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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen63
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am 9. Juni 2009
...und zwar jene, die sich SF nur zu Unterhaltungszwecken ansehen, also Marke Star Wars, Matrix oder eben diesen Film - und jene, die stets nachvollziehbare Stories und eine Handlung mit Hand und Fuß erwarten. Die Rezensionen auf dieser Seite sind voll mit Verfechtern beider Lager.

Offen gestanden, ich persönlich gehöre zu beiden Seiten, ich schaue mir Solaris an und denke über die Problematik nach, die eine virtuell erstellte Versuchung und deren schiere Untrennbarkeit von der Realität darstellt (Matrix läßt ebenfalls nett grüßen), aber dann wiederum setze ich mich auch ungerührt hin und lasse einfach mal 120 Minuten Popcorn-Kino zu, visuell überwältigend und hohl wie eine Glühbirne.

Lost in Space ist so ein Film. Visuell in (fast) jeder Szene toll, story-mäßig einfachstes Zeichentrickfilm-Niveau, eine schrecklich nette Familie, ein tollkühner intergalaktischer Held (der auch in Toy Story eine Rolle bekommen hätte, garantiert) und ein archetypischer Bösewicht, dem die Schlechtigkeit geradezu aus allen Poren tropft.

Dazu eine Lovestory in bester Mainstream-Manier (toughe Girlies gehören ja spätestens seit Tomb Raider zur Grundausrüstung des Kintopp) und die obligatorischen genialen Kiddies, die zwar Zeitmaschinen aus Topfdeckeln konstruieren, jedoch jedem noch so blöden Sympathie-Heuchel-Angriff durch einen sinistren Bösewicht auf dem Leim gehen (Gary Oldman in seiner steten Paraderolle, die er am besten kann).

Habe ich etwas vergessen? Oh ja, das unkaputtbare Wunderraumschiff, mit dem man sogar mitten durch Planeten hindurchfliegen kann, mit Turbo und wunderprächtig gülden anzusehen. Weltraummonster, Knuddelaliens, Zeitreisen vor und zurück, doppelt vorhandene Personen (jedoch temporal getrennt) und ein zugegeben nervig tolerantes Eltern-Ehepaar, die ebenfalls nicht wissen, wohin sie ihre Genialität noch überall hinstecken sollen.

Klingt das Blöd? Ist die Story kindisch? Ist das Niveau eher etwas für den Disney Channel? Darauf ein dreifaches JA! Aber das alles ist völlig egal, denn es geht hier um UNTERHALTUNG! Popcornkino, der Film wollte auch nie etwas Anderes sein als genau das. Und in diesem Licht betrachtet gibt es kaum einen weiteren Film, der dermaßen mit tollen Bildern und Helden wie aus der guten alten Flash Gordon Zeit aufwarten kann. Wer Star Wars mag - zugreifen!!! Wer lieber über Solaris grübelt, Hände weg!!! Ich jedenfalls mag den Film: Als hirnfreie, aber tolle Unterhaltung ohne visuelle Makel. Fünf Sterne für den Film, den Unterhaltsamkeitsfaktor und die Optik, null Sterne für die Intelligenz und die lineare Storyführung.
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am 25. Mai 2013
Ich finde es schon sehr erstaunlich, was viele Rezensenten von diesem Film erwarten. Auch als Star Trek- und Alien-Fan kann mich dieser Streifen als gelungene Parodie überzeugen, wie im übrigen auch Galaxy Quest.
Wer das nicht begreifen will, ist gewissermaßen "im falschen Film" gelandet.
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am 12. Oktober 2010
Ich fasse mich relativ kurz: der Film kann gut unterhalten. Andere finden ihn kitschig. Hier scheiden sich echt die Geister (gut zu sehen an den Rezensionen der DVD-Version).
Ich hatte bisher nur die VHS-Kassette und wollte eigentlich schon lange auf DVD upgraden - allerdings war diese entweder nicht zu bekommen oder einfach zu teuer.
Die Blu-ray ist dafür recht ordentlich geworden. Die Bildqualität schwankt zwischen HiDef und DVD-Qualität, was vor allem am Graining in Realfilmsequenzen liegt. Gesichter und Konturen sind meistens schön scharf, verlieren dann aber durch ein leichtes niedrig auflösendes Grundrauschen diese Schärfe wieder. Der Effekt variiert und tritt auch in der kurzen Raumschlacht zu Beginn auf. Beim eigentlichen Start der Familie Robinson gibt es dann im Gegenzug ein knackscharfes CGI-Schiff vor rauschfreiem schwarzen Weltraum zu bewundern.
Die deutsche Tonspur ist sauber und nutzt auch gerne mal den Subwoofer. Die hinteren Satelliten kommen dagegen eher selten zum Zuge.
Für einen Film von 1998 ist die Blu-ray Fassung echt in Ordnung.
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am 29. Dezember 2003
Science Fiction lese und schaue ich seit mehr als 25 Jahren.Da gibt es vieles, was einem mehr oder weniger gefällt. Dieser Film, mit seiner familientauglichen Story, liebenswerten Darstellern, einer simplen, sehr geradlinigen Story, bietet eigentlich alles für einen verregneten Sonntagnachmittag. Ob 7 oder 70 - hier kommt jeder auf seine Rechnung. Popkornkino der abgehoben Art ;-)
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am 12. Oktober 2010
Ich bewerte hier nur meinen eigenen Eindruck nachdem ich den Film sowohl auf DVD als auch auf Blu-ray gesehen habe.
Ohne gross in technische Details zu gehen, kann ich sagen, dass die Umsetzung auf Blu-ray zwar durchaus gut gelungen ist, aber im Vergleich zur DVD kein wirklicher Quantensprung gelungen ist.
Das Bild ist gut, aber nicht der riesen Unterschied zur bereits gelungenen DVD.
Der Ton allerdings lässt wirklich zu wünschen übrig. Der Unterschied zwischen der Lautstärke der Dialoge im Vergleich zur Musik, bzw. Umgebungsgeräusche ist schon immens. Man arbeitet teilweise ständig mit der Fernbedienung um laut und dann wieder leise zu regulieren....

