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120 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Angriff der Querulanten
Diese Rezensionen von wegen "nichts kommt an den ersten Teil heran" "man sieht Kaum Predators" und "was für eine behämmerte Story" nerven unsäglich.

Klar, der 1te Teil ist ein Superfilm mit grossartiger Atmossphäre und Arnie in Bestform. Bei den Fans unantastbar. Wäre GENAU DERSELBE FILM im Jahre 2010 gedreht worden, würden genau...
Veröffentlicht am 23. September 2010 von F. Schöppl

versus
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Meisterwerk, aber auch kein Debakel!
Man muss es echt zugeben: Cineastische Gaumenschmeichler entspringen dem Genre SF-Horror-Action doch gar zu selten (ALIENS vielleicht mal ausgenommen). Von daher überrascht es wenig, dass auch PREDATORS nicht eben als Logik-Lehrstück daher kommt, sondern eher als leicht trashige und effekthascherische Pyromanenorgie. Allemal begrüßenswert sind das...
Vor 20 Monaten von Cläusken veröffentlicht


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120 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Angriff der Querulanten, 23. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Predators [Blu-ray] (Blu-ray)
Diese Rezensionen von wegen "nichts kommt an den ersten Teil heran" "man sieht Kaum Predators" und "was für eine behämmerte Story" nerven unsäglich.

Klar, der 1te Teil ist ein Superfilm mit grossartiger Atmossphäre und Arnie in Bestform. Bei den Fans unantastbar. Wäre GENAU DERSELBE FILM im Jahre 2010 gedreht worden, würden genau dieselben Leute sich über eine absolut platte Story und hirnrissige 08/15 Actionhelden beschweren und ihn mit 1nem Stern bewerten.

NATÜRLICH Bekommt man wenig von den Predators zu sehen, davon LEBT DIE SERIE und erst dass lässt sie ja so bedrohlich und interessant wirken. Man würde gerne mehr wissen von ihnen, ihrer Kultur etc. aber man erfährt eben nichts bzw. nur häppchenweise! Und dass ist auch gut so! Ist es nicht dasselbe mit Boba Fett in den Star Wars Teilen!? Wieviele Leute haben sich im nachhinein gewünscht, man hätte ihn NICHT unter der Maske gesehen und damit wäre der Mythos am Leben gehalten worden.

Die Story ist doch objektiv gesehen 100x Besser als die des ersten Teils!? Sicherlich kein tiefsinniges Gejuckel, aber zweckmäßig und spannend bis zum Schluss. Es ist einfach traurig zu sehen, dass alles was neu auf den Markt kommt von vielen Leuten einfach partou mit 1 Stern abgelehnt und in eine Schublade gesteckt wird. Es kann das beste Produkt der Welt vorliegen, immer findet man Querulanten die irgenwdas zu meckern haben und dass ist dermaßen albern und erbärmlich, dass es schon nicht mehr zum Lachen ist. Ich denke auch Meister Ridley Scott kann sich Alien 5 getrost sparen, da dieser ohnehin von den ganzen "echten" Fans von allen Seiten zerissen werden wird (die Alien Saga wird dann zum dritten mal hintereinander für tot erklärt, ich hab die kommentare hier schon vor Augen). Klar ich gebe auch mal eine 1 Sterne Bewertung, aber auch nur wenn wirklich eindeutige und schwerwiegende Mängel vorliegen, was bei Predators definitiv NICHT der Fall ist. Hier wurde auf übermäßige CGI verzichtet, übertriebene Experimente weggelassen und dass geliefert, was ich mir als Fan gewünscht habe.

Nachtrag zu den technischen Details:
Laufzeit DvD: 103 min.
Sprache: Deutsh Englisch Italienisch Subs ebenso.
Extras: Audikommentar Rodriguez und Antal
Prequel Comic: Gekreuzigter Predator
Kurzdoku
sowie eine Digital Copy Disc um den Film auf Mac, Ipod oder PsP zu laden.
Dazu bekam ich noch ein Prequel Comicheft, der Inhalt ist aber derselbe
wie beim offiziellen Prequel comicheft dass einzeln verkauft wird, jedoch
nur die Geschichte von Royce!

