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am 24. November 2009
Ich habe selten einen Film gesehen, der mir derart viel Spass gemacht hat. Gleich von Anfang an wird man durch ein sagenhaftes Intro richtiggehend hineingesogen in die Story. Alles ist mit unfassbar viel Liebe zum Detail ausgestattet, die Kulissen sind grandios (hier sehe ich immer wieder Anleihen aus den kultigen Hitchcock Streifen und anderen Krimiklassikern der 50er und 60er Jahre), die Schauspieler sind excellent gecastet und jeder einzelne spielt seine Rolle mit so viel Hingabe, dass es wirklich nur Laune macht. Auch die technische Seite überzeugt zu 100 Prozent - hervorragende Schärfe, sagenhafte Kameraführung, geniale Schnitte und das alles gepaart mit einem wunderbaren Dolby-Surround - so muss ein Film gemacht werden. Ganz klare 5 Sterne für ein Gesamtpaket erster Güte. Wenn überhaupt Kritik angebracht ist, dann vielleicht dahingehend, dass der Film Stoff für 2 Teile parat hält und man durchaus auch 2 Filme daraus hätte machen können. Aber der Regisseur wollte es so und damit gut.
Mit größtenteils herablassendem Schmunzeln habe ich die vielen 1- und 2-Sterne Rezensionen gelesen. Mir ist es ja prinzipiell völlig gleichgültig, wie andere Leute dieses Meisterwerk bewerten, aber es kommt bei allem Gefasel über Veröffentlichungspolitik, DC-Fassungen und was weiss ich noch für Nebensächlichkeiten das Wichtigste völlig zu kurz: Nämlich die Rezension des Inhaltes. Größtenteils sind diese Rezensionen sinnfrei. Ich betrachte Rezensionen auf amazon als wunderbares Hilfsmittel in Bezug auf die Einstufung der Produkt-Qualität. Aber das ist hier aufgrund dauernörgelnder Wichtigtuer mal wieder völlig danebengegangen. Sehr schade, weil es auf den Film an sich ein ausgeprochen schlechtes Licht wirft - und das ist extrem unfair. Guten Abend.
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am 22. März 2013
5 Sterne für eine gelungene bildgewaltige Comicverfilmung, der guten Musik z.B. Simon and Garfunkel, Nat King Cole, Jimmy Hendrix, Leonard Cohen, Nena und den philosophischen Ansätzen.

Der klügste Mensch der Erde, Adrian Veidt a.k.a. Ozymandias (Pharao Ramses II) richtet über die Welt, getreu dem Mao-Tse-Tung Zitat: "Bestrafe einen, erziehe hundert". Die Menschheit soll ohne ihr Wissen in eine "bessere" Zukunft in ein globalen Frieden geführt werden. Rorschach spielt den "Verschwörungstheoretiker" der die "Wahrheit" verbreiten will und Dr.Manhatten den amerikanischen Übermenschen.
Der Film ist ein grosses politisches Offerendum. Geschickt inszeniert.
Die Lüge darf aber nicht ans Licht kommen wenn sie funktionieren soll. Letztendlich soll den Zuseher vermittelt werden, dass Macht (Firmen/Veidt) Bomben, Krieg (Regierungen), und Gewalt (Watchmens) ein notwendiges Übel sind, dass ein Krieg, der in eine Neue Welt Ordnung führt, unvermeidbar ist. Selbst eine Hippie Kommune ist keine Alternative. Naja
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am 10. Januar 2010
Wer aktuelle Entwicklungen im "Blockbuster-Genre" beklagt, hat mit Watchmen ein Musterbeispiel dafür, was falsch läuft. Denn ja, Mainstream-Filme werden immer dümmer, lauter und einzig und allein auf CGI, Action und alberne Klischees ausgerichtet.

Und dann kommt ein Film wie "Watchmen". Ambitioniert, herausfordernd, mit dem Budget und der Technik gängiger Blockbuster produziert. Doch bei der Masse fällt er durch. "Das Publikum" will keine originellen Filme. So traurig diese Beobachtung ist, so sehr kann sich der Kinoliebhaber freuen, dass es hier einen gibt, der die Vorzüge von Arthouse und Blockbuster vereint.

