Kundenrezensionen


15 Rezensionen
5 Sterne:
 (5)
4 Sterne:
 (6)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ich will keine Tränen sehen...
...ich brauche Männer mit Format." Das ist das erste, was Sergeant Will Montgomery(Ben Foster) von einem Vorgesetzten zu hören bekommt, als er in die Benachrichtigungseinheit aufgenommen wird. Montgomery ist ein Kriegsheld. Er kam schwerverletzt aus dem Irak zurück, an Auge und Bein leicht behindert. Jetzt soll er den Rest seiner Dienstzeit damit verbringen...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2010 von Thomas Knackstedt

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Film ist durchaus Okay, aber kein Knaller
Ich habe den Film gekauft da ich auf traurige Anti Kriegsfilme stehe.

Nun ein Anti Kriegsfilm ist es ohne Frage, es geht darum dass diese Zwei Personen auf dem Cover den Frauen der Kriegsmänner die Todesbotschaft des Verunglückten überbringen müssen.
Es handelt davon wie diese Frauen darauf reagieren ( viele unterschiedlich) und wie die...
Vor 5 Monaten von Thomas Friedel veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ich will keine Tränen sehen..., 14. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: The Messenger - Die letzte Nachricht (DVD)
...ich brauche Männer mit Format." Das ist das erste, was Sergeant Will Montgomery(Ben Foster) von einem Vorgesetzten zu hören bekommt, als er in die Benachrichtigungseinheit aufgenommen wird. Montgomery ist ein Kriegsheld. Er kam schwerverletzt aus dem Irak zurück, an Auge und Bein leicht behindert. Jetzt soll er den Rest seiner Dienstzeit damit verbringen Todesnachrichten von gefallenen Soldaten an deren engste Angehörige zu überbringen. Kein einfacher Job. Aber Will Montgomery ist kein Mann der großen Worte. Er macht sich an jede Aufgabe, die man ihm stellt. Was die Arbeit nicht einfacher macht, ist sein Begleiter und Vorgesetzter Tony Stone(Woody Harrelson). Stone, ein trockener Alkoholiker, ist pedantisch, verbittert, sarkastisch und desillusioniert. Kurzum gesagt: Ein Idiot! Das ist jedenfalls Montgomerys erster Eindruck. Als das Team Montgomery/Stone gemeinsam die ersten Todesnachrichten überbringt, muss Montgomery erkennen, dass er sich keinerlei Vorstellungen über die Qualen und Ungewissheit der Angehörigen gemacht hat. Stone und er werden beleidigt, geschlagen und bespuckt. Der Job packt Will unglaublich an. Stone ist dabei keine Hilfe, denn der hangelt sich schnurgerade an Vorschriften entlang. Kein Kontakt! Niemals anfassen! Keine persönlichen Worte! Niemals Gefallener oder Verstorbener sagen! Mit Will ist das, jedenfalls auf Dauer, nicht zu machen. So kommt es über kurz oder lang zum Konflikt. Als Will dann noch Interesse für die Witwe Olivia(Samantha Morton) bekundet, weiß er bald selbst nicht mehr, wie er mit seiner Aufgabe umgehen soll...

Oren Moverman hat mit -The Messenger- einen eindringlichen, tief bewegenden Film geschaffen. Seit -Im Tal von Elah- habe ich das Thema "Kriegsaufarbeitung im eigenen Land" nicht mehr so aufrüttelnd und anspruchsvoll gesehen. Das liegt zum einen an der ausgeklügelten Story, die sich voll und ganz um die widersprüchlichen Charaktere Stone und Montgomery rankt; zum anderen an zwei Hauptdarstellern, die perfekter nicht spielen könnten. Ben Foster gibt den wortkargen, pragmatsichen Will Montgomery so gekonnt, dass wir ihm alle Sympathien schenken. Woody Harrelson schafft mit seinem Tony Stone zuerst das genaue Gegenteil davon, aber natürlich soll es dabei nicht bleiben.

Moverman hat seinen Focus auf die Daheimgebliebenen gerichtet. Wenn er Olivia, deren Mann dreimal im Irak war, sagen lässt: "Ich habe meinen Mann zum Schluss nicht mehr vermisst. Ich habe den Mann vermisst, der er vor seinem ersten Einsatz war", dann trifft das den Punkt. Es gibt keine Gewinner in diesem Krieg. Nicht im Irak und nicht in den Staaten. Wenn Will und Olivia sich behutsam annähern, dann hat das den Charme zweier verlorener Seelen, die sich ängstlich aneinander klammern. Während Stone glaubt, dass nur Stärke und Distanz dem Job gut tun, merkt Will sofort: "Wir tauchen im Leben dieser Menschen auf und wissen nichts über sie."

