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90 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roboter, Shakespeare und das Id
Shakespeare hätte sich wohl kaum träumen lassen, dass mal jemand sein Werk `Der Sturm` in den Weltraum verlegt. Dennoch, es ist geschehen.

`Forbidden Planet` (bzw. dt. ziemlich unzutreffend `Alarm im Weltall`) strotzt nur so vor neuen und ungewöhnlichen Einfällen. Allein die Optik des Films ist anders als alles, was es vorher gegeben hatte:...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2006 von Mario Mittwollen

versus
3.0 von 5 Sternen blu-ray in relativ guter Bildqualität
Alarm im Weltall - Auf einem entfernten Planeten, auf dem sich eine Hochzivilisation selbst ausgelöscht hat, manifestiert sich deren letzter Lebensfunke in Form eines unheimlichen, todbringenden Geisterwesens...

Dieser zeitlos schöne SciFi-Klassiker aus den 1950ern mit besonders futuristischer Soundkulisse präsentiert sich auf blu-ray insgesamt...
Vor 24 Monaten von Frank the fossil veröffentlicht


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90 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roboter, Shakespeare und das Id, 9. Dezember 2006
Von 
Mario Mittwollen (Oldenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Shakespeare hätte sich wohl kaum träumen lassen, dass mal jemand sein Werk `Der Sturm` in den Weltraum verlegt. Dennoch, es ist geschehen.

`Forbidden Planet` (bzw. dt. ziemlich unzutreffend `Alarm im Weltall`) strotzt nur so vor neuen und ungewöhnlichen Einfällen. Allein die Optik des Films ist anders als alles, was es vorher gegeben hatte: die Klarheit und Tiefe des Weltraums, das elegante Dahingleiten des Raumschiffs C-57D vor dem sternenübersäten Hintergrund und die Landung auf dem Planeten, die gewaltigen Überreste der längst verschwundenen Krell-Rasse und natürlich Robby der Roboter.

Die Spezialeffekte sind ganz einfach wunderschön und ein Genuss für das Auge.

Die `electronic tonalities`, die dem Film aus Geräuscheffekte und auch als Filmmusik dienen, sind fremdartig und unvergesslich und meines Wissens des erste Mal, dass man keine konventionelle Musik für einen Film wählte, sondern elektronisch erzeugte Klänge.

Außerdem kann `Forbidden Planet` eines der denkwürdigsten Ungeheuer der Filmgeschichte vorweisen: Das Monster aus dem Id (nicht `it`, wie es gelegentlich falsch zu lesen ist und dann auch prompt falsch als `es` übersetzt wird).

Auch war dies einer der ganz wenigen SF-Filme der Fünfziger, die kein B-Film waren. Dieser Film war richtig teuer, und das sieht man auch.

Die unvergesslichsten Filmmomente in `Forbidden Planet` sind für mich der Anblick des Raumkreuzers, der durchs All gleitet und in den Orbit des Planeten eintritt (wunderschön!), bevor er landet, und das unfassbare Id-Monster, wie es gefangen im Energiezaun und im Strahlenfeuer der Raumfahrer brüllend seinen Angriff führt.

`Forbidden Planet` ist eines der Science-Fiction-Werke, die einen sehr umfassenden Einfluss auf das gesamte Genre ausübten. Auch trifft man immer wieder auf Fragmente aus diesem Film: das Raumschiff wurde später in zahlreichen Episoden der Fernsehserie `Twilight Zone` (1959-64) wieder verwendet (und flog dort manchmal sogar auf dem Kopf); die Uniformen finden wir in zahlreichen späteren Filmen wieder, z.B. in `Die Zeitmaschine`, wo sie vom Sicherheitspersonal während der Sequenz mit dem Atomangriff getragen werden; Requisiten aus dem Labor der Krell tauchen in verschiedenen Filmen wieder auf; der gewaltige unterirdische Krell-Komplex wurde im Pilotfilm der Serie `Time Tunnel` nachgeahmt; und natürlich sehen wir Robby den Roboter, der im Filmvorspann wie ein Darsteller aufgeführt wird, immer mal wieder, z.B. als eine der Hauptfiguren in `The Invisible Boy` (der sich hier auf der Bonus-Disc befindet), in der Serie `Lost In Space` oder sogar im Film `Gremlins` (wo man ihn auf der Erfindermesse sieht, genauso wie auch die Zeitmaschine dort zu sehen ist). Auch im Titelsong der `Rocky Horror Picture Show` wurde der Film verewigt: `Anne Francis stars in `Forbidden Planet``.

