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am 2. April 2007
Ich bekam diese Platte empfohlen, als Vergleiche mußten Patrick Wolf und The Postal Service herhalten, was mein Interesse weckte. Jetzt, wo ich 'No More Wars' bestimmt schon 20mal gehört habe, muß ich sagen: diese beiden Jungs aus Berlin spielen in ihrer eigenen Liga, Vergleiche sind überflüssig.

Zwar verbinden sie geschickt elektronische Elemente und Indie-Songwriting, aber diese Musik geht über die Ansätze der anfangs genannten hinaus. Die Melodielinien und Arrangements (v. a. das Klavier) erinnern an barockes 70s Songwriting a la John Cale oder die Bonnie Prince Billy-Schule, bleiben dabei aber immer eingängig, es wird nie 'jämmerlich'. In der zweiten Hälfte des Albums dominieren dann elektronische Sounds, es wird geradezu minimal-technoid, allerdings immer noch melodisch und fast schon romantisch (als Vergleich könnte das Pantha du Prince-Album herhalten). Faszinierend ist, wie sich dieses Album von den eher introspektiven Songwriting-Tönen in dieses Melancholie-Techno-Finale hineinentwickelt.

Bodi Bill haben eigentlich nur ein Problem: was tun auf dem zweiten Album? Besser kann man solche Musik jedenfalls nicht machen. Ganz großer Tipp für alle, die keinen doofen Hype brauchen, sondern einfach gute und außergewöhnliche Musik hören wollen.
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am 31. Januar 2008
Sinnbus endlich wieder elektronisch, mit dem ehemaligen Pantasz wieder im Boot und außerdem mit klaren Forderungen, die, wie der eine oder andere das Internet für lebendig und die Verhältnisse für voll-okay-weil-ich-hab-keine-kalten-Füße haltende Blogspacken schon bemerkte, wenig Reflektionsvermögen vermuten lassen. Volltreffer! Und: Ein Glück! Wie ungehemmt und unreflektiert hier alles fließt, wie das aus Programmieraufwand und Sounddetailliebe entstandene Herz wumpawumpaschlägt. Da braucht man nicht mal von überwundenen Schongregrenzen fabulieren, obwohl's vielleicht ja stimmt: Bodi Bill machen Musik wie Prokofjew und Wilson und Hot Chip und Schönberg und Maiden, meinethalben: Umgekehrte Klischees, voll reingewemmste Klischees, Gewohnheitsschönheit und kopfauffräsende Überraschungen, alles dabei. Sogar Sex.

Und tanzen kann man dazu auch noch. Fett.
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am 23. März 2007
hab das bodi bill album seit einer woche und es läuft in dauerrotation. ich war zufällig auf der recordrelease party in berin und hab mich sofort in die band verliebt. eine niegehörte mischung aus clubsound und folkästhetik offenbart sich da. wahnsinnig gute gesänge (was bei clubmusik ja wahrlich nicht selbstverständlich ist), soundästhetisch hochwertige beats und immer wieder tanzbar ohne ende. wirklich eine geniale mischung. und das als erstes album. wow. "mehr davon" kann man da nur rufen.
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am 11. August 2011
Je mehr Musik man gehört hat, um so schneller - und mehr - Vergleiche drängen sich einem beim Hören "neuer" Musik auf. Da bleibt nur zu hoffen, dass es angenehme Vergleiche sind. Im Fall von Bodi Bill's "No more Wars" ist das durchaus der Fall. Die Stimme des Sängers ist nicht wirklich ungewöhnlich, aber eindringlich und sehr stimmig.
Beim ersten oberflächlichen Durchhören ist mir "Naegel" in Erinnerung geblieben.

Bei genauem Hinhören-->
"Parking Space": erinnert mich stark an MUM. Und die weiß ich wegen ihrer knispeligen, intimen Sounds sehr zu schätzen. Elektronisch.
"Traffic Jam": geht eher in die Richtung von Radiohead. Streicher sind hier etwas dominater, als noch beim ersten Track, weniger Elektronik.
"Very Small": Streicher, Gitarre; zunächst getragen bekommt der Track durchaus noch ein wenig (sehr wenig) Schwung, wobei es doch eher eine vertonte Geschichte ist á la Joanna Newsom - aber es gilt einen Chorus :)
"Nothing": Elektronisch, schneller, mehrstimmig (auch mit Frau)
"Kilogramm": ohne Gesang, elektronisch, ein wenig Norken, ein wenig Lawrence, ein wenig Pantha Du Price
"Straw Hats": Gesang, elektronisch, erinnert wieder an MUM
"Be Home Before Dinner": weibliche Gesangsschnipsel & Pantha Du Prince Style
"Naegel": es bleibt auch bei genauem Hinhören der ungewöhnlichste Track - elektronisch, stöhnend (wörtlich wie bildlich), treibend, hart und schnell
"Elephant Ears": elektronisch, ich denke an Depeche Mode instrumental, hübsch tanzbar
"Willem": Gesang, Klavier, singende Säge, Joanna Newsom als Mann

Insgesamt ein durchaus abwechslungsreiches Album. Gut gemacht, interessant. Wirklich herausragend ist es nicht, wirklich neu ist es nicht. Aber ziemlich gut!
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am 20. Mai 2007
Vorab: Das Debutalbum von Bodi Bill ist mit seinen 46 min und 10 Songs leider nur ein halbes Werk. Aber keine Sorge, die Fortsetzung folgt und zwar in Form eines zweiten Teils des Albums. Den gibt es als kostenlosen Download auf der Homepage der Band. Ob es sich lohnt sich die Songs herunterzuladen?

Sagen wir es mal so: die Jungs haben Glück, dass sie mich in einer Phase erwischt haben, in der ich extrem auf solche Elektro/Indie Hybriden stehe!

Für harte Rocker ist dieser Mix aus Clubsounds, Ambient, Folk und Pop eher nichts. Für alle Anderen, die sich gerne mal in Trance tanzen ist das momentan aber genau das Richtige.

Bodi Bill sind extrem vielseitig, Streicher und Klavier wechseln sich ab mit elektronischen Klängen. Aber sie wissen nicht nur mit ihren Labtops umzugehen, basteln ebenso selbstverständlich Beats wie sie klassische Streichinstrumente spielen und singen.

Das Endprodukt klingt wie eine radikale Version von Radioheads Kid A

Eine wunderschön abgemischte Elektonikplatte mit Clubtracks und Chilloutsounds.
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