Da ich kein grosser Fan von Zusatzmaterial bin, kann ich zum für und wieder nicht viel sagen.

Abschliessend wäre meine Empfehlung folgende...Wer die DVD besitzt kann sich den Kauf der Blu-ray schenken...Wer vor hat sich den Film neu anzuschaffen, macht bei der Blu-ray allerdings nichts verkehrt.
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am 17. September 2015
Um eine neue Heimat für die Menschheit zu suchen, macht sich die Familie Robinson auf den Weg durchs All. Doch ein Sabotageakt vereitelt das Vorhaben und als die Robinsons aus ihrem Tiefschlaf erwachen, befinden sie sich nicht mehr auf dem geplanten Kurs. Doch nicht nur die Frage, wo sie sich befinden, beschäftigt die Familie, sondern auch das Wann? Denn schon bald sind sie sich nicht mehr sicher, ob sie sich überhaupt noch in der richtigen Zeit aufhalten …

*

Im Grunde genommen, wäre “Lost In Space” eine ganz passable Angelegenheit, wenn … ja, was wenn? Ich kann nicht einmal genau benennen, was dem Familien – Science Fiction – Film eigentlich fehlt. Es ist wahrscheinlich die menschliche Wärme, die Hopkins mit seinem Abenteuer bestimmt ausdrücken wollte, die aber der ganzen Inszenierung irgendwie fehlt. William Hurt ist da noch der glaubwürdigste Träger, den der Zuschauer durch seine sympathische Art und Weise ins Herz schließt. Allen anderen Charakteren fehlt leider die Tiefe, um ein echtes Familiengefühl aufzubringen.

“Lost In Space” hat wirklich eine Vielzahl an ansehnlichen Spezialeffekten, die über die schlampig ausgearbeiteten Charaktere hinwegtrösten können. Aber Effekte alleine machen nun mal leider keinen Film aus. Wie gesagt: William Hurt ist für mich der Haupt-Sympathieträger des Films, gefolgt von Mimi Rogers, als dessen liebende Ehefrau. Leider kommt Rogers aber irgendwie zu kurz. Der kleine Jack Johnson kam auch noch ganz passabel in seiner Rolle als technisch und wissenschaftlich versierter Sohnemann rüber. Der Rest kann sich schauspielerisch zwar sehen lassen, aber Tiefe bekommen die von ihnen dargestellten Personen leider nicht wirklich.

Die Filmmusik ist grandios und passt perfekt. Und auch über die Inszenierung an sich kann man nicht meckern. Dennoch funktioniert “Lost In Space” nicht so, wie er hätte funktionieren können, wäre man liebevoller an die Charaktere herangegangen. Doch trotz aller Kritikpunkte hat Stephen Hopkins einen unterhaltsamen Abenteuerfilm für die ganze Familie erschaffen, der aufgrund seiner tollen Spezialeffekte und William Hurts Darstellung sogar im Gedächtnis haften bleibt. Im Grunde genommen werden alle bekannten Zutaten eines Science Fiction- und Familienfilms wild durcheinandergemixt, um einfach nur zu unterhalten. Und das tut “Lost In Space” auf alle Fälle.

*

Fazit: Tolle Spezialeffekte machen “Lost In Space” zwar zu einem äußerst unterhaltsamen Zeitvertreib, doch die eher mäßigen Charakterzeichnungen der Personen hinterlassen einen leicht störenden Beigeschmack.