Direkte Einflüsse des Films finden sich z.B. auch ganz unverkennbar bei der späteren Serie `Star Trek` wieder. Ich möchte sogar behaupten, dass die deutsche Serie `Raumpatrouille` von diesem Film ein wenig beeinflusst wurde, zumindest was das Reisen der Menschen in sog. Fliegenden Untertassen angeht. Wo sieht man das sonst schon? Und McLanes Orion landet sogar ebenso wie die C-57D auf einem zentralen Stützbein.

Als Bonus hat die Doppel-DVD eine Menge vorzuweisen. Besonders hervorzuheben wären eine Episode aus der `Thin Man`-Fernsehserie, in der Robby mitspielt; eine hervorragende Dokumentation über die Science-Fiction der 50er, in der man viele Ausschnitte alter Streifen sieht, sogar von ein paar, die in Deutschland nie gelaufen sind; eine Doku über `Forbidden Planet`; eine Doku über Robby den Roboter und sogar entfallene bzw. erweiterte Szenen finden sich hier, und das bei einem so alten Film! Großartig!

Wie schon erwähnt, wird auch der komplette Spielfilm `The Invisible Boy` mitgeliefert, worin Robby ebenfalls eine tragende Rolle hat. Leider liegt der Film nur in englischem Ton vor, obwohl es seinerzeit eine deutsche Fassung gab (unter dem unsäglich schlechten Titel `SOS Raumschiff`). Dieser Film kann zwar `Forbidden Planet` nicht das Wasser reichen, ist für sich betrachtet aber sehr anständig und spannend. Es geht darin um einen Supercomputer, der die Weltherrschaft an sich reißen will, und dadurch wird ein Thema vorweg genommen, wie es eigentlich erst um 1970 herum populär in Filmen wurde, z.B. in `Colossus` (1969) oder in `Des Teufels Saat` (1977).

Fazit: `Forbidden Planet` ist einer der ganz Großen im SF-Genre. Und eine bessere und umfassendere Präsentation eines solchen Klassikers ist meines Erachtens kaum vorstellbar.
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein SciFi-Doublefeature, 17. Januar 2007
Endlich, endlich ist "Alarm im Weltall" auf einer deutschsprachigen DVD zu bewundern!!! Wie lange musste man doch darauf warten, dass dieser Klassiker endlich veröffentlicht wird und nun ist es so weit!

Die Besatzung des Raumkreuzers C57-D landet auf Altair 4, um nach Überlebenden eines vor zwanzig Jahren verschollenen Expeditionstrupps zu suchen. Sie finden jedoch nur einen Überlebenden, Dr.Morbius und eine "Eingeborene", Morbius auf Altair 4 geborene Tochter Altaira vor. Morbius warnt die Raumfahrer vor einer unsichtbaren Macht, die schon vor zwanzig Jahren wütete und alle bis auf ihn und seine Frau tötete. Die Männer hören jedoch nicht auf ihn, sie interessieren sich mehr für seine Tochter, doch damit beschwören sie dass unsichtbare Unheil von damals herauf...

Der Film ist einfach genial! Es ist jedem bekannt, dass "Alarm im Weltall" auf Shakespeares "Der Sturm" basiert und das merkt man ihm (nicht nur auf Englisch) sehr gut an, denn die Dialoge sind für eine 50er Jahre SciFi-Film sehr gehoben und voller sprachgewaltigkeit (gerade im O-Ton) und dass ohne das typische pseudowissenschaftliche Gelaber oder Overacting!

