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114 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur ein Assassins Creed 2.5?
Über die Serie selbst, das Gameplay und was eben diese Serie aus macht, braucht man wohl nicht mehr viel sagen. Dem entsprechend möchte ich hier eher auf die Neuerung und Änderungen von Assassins Creed Brotherhood eingehen.

Story:
Die Geschichte setzt direkt an das Ende von Assassins Creed 2 an. Natürlich geht es wieder um den...
Veröffentlicht am 19. März 2011 von Chaz0r

versus
19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht zu Ende gedacht ...
Ich habe mich wirklich gefreut, dass ich endlich einen der "neuen" AC-Teile (AC 2.5) mein Eigen nennen darf - und das ohne irgendwelche kundenunfreundliche Schikanen!
Aber jetzt, wo ich das Spiel durch habe und auch den MP ausgiebig getestet habe, muss ich schon ein eher negatives Urteil abgeben. Das Spiel ist im Grunde ein ziemlicher "Blender".
Fangen wir an...
Veröffentlicht am 20. Juni 2011 von Christian Deist


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114 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur ein Assassins Creed 2.5?, 19. März 2011
Von 
Chaz0r - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed Brotherhood - D1 Version (uncut) (Computerspiel)
Über die Serie selbst, das Gameplay und was eben diese Serie aus macht, braucht man wohl nicht mehr viel sagen. Dem entsprechend möchte ich hier eher auf die Neuerung und Änderungen von Assassins Creed Brotherhood eingehen.

Story:
Die Geschichte setzt direkt an das Ende von Assassins Creed 2 an. Natürlich geht es wieder um den Edensplitter in einer schön verpackten Geschichte. Da die Geschichte einer der größten Reize dieser Spieleserie ist, möchte ich nicht zu viel verraten. UbiSoft schafft es gekonnt die Geschichte weiterzuerzählen. Wärend die Ezio-Geschichte hier ein Ende findet, Endet die Geschichte um Desmond Miles wieder mal mit einem Cliffhanger. Soll ich das gut oder schlecht finden? Ich weiß es auch nicht so recht. Die Geschichte von Brotherhood ist sehr gut. Der Cliffhanger macht immens Lust auf Teil 3. Dennoch muss man eben bis dahin wieder ordentlich warten. Die Serie war, ursprünglich zumindest, als Trilogy geplant. Es wär also schön, wenn Teil 3 nun die Geschichte würdig zu Ende bringt. UbiSoft schafft es aber auch die Geschichte um Desmond Miles auf ein neues Level zu bringen. Die Geschichte um Ezio und Desmond werden geschickt zusammengeführt, sodass nun die Geschehnisse um Altair und Ezio schlussendlich direkt mit den gegenwärtigen Geschehnissen um Desmond Miles verschmelzen. Es werden hier so gut wie alle Fragen aus der Altair/Ezio-Geschichte beantwortet. Im Gegenzug werden viele neue Fragen um die Desmond-Geschichte geworfen. Man darf gespannt sein wie es weitergeht.

Grafik:
Hier hat sich im Gegensatz zu Assassins Creed 2 nur wenig getan. Dennoch habe ich des öfteren das Gefühl gehabt, dass Brotherhood oft doch ein ganzes Stück besser aussah, als sein Vorgänger.

Sound:
Wie in allen Assassins Creed spielen grandios. Geniale Musikuntermalung und erstklassige Sprecher. Hier gibt es absolut nichts zu meckern!

Gameplay:
Das Prinzip ist immernoch genau das gleiche wie in den bisherigen Spielen. Wärend der erste Teil nur sehr monotone Missionen besitzte, wurde das vom zweiten Teil immens gut getoppt. Brotherhood erweitert die Missionstypen noch mehr. Auch hier gibt es absolut nichts zu meckern. Die genialen Missionen aus Teil 2 wurden noch ein wenig verbessert und erweitert. Sehr gut!
Nebenaufgaben gibt es wesentlich mehr und diese integrieren sich auch stärker in die Hauptgeschichte.
Anstatt Monterrigioni zu renauvieren, renauviert ihr hier den gesamten neuen Schauplatz: Rom.
Weiterhin gibt es die Möglichkeit den Einflussbereich der Borgia zu vermindern. Dazu muss man erst einen General töten, was oft schon sehr viel Taktik benötigt. Nachdem dieser ausgelöscht wurde, gilt es einen Turm zu erklimmen und diesen zu zerstören. Immer mal wieder nett für zwischendurch!
Allgemein muss man den Entwicklern lassen, dass es neben der (rund 20 Stunden langen) Hauptgeschichte nebenher immens viel zu tun gibt. Ich habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich etwas anderes vor dem nächsten Teil der Hauptquest erledigt habe.
Mittlerweile habe ich die Hauptgeschichte durch und es gibt immernoch immens viel zu tun. Inhaltlich hab ich in den letzten Jahren kein Spiel gesehen, was dermaßen viel und auch noch erstklassigen Content liefert.
Weitere Neuerung ist die namensgebende Bruderschaft. Ihr könnt eine Assassinengilde aufbauen, indem ihr Leute anheuert, welche euch im Kampf unterstützen. Kurz Gegner anvisieren, taste drücken und schon eilen euch Helfer zur Hilfe. Diese können auch ausgebildet werden, sodass sich ihre Fähigkeiten verbessern. Das ist ein sehr nettes Feature, bietet viele neue Möglichkeiten, macht vieles aber auch eine Spur zu einfach.
Die Kämpfe wurden auch etwas verändert. Nach einem Kill kann man, bis man getroffen wird, jeden Gegner mit einem Schlag vernichten. Das sieht extrem stylish aus, bietet neue, taktische Möglichkeiten, macht das Ganze aber nochmal eine Spur leichter.
Um bei den Missionen Hardcorespielern etwas bieten zu können, gibt es pro Mission ein sekundärziel. Wenn man diese mitbewältigt, winken als Belohnung neue Nebenquests, die z.B. die Geschichte um Ezios Jugendliebe erzählen.