-The Messenger- behandelt das Trauma Krieg von feinfühlig bis drastisch hart. Das braucht es auch, um die Facetten dieses riesigen Irrtums aufzudecken. Oren Moverman hat das mit seinem Film geschafft. Das alles ohne mit erhobenem Zeigefinger oder als quälender Moralapostel aufzutreten. Es bedarf nur einer guten Story und zweier Hauptdarsteller, die gnadenlos perfekt agieren, um uns ein wenig die Augen zu öffnen. Als Bonus gibt es zusätzlich eine gute Kameraarbeit und einige Top-besetzte Nebenrollen, wie z.B. Steve Buscemi als Dale Martin, zu bewundern.

-The Messenger- ist ein wichtiger Film zu einem noch wichtigeren Thema. Wer sich dafür interessiert, sollte ihn sich anschauen. Von mir gibt es dafür die absolute Empfehlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend..., 8. Oktober 2010
Von 
Sebastian Janeck "sebastian2103" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Messenger - Die letzte Nachricht (DVD)
Nach einer schweren Verletzung kehrt Will Montgomery aus dem Irak-Krieg zurück. Für die letzten drei Monate seines Militärdienstes erhielt er die Aufgabe zum Dienst an der Heimatfront: Seine neue Aufgabe ist es, den Angehörigen gefallener Soldaten die Todesnachricht zu überbringen. Sein Vorgesetzter, Captain Tony Stone, bringt ihm bei, auf was es zu achten gilt. Es ist ein kaltes, emotionsloses Verhalten welches den Angehörigen entgegen gebracht werden soll. Will beginnt zu funktionieren. Diese Welt verändert sich allerdings an dem Tag für ihn, als er Olivia, die Witwe eines gefallenen Soldaten, kennenlernt...

Ich muss sagen, ich habe schon einige Kriegsfilme gesehen, ob "Tödliches Kommando", "Black Hawk Down" oder andere. Aber dieser Film ist so anders, kein gewöhnlicher Kriegsfilm. Man erlebt eine Handlung, die man so noch nie gesehen hat. Eine ergreifende, bewegende Geschichte, bei der man einfach mitfühlen muss. Ohne viel Action, was man in diesem Genre eher erwarten würde. Denn im Gegensatz zu den Härten des tatsächlichen Kampfeinsatzes werden hier die leiseren, aber nicht minder dramatischen Konflikte an der Heimatfront in den Mittelpunkt gerückt. Nicht umsonst konnte dieses Meisterwerk zwei Oscarnominierungen, für Woody Harrelson als bester Nebendarsteller und für das beste Drehbuch, einheimsen.

Zum Cast: Die Darsteller wurden absolut gelungen ausgewählt. Ben Foster, gewohnt überzeugend, als Sergeant Will Montgomery. Samantha Morton, als Olivia, der Frau, die ihren Mann im Irak verloren hat, in Will aber einen sehr guten Freund kennenlernt. Und vor allem Woody Harrelson als Captain Tony Stone, der für diese brilliante Leistung des kalten, fiesen Machos zurecht eine Oscarnominierung erhielt. Außerdem wurden selbst kleinere Nebenrollen mit Schauspielgrößen wie Steve Buscemi und Jena Malone besetzt.

Die DVD enthält auch einige Extras, u. a. mehrere Audiokommentare, einer Dokumentation über die Arbeit der "Casualty Notification Officers" der U.S. Army und, als besonderes Highlight, das Drehbuch als pdf.-Datei. Zudem liegt der DVD ein Wendecover bei.