Fazit: Predators behandelt den Klassiker Predator mit Respekt und setzt die Serie würdig fort. Jedem ECHTEN Fan der Predtor ans Herz gelegt und auch Sci Fi Fans im Allgemeinen sollten einen Blick riskieren. Adios
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Meisterwerk, aber auch kein Debakel!, 27. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Predators (DVD)
Man muss es echt zugeben: Cineastische Gaumenschmeichler entspringen dem Genre SF-Horror-Action doch gar zu selten (ALIENS vielleicht mal ausgenommen). Von daher überrascht es wenig, dass auch PREDATORS nicht eben als Logik-Lehrstück daher kommt, sondern eher als leicht trashige und effekthascherische Pyromanenorgie. Allemal begrüßenswert sind das nette Setting und die merkliche Rückbesinnung auf die Wurzeln des modernen Action-Films. Die Kamerafahrten sind rasant, aber nachvollziehbar, die Charaktere werden zwar nicht allzu genau gezeichnet, prägen sich aber ausreichend ein, um wenigstens ein wenig Bezug zu ihnen aufzubauen, und die Predators sind - wie es auch für die Aufrechterhaltung der Spannung Sinn macht - nicht allzu oft zu sehen. Da habe ich beileibe schlechtere Filmchen in der jüngeren Zeit gesehen.
Und viele Rezensenten haben natürlich völlig Recht, wenn sie ein bisschen am Sockel des ach so wegweisenden ersten PREDATOR kratzen. Was das Niveau der Dialoge und des Drehbuchs angeht, spielen die beiden aus so unterschiedlichen Zeiten stammenden Filme in einer ähnlichen Liga, nur dass John McTiernan damals noch die Chance hatte, einen Plot abzuliefern, den es in dieser Form noch nicht gab. Von daher sollte man sich eingestehen, dass die Begeisterung beim heutigen Anschauen des ersten Predatoren-Auftritts in nicht unwesentlichem Maße nostalgischen Gefühlen entspringt.
PREDATORS ist nicht sonderlich dolle, aber auch nicht übel. Ein nettes Ballerfilmchen für zwischendurch, harmloses Popcorn-Kino. Wozu also die Aufregung? Wo kein Heiligtum, da keine Schändung.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Arnie light, 27. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Predators [Blu-ray] (Blu-ray)
Robert Rodriguez hat zusammen mit seiner Ex-Frau Eliabeth Avellan die Troublemaker Studios in Austin aufgebaut. Leider hat er dort immer noch nicht "Sin City 2" realisiert. Dafür geht er seinen Weg weiter jene Filme zu machen die ihm gerade passen. Mit "Predators" nahm er zum ersten Mal nicht selbst auf dem Regiestuhl Platz sondern lies Nimrod Antal Regie führen. John McTiernan konnte mit seinem Action-Klassiker ein neues Franchise erschaffen. Die danach folgenden Produktionen wurden diesem leider zu selten gerecht. Robert Rodriguez erklärte alle Teile nach dem Original für nichtig und konzipierte seinen Teil quasi als Nachfolger. Ein Grund dafür könnte sein, dass Rodriguez schon 1994 für 20th Century Fox eine zweite Fortsetzung geschrieben hat. Doch Arnold Schwarzenegger winkte ab und widmete sich anderen Projekten. 2009 holte Rodriguez sein Skript wieder hervor um im Auftrag von Fox die Reihe wiederzubeleben. Dafür trug er unter anderem selbst zu einem Budget von 40 Millionen Dollar bei.