An Action und schönen Bildern mangelt es nicht. Das Problem mit der Massenkompatibilität könnte woanders liegen: Keine eindeutige Hauptfigur sondern ein komplexes (aber nicht verwirrendes) Kaleidoskop mehrerer Figuren. Das kennt man zwar ähnlich von Superheldenfilmen wie X-Men. Aber hier gibt es kein Team, sondern einen Haufen Individuen, die in ihren Lebenseinstellungen nicht auf Dauer zusammenfinden können oder wollen. Die Konflikte, die diese selbsternannten, maskierten Weltenretter mit sich herum und unter sich austragen, SIND die Handlung - nicht, wie viele Zuschauer offenbar missverstehen, die Exposition, bis der eigentliche Kampf gegen den Bösewicht beginnt. Denn dieser Kampf muss im wahrsten Sinne untereinander ausgetragen werden. In der Tradition des Film Noir ist die Verdorbenheit der Gesellschaft das schier unbeherrschbare Problem.

Hier wurde Superheldenliteratur verfilmt. Der Comic, den ich bis zum heimlichen Hype (d. h. hierzulande hat man praktisch gar nichts mitbekommen) um die Verfilmung nicht kannte, zählt zu Recht zu den wichtigsten Vertretern der "Graphic Novels". Realer und relevanter wurde der popkulturelle Mythos der Superhelden nie zuvor behandelt. Nachdem ich diesen "graphischen Roman" gelesen habe, zolle ich der Verfilmung umso mehr Respekt. Die Adaption ist so sehr vom Geist der Vorlage erfüllt, wie es nur möglich scheint. Autor Allan Moore hat bekanntlich seinen Namen aus den Credits tilgen lassen: Hollywood hat seine Werke zu oft verballhornt und egalisiert. Vielleicht darf man es nicht sagen, jedenfalls nicht laut. Ich tue es dennoch und mit Freude: Dieser Film hat nicht nur klug und liebevoll adaptiert und gekürzt, sondern die Handlung sogar verbessert.

Die Auflösung, besser: die Schlusssequenz zählt im Comic wie im Film zu den schwächeren Elementen. Das ist nicht inhaltlich, sondern formell gemeint. Mich hat der Verlauf zu sehr an einen 08/15-Superheldenstreifen erinnert. Allerdings ist dem Drehbuch eben der Clou geglückt, den Plot durch eine geschickte Änderung wesentlich zu verbessern. Weil ich an dieser Stelle nicht mehr über die gelungene Komprimierung verraten will, sag ich auch nur: Dr. Manhattan, die einzige Figur mit wahren Superkräften, erhält noch mehr Bedeutung als in der Vorlage. Und es ergibt absolut Sinn.

Der ganze Film entstand in einer Zeit, in der sich das Superhelden-Genre neu entdeckt hat. Gerade nach Nolans neuem Batman, der als besonders tiefgründig und psychologisch gefeiert wurde, hätte man denken können, die Leuten wären bereit für diese Watchmen. Doch diese Superheldenstudie ist das, was etwa "The Dark Knight" bloß vorgibt zu sein. Zuviel des Guten? Für die Transformers- oder neue Star-Trek-Zielgruppe ganz sicher. Einen ähnlich ambitionierten Film wird es im Mainstream daher sobald nicht mehr geben. Letztlich wird so die Besonderheit dieses Films - locker einer der besten des vergangenen Kinojahrzehnts - umso mehr unterstrichen. "Watchmen" ist nicht Mainstream. "Watchmen" ist Kult.

Ein kurzer Nachtrag zur Single-DVD: Die reiht sich nahtlos in die neue Sparsamkeit bei DVD-Veröffentlichungen ein. Kein Audiokommentar, kein Booklet (nicht mal ein Flugblatt), kein Trailer (Schade, ich mochte die Watchmen-Trailer), kein Making Of, aber - und das sollte nicht übersehen werden - ein interessantes, gut gemachtes Special über die physikalischen (Un-)Möglichkeiten der Watchmen-Welt.