© 2015 Wolfgang Brunner
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am 11. Februar 2001
"LIS" ist ein guter Effekt-Film geworden und hat aus seinen Möglichkeiten das gemacht, was "Mission to Mars" leider versäumt hat. Allzu ernst sollte man den Film nicht nehmen, das tut er schließlich mit sich selbst nicht (vgl. nur die gute-Nacht-Szene á la "Die Waltons").
Die Qualität der DVD ist prächtig in puncto Sound und Bild, das Zusatzmaterial kann sich sehen lassen.
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am 29. März 2011
Zum Film:
Tja, man liest ja sehr gemischtes darüber. Insgesamt ist der Film in den Kinos nicht gut angekommen und hat unterm Strich schlechte Kritiken bekommen.
Ich muss aber sagen, dass ich den Film einfach gerne mag. Ich habe ihn schon auf VHS und DVD mehrfach angesehen, und hatte nie das Bedürfnis vorzeitig abzuschalten.
Mir macht er einfach Spaß, auch wenn die Story zweifellos Macken hat.

Bild:
Die Umsetzung auf Blu-Ray ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Das Bild ist zwar ein Stück von der Perfektion entfernt, ist aber durchgehend klar und störungsfrei, und eine deutliche Steigerung zur DVD.

Ton:
Der deutsche DD 5.1 Ton hat mich nicht von den Socken gehauen. Die hinteren Lautsprecher kommen etwas zu wenig zur Geltung, dafür hat der Subwoofer häufig viel zu tun :-) Der Ton ist gut, aber nicht besser als auf DVD würde ich sagen.

Extras:
Vorhanden, für mich generell uninteressant.

