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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selten sowas abgefahrenes gesehen!
Ich hatte mir gedacht, es ist wieder an der Zeit ein Point&Click Adventure zu kaufen. Lang lang ists her und die Verpackung sah schon sowas von abgefahren aus, dass ich mir Full Pipe einfach mal anschauen wollte. 20€ für ein Game waren meiner Meinung nach jetzt auch nicht so viel Geld für ein neues Spiel, von daher kann man da nicht sonderlich viel falsch...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2010 von Tim

versus
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mangelnde Motivation
Durch das hervorragende Spiel "Machinarium" bin ich auf diesen Titel aufmerksam geworden.
Leider ist dieses Werk "Full Pipe" ein glatter Reinfall für mich. Sicherlich kann man sagen das das ganze Spiel Geschmackssache ist, die Charaktere sind bewußt einfach gehalten und die unlogischen Rätsel passen irgendwie zum bizarren Stil des Spiels. Allerdings...
Veröffentlicht am 17. August 2010 von Pomeseus


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mangelnde Motivation, 17. August 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Full Pipe - [PC] (Computerspiel)
Durch das hervorragende Spiel "Machinarium" bin ich auf diesen Titel aufmerksam geworden.
Leider ist dieses Werk "Full Pipe" ein glatter Reinfall für mich. Sicherlich kann man sagen das das ganze Spiel Geschmackssache ist, die Charaktere sind bewußt einfach gehalten und die unlogischen Rätsel passen irgendwie zum bizarren Stil des Spiels. Allerdings wird das schnell langweilig, wie ich finde.
Der Hauptcharakter namens Dude kriecht unter sein Bett, hinein in ein Röhrensystem, um seinen Pantoffel wiederzufinden. Diesen findet er auch prompt zu Beginn des Spiels wieder, weshalb mir nicht klar ist was ich eigentlich noch erreichen soll. Das weitere Spielgeschehen ist sehr minimalistisch gehalten. Die Räume sind allesamt lieblos, ohne Details, einfach zusammengeschustert und trist. Interaktion = Fehlanzeige. Es gibt keine Dialoge und praktisch keine Handlung. Weiterkommen ist nur durch stumpfes Herumprobieren möglich, weil nirgens eine erkennbare Logik vorhanden ist.
Einziges Trostpflaster ist das man nie so richtig weiß was als nächstes passiert, so bekommt man ständig skurrile und halbwegs witzige Vorgänge zu Gesicht.

Allerdings muß man auch festhalten das das Spiel von nur einer Hand voll Leuten gemacht wurde.

Ich für meinen Teil hab nach einer halben Stunde die Laune daran verloren, diese traumartige Welt wird schnell monoton und die Motivation kriecht irgendwo am Boden rum. Das skurrile Flair und der einzigartige Stil reichen einfach nicht aus um mich bei der Stange zu halten.

Eine Kaufempfehlung kann ich nicht geben weil das Spiel einfach Geschmackssache ist, dem einen gefällts, dem anderen nicht.
Wer hier ein Spiel ala Machinarium erwartet wird schnell enttäuscht sein.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht viel lustiger als ein verstopftes Rohr, 4. September 2010
Von 
Lioness "Sarah H." (Landkreis Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Full Pipe - [PC] (Computerspiel)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
So, nun liegt es endlich vor mir - FULL PIPE.
Große Erwartungen hatte ich an das Spiel, deren Handlung ja schon mal recht witzig klingt und was noch dazu aus der Schmiede der Edna bricht aus und Whispered World (WW) stammt.
Also ab mit dem Spiel in den Rechner - installieren- starten und...
Nun beginnt eigentlich schon die Schattenseite. Denn weder Haupt-, noch Nebencharaktere (HC / NC) wissen zu überzeugen. Sie sind ums kurz zu sagen "langweilig" , egal wie skurril sie auch aussehen.
Was ich noch als negativ verbuche, ist dass das Spiel bis auf die Hintergrundmusik und etwas Gegrummel ziemlich stumm ist, denn weder HC noch NC sprechen auch nur eine Silbe (was nach einiger Zeit für eine unbeschreibliche Eintönigkeit sorgt).
Was mir als Fan des Adventure-Genres sofort ins Auge viel, waren die fehlenden Aktionsmöglichkeiten, denn man kann mit kaum einem Gegenstand interagieren sofern er nicht für den Spielfortlauf notwendig ist.