-"Schuldig?-Schuldig! Schuldig!-Mein böses Selbst steht vor der Tür, und ich habe keine Macht es aufzuhalten!"-

Bei "Alarm im Weltall" trifft diese Sprachgewaltigkeit zusätzlich auf Bildgewaltigkeit und tolle, dezente Spezialeffekte die mir ehrlich gesagt viel lieber sind als CGI. Bei heutigen Effekten sagt doch eh jeder, das ist ne CGI, aber bei den Effekten von "Alarm im Weltall" fragt man sich, wie haben die das damals so hingekriegt bzw. man bemerkt den Effekt nicht, was ja auch so sein sollte!

Zur DVD-VÖ selbst kann man nur sagen, super gemacht! Der Film ist in einer guten Bildqualität, den deutschen Ton gibt es nur in Mono, dafür gibt es den O- Ton als sehr gut gelungenen 5.1-Mix. Die Extras sind super für so einen alten Film, es gibt zum A-Movie ein B-Movie im Doublefeature (The Invisible Boy), einige TV- Auftritte von "Robby", nicht verwendete Szenen, einen Kinotrailer und drei Dokumentationen (sehr informativ). Hut ab, man hat sich sichtlich Mühe gegeben.

Es gibt aber auch Negatives:

1.Die DVDs waren so fest im Case befestigt, dass ich schon Angst bekam, sie beim Entnehmen zu zerstören, letztendlich musste ich das Case mit einer Schere zerschneiden um sie zu befreien und sie samt Cover in ein anderes, lockereres Case zu transplantieren!

2.Der Raubkopiererspot ist auch ganz schön nervig gewesen, bis ich festgestellt habe, dass Warner den nur den Australiern, Österreichern, Belgiern, Niederländern, Finnen und Deutschen zumutet, alle Anderen (es sind noch etliche) müssen keinen sehen. Aber das tolle ist halt, dass es auf der DVD nur ein deutschsprachiges Menü gibt und wenn man halt, statt sich bis nach Deutschland durch zu klicken und den Raubkopiererspot zu sehen, gleich das Erste (SHQIP) auswählt, ohne Raubkopiererspot beim deutschen Menü landet (irgendwelche Untertitel werden dadurch jedenfalls nicht aktiviert! Und der Ton ist dann auch standardmässig auf Deutsch gestellt).

Fazit: Das Positive überwiegt bei weitem, die "Alarm im Weltall" Special Edition ist echt zu empfehlen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einer der wichtigsten SF-Filme aller Zeiten!, 12. März 2009
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Ich mache es kurz: ich bin zwar knapp 20 Jahre jünger als dieser Film, aber dennoch ist dies in meinen Augen einer der besten SF-Filme aller Zeiten!

ALARM IM WELTALL (oder im original wesentlich treffender FORBIDDEN PLANET) hat so ziemlich alles, was ein SF-Film braucht: gute Darsteller (u.a. Leslie Nielsen als junger Mann...), ein gutes Skript (basierend auf Shakespeare's TEMPEST) und Trickeffekte, die auch heute noch beeindrucken. Nicht zu vergessen die außerirdisch faszinierende Theremin-Musik!

Auf sämtlichen oben genannten Faktoren basiert meiner Ansicht nach der anhaltende Erfolg dieses Filmes - mittlerweile mögen ihn drei Generationen SF-Fans. Die Story um die destruktiven Kräfte des Id ist immer noch glaubwürdig und spannend, wurde bereits tausend Mal erneut aufgegriffen (u.a. bei Star Trek, Dr. Who...) und erstaunlicherweise kommt der Film ohne platte gut/böse Stereotypen aus.
Und wie schon angedeutet: die Optik ist einfach grandios. 50er Jahre SF wurde nie schöner designt, eine knallbunte aber nie übertriebe Planetenoberfläche, und alles mit Tricks, welche in ihrer Zeit eine absolute Sensation und auch heute noch gut aussehen... natürlich kein CGI, aber auch nichts, worüber man sofort laut lachen muss.