Schauplatz:
Der neue Schauplatz ist die Stadt Rom. Diese ist insgesammt kleiner als die Gesamte Welt von Assassins Creed 2. Da ich jedoch persönlich in den beiden Vorgängern immer nur in einer Stadt rumgelaufen bin, als ich das SPiel durch hatte, kommt mir die Welt in Brotherhood dennoch größer vor.
Bei dem Aufbau von Rom haben die Entwickler ganz große Arbeit geleistet. Es ist schon fast beängstigend Detailgetreu. Jeder, der einmal in Rom war, wird zahlreiche Sehenswürdigkeiten, nein sogar einzelne Straßen und Gassen exakt an ihrer korrekten Stelle wiederfinden können. Sehr gute arbeit.

Multiplayer:
Ja, Brotherhood bietet einen Multiplayer. Dieser besteht im großen und Ganzen aus folgendem System: Man befindet sich auf einer Map, auf der, wie im Singleplayer, NPCs rumlaufen. Ihr wählt einen Charakter, der genau so aussieht wie einer dieser NPCs. Nun gilt es durch die Map zu laufen (oder über die Dächer zu huschen) und eure Opfer zu finden und zu beseitigen. Gleichzeitig müsst ihr darauf achten nicht aufzufallen, denn meistens seid ihr das Opfer eines anderen Spielers. So hat man ein wunderbares Katz und Maus-Spiel mit verschiedensten Spielmodi. So etwas gab es bisher noch nicht in der Spielewelt. Er ist zwar keine große Offenbarung, aber kurzweillig, interessant und spaßig! Ein netter und gelungener Zusatz zu einem schon unglaublich umfangreichem Spiel, was auch zum immer wieder spielen einlädt.

Fazit:
Assassins Creed Brotherhood ist kein Assassins Creed 2.5, aber auch kein 3.0. Für ein 2.5 bietet es zu viel Umfang (der ist eben wirklich immens) und viele, gute Neuerungen. Für einen richtigen dritten Teil, vermisst man jedoch die großen Unterschiede zum zweiten Teil. Dennoch ist Brotherhood eines der umfangreichsten, komplettesten, durchdachtesten und besten Spiele, die ich die letzten Jahre spielen durfte. Die Geschichte ist wieder einmal klasse, auch wenn sie am Ende mal wieder mit einem Cliffhanger endet. Der Multiplayer ist keine bahnbrechende Neuerung, aber spaßig, gut durchdacht und lädt zum wiederspielen ein. Man muss ihn nicht unbedingt haben, Brotherhood ist auch ohne umfangreich genug, aber er ist wirklich so gut, dass man auch nicht drauf verzichten möchte.
Das Spiel erhält also eine so große Kaufempfehlung, wie kein anderes Spiel der letzten Jahre. Dennoch möchte ich allen potentiellen Käufern raten zumindest den zweiten Teil zu spielen, denn sonst ist die Geschichte trotz eines kurzen Einführungsvideos viel zu unverständlich. Wer Zeit hat und noch keinen Teil gespielt hat, sollte ruhig bei Teil 1 anfangen, denn mit Brotherhood wird alles miteinander verbunden und zum Schluss auf die nächste Ebene geführt.

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Assassins Creed 2 hatte zum Anfang einen neuen Kopierschutz, wo man immer Online sein musste. War keine Internetverbindung vorhanden, war auch nichts mit Singleplayer spielen. Dies wurde mit einem der letzten Patches des Launchers entfernt und ist somit auch in Brotherhood nicht vorhanden. Lediglich zu Anfang muss einmalig eine Internetverbindung zur Aktivierung bestehen!
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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfangreiches Abenteuer, filmreif inszeniert, 14. April 2011
Von 
Schnöppl - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed Brotherhood - D1 Version (uncut) (Computerspiel)
Ich habe Assassin's Creed - Director's Cut Edition (DVD-ROM) mehrmals mit Freude durchgespielt.
Die Vorfreude auf den zweiten Teil wurde mit der Ankündigung des Onlinezwangs erstickt, weshalb ich auch bis heute auf den Kauf von Assassin's Creed 2 verzichtet habe - sehr Schade. Aber bei Brotherhood verzichtet Ubisoft zum Glück auf diesen Kaufschutz, der Vorbestellung stand so nichts mehr im Weg. Weil ich den zweiten Teil nicht kenne, kann ich leider keine Vergleiche zum Vorgänger anstellen was Neuerungen oder Verbesserungen betrifft, versuche aber trotzdem eine objektive Bewertung zum Spiel abzugeben.

---HAUPTERINNERUNG---

Die Hauptgeschichte von ACB ist unterteilt in 9 Sequenzen. Weil ich vor Brotherhood nur den ersten Teil von Assassins Creed gespielt habe, hatte ich entsprechende Schwierigkeiten der Story am Anfang folgen zu können. Wer den zweiten Teil kennt, ist hier klar im Vorteil, eine Rückblende wie z.B. in Dead Space 2 gibt es nicht.
Die Hauptsequenzen sind unterteilt in einzelne Erinnerungen, die zwar zum Teil hintereinander gespielt werden müssen, man bekommt aber zwischendurch immer wieder die Möglichkeit, von der Haupterinnerung abzuweichen und sich den zahlreichen Nebenaufgaben zu widmen, oder einfach die Umgebung zu erforschen. Die einzelnen Missionen der Haupterinnerung sind sehr abwechslungsreich und fast filmreif inszeniert, wirklich toll gemacht. Diese Qualität kann man kaum mehr mit den Missionen des ersten Teils vergleichen.

---NEBENAUFGABEN---

Es gibt verdammt viel zu tun in Rom für einen Assassinen. Nachfolgend ein Überblick über die vielen Nebenmissionen, die nicht alle von Anfang an verfügbar sind, sondern im Laufe der Haupterinnerung freigeschaltet werden.

