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Kundenrezensionen

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Wow! Lange nicht so einen guten Thriller gesehen. Aber wie bereits gesagt wurde: Michael Mann ist wirklich ein Ausnahmetalent. Auch sein aktueller Film Miami Vice hat mich stark beeindruckt. Aber nun zu Collateral:

Endlich mal ein Film in dem Tom Cruise den Bösewicht spielt, und zwar einen Auftragskiller. Und er spielt seine Rolle perfekt, ebenso perfekt wie Jamie Foxx den unschuldigen Taxifahrer spielt. Vielel Filme fangen gut an, verlieren aber im Verlauf an Spannung und sind vorhersehbar. Collateral dagegen bleibt bis zum Schluss spannend. Der Film hat zwar auch wenige kleine Längen, doch dann passiert wieder etwas unvorhergesehenes und die Spannung packt einen wieder.

Das Ende des Films ist ebenso grandios. Es schließt sich ein Kreis, denn ein Zitat aus dem Film lautet: "Ein Kerl steigt in die U-Bahn hier in LA und stirbt. Stundenlang fährt er umher. Glaubst du, dass das irgendjemand mitkriegt?". Aber mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. Ich kann den Film nur wärmstens empfehlen.

Ich empfehle an dieser Stelle auch die Special Edition, die nur geringfügig teurer ist, aber eine Menge interessanter Specials auf der Bonus DVD bietet. Die Erstauflage hatte sogar einen Pappschuber.
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am 12. März 2007
Da ich kein Fan von Tom Cruise bin, habe ich diesen Film lange links liegen gelassen. Als ich jedoch sah, daß die Special-Edition nur noch knapp 10 € kostete habe ich zugegriffen. Zuerst vorweg, zum Vollpreis würde ich diese Special-Edition nicht empfehlen. Das Zusatzmaterial ist dafür einfach etwas zu dürftig. Einem interessanten Making-of und einer "Lieferantenannekdote" stehen nur eine einzige geschnittene Szene und ein Regie-Kommentar ohne Untertitel gegenüber. Als Vollpreis-Special Edition-DVD zu wenig, spielt daß nur noch eine untergeordnete Rolle, da wie gesagt der Preis mittlerweile 10 € beträgt.

Der Film selber ist großartig, Tom Cruise spielt den soziopathischen Killer sehr gut, was vor allem an seinem silbergrauen Haar und seinen intensiven Augen liegt. Noch besser verkörpert Jamie Foxx den vor seinen eigenen Träumen davonfahrenden Taxifahrer, der letztendlich über sich hinauswachsen muß.

Collateral ist einer der Filme, die Hollywood nur selten herausbringt d.h. weniger Action, mehr Thrill. Als Zusatzempfehlung verweise ich auf HEAT, der von dem gleichen Regisseur stammt und 1995 ebenfalls in L.A. gedreht wurde.
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am 13. Dezember 2007
Collateral ist einer dieser eher unbekannten dafuer aber sehr guten Filme. Tom Cruise spielt seine Rolle als Auftragskiller sehr gut, auch das ungewohnte Aussehen passt. Sein Kollege Jamie Foxx kann in seiner Rolle als junger, unwissender Taxifahrer ebenfalls ueberzeugen. Die beiden harmonieren waehrend des gesamteen Films sehr gut und erzeugen eine spannende Atmosphaere. Womit wir beim Thema Spannung waeren: Das grosse Plus des Films. Er ist von Anfang bis Ende sehr spanend. Besonders das Ende des Films ist gut gelungen, weil einem dieses uebliche nervtoetende happy end im schlimmen Film gekoppelt mit einer ueberfluessigen Romanze erspart wird. Colllateral ist definitiv den Kauf wert.
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am 30. Oktober 2008
Zum Inhalt des Films ist ja bereits genug geschrieben worden. Deshalb kann ich einfach nur hinzufügen, dass dieser Thriller zum Besten gehört, was in den letzten Jahren in diesem Genre die Leinwand erblickt hat. (Und das sagt wohlgemerkt jemand, der kein Fan von T.Cruise ist!) Allein die Athmosphäre und die hervorragenden Darstellerleistungen machen diesen Film zum absoluten Pflichtprogramm für jeden Filmfan.

Das STEELBOOK wird dem Film absolut gerecht und beinhaltet auch noch ein DIN A 2 Filmplakat.