Sicherlich: fast 60 Jahre nach seiner Erstellung wirkt bei FORBIDDEN PLANET manches vielleicht, wenn man es zynisch betrachtet, ein bisschen altbacken und naiv - aber wenn man sich vor Augen führt wie gut FORBIDDEN PLANET immer noch da steht und vor allem wie altbacken viele SF Filme aus den 70ern und 80ern mittlerweile aussehen ist man erstaunt. Im Vergleich zu Filmen, die 30 Jahre jünger sind kann sich FORBIDDEN PLANET immer noch sehr gut schlagen... alleine das ist sensationell.

Selbstverständlich sind viele Elemente dieses Films mittlerweile SF-Klischees, welche in zahllosen anderen Filmen und Serien wieder auftauchten... aber hier sieht man den Film, der viele Klischees begründet hat und trotzdem erfrischend originell wirkt. Daher wundert es mich nicht, das beispielsweise George Lucas, Gene Roddenberry oder auch Joss Weedon (Serenity enthält genau wie Star Wars oder Star Trek einige FORBIDDEN PLANET Zitate) diesen Film als eine ihrer Hauptinspirationsquellen nennen. Von Zitaten bei Babylon 5 oder Songs von Iron Maiden (Out Of The Silent Planet) mal ganz abgesehen.

Alles in allem ohne Wenn und Aber einer der besten (und sicherlich einer der wichtigsten!) Sf-Filme aller Zeiten!
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufalarm, 2. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch ich bin von der Box restlos begeistert !
Schon allein die Aufmachung ist der Wahnsinn !
Zwar ist die Blechbox sehr dünn,so das ich befürchte,das mal eine kleine Delle reinkommen könnte,aber der Inhalt und die Box an sich begeistern jeden Sammler. Beim Öffnen des Scharnierdeckels geht einem das Herz über:

Die DVDs und das Kartenset befinden sich entgegen der Special Editon hier im sehr schönen Fold-out-Digipack.
Darunter befindet sich,in Plastik eingeschweißt: Die Robby-Figur.

Zu den DVDs:
Das Bonusmaterial lässt erstmals tiefere Einblicke in den Film zu,insbesondere wird gesagt,das "Alarm im Weltall" eine Art Grundlage für Filme wie Star Wars und Raumschiff Enterprise war,da "Alarm im Weltall" als herausragender Film galt,mit einer eigenen Geschichte und vor allem wegen Robby dem Roboter. So etwas gab es bis dato noch nicht.

Es gibt desweiteren Szenen zu sehen,die nur als Probe gedacht waren,ehemalige Mitwirkende kommen zu Wort und es gibt Trailer zu diesem und anderen Sci-Fi Filmen.

Auf DVD 2 gibt es den Roboter Robby im s/w Film "The Invisible Man" zu sehen,leider nur auf englisch,aber mit zuschaltbaren Untertiteln.
Aber auch auf DVD 2 gibt es noch jede Menge nie gesehenes Material.

Die Bildqualität ist in beiden Filmen sehr gut,die Tonqualität könnte einen Tick besser sein,aber aufgrund des Alters dieses Films noch im guten Bereich.

Alles in allem bin ich mit dieser Edition sehr glücklich und freue mich wahnsinnig,dieses Juwel in meiner Sammlung zu wissen.

Es ist zwar keine spezielle Limitierung angegeben,aber hier sollte man ungesehen und schnell zugreifen,denn die Box bekommt man nicht überall !
____________________________
Bonusmaterial DVD 1:

-nicht verwendete Szenen
-wiederentdecktes Filmmaterial
-MGM Parade
The Thin Man: Robot Client (TV Episode vom 28.2.1958)
-US Kinotrailer

Bonusmaterial DVD 2:

-Watch the Skies!: Science Fiction,die 1950er und wir
-Unglaubliche Hintergründe zu "Alarm im Weltall"
-Robby,der Roboter: Erschaffung einer Sci-Fi Ikone
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meilenstein des Science-Fiction Films, 4. Januar 2007
Eine sehr schön aufgemachte Box dieses wunderbaren Films. Den kleinen Plastik-Robbie mag ich mal als Gimmick ansehen.

Die Bildqualität ist ebenso sehr gut.

Ohne den nicht abschaltbaren Raubkopierer-Spot hätte ich 5 Sterne vergeben.

Für mich eine Zumutung für den ehrlichen Käufer, der Raubkopierer kann sich diesen ja entfernen. Man stelle sich nur vor der ehrlich Supermarkteinkäufer müßte sich vor dem Betreten des Ladens erst einen Anti-Ladendiebstahl-Film ansehen. Mit diesem kontraproduktiven Unsinn sollte Warner ganz schnell aufhören!

Unterm Strich bleibt allerdings eine klasse Box.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roboter, Shakespeare und das Id, 10. November 2009
Von 
Mario Mittwollen (Oldenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Shakespeare hätte sich wohl kaum träumen lassen, dass mal jemand sein Werk "Der Sturm" in den Weltraum verlegt. Dennoch, es ist geschehen.
"Forbidden Planet" (bzw. dt. ziemlich unzutreffend "Alarm im Weltall") strotzt nur so vor neuen und ungewöhnlichen Einfällen. Allein die Optik des Films ist anders als alles, was es vorher gegeben hatte: die Klarheit und Tiefe des Weltraums, das elegante Dahingleiten des Raumschiffs C-57D vor dem sternenübersäten Hintergrund und die Landung auf dem Planeten, die gewaltigen Überreste der längst verschwundenen Krell-Rasse und natürlich Robby der Roboter.
Die Spezialeffekte sind ganz einfach wunderschön und ein Genuss für das Auge.
Die "electronic tonalities", die dem Film aus Geräuscheffekte und auch als Filmmusik dienen, sind fremdartig und unvergesslich und meines Wissens des erste Mal, dass man keine konventionelle Musik für einen Film wählte, sondern elektronisch erzeugte Klänge.
Außerdem kann "Forbidden Planet" eines der denkwürdigsten Ungeheuer der Filmgeschichte vorweisen: Das Monster aus dem Id (nicht "it", wie es gelegentlich falsch zu lesen ist und dann auch prompt falsch als "es" übersetzt wird).
Auch war dies einer der ganz wenigen SF-Filme der Fünfziger, die kein B-Film waren. Dieser Film war richtig teuer, und das sieht man auch.
Die unvergesslichsten Filmmomente in "Forbidden Planet" sind für mich der Anblick des Raumkreuzers, der durchs All gleitet und in den Orbit des Planeten eintritt (wunderschön!), und das unfassbare Id-Monster, wie es gefangen im Energiezaun und im Strahlenfeuer der Raumfahrer brüllend seinen Angriff führt.
"Forbidden Planet" ist eines der Science-Fiction-Werke, die einen sehr umfassenden Einfluss auf das gesamte Genre ausübten. Auch trifft man immer wieder auf Fragmente aus diesem Film: das Raumschiff wurde später in zahlreichen Episoden der Fernsehserie "Twilight Zone" (1959-64) wieder verwendet (und flog dort manchmal sogar auf dem Kopf); die Uniformen finden wir in zahlreichen späteren Filmen wieder, z.B. in "Die Zeitmaschine", wo sie vom Sicherheitspersonal während der Sequenz mit dem Atomangriff getragen werden; Requisiten aus dem Labor der Krell tauchen in verschiedenen Filmen wieder auf; der gewaltige unterirdische Krell-Komplex wurde im Pilotfilm der Serie "Time Tunnel" nachgeahmt; und natürlich sehen wir Robby den Roboter, der im Filmvorspann wie ein Darsteller aufgeführt wird, immer mal wieder, z.B. als eine der Hauptfiguren in "The Invisible Boy" (der sich hier auf der Bonus-Disc befindet), in der Serie "Lost In Space" oder sogar im Film "Gremlins" (wo man ihn auf der Erfindermesse sieht, genauso wie auch die Zeitmaschine dort zu sehen ist). Auch im Titelsong der "Rocky Horror Picture Show" wurde der Film in der Textzeile "Anne Francis stars in `Forbidden Planet`" verewigt.
Direkte Einflüsse des Films finden sich z.B. auch ganz unverkennbar bei der späteren Serie "Star Trek" wieder. Ich möchte sogar behaupten, dass die deutsche Serie "Raumpatrouille" von diesem Film ein wenig beeinflusst wurde, zumindest was das Reisen der Menschen in sog. Fliegenden Untertassen angeht. Wo sieht man das sonst schon? Und McLanes Orion landet sogar ebenso wie die C-57D auf einem zentralen Stützbein.
Als Bonus hat die Doppel-DVD eine Menge vorzuweisen. Besonders hervorzuheben wären eine Episode aus der "Thin Man"-Fernsehserie, in der Robby mitspielt; eine hervorragende Dokumentation über die Science-Fiction der 50er, in der man viele Ausschnitte alter Streifen sieht, sogar von ein paar, die in Deutschland nie gelaufen sind; eine Doku über "Forbidden Planet"; eine Doku über Robby den Roboter und sogar entfallene bzw. erweiterte Szenen finden sich hier, und das bei einem so alten Film! Großartig!
Wie schon erwähnt, wird auch der komplette Spielfilm "The Invisible Boy" mitgeliefert, worin Robby ebenfalls eine tragende Rolle hat. Leider liegt der Film nur in englischem Ton vor, obwohl es seinerzeit eine deutsche Fassung gab (unter dem unsäglich schlechten Titel "SOS Raumschiff"). Dieser Film kann zwar "Forbidden Planet" nicht das Wasser reichen, ist für sich betrachtet aber sehr anständig und spannend. Es geht darin um einen Supercomputer, der die Weltherrschaft an sich reißen will, und dadurch wird ein Thema vorweg genommen, wie es eigentlich erst um 1970 herum populär in Filmen wurde, z.B. in "Colossus" (1969) oder in "Des Teufels Saat" (1977).
Also: "Forbidden Planet" ist einer der ganz Großen im SF-Genre. Und eine bessere und umfassendere Präsentation eines solchen Klassikers ist meines Erachtens kaum vorstellbar.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alte Liebe rostet nicht !, 25. Januar 2007
Von 
E. Janner (Munich, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als der Film Mitte der 50er in den Kinos erschien, war er für alle SF-Fans eine Sensation. Der mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte "Konkurrenzfilm" - Metaluna 4 antwortet nicht - verblasste dagegen in jeder Hinsicht, obwohl auch er mit großem Aufwand gedreht wurde und auch er vom Inhalt wie -Alarm im Weltall- leicht mit den aktuellen SF-Filmen mithalten kann. Alarm im Weltall- Orginal der besser passende Titel - Forbidden Planet- gehörte seit dieser Zeit zu meinen SF-Lieblingsfilmen und als der Film vor einigen Jahren im Fernsehen lief, flammte meine alte Liebe wieder auf. Leider war der Film auf DVD bisher nur in USA, bzw. UK erhältlich und ich wurde von der aktuell in Deutschland erhältlichen Version nicht entäuscht. Wenn man von einigen technischen Bezeichnungen und Ausstattungsmerkmalen absieht - resultierend aus der damals PC-losen Zeit und den heute üblichen pseudowissenschaftlichen Sprachgebrauch und technisch perfekten Tricks- ist dieser Klassiker jeden Pfennig wert. Durch die SF-Klassiker wird auch deutlich, daß viele dieser Ideen wieder in die heutigen SF- Filme einfließen und die Basis mancher Drehbücher den SF-Stories der Mitte des vorigen Jahrhunderts entstammen. Volle Punktzahl für Film und Qualität, da liebevoll überarbeitet und für das Alter des Filmes nicht übliche Begleitmaterial.
Ergänzung: Die Bluray ist empfehlenswert, die Bildqualität ist gegenüber der DVD aber nur unwesentlich besser.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alter Film wie neu!, 24. Oktober 2013
Von 
Torsten Wittenberg (Rendsburg, Schleswig-Holstein Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alarm im Weltall [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Filmqualität wurde top überarbeitet. Die Farbenpracht macht richtig Spaß. Der Sound ist ebenfalls klasse restauriert und die Extras sind im Gegensatz zu anderen Klassikeraufarbeitungen reichhaltig und ebenfalls top restauritert. Einziges Manko: Die beigelegten Folgen der MGM Serien mit Robby dem Roboter sowie der komplette Film The Invisible Boy sind nur in englischer Originalsprache. Aber Fans finden das klasse.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen JUHU!!!, 21. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo SciFi-Fans und alle anderen.

Juhu? Juhu!!! Das war meine Äußerung, als ich in einem Magazin von der bevorstehenden Veröffentlichung dieser DVD erfahren habe. Für mich eigentlich die Mutter aller Science-Fiction-Filme!! Das hier Hintergrundmaterial mit dabei ist, da geht man ja fast von aus. Das es sogar ein weiterer Film zum Bonus-Material geschafft hat, PRIMA! Die Box-Version setzt dem ganzen natürlich noch die Krone auf! Die Lobby-Cards sind gut gelungen, die Farben wirken wie fast wie handcoloriert. Den Robby als "Spielfigur" beizulegen, sehr originell! Für SciFi-Fans eigentlich ein Muss! Wirklich sehr sehr wertig! Erhält bei mir einen Ehrenplatz.

Ich möchte hier auch kurz auf die Filmmusik eingehen! EINMALIG! Hier hört man elektronische Musik, bevor es überhaupt Synthesizer gab, wie man sie heute kennt. Für damalige Zeit muss die Musikuntermalung wirklich wie von 'outer space' gewirkt haben. Die Musik macht den Film wahrlich zum Meilenstein!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Double Feature, 5. Februar 2007
"Alarm im Weltall" hat einen großen Einfluss auf das Science Fiction-Genre ausgeübt, insbesondere auf "Star Trek" ("Raumschiff Enterprise"). Dessen Schöpfer Gene Roddenberry gab zu, vom Film inspiriert gewesen zu sein. Als Extras gibt es einige TV-Auftritte von "Robby", nicht verwendete Szenen, einen Kinotrailer und drei sehr informative Dokumentationen. Vor allem aber ist auf der zweiten Disc zum A-Movie das B-Movie im Double-Feature enthalten! "SOS Raumschiff" [The Invisible Boy] (USA 1957; 90 Min.; sw; Regie: Herman Hoffman; Darsteller: Richard Eyer, Philip Abbott, Diane Brewster, Robby the Robot, Harold Stone, Robert H. Harris uvam.).
1957 hatte in diesem Film das erste böse Elektronenhirn seinen Auftritt, das die Welt beherrschen will. Bekannt wurde der Film durch den Roboter "Robby", einem Vorläufer des "R2D2" und des "Terminator" in einem. Der Streifen, der im Double-Feature mit "Forbidden Planet" lief und später auch in Kindervorstellungen, beschreibt die Konstruktion eines hausgroßen Supercomputers durch Dr. Tom Merrinoe (Philip Abbott), der mit Hilfe der Technik seinen wenig hoffnungsvollen Sohn in der REM-Phase fördert und zu einem Genie macht. Der 10jährige Junge besiegt ihn jetzt nicht nur im Schach, sondern bringt auch die Bestandteile von "Robby dem Roboter" wieder zum Laufen und macht sich selbst durch eine simple Manipulation seines "refraction index" unsichtbar. Gefährlich wird es für Timmie (Richard Eyer) erst, als der Supercomputer des Vaters die Erde von der menschlichen Rasse befreien und in ein steriles Maschinenparadies verwandeln will. - Man munkelt, dass James Camerons "Terminator 2" den alten Film plagiiert hat. Auf jeden Fall erwies noch 1974 die Columbo-Episode "Teuflische Intelligenz" [Mind Over Mayhem] aus der 3. Staffel dem alten Roboter und dem "Invisible Boy" seine Reverenz. (Dabei spielte übrigens auch Robert Walker jr. in einer Nebenrolle mit - der "Charlie" aus Enterprise-Episode 08.)
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