Und zum hierzulande ausstehenden Director's Cut: Sind nicht 90 % dieser DC-Editionen pure Abzocke? Der überwiegende Teil hinzugefügter Szenen macht die Filme nicht besser. Liegt doch die Kunst stets im Weglassen...
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am 27. Oktober 2015
Ich war damals im Kino und kam begeistert wieder raus.
Daran hat sich bis heute nichts geändert,
allerdings hätten Watchmen ein paar weniger Minuten Laufzeit gut getan.
Damals wie heute ist Rorschach für mich der wahre Held des Films.

Extras gibt es nicht.

Story: 5/5
Bild: 5/5
Ton: 5/5
Extras: 1/5
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am 23. August 2010
Ich bin normalerweise echt nicht der Typ, der rum jammert wenn Filmstudios uns mit verschiedenen Editionen bescheren (auch wenn sie das in regelmäßigen Abständen machen), um dem Kunden bzw. dem Sammler für jede Edition Geld aus der Tasche zu ziehen).

Aber hier geht es langsam zu weit.
Das ist jetzt schon die dritte Blu-ray Version der Kinoversion, obwohl es in anderen Ländern schon längst den Director's Cut bzw. den Ultimate Cut gibt.
Hier wird versucht nun auch noch dem letzten Kunden, der den Film noch nicht hat, zum Kauf zu bewegen bevor man dann hoffentlich bald mal den Director's bzw Ultimate Cut auf den Markt wirft.
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am 5. September 2009
Bob Dylans Song unterlegt einen der besten Vorspanne, die ich seit langem auf einer DVD gesehen habe. Und der Titel ist Programm. In einer Parallelwelt des Jahres 1985 ändern sich die Zeiten gewaltig. Die Comiczeichner Alan Moore und Dave Gibbons haben sich diese Welt und deren Veränderungen ausgedacht und 1986 veröffentlicht. Im Comic ist der metaphorische Untergang der Welt durch einen Atomkrieg allgegenwärtig. Gibbons und Moore haben den damaligen Zeitgeist des Kalten Krieges und der drohenden Zerstörung der Erde perfekt eingefangen.

2009 hat sich Zack Snyder an die Verfilmung des Stoffs gemacht. Und wer aufpasst und sich Zimmertürnummern und die Kombination von Handkoffern anschaut, der wird erkennen, dass Snyder für den Film -300- verantwortlich zeichnete.

In der Parallelwelt der 80er Jahre regiert Nixon. Er hat die Superhelden, die seit dem Zweiten Weltkrieg in Amerika weilten, zum Nichtstun degradiert. Ehemalige Cops, die dem Verbrechen die Zähne zeigten sind in Rente gegangen. Als der Ex-Superheld Comedian(Jeffrey Dean Morgan) ermordet wird, kommt sein damaliger Kampfgefährte Rorschach(Jacky Earle Haley) dahinter, dass eine Verschwörung im Gang ist. Die Helden sollen sterben. Aber wer steckt dahinter? Zusammen mit Silk Spectre II(Malin Akerman), Dr. Manhattan(Billy Crudrup) und Night OwlII(Patrick Wilson) macht sich Rorschach auf die Suche. Nur Adrian(Matthew Goode) der intelligenste Mensch der Erde beteiligt sich nicht. Und Dr. Manhattan, ein Physiker der seit einem atomaren Unfall über fast gottgleiche Fähigkeiten verfügt, will noch vor dem Ende der Suche der Erde den Rücken kehren.
Rorschach geht einen Weg aus Lügen, Tod, Hass und Verrat, ehe er entdeckt, was wirklich passieren wird. Die Menschheit ist nicht nur durch den Kalten Krieg zwischen Russland und Amerika in Gefahr. Als Rorschach die Zusammenhänge erkennt, ist es fast zu spät...

Moore und Gibbons haben damals einen wirklich experimentellen Comic in Szene gesetzt. Zack Snyder ist mutig genug, sich an die Verfilmung zu wagen. Ob ihm dies gelungen ist, darüber streiten sich die Geister mal wieder sehr emotional und wenig sachlich. Für mich steht fest: In der ersten Stunde ist Snyder genial, in Stunde zwei verliert er sich ein wenig in der Geschichte, trotz bestechender Bilder. Am Ende wird es arg komplex, aber der eigentliche Comic ging, zugegebener Maßen, genau in diese Richtung. Snyder präsentiert die Story in einem Mix aus Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart. Das ist clever angedacht und geschickt inszeniert. Der Amerikanische Traum wird ohne wenn und aber auseinandergenommen. Die Kampf- und Trickaufnahmen in Slow Motion oder verschobenem zeitlichem Ablauf sind hervorragend gelungen. Die Darstellung von Gewalt und Sexualität wird ganz sicher auf geteilte Meinungen stoßen. Der Soundtrack des Films ist grandios.

