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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute wissenschaftliche Grundlage für Laien, 14. Juli 2010
Von 
S. Stevenson (Berlin, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dank neuer Methoden wie der funktionellen Kernspintomografie (fMRI) und einem leicheren Zugang zu buddhistischen Mönchen im Westen -- inzwischen die drittgrößte Religion in den USA, wenn auch mit deutlichem Abstand -- sind in den vergangenen Jahre eine wahre Flut von wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Meditation gewonnen worden. Hanson und Siegel tragen sie in diesem Buch zusammen, setzen sie in Verbindung zu den traditionellen Anleitungen und liefern den Hintergrund, der beidem einen Sinn gibt.

Kurz gesagt, die zwei Forscher erklären, warum genau die buddhistische Meditation ruhiger, belastbarer, emotional reifer und am Ende nachweislich auch schlicht glücklicher macht. Obwohl sie höflich genug sind, den Esoterikern unter ihren Lesern nicht vor den Kopf zu stoßen, bietet ihr Buch auf vorbildliche Art einen leicht verständlichen Zugang zu knallharten neurologischen Abläufen. Dazu gehört zum Beispiel die funktionelle Beziehungen zwischen dem älteren, emotionalen Limbischen System und den neueren Steuerzentren im vorderen Großhirn und wie sie von der Meditation verändert werden. Mit Hilfe dieses "wie es funktioniert" kehren die Autoren dann wieder zum "was man machen soll" zurück: "Buddha's Brain" gibt ausführlich Ratschläge, wie die Forschungsergebnisse in der eigenen Praxis umgesetzt werden können.

Was etwas Kummer bereitet, ist dass das Buch wirklich für Laien geschrieben ist. Wer sich tiefer mit der Meditation beschäftigt hat oder auch wer über umfangreichere Grundkenntnisse in der Neurologie verfügt, wird schnell frustriert sein, dass die Autoren nicht weiter in die Tiefe gehen. Es wird zum Beispiel nicht auf die Frage eingegangen, wie sich die verschiedenen Phänomene in tieferen Meditationsstufen erklären lassen könnten. Nicht einmal auf die ersten vier Jhanas wird eingegangen. Hier muten Hanson und Siegel ihren Lesern zu wenig zu.

Trotzdem: Wer gerade angefangen hat, sich mit der buddhistischen Meditation zu beschäftigen, wer sich vergewissern will, dass Vipassana und Samatha nicht abergläubische New-Age-Spinnereien sind, wer wissen will, warum die "mindfulness meditation" (dt. Achtsamkeits-Meditation) im Westen so einen dramatischen Zulauf genießt, oder wer einfach nur neugierig ist, wie die moderne Forschung die Wirksamkeit der Grundpraktik einer 2.500 Jahre alten Weltreligion bestätigt, sollte dieses Buch lesen.
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5.0 von 5 Sternen Techy version of Buddhism, 19. März 2013
The author (a practicing meditater) has succeeded in generating a pop best-seller without stepping on too many toes.
He presents a medical jargon-filled neurologists view of how the brain distorts reality and leads to suffering of the sort long ago described by Buddha. This happens through a built-in "negativity bias [that] fosters or intensifies other unpleasant emotions, such as anger, sorrow, depression, guilt, and shame." "it typically takes about five positive interactions to overcome the effects of a single negative one"
He lists a set of cures based on "Activating the Parasympathetic Nervous System" including relaxation, Run warm water over your hands, diaphragm breathing, progressive relaxation, big exhalation, touching the lips, imagery, balancing your heartbeat and, predictably, meditation, among other things.

He talks about the illusory nature of human experience which he calls self-ing, how the brain constructs an apparent, fragmented false self.
"Your brain simulates the world--each of us lives in a virtual reality that's close enough to the real thing that we don't bump into the furniture."
"Just because we have a sense of self does not mean that we are a self. The brain strings together heterogeneous moments of self-ing and subjectivity into an illusion of homogenous coherence and continuity. The self is truly a fictional character. Sometimes it's useful to act as if it's real..."
"The self has no independent existence whatsoever."

"In sum, from a neurological standpoint, the everyday feeling of being a unified self is an utter illusion: the apparently coherent and solid 'I' is actually built from many subsystems and sub-subsystems over the course of development, with no fixed center, and the fundamental sense that there is a subject of experience is fabricated from myriad, disparate moments of subjectivity." "No self, no problem."
So, there you have it. Now that you know you are a fictional construct you can decide if you can find your genuine self through the rapture of meditation.

The author relates a story "about a Native American elder who was asked how she had become so wise, so happy, and so respected. She answered: 'In my heart, there are two wolves: a wolf of love and a wolf of hate. It all depends on which one I feed each day.'"
In chapter 7 of his book he covers equanimity. "'Equanimity is a perfect, unshakable balance of mind.'"
"Equanimity is neither apathy nor indifference: you are warmly engaged with the world but not troubled by it. Through its non-reactivity, it creates a great space for compassion, loving-kindness, and joy at the good fortune of others."
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