Fazit: Dieser Film gehört in jede gut sortierte Sammlung, erst Recht in dieser tollen Verpackung und zu diesem Preis. Für diejenigen die die Special Edition schon besitzen ist der Neuerwerb eine Gewissensfrage, für alle Anderen heißt es: UNBEDINGT ZUGREIFEN!!!
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am 29. Januar 2014
Vorweg will ich sagen: Eigentlich war ich kein Fan des Thrillergenres! Solche Filme waren mir immer ZU spannend und nervenaufreiben, doch trotzdem begeisterte mich dieser Film! Er sorgte dafür, dass ich meine Meinung zu Thrillern neu überdachte und eine regelrechte "Thrillersucht" in mir erwachte, die dafür sorgt, dass ich solche Filme nun verschlinge!
Ich kaufte mir den Film, da mir die Schauspielerkonstellation und ihre Rollen (Tom Cruise als Auftragskiller & Jamie Foxx als Taxifahrer) gefielen und ich es interessant fand, Cruise in einer neuen Rolle als "Bösewicht" zu sehen. Ich schreibe das in Anführungszeichen, weil er das für mich in diesem Film eigentlich nicht ist! Den ganzen Film über sah ich ihn nicht als den Mörder, der er ja eigentlich war, sondern als einen Menschen, der trotz seiner Taten irgendwie gut ist. Die ganze Zeit über ist mir Tom Cruise alias Vincent irgendwie sympathisch, obwohl er diese bösen Taten verübt. Denn davor und danach ist er immer wieder der gebildete Mensch, der sich mit Max (dem Taxifahrer) "gut" unterhält. Das finde ich super an dem Film. Ich denke das kommt daher, dass man Cruise bisher nur als Held kennt und diesen guten Menschen deshalb auch hier wiederfinden will.
Außerdem will ich Cruise Humor hervorheben. Er ist etwas, was mir bis jetzt bei allen seinen Filmen aufgefallen ist: An den unterwartetesten Stelle, wird durch ein Satz von ihm, zusammen mit seinem Ausdruck, Humor erzeugt. Ein Beispiel?! Achtung, Spoiler:

Max/Jamie Foxx: "Sie haben ihn umgebracht?!"
Vincent/Tom Cruise: "Nein, ich habe nur auf ihn geschossen. Die Kugel und der Sturz haben ihn umgebracht!"

Ich finde solche Szenen immer super ;)
Aufgrund meiner Sympathie für Cruise, finde ich das Ende leider nicht so gut, aber eigentlich ist es gut gemacht und nur logisch für so einen Film. Aber schaut ihn euch doch selbst an :)

Aber auch Jamie Foxx darf man nicht vergessen. Auch er spielt wirklich gut in diesem Film. Der Wandel in ihm und seine Gefühle werden klasse rübergebracht und ich kann sie nachvollziehen.
Nach diesem Film habe ich mir noch weitere Filme von ihm angeguckt und auch die haben mir gut gefallen. Er ist ohne Frage ein sehr guter Schauspieler, doch ich finde hier wird seine Leistung von Cruise überragender Darstellung überdeckt.

Zum Glück wird man hier auch nicht mit Aktionszenen überschüttet, sondern sie werden sparsam und in den richtigen Momenten eingesetzt. Ergänzt werden sie von sehr stimmigen, ruhigen Darstellungen der nächtlichen Stadt, die mir auch sehr gut gefielen. Diese nehmen übermäßige Hast und Eile aus der Handlung, die von den Gesprächen der Protagonisten und ihren Gefühlen und Wandlungen lebt. Trotzdem ist sie auf keinen Fall langweilig, sondern nur ein guter, erfrischender Kontrast zu den ganzen überschnellen Aktionfilmen, in denen mit Schnitten und Explosionen nur so um sich geschmissen wird (Obwohl es da natürlich auch Ausnahmen gibt).