Was die Rolle Richard Nixons im Film angeht, muss man sich fragen, wie sehr dieser Präsident in Gibbons und Moores Köpfen gespukt haben muss, um diese Rolle zu spielen. Mit einigen Szenen, wie zum Beispiel dem sagenhaften Vorspann oder dem Smiley auf dem Mars sind Zack Snyder cineastische Highlights geglückt.

So wird am Ende des Films ein Teil der Zuschauer begeistert sein und der andere Teil entsetzt. Der Stoff der Watchmen eignet sich bestens, um verschiedener Meinung zu sein. Mir persönlich hat Snyders Umsetzung gefallen. Ich bin allerdings der(natürlich völlig subjektiven) Meinung, dass weniger mehr gewesen wäre. 155 Minuten Film können von A bis Z überzeugen, bei -The Watchmen- hätten jedoch einige Längen der Cut-Schere zum Opfer fallen dürfen. So gilt für -The Watchmen- mehr als für andere Filme: Sie müssen sich das anschauen und dann für sich entscheiden: Top oder Flop? Da kann ihnen ganz sicher kein Rezensent oder Kritiker helfen.
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am 15. August 2009
Achtung: Meine Besprechung bezieht sich auf die englische 163 Minutenfassung, nicht auf den DC oder andere Versionen!

Bei amazon.uk habe ich mir die 163 Minuten lange Fassung geholt. Das Comic, Pardon, die Graphic Novel, kenne ich schon länger und die Umsetzung durch den Film, auch in der kürzeren Fassung, ist kongenial!!! Ich kann diese Fassung nur wärmstens empfehlen. Es wurden aus Zeitgründen einige Szenen weggelassen, aber der Film klebt auch nicht am Original. D. h. auch die Langfassung wird sich dieselben Freiheiten nehmen (z. B. Ursache der Katastrophe), sie wird ebenfalls keine wortgetreue Verfilmung sein - warum dann nicht gleich etwas straffen? Wichtig ist, dass der Film in sich stimmig ist. Und das ist er absolut!

Das Bild ist referenzverdächtig scharf und der englische HD-Ton unglaublich räumlich. Der deutsche Ton (UTs in deutsch sind ebenfalls vorhanden) ist im Studio zusammen gemixt. Klanglich sehr gut, aber die Räumlichkeit der Originaltons ist nicht mal ansatzweise vorhanden.

Die visuelle Ästhetik ist atemberaubend. Allein schon die Vorspann-Sequenz ist genial: zu Bob Dylans "The Times They Are A-Changin' " wird u.a. die 1. Generation der Superhelden in Zeitlupe gezeigt, die alternative Geschichtsschreibung der Graphic Novel wird angerissen. So ist Nixon wieder Präsident, der 1. Mann auf dem Mond heißt nicht Armstrong und Dr. Manhattan macht ein Foto von ihm, man sieht sein Spiegelbild im Helm des Astronauten.

Die Musik ist eine passende Auswahl aus der Zeit um und vor 1985. Zu den Klängen von "Koyaanisqatsi" erzählt Dr. Manhatten seine Geschichte. Das ist eine Sequenz, die ich mir schon mehrmals angesehen habe, so gut ist sie.

Viele Berührungspunkte unserer Realität und der fiktiven des Films sind beiläufig eingestreut: So macht Weegee (ein berühmter Zeitungsfotograf seiner Zeit) ein Foto von der 1. Superheldentruppe, während später Annie Leibovitz Fotos von Adrian Veidt macht, der wiederum in einer Szene David Bowie grüßt.

Bemerkenswert ist noch die Darstellung der Gewalt: Sie ist sehr direkt, blutig und brutal. Vor einigen Jahre wäre der Film noch ab 18 gewesen (auch die englische Ausgabe ist FSK 16). Dass er trotzdem in einigen EU-Ländern ab 18 ist, dürfte eher an einigen (harmlosen) Nacktszenen liegen.