Den Einfluss der Borgia mindern:
Einige Aussichtstürme stehen unter dem Einfluss eines Borgia-Hauptmanns. Wenn man den Hauptmann bezwingt, kann man anschließend den Turm und somit den Einfluss der Borgia zerstören und ab sofort in diesem Gebiet Gebäude renovieren. Die Hauptleute stellen aber nicht immer dem Kampf und flüchten teilweise. Wenn sie entkommen, muss man bis zur nächsten Wachablöse auf deren Rückkehr warten. Taktisches Vorgehen ist also notwendig. Für jeden zerstörten Borgia-Turm darf man außerdem einen Assassinen Rekruten anwerben - mehr dazu weiter unten.

Der Wiederaufbau von Rom:
Wo die Borgia ihren Einfluss verloren haben, können Geschäfte wie Schmieden oder Kunsthändler usw. wiedereröffnet werden. Zusätzlich können Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum renoviert werden um Rom zu neuem Glanz zu verhelfen. All das kostet natürlich Geld, für Monumente muss man schon einen fünfstelligen Betrag auf den Tresen legen, aber Ezio bekommt auch etwas für seine Investitionen. Für jedes wiederaufgebautes Gebäude oder Monument steigt Ezios Einkommen, das alle 20 Minuten auf sein Konto eingezahlt wird, auf das er bei Banken Zugriff hat. Zusätzlich werden mit der steigenden Zahl renovierter Gebäude Rabatte und neue Items freigeschaltet. Es lohnt sich also auf jeden Fall.

Die Assassinengilde:
Für jeden zerstörten Borgiaturm hat man die Möglichkeit einen Zivilisten zu rekrutieren um ihn anschließend zum Assassinen auszubilden. Die Rekrutierung läuft ab wie das "Bürger retten" im ersten Teil, also Feinde eliminieren und danach mit dem Bürger sprechen. Die maximal 12 Rekruten können von da an zur Unterstützung im Kampf herbeigerufen oder auf Ziele angesetzt werden. Außerdem kann Ezio per Tastendruck einen "Pfeilhagel" befehlen, der alle Feinde in seiner Umgebung sofort tötet. An Taubenschlägen kann Ezio seine Rekruten auf Missionen in ganz Europa schicken, die mit Erfahrungspunkten für die Rekruten und Geld für Ezio belohnt werden. Eine Prozentanzeige gibt an, wie hoch die Erfolgschance ist, maximal fünf Rekruten könne n auf dieselbe Mission geschickt werden, die Erfahrungspunkte werden dann unter ihnen aufgeteilt. Haben die Rekruten die höchste Stufe erreicht werden sie in Ezios Versteck in einer netten Zeremonie in den Rang des "Assassino" erhoben und verfügen unter anderem auch über Armbrust, Pistole und Rauchbomben, die sie auch oft und sinnvoll einsetzen. Die Assassinengilde ist ein tolles Feature, senkt aber auch den Schwierigkeitsgrad auf ein Minimum.

Gilden-Missionen und Herausforderungen:
Für die Gilden der Kurtisanen, Diebe, Söldner und Assassinen gibt es kleine Missionen, meist Attentate zu erledigen. Daneben gibt es für jede Gilde eine Liste von Herausforderungen, die Ezio erfüllen kann. Zum Beispiel eine bestimmte Anzahl Wachen vom Pferd eliminieren, 40 Todessprünge absolvieren, insgesamt 500 m mit einem Fallschirm fliegen etc etc. Hat Ezio alle Herausforderungen für eine Gilde gemeistert, bekommt er als Belohnung eine einzigartige Waffe, im Falle der Assassinen das Schwert von Altair - das stärkste Schwert im Spiel.

Da Vincis Kriegsmaschinen:
Für Leonardo kann man vier Erinnerungen außerhalb Roms nacherleben. Dabei geht es in jeder Mission darum, eine von Leonardos Kriegsmaschinen zu finden, die Baupläne zu vernichten, mit der Kriegsmaschine den Borgia "auf den Schlips zu treten" und die Maschine anschließend zu zerstören.
Dabei darf man eine Kutsche mit Maschinenkanone, einen Panzer, ein Kanonenboot und einen Segelgleiter steuern. Diese Missionen sind die abwechslungsreichsten des Spiels und machen auch ziemlich Spaß, nur mit dem Segelgleiter brauchte ich einige Versuche bis ich kapiert habe wie ich das Ding in der Luft halten kann und nicht immer gleich eine Bruchlandung hinlege. Als Belohnung für die erfolgreiche Erledigung gibt es neben Modellen der Kriegsmaschinen in Ezios Versteck von Leonardo die versteckte Doppelklinge, den Sprunghandschuh, die Giftpfeilvorrichtung Und die Möglichkeit Fallschirme zu benutzen.

Der Schatz von Romulus:
In den unterirdischen Verstecken von Romulus gilt es sechs Schlüssel zu finden. Ein Versteck wird im Zuge der Haupterinnerung besucht. Wer alle Schlüssel gefunden hat, kann sich über die schicke Rüstung und den mächtigen Dolch von Brutus als Belohnung freuen.

Sammelquests:
Wer alle 101 Borgia-Banner findet, bekommt den Borgia-Umhang mit dem die Bekanntheit Ezios permanent auf 0 % gesetzt wird. Mit dem Adlerauge kann man 10 Lücken entdecken, durch die man klettern kann und anschließend mehrere Rätsel lösen muss. Hat man alle gelöst, wird das Geheimnis von Subjekt 16 enthüllt.
Überall in Rom sind zusätzlich noch Schatztruhen versteckt, die neben Geld auch Fundsachen für den Verkauf oder für Geschäftsaufträge beinhalten.

Zusätzliche Erinnerungen:
Als wäre das nicht schon alles genug Arbeit für Zwischendurch, kann man noch Erinnerungen aus Ezios Vergangenheit rund um Cristina wiederholen. Diese Missionen werden je nach Prozentstand der Gesamtsynchronität freigeschaltet.
Außerdem kann man noch zwei Templerverstecke besuchen und mehrere Templerattentate durchführen.

