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am 14. November 2013
Kurz gesagt: Top.

In einem englischen Ghetto, geprägt von Bandenkriminalität und Drogenhandel verliert der Rentner Harry Brown seinen besten und einzigen Freund der bei einem Überfall durch eine Gang stirbt. Seine Frau verstarb kurz zuvor im Krankenhaus welche er nicht rechtzeitig besuchen konnte da die Unterführung, die den Weg erheblich abkürzen würde, von einer Gang besetzt wurde und er somit den langen Weg nehmen musste.

Harry Brown ist verbittert. Die Polizei handelt nicht genug und nimmt nur die üblichen Verdächtigen fest die natürlich alle nichts gesehen haben (wollen). Er beschließt selbst zu handeln, seine Dienstzeit und die Erfahrungen bei den Royal Marines soll ihm hier gute Dienste erweisen. Harry Brown rechnet ab.

Gut gespielt von allen Darstellern. Das Prinzip ist schon oft verfilmt worden: ein Bürger nimmt das Gesetz in seine Hand weil andere nicht handeln. Hat man schon oft in anderen Filmen gesehen, aber dennoch ist dieser Streifen erfrischend anders.
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am 14. Mai 2014
Filme mit Michael Caine sind eigentlich immer was besonderes, auf jeden Fall auch dieser.
Michael Caine überzeugt in seiner Rolle als Harry Brown, warum dieser Film nicht viel mehr Aufmerksamkeit bekommen hat ist mir bis heute ein Rätsel.
Ich werde auf den Inhalt des Filmes nicht weiter eingehen,der ist ja in anderen Rezensionen genug beschrieben.
Ascot Elite Home Entertainment hat den Film in einer sehr guten Qualität in Bild und Ton veröffentlicht, einige Extras gibt es auch, der Film ist teilweise um die 5 Euro zu bekommen.
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am 2. Januar 2015
Am Anfang könnte man denken, dass es ein lahmer Film über eine alte Freundschaft geht aber man wird eines besseren belehrt und ich fande den Film richtig gut.
Die Wendung, als Harry loslegt und Rache nimmt ist echt gut gelungen. Also von mir mir der Film absolut als "Sehr gut" bewertet!!!!
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am 20. November 2010
...in einem sehr nachdenklich machenden Film.

Eine relativ lange Zeit musste verstreichen, ehe ich mich an "Harry Brown" heranwagte. Warum auch immer aber ich war am Anfang jedenfalls nicht wirklich überzeugt. Nun muss ich mich fast entschuldigen, diesen hervorragenden Film solange nicht gesehen zu haben.

"Harry Brown" ist eine Mischung aus "96 Hours" und "Gran Torino". Man kann ihn getrost als die europäische Variante des Eastwood Streifens einordnen. "Actionlastiger" als "Gran Torino", "actionarmer" als "96 Hours" aber dafür tiefgründiger, als die beiden amerikanischen Filme kommt das Actiondrama daher.

Story :

Harry Brown - ein ehemaliger Veteran aus Nordirland - lebt in einem Problemviertel im Süden Londons. Seine Frau liegt schwerkrank im Krankenhaus und so bleibt ihm nur sein bester Freund, mit dem er sich regelmäßig auf eine Party Schach in einer Kneipe an der Ecke trifft. In dem Viertel herrscht eine hohe Kriminalität und Gangs ziehen durch die Gegend. Beide Rentner sind mental schwer angeschlagen und vor allem sein Freund Leonard hat große Angst vor den Gangs. Als eines Tages innerhalb kürzester Zeit die Dinge eskalieren und sich die Situation zuspitzt, steckt Harry Brown in einer Lage, in der man sich wünscht, niemals selbst zu sein.