Auf Grund der kniffligen wenn auch meiner Meinung nach unlogischen Rätseln, würde ich das Spiel Adventureneulingen nur bedingt empfehlen (hier rate ich eher zu Treasure Island). Wer das Genre aber kennt und auch in der Lage ist, seine "logische" Kombinationsgabe aufzugeben, wird wohl zumindest zum Teil auf seine Kosten kommen [meine Durchspielzeit betrug ca. 6 Stunden].

Mit der Konkurrenz wie Monkey Island (MI) oder WW kann Full Pipe nicht mal Ansatzweise mithalten (Suchtfaktor sucht man hier vergeben).

FAZIT: Kurzer aber auch kniffliger Halbspaß, dem es an einer besseren Umsetzung sowie an überzeugenden Charakteren fehlt (wie Edna, Ankh, WW oder eben MI).
Einmal spielen kann manŽs ja, aber für eine zweite Durchspielrunde dürfte es wohl (so wie auch bei mir) bei den Wenigsten reichen, denn hierfür bleibt der Spielspaß einfach zu sehr auf der Strecke.

ProŽs:
+ Hintergrundmusik
+ Steuerung (Point & Klick)
+ Minispiele

ConŽs:
- langweilige Charaktere
- wenige Aktionsmöglichkeiten
- Charaktere sprechen nicht (nur Musik und Gebrummel)

[Anmerkung: Gespielt wurde "Full Pipe" mit der 64bit Version von Windows 7]
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen crazy knobelei, 28. August 2010
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Full Pipe - [PC] (Computerspiel)
Eins vorweg, sobald man sich ein Adventure erwartet, ist "Full Pipe" fast zwangsläufig eine Enttäuschung! Das Werk der "Machinarium" Macher geht weiter, als "Machinarium", welches eine Art künstlerischer Grenzgänger zwischen Puzzle und Adventure war. Von einem Adventure ist da kaum noch was zu spüren! Die vormals ohnehin knappe Story scheint inzwischen sogar völlig belanglos. Es existiert zwar die latente Motivation, die Spielfigur wieder aus dem Röhrensystem nach Hause zu bringen, doch rein narrativ wird das nicht wirklich konsequent weitergesponnen und eigentlich ist es nebensächlich. Statt dessen arbeitet man sich im Röhrensystem von Rätsel zu Rätsel und macht mit vielen seltsamen Kreaturen Bekanntschaft. Von der schönen "Machinarium" Ästhetik und Atmosphäre ist dabei wenig übrig geblieben.

Die Rätsel von "Full Pipe" setzen die herkömmliche Rationalität ausser Kraft. Ich mußte hin und wieder an die sehr gelungenen "The Incredible Machine" Spiele der 90er Jahre zurückdenken. Man probiert, stellt fest welche Wirkung welche Aktion hat und versucht jene Handlung herauszufinden, die eine positive Wirkung hat - wobei jedoch oft nicht von vorne herein klar ist, welcher Natur diese Wirkung schließlich sein wird. Aus meiner Sicht ein spannender Ansatz. Blos bin ich der Meinung, dass sich Herausgeber und Entwickler mit dem Label "Adventure" ein Loch ins eigene Bein geschossen haben. Womöglich ist diese irreführende Bezeichnung eine Hauptursache dafür, warum das Spiel bisweilen meist negativ bewertet wurde. Meinen Geschmack hat es schließlich ebensowenig getroffen. Aber vielleicht bin ich auch einfach zu sehr klassischer Adventure Spieler und jene strenge Linearität, wie hier bei "Full Pipe", reizt mich nicht, wenn der narrative Überbau fehlt. Den Machern würde ich empfehlen, nächstes Mal bei so einem Projekt, eher ein klassisches Leveldesign zu wählen, d.h. mit Schwierigkeitsgraden und mehreren frei wählbaren Levels (und ein Editor wäre sogar noch spannender) - oder eben am narrativen Konzept zu feilen, je nach Genre Orientierung, sonst ist es leider weder Fisch noch Fleisch.