Jeder muss selbst entscheiden, ob er diesen Film kaufen will, doch mir hat er richtig gut gefallen und ich hoffe ich konnte euch hier mal kurz darlegen, wieso. Für mich ist er ein Meisterwerk des Genres, was man sich auf jeden Fall mehrmals ansehen kann, was ich auch schon getan habe. Er wurde mir auch dann nicht langweilig, denn wenn man die Handlung und das Ende kennt, achtet man mehr auf Kleinigkeiten und entdeckt immer wieder neue Dinge.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Schauen!
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TOP 500 REZENSENTam 18. Februar 2010
Ein Killer trifft auf einen Taxifahrer und läßt sich von ihm - zunächst unwissend- durch die Nacht zu seinen Aufträgen kutschieren. So kann man die Handlung eigentlich in einem Satz zusammenfassen. Klingt aufregend?? Defintiv nicht.
ABER zum 1.) Der Regisseur heißt Michael Mann (Miami Vice, Heat, Blutmond) und der
inszeniert sauber und in seinem unverkennbaren Stil, dass ein Film zu
dem Farbenmeer wird, das seine Filme kennzeichnet. Wie hier L.A. bei
Nacht ausgeleuchtet wird oder Discos oder das Taxi ist eine einmalige
Bildsprache, die viel dazu beiträgt das Auge zu erfreuen. Also nicht
wundern, wenn dann auch schonmal zwei Wölfe mitten in der Nacht hier
über die Straße laufen.
ABER zum 2.) Der Star heißt Tom Cruise und der hat Mut, mal wieder eine völlig
andere Rolle zu spielen. Nicht der Dauergrinser, für den er dauernd
hingestellt wird, keine coolen Sprüche. Den eiskalten Killer nimmt man
ihm jederzeit ab. Ein Mann, der für seinen Job lebt. Das reicht in
diesem Film völlig, den Charakter zu definieren. Durch graue Haare und
nicht 100% glasrasiert wirkt er auch seinem üblichen Image gelungen
entgegen.
ABER zum 3.) Jamie Foxx als Max, der eigentlich nichts wirklich in seinem Leben in
den Griff bekommt, aber dann unfreiwillig durch die Umstände gewungen
wird vom Mann, der in seinem Trott vor sich hin lebt aktiver zu werden.
Klingt zwar als Klischeerolle, aber Foxx ist ein so guter Schauspieler,
das sein Charakter immer glaubwürdig bleibt.
Die Szenen im Taxi wirken in diesem Film immer fast wie ein Kammerspiel, aber haben durch das Spiel von Cruise und Foxx immer Spannung, sobald sich mal herausgestellt hat, wer dieser Vinzent ist, der da in Max' Taxi gestiegen ist.
Diese beiden tragen den Film trotz aller Randfiguren (z.B. Will Smith aparte Ehefrau Jada Pinkett-Smith) fast im Alleingang. Die Handlung verläuft ruhig, wird aber von Action (Schießerei in einer Disco) durchaus mal gelungen aufgebrochen. Weitere unauffällige, aber tragende Stütze des Films ist, ein makellos zum Film passender Soundtrack.
Die Hauptstärke des Films ist wohl das, was man NICHT erfährt. Die Handlung versucht keine moralischen Alibis für ihre Personen zu erfinden, warum Vinzent böse ist, warum Max ein Looser. Max hat sich einfach daran gewöhnt, ein Looser zu sein, nur zu Träumen und der Realist Vinzent ist böse und sieht keinen moralischen Widerspruch in dem was er tut. Punkt.
Gerade dieser unaufdringliche Handlungsaufbau zusammen mit Musik, Bildsprache und den Hauptdarstellern gibt dem Film seine Spannung und Klasse.
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Dass Menschen sich etwas über ihr Leben vormachen, ist nichts Außergewöhnliches. Doch in diesem Film werden zwei solcher Lebenslügen wie zufällig gegeneinander gestellt. Max fährt Taxi in L.A. und glaubt, wenn er nur hart genug arbeiten würde, hätte er irgendwann seinen eigenen Limousinenservice. Vincent dagegen ist ein kaltblütiger Profikiller, der glaubt, dass Menschenleben nichts wert wären und er infolgedessen ohne selbst Schaden zu nehmen andere umbringen könnte. Er arbeitet nicht hart, verdient gut und hat kein Lebensziel.

Am Flughafen von L.A. treffen beide zusammen. Max soll Vincent die Nacht über zu seinen Opfern fahren. Er ahnt natürlich nicht, worauf er sich mit dieser Fahrt einlässt.

Nun habe ich nicht täglich mit Profikillern zu tun. Und so musste ich mit diesem Film einsehen, dass ich wohl falsche Vorstellungen über sie hatte. Statt gut vorbereitet zu sein, muss Vincent während der Fahrt in seinem Laptop nachsehen, wo es hingeht und wer sein nächstes Opfer ist. Gleich der erste Kandidat kracht durch sein Wohnzimmerfenster nicht besonders lautlos auf das Taxi von Max. Sieht man mal von diesen Merkwürdigkeiten ab, dann ist "Collateral" ein spannend und sehr dicht inszenierter Thriller mit gelegentlichen kleinen Unterbrechungen, in denen die beiden Hauptfiguren während der Fahrt zum nächsten Auftragsmord ihre Lebenslügen austauschen.

Sicher wird es den meisten von uns schwer fallen wie Vincent zu denken. In die Lage von Max können wir uns hingegen sehr gut hineinfühlen. Und genau das ist der Anker zu diesem Film.

