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Und das verursacht vor allem der neue japanische Mieter in dem wohlhabenden Haus, in dem sie schon seit einer kleinen Ewigkeit als Concierge arbeitet. Seit dem Tod ihres Mannes vor vielen Jahren hat sie anscheinend nicht mehr viel zu Lachen gehabt, sich selber ziemlich gehen lassen und quasi unsichtbar gemacht. Einzig die Literatur bereitet ihr noch Vergnügen.
Der Japaner also, auch schon ein älterer Herr, ebenso verwitwet, aber im Vergleich zur Madam äußerst reich, scheint an der biederen Frau seinen Gefallen gefunden zu haben. Über alle Standesgrenzen hinweg umwirbt er sie.
Doch auch Paloma, die 11-jährige Tochter der reichen aber abgedrehten Familie in der Etage darunter ist an der Verwandlung von Madam Michel nicht ganz unbeteiligt. Ihr gelingt es, hinter die Fassade von ihr zu schauen. Selber ist sie aber des Lebens müde und beschließt an ihrem 12. Geburtstag mit gesammelten Tabletten dem Ganzen ein Ende zu bereiten. In ihrem Tagebuch hält sie die Geschehnisse im Haus fest. Sie webt freundschaftliche Band zu Madam Michel, bei der sie sich weit wohler fühlt, als im Kreise ihrer eigenen "Lieben".
Die graue Maus kommt aus ihrem Versteck, geht mit dem Japaner essen und besucht seit Jahren mal wieder einen Friseur. Es besteht noch Hoffnung? .....

Was für eine schöne melancholische französische Tragikkomödie. Ein modernes Märchen, welches über alle sozialen Grenzen hinweg eine sich zögerlich entwickelnde Liebesgeschichte entspinnt. Nach vorrübergehenden Anlaufschwierigkeiten zum Beginn des Erzählstrangs gelingt es dem Film, einen gänzlich in die Geschichte hinein zu ziehen, mit den Akteuren mitzufühlen und mitzuleiden. Ja, natürlich ist die Handlung unrealistisch und die Figuren zeigen stereotypische Muster. Aber, möchte man nicht genau das gut gestaltet und umgesetzt im Kino (bzw. auf DVD) sehen? Eine Geschichte, wie man es sich wünscht, dass das Leben es hätte schreiben können (bis auf das Ende natürlich). Josiane Balasko (mir bisher völlig unbekannt) als Madam Michel ist eine Offenbarung.

Die Regisseurin zeigt ein Händchen für liebevolle Details. So ist z.B. der Goldfisch, der ab- und wieder auftaucht; eine schöne kleine szenische Metapher am Rande, was auch irgendwie mit der Hauptperson geschieht.
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Ein bisschen Scheu hatte ich anfangs vor diesem Film. Das lag aber nicht an dem Film sondern an mir, da ich so meine Probleme mit französischen Filmen habe. Zum Glück habe ich mich allerdings zu diesem Film "verlaufen", denn sonst hätte ich ein großes Highlight verpasst.

Dieser Film erzählt zwei Geschichten, die im Laufe dieses Films sehr intelligent miteinander verbunden und somit zu einer Geschichte, einem rundum gelungenem Ganzen werden.

Es handelt sich um die Geschichte eines Hauses in der Rue de Grenelle No. 7, man könnte auch sagen eines durchaus "ehrenwerten" Hauses. Die Bewohner dieses Hauses sind mitunter etwas arrogant, eingebildet, hochnäsig. Madame Michel, die Concierge, versteckt deshalb ihre Klugheit und Leidenschaft für Bücher vor den anderen Bewohnern. Sie kann einfach mit ihnen wenig anfangen. Die hochbegabte, aber oftmals nur verkannte, 11jährige Paloma lebt in ihrer eigenen Welt, fast schon einer Traumwelt. Sie spricht kaum mit jemandem, nimmt sich vor, an ihrem 12. Geburtstag Selbstmord zu begehen. Sie findet nichts dabei, nur gegen Ende des Films (mehr verrate ich nicht) sieht sie diese Dinge etwas anders. Das Schicksal der beiden Einzelgänger nimmt allerdings bereits vorher eine neue Wendung mit dem Einzug von Kakure Ozu.

Zum Cast: Die Darsteller wurden sensationell gut ausgewählt. In der Hauptrolle glänzt Josiane Balasko als mürrische, ruppige aber vor allen Dingen einsame, unglückliche Concierge Madame Michel. In den weiteren Rollen brillieren Garance Le Guillermic als Paloma. Paloma, die in ihrer eigenen Gedankenwelt lebt, nur mit sich und ihrer Kamera beschäftigt. Und Togo Igawa als Kakure Ozu, den sanftmütigen neuen Nachbarn, der in Madame Michel eine Freundin findet. Die Hauptcharaktere sind "zum gern haben" dargestellt, mit der Dauer des Films wurden mir diese immer sympathischer.