Fazit: Aus meiner Sicht ist "Full Pipe" kein gelungenes Adventure, aber dafür ein recht innovativer, verquerter Knobelansatz, fern gewohnter Rationalität. Ein alternative, verrückte Anhäufung von "Puzzles", die jedoch nicht vielen Menschen bekommen dürfte und so gesehen nicht uneingeschränkt empfohlen werden kann. Mich hat es nicht überzeugt, wer sich für schräge Knobelspiele der anderen Art aber begeistern kann, der sollte es sich vielleicht trotzdem mal näher ansehen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider kein Machinarium, 18. Oktober 2010
Von 
Sonja von Faltin "Kaffeetrinker" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Full Pipe - [PC] (Computerspiel)
Ich liebe das Spiel Machinarium. Ebenso wie sein Vorgänger Samorost sind dies zwei Point und Klick Abenteuer, mit denen ich als Gelegenheitsspieler etwas anfangen kann. Wunderschöne Musik, tolle Zeichnung und Grafik, ein logischer Aufbau des Spiels, tagelang kann man sich in diesen liebevoll und witzig gestalteten Anderswelten verlieren.
Das Spiel Full Pipe wird damit beworben, daß es von den Produzenten von Machinarium ist.
Ich habe deshalb gehofft, daß Full Pipe ebenso ein Treffer ist wie die oben angesprochenen Spiele, aber leider weit gefehlt.
Das Spiel hat noch ganz nette Figuren, annehmbare Musik, aber der Rest? Ich kann keine Logik erkennen, welche mich irgendwie durch das Spiel leitet. Das Ziel letztendlich ist, wieder nach Hause zu gelangen, nachdem die Spielfigur auf der Suche nach seinem Pantoffel in ein Röhrensystem unter seinem Bett gefallen ist.
Das Spiel hat einfach keinen Witz, keinen Charme und nach zwei Stunden gequälten Rumrätselns habe ich keine Lust mehr gehabt.
Es gibt keine Level, womit ich noch leben könnte, aber es fehlt irgendwie jedwede Struktur, die mich als Spieler an die Hand nimmt.
Die Steuerung ist zu ungenau, bei manchen Minispielen im Spiel ist das einfach nur störend, wenn man nicht nur ein Rätsel lösen soll, sondern auch noch irgendein Ziel anpeilen und treffen soll, und das über die Maustaste.

Alles wirkt wie ein ferner, ausgebrannter Abklatsch von Machinarium.
Vielleicht bin ich zu alt und falle deshalb nicht unter die Zielgruppe, oder habe in meinem Leben zu wenig Schach gespielt ( sozusagen zu wenig Fähigkeit erworben zum um-die-Ecke-denken).
Aber mir hat das Spiel nicht gefallen. Zum Schluß wollte ich wenigstens noch die auf der Verpackung versprochene Demoversion von Machinarium spielen, aber die war auf der CD Rom einfach nicht zu finden.

Im Internet gibt es zu Full Pipe eine Demoversion, da kann sich jeder selbst ein Bild machen.
Zumindest enthält das Spiel keine Gewalttätigkeiten, und der Blutdruck bleibt auch auf normalem Niveau.