---STEUERUNG---

Wer schon einen Teil der Assassins Creed Reihe gespielt hat, wird sich sofort wieder zurechtfinden. Neulinge müssen sich vermutlich erst an die vielen zu betätigenden Tasten und die Verwendung des "Auffällig - Modus" gewöhnen, aber nach kurzer Zeit sollte das kein Problem mehr sein. Eine Maus mit mehr als 3 Tasten bringt große Vorteile, aber das gilt nicht nur für Assassins Creed. Die Steuerung per Maus und Tastatur hat mir keinerlei Probleme bereitet, obwohl die fixe Kameraeinstellung in einigen wenigen Passagen nicht optimal für eine gezielte Steuerung von Ezio geeignet ist, auch wenn es nett aussieht.

---GRAFIK / SOUND---

Die Grafik ist sehr schick, aber nicht herausragend. Tolle Weitsicht, sehr detaillierte Charaktermodelle und durchwegs ansehnliche Texturen. Der Himmel wirkt etwas künstlich, dafür sehen die Schatten sehr geschmeidig aus und auch die Beleuchtung kann sich sehen lassen.

Der Soundtrack ist dezent, aber sehr stimmig und die Synchronisation ausgezeichnet. Die Sprechen haben gute Arbeit geleistet und die eine oder andere Stimme hört man auch öfters im Fernsehen.

---TECHNISCHES---

Ich spiele auf meinem System (I5-750, 4GB RAM, GTX 470, WIN 7-64 bit) in einer Auflösung von 1920x1200 und maximalen Details. Anfangs hatte ich ein störendes Ruckeln trotz hoher FPS. Die Deaktivierung von V-Sync und Reduktion auf 2xAA brachte Besserung. Der Auslastung des V-RAM bleibt soweit ich sehen konnte immer unter 600 MB, obwohl die Hardware hörbar (Lüfter) und spürbar (Gehäuse - Abwärme) gefordert wird.
Es gab keine Abstürze und kaum Bugs. Hin und wieder ein paar Clippingfehler und offensichtlich falsch skalierte Schwertknäufe (ca. 3x so groß wie normal) sind verkraftbar und stören das positive Gesamtbild kaum.
Zum Kopierschutz: Der Onlinezwang des 2. Teils war für mich ein Grund, das Spiel nicht zu kaufen. Glücklicherweise ist Ubisoft bei Brotherhood von dieser Gängelung abgewichen und besteht nur auf eine einmalige Onlineaktivierung, danach kann dauerhaft offline gespielt werden, außer natürlich im Multiplayer - damit kann ich gut leben.

---FAZIT---

Nur wenige Spiele haben es bisher geschafft, mich so zu fesseln wie Assassins Creed Brotherhood. Die Inszenierung ist kinoreif, der Umfang gewaltig. Ich habe sicher das Vierfache an Zeit in die ganzen Nebenaufgaben und den Wiederaufbau Roms investiert, als in die Hauptgeschichte. Aber das ist nicht negativ gemeint, denn auch die Nebenaufgaben sind abwechslungsreich und liebevoll umgesetzt.
Volle Punktzahl und volle Kaufempfehlung!

Tipp: Wer nach 100 % Gesamtsynchronisation trachtet, dem sei das Assassin's Creed - Brotherhood: Das offizielle Lösungsbuch wärmstens ans Herz gelegt. Sehr übersichtlich und hilfreich mit jeder Menge an Zusatzinformationen zu Story und Charaktere, die man aus dem Spiel heraus nicht bekommt. Hat mir sehr geholfen!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht zu Ende gedacht ..., 20. Juni 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed Brotherhood - D1 Version (uncut) (Computerspiel)
Ich habe mich wirklich gefreut, dass ich endlich einen der "neuen" AC-Teile (AC 2.5) mein Eigen nennen darf - und das ohne irgendwelche kundenunfreundliche Schikanen!
Aber jetzt, wo ich das Spiel durch habe und auch den MP ausgiebig getestet habe, muss ich schon ein eher negatives Urteil abgeben. Das Spiel ist im Grunde ein ziemlicher "Blender".
Fangen wir an ...

Singleplayer:

- Story Ezio: Nicht wirklich aufregend, bruchstückartig, lückenhaft und auch sehr linear. Das war ja auch schon eins der großen Probleme des ersten Teils. Trotz all dieser Schwächen muss ich aber sagen, dass sie gut erzählt und gut umgesetzt ist ... zumindest am Anfang. Ab Mitte folgt alles wieder altbekannten Mustern. Man kann sich insgesamt nur ganz schlecht "einfühlen", mitfiebern (Was pasiert wohl als nächstes? Ist X wirklich der Verräter?) ist genau so wenig möglich, weil es der Story einfach an Tiefe fehlt.

- Story Desmond: Langsam kann man erahnen, wo der Hase hin will. Aber das Geschehen rund um Desmond rückt in diesem Teil sehr stark ins Aus, allein schon, weil man ihn nur für drei oder vier mittelkurze Szenen übernimmt. Nun hat man zwar weniger Animus-Auszeiten, aber darunter leidet die "reale" Story. Interessant ist aber, dass man jetzt von der Verschwörungs- zu einer WTF?!-Geschichte übergeht... mal schauen, was daraus wird. Leider - und sowas hasse ich - wird die Geschichte am Ende nach einer mysteriösen Aktion Desmonds' einfach unterbrochen. 100% offenes Ende, keine Möglichkeiten zur Spekulation.

- Grafik: Toll ... ich für meinen Teil brauche echt kaum mehr. Sehr gute Umsetzung der historischen Bauwerke, sehr unterschiedliche Gebiete. Es lohnt sich wirklich, einfach mal durch die Gassen zu schlendern ...
Nur Teile der Außenbereiche hätten etwas mehr "Pepp" vertragen.

- Sound: Der Soundtrack ist toll und auch sehr passend, je nach Situation. Die Geräuschkulisse der Stadt und auch die Kampfgeräusche hätten aber besser sein können.