Die Frage ob es sich hier um ein Reboot, Remake, Sequel oder einfach eine Weiterführung handelt ist nicht so einfach zu beantworten. Nach Aussage der Beteiligten handelt es sich um ein Reboot welches der Reihe eine neue Facette hinzufügen soll. Bei einem Reboot würde damit alles auf null gesetzt werden. Da Alice Braga kurz im Film auf die Guatemala-Mission von 1987 anspricht, passt das nicht hundertprozentig. Clever ist der Schachzug Adrien Brody stärker als Schwarzenegger in der Gruppe agieren zu lassen. Als ähnlich stilisierter Einzelkämpfer wie Arnie hätte er diesen Vergleich nicht gewinnen können. In der Gruppe jedenfalls macht er eine gute Figur und kann überzeugen. Sichtlich hat Brody ein paar Gramm Muskelmasse extra für den Film antrainiert. Um die fehlende Dominanz eines einzelnen aufzufangen hat man Brody mit Alice Braga (I Am Legend) eine schlagkräftige Assistenz zur Seite gestellt. Die restliche Gruppe besteht zwar aus keinen Wunschschwiegersöhnen doch gerade diese durchaus klischeehaften Figuren (russische Kampfmaschine, sozipathischer Mörder, japanischer Samuraikämpfer) bilden würdige Gegner. Auch der Auftritt von Laurence Fishburne welcher in einer anderen Gewichtseinheit als Brody zugelegt hat (leider keine Muskeln) ist gelungen. Zeitmäßig sollte man allerdings nicht zu viel von seinem Auftritt erwarten. Der Film strapaziert die Figur des Predators nicht zu sehr und lässt diese immer nur kurz auf der Bildfläche erscheinen. Da die Gruppe auch innerhalb zerrissen scheint sind jederzeit genügend andere Konfliktherde vorhanden um die Spannung zu halten. Die FSK-Freigabe ist mit 18 Jahren korrekt vergeben worden. Der Goregehalt ist hoch sodass auch mal ein Rückgrat samt Schädel aus dem gegnerischen Leib gerissen wird. Doch hält sich Rodriguez für seine Verhältnisse ansonsten fast schon zurück.

Fazit
Der Film ist gelungen. Doch sollte man sich bewusst sein, wenn ich manch negative Bewertung lese, was einen hier erwartet. Der Film revolutioniert das Genre nicht. Er folgt der klassischen Dramaturgie indem eine zunächst große Gruppe immer kleiner wird. Zugute kommt dem Film der größtenteils auf CGI verzichtet seine bodenständige handwerkliche Inszenierung. Der Film verkommt zu keiner überladenen Effektorgie und bietet sogar Schwertkämpfe. Typisch Old School! Dabei sollt man auch nicht vergessen, dass der Film wie das Original über B-Film Charakter mit Trasheinfluss verfügt. Letztendlich wird das Niveau des Originals nicht erreicht. Doch gerade im Kontrast zu all den anderen Fortsetzung ein runder Film der unterhält. Mission Wiederbelebung vorerst geglückt.

Die Blu-ray
Gleich zu Beginn zeigt das Bild seine Brillanz. Ein sehr sattes Grün lässt den Dschungel zur grünen Hölle werden. Das Bild ist insgesamt sehr plastisch und detailliert. So ist jede Verschmutzung und sogar die Ledermaserung auf der Kleidung zu erkennen. Gerade in den dunklen Szenen zeigt sich, dass der Kontrast sowie der Schwarzwert exzellent sind. Als Wermutstropfen verschwinden in der Dunkelheit durch mangelnde Vollausleuchtung mehr Detail als nötig. Auch lässt sich ein feines Filmkorn erkennen. Insgesamt jedoch ein sehr gutes Bild welches überzeugt.

Der Film verfügt über eine kraftvolle musikalische Untermahlung, welche durch die Surroundboxen stimmungsvoll wiedergegeben wird. Der präzise Bass sorgt dabei zur dichten Atmosphäre bei. Schusswechsel und Umgebungsgeräusche wirken allerdings einen Tick frontlastig. Der Englische HD-Sound macht dabei eine bessere Figur. Auch Aufgrund der schwachen deutschen Synchronisation sollte man bei Möglichkeit die Originalfassung wählen.
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4.0 von 5 Sternen Schlechter als Predator, besser als Aliens versus Predator, 22. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Predators [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich wollte mir nach dem unterirdischen Aliens vs Predator 2 eigentlich keinen Predatorfilm mehr ansehen. Das Gesicht von Laurence Fishburne (Event Horizon, Matrix) im Trailer hat mich dann aber doch dazu bewogen, Predators mal eine Chance zu geben. Laurence Fishburne ist immerhin ein Garant für einen mindestens durchschnittlichen Film. Die Idee des Films ist ideal: Die grössten Bestien vom Planeten Erde haben die zweifelhafte Ehre, sich mit den wahrscheinlich grössten Bestien des Universums messen zu dürfen, und zwar auf einem Planeten, der für die Predators nichts anderes ist als ein riesiges Wildreservat zwecks Jagdtraining. Die Idee ist deswegen ideal, weil sich so endlich mal voll und ganz dem gewidmet werden kann, worauf es bei den Predators ankommt: Die Jagd. Das Recht des Stärkeren, das Gesetz des Dschungels, fressen oder gefressen werden, Instinkt, List, Kampf, Täuschung und andere Jagd- und Überlebensaspekte werden hier voll ausgespielt. Der ganze Film dreht sich um nichts anderes. Das kann man mögen oder auch nicht. Mir gefällts.

