf eigenen Füssen, lernt an der Abendschule mit dem Ziel zu studieren. Ein normales Leben kann die familienverbundene Umay dennoch nicht führen. So versucht sie um Anerkennung zu kämpfen, und gleichzeitig ihrer Familie nahe zu sein. Eine heikle Lage für den Vater, der die Ehre über die Bedürfnisse der Tochter stellt...

Wie der Film endet sei hier nicht verraten. Es ist ein erschreckendes Ende, mit dem man überhaupt nicht rechnet.

Feo Aladað ist ein Meisterwerk gelungen. In ruhigen, besinnlichen Bildern dokumentiert sie eine Problematik, von der man kaum erahnen kann, wie oft sie sich in der Bundesrepublik abspielt, ohne dabei mit dem Zeigefinger auf Schuldige zu zeigen. Somit wird offenbar, dass alle Opfer sind, verhaftet in den über Generationen fehlinterpretierten kulturellen und religiösen Geboten einer Gesellschaft, die einfach nicht in der Moderne ankommen kann.
Die Schauspieler machen ihre Sache durch die Reihe weg hervorragend! Viele agieren zum Ersten Mal vor der Kamera, und mit großer Gewissheit kann man sagen, dass Nizam Schiller durch sein einmalige Darstellung des kleinen Sohnes der Protagonistin eine schilldernde Karriere in der Schauspielerei vor sich hat.
Keine Aufnahme ist zu viel, keine Einstellung überflüssig.

Es ist kein leichter Film, jedoch ein sehr lohnender. Dieser Film sollte in jeder Schule gezeigt und besprochen werden, vielleicht würde sich dann etwas in der Gesellschaft, die sich so gerne bedeckt hält, ändern.

Ein ganz großes Meisterwerk einer großen Regisseurin!
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am 28. August 2010
Dieser Film ist wohl das ergreifendste Werk seit "Million Dollar Baby". Alle Dasteller sind grandios besetzt und obwohl der Film sehr krass wirkt, scheint er doch absolut glaubwürdig. Ein Muss für jeden Fan von großem Charakterkino. Ein absoluter Tipp!
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am 22. Januar 2013
tja, jetzt hoffe ich das, ich irgendwann jemanden finde der einen blue ray player hat, dann kann ich auch etwas über die qualität dieses filmes sagen, dachte man könnte sie auch in minderweritgen geräten abspielen und auf die gute qualität verzichten, geht aber nicht, da ist einmal etwas günster,tja.

lieferung prompt und in sehr gutem zustand
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