- Steuerung: Jaaa... auch eine der Altlasten. Zwar deutlich flüssiger als in Teil 1, aber nach wie vor nicht ideal - jedenfalls nicht für die Aktionen, die das Spiel verlangt. Das führt ziemlich oft zu ziemlich viel Frust. Besonders nervig: Wenn man mit nur einem blöden Fehler die 100% Synchronität vermasselt oder sich mal wieder ins Nirvana schwingt oder zum wiederholten Mal den Sprung auf den Gegner verfehlt oder sich bei den vielen Verfolgungsjagden wieder und wieder in die falsche Richtung katapultiert. Auch im MP ein absoluter Spaßkiller. Auch, wenn das bei diesem Spiel schon fast ironisch klingt - es fehlt noch an Bewegungsfreiheit und akrobatischem Feingefühl. Den Spielfluss stört es aber nur selten, man muss eben etwas aufpassen und sich nach der Steuerung richten.
Die Kampfsteuerung ist intuitiv und leicht zu verinnerlichen, jedoch ist die Zielerfassung absolut unbrauchbar. Diese kann/sollte man wirklich nur im Nahkampf verwenden. Wenn man ein zu verfolgendes Ziel erfasst und so verfolgen will, kann man gleich einpacken.
Außerdem muss man die Selektion immer aufheben, wenn ein Ziel sich etwas entfernt, da man sich sonst nur im Schneckentempo darauf zu bewegt.

- Kamera: Die Kamera in Verbindung mit der Zielerfassung ist sehr schrecklich. Hin und wieder klappt das aber auch ohne diese zu benutzen, bspw. wenn man sich unter Bäumen, Dächern, oder nahe an Wänden bewegt. Im Kampf gegen mehrere Gegner ist der Blickwinkel teilweise auch nicht ideal. Sonst aber ok.

- Schwierigkeitsgrad: Tja, hier hat man etwas geschlampt. Das Spiel, bzw. die Kämpfe sind viel zu einfach. Wenn man weiß, wann man statt zu kontern ausweichen muss, liegt auch eine ganze Gegnerarmee ganz schnell im Staub, denn, sobald man einen Gegner gekontert oder getötet hat, kann man den nächsten einfach mit einem Mausklick ausschalten. Und dann den nächsten Gegner. Und den Nächsten. Selbst mit den versteckten Klingen kann man nun ganz normal angreifen. Und als ob das alles noch nicht reichen würde, hat man nun noch eine One-Shot-Kill-Armbrust und eine eben so tödliche Pistole, außerdem kann man nun mehrere Gegner mit Wurfmessern angreifen. Und für diese ganzen Fernkampfwaffen gibts auch massig Munition. Achja ... man kann auch bis zu 15 Medizinfläschen bei sich tragen, falls man doch mal kurz vor dem Ableben sein sollte. Kämpfe sind also nicht im Geringsten eine Herausforderung und aus der anfänglichen Begeisterung wird irgendwann Langeweile.
... Hatte ich erwähnt, dass man sich bei Bedarf auch noch bis zu sechs Helfer herbeirufen kann?
Wenn man doch einmal "sterben" sollte, dann ist es wegen einer Desynchronisation, weil man die strengen Missionsvorgaben nicht erfüllt oder einfach die Steuerung versagt.
Die Bedingungen für 100% Synchronität sind auch teilweise so spaßbremsend und nervig gestellt, dass ich die irgendwann garnicht mehr beachtet habe.

- Neuerungen: Das vergrößerte Waffenarsenal ist - wenn man die Sache mit dem Schwierigkeitsgrad außer Acht lässt - sehr gelungen und es macht Spaß die ganzen Gadgets einzusetzen. Sehr schade ist der Umstand, dass sich die einzelnen Schwerter, Hiebwaffen, schweren Waffen und Dolche nicht wirklich unterscheiden (bzw. es wegen dem Schwierigkeitsgrad eh egal ist), d.h., man entscheidet rein nach Optik. Sehr schade, wenn man bedenkt, dass um das ganze Freigeschalte und den Erwerb so ein Wind gemacht wird.
Die Fernkampfwaffen kann man bis auf die vergrößerbaren Munitionsvorräte leider nicht verbessern.
Dass man die Läden erstmal "kaufen" muss, finde ich interessant. Auch die Möglichkeit, sein Gewand mit "bezirkstypischen" Farben einzufärben, ist gelungen. Halbherzig hinprogrammiert sind hingegen die Laden-Missionen, bei denen man einige Handelswaren sammeln muss, um mehr Munition, verbessertes Gift oder neue (sinnfreie) Waffen freizuschalten. Da es nur fünf solcher Missionen gibt, ist dieses ganze System kaum ausgereizt und ich frage mich, warum man dafür so viel Aufwand betrieben hat ...
Die Sache mit den Assassinenkollegen finde ich hingegen wieder toll. Schade ist nur, dass man gerade in gegnerreichen Missionen auf sie verzichten muss und sie sehr stark zur Unterforderung des Spielers beitragen. Die Assassinen kann man auf Missionen schicken und so Gold und Handelswaren für den Spieler und EP für die Assassinen verdienen. Das Gold ist unwichtig, da man auch für die schwersten Missionen kaum was bekommt (im Vergleich zu Laden-Einnahmen), die Handelsgüter sind auch relativ sinnfrei, da man nur ein paar Ladenaufträge hat, für die man den Kram auch "einfach so" beim Spielen und Truhen öffnen findet. Die EP werden ganz gut verteilt, jedoch sind die Assassinen zu schnell aufgelevelt und unterscheiden sich auch nicht im Geringsten. Man kann sie also nicht beliebig ausrüsten, wie der Trailer hat vermten lassen.

- "Atmosphäre": Hier fehlt was. Trotz der tollen Grafik fühlt man sich nicht wirklich ins Spiel ein. Mag vielleicht daran liegen, dass es trotz Allem ziemlich "oberflächlich" ist. Die einzelnen Charaktere sind teilweise zwar sehr schön umgesetzt und überzeugen mit Charme und Witz, aber alles andere ist eher "farblos". Die Leute in den Straßen sind nur "Statisten", mehr als laufen und stehen tun sie nicht. Selbst, wenn man einen ganzen Zug an Wachen umlegt, laufen sie Augenblicke später unbekümmert über die Leichen. Rempelt man sie an (oder benutzt sie gar als "Fallkissen") kommt bis auf einen mageren Spruch auch nichts. Das, was an Tiefe fehlt, wird teilweise mit "Tagebucheinträgen" über Orte und Personen nachgeholt - leider ist das nen schlechter Kompromiss.