Eindruck :

(Sir) Michael Caine spielt nicht nur "Harry Brown", er ist es. Ich hab lange überlegt aber ich glaube niemand könnte den Rentner Harry Brown so realistisch und nahezu perfekt mimen wie eben Michael Caine. Er gibt dem Film die vielgepriesene Seele und macht den Unterschied aus. Der Mann spielte bereits in ca. 100 Filmen mit und irgendwie spürt man das auch in vielen seiner Rollen. Mit am besten hat er mir in den neuen Batman-Verfilmungen ("Batmans Begins" & "The Dark Knight") als Butler gefallen, sowie als "Hippie-Opa" in "Children of Men". Was Michael Caine und somit seine Rolle als Harry Brown ausmacht ist, dass er einfach extrem menschlich wirkt und demnach auch mehr als glaubhaft.

Der Film ist sicherlich zu oberflächlich um eine reines Drama (wie z.B. "Dead Man Walking") zu sein aber definitiv auch zu tiefgründig, um einzig und allein als Actionfilm (ala "Stirb langsam") eingestuft zu werden. Wem die Mischung zusagt sollte hier keine Enttäuschung erleben. Natürlich hätte ich es gerne gesehen, wenn die Entwicklung der Geschichte länger gedauert hätte und nicht so rigeros von statten gegangen wäre. Insgesamt gibt es sicherlich einige Punkte, die aus "Harry Brown" einen Klassiker hätten feilen können. Entweder hatten der Regisseur bzw. Drehbuchautor grundsätzlich kein Interesse an einer tiefergehenden und verzweigteren Charakterentwicklung oder sie waren nicht explizit darauf aus. So kann man nur vermuten aber ich persönlich hätte mir für eine ausgereiftere Geschichte, gerne eine halbe Stunde mehr Zeit genommen.

"Harry Brown" erzählt von den sozialen Missständen unserer Gesellschaft, der Gesellschaft am Rande. Jugendliche insgesamt kommen hier nicht sonderlich gut weg und alles wirkt auch ein wenig verallgemeinernd aber jeder der nicht mit Scheuklappen auf den Augen herumläuft oder der selbst Erfahrungen mit bestimmten Gegebenheiten gemacht hat, wird wissen, dass es bestimmte Gruppen gibt, denen an einer friedlichen und zugleich geordneten Gesellschaft nichts liegt oder es eben auch Menschen gibt, "die die Welt einfach nur brennen sehen wollen" (Zitat von Caine - "The Dark Knight"). Wer nun im einzelnen zu einer Verrohung der Gesellschaft bzw. der Verhältnisse beiträgt, bleibt im Film eher im dunklen. Der gesellschaftskritische Ansatz ist jedoch deutlich erkennbar und dennoch bleibt die Frage...? Ist Selbstjustiz eine echte Alternative, wenn Menschen das Gefühl haben, sie werden von allen Seiten im Stich gelassen? Sollte die "öffentliche Verwaltung" (Administrative) fehl schlagen, wer ist dann noch für mich da und schützt mich, mein Leben, das Leben meiner Familie und und und...? Selbstjustiz ist eben ein äußerst brisantes und heikles Thema und kann im Prinzip jeden von uns einmal mehr beschäftigen, als uns vielleicht lieb ist.

Abschließend möchte ich allerdings das geöffnete Fass wieder schließen, denn wie gesagt finde ich den Ansatz der Gesellschaftskritik gut aber dennoch sehe ich "Harry Brown" eher als einen Film der der Unterhaltung dient. Man möchte eben nicht immer mit einem schlechten Gefühl ins Bett gehen oder mit Bauchschmerzen zur Arbeit fahren.

Insgesamt, ist "Harry Brown" ein schönes Juwel, welches man mit gutem Gewissen weiterempfiehlt und was man sich immer mal wieder gerne anschauen kann. Michael Caine ist zwar schon in einem gehobenen Alter aber offensichtlich immer noch nicht müde, seinen Rollen das gewisse Etwas zu verleihen. Wenn Caine weint weine ich mit, wenn er verzweifelt ist, leide ich mit und wenn er seine Waffe zieht, dann würde ich ihm getrost den Rücken decken und ihm zur Not auch ein falsches Alibi geben. So etwas schaffen nur wenige Schauspieler bei mir hervorzurufen aber Michael Caine gehört definitiv dazu. Seine ruhige, fast spirituelle Art ist einmalig. Sein Charme, sein Humor und sein intelligentes Auftreten sind fesselnd und zugleich beeindruckend. Wenn Caine wie auch in "Harry Brown" seine typisch deutsche Synchronstimme bekommt, dann ist es fast schon egal was bzw. wen er spielt, Caine ist einfach nur äußerst sympathisch und cool.