"The Hurt Locker" hat den Oscar als bester Film erhalten, ich finde, "The Messenger" hat den Oscar der Herzen verdient. Ein grandioser, ergreifender Film, den man niemals verpassen darf!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Thriller-Drama mit überzeugendem Woody Harelson !!!!, 21. Juni 2011
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Messenger - Die letzte Nachricht (DVD)
Hier wird uns eine sehr gute Geschichte und gute schauspielerische Leistungen der Protagonisten geboten. Die exzellente Grundstory der beiden Soldaten die die schlechte Nachricht des Tods von Soldaten aus dem Irak Krieg an die Hinterbliebenen zuhause überbringen wird etwas durch unpassende Seitenstorys abgeschwächt. Also im einzelnen:

Der Schauspieler Woody Harrelson bringt dem Neuling für diese Aufgabe Ben Foster die Grundregeln der Übermittlung der Trauernachricht bei. Hier hat der Film seine sehr starke Seite. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Charaktere sowie die von allen Seiten exzellente Umsetzung mit den verschiedenen Reaktionen von Trauer bis Wut der Angehörigen gehen wirklich unter die Haut. Die beiden Soldaten die anfangs nur durch den Job verbunden wurden kommen sich ganz sachte immer näher und werden letztlich so etwas wie Freunde und unternehmen auch Dinge privat zusammen. Das ist die gute Seite des Films.

Leider werden um die diese gute Grundstory einige Dinge herumgebaut im Laufe des Films die nicht passen bzw. unstimming daherkommen oder auch nur angerissen werden und als Story-Sackgasse offen bleiben. So ist die Affäre von Ben Foster mit einer der Hinterbliebenen mehr als geschmacklos und wird auch nicht glaubhaft vorgetragen. Die diversen biografischen Details der beiden Soldaten werden hier und da mehr oder weniger passend eingeführt aber nicht in einen irgendwie gearteten Gesamtkontext gebracht. So erfahren wir von dem Alkoholismus von Woody und dass Ben sich für den Tod eines Kriegskameraden verantwortlich fühlt.

Dennoch haben wir es mit einem überdurchschnittlichen Film zu tun der eine 4/5 Sternen verdient hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Film ist durchaus Okay, aber kein Knaller, 15. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Messenger - Die letzte Nachricht (DVD)
Ich habe den Film gekauft da ich auf traurige Anti Kriegsfilme stehe.

Nun ein Anti Kriegsfilm ist es ohne Frage, es geht darum dass diese Zwei Personen auf dem Cover den Frauen der Kriegsmänner die Todesbotschaft des Verunglückten überbringen müssen.
Es handelt davon wie diese Frauen darauf reagieren ( viele unterschiedlich) und wie die Überbringer damit umgehen und wie es Ihnen auf die Psyche geht.

Nun ich bin in vielen Sachen sehr nah am Wasser gebaut wie man so schön sagt. Dieser Film allerdings konnte mich nicht wirklich zum weinen bringen.

Er bringt einem zum nachdenken das ganz sicher. Aber wirklich zum weinen brachte er mich nicht.

Dennoch ist es eine nette Unterhaltung mit Schauspielern die Ihren Job fast immer sehr gut machen.

Der Aspekt mit dem weinen kann auch von jeder Person einzeln abhängen, das heißt also nicht das dieser Film euch nicht zum weinen bringt (;

Ansehen kann man Ihn sich auf jedenfall mal (;
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedrückender Anti-Kriegsfilm - wichtig und bewegend., 10. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: The Messenger - Die letzte Nachricht (DVD)
Sergeant Will Montgomery (Ben Foster) ist sowohl körperlich als auch psychisch schwer traumatisiert. Der hochdekorierte Kriegsheld muss allerdings nach einem Krankenhausaufenthalt noch drei Monate Militärdienst leisten. Doch anstatt erneut an die Front versetzt zu werden, muss Montgomery die verbleibende Zeit beim "Casualty Notification Team" mit seinem neuen Kollegen Captain Tony Stone (Woody Harrelson) ableisten. Das Duo muss Hinterbliebenen gefallener Soldaten den Tod der Angehörigen mitteilen. Konfrontiert mit unterschiedlichsten Reaktionen, von Schreikämpfen bis zu Aggressionen gegen die Überbringer der tragischen Nachricht, entpuppt sich diese Aufgabe für Montgomery als nicht minder traumatisch.