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Multiplayer:
Da scheiden sich wohl die Geister. Ich finde ihn durchaus spielenswert, weil es einfach mal "was anderes" ist, aber für mehr als zwei, drei Runden kann ich mich nicht motivieren. Das System funktioniert zwar und geht auch auf, aber wer geschicktes Verbergen und Anschleichen vermutet, ist auf dem Holzweg. Die Probleme:
- Viel zu sehr vom Glück abhängig.
- Spieler, die das Spiel nicht verstanden haben: Diese Experten stürmen entweder drauf los oder bewegen sich ausschließlich über die Dächer, wo man sie NIE erwischen kann, ohne entdeckt zu werden.
- Viel zu "einfach": Das Radar zeigt Richtung und Entfernung zum Ziel. Wenn man selbst also das Pech hat und keine "Doppelgänger" findet, unter die man sich mischen kann, ist man ganz schnell erlegt.
Mit "geschickt anschleichen" hat das Ganze also garnichts zu tun, mit "Skill" auch eher weniger. Zusätzlich zwingt das Zeitlimit von zehn Minuten pro Runde zu offensivem Vorgehen. Die verschiedenen Spielmodi bringen aber nochmal etwas Würze ins Spiel.

Fazit:
Ich sehe die Serie nach wie vor in der "Beta-Phase" und voll von Experimenten. Alle Spiele sind/waren durchdacht ... aber eben nicht bis zum Ende. Die Neuerungen beinhalten viele interessante Ansätze, aber die wirken momentan noch sehr schlicht und unfertig. Die Entwickler müssen erstmal rausbekommen "wo sie hin wollen".
Die Sterne gibts einfach deshalb, weil AC nach wie vor eines der innovativsten und interessantesten Spiele der letzten Jahre ist. Nichtsdestotrotz sollte das nächste Spiel deutlich besser sein, zumindest im Hinblick auf Balancing und ein durchdachtes Konzept ...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Potential, viel verschenkt - dennoch gelungen, 29. Mai 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed Brotherhood - D1 Version (uncut) (Computerspiel)
Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich auf Erfahrung in verschiedenen Spielen seit über 10 Jahren zurückblicken kann. Primär war ich schon immer begeistert und angetan von RPG's / Taktikshootern / Strategie. Asassins Creed Brotherhood hätte vieles davon vereinen können.
Was mir aufgefallen ist:

+ gute Grafikengine
+ liebevoll gestaltete Spielwelt / Detailfülle
+ vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten (Haupterinnerung, Nebenaufgaben, Auftragsattentate etc.)
+ fesselnde Story

- wenig Rollenspielelemente
- linearer Story-Verlauf
- meist gleicher Ablauf
- Schwierigkeitsgrad/Realismus = null

Grafik/Spielwelt:
Die Grafik von Assassins Creed Brotherhood wirkt realistisch und glaubwürdig. Die Detailfülle der Spielwelt ist bemerkenswert. Springt man von einem Dach aufs Nächste, schrecken einige Tauben auf, die dort von oben die Straßen beobachteten und fliegen davon. Überall in Rom finden sich Stadtschreier bzw. sogenannte "Herolde" in Mönchsrobe, die von einem Podest aus die neuesten Ereignisse der Bevölkerung kundtun. Wendet sich Ezio der "dunklen Seite" zu und mordet, stiehlt und treibt allgemein sein Unwesen in Rom, ist auch die ein oder andere Hasspredigt drin (mit jeder Menge Übertreibung des Herolds *schmoll*)

Beschäftigungsmöglichkeiten/Storyverlauf:
Man kann von Anfang an der Haupterinnerung folgen und schaltet nach und nach neue Gegenstände bei Schmieden, Kunsthändlern, Schneidern etc. frei, lernt die Spielmechanik mehr dabei kennen und kann sich auf abwechslungsreich gestaltete Missionen freuen. Jedoch - und hier liegt meines Erachtens nach das Hauptaugenmerk eines solchen Spiels - gibt es wenig Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung des eigenen Spielerlebnisses. So ist es z.B. nicht möglich Entscheidungen zu treffen um den Storyverlauf zu beeinflussen. Ebenso gibt es zwar sehr viel zu tun in Rom, jedoch immer nach dem selben Muster ("töte x bei xy und benutze dabei versteckte Klinge"). So in der Art laufen viele Nebenmissionen ab und langweilen nach einiger Zeit etwas. Oblivion zeigt da wie es richtig geht in Sachen Quests.

Schwierigkeitsgrad/Realismus:
Nun einer der wichtigsten Punkte: Wie realistisch ist das Spiel? Es bedarf keiner Worte wenn man schon von Anfang an feststellt, dass es ein Leichtes ist, mit etwas Beherrschung der Steuerung ganze GegnerSCHAREN niederzumetzeln. Ja richtig gelesen: GegnerSCHAREN! Nun sind das nicht nur irgendwelche Gegner, sondern teilweise gut ausgerüstete Legionäre mit Lanzen, Breit -und Langschwertern, Harnischen etc. Junge Junge.. Wäre ich Ezio würde ich mir ziemlich unbesiegbar vorkommen. Und genau das ist das Problem! Tatsächlich ist es mir bisher (ich bin zu etwa 50% durch) noch NIE passiert, dass ich in einem Kampf gestorben bin! Zwar lädt die Spielkulisse und der allgemeine Gedanke daran, dass man ein Assassine ist regelrecht dazu ein, sich auf Gebäude zu schleichen und ein heimliches Attentat auf einen Borgia-Hauptmann durchzuführen - aber wenn man sichs genauer überlegt: wozu eigentlich? Man ist ja ohnehin so übermächtig veranlagt, dass man einfach durch die Vordertür marschieren und alle Wachen abmurksen kann. Von gefährlich wirkenden Lanzenträgern, Streitaxtträgern und anderen Gestalten übersäät kommt eine Wolke an Gegnern auf Ezio zu - 5 Minuten später liegen überall verteilt die Leichen und Ezio kann stolz davonmarschieren, während die Bürger oft einen Kreis gebildet haben und Kommentare geben wie: "Als nächstes bin wohl ich dran.. " oder "ist denn hier Keiner mehr sicher?". Sorry aber das hat mit Realismus überhaupt nichts mehr zu tun! Leute, was habt ihr euch dabei gedacht?? Großer Minuspunkt meiner Meinung nach..