Fazit:
Watchmen ist einer der besten Filme dieses Jahres und mit die beste Superhelden-Verfilmung, die es gibt.
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am 2. Oktober 2009
Ich kenne den Comic nicht, ich habe nur den Film gesehen, und war begeistert.

Wer hier ein Heldenspektakel ala "Spiderman" oder "Fantastic Four" erwartet, wird positiv überrascht sein.
Die Handlung wird Stück für Stück immer tiefer und die Charactere werden großartig vorgestellt und entwickelt.
Alles in allem ein großartiger Film, in dem die menschliche Seite der Helden mit ihren Schwächen etwas weiter im Vordergrund steht.

Mich hat besonders beeindruckt:
Keiner der Charaktere wird als "absolut unbesiegbar" dargestellt, auch der "blaue Gott" Manhattan zeigt später seine Schwächen und erleidet am Ende eine Niederlage.
Auch wenn die Handlung in einer alternativen Realität spielt, stehen die Helden im Weltgeschehen. Und nicht, wie so oft im Genre zu finden, außerhalb. Zum Beispiel wird auf ihre Taten im Vietnam-Krieg bezug genommen.
Und es gibt eine Liebesgeschichte ohne "Schmalz".
Die gesamte Ausstattung des Films passt perfekt in die Zeit des kalten Krieges.

Der Spannungsbogen könnte packender sein, ich kenne zwar die Comicvorlage nicht, aber mit filmischen Elementen wäre da mehr drin gewesen. Das kostet einen halben Stern.

Abgesehen von Dr. Manhattan wird man nicht mit Computereffekten überlastet, die meisten der Darsteller bringen hervorragende Leistungen.

Die Musik im Film ist nicht immer die beste Wahl, manchmal wird man von dieser Tatsache sogar abgelenkt. Deshalb noch einen halben Stern weniger.

Fazit: Kaufen!
4 Sterne von mir, die DVD braucht sich im Regal nicht vor den anderen "Superheldenfilmen" zu verstecken.
Iron Man - Single Version (Original deutsche Kinofassung)
X-Men Origins: Wolverine (Extended Version inkl. Digital Copy)
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am 23. April 2016
Zu dem Film: Einen tiefgründigeren Superheldenfilm kann man nicht finden

Zu den Bewertungen: An der Punktzahl die der Film von einem bekommt kann man den IQ erkennen.

Ich meine es nicht beleidigend, der Film ist schwer zu verstehen, manisch depressiv und tiefgründiger als das, was ein normaler Mensch im realen Leben nie erlebt. Wer dem nicht gewachsen ist, soll es einfach lassen.
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am 25. Januar 2010
Ich bin ein erklärter Fan von Comic-Verfilmungen. Somit war mein Interesse an diesem Film von Anfang an groß. Ich habe mir dann endlich vor kurzem die BluRay bestellt und ihn nun endlich angesehen. Und ich muss sagen, ich bin unglaublich begeistert.
Ich war vorher ein wenig skeptisch, da ein Film von 162min Spiellänge immer Gefahr läuft zu langatmig oder gar langweilig zu werden.
Aber ich wurde keine Minute enttäuscht. Der Film ist auf so vielen Ebenen meisterlich. Er überzeugt mich v.a. durch seine düstere Auslegung. Die Optik und die Story sind gewaltig. Dazu kommt ein mich geradezu umwerfender Score. Man hört stets, wie ich finde, wundervolle Lieder in Situationen, die eigentlich gar nicht zum Lied passen ("99 Luftballons" von Nena und "Sound of Silence" von Simon & Garfunkel sind nur 2 davon). Jedenfalls musste ich mir auch sofort den Soundtrack zulegen.
Der Comic galt ja lange Zeit als unverfilmbar, aber ich denke besser als Zack Snyder hätte man es kaum machen können (wenn man von marginalen Abweichungen zum Original-Comic absieht).
Dieser Film ist für mich sofort in die Liga meiner Lieblingsfilme aufgestiegen und ich kann ihn nur empfehlen. Die zweieinhalb Stunden kann man kaum besser nutzen.
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