Insgesamt zwei maue, enttäuschte Sterne!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zu skurille Aufgaben für Gelegenheitsabenteurer, 5. September 2010
Von 
Tanja Bergauer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Full Pipe - [PC] (Computerspiel)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bereits die liebevoll gemachte Verpackung fällt dem Käufer auf, denn sie zeigt die außergewöhnliche Grafik des Spiels und ist hochwertiger als heute gängige Plastikhüllen.
Leider jedoch kann ich das nicht über díe CD selbst sagen, auf das einfach das Cover aufgedruckt wurde, das durch das CD-typische Mittelloch zerschnitten wird.

Leider ist Full Pipe nur mit Administratorenrechten installier- und spielbar. Die Installation an sich geht dann aber sehr zügig vonstatten, zwei Minuten bei Windows XP.

Das Spiel beginnt mit einer Einführungssequenz, in der wir die Hauptperson, Dude, beim Schlafen beobachten, während ihm der Schuh aus einem Loch unter seinem Bett geklaut wird. In dieses, den Beginn eines Röhrenlabyrinths, fällt Dude auf der Suche nach seinem Pantoffel und das Adventure beginnt.

Gleich zu Beginn fallen die Cartoon-Grafik mit den skurril-witzigen Charakteren und die für Spiele dieser Art sehr ausgefallene Musik ins Auge/Ohr, wir hören Jazz statt Pop und ähnlichem. Beides möchte ich sehr positiv hervorheben, macht es doch einen großen Anteil des besonderen Spielspaßes mit Full Pipe aus.

Den Spielaufbau kann ich nur als chaotisch bezeichnen:
zwischen den einzelnen Räumen im Röhrenlabyrinth ist ein stetiges Hin-und-Her-Springen nötig; die Level sind nicht durchgehend nummeriert;
sehr oft ist das Zurückspringen in weit vorher gespielte Räume nötig, wobei nicht selten gelöste Rätsel plötzlich ad absurdum geführt werden, wenn die ursprüngliche Lösung ins Gegenteil verkehrt werden muss, um weiterzukommen;
als Spieler sollte man sich also alles ein Mal dagewesene merken, es kann sein dass man das nochmals benötigt!!!

Die Rätsel an sich waren selbst als Team für meinen Mann und mich aus mehreren Gründen deutlich zu schwer:
Das Spiel funktioniert vollständig ohne Dialoge, so dass die anderen Figuren zwar etwas von einem wollen oder einem helfen, man von ihnen aber nicht erfährt, was und wie;
es gibt keine Hilfefunktion (Machinarium, das Vorgängerspiel, hatte zumindest noch eine erspielbare Hilfe, die fehlt bei Full Pipe leider);
das Spiel ist einfach zu chaotisch aufgebaut;
die Rätsel sind skurril und, wie die c't in Heft 19/2010 schrieb, mit "wilden, träumerischen Assoziationen" deutlich besser zu lösen sind als mit Logik.
Schnell lernt man zumindest, dass man auf Kritzeleien an der Wand oder schlechten Verputz achten sollte, verstecken sich dahinter doch ab und zu Tipps und Hinweise.
Letztlich wären wir ohne, glücklicherweise im Internet zu findende, Cheats aufgeschmissen gewesen. Demzufolge steht es auch schlecht um eine längerfristige Motivation, nach einer halben Stunde wollten wir zum ersten Mal aufgeben, weil es einfach nicht weiter ging, und griffen zu den Cheats, ohne die wir das Spiel sicher nicht erfolgreich beendet hätten.

Positiv hervorheben möchte ich die immer wieder eingebauten Minispiele. Sie funktionieren zwar auch nach dem Know-it-yourself-Prinzip, sind aber deutlich leichter, sehr süß gemacht und unheimlich lustig. Der Großteil der Minispiele fragt nach Geschick und Koordination mit der Maus, beispielsweise muss man Kanonen durch Springen oder Ducken ausweichen, es gibt aber auch welche, die physikalische Grundkenntnisse erfordern (wie weit muss ich ausholen, um einen Ball zu versenken?) und natürlich die, die leicht sind und einfach nur Spaß machen.
Die Minispiele machen so viel Spaß, dass man sie auch dann gerne spielt, wenn sie nicht auf Anhieb gelingen, und dass sie dem Spiel zu ordentlichen drei Sternen verhelfen.