Die Handlung ist sehr sanft erzählt, oftmals mit einer Erzählstimme aus Sicht des Mädchens Paloma. Man kann sich genau in die Bewohner des Hauses hineinversetzen, was auch die ruhige Kameraführung verstärkt. Die Musik wurde äußerst gut ausgewählt. Von ruhigen Cello- und Violinklängen, über ruhiges, träumerisches bis etwas schneller werdendes Klavierspiel, bis hin zu kleineren Passagen fast schon von poppigerer Musik passen sich die Klänge perfekt der Szenerie an. Besonders gelungen finde ich den Wechsel der Szenen von den normalen Szenen zu den Szenen, bei denen Paloma ihre Umgebung filmt. Die Kameraszenen wurden etwas verpixelt dargestellt, so dass der Wechsel gut erkennbar und originell, angenehm anzuschauen ist.

Die DVD kommt um die normale DVD-Hülle in einem hochwertigen Pappumschlag daher, zudem ist ein Wendecover (bei der normalen DVD-Hülle) vorhanden. Außerdem liegt der DVD sehr interessantes Bonusmaterial bei, u. a. ein umfangreiches Making of, nicht verwendeten Szenen und einem Audiokommentar.

Diesem Film wurde im Kino mit knapp 200.000 Kinobesuchern leider nicht ganz so viel Beachtung geschenkt. Dies ist allerdings vollkommen unverdient. Dieser Film ist ein kleines, aber feines französisches Meisterwerk. Wohl eine der besten Tragikomödien des Jahres 2010. Unbedingt ansehen!
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am 9. Dezember 2010
Durch den Blickwinkel eines intelligenten kleinen Mädchens, was mit Selbstmordgedanken spielt, wird in "Die Eleganz der Madame Michel" wunderbar vermittelt, was wirklich wichtig ist im Leben. Der Film nach dem Buch "Die Eleganz des Igels" versprüht den typisch französischen Charme. Ein bisschen verrückt und mit ganz viel Liebe. Schrecklich schön!
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am 18. Dezember 2015
Ein durch und durch französischer Film, ungewöhnlich, ja seltsam, und dennoch zutiefst berührend. Man spürt, dass er hauptsächlich von Frauen gemacht wurde. Die ganze Atmosphäre ist sehr weiblich, wenn auch Mme Michel eine stark entwickelte männliche Seite aufweist. Dafür ist Kakuro Ozu in seiner Ausstrahlung umso weiblicher. Der Einfall, die Geschichte aus der Sicht eines Kindes zu erzählen, ist nicht neu, hat hier mit der Gestalt der Paloma aber eine ganz eigene Note gewonnen. Wie schon in vielen Geschichten ist es auch hier die unschuldige, direkte und aufrichtige Art eines selbstbewussten, intelligenten Kindes, die verkrustete, geistige Strukturen bei einer tief frustrierten, verschlossenen, älteren Frau aufzubrechen hilft, und nicht zufällig weist der Charakter Ozus einen kindlichen Zug auf. Palomas Gedanken kreisen sehr frühreif um den Tod und das Sterben, obwohl es dem Film eigentlich um Lebendigkeit und Erfüllung im Leben geht. So ist denn das Finale schockierend und man fragt sich, ob es so krass ausfallen musste. Aber wie gefasst mit ihm von den Überlebenden umgegangen wurde, zeigt, dass das Leben vor allem im Blick auf Paloma doch den Sieg davongetragen hat. Grandios.
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am 27. Juli 2010
Mit diesen Worten leitet Tolstoi seinen Roman "Anna Karenina" ein und deutet an, dass das Unglück eine viel zu mannigfaltige Erscheinung ist, um nur annähernd die Ursachen der einen Familie mit den Ausprägungen des Unglücks der anderen Familie vergleichen zu können.

Dieser Satz ist zentraler Aussagesatz des Films, denn die eigentliche Protagonistin, die junge Paloma, die das bourgeoise Leben ihrer oberflächlichen, großbürgerlichen und kalten Familie nicht länger ertragen kann, beschließt, sich an ihrem zwölfjährigen Geburtstag umzubringen - denn sie möchte nicht "wie im Goldfischglas enden".