Vincent ist in seiner Angelegenheit trotz zahlreicher Sabotageakte von Max, die zu noch mehr Toten führen, ziemlich erfolgreich. Irgendwann dämmert es Max jedoch, dass er diese Nacht nicht überleben wird. Wer wissen will, wie der Showdown in einer lauen Sommernacht ausgeht, der muss sich diesen durchaus spannenden Film ansehen.

Fazit.
Ein gut gemachter Thriller mit Tom Cruise als Vincent. Sehr gut in Szene gesetzt und geschnitten. Auch wenn der Tiefgang etwas aufgesetzt ist, machen er, die guten Darsteller und die packende Inszenierung den kleinen Unterschied aus, der einen solchen Film im Verhältnis zu vergleichbaren anderen dann doch adelt. Allerdings ist er nichts für Menschen, die seinen Inhalt ernst nehmen.
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am 28. Februar 2005
Wieder einmal bin ich auf dem Londoner Flughafen nicht am DVD Shop vorbeigekommen, insbesondere da man dort diverse Filme bekommt, die bei uns noch nicht oder nur für viel Geld zu bekommen sind. Collateral ist ein solcher Film, der als Special Edition/UK Import mit einigen Überraschungen auch für das deutsche Publikum aufwartet...
Zur Story:
In Collateral spielt Tom Cruise den gnadenlosen Auftragskiller Vincent, der einen Taxifahrer (Foxx) beauftragt, ihn durch das nächtliche Los Angeles zu fahren. Vincent hat den Auftrag in einer Nacht fünf Menschen zu ermorden. Als das erste Opfer durch ein Fenster auf dem Taxidach landet, wird dem Fahrer schnell klar, dass er in einer fast ausweglosen Situation steckt. Mehr wird nicht verraten...
Zum Regisseur Michael Mann:
"Heat" (Robert de Niro, Al Pacino, Val Kilmer), "The Insider" (Russel Crowe, Al Pacino) oder "Der letzte Mohikaner" (Daniel Day-Lewis; Madeleine Stowe) um nur einige wenige Filme zu nennen, Michael Mann ist einer der Top Regisseure in Hollywood und spielt in der obersten Liga. Wer seine Filme gesehen hat weiss, dass Michael Mann für actiongeladenes Kino mit interessanten Storys mit fulminanten Höhepunkten steht. Auch bei der Auswahl seiner Schauspieler ist Michael Mann ganz oben dabei, so hat er in "Heat" die zwei Superschauspieler Al Pacino und Robert de Niro in einem Film dabei, was seit Coppola's "Godfather" nicht mehr zu sehen war.
Mit Collateral ist Mann nun wieder ein grosser Wurf gelungen. Tom Cruise und Jaime Foxx (Oscar Nominierung für diese Rolle als Bester Nebendarsteller) können als Idealbesetzung für diesen Streifen genannt werden und ich kann den Film nur jedem Actionfan (vor allem wenn man den Film im Kino noch nicht gesehen hat) warm ans Herz legen!
Beurteilung:
So weit ich mich erinnere habe ich Tom Cruise noch nie als wirklichen Bösewicht in einem Film wahrgenommen. Überrascht war ich, dass ihm die Rolle des Soziopathen auf den Leib geschneidert zu sein scheint. Auch Jamie Foxx als einfacher Taxifahrer in einer fast ausweglosen Situation ist absolut überzeugend. Der Film baut einen unglaublichen Spannungsbogen auf und es kommt zu einem brisanten Showdown. Das nächtliche Los Angeles, die oftmals sehr harten Nachtaufnahmen im Taxi und eine hervorragende Kameraführung machen den Film zu einem Genuss.
Zur DVD:
Der UK Import als Doppel-DVD bietet auch dem deutschen Sammler alles was man möchte. Neben dem englischen Originalton und Untertitel, ist auch die deutsche Ton- und Untertitelspur vorhanden, was man wohl nur sehr selten auf UK DVDs findet. Eine sehr gute Bild- und Tonqualität sowie viele Extras runden die Scheibe ab. Der einzige negative Punkt ist leider der stolze Preis...
Fazit:
Absolut überdurchschnittliche Unterhaltung dank zweier Top Schauspieler, eine tollen Machart und sehr guten Spannungsbogen sowie einiges an Action bieten einen sehr unterhaltsamen Film auf sehr gut produzierter DVD. Mehr kann man von einer DVD nicht erwarten. Viel Spass!
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am 24. November 2008
Collateral ist kein Actionfilm, obwohl man das anhand der Storyline erwarten könnte. Der Auftragskiller Vincent mietet sich das Taxi von Max, um in einer Nacht mehrere Morde zu beghen.
Aufgrund eines Zwischenfalls erfährt Max die Identität seines Passagiers und wird gezwungen, auch die restlichen Fahrten für Vincent zu erledigen.
Die Charaktere im Film sind gut gezeichnet und bekommen genügend Raum, um sich zu entfalten. Mit einer guten Portion Realismus hebt sich der Film angenehm von anderen Killerfilmen ab. Wenn das Taxi durch die Nacht fährt und die teils surrealistsiche Kulisse von LA mal in einem anderen Licht präsentiert, baut sich eine ungewohnte Spannung auf. Das Psychospiel zwischen naiv-sympathischen Max und intelligent-egozentrischen Vincent steigert sich mit jedem Atemzug des Films. Sehr schön, wie Michael Mann seinen Akteuren Zeit und Raum zur Entfaltung gegeben hat, ohne in gängige Klischees zu verfallen.
Vincent als Auftragskiller ist nicht durchweg einfach nur böse, sondern kann zwischenzeitlich sogar Sympathiepunkte sammeln, wenn er sich vermeintlich für die "Belange des kleinen Mannes" einsetzt, oder anfängt über Musik zu philosophieren. Licht und Schatten liegen eben nahe beieinander und sind nicht immer einfach zu trennen.

