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am 26. November 2015
Ich muss es zugeben: ich kaufte mir den Film, schaute mir die ersten "20 Minuten" - ich glaube bis zur Pobeißszene - an, dann schaltete ich ab. Innerlich und äußerlich am Fernseher. Ich kann die Kritiker dieses Film verstehen. Also griff ich zum Zweibänder von Heinrich Mann und las erst mal "Die Jugend des Henry IV." Die beiden Bücher gelten als Weltliteratur, was sie auch ganz bestimmt sind. Sie sind hervorragend recherchiert und ich lese sehr gerne Mann-Bücher. Aber ... sie sind in den Dialogen sehr hölzern. Die Bücher sind noch weit mehr als der Film angefüllt mit Bettszenen, sofern das bei Heinrich Mann literarisch umsetzbar war. Über weite Strecken musste ich mich regelrecht durch quälen. Dann sah ich den Film, doch diesmal mit anderen Augen. Nach meinem Verständnis gibt der Film die Größe von Manns Werk nicht wieder, aber viele Szenen und die Art des Filmdrehs sind ein Versuch, dem Werk nahezukommen. Natürlich, Henry hatte seine erste sexuelle Begegnung mit Margot nicht im Bett, sondern im Garten und auch viele andere Szenen wurden leicht verändert. Aber vieles lässt sich nicht ohne das Buch verstehen. Zum Beispiel findet nach der Bartholomäusnacht ja ein Fest statt und es tropft permanent Blut vom Leuchter. Versteht man nur, wenn man das Buch gelesen hat (und selbst dann....).
Somit ist dieser Film nicht in erster Linie eine historische Verfilmung, sondern eine Literaturverfilmung! Und die ist für die aus meiner Sicht unverfilmbare Vorlage wirklich gut gelungen!
Die schauspielerische Leistung halte ich für gar nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Die Katharina von Medici, die hier ja geradezu wie ein Vampir auftritt, stets anwesend zu sein scheint, alle Fäden spinnt ist sehr gut getroffen. Ihr ältester Sohn als König spielt auch seine Rolle sehr authentisch und Henry IV. trifft für mich die Figur der Romanvorlage auch gut. Nach Heinrich Mann wäre dieser sogar noch viel nerviger ausgefallen, weil er ja permanent zu Possen aufgelegt war.
Also, ich finde diesen Film sehr gut unter den Gesichtspunkten, wie ich sie hier aufgeführt habe.
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am 12. Juni 2016
Während in dem Historienfilm "Bartholomäusnacht" nach Dumas mehr die Wunderschöne Isabelle Adjani im Vordergrund stand, ist es in diesem Film basierend auf Heinrich Manns Biographien über Heinrich IV, der es für die einen als Wendehals, für die anderen als weitsichtiger Visionär, dem das Wohl aller Franzosen und deshalb auch das Nebeneinander von Hugenotten und Katholiken am Herzen lag, das Volk zu einen und die gräßlichen Hugenottenkriege, die während seiner Hochzeitsnacht ca. 7000 Protestanten in Paris und 30.000 in Frankreich das Leben kostete.

Wie schon im Vorgänger wird gezeigt, dass Ehen unter Königshäusern nach politischem Kalkül erfolgten, und für mich wurde stärker gezeigt, wie Katharina von Medici (Hannelore Hooger) als Mutter von Heinrich IX (Ulrich Noethen, einer der großartigsten Darsteller, aber auch viel zu alt und grotesk überspitzt spielend) die Strippen zieht. Die hübschen Darstellerinnen wie Armelle Deutsch als Margot und Chloe Stefanie ziehen öfter oben und unten blank, das und der Biss in den nackten Po vom Margot erscheinen nicht so an den Haaren herbeigezogen wie ktitisiert wird', wenn man Heinrich Mann glaubt, und flapsige oder derbe Sprüche gab es nicht nur beim einfachen Volk.
Aber Devid Striesow erschien als jüngerer Bruder und Nachfolger von Karl IX, selbst wenn er homosexuell war, doch eher als Bilderbuchtunte, Chloe Stefani durfte als wunderschöne Gabrielle für unseren und Henris Augenschmaus sorgen, die großartige Gabriela Maria Schmeide als Maria von Medici bekam in dieser in Frankreich spielenden deutsch-französischen Koproduktion in der deutschen Sprache als Italienerin einen französichen Akzent verpasst, ich habe fast auf dem Boden gelegen, der Film mutierte mehr und mehr zur Persiflage. Viele hervorragende Darsteller, von denen manche mir leid taten, was sie hier herumkaspern mussten.

Gut gefallen haben mir die Kostüme, im Gegensatz zur "Bartholomäusnacht" liefen die Darsteller blauen Blutes nicht den ganzen Film über in den Prunkkleidern herum, in denen sie auf Bildern in aller Pracht verewigt und idealisiert wurden, reichlich Schweiß, Schmutz und Blut, und auch eine zukünftige Königin muss im Schnee einmal Pipi, wenn die Kutsche oder hier Sänfte kein WC hat.
Maximilian Befort als 16jähriger Henri IV hätte ihn ruhig länger darstellen dürfen, Sandra Hüller, Sven Pippig, Karl Marcovic, Andre Hennicke, Andreas Schmidt, nichts dran auszusetzen, und sicher gibt es in Deutschland Darsteller der absoluten Spitzenklasse, aber hier war, und da muss ich der Mehrheit der pofessionellen Kritiker leider rechtgeben , eine große Chance nach vielversprechendem Beginn gründlich vermasselt. Der viele Sex störte nicht einmal, da war Heinrich Mann im Rahmen des Möglichen ja auch sehr ausführlich, aber wenn diese Szenen schon fast das beste am Film sind......
Drei Sterne für viele gute Darsteller, die ihre Rollen glaubhaft ausfüllten, andere mussten Overacting zeigen, gut war wieder die Kostümierung und die Ausstattung, in der nicht alles auf kunterbunten Hochglanz poliert war, insgesamt aber doch eine Enttäuschung.

Doc Halliday
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Oktober 2010
Wieder ein traugiges Beispiel dafür, dass ein wirklich guter Film noch vor der offiziellen Premiere von "Filmkritikern" - offenbar ohne jede Beziehung zum Kino - kaputtgeschrieben wurde und dem Film so der eigentlich verdiente kommerzielle Erfolg versagt blieb.

Dabei braucht der Film nicht hinter anderen, wesentlich erfolgreicheren historischen Romanverfilmungen wie "Die Päpstin" oder "Das Parfüm" zurück zu stehen.

Angelehnt an die Romane von Heinrich Mann zeichnet der Film die Lebensstationen des ersten Bourbonenkönigs Henri Quatre vom einfachen Sprössling eines Kleinkönigreiches bis zum König aller Franzosen in der Zeit der französischen Religionskriege nach und zeigt ein sehr persönliches Bild einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der europäischen Geschichte.

Natürlich muss sich der Film auf einige herausgehobene Teilaspekte des Buches konzentrieren, wie andere grosse Romanverfilmungen, z.B. "Dr. Schiwago", auch. Bei allen Vereinfachungen und historischen Unzulänglichkeiten macht der Film den Menschen Henri Quatre und seine grosse Idee von der Einigung eines Volkes über Religions- und Ideologiegrenzen hinweg greif- und begreifbar.

Kameramann Gernot Roll ("Nirgendwo in Afrika", "Buddenbrooks") fängt die Stimmung der geschilderten Epoche in beeindruckenden Bildern ein, sei es auf den Schlachfeldern, wo der Zuschauer mittendrin in den brutalen und dreckigen Metzeleien zu sein glaubt, oder in den düsteren Gemächern des Louvre, dessen heruntergekommene Innenausstattung gleichermassen den körperlichen und moralischen Verfall des aussterbenden Königshauses Valois wiederspiegel.

Die Charaktere sind bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt, allen voran Julien Bousselier in der Titelrolle des charismatischen Henri (sieht diesem überzeugend ähnlich) über Hannelore Hoger als machthungrige und berechnende Katharina de Medici bis zu Ulrich Noethen als paranoider König Charles IX, hin und her gerissen zwischen Machtanspruch und schierer Angst.

Direkt vom digitalen Master überspielt begeistert die Blu-Ray mit einem brillianten Bild, dass über weite Strecken als Referenzqualität für HD-Video gelten darf. Da keine Qualitätsverluste durch Zwischenkopien auftreten, dürfte das Bild in seiner Klarheit und Detailtiefe sogar die fürs Kino gezogenen Massenkopien übertreffen. Hier ist wirklich jede Gewebestruktur der Kostüme, jedes Haar und jeder Bartstoppel in selten erreichter Schärfe zu sehen. Dazu gibt es fast zwei Stunden Zusatzmaterial über die vielen Facetten dieser Grossproduktion.

Diese Silberscheibe bringt gut erzähltes grosses Kino in die eigenen vier Wände. Wer episches Historienkino mag, kommt an diesem Film nicht vorbei - und sollte ihn allen pseudointellektuellen "Experten" zum Trotz geniessen.
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am 19. November 2015
Der Film basiert auf den Romanen "Die Jugend des Königs Henri Quatre" und " Die Vollendung des Königs Henri Quatre" von Heinrich Mann. Auch wenn der Film von den Kritiken zerrissen wurde: Er ist ein Feuerwerk der Musik, der Farben und der grossen "sentiments". Die Besetzung der Protagonisten durch hervorragende Schauspieler beweist, dass diese mehr können als nur in Samstagabendkrimis zu agieren.
Ein Film für alle, die sich für historische Themen interessieren.
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am 16. Oktober 2012
Dieser Film war endlich mal ein Historienfilm, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.
Sehr gute Schauspieler, tolle Musik, tolle Kulissen und historisch fast korrekt.
Ich weiß nicht, warum so viele negative Beurteilungen abgegeben wurden. Ich kann diesen Film nur empfehlen.
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am 19. Oktober 2010
Jo Beiers Verfilmung hat mich berührt und fasziniert. Die expressive Umsetzung passt scheinbar nicht zum derzeitig unterkühlten Zeitgeist, ich finde sie jedenfalls toll und gelungen. Vielen Rezensenten scheinen Literaturvorlage (Heinrich Mann) und historische Hintergründe nicht bekannt zu sein, sonst würde es nicht die Aufregungen zum Biss in den Hintern, den Sexszenen und der Spielweise von Noethen und anderen geben. Zugegeben, die Komplexität von Manns Werk lässt sich im Kino kaum umsetzen, aber die Charaktere, deren innere und äußere Konflikte und Zwangslagen sind hervorragend ausgespielt.
Und da reicht "Die Bartholomäusnacht" (meines Wissens nach einem Roman von Alexandre Dumas verfilmt und somit mit einem anderen Ansatz...) bei weitem nicht heran.
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am 15. April 2015
ist absolut gelungen! Wenn Du Dir die Zeit nimmst zuerst das Making an zuschauen, wird der Film umso verständlicher!
Der Aufwand lohnt sich. Ich habe den Film genossen, den die Darsteller geben sich alle erdenkliche Mühe, diese harte
Zeit uns vorzuführen. Es war ein Augenschmaus!
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TOP 500 REZENSENTam 21. August 2012
Es gibt einige Leute, die sehr hart mit diesem Film ins Gericht gehen. Vor allem diverse "professionelle Filmkritiker", deren Meinung mich aber so sehr interessiert wie wenn in China ein Sack Reis umfällt. Ich kann es nicht ganz nachvollziehen. Insbesondere wenn man überhaupt nichts über die sogenannte Bartholomäusnacht weiß, ein wenig ruhmreiches Kapitel in der französischen Geschichte, dann bietet "Henri 4" eine relative unterhaltsame Nachhilfe, wenn auch nicht immer ganz nachvollziehbar.

Die Blu-ray hingegen gibt keinen wirklichen Anlass zu Meckern. Mit einem Bild, das in der Referenzklasse spielt und einem szeneabhängigen brachialen Sound ist der Film zumindest technisch hervorragend. Es gibt allerdings einige Einstellungen, die von einem stärkeren Rauschen getrübt werden. Woran das liegt kann ich nur mutmaßen. Vielleicht wurden sie bei Dreh zu dunkel ausgeleuchtet und man hat sie nachträglich versucht aufzuhellen? Sehr schade. 95 Prozent aller Einstellungen bieten eine bombastische Schärfe und einen tollen Kontrast sowie einen sehr guten Schwarzwert.

Das Bonusmaterial liest sich auf den ersten Blick überschaubar, tatsächlich besteht es "nur" aus einem Making of. Diese entpuppt sich aber als ein hervorragend produziertes, sehr informatives Feature, das kaum Fragen zum Film offen lässt. In unterschiedlich langen Featurettes, die man auch am Stück ansehen kann, werden alle wichtigen Aspekte der Produktion ausführlich besprochen. Ich würde sagen: Vorbildlich (lediglich, dass es nicht in Full HD ist trügt den Eindruck).

Für mich das Highlight des Films ist Hannelore Hoger als diabolische Übermutter. Nicht einmal in "Angst hat eine kalte Hand" war sie so unheimlich. Genau so gibt auch Ulrich Noethen eine Klasse Vorstellung als fast wahnsinniger König.

Einzig was mich wirklich an dem Film gestört hat ist, dass viele Rollen mit französischen Schauspielern besetzt wurden, die beim Filmen natürlich französisch gesprochen haben. Dies betrifft einige der großen Hauptrollen wie z.b. die Titelrolle. All diese Dialoge wurden dann auf deutsch synchronisiert. Ergebnis: Lippenasynchronität. Auch wenn es technisch an der Synchro rein gar nichts zu bemängeln gibt - man hört keinen Unterschied bei den echten deutschen und den synchronisierten Passagen - empfinde ich dies als extrem unharmonisch. In den 60er Jahren als viele große Produktionen mit internationalen Darstellern besetzt wurden (Stichwort "Karl May Filme"), hat man sowas vielleicht als normal empfunden, zumal man sich in der Nachsynchronisation auch überhaupt keine Mühe gegeben hat die deutschen Sprecher einigermaßen synchron sprechen zu lassen aber heute? Nein, tut mir Leid, ich als O-Ton-Liebhaber kann das leider nur ablehnen. Dafür ziehe ich einen Stern ab. Besser wäre es wohl gewesen man hätte den gesamten Film gleich komplett in englisch gedreht. Somit hätte man vielleicht auch ein größeres Publikum international erreichen können. Wenn auch viele Leute anscheinend nichts für die französische Geschichte übrig haben.
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TOP 500 REZENSENTam 13. April 2012
Frankreich 1563. Heinrich IV, zweiter Sohn des katholischen Herzogs Anton von Bourbon mit der Johanna von Albretbei seiner Tante Suzanne de Bourbon-Busset bäuerlich im Schloss des Dorfes Coarraze auf, als Nostradamus ihm eine große Zukunft vorhersagt. Er heiratet Margot, die Tochter der Medicis, in Paris, doch in der Hochzeitsnacht kommt es zur berühmten Bartholomäusnacht oder "Pariser Bluthochzeit" und in den Straße von Paris sterben 3.000 Hugenotten.

Diese deutsch-französisch-österreichisch-spanischen Co-Produktion aus dem Jahr 2010 ist eine Verfilmung von Heinrich Manns Romanen Die Jugend des Königs Henri Quatre und Die Vollendung des Königs Henri Quatre. Wie es sich so oft mit Literaturverfilmungen verhält, vor allem, wenn es sich um sehr komplexe Romane handelt, ist ihnen oft in filmischer Form nur schwer zu folgen. Viele Personen, vielschichtige Handlung und oft werden einem Zusammenhänge nicht ganz klar, vor allem, wenn man nicht ganz firm ist, was die historischen Fakten angeht. Henri heiratet, flieht, führt Krieg, verliebt sich, heiratet eine Italienerin, die hasst ihn... Ein ganze Leben in 170 min mit vielen Personen, die kommen und gehen, bevor man sie richtig einordnen konnte. Für Heinrich VIII. (England) hat man sich mehrere Staffeln Zeit genommen hier soll man ein Leben in 3 Stunden erfassen und verstehen, das geht einfach nicht.
Komplexität in einem Film ist an sich nicht schlecht, der Film hat jedoch mehrere andere große Probleme. Zum einen die teils hölzerne Schauspielleistung (die man kaum als schauspielerische Leistung bezeichnen kann) einiger Darsteller, allen voran Armelle Deutsch als Margot, die ich kaum ertragen konnte in ihrer künstlichen, eher für das Theater, weniger für einen Film geeigneten Spielweise. Ein generelles Problem vieler deutscher Filme. Ein riesiger Cast und die 170 min Laufzeit machen die Handlung nicht gerade übersichtlicher. Die Überlänge, die Schlachten und vor allem einige extrem lächerliche Beischlafszenen machen den Film langatmig, so dass man ihn nicht am Stück erträgt und ihn sich auf mehrere Abende verteilen sollte.
Ich bin zweigespalten. Positiv an diesem Film ist, die für einen europäischen Film, besonders einen deutsche, sehr üppige Besetzung mit sehr stimmigen, hervorragenden Kulissen. Wunderbar düster und realistisch. Einige der Schauspieler, besonders Joachim Król sind wirklich sehr gut. Andererseits sind andere Darsteller wiederrum ganz schrecklich hölzern und man merkt, dass sie wohl eher aus dem Theater kommen und seltener vor der Kamera stehen. Die Handlung ist einfach zu langatmig, hat zu wenig Höhepunkte, plätschert vor sich hin. Das mag monumental sein, langweilt aber nach zwei Stunden ungemein und dann hat man immer noch eine weitere vor sich. Vielleicht hätte man einige Schlachten kürzen sollen, vielleicht hätte man einige Beziehungen besser herausarbeiten sollen, vielleicht liegt es aber auch einfach an der literarischen Vorlage, die damals einfach langatmig waren und heute teils regelrecht unlesbar bis tödlich langweilig sind.

Fazit: OK. Ein Monumentalfilm, gut gemacht, aber weder spannend, noch fesselnd noch unterhaltsam, möglicherweise, weil mir der historische Hintergrund fehlt.
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am 2. Januar 2015
Viele haben sich am Thema Henry IV schon abgearbeitet, die Großen der Literatur Heinrich Mann, Alexandre Dumas, Prosper Merimee, Robert Merle - auch ein paar Filme sind daraus gemacht worden. Doch nie ein so schlechter, einer der dem hässlichen Mainstream in obszönster Weise huldigt. Oder liegt es an den Schauspielern, die da mitwirken und denen man alles möglich, nur nicht die Rollen zutraut, die sie in dem Film spielen. Allen voran Joachim Krol. Ein Aberwitz dieser Mann... fast alles an diesem Film ist verhunzt. Es ist schade dafür Geld auszugeben. Das Drehbuch eine Persiflage auf Heinrich Mann und Alexandre Dumas. Zum Speien. Schade, dass es nicht Null-Punkte gibt. Oder Minus-Punkte.
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