Fazit: Full Pipe ist ein Adventure mit netter Grundidee und Grafik, hat aber einen viel zu hohen Anteil an für mich alleine unlösbaren Rätseln. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das Spiel stundenlangen Spielspaß hergibt, wenn man die Art Adventure mag, wie es bereits Machinarium war und Full Pipe ist.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach dem Spielspaß, 9. September 2010
Von 
realkenai & family (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Full Pipe - [PC] (Computerspiel)
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Als früherer (inzwischen eher Strategie) Fan von Adventures wie z. B. Monkey Island, Sam & Max oder dem Schwerenöter Larry habe ich mich schon ein wenig auf dieses Spiel gefreut. Das es nicht die inhaltliche Qualität der vorgenannten Spiele erreichen würde war mir an Hand der Beschreibung durchaus schon vorher klar. Vielmehr ging ich wegen Grafik und Altersfreigabe davon aus, dass es sich um ein Einsteigerspiel handelt, also eigentlich für Kinder gedacht ist.

Doch was die Programmierer von ,Full Pipe' hier ablieferten ist schlicht unterirdisch.

Als einzig positiv sind die knuffige Darstellung der Figuren und das gewalt- und agressionsfreie Spielprinzip anzusehen.

Eigentlich gute Voraussetzungen, wenn man seinen Kids bei Zeiten zeigen will, dass es auch ballerfreie Computerspiele gibt, sie behutsam an Denk- und Knobelspiele heranführen möchte. Aber wie soll das gelingen, wenn wie hier
- die Rätsel nahezu immer jeder Logik entbehren, eigentlich nur durch simples und stupides immer und immer und immer und immer wieder ausprobieren zu lösen sind
- die Kommunikation zwischen den Spielfiguren ausschließlich aus Grunzlauten besteht
- letztlich jeder Raum mehr oder weniger gleich aussieht
- das für kleinere Kinder (hinsichtlich möglicher Frustreaktionen) eigentlich als positiv zu sehende Fehlen von Zielvorgaben nicht im Geringsten genutzt wird, um deren Kreativität und Fantasie zu beflügeln.

Immerhin ist das Spiel sauber programmiert. Installation und Spielsteuerung machten weder bei Vista, noch bei XP irgendwelche Probleme.

Trotzdem: Spielspaß? Wir konnten ihn leider nicht finden :-(
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Full Pipe - Oder die Herausforderung, nicht dem Brechreiz nachzugeben, 6. Oktober 2010
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Full Pipe - [PC] (Computerspiel)
Das Spiel hat mich deshalb interessiert, weil die Macher Daedalic Entertainment mit ihren wundervollen Adventure-Perlen 'Whispered World' und 'Machinarium' die Messlatte sehr hoch gelegt hatten - natürlich war die Spannung auf ihr neues Werk dementsprechend groß... und die Enttäuschung über das abgelieferte Endprodukt noch viel größer.
Meine Vorredner erwähnten es bereits, trotzdem nochmal die Warnung: Wer ein ähnliches Szenario wie bei den beiden vorangegangenen Spielen erwartet,. der wird bitter enttäuscht werden!
Die Aufmachung ist lieblos, detailarm, die Hintergründe üassen oft nicht mit den Gegenständen zusammen, alles wirkt irgendwie hingeschludert. Vielleicht ist es Absicht, ja, ich kanns trotzdem nicht leiden. Die seltsam autistisch angehauchten Charaktere nerven größtenteils nur. Wirken allesamt irgendwie wie farblose Barbapappas ohne Charakter oder Charme. Das Schlimmste an dem Spiel aber ist ohne Zweifel die Musik. Wer ein Faible für schräge, quietschende Saxophon-einlagen im experimentellen Jazz-Stil hat der dürfte hell auf begeistert sein von der musikalischen Untermalung. Ich hingegen bekomme von sowas Zahnschmerzen. Gegen die Musik sind die absolut unlogischen Rätsel ja schon fast wieder unterhaltsam... Ehrlich. Ich habe vorher noch nie eine solch sinnlose Anhäufung an unlogischen Rätseln gesehen! Ein Beispiel aus einem sehr frühen Teil des Spiels:

Man kommt in einen Raum in dem ein Wesen mit Sonnenbrille sitzt. Sieht man sich in dem Raum um, wird man eine zerbrochene Schublade am Boden bemerken. Ein Hinweis? Gut möglich. Also Inventar auf, und testweise die Schublade, die wir vorhin gefunden haben mit dem Wesen benutzen. Das Wesen greift nach unserer Schublade, setzt sie sich auf den Kopf (?) und gibt uns dafür die Sonnenbrille. Danach ein paar Räume weiter treffen wir ein weiteres Wesen, in dessen Bauch schon wieder eine Schublade steckt. Wir geben dem Wesen einen Apfel, einen Schuh, die eben erhaltene Sonnenbrille, und erhalten dafür sämtliche Gegenstände wieder retour, jeweils verpackt in ein grünes Ei (?!?)
Rätsel dieser Art sind aber keine Einzelfälle - im Wesentlichen besteht das gesamte Spiel daraus und man kann eigentlich nur durch stupides Ausprobieren weiterkommen. Keine Spur von Logik!
Man darf dieses Spiel also auf keinen Fall als 'klassisches 2D-Point&Click Adventure' betrachten, eher als bizarres Puzzlespiel für Gelegenheitsspieler.
Das könnt ihr besser, ihr Menschen von Daedalic Entertainment!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Half Pipe, aber sicher nicht Full Pipe, 27. Januar 2011
Von 
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Full Pipe - [PC] (Computerspiel)
Full Pipe ist für mich vielmehr ein Half Pipe - und das dann auch gleich im dreifachen Sinne: Zum einen ist dieses Spiel ein stetiges hin und her - ein Wechselbad der Gefühle zwischen großer Begeisterung für die ungewohnte und abgedrehte Spielwelt auf der einen und dem mindestens ebenso großen Frust über unlogische und nicht nachvollziehbare Rätsel auf der anderen Seite. Dann ist das Spiel aufgrund eben dieser unkonventionellen und fürs Adventure-Genre alles anderen als typischen Rätsel ein regelrechtes Schleudertrauma für die Gehirnwindungen, als wenn es einen mit Schwung aus der Half Pipe katapultiert hätte und last but not least ein drittes Half statt ein Full für die kurze Spielzeit: rund 2 1/2 Stunden sind für ein Adventure definitiv zu kurz.

Ja der Comic-Grafik-Stil ist nett und auf seine Art ausgefallen, ja die Charaktere sind wirklich abgedreht, das Setting in einem Röhrensystem in gewisser Weise innovativ und die Minispiele zwischendurch witzig wie herausfordernd. Doch leider fehlen dem Spiel einige für dieses Genre - und mir als seit 20 Jahren Anhänger dieses Genres - entscheidende Dinge: Es gibt keine richtige Storyline die Hintergründe erklärt, einen Rahmen bildet oder Übergänge schafft. Der Spieler wird in die fremde Welt von Full Pipe einfach hinein geworfen und darf alleine sehen wie er sich orientiert, was er zu tun hat und sich auf die vergebliche Suche nach der Antwort machen warum er hier überhaupt was tut. Dann fehlen diesem Spiel jegliche Dialoge, die Charaktere im Spiel kommunizieren nicht miteinander, sondern sind größtenteils Stumm, einige geben ein paar unartikulierte Laute wieder - aber das wars dann auch schon. Und last but not least die Krux mit der fehlenden Logik bei den Rätseln. Selbst für gekonnte Genre-Fans fehlt es hier an Hinweisen, den Aufgaben ist mit Logik und sonst anerkannten Knobel-Regeln des Genres nicht beizukommen ' so weiß man oft nicht was man tun soll oder warum man es tut - und das nimmt nicht nur den Spielspaß und die Motivation, sondern sorgt am Ende schlichtweg für Frust. Kommt man durch ist man wie ich wahrscheinlich beinahe irgendwo froh, dass es vorbei ist.