Fazit: Reines Männerkino für Leute mit Jagdfaible.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Startet schlecht, wird aber immer besser, 29. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Predators (DVD)
Also am Anfang war ich entsetzt. Super-flache Dialoge, vorhersehbare Ereignisse, dumme, stereotype Charaktere. Ich musste mich wirklich zwingen, nicht abzuschalten. Und es hat sich ausgezahlt, denn der Film wird atmosphärisch immer dichter und spannender. Die letzte halbe Stunde ist echte Action-Spitzenklasse! Es reicht dennoch nur zu drei Sternen, weil die erste halbe Stunde echt misslungen ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rezension zur Limited Cinedition (Blu - Ray), 29. Januar 2011
Von 
SkyShootZ - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Ich werde mich hier über die oben genannte Version äußern (die Story wurde inzwischen ausreichend besprochen), da ja hier mal wieder alle Rezensionen zu Predators quer durcheinander gewürfelt wurden!

Technisch gut gemacht, aber Schmalhans Adrien Brody als Rough Boy ist dann doch etwas zuviel des Guten. In meinen Augen ist das nicht gerade die Idealbesetzung! Auch erbringt Laurence Fishburne hier als Hilfspredator nicht gerade eine schauspielerische Meisterleistung! Der Rest der Crew ist Top! Vor allem Oleg Taktarov als ruhiger Ex - Speznas spielt seine Rolle hervorragend! Trejo macht das, was er immer macht und passt somit perfekt in diesen Film! Die Story ist bei weitem nicht so schlecht, wie hier teilweise publiziert wurde! Zwar kann und sollte man den Streifen bzw. die Story nicht mit dem '87er Original vergleichen, dennoch ist es keine schlechte! Auch die Umsetzung inklusive Special Effects sind in meinen Augen mehr als nur gelungen!

Fazit: Einziger Kritikpunkt wurde oben erwähnt! Der schmälert das Vergnügen aber keinesfalls! Daher gibt's hier eine klare Kaufempfehlung! Preis/Leistungsverhältnis geht absolut in Ordnung! Die Blu - Ray wird ihrem Namen gerecht! Der Filmstreifen und das holografische Doppelcover runden diese Edition perfekt ab!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Adrian Brody überzeugt hier als Actioner!!!!!!!, 16. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Predators (DVD)
Eine Gruppe Elitekämpfer aus aller Welt finden sich auf einem fremden Planeten wieder.Keiner weiß wie er hier hin gekommen.Doch sie sind nicht alleine.Denn hier gibt es Predatoren und diese jagen halt sehr gerne und so versucht die Gruppe zu überleben.
Bild in 16:9 Ton in DD 5.1 Laufzeit ohne Abspann 1.37.09.min. und mit 1.42.32.min. FSK 18
Bonus: Audiokommentar von Rodriguez,Prequel-Comic,Kurzdoku:Unbekanntes Terrain
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wer denkt sich sowas aus?, 23. Mai 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Predators (DVD)
Was für eine Enttäuschung, die Robert Rodriguez da produziert hat.