Fazit :

Michael Caine in einer seiner besten Rollen. "Harry Brown" bietet eigentlich alles was man braucht : Spannung, Gefühl, ein wenig Action und ein paar Ansätze zum Nachdenken. Was am Anfang etwas zäh und eintönig beginnt, nimmt im Laufe des Films an Fahrt auf. Mir persönlich ging die Charakterentwicklung bzw. der Aufbau der Geschichte etwas zu schnell aber der hier absolut glaubwürdige und zugleich überzeugende Caine, lässt die leichten Schwächen vergessen. "Harry Brown" ist erschütternd, aufrührend und schmutzig. Speziell die Actionszenen sind knallhart und auch wenn das Ende grundsätzlich nicht enttäuscht, so hätte man auch hier ein wenig mehr herausholen können. Für Fans oder Liebhaber von "96 Hours" und oder "Gran Torino" absolute Pflicht, allen anderen empfehle ich zuerst den Gang in eine Videothek!

Blu-ray Qualität => Bild 4,5-5 Sterne, Sound 4-4,5 Sterne & Extras (nicht gesichtet)
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Der ehemalige Soldat Harry Brown (Michael Caine) findet sich gerade erst in seinem Leben als Witwer zurecht, als er einen weiteren Schicksalsschlag erdulden muss: Sein bester Freund wird Opfer einer brutalen Attacke einer Gruppe Jugendlicher, die die gesamte Nachbarschaft schon längere Zeiten schikaniert. Als die Justiz und die Polizei versagt, entscheidet sich Harry, nach vielen Jahren nochmal zu töten.......

Fazit: Wofür die Amerikaner Charles Bronson hatten das erledigt hier unter der Regie von Spielfilmdebütant Barber der englische Schauspieler Sir Michael Caine.Ausgerechnet dieses ruhige britische Werk ist gerade im Vergleich zu amerikanischen Großproduktionen der rechtskonservativste Beitrag zu den aktuellen Rachefilmen, rückt er seine jugendlichen Schurken doch deutlich als miese Widerlinge ins Bild, die den Tod eindeutig verdient haben. Was bleibt ist ein immer noch solider Thriller für alle Freunde der härteren Gangart, hat allerdings mit Gran Torino wenig zu tun. Am Ende siegt der private Rachefeldzug über die Unfähigkeit der Polizei, das Versagen von Resozialisierungsmaßnahmen des Staates und natürlich die durchweg schmierigen Verbrecher, die mit aller Härte ausgemerzt werden müssen.
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am 15. Oktober 2014
Das ist mal ein guter europäischer Film mit hervorragenden Schauspielern. Da können alle amerikanische Produktionen einpacken...unbedingt ansehen! Bedrückend,spannend und manchmal schockierend aber niemals unerträglich übertrieben.
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am 2. September 2012
"Harry Brown" ist weder eine "Death Wish"- noch sonstige
Rachestory-Variante. Damit würde er in die Nähe schlimmster
Auswüchse wie etwa "Death Sentence" geraten.

Harry ist in Würde alt geworden, muss aber schließlich den
Tod seiner geliebten Frau umsetzen. Ihm gelingt dieser
Ansatz nicht. Er war stets da, nahm sich der Befindlichkeiten
anderer Menschen an. Ihm wurde all das entrissen. Er kennt
sich nicht, er folgt einem praktischen Rhythmus. Dieses
Wollen des Ausbrechens wird mehr und mehr spür- und fühlbar.

Harry kämpft für das Recht - nicht sein Recht - weil er es
richtig empfindet, so zu handeln. Sein Geist findet sich
in uns allen wieder. Er setzt um, was wir nie wagen würden -
und damit ist nicht Selbstjustiz gemeint! Trotz aller
Gewalt und aller Schüsse bedeuten seinen Handlungen Reinigung.