Verbesserungsvorschläge:
Was ich ändern würde, wenn ich es könnte? Zuerst würde ich eine spielbare Egoperspektive einbaun, dann gewinnt das Spiel auch an Atmosphäre, da man denkt, man wäre wirklich dabei (siehe Thief). Ich würde die Interaktion der Wachen miteinander vielseitiger machen. Sie könnten in einer Festung beispielsweise umhergehen, Gespräche führen etc. Sie Sollten aber vor allen Dingen STÄRKER werden! Es ist unrealistisch, dass ein Ezio mit seiner Stoff-"Rüstung" anscheinend dutzende eigentlich tödlicher Axthiebe überlebt und einfach so wegsteckt (Heiltränke ohne Abklingzeit machens möglich).

Zu den RPG-Elementen:
Zwar gibt es im weiteren Spielverlauf die Möglichkeit eine eigene Assassinengilde zu führen und Rekruten anzuheuern / auszubilden, sie auf Missionen zu schicken und im Kampf zur Hilfe zu rufen. Leider wars das auch schon. Schade, dass es hier keinen Begleitermodus gibt und man keinerlei persönliche Bindung (wie bspw. Knights of the old Republic 2 oder Mass Effect 2) zu Ihnen aufbaut! Auch ist es nur sehr eingeschränkt möglich, sie auszustatten bzw. sie allgemein individuell auszurüsten. Schade! hier wäre viel Potential vorhanden gewesen.

Fazit:
Dennoch möchte ich nun zu einem positiven Fazit kommen. Ich gebe 4 Punkte deshalb, weil ich wie gesagt denke, dass es sehr sehr viel gibt, was man hätte besser machen können. Jedoch keine drei Punkte, da ich das Spiel trotzdem sehr gut finde. Tatsächlich fesselt es einen regelrecht an den Monitor und man taucht zu einem gewissen Grad in Rom ein. Ich wäre für 3,8 von 5 und gebe deshalb 4 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Dreien das Beste, 4. März 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed Brotherhood - D1 Version (uncut) (Computerspiel)
Da unten steht er, umringt von seinen Wachen. Ich schließe die Augen und starte die Generalprobe. Für einen Sprung ist er zu weit weg, ich müsste hinunterklettern, um ihn zu erwischen. Von hier bis ans Ende des Daches, über das Seil zum nächsten und von dort die Brüstung hinab. Schön vorsichtig, die Jungs sind auf Zack. Vielleicht in den Dirnen da untertauchen, bis es nur noch ein paar Meter sind, doch dann muss das Timing stimmen. Und es müsste schnell gehen. Ein Dolch wird nicht reichen - zu stark gepanzert, der Knabe. An den beiden Brocken mit Hellebarde komme ich nur mühsam vorbei. Er würde die Gelegenheit nutzen und stiften gehen - der Turm ist nah. Mir blieben nur Sekunden. Ich muss ihn vorher anvisieren und schießen. Aus dem Pöbel heraus, im richtigen Augenblick und dann nichts wie weg. Ich öffne die Augen. Müsste funktionieren. Plötzlich pfeift jemand und drei Spiegelbilder meiner selbst stürzen sich auf den Ärmsten. Er sah sie nicht einmal kommen. Richtig, ich bin ja nicht mehr allein. Entfällt mir in einer Tour.

Wer glaubt, Verstärkung wie diese mache Ezios zweites Abenteuer zu einfach, irrt. Roms Straßen sind ein heißes Pflaster und heiß meint nicht mehr Prostitutierte als bisher, sondern mehr Geschmeiß mit Schwert und Pistole. Der gekidnappte Leo hat seine hübschen Spielzeuge nämlich auch für die Schergen der Borgias herstellen müssen und die herrschen nun in der ewigen Stadt. Für einen Auditore kein Dauerzustand, nachdem sie die Burg seines Onkelz geknackt und den kurzerhand gerichtet haben. So macht Ezio sich auf, alte Verbündete um sich zu scharen und eine Armee von Meuchelmördern ...

Assassins Creed: Brotherhood hat mich schier umgehauen und mehr als 40 Stunden geradezu begeistert. Wohl auch, weil ich mit jedem neuen Teil eigentlich einen Niveauabfall erwartet hatte. Nicht so in diesem Fall. Die Rahmenhandlung um Desmond und den Zwist zwischen Templern und Assassinen - für mich nach wie vor von besonderer Spannung - ist nicht mehr nur alleiniger Erzählstrang mit narrativem Wert. Roms Schicksal und der Fall der Borgias gibt richtig etwas her, auch weil er mit so viel Liebe zum Detail und ordentlich Abwechslung dargeboten wird. Die Eroberung der Türme der Tyrannen, das Rekrutieren junger Attentäter, die Jagd des Kults des Romulus und die romantischen Erinnerungen an Ezios Liebste machen Langeweile undenkbar. Man huscht nicht mehr nur von einem Mord zum nächsten, er wird einem inhaltlich schmackhaft gemacht und er wirkt nach. So ergibt das große Schlachtfest doch endlich einen Sinn. Für die Stimmung sorgen nicht zuletzt die zahlreichen italienischen Sätze, die so viel Humor und Charme transportieren, dass es mir bald leid um all jene tat, die der Sprache nicht mächtig sind.