Nach den schwachen AvP-Filmen hatte ich mich richtig auf einen spannenden Action-Film gefreut, der in die Fußstapfen von Predator und Predator 2 tritt. Aber weit gefehlt. Das fängt schon bei der Story an. Söldner, die auf den Heimatplaneten der Predators "gebeamt" werden, um dort als Jagdwild zu dienen? Mein Güte, wer denkt sich so was aus? Dabei wären so viele interessante Konstellationen möglich gewesen...Die Auswahl der Schauspieler war wohl auch mehr ein Zufallsprodukt, besonders Adrian Brody will cool wirken. Aber einen Arnold Schwarzenegger (zu seinen besten Zeiten) kann er nie und nimmer erreichen. Auch die anderen Darsteller sind austauschbar, selbst Danny Trejo trottet eher gelangweilt durch den Dschungel. Einzig Alice Brage (die Scharfschützin) und Walter Goggins (der Knastbruder ohne Schußwaffe) vermitteln so etwas wie schauspielerisches Talent. Die Regie von Nimrod Antal schafft es überhaupt nicht, Spannung aufzubauen. Kein Wunder, das Drehbuch gibt ja auch nichts her. Die Special FX sind (meistens) nett anzusehen und die Musik erinnert einen an "die guten alten Zeiten" des Originals, der unerreichbar für diesen Quatsch ist.

Die DVD ist technisch nicht schlecht, Bild und Tonqualität sind überdurchschnittlich.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides und actionhaltiges Sequel mit Schwächen auf guter Blu-Ray Umsetzung, 28. Januar 2011
Von 
Florian Hoffmann (Homburg/Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Predators [Blu-ray] (Blu-ray)
Acht Menschen landen aus freiem Fall in unbekanntem Dschungelterrain, keiner erinnert sich, wie er dort hinkam, keiner kennt den anderen. Das ist der Anfang zu "Predators", die lang erwartete Fortsetung des Sci-Fi-Action-Horror Klassikers "Predator" von John McTiernan. Treibende Kraft hinter dem Projekt war Robert Rodriguez, Meister des heutigen Exploitation-Kinos, dessen Drehbuchentwurf von 1994 hier als Vorlage diente. Diese Story spielt erstmals auf dem Planeten der Predators, ist aber stilistisch überdeutlich an das Original angelehnt.

"Predators" ist interessant und etwas unkonventionell besetzt: Da wären Royce (Adrien Brody), ein amerikanischer Söldner, Isabelle (Alice Brega), eine israelische Scharfschützin, Nikolai (Oleg Taktarov), ein russischer Speznaz-Soldat, Stans (Walton Goggins), ein Psychopath, der kurz vor seiner Hinrichtung stand, Cuchillo (Danny Trejo), ein mexikanischer Killer einer Drogenkartells, Hanzo (Louis Ozawa Changchien), ein schweigsamer Yakuza-Killer, Mombasa (Mahershalalhashbaz Ali), ein Söldner aus Sierra Leone und schließlich Edwin (Topher Grace), ein amerikanischer Arzt, der nicht ganz in diese Gruppe zu passen scheint. Die Besetzung des Films ist sicherlich eine der Hauptstärken des Films, die Charaktere wirken durchweg interessant, auch wenn ihre Hintergründe recht oberflächlich bleiben und oft nur angedeutet werden. Der Vergleich zum ersten Teil ist offensichtlich, auch hier wurde letzten Endes auf die Charaktere gesetzt, die aber (auch dank brillianter und oft urkomischer Dialoge) im Film von 1987 einfach besser zur Geltung kamen.

Zum Cast gesellt sich später noch Laurence Fishburne, der hier eine kleine Version von Colonel Kurtz in Apocalypse Now darzustellen scheint. Das ganze ist zwar recht amüsant, trotzdem wirkt er irgendwie fehl am Platz.

Der Start des Film ist angenehm rasant, die Akteure blicken ihrer erschreckenden Situation zwar fokussiert und neugierig entgegen, wirken dabei aber irgenwie etwas zu unbesorgt. "Predators" ist ganz klar ein gut gemachter und unterhaltsamer Film, dem man auch deutlich ansieht, dass von allen Beteiligten wirklich viel Herzblut in das Projekt floss und hier ein Film für die Fans entstehen sollte. Vorbild ist ganz offensichtlich der erste Teil, die Atmosphäre von McTiernans Film wird überraschend gut wiederhergestellt, der Film vermittelt in seiner Machart konsequent ein angenehm nostalgisches Old-School-Gefühl, indem sich auch Einflüsse anderer Klassiker wie "Aliens" finden. Dies wird auch stark durch den Soundtrack von John Debney (der schon einige Male mit Rodriguez gearbeitet hat) unterstrichen, der die grandiosen und unverkennlichen Original Themen von Alan Silvestri interessant mit einbaut und stilistisch passend eigene Ideen einbringt.