Es fällt mir daher schwer, jemandem dieses Spiel wirklich zu empfehlen. Genre-Einsteiger werden wahrscheinlich völlig verzweifeln und einen derart falschen Eindruck vom Adventure-Genre bekommen, dass sie im Leben kein weiteres mehr anfassen werden. Genre-Veteranen hingegen werden sich ebenso wie ich sicher oftmals an den bereits kritisierten Punkten reiben und gewohnte Adventure-Atmosphäre mit all ihren ungeschrieben Gesetzen und Regeln vermissen. Bleiben die Experimentierfreudigen, die einfach mal was schräges und abgedrehtes, was anderes sehen wollen, die frustresistent sind und auf Logik und Nachvollziehbarkeit bei Rätseln nur bedingten Wert legen. Denn unbestritten: In diesem Spiel stecken viele gute Ideen - aber leider nicht minder viele Macken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zur Hälfte ging die luft aus..., 20. März 2012
Von 
BerndP "berndp" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Full Pipe - [PC] (Computerspiel)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich hatte mich sehr gefreut, nachdem ich dem Adventure Genre ja durchaus zugeneigt bin und auch Day of Tentacle und Monkey Island (1&2) sehr sehr gerne gespielt habe. Auch Machinarium und The Whispered World fand ich sehr unterhaltsam und originell - auch teilweise in Ihrer optischen Reduziertheit. Dementsprechend machte ich mich an Full Pipe und hatte auch ein ähnliches Glücksgefühl die ersten Rätsel zu lösen und freute mich an der zwar einfachen und dann doch recht liebevollen Gesamtanmutung. Allerdings konnte dieser Titel bei mir dann doch die Spannungskurve nicht halten und die Wahrnehmung von braun-grau Tönen nahm gegenüber den doch auch vorhandenen Trial&Error Rätseln die Oberhand. Und plötzlich merkte ich, dass ich das Spiel ein paar Wochen nicht mehr gestartet hatte - und mir dabei nichts fehlte. Es war mir nicht aufgefallen. Das war das Zeichen für mich, es unvollendet zu deinstallieren. Schade. Gute Idee - nette Umsetzung - aber der letzte Funke fehlte dann halt doch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nettes Spielchen für zwischendurch, 13. Dezember 2010
Von 
rurue "rurue" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Full Pipe - [PC] (Computerspiel)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Full Pipe ist ein nettes kleines Spielchen für zwischendurch. Die knubbeligen Figuren und die Spielewelt sind richtig schön schrullig. Mit einer Spieldauer von etwa 4 Stunden ist es auch nicht zu lang. Vom Spieler wird ein großes Mass an Probierfreudigkeit erwarten, denn manche der Rätsel sind nicht wirklich logisch sondern nur durch Probieren aller möglichen Kombinationen der gefundenen Gegenstände oder Figuren udn Maschienen herauszufinden, ausserdem muss man teilweise elend lange Wege zurücklegen, deshalb ein Stern Abzug. Ich muss zugeben, an zwei Stellen bin ich ohne die Lösung (es gibt zwischenzeitlich reichlich gut beschriebene davon im Netz) nicht weiter gekommen.
Alles in allem zwar klein klassisches Point-and-Klick Adventure aber doch eine hübsche Abwechslung.
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Full Pipe - [PC]
Full Pipe - [PC] von EuroVideo Medien GmbH (Windows 7 / Vista / XP)
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