Natürlich will er sich rächen und den letzten Bezug zu seiner
Existenz hart "bestätigt" entlassen - seinen Freund, der vor
ihm erfolglos antrat. Wie würden wir angesichts dessen agieren,
dass unser Halt bedroht und niedergeschlagen wird. Gesetzlich?
Wir versuchten, zu retten - vielleicht unbedacht - sehr
effektiv aber schon. Gewalt vs. Diskussion - wir entscheiden.

Harry wagte sich nie durch den Tunnel - nun ist er frei. Eine
perfekte Metapher und ein wahrhaftig exzellenter Debütfilm!
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am 7. März 2013
Ich habe diesen Film zuerst im TV gesehen ohne große Erwartungen, da er zum einen im TV lief und zum anderen eigentlich nicht meinem gewöhnlichen Filmgenre entspricht.
Am Ende des Films stand dann fest, dass ich ihn kaufen muss und dies tat ich ;)
Wirklich empfehlenswert;
kann man blind kaufen!
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Selbstjustiz-Filme waren in den Siebzigern und Achtzigern schwer im Rennen, was die "Ein Mann sieht rot" Reihe mit Charles Bronson und auch Kriegs- und Actionfilme mit Chuck Norris und Konsorten locker beweisen. Der britische Film "Harry Brown" mit dem wunderbaren Sir Michael Caine ist oberflächlich betrachtet auch so eine Art Streifen, der sicherlich diskussionswürdig, aber aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten ist. Harry Brown ist ein Mann jenseits der 60 und Rentner, er war früher bei den Royal Marines, seine Frau liegt todkrank im Krankenhaus, sein einziger Freund ist ein anderer Rentner mit dem er z.B. mal im Pub nebenan Schach spielt. Brown lebt in einem tristen Viertel in dem Kriminalität und Gewalt an der Tagesordnung stehen. Als sein Kumpel durchdreht und die ihn schon lange schikanierenden, kriminellen Jugendlichen mit einem Messer in der Hand zur Rede stellt wird er von den Teenies verprügelt und mit seinem eigenen Messer erstochen. Dann uriniert das Gesocks noch auf ihn und die Polizei kann die schweigenden Teens nicht überführen. Hierbei kommt es zu einer sehr unglaubwürdigen Szene als sich eine Polizistin und ein Polizist bei einem Verhör übel beschimpfen lassen, was nach deutschem Gesetz und sicherlich auch nach englischem, unter saftiger Geldstrafe bzw. Gefängnis steht. Deshalb finde ich diese Szene sehr unrealistisch! Brown hat nun nichts mehr auf der Welt und will handeln. Ohne große Reden zu schwingen oder dem Zuschauer etwas zu erklären, kauft er bei einem Drogendealer eine Waffe und dezimiert sofort den Abschaum. Leider kommen ihm aber sein Alter und die Hintermänner in die Quere.
Brown hat keinen Menschen mehr der ihm etwas bedeutet, die Polizei ist machtlos, die wirtschaftliche Situation trostlos, vieles erinnert an Endzeitfilme, triste Wohnungen, dreckige, dunkle Straßen, das ist England! Ähnlich wie bei "Hautnah - Die Methode Hill" ist hier nichts mehr schick oder vornehm, geschweige denn mit guten Manieren behaftet. Brown bleibt keine Wahl und der Film zeigt, dass einer der nicht wegsieht auch etwas bewirken kann, sicherlich muss man dafür nicht töten, aber wenigstens sich wehren und zusammen halten. Das ist in der heutigen Gesellschaft leider nicht der Fall. Gewalt wird hier nicht glorifiziert oder zum Selbstzweck vorgeführt, sie wird als realistische Konstante der Gesellschaft gezeigt und das schreckt ab. Der Film ist sicherlich kontrovers, bedrückend und lädt zu Diskussionen ein, doch gut gemacht und mit ordentlichen Extras ausgestattet. Mein Tipp: Anschauen!
11 Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Oktober 2015
Dieser Film geht unter die Haut, nicht zuletzt durch einen brillianten Michael Caine, aber auch die Konfrontation mit der Trostlosigkeit der englischen Vorstadt.
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