Außer der Darstellerriege und der Atmosphäre ist es das Design, das "Predators" sehenswert macht. Die Kreaturen und Make-Up-Effekte sind dank des legendären KNB Effects Teams absolut erstklassig. Es gibt neue Wesen, hauptsächlich hundeartige Predators mit knochenartigen Stacheln, die sehr gelungen sind, aber auch den Original-Predator, der auf Stan Winstons Design basiert. Es gibt einige Gore-Effekte, die zwar handwerklich bestens umgesetzt sind, aber nicht so recht den Knalleffekt wie so manche Momente in "Predator" bieten. Manche der wenigen CGI-Effekte sind auch nicht ganz so perfekt, hauptsächlich eine größere Explosion.

Regie führte Nimród Antal, der mit dem in Ungarn produzierten "Kontroll" einen sehr interessanten Debütfilm lieferte und mit "Motel" und "Armored" gute inszenatorische Ansätze zeigte. "Predators" ist verglichen mit den beiden genannten amerikanischen Filmen sein wohl bisher bestes Werk, ein durchweg solider Film, in dem vieles passt. Trotzdem hätte man sich auch wegen Rodriguez Präsenz etwas mehr erwarten können, irgendwie fehlt von allem ein bißchen etwas, der Film wirkt etwas zu stark auf Nummer sicher gespielt. Es gibt zwar viele Suspense-Momente, doch echte Spannung entsteht eigentlich nicht. McTiernans Film verfügt über eine latente Hochspannung und über echte Schockmomente, die heute immer noch effektiv sind, in "Predators" fehlen diese. An Action mangelt es jedenfalls nicht und diese ist auch gut umgesetzt. Auch etwas Humor würde dem Film sehr gut tun, denn auch dieser hat aus dem Original etwas Besonderes und Erinnerungswürdiges gemacht.

Vielleicht sollte man nicht so viel vergleichen und den Film nach seinen eigen Standards messen, doch er hält sich stilistisch nun mal sehr deutlich im Terrain des ersten Films auf. Trotz dieser Kritikpunkte ist "Predators" aber auf jeden Fall Genre-Fans sehr ans Herz zu legen, denn inmitten von soviel CGI-Action stellt der Film eine angenehme und kernige Abwechslung dar. Man kann sich wohl schon auf eine weitere Fortsetzung freuen, denn die meisten Ideen aus Rodriguez Drehbuchentwurf wurden hier noch gar nicht genutzt. Etwas schade ist es, dass einer der besten Momente des Trailers, indem Royce nach und nach von zig roten Pradator Laserpunkten übersät wird, im finalen Film fehlt, bzw. abgwandelt ist.

Die Blu-Ray Umsetzung ist richtig stark, die Schärfe ist einfach umwerfend und die knalligen Farben des Dschungels kommen herausragend zur Geltung. Auch die Extras sind sehr sehenswert, allen voran das starke 40-minütige Making-Of "Die Rückkehr der Predatoren", das einen wirklich tollen Einblick in die Produktion liefert, die zu großen Teilen auf Hawaii, aber auch in Austin, Texas angesiedelt war. Die anderen Extras sind größtenteils kurze Featurettes, die dann eher vernachlässigbar sind, ganz nett sind noch die sehr kurzen animierten Prequel-Comics, die die Hintergründe der Charaktere beleuchten.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur teilweise gelungener Reboot mit Mängeln, 11. Juni 2011
Von 
Christian Quaing "c_the_q" (Meppen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Predators (DVD)
John McTiernans "Predator" mit Arnold Schwarzenegger ist zu Recht ein absoluter Klassiker des Actionfilms. In Arnies Gesamtwerk gehört er für mich zusammen mit "Terminator" und "Total Recall" zum Besten, was der Österreicher je gemacht hat. Auch Stephen Hopkins Nachfolger fand und finde ich klasse. Die beiden Crossovers "Alien(s) vs. Predator" sind sicher keine Bereicherung des Franchise, aber sie sind solide Action-Hausmannskost. Robert Rodriguez Reboot hatte daher von Anfang an einen recht schweren Stand, denn einem Klassiker reicht man so leicht nicht das Wasser. Auch Rodriguez, der mit "Sin City", "From Dusk til Dawn" oder auch "Desperado" gezeigt hat, was er kann, schafft das nicht. Sein Film ist ein brauchbarer, stimmiger Actionfilm, ein gelungener Neuanfang ist er aber nur bedingt.
Was ist schiefgelaufen?
Action und Setting sind völlig ok. Die Predators gehen ihrer Lieblingsbeschäftigung nach und jagen die auf dem Planeten ausgesetzten Kriminellen mit allem, was ihnen zur Verfügung steht. Sie sind effektiv, bedrohlich und tödlich. Der Gore-Gehalt ist genau richtig. Rodriguez übertreibt es hier nicht und passt sich diesbezüglich den beiden ersten "Predator"-Filmen gut an. Wie gesagt, das Setting ist auch in Ordnung. Der Dschungel ist gut in Szene gesetzt, und auch, wenn man sich zu keiner Zeit wie auf einem fremden Planeten fühlt, weiß die Atmosphäre zu gefallen. Das Problem des Films liegt für mich ganz klar in der Besetzung.
Adrien Brody ist ein guter Schauspieler, keine Frage. Aber ein Actionheld ist er nicht und von daher für diesen Film eine astreine Fehlbesetzung. Auch wenn er sich für den Film einiges an Muskelmasse antrainiert hat, nimmt man ihm den harten Kerl, den er darzustellen versucht, zu keiner Zeit ab. Zudem spricht er über die gesamte Laufzeit immer, als ob er gerade völlig außer Atem wäre. Seine Stimme kommt sehr leise und schwach rüber. Ich dachte zuerst, dass läge an der deutschen Synchronstimme, aber im englischen Original hört er sich genauso bescheiden an. Mir hat Brody ganz und gar nicht gefallen, und ich denke, er ist eher ein Charakterdarsteller, als fürs Action-Genre gemacht.
Dann hätten wir da noch Danny Trejo, der

*** ACHTUNG SPOILER

Gott sei Dank frühzeitig den Löffel abgibt und von daher nicht lange mit seinem überaus stumpfsinnigen und obendrein alles andere als gut aussehendem Spiel nervt.

*** SPOILER ENDE

Den Vogel schießt allerdings Lawrence Fishburn ab. Auch er ist nicht lange zu sehen, nervt dafür aber umso mehr. Man, ist der Kerl fett und alt geworden. Die guten alten "Matrix"-Zeiten scheinen Jahrtausende her zu sein. Zudem nuschelt er sich einen zurecht, dass einem der Finger an der Fernbedienung schon nervös wird.
Der Rest des Cast ist solide, aber unbedeutend und zu nichts weiter zu gebrauchen, als zum Jagdwild für die Predators. Die wiederum sind gut in Szene gesetzt und eindeutig die Attraktion des Films.

Was unterm Strich bleibt, ist ein Actionfilm, den man sehr schnell wieder vergessen hat, sobald er zuende ist und der außer einigen guten Actionszenen und fiesen Predators nichts weiter zu bieten hat und dem "Predator"-Franchise nicht zu weiterem Ruhm verhilft. Schade.

Die Qualität der BluRay und auch der DVD ist ok, aber genauso wie der FIlm nicht überragend. Auf BluRay muss man den Film sicher nicht haben, die DVD reicht in Punkto Bild und Ton für meinen Geschmack absolut aus. Auch das Bonusmaterial ist nicht weltbewegend. Ein paar kleine Animationsfilme zum Hintergrund der Filmcharaktere, sowie ein paar Making-Off-Featuretten und einige (zu Recht) entfallene Szenen. Fettes Bonusmaterial sieht anders aus.

Fazit: Kann man gucken, muss man aber nicht!
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Predators
Predators von Adrien Brody (DVD - 2010)
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