Kurz vor ihrem Geburtstag zieht ein Japaner in das vornehme Haus ein und grenzt sich deutlich von den anderen Mietern ab. Er ist der erste, der die Concierge aus dem Erdgeschoss als Mensch und nicht nur bloß als "Funktion" wie der Rest der Mieter des Hauses wahrnimmt und erkennt, wie sie wirklich ist: eine belesene, hochgebildete und sensible Frau.
Auch Paloma beginnt sich für die Hausmeisterin, Madame Michel, zu interessieren und blickt hinter die Fassade der distanzierten Frau. Sie erkennt, dass sie der Concierge sehr viel ähnlicher ist, als den Menschen aus ihrer Gesellschaftsschicht. Sie freundet sich mit der Hausmeisterin an und beginnt ihre düstere Zukunftsperspektive noch einmal zu überdenken. Doch auch die Congierce entwickelt sich. Sie merkt, wie schön es ist, wenn es jemandem gibt, der sich für einen interessiert und wird gegenüber dem Japaner immer aufgeschlossener. Doch dann kommt es zu einer unvermuteten Wendung in der Geschichte...

Dass Paloma ihre Erkundungen mittels einer kleinen Handkamera vollzieht, ist ein interessanter Stileffekt, der einen Perspektivwechsel zwischen Palomas Sichtweise und die der Außenwelt erzeugt. Der Zuschauer sieht somit die gleiche Welt, wie sie Paloma erlebt. Der Handlungsspielraum des Films ist auf das Haus begrenzt. Abgesehen von kurzen Abschnitten vor dem Haus, spielen sich alle Szenen in engen, abgeschlossenen Räumen ab. So wird der einengende Charakter noch verstärkt. Die einzige Wohnung, die klare Linien und einen weiten Blick erkennen lässt, ist die des Japaners Ozu. Die Kameraführung ist ruhig, viele lange Einstellungen, kaum Hintergrundmusik.

Eine sensible tragisch-melancholische Komödie. Wirklich sehenswert.
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am 30. Januar 2011
'Die Eleganz der Madame Michel' wollte ich unbedingt sehen. Nach dem Trailer hatte ich zwar ein bisschen etwas anderes erwartet, was aber weiter nicht schlimm war, denn der Film hat mich beeindruckt. Schräg, manchmal schmerzhaft, mit scharfsinnigem Humor, etwas rührselig dabei ' aus diversen Ecken im Kino kamen gelegentlich herzhafte Schneuzgeräusche ;) aber in schönen Bildern erzählt.

Die Handlung findet hauptsächlich in geschlossenen Wohnräumen statt und entweder der Autor oder die Regisseurin mag Katzen sehr ;)
Poetische Einstellungen, eine verhaltene Filmmusik, die Regisseurin Mona Achache hat die Charaktere glaubwürdig umgesetzt, wenn auch der asiatische Nachbar da irgendwie zu kurz kommt ' trotzdem toll. Das altkluge Mädchen mit smarter Gleichmut ' meiner Meinung nach sind die Texte manchmal wirklich zu abgeklärt für eine Elfjährige, aber gut'wenn ich die Kinder heute so höre'wer weiss?

Die Eleganz der Madame Michel' ist eine Liebeserklärung und eine Aufforderung, genauer hinzugucken und bloß nicht im Goldfischglas zwanghaft hin und her zu schwimmen. Gelegentlich sehr traurige, aber schöne Erinnerung an Freundschaft, Schönheit und an das Leben überhaupt
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am 25. Januar 2014
Bis auf wenige Ausnahmen sind französische Filme aus unterschiedlichsten Gründen nicht mein Fall, und auch die Inhaltsangabe des Films hat mich nicht ge-
rade umgeworfen. Umso überraschter war ich dann, als ich den Film sah. Bis auf einige sehr konstruierte Szenen hat mich dieser sehr ruhige Film völlig ge-
fangengenommen. Es geht um schicksalshafte Begegnungen in einem französischen Mietshaus. Die wortkarge und zutiefst unglückliche Concierge Madame Michel
(Josiane Balasko) reagiert ziemlich mürrisch auf die Bewohner des Hauses. Eine engere Beziehung ensteht nur zu der selbstmordgefährdeten 11jährigen Paloma
(Garance Le Guillermic). Paloma filmt ihr Leben unaufhörlich und bringt ihre sehr subjektive Sichtweise in den Film ein. Madam Michel hat ein großes Geheimnis, ihr Refugium ist eine umfangreiche Bibliothek. Mit diesen beiden, sehr unterschiedlichen Menschen baut der neueingezogene Japaner Kakure Ozu
(Togo Igawa) ganz langsam ein Vertrauensverhältnis, gegründet auf Verständnis, auf. Das könnte herrlich kitschig sein, ist es aber keineswegs.
Die negativen Kritiken des Films sind verständlich, denn nicht jeder kann sich auf einen so zurückgenommenen Film einlassen, und es gibt kaum einen Film,
der allen gefällt.