Wenn der Krieg vorbei ist, geht er dennoch weiter. In den Köpfen der traumatisierten Soldaten, der Hinterbliebenen und der Überbringer der Todesbotschaft, die sich als Handlanger des Todes, als Soldaten zweiter Klasse, vorkommen. In den Augen der maskulin dominierten US-Army ist nur ein Held, wer unter Beschuss steht. Die Abstellung zum "Casualty Notification Team" kommt Montgomery zunächst als Degradierung vor, mit den Verhaltensrichtlinien in seinem neuen Betätigungsfeld kann er nicht einverstanden sein. Menschliche Regungen sind zu vermeiden, keine Umarmungen, kein ehrlicher Trost - dies lässt Montgomery an seiner Aufgabe zweifeln und um mit ihr klarzukommen, bricht er nach und nach die Regeln. Stone hingegen hat sich mit der professionellen Distanz zu den Hinterbliebenen einen persönlichen Schutzwall gebaut, was die sich anbahnende Freundschaft der Kriegshelden zu gefährden droht.

Man könnte meinen, dass es Stone und Montgomery wahrscheinlich leichter fallen würde, den Feind zu erschießen als das zunächst banal erscheinende Überbringen einer Botschaft. Doch das Handbuch, eine Art Bedienungsanleitung für das Verhalten bei der Überbringung der Todesnachricht, ist eine Farce, eine Verhöhnung der Opfer, da es keinen zwischenmenschlichen Spielraum einräumt. Trauernde Menschen als Kunden in einem Land, von dem Stone sagt, dass es niemandem so gut gehe, wie den Menschen, die der Army angehören. Bittere Ironie, geht es Stone und Montgomery doch selbst so schlecht, dass der Alkohol der ständige Begleiter der beiden ist.

"The Messenger" ist ein (Anti-)Kriegsfilm ohne Kriegsbilder, die eingebrannten Traumata in den Köpfen der Protagonisten lassen sich nicht auf Zelluloid bannen. Doch wenn die Fassade der Soldaten bröckelt, kann der Zuschauer erahnen, wie es in den Köpfen Stones und Montgomerys aussieht. Wenn die beiden Todesengel wider Willen volltrunken Kriegsszenen auf einem öffentlichen Parkplatz nachspielen, dann ist das bitterster Sarkasmus. "This is America", brüllt Montgomery und hat Recht mit seiner Anklage. Während propagandistische Kriegsfilme aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten am Fließband produziert wurden, sind es Werke wie "The Hurt Locker" und eben "The Messenger", die sich kritisch mit den Auswirkungen des Krieges auf den Menschen auseinandersetzen. Ein notwendiger und wichtiger Film, den man gesehen haben sollte und den man so schnell nicht vergessen wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Woody Harrelson und Ben Foster spielen unglaublich, 23. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: The Messenger - Die letzte Nachricht (DVD)
und dies ist auch eigentlich der 'bessere' Film, auch wenn 'The Hurt Locker' damals die Oscars abgeräumt hat. Der hatte natürlich auch die 'Helden' zu bieten, im Gegensatz zu diesem deprimierenden Thema. Nicht zu vergessen die Leistung von Samantha Morton und Steve Buscemi. Für mich ein sehr bewegender und nachhaltiger Film.
Gute DVD Qualität mit interessanten Hintergrundberichten, sehr empfehlenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intelligenter Film, 10. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Messenger - Die letzte Nachricht (DVD)
der sich kritisch mit dem Tod von Armeeangehörigen auseinandersetzt. Im Krieg wird eben auch gestorben und das ungleiche Duo hat die undankbare Aufgabe, diese sehr persönliche Nachricht den Angehörigen mitzuteilen. Schnell wird klar, dass auch unter Beachtung aller Spielregeln, die "Messengers" in ihrer Ausübung zunehmend überfordert werden.