Fazit:
Wer Lost in Space mag kommt schon wegen der verbesserten Bildqualität kaum an der Blu-Ray vorbei, sie ist ein klarer Fortschritt zur DVD.
Als Blindkauf würde ich den Film nur Science-Fiction Fans empfehlen. Entweder man liebt den Film, so wie ich, oder man hasst ihn.
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am 4. April 2014
In der Tat. Dieser Film ist bar jeder Logik und die Dialoge schaut man sich besser in der finnischen Synchronisation an, sonst sind sie unerträglich.
Warum vergibt Meckeronkel Peter dafür 5 Sterne? Ist er jetzt endgültig verrückt geworden? Oder ist er heimlich beteiligt an den Filmeinnahmen?
Nein, alles falsch. Onkel Peter hat lediglich erkannt, dass es sich hierbei um einen KINDERFILM handelt. Message an all die miesepetrigen (haha, petrig) Ein-Stern-Rezensenten: Könnt ihr das Genre nicht schon am Cover erahnen, das aussieht wie ein Familienfoto? Seht ihr nicht das grüne FSK-Logo? Wäre es ein Zeichentrickfilm oder ein Animationsfilm, dann würde kein Mensch meckern. Oder hat schon mal jemand gemeckert, dass es unlogisch und unrealistisch sei, dass der Bösewicht in "Ich - einfach unverbesserlich" den Mond stehlen will, um der größte Schurke der Welt zu werden? Ungefähr auf diesen geistigen Bahnen bewegt sich auch dieser Film, und er bietet alle Zutaten des klassischen Familienkinos aus Hollywood:
- Einen Bösewicht, der eindimensional böse ist, egal in welcher Situation.
- Eine Familie als heldenhafte Protagonisten
- Einen kleinen jungen, der sich in Systeme hacken und Zeitmaschinen bauen kann, aber von seinem Vater nicht ernst genommen wird.
- Eine jugendfreie Lovestory als Subplot.
- Ein Maskottchen in Form eines disneyartigen CGI-Affen (der allerdings außerirdisch ist und daher ein paar "Anbauten" hat).
- Ein kompromissloses Happy End ohne zu beklagende Tote.
Nun kommt der Film allerdings nicht in der Optik von Toy Story daher, sondern in der Optik von Star Wars. Und das verführt natürlich dazu, einen Star-Wars-artigen Film zu erwarten. Wenn man ihn sich mit diesen Augen ansieht, wird man natürlich hochgradig irritiert sein. Wenn man jedoch weiß, wo der Film zu verorten ist, kann man ihn sich auch als Erwachsener mit Genuss ansehen. Und das durchaus auch mehr als einmal.
Aber am meisten Spaß macht es natürlich, sich das mit seinen Kindern anzuschauen.
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am 16. August 2005
Im Jahre 2058 sind die Rohstoffreserven auf der Erde erschöpft, die Ozonschicht kaum noch existent. Grund genug für die Menschheit über das zukünftige Bestehen nachzudenken und sich auf die Suche nach einer neuen Heimat zu machen. Professor John Robinson (William Hurt, „The Village") möchte mitsamt seiner Familie, die aus seiner Frau (Mimi Rogers), seiner Tochter (Heather Graham) und seinem wissenschaftlich begabten Sohn besteht, zu einem 10 Reisejahre entfernten Planeten aufbrechen, um den ersten Schritt in eine neue Zukunft zu wagen. Das Gefährt, ein großes High-Tech-Raumschiff, wird gesteuert von Major West (Matt LeBlanc, bekannt als Joey aus der Kult-Sitcom „Friends"). Der durchdachte Plan wird jedoch vom skrupellosen Dr. Smith (Gary Oldman) vereitelt, sodass die gesamte Crew mitten in der Galaxie landet - ohne Wissen was als nächstes passiert bzw. wo der Weg zurück nach Hause zu finden ist...
Eine solide Grundidee also - aber genügt diese? Der Film wirbt damit, über 750 digitale Effekte vorweisen zu können. Dies kann eine gewisse Qualität versprechen, muss es aber nicht - und tut es auch nur zu einem gewissen Teil. Vieles wirkt poppig bunt und mehr wie ein Videospiel als ein Film, worunter natürlich die Glaubwürdigkeit zu leiden hat. So passt auch das computeranimierte „Haustier" in Form des affenartigen Aliens nicht ganz in das Gesamtbild und wirkt unecht - besser gelingt das in Form von Gollum in den „Herr der Ringe"-Filmen. Dennoch sind die Special-Effects insgesamt schön anzusehen - wie auch die Schauspieler, allen voran Gary Oldman, der mal wieder den Bösewicht raushängen lassen darf (wie er es auch schon in „Leon - der Profi", „Das fünfte Element" oder „Air Force One") getan hat und es macht Spaß der Figur mit seiner Gerissenheit zuzuschauen. Das gilt leider nicht ganz für die Handlung. Die ganzen Inhalte mit Spinnen, emotionalen Robotern und Zeitreisen (was immer ein heißes Eisen ist und mehr Fragen als Antworten aufwirft) wirkt wild zusammengemixt und nicht anständig durchdacht. Dadurch ist einiges unlogisch und man fragt sich z.B. warum die Zeitanomalie in Form der Blase denn in der Vergangenheit auch auftaucht und warum Professor Robinson nach dem Zusammenbruch dieser noch das Raumschiff fliegen sehen kann - obwohl ihm anscheinend eine „normale" Rückkehr verwehrt bleibt usw. ...aber wie gesagt, Zeitreisen sind immer ein Thema für sich und sorgen für Diskussionsstoff. Der Höhepunkt des Filmes ist meiner Meinung nach der kurze Spaziergang auf der Proteus, der ein wenig das einfängt, was der Rest des Filmes vergisst: Das Unbekannte der Reise in den Vordergrund zu stellen. Man hätte sich mehr darauf konzentrieren sollen etwas zu zeigen, was einer Erforschung der Galaxis gleichgekommen wäre - ein großes Abenteuer eben. Stattdessen wird wie wild rumgeballert und Sachen explodieren - der Anfang des Filmes ist deswegen völlig misslungen und auch in der Kamerafahrt hinter dem Raumschiff kommt kein richtiges Geschwindigkeitsgefühl auf und die Action ist schlicht und ergreifend langweilig - da hätte sich der Regisseur ein wenig Inspiration durch die „Star Wars"- Filme holen sollen. Grusel-Stimmung aufgrund der Spinnen kommt auch nicht auf, dafür ist alles zu harmlos inszeniert (immerhin ist der Film auch ab 12 freigegeben). Darunter leidet auch der Showdown, da dieser viel zu abrupt endet als dass man irgendwie mitfiebern könnte oder etwas ähnliches.
Wirklich zu empfehlen hingegen ist der Schlusssong von Apollo 440, bei dem man am besten die Lautstärke voll aufdreht. Daher ist ein Blick in die Sonderausstattung nicht zu verachten, bei dem man sich den dazu passenden coolen Music-Clip anschauen kann. Ebenfalls sollte man sich nicht die entfallenen Szenen entgehen lassen, da diese etwas Licht in einige der kruden Momente der Story geben wodurch man sich zwangsläufig fragt, wieso diese aus dem Film entfernt worden sind.
Alles in allem also ein etwas misslungener Science-Fiction-Film, der nicht zu flach erscheinen will (durch das Zeitreise-Element mit deren Auswirkungen), aber die Handlung nicht wirklich nicht in den Griff bekommt und überladen wirkt - weniger wäre auch hier mehr gewesen. Kann man sich aber dennoch mal anschauen.
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