Die Tonspur ist einwandfrei, bei dem Bild bin ich mir nicht ganz sicher - manche Szenen scheinen mir sehr kontrastarm zu sein. Ich meine hier nicht die, die durch Palomas Kamera gesehen sind. Extras sind entfallene Szenen, Audiokommentare, Trailer und ein Making Of.
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am 21. April 2011
Nachdem ich das Buch "Die Eleganz des Igels" mit wachsender Begeisterung gelesen habe, war ich gespannt, wie man dies alles in einem Kinofilm umsetzen kann. Ich wurde nicht enttäuscht! Der Film ist stilistisch wertvoll, die Geschichte ist bewegend und nachdenklich, teilweise mit eigener Komik. Unbedingt ein fesselndes Heim- Kinoerlebnis mit Taschentuch in Reichweite, ohne übertrieben tragisch zu sein. That`s life!
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am 14. Juni 2014
Es ist nicht einfach einen guten Stoff geschrieben auf die Lainwand zu bringen. Hier ist es sehr gut gelungen. Ich war sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht. Ich bin sehr begeistert und würde mehr als 5 Sterne geben. Ja das Ende wie im Buch wird nicht verraten
, also von mir, es hat mich geflasht, man muss es annehmen.
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am 11. Oktober 2014
Manche bemängeln den märchenhaften Charakter des Films (und auch des Buches), verwecheln aber stark 'Märchen' mit 'Kitsch'. Ein Märchen ist der Film sicher, aber keinesfalls kitschig gemacht sondern in allen Details äußerst subtil - vielleicht ist das Manchen entgangen? (Oder sind die Märchen von Grimm auch kitschig?) Die Schauspieler, die gar nicht 'spielen' sondern wirklich ihre Rollen wahrnehmen, zum Beispiel Josiane Balasko, die äußerst zurückhaltend die Figur der Concierge darstellt, ganz ohne Ansatz einer Karikatur.

Man sieht bekanntermaßen mit dem Herzen und nicht mit den Augen. Unvergesslich traurig die Szene, in der Paloma sich in die Schule mit einem 'J'y vais' (ich gehe jetzt) verabschiedet - und von der Mutter nicht einmal gesehen wird. Erst die verdrießliche Wiederholung bringt eine gelangweilte Antwort der Mutter: Man hat aber dabei das Gefühl, dass Paloma hier einen Knuddel bräuchte. Geküsst oder geknuddelt wird sie im Film nie; einmal wagt sie sich selber an Mme Michel heran,unsicher. Umarmungen kennt sie wahrscheinlich nur aus dem Kino... Andererseits: Immer unterstellt die Mutter, dass Paloma sich versteckt. Das ist ausgesprochen ironisch: Paloma ist immer da, in einer Wohnung kann man sich schlecht verstecken, aber die Mutter sieht sie nicht...

Viele Szenen werden aus der (niedrigen) Perspektive eines Kindes gezeigt - so sieht die Welt eben anders aus. Das Kind ist hier mehr als nur Spielobjekt. Wird das Kind als zu schlau dargestellt? Keinesfalls. Ich kannte ein Wunderkind, das im Alter von zehn ebenso toll schreiben und zeichnen konnte. Aber auch emotional verarmt wirkte.

Wenn man an die schönen Bilder vorbei schaut, sieht man eine im Kern traurige Geschichte: Paloma, total vernachlässigt von der Mutter, die nur ihre Pflanzen pflegt und der Vater mit nur seine Karriere im Auge. Unrealistisch? Tatsächlich? Aber in jeden besseren Vorort zichfach zu erleben, ob Frankreich oder Deutschland oder sonstwo. 'Je me suis suicidé', verkundet Paloma gleich am Anfang. Man ist kaum überrascht und Teenage Selbsttötungen sind ein Thema unserer Zeit. Und der Film schließt übrigens keinesfalls mit Happy End... Das Ende ist zwiespaltig wie das Leben, aber nicht ohne Hoffnung.

Für diejenigen, die die 'harte Realität' hier vermissen: Ein Film ist IMMER ein Märchen, ein Parabel, eine Erzählung, immer reduziert. Ein Film, wie ein Roman, ist immer eine Erfindung. Der knallharte Detektiv, der zuviel trinkt, zuviel raucht und seine Beziehungen vernachlässigt: Ist das nicht schon eher eine Kitschfigur? Tausendfach neu erfunden?

Eine starke Empfehlung von mir. Buch und Film ergänzen sich hervorragend, weil sie unterschiedliche Aspekte entwickeln. Den Film kann man wahrscheinlich am Besten verstehen, wenn man vorher das Buch gelesen hat.
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