Trotz eines mehr oder weniger vorhersehbaren Endes, steigert sich die Spannung zusehens und bekommt durch die psychologischen Auseinandersetzungen der beiden Hauptcharakter den Charme eines tödlichen Kammerspiels. Jamie Foxx zeigt deutlich, daß er in seiner ersten großen Charakterrolle gut mit Tom Cruise mithalten kann, der gerade in der Rolle des grauhaarigen Bösewichts angenehm sein schauspielerisches Talent abseits von Mainstreamfilmen unter Beweis stellt.
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Wer hätte das gedacht! Tom Cruise kann auch so richtig böse sein. Und das sogar richtig gut und richtig überzeugend. Cruise brilliert als eiskalt-nihilistischer Auftragskiller, der genauso abgründig-faszinierend daherkommt wie die Figuren des Iago und Macbeth aus Shakespeares Tragödien.

Der Taxifahrer Max (Jamie Foxx) ist ein herzensguter Mensch, der sein Geld in Los Angeles verdient und nur für seinen Traum lebt, einmal einen Limousinenservice für Prominente zu besitzen. Dem Zuschauer ist recht schnell klar, dass das für den Naivling immer nur ein Traum bleiben wird. Eines Abends steigt Vincent (Tom Cruise), grauer Anzug, graue Haare, in sein Taxi und bietet ihm 700 Dollar für seine Fahrdienste bis in den frühen morgen, da er einige Geschäftsfreunde besuchen muss. Als jedoch der erste dieser Geschäftsfreunde mit ein paar Kugeln im Körper aus dem dritten Stock auf sein Auto knallt, kommt Max schnell dahinter, dass Vincent ein Profikiller ist. Dieser zwingt den schockierten Max auch noch dazu, weiterhin seinen Fahrer zu geben. Es entwickelt sich ein spannendes Psychoduell, bei dem zwei Weltbilder aufeinander prallen.

Und es ist dieses Psychoduell, welches die Klasse von "Collateral" ausmacht. Der Humanist Max gegen den Nihilisten Vincent: "Millions of galaxies of hundreds of millions of stars, and a speck on one in a blink. That's us, lost in space. The cop, you, me...Who notices?", sinniert er über den Wert eines Menschenlebens in den weiten des Universums. Doch schon bald legt Max seinen Respekt ab und beginnt, die Pläne des Killers zu durchkreuzen. Es kommt zum finalen Duell in einer U-Bahn, nach dem der tödlich getroffene Vincent mit den Worten "Guy gets on a subway and dies. Think anybody'll notice?" in sich zusammen sackt. Auch im Tod bleibt er seiner Philosophie treu.

Die Grundstimmung des Films wird unterstützt durch den hervorragend-melancholischen Soundtrack und die kühlen, fast sterilen, Bilder von Michael Mann. Höhepunkt ist einer dieser unwirklichen Momente, in denen Vincent und Max in der menschenleeren Innenstadt von LA einen streunenden Wolf erblicken, der in genau demselben Grauton gehüllt ist wie Vincent. Beide sind frei, aber auch einsam und wurzellos.

Fazit: Spannender Film mit toller Musik und in künstlichen Bildern. Etwas störend sind jedoch die argen Zufälle, mit denen die Handlung vorangetrieben wird.
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