Auch am Gameplay wurde gewerkelt und mit ihm an der Steuerung. Die Hinweise auf dem Bildschirm sind nun Maus und Tastatur angepasst, nicht mehr nur dem Gamepad. Zudem sah ich mich gezwungen, von beinahe jeder Waffe wenigstens einmal Gebrauch zu machen. Den Dolchen für die Bogenschützen auf den Dächern, der Armbrust für die gepanzerten Kerle und der Pistole für die Auftragsziele. Rauchbomben für die Flucht und Gift für das Attentat, im Augenblick dessen Gelingen man nicht mehr vor Ort sein möchte. Inzwischen unterscheiden sich die Missionen so sehr, dass alles irgendwann einmal nützlich scheint.

Die rekrutierten Nachwuchsassassinen bringen dabei neue taktische Möglichkeiten ins Spiel. Sie schalten per Pfeilhagel entweder ganze Gegnergruppen aus oder kümmern sich um die Wachen des Auserwählten, der dann leichte Beute ist. Am Ende wiegt jedoch das Flair am schwersten, Rom nicht allein befreien zu müssen.

Fazit: Von den drei ACs, die ich bis dato spielte, ganz gewiss das stärkste. Freilich auch, weil es die Lebensgeschichte eines Antihelden fortsetzt, an den man sich schon im Vorgänger ausgiebig gewöhnen durfte. So etwas verbindet. Und dass auch Desmonds Drama seinen Klimax erfährt, macht mir das Warten auf Revelations sehr schwer. Es wird sich anstrengen müssen, hierdran anzuknüpfen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast perfektes Spiel?, 3. November 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed Brotherhood - D1 Version (uncut) (Computerspiel)
Viel bleibt mir nicht mehr zum Spiel selbst zu sagen, da sowohl zu Gameplay als auch zu den Neuerungen des Spiels im Gegensatz zu den Vorgängern bereits alles gesagt wurde. Deswegen zunächst mal zu meinen persönlichen Eindrücken:
Als großer Fan der Assassins Creed - Reihe muss ich sagen, dass der dritte Teil der Reihe meinen Erwartungen voll und ganz gerecht geworden ist. Trotz der Tatsache, dass sich die grundsätzlichen Aktivitäten im Spiel seit dem ersten Teil nicht großartig geändert haben wird das Spiel nicht langweilig oder monoton, gerade durch die erweiterten Nebenfunktionen wie Nebenmissionen oder die neu eingeführte "Volle Synchronisation", die erreicht wird, indem man genauso handelt wie Ezio. Alle Neuerungen hier aufzuführen halte ich für unnötig, deswegen sei das hier nur beispielhaft angeführt.
Die Umgebung ist wie gewohnt sehr detailgenau dargestellt und vermittelt das Gefühl, tatsächlich in eine vergangene Welt einzutauchen. Die grafischen Ansprüche scheinen zwar seit dem letzten Teil nicht besonders gestiegen zu sein, allerings ist das auch nicht wirklich nötig.
Fürs Gameplay also verdiente 5 Sterne.

Für das Spiel selbst allerdings muss ich einen Stern abziehen. Das liegt an der meiner Meinung nach unsäglichen Internetanbindung an einen Uplay-account. Einer meiner "Vorredner" hier sprach davon dass bei dem neuen Teil keine Internetverbindung mehr nötig ist, was bereits in einem Patch für den zweiten Teil beseitigt worden ist. Das ist allerdings nur teilweise richtig. Erstens muss man sich vor jedem Spielstart bei Uplay einloggen, was an sich schon insofern problematisch ist, dass mann bei einem Serverabsturz o.ä. nicht spielen kann. Vor allem aber sorgt diese Modifizierung dafür, dass man bei einem (kurzen) disconnect nicht direkt aus dem Spiel geworfen wird. Das bedeutet das Spiel gleicht eventuelle Probleme mit der Internetverbindung aus, bei einem dauerhaften Verbindungsabbruch fliegt man dennoch aus dem Spiel.

Assassins Creed ist das einzige Spiel, dass ich kaufe, obwohl es eine solche Internetanbindung benötigt. Sämtliche anderen Spiele die so etwas voraussetzen, lehne ich ab. Allerdings muss ich sagen, dass ich dies bisher auch noch nie bereut habe, da Sich dieses Spiel einfach lohnt.

Von mir gibts hier eine klare Kaufempfehlung!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spaßfaktor 10 von 10, 9. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed Brotherhood - D1 Version (uncut) (Computerspiel)
Der einzige Schwachpunkt dieses Spiels ist, dass man daran hängen bleibt und nicht mehr weg kommt.

Es macht wirklich Spaß bei super Grafik frei durch die Städte zu laufen und viele verschiedene Aufgaben zu erfüllen.

Empfehlen würde ich aber, sich vielleicht die Storys der Vorgänger anzugucken sofern dies der erste Einkauf aus der Assassin's Creed Reihe ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Assassin's Creed: Brotherhood, 4. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed Brotherhood - D1 Version (uncut) (Computerspiel)
ein perfektes Geschenk Liferung und Inhalt
waren super Produkt war sehr schnell vor Otr,
dank amazon immer wieder zu empfehlen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super PC-Spiel, 26. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed Brotherhood - D1 Version (uncut) (Computerspiel)
Nachdem ich alle Bücher gelesen habe musste es unbedingt nach dem ersten PC-Spiel noch das dritte sein, ein super Spiel, die Open World ist wirklich toll - sehr zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Daumen hoch, 24. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed Brotherhood - D1 Version (uncut) (Computerspiel)
Das Produkt hat meine Erwartungen erfüllt, das Preisleistungsverhältnis ist angemessen.
Ich denke das Produkt lässt sich guten gewissens weiterempfehlen.
Jau.
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Assassin's Creed Brotherhood - D1 Version (uncut)
Assassin's Creed Brotherhood - D1 Version (uncut) von Ubisoft (Windows 7 / Vista / XP)
EUR 15,99
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