Überzeugend besetzt und bisweilen überragend gespielt, geht dieser Film unter die Haut und berührt alle Aspekte im Zusammenhang mit dem Tod von Armee-Angehörigen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Film!!!, 19. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Messenger - Die letzte Nachricht (DVD)
Wow, der Film geht unter die Haut.
Die Geschichte ist grossartig umgesetzt durch die beiden hervorragenden Schauspieler. Echt sehenswert.
Ein junger Army-Held hat noch 3 Monate Dienst vor sich, welche er durch Verletzung nicht im Einsatz verbringen kann. Er wird einem strengen Chef unterstellt und muss von nun an die Familien der gefallenen Soldaten als erstes über den Tod ihrer Liebsten informieren. Ein harter und trauriger Job, aber jemand muss ihn machen. Durch die schauspielerische Höchstleistung der beiden Schauspieler ist es ein Film geworden der viele verschiedene Facetten dieser Arbeit aufzeigt.
Ich kann diesen Film nur weiter empfehlen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Todesboten..., 31. Oktober 2010
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Messenger - Die letzte Nachricht (DVD)
Staff Sergeant Will Montgomery (Ben Foster) hat noch 3 Monate beim Militär zu absolvieren, aber er ist seit seinen Verletzungen an Auge und Bein nicht mehr kriegstauglich und im Krisengebiet nicht einsetzbar. Er gilt als Kriegsheld, weil er einige Kameraden aus seinem Zug retten konnte, wobei er selbst fast sein Leben verlor.
Geblieben ist die Verletzung und eine eher düstere Zukunftsperspektive ohne die Armee. Er selbst scheint sich nämlich gar nicht als dieser Held zu sehen, zudem ist seine Freundin Kelly (Jena Malone) inzwischen mit einem anderen Mann zusammen und will sich verloben. Für die verbleibender Zeit wird Will einer speziellen Aufgabe zugeteilt, die laut seinem Vorgesetzen nur Männer mit Charakter ausführen können.
Unter der Leitung des stoischen Captain Tony Stone (Woody Harrelson) soll er Angehörigen die Nachricht vom Tod gefallener Kameraden überbringen, wenn diese im Einsatz ums Leben kamen.
Ihre Aufgabe gebietet strenges Befolgen der Dienstvorschriften, um in diesem schrecklichen Moment die größmöglichste Distanz zu den Schicksalen der Hinterbliebenen zu wahren.
Sie müssen die Meldung möglichst schnell, unmißverständlich und respektvoll mitteilen, sind aber keineswegs für die Seelsorge und Betreuung zuständig, denn dafür sind sie nicht ausgebildet.
Die Nachricht wird ausschließlich jenen überbracht, die im Todesfall zu verständigen sind - wenn sie nicht anzutreffen sind, wird es später versucht. Es wird ausschließlich der vorgesehene Text aufgesagt, das Beileid ausgesprochen. Jede Art von trostvoller Berührung ist untersagt. Captian Tony Stone wirkt vielleicht herzlos oder zynisch, aber es ist lediglich die bittere Erfahrung, dass man nur mit einer gesunden Distanz (die irritierend wirkt) letztendlich diese trostlose Aufgabe psychisch verkraftet.
Im Laufe des Films werden sechs solcher Nachrichten der beiden Männer an die Angehörigen gezeigt, sie sind sehr intensiv und zeigen eindrücklich, dass der Kriegsschauplatz auch jenseits der Front und des Kampfgeschehens stattfindet. Will versucht die Distanz zu durchbrechen, besonders das Schicksal der jungen Witwe Olivia (Samantha Morton) sorgt bei Ihm für Anteilnahme und den Wunsch nach menschlicher Nähe. Auch die Beziehung der beiden Soldaten untereinander verändert sich...
"The Messenger" ist ein Film von Oren Overman, der seinen Antikriegsfilm jenseits der Front ansiedelte und somit in der Tradition von Filmen wie Wylers "Die besten Jahre unseres Lebens" (Heimkehrer nach dem 2. Weltkrieg), "Coming Home" oder "Geboren am 4. Juli (Heimkehrer aus dem Vietnamkrieg) steht.
Aktuell geht es natürlich um die Wunden aus dem Irakkrieg und der Film agiert bewusst sehr politisch - hat aber vor allem das durch den Krieg geprägte Individuum im Fokus und schafft es vor allem durch diese sechs sehr nachhaltigen "Messages" jeweils einen Moment der Stille zu schaffen, der die Verzweiflung und den Schmerz spürbar macht.
Leider ist der zweite Teil des Films dann der etwas schwächere, hier wirds dann sehr dialoglastig und thematisiert hauptsächlich das Verhältnis zwischen Will und Tony, rückt aber dadurch das eigentliche Ausgangsthema etwas in den Hintergrund. Dadurch verliert der Film an Tempo und droht auch an der einen oder anderen Stelle etwas ins Rührselige zu rutschen, was vermutlich sogar eine logische Folge des Ganzen ist.
Aber diese verzweifelten Trinkgelage der Männer, das Spielen kindischer Kriegsspiele im Suff und der Enthüllung des weichen Kerns unter der verhärteten Schale bieten nun nichts Neues zum Thema.
Fazit: Starke erste Stunde, danach etwas nachlassend und am Ende ein Hoffnungsschimmer.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bewegendes, ausgezeichnet gespieltes Kriegsdrama der leisen Töne, 13. November 2010
Von 
Florian Hoffmann (Homburg/Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Messenger - Die letzte Nachricht (DVD)
In den letzten Jahren gab es eine Vielzahl von Filmen, die sich mit den kriegerischen Konflikten im Nahen Osten auseinandergesetzt haben, doch obwohl es sich um eine Thematik handelt, die im öffentlichen Mittelpunkt steht, stießen die meisten Filme auf wenig Interesse beim Publikum. Selbst Kathryn Bigelows Oscar-Triumphator "The Hurt Locker" landete mit einem Einspiel von 16 Mio. $ nur auf Platz 117 der im Jahre 2009 veröffentlichten Filme in den USA.

"The Messenger" von Regiedebütant und Drehbuchautor Oren Moverman kam ebenfalls 2009 heraus und ist wie Bigelows Streifen eigentlich gänzlich unpolitisch, sondern an den Menschen hinter dem Konflikt interessiert. Die Prämisse ist recht simpel, der Film portraitiert die US-Soldaten, die den Angehörigen der im Krieg Gefallenen die Todesnachricht überbringen. Hauptfigur ist Sgt. Will Montgomery (Ben Foster), ein junger, aber hochdekorierter Kriegsheld, dem kurz vor Ende seiner Dienstzeit diese unrühmliche Aufgabe zugetragen wird. Sein Vorgesetzter ist Cpt. Tony Stone (Woody Harrelson), der schon jahrelange Erfahrung in diesem Job hat und dementsprechend abgeklärt ist. Die beiden haben zunächst einige Differenzen, die sie aber recht schnell hinter sich lassen.

Große Stärke dieses kleinen, ergreifenden Films ist seine ehrliche und klischeefreie Herangehensweise an ein schwieriges Thema. "The Messenger" ist kein Film, der darauf aus ist, irgendwelche Kommentare zum Krieg zu geben oder durch Melodramatik Tränen beim Zuschauer zu erzwingen. Hier wird einfach eine zutiefst menschliche Geschichte erzählt, die oft schmerzhaft unter die Haut geht. Die ersten beiden Drittel des Films sind geprägt von den schwierigen Momenten, in denen die schlimme Nachricht überbracht wird. Diese Szenen haben eine regelrecht markerschütternde Qualität, man ist fast schon erstaunt über die enorme Intensität dieser Momente, bei denen man völlig vergisst, dass hier Schauspieler am Werk sind. Hier entwickelt sich praktisch eine Art dokumentarisches Gefühl, die Inszenierung ist gänzlich ungekünstelt und nüchtern.

Doch Moverman und Co-Drehbuchautor Alessandro Camaro reihen diese Szenen nicht einfach aneinander, sondern zeigen natürlich viele toll gespielten zwischenmenschliche Momente zwischen Foster und Harrelson, die einem die Charaktere und ihre Hintergründe in feinen Dialogen nahebringen. Ben Foster, einer der besten Darsteller seiner Generation Amerikas, der in Filmen wie "Bang Bang You're Dead", "Hostage", "Alpha Dog" und "Todeszug nach Yuma" sein vielseitiges Talent schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, liefert auch hier eine tolle, intensive Performance, die den Film gut trägt. Doch Woody Harrelson, der in letzter Zeit richtig viele gute Rollen hat, ist hier schlichtweg überragend.

Das letzte Drittel des Films widmet sich größtenteils der Beziehung, die sich zwischen Montgomery und Olivia Pitterson (Samantha Morton) entwickelt, die ihren Mann im Krieg verloren hat. Auch hier ist der Film sicherlich sehr behutsam inszeniert, doch irgendwie fehlt ihm etwas die emotionale Kraft der ersten Hälfte. In dieser Zeit vermisst man auch etwas die Präsenz von Harrelson, eindeutig Testament für sein großes schauspielerisches Können. Am Ende hat er noch seine große Szene, mit der er sich wohl endgültig eine Oscar-Nominierung verdient hatte.

Leider hat dieser starke Film nur kümmerliche 1,7 Millionen in den USA eingespielt, was völlig unverständlich ist. Wer auf der Suche nach einem feinen, zutiefst menschlichen Drama ist, wird hier sicherlich fündig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

The Messenger - Die letzte Nachricht
The Messenger - Die letzte Nachricht von Ben Foster (DVD - 2010)
EUR 4,54
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen