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5.0 von 5 Sternen Plan Your Hand!, 12. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe bereits viel Fachliteratur gelesen und keines hat mein Spiel, egal ob CG, SNG oder MTT so geprägt wie dieses. Im Gegensatz zur herrkömmlichen Literatur, die sich vorzugsweise mit Spielstrategien, Setzmustern, Spielertypen, Tells, usw. beschäftigen, so verfolgt dieses Buch einen viel elementareren Ansatz:
Wie plane ich meine Hand? Oder besser: Wie vermeide ich schwierige Entscheidungen beim Post-Flop-Spiel? Wer kennt das nicht? Du triffst mit AK den König auf dem Flop. Weil ein Flushdraw liegt, setzt du auf Flop und Turn jeweils 2/3 Pot und musst dann eine Potsizebet (ALL IN) vom Gegner auf der River folden/callen. War das optimal gespielt?
Den Ansatz den Ed Miller und co liefern ist das Konzept der Stack-to-Pot-Ratio, kurz SPR, also das Verhältnis zwischen dem Preflop-Pot und dem verbleibenden effektiven Stack. Das Konzept besagt, dass es für jede spielbare Hand (TPTK-Hände wie AK, AQ, KQ; Suited Connectors; Hohe PP; niedrige PP) jeweils ein optimals SPR, also ein Target-SPR gibt. Was bedeutet dieser Ansatz für die Praxis?
Der Schlüssel für erfolgreiches PostFlopSpiel liegt in den Betsizes/Raises vor dem Flop.
Mein Vorrezensent hat kritisiert, dass es in der Praxis oft unmöglich ist sein Target-SPR zu erreichen. Es stimmt, dass ich mit AK in einem CG mit 100BB etwa 7BB preflop raisen müsste, um mein Taret-SPR von 7 zu erreichen. Der Autor schreibt aber auch, dass es, sollte ein SPR von 7 bei AK nicht realisierbar sein, es sinnvoller ist, ein extrem hohes SPR von 18 anzustreben. Warum? Ganz einfach! Hast Du auf River noch so viele Chips übrig, dass Du nach einer Potsizebet des Gegners (vorheriges Beispiel) nocheinmal drüber gehen könntest, so wird dein Gegener diese Potsizebet nur ForValue machen und in den seltensten Fällen bluffen. Also in diesem Fall ein klarer Fold.
Spielst Du also AK in Position auf einen Raiser, gehst Du Preflop nochmal drüber, evtl sogar Minraise. Nicht zur Isolation, nicht um ihn zum Folden zu bringen, sondern alleine um dein Target SPR zu erreichen und der Gegner von seinem Target SPR (niedriges PocketPair, Suited Connectors) wegkommt.
Solltest Du vor dem Flop der einzige Raiser sein, und Du deshalb ein SPR von 13 erreichen (Laut Autor sehr schlecht für AK) so hilft es manchmal, entweder den Flop oder den Turn zu checken. Dann hättest Du auf dem River noch genug Chips um theoretisch nochmal drüber gehen zu können, allein das wird deinen Gegner vom Bluffen abhalten. Und übrigens: Wer auf allen Straßen durchcalled, schlägt auf dem River meistens TopPaar-TopKicker.
Viel Spaß,
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5.0 von 5 Sternen Extremely useful - for NLHE as well as for PLO, 16. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Suppose you're a tennis player, or a snooker player, or a golfer, and everybody is telling you "to put the right spin on the ball is the key to winning." OK, I should have paid more attention during the physics course... And now what?
Same in poker. "A real pro manipulates the size of the pot to his advantage with the right betting sequence." I own about 15 yards of poker books telling me that, and two decades of doing it more or less right (hopefully) following my own quirky theories. But how does it really work?

Finally, this is the first book which does a simple deep-dive into the concepts of applying SPR in playing situations (ok, J. Hwang also did that quite well before, but did not go as deep). And like the laws of physics in a ball game, SPR dynamics do apply in every pot played - which means that -EV mistakes and also +EV moves will accumulate pretty fast. Better make sure you know what you are doing.

The SPR section alone is definitely worth many times the price of the book.

The rest is ok, too. Everyone has a different methodology of thinking while playing, these guys call it REM. Why not...
I enjoyed reading the book, and I believe I learnt a lot.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stack-to-Pot-Ratio, 27. Januar 2009
Der Kern des Buches sind die Ausführungen zur Stack-to-Pot-Ratio: wie plane ich die post-flop pot size, damit sie für meine Starthand optimal ist? Optimal ist sie (nach Ansicht der Autoren) v.a. dann, wenn meine Entscheidung bei einem potentiellen all-in einfach ist. Daher sollten große Paare ein niedriges (effective) stack-to-pot-ratio haben (optimal nicht größer als 7).

Die Ausführungen dazu fand ich sehr hilfreich, um die Wertigkeit der einzelnen Hände und den Plan für diese zu überdenken. In der Praxis funktioniert dies allerdings nur selten. Bsp: 1/2 NL, effective stacks 200 (also Standard 100 BBs). Auf max. 1:7 komme ich bei einem Caller nur, wenn ich auf 14 raise => pot bei Flop = 30, stacks = 186. Ein 7fach raise ist aber höchst ungewöhnlich und wird i.d.R. nur von big pps oder AK gecalled. I.d.R. verjage ich also eher meine Gegner oder gehe heads up häufig als underdog mit einem recht hohen Investment rein.

Deshalb m.E. theoretisch sehr gut, praktisch meist nur dadurch verwertbar, dass man die Wertigkeit seiner Hand besser